Zukunftsplay » 10
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Re: Zukunftsplay » 10
von Anne am 06.01.2019 13:44Ich war mehr als froh endlich wieder in Hogwarts zu sein. Endlich wieder weg von meiner Familie. Weihnachten und auch Silvester war nicht gerade schön gewesen zuhause. Aber was solls. Ich war irgendwie schon froh gewesen wieder zuhause zu sein. Endlich wieder in der Welt der Menschen herumzulaufen. Mich dort auszukennen und nicht ganz so fremd zu fühlen wie in Hogwarts. Auch wenn ich nun schon länger hier war. Es war noch immer nicht meine Welt aber gut, langsam kam ich ja auch hier gut zurecht. Auch wenn ich hier nicht gerade viele Freunde hatte.
War auch der Grund, wieso ich meistens alleine irgendwo saß und einfach meine Bücher las. Alte Bücher mit geschwollen Ausdrucksweisen oder seltsamen Metaphern. Ich hatte auch in den Ferien viel gelesen. Und irgendwie schlich sich bei den größten Liebesromanen immer wieder Chandler Madison in meine Gedanken. Immer wieder fing ich an, an unseren ersten Kuss zu denken. Ob es auch sein erster Kuss war? Wahrscheinlich nicht. Meiner war es jedoch. Und vielleicht hätte ich etwas anders reagieren sollen als so wie ich es eben tat. Vielleicht sollte ich anfangen Chandler auch etwas besser zu behandeln. Er schein mich zu mögen und ich konnte ja wirklich Freunde gebrauchen.
Das wir gemeinsam an einen Projekt arbeiten mussten, dass kam meinen Vorsatz für das neue Jahr ja gerade recht.
Als ich die Bibliothek betrat sah ich mich um. Chandler konnte ich noch nirgends entdecken. Aber gut, ich war ja auch wie immer zu früh dran also würde ich ihm nicht gleich den Kopf abreißen, nur weil er vielleicht etwas zu spät kam. Fest entschlossen doch endlich nicht ein Biest zu dem Madison zu sein fing ich an einige Bücher zusammen zu suchen.
Irgendwann, ich wusste gar nicht wie lange ich schon nach meiner Meinung nach guten Büchern suchte, fiel mir ein wahrscheinlich uraltes Buch über Zaubertränke in die Hände, was mein Interesse weckte. Fest entschlossen dieses Buch irgendwann einmal zu leben Platzierte ich es ganz oben auf den Bücherstapel in meinen Armen. Jedoch blieb es nicht lange dort liegen. Denn ein gewisser Jemand griff mir unter die Arme und zog genau dieses Buch aus meinen Armen.
Und schon kam ein dummer Spruch. Na ganz toll. Tief durchatmen und dann ihn ganz nett bitten dir das Buch wieder geben. Sei nett Anne. „Ich... ich suche nicht nach einen Liebestrank", nuschelte ich vielleicht wenig überzeugend und versuchte nach dem Buch zu greifen. Aber er hielt es über seinen Kopf. Na ganz toll. Ich versuchte zwar an das Buch heran zu kommen jedoch war ich einfach zu klein. „Weil ich doch gar nicht will das sich jemand in mich verliebt ich will nur die Zaubertränke lesen! Außerdem riechst du nach Butterbier. Wo warst du?", fragte ich nach und versuchte weiterhin mein Buch wieder zu bekommen.

Re: Zukunftsplay » 10
von Chandler am 06.01.2019 13:54Ich hob die Augenbrauen hoch, blinzelte sie kurz an: "Ich? Ich war was trinken. Musste mich innerlich vorbereiten dich zu sehen, du lässt meinen Puls immer so schnell rasen", meinte ich und gab ihr dnan das Buch zurück, ich war gespannt auf ihre Reaktion. bestimmt würde sie rot werden.

