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Anne

23, Weiblich

Hogwarts [ehem.] Ravenclaw Jahrgang 6 Muggelstämmig Naiv Magische Kreaturen AG Schülerzeitung Fan Dreamer Frei

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Re: Zukunftsplay » 10

von Anne am 09.01.2019 09:18

Warum tat er mir das an? Was hatte ich ihm getan, dass er nun so gemein war? Ich war vielleicht nicht immer allzu nett zu ihm aber trotzdem. Es tat weh. Vor allem da ich mir ja jetzt endlich meine Gefühle eingestehen konnte. Ich hörte schritte aber ich wollte sie einfach nur ignorieren und vergrub meinen Kopf tiefer in meinen Händen. Was würde es mir denn jetzt bringen aufzusehen? Wahrscheinlich würde ich in Chandlers Gesicht sehen. Und er brauchte wirklich nicht zu sehen, dass ich hier saß und heulte wie ein kleines Kind. Diese Genugtuung konnte ich ihm nicht geben.
Als jemand eine Hand auf mein Knie legte zuckte ich zusammen und hob den Kopf. Chandler. Warum musste er mir denn wirklich nach laufen. Was hatte ich ihm denn getan, dass er nun so an mir klebte. Er hatte doch gesagt er wäre verlobt und alles. „Verpiss dich Madison", fauchte ich ihn an und fuhr mir hektisch über die Augen. Ich wollte nicht, dass er mich so sah. Ich hatte doch immerhin noch etwas stolz. Oder auch eher nicht. Ich saß hier in einer Ecke und flennte nur weil er mir erzählt hatte, er würde im Sommer heiraten. Sehr erwachsen Anne.
Ach er wollte mir damit nicht weh tun? Ja klar, am Arsch Madison. Als er weitersprach er hätte gelogen blinzelte ich leicht irritiert. Warum log er? Als er auch noch sagte es sei ja nicht so dass ich ihm mochte oder so musste ich hart schlucken. Natürlich mag ich dich du Idiot. Mehr als ich je vor dir zugeben konnte. „Nein natürlich mag ich dich nicht du Idiot. Heute ist nur der verdammte Todestag meiner Eltern", knurrte ich leise.
Innerlich Ohrfeigte ich mich gerade selbst. Warum konnte ich nicht einfach sagen, ich mochte ihn, dann wäre das hier viel leichter. Lieber log auch ich ihm ins Gesicht. Hatte er wirklich verdient.


   

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Anne

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Re: Zukunftsplay » 10

von Anne am 06.01.2019 20:11

Ich wusste nicht was ich jetzt sagen sollte. Ich war komplett verwirrt. Chandler würde heiraten. Und das schon diesen Sommer... und er wollte mich einladen. Natürlich würde er mich einladen. Er brauchte ja irgendein Opfer auf dieser Hochzeit. Ich war das gefundene Fressen für all diese verdammten Todesser. Einen Teufel würde ich tun und dort auftauchen. Nein.
Vielleicht musste ich es endlich akzeptieren. Ich hatte meine Chance vertan. Ich würde nie eine Chance bei ihm haben. Und das hatte er mir gerade noch klarer gemacht als es mir eh schon war. Ganz toll. Wirklich ganz toll.
„Ich wünsche dir alles erdenklich Gute Chandler... Wenn du mich entschuldigst, ich würde ganz gerne meinen Teil der Arbeit alleine machen", nuschelte ich leise vor mich hin und legte das Buch weg. Langsam stand ich auf und ergriff beinahe die Flucht. Ich konnte nicht weiter bei ihm sitzen ich wollte alleine sein. Mit meinen Gedanken und allem. Ich lief aus der Bibliothek und lies mich nicht weit davon entfernt an einen Fenster nieder. Kurz fuhr ich mir durch die Haare und zog die Knie an. Nun war ich endlich fertig mit diesen Madison Jungen. Ich wusste es doch von Anfang an, dass er nicht gut für mich war und ich hätte mich nie weiter auf ihn einlassen dürfen. Nie.
Tränen fingen an mir über die Wange zu laufen und ich versuchte sie schon gar nicht mehr aufzuhalten. Es lies mich nicht so kalt wie gehofft. Na ganz toll. Endlich musste ich mir wirklich die Gefühle eingestehen. Nur war es zu spät.