>>Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. <<
A. Einstein.
Re: Zukunftsplay » 10
von Anne am 06.01.2019 14:20Ich war kurz verwirrt. Er gab mir mein Buch wieder hatte keinen weiteren abfälligen Kommentar mehr für mich und war irgendwie einfach nett zu mir? Was lief hier falsch? Wobei... es hieß doch tue Gutes und bekomme Gutes zurück. Vielleicht war es das ja? Nein. Konnte nicht sein. Wirklich nicht.
„Ich weiß ja nicht, was du sonst so mit Büchern tust Chandler aber ich lese sie. Das ist wofür sie gemacht werden", antwortete ich. Ich versuchte so gut wie möglich den gereizten Ton in meiner Stimme zu verbergen. Klappte vielleicht nicht so gut wie gewünscht aber immerhin war ich noch nett.
Er musste sich auf mich vorbereiten? Weil ich seinen Puls immer so schnell rasen lies? Das... das verwirrte mich gerade noch mehr. Da ich ja nun mein Buch wieder in den Händen hielt drehte ich mich schleunigst von ihm weg. Er brauchte nicht sehen, dass ich gerade verdammt rot wurde. Ich wusste wirklich nicht wie ich mit seiner Aussage umgehen sollte. War das nun positiv oder eher negativ gemeint?
Als er meinte die Bücher wären übertrieben sah ich kurz auf all die Bücher die ich trug. „Vielleicht... wir können die doch mal mitnehmen und gucken welche davon nützlich sind?", bot ich ihm an. Ich wusste nicht ob er darauf eingehen würde oder ob es mir gleich über die Hälfte der Bücher aus den Händen reisen würde und diese wieder aufräumen. Einfach mal abwarten.

Re: Zukunftsplay » 10
von Chandler am 06.01.2019 15:47Ich grinste, sie wurde verlegen und sah weg. ich neigte den Kopf leicht zur Seite, natürlich musste sie sich erstmal sammeln, es amüsierte mich, das ich sie aus dem Konzept brachte, hatte ich vielleicht doch eine gewisse Wirkung auf sie ?
"Wir können sie gebrauchen, vielleicht, oder wir schleppen uns unnötig ab", meinte ich und nahm ein paar Bücher aus ihrer Hand, blätterte das erste durch: "Was war unser Thema? die Hexenverbrennung, oder? Wurden da nicht rothaarige Frauen immer auf den Scheiterhaufne gebrachtß Das hab ich mir gemerkt", meinte ich und sah sie unshculdig an: "Oh nein!", schrie ich fast auf und fasste ihre Haare an. "Die...die sind...", ich machte au fängstlich: 2Die sind rot...bist du eine Hexe, Anne? Warum hats du mir nichts davon erzählt?", meinte ich geschockt, sicherlich flippt sie gleich aus, mit einem versteckten Schmunzeln sah ich sie an, dnan bevor sie reagieren konnte, behielt ich die Bücher in der Hand: "Zu dir oder zu mir", meinte ich scherzhaft kokett udn setzet mich einfahc an einen freien Tisch, breitete die Bücher aus und setzte mich gemütlich an den Tisch. Mit Federkiel zund Pergament bewaffnet, die ich ebenso herbeizauberte, beobachtete ich Anne, wie sie sich setzte.Ich kaute am Federkiel ein bisschen rum , ehe ich das erste Buch aufschlug: "Wie waren denn deine Ferien, Rotschopf?".

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Re: Zukunftsplay » 10
von Anne am 06.01.2019 16:20Na gut blieb eben der Großteil dieser verdammten Bücher hier. Mir doch egal. Wenn er unbedingt meinte wir würden nicht alle brauchen okay, ich würde es wirklich versuchen mit ihm auf seine weiße zu arbeiten. Auch wenn es mir wirklich sehr schwer fiel. „Aber... vielleicht brauchen wir sie doch alle?", versuchte ich es noch einmal. Ich wollte aller Bücher haben sie schienen mir sehr interessant.
Als er anfing mit unserem verdammten Thema biss ich mir auf die Lippen. Ich kannte diese ganzen dummen Geschichte von alle Frauen mit roten Haaren waren Hexen und musste das auch viel zu oft hören. Ob ich wollte oder nicht. Als er dann auch noch anfing in meinen Haaren herum zu wuscheln und mich weiter damit aufzog drehte ich mich erneut weg. Ich wollte nicht darüber reden ich musste es zu oft hören. Und auch wollte ich ihn nicht anschreien oder sonst etwas. Ich hatte mir wirklich vorgenommen netter zu sein. Aber er machte es mir wirklich schwer.
Als er immer noch nicht aufhörte schlug ich seine Hand weg. „Lass mich in Ruhe Madison", knurrte ich und griff nach einigen Büchern. Ich packte meine Tasche und lies mich mitsamt all meiner Bücher einige Tische weiter nieder. Dummer Madison. Dummes Projekt. Warum ausgerechnet immer ich? Warum musste ich mit ihm arbeiten? Ich würde jeden anderen ihm vorziehen. Als er auch noch fragte wie meine Ferien waren schluckte ich. Vielleicht sollte ich ihn einfach ignorieren. „Sie waren so toll", nuschelte ich und schlug mein Buch auf und fing an darin zu lesen. Na gut, man konnte es nicht lesen nennen ich starrte nur die Buchstaben an.

Re: Zukunftsplay » 10
von Chandler am 06.01.2019 16:42
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Re: Zukunftsplay » 10
von Anne am 06.01.2019 18:02Er setzte sich also wirklich wieder zu mir dieser verdammte Idiot. Er konnte mich doch einfach in Ruhe lassen. Ich konnte wirklich am besten alleine in Ruhe lernen. Und nicht wenn ich irgendwem am Ende etwas erklären musste oder sonst irgendetwas. Und dann kaute er auch noch weiterhin an seinen Federkiel herum. Das nervte mich auch. Aber nein, ich hatte ja gesagt ich versuche nett zu sein. Das hatte ich jetzt davon ich musste leiden und versuchen ihm nicht anzuschreien.
Als er mich darauf ansprach, dass es sich ja nicht so begeistert anhörte biss ich mir wieder auf die Lippe. Natürlich waren meine Ferien nicht gerade toll. Wenn die Familie kein Geld hatte war Weihnachten nicht gerade toll und vor allem nicht, wenn man genau wusste, dass man in dieser Familie nicht gerade gewollt war. Aber das brauchte ich ihm nicht wirklich sagen. Er kannte dieses Gefühl wohl genauso gut. „Ich... ich möchte nicht wieder zu dir... das... das wäre zu gefährlich", murmelte ich leise vor mich hin und schrieb einige Sachen auf mein Pergamentblatt. Ich fühlte mich beim ersten Mal schon nicht ganz so wohl dennoch wollte ich gerne wieder zu ihm aber das ging einfach nicht. Ich war ein Muggelblut und er Reinblütig. Ich musste mir endlich aus dem Kopf schlagen, dass diese Geschichte hier gut ausgehen würde. Es war kein Roman. Wir würden nie eine Chance haben. Nie.
Als er meinte wir sollten Lesen nickte ich kurz und vergrub mich wieder hinter meinen Buch. An lesen war gar nicht zu denken. Meine Gedanken kreisten nur um diese Dramatische Liebesgeschichte, die wir beide schreiben könnten. Warum war ich nur so eine Träumerin? Und warum konnte ich es ihm nicht einfach sagen, dass ich ihn mochte und so. „Chandler ich weiß wie man so etwas macht... ich kann das", murmelte ich.
Irgendwann unterbrach er die Stille und meine Gedanken. Als er meinen Namen nannte sah ich auf. „Ja... ich kenn sie.... Zumindest vom sehen her", antwortete ich. „Warum fragst du?"

Re: Zukunftsplay » 10
von Chandler am 06.01.2019 18:11Ich dachte so über mein Leben nach, und dass ich es eigentlich nicht wagen sollte mich zu beschweren. Ich hatte doch alles was man sich wünschen konnte- eine Frau mit eingeschlosssen. Doch...Anne, das zickige Mädchen hier vor mir, war doch wesentlich interessanter als mein ausgeplantes leben.

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Re: Zukunftsplay » 10
von Anne am 06.01.2019 18:57Dieses verdammte lernen mit Chandler nervte mich einfach nur und das ich auch noch anfing mir wirklich Gefühle für ihn einzugestehen machte mich auch noch fertig. Aber ich musste professionell werden. Ich konnte mich nicht in einen Madison verlieben. Okay, dass hatte ich ja schon übersehen. Irgendwie empfand ich ja wirklich schon länger etwas für ihn. Nur war ich mir eben nie sicher ob es so etwas wie verknallt sein war. Ich wollte wirklich gerne mehr mit ihm tun. Gerne wieder zu ihm kommen aber es ging eben nicht. Und das wusste er doch genauso wie ich. Und dennoch musste er mir wieder sagen, er hätte mich so gerne wieder bei sich. Aber das ging nicht. Er war ein Madison. Und ich ein, in den Augen seiner Familie, Schlammblut.
Als er wieder auf Prudence zurück kam und mir erzählte, wie hübsch sie doch war und alles möglich nickte ich. „Das freut mich, wenn du sie hübsch findest und so... hast es verdient ein hübsches Mädchen zu finden, die dich liebt und so", antwortete ich ihm und hob wieder mein Buch auf. Ich wollte nicht weiter über dieses Thema sprechen. Ich konnte es nicht. Wenn ich weiterhin mit ihm über dieses Thema sprechen würde, müsste ich aufstehen und mich irgendwohin zurück ziehen. Ich wollte nicht vor ihm Heulen wie ein kleines Mädchen. „Chandler auf was willst du eigentlich hinaus, dass du mir das nun erzählst?", fragte ich ohne von meinem Buch aufzusehen.

Re: Zukunftsplay » 10
von Chandler am 06.01.2019 19:31
>>Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
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