   

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Re: Zukunftsplay » 10

von Anne am 06.01.2019 18:57

Dieses verdammte lernen mit Chandler nervte mich einfach nur und das ich auch noch anfing mir wirklich Gefühle für ihn einzugestehen machte mich auch noch fertig. Aber ich musste professionell werden. Ich konnte mich nicht in einen Madison verlieben. Okay, dass hatte ich ja schon übersehen. Irgendwie empfand ich ja wirklich schon länger etwas für ihn. Nur war ich mir eben nie sicher ob es so etwas wie verknallt sein war. Ich wollte wirklich gerne mehr mit ihm tun. Gerne wieder zu ihm kommen aber es ging eben nicht. Und das wusste er doch genauso wie ich. Und dennoch musste er mir wieder sagen, er hätte mich so gerne wieder bei sich. Aber das ging nicht. Er war ein Madison. Und ich ein, in den Augen seiner Familie, Schlammblut.
Als er wieder auf Prudence zurück kam und mir erzählte, wie hübsch sie doch war und alles möglich nickte ich. „Das freut mich, wenn du sie hübsch findest und so... hast es verdient ein hübsches Mädchen zu finden, die dich liebt und so", antwortete ich ihm und hob wieder mein Buch auf. Ich wollte nicht weiter über dieses Thema sprechen. Ich konnte es nicht. Wenn ich weiterhin mit ihm über dieses Thema sprechen würde, müsste ich aufstehen und mich irgendwohin zurück ziehen. Ich wollte nicht vor ihm Heulen wie ein kleines Mädchen. „Chandler auf was willst du eigentlich hinaus, dass du mir das nun erzählst?", fragte ich ohne von meinem Buch aufzusehen.


   

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Re: Zukunftsplay » 10

von Anne am 06.01.2019 18:02

Er setzte sich also wirklich wieder zu mir dieser verdammte Idiot. Er konnte mich doch einfach in Ruhe lassen. Ich konnte wirklich am besten alleine in Ruhe lernen. Und nicht wenn ich irgendwem am Ende etwas erklären musste oder sonst irgendetwas. Und dann kaute er auch noch weiterhin an seinen Federkiel herum. Das nervte mich auch. Aber nein, ich hatte ja gesagt ich versuche nett zu sein. Das hatte ich jetzt davon ich musste leiden und versuchen ihm nicht anzuschreien.
Als er mich darauf ansprach, dass es sich ja nicht so begeistert anhörte biss ich mir wieder auf die Lippe. Natürlich waren meine Ferien nicht gerade toll. Wenn die Familie kein Geld hatte war Weihnachten nicht gerade toll und vor allem nicht, wenn man genau wusste, dass man in dieser Familie nicht gerade gewollt war. Aber das brauchte ich ihm nicht wirklich sagen. Er kannte dieses Gefühl wohl genauso gut. „Ich... ich möchte nicht wieder zu dir... das... das wäre zu gefährlich", murmelte ich leise vor mich hin und schrieb einige Sachen auf mein Pergamentblatt. Ich fühlte mich beim ersten Mal schon nicht ganz so wohl dennoch wollte ich gerne wieder zu ihm aber das ging einfach nicht. Ich war ein Muggelblut und er Reinblütig. Ich musste mir endlich aus dem Kopf schlagen, dass diese Geschichte hier gut ausgehen würde. Es war kein Roman. Wir würden nie eine Chance haben. Nie.
Als er meinte wir sollten Lesen nickte ich kurz und vergrub mich wieder hinter meinen Buch. An lesen war gar nicht zu denken. Meine Gedanken kreisten nur um diese Dramatische Liebesgeschichte, die wir beide schreiben könnten. Warum war ich nur so eine Träumerin? Und warum konnte ich es ihm nicht einfach sagen, dass ich ihn mochte und so. „Chandler ich weiß wie man so etwas macht... ich kann das", murmelte ich.
Irgendwann unterbrach er die Stille und meine Gedanken. Als er meinen Namen nannte sah ich auf. „Ja... ich kenn sie.... Zumindest vom sehen her", antwortete ich. „Warum fragst du?"


   

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Re: Zukunftsplay » 10

von Anne am 06.01.2019 16:20

Na gut blieb eben der Großteil dieser verdammten Bücher hier. Mir doch egal. Wenn er unbedingt meinte wir würden nicht alle brauchen okay, ich würde es wirklich versuchen mit ihm auf seine weiße zu arbeiten. Auch wenn es mir wirklich sehr schwer fiel. „Aber... vielleicht brauchen wir sie doch alle?", versuchte ich es noch einmal. Ich wollte aller Bücher haben sie schienen mir sehr interessant.
Als er anfing mit unserem verdammten Thema biss ich mir auf die Lippen. Ich kannte diese ganzen dummen Geschichte von alle Frauen mit roten Haaren waren Hexen und musste das auch viel zu oft hören. Ob ich wollte oder nicht. Als er dann auch noch anfing in meinen Haaren herum zu wuscheln und mich weiter damit aufzog drehte ich mich erneut weg. Ich wollte nicht darüber reden ich musste es zu oft hören. Und auch wollte ich ihn nicht anschreien oder sonst etwas. Ich hatte mir wirklich vorgenommen netter zu sein. Aber er machte es mir wirklich schwer.
Als er immer noch nicht aufhörte schlug ich seine Hand weg. „Lass mich in Ruhe Madison", knurrte ich und griff nach einigen Büchern. Ich packte meine Tasche und lies mich mitsamt all meiner Bücher einige Tische weiter nieder. Dummer Madison. Dummes Projekt. Warum ausgerechnet immer ich? Warum musste ich mit ihm arbeiten? Ich würde jeden anderen ihm vorziehen. Als er auch noch fragte wie meine Ferien waren schluckte ich. Vielleicht sollte ich ihn einfach ignorieren. „Sie waren so toll", nuschelte ich und schlug mein Buch auf und fing an darin zu lesen. Na gut, man konnte es nicht lesen nennen ich starrte nur die Buchstaben an.


   

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Re: Zukunftsplay » 10

von Anne am 06.01.2019 14:20

Ich war kurz verwirrt. Er gab mir mein Buch wieder hatte keinen weiteren abfälligen Kommentar mehr für mich und war irgendwie einfach nett zu mir? Was lief hier falsch? Wobei... es hieß doch tue Gutes und bekomme Gutes zurück. Vielleicht war es das ja? Nein. Konnte nicht sein. Wirklich nicht.
„Ich weiß ja nicht, was du sonst so mit Büchern tust Chandler aber ich lese sie. Das ist wofür sie gemacht werden", antwortete ich. Ich versuchte so gut wie möglich den gereizten Ton in meiner Stimme zu verbergen. Klappte vielleicht nicht so gut wie gewünscht aber immerhin war ich noch nett.
Er musste sich auf mich vorbereiten? Weil ich seinen Puls immer so schnell rasen lies? Das... das verwirrte mich gerade noch mehr. Da ich ja nun mein Buch wieder in den Händen hielt drehte ich mich schleunigst von ihm weg. Er brauchte nicht sehen, dass ich gerade verdammt rot wurde. Ich wusste wirklich nicht wie ich mit seiner Aussage umgehen sollte. War das nun positiv oder eher negativ gemeint?
Als er meinte die Bücher wären übertrieben sah ich kurz auf all die Bücher die ich trug. „Vielleicht... wir können die doch mal mitnehmen und gucken welche davon nützlich sind?", bot ich ihm an. Ich wusste nicht ob er darauf eingehen würde oder ob es mir gleich über die Hälfte der Bücher aus den Händen reisen würde und diese wieder aufräumen. Einfach mal abwarten.


   

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Re: Zukunftsplay » 10

von Anne am 06.01.2019 13:44

Ich war mehr als froh endlich wieder in Hogwarts zu sein. Endlich wieder weg von meiner Familie. Weihnachten und auch Silvester war nicht gerade schön gewesen zuhause. Aber was solls. Ich war irgendwie schon froh gewesen wieder zuhause zu sein. Endlich wieder in der Welt der Menschen herumzulaufen. Mich dort auszukennen und nicht ganz so fremd zu fühlen wie in Hogwarts. Auch wenn ich nun schon länger hier war. Es war noch immer nicht meine Welt aber gut, langsam kam ich ja auch hier gut zurecht. Auch wenn ich hier nicht gerade viele Freunde hatte.
War auch der Grund, wieso ich meistens alleine irgendwo saß und einfach meine Bücher las. Alte Bücher mit geschwollen Ausdrucksweisen oder seltsamen Metaphern. Ich hatte auch in den Ferien viel gelesen. Und irgendwie schlich sich bei den größten Liebesromanen immer wieder Chandler Madison in meine Gedanken. Immer wieder fing ich an, an unseren ersten Kuss zu denken. Ob es auch sein erster Kuss war? Wahrscheinlich nicht. Meiner war es jedoch. Und vielleicht hätte ich etwas anders reagieren sollen als so wie ich es eben tat. Vielleicht sollte ich anfangen Chandler auch etwas besser zu behandeln. Er schein mich zu mögen und ich konnte ja wirklich Freunde gebrauchen.
Das wir gemeinsam an einen Projekt arbeiten mussten, dass kam meinen Vorsatz für das neue Jahr ja gerade recht.
Als ich die Bibliothek betrat sah ich mich um. Chandler konnte ich noch nirgends entdecken. Aber gut, ich war ja auch wie immer zu früh dran also würde ich ihm nicht gleich den Kopf abreißen, nur weil er vielleicht etwas zu spät kam. Fest entschlossen doch endlich nicht ein Biest zu dem Madison zu sein fing ich an einige Bücher zusammen zu suchen.
Irgendwann, ich wusste gar nicht wie lange ich schon nach meiner Meinung nach guten Büchern suchte, fiel mir ein wahrscheinlich uraltes Buch über Zaubertränke in die Hände, was mein Interesse weckte. Fest entschlossen dieses Buch irgendwann einmal zu leben Platzierte ich es ganz oben auf den Bücherstapel in meinen Armen. Jedoch blieb es nicht lange dort liegen. Denn ein gewisser Jemand griff mir unter die Arme und zog genau dieses Buch aus meinen Armen.
Und schon kam ein dummer Spruch. Na ganz toll. Tief durchatmen und dann ihn ganz nett bitten dir das Buch wieder geben. Sei nett Anne. „Ich... ich suche nicht nach einen Liebestrank", nuschelte ich vielleicht wenig überzeugend und versuchte nach dem Buch zu greifen. Aber er hielt es über seinen Kopf. Na ganz toll. Ich versuchte zwar an das Buch heran zu kommen jedoch war ich einfach zu klein. „Weil ich doch gar nicht will das sich jemand in mich verliebt ich will nur die Zaubertränke lesen! Außerdem riechst du nach Butterbier. Wo warst du?", fragte ich nach und versuchte weiterhin mein Buch wieder zu bekommen.


   

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Re: Großer Garten

von Anne am 30.08.2018 12:47

Er brachte mich zum verzweifeln. Was machte ich denn nur hier?! Dachte ich wirklich, er könnte meine Ferien irgendwie schöner werden lassen? Ja, ich wollte daran glauben. Ich wollte es einfach so sehr das ich ja beinahe bereit war, seine ganzen Sticheleien die Tage über zu ertragen. Aber ich konnte es einfach nicht. Ich konnte langsam nicht mehr damit leben, dass er mich die ganze Zeit aufzog und mich beinahe nieder machte. Dass er auch noch seine Augen überdrehen musste brachte mich erst recht zur Weißglut. Ich wollte ihm gerade so sehr eine Scheuern. Ich wäre ihm am aller liebsten an die Gurgel gesprungen und hätte ihm gewürgt bis er blau angelaufen wäre und einfach ein einziges Mal seine verdammt große Klappe hielt. Aber nein, ich versuchte mich zu beruhigen und noch ein Mal tief durchzuatmen und sogar versuchte ich ihm ein leichtes lächeln zu schenken. Sah zwar gequält aus aber es war ein Lächeln. Er wollte es also nicht? Na klar kaufte ich ihn voll ab. Schnaubend war es nun an mir die Augen zu verdrehen und genervt den Kopf zu schütteln. Idiot. „Wenn du für mich da sein wolltest, so wirklich, dann hättest du mich nicht hier her geholt. Ich bin wirklich glücklich zuhause! Sehr sogar. Dort werde ich wenigstens nicht als Dienstmagd bezeichnet!“, zischte ich und verschränkte die Arme vor meiner Brust. Er nervte mich gerade so unendlich sehr. Aber was sollte ich groß tun? Ich würde alleine hier wohl nicht weg kommen. „Du hast recht. Wir beide sind verschieden. Vielleicht hätten wir vertauscht geboren werden sollen aber das sind wir nicht. Vielleicht hätten wir uns auch nie unterhalten sollen. Wäre auch so eine Idee. Aber das können wir ja nun nicht mehr ändern. Du hast dein Leben und ich habe meins. Vielleicht brechen wir auch einfach unseren Kontakt ab. Dann kannst du dir wem neues suchen, den du aufziehen kannst und ich habe endlich meine Ruhe von deinen dummen Reinblutgehabe“, knurrte ich und starrte ihm wütend in die Augen. Als er sich dann auf einmal auszog blinzelte ich irritiert. Was sollte das jetzt? Dachte er wirklich, ich würde mich jetzt auch ausziehen und mit ihm ins Wasser springen? Was lief denn bitte schief bei ihm? Er verwirrte mich doch immer mehr gerade. Langsam folgte ich ihm zum Ufer. Immer noch komplett angezogen lies ich mich ins Gras fallen und begann mir meine Schuhe und Strümpfe auszuziehen. Als er seine Hand nach mir ausstreckte sah ich ihn an. „Ich bleib einfach hier sitzen“, murmelte ich und lies meine Füße ins Wasser baumeln.


   

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Re: Großer Garten

von Anne am 19.08.2018 10:41

Ich war also inspirierend? Für Chandler? Was war denn bitte nun mit ihm falsch? Wir zickten uns immer wieder an. Und wir hatte nicht einmal so etwas wie eine Freundschaft. Ich wusste nicht mal, was das hier zwischen uns war. Es war jedoch seltsam. Wir zickten uns an, stritten und nun lag ich neben ihn auf der Wiese und es war schön. Wir hatten noch nicht gestritten und es tat so gut. Und sein Gedicht erst. Es war wunderschön, er hatte es so stolz vorgetragen und... ich wurde knallrot. Na ganz toll. „Ich bin doch nicht inspirierend", nuschelte ich und sah weg von ihm. Er musste nicht sehen, dass ich peinlich berührt war. Als er weiter sprach sah ich wieder zu ihm.
Ich war frei? Wo war ich bitte frei? „Ich bin nicht frei. Ich bin gefangen in der Welt der Muggel. Ich hätte liebend gerne Eltern, denen ich gefallen muss. Bist du zu dumm um das zu verstehen? Denkst du wirklich es ist schön von einem Verwandten zum anderen Gereicht zu werden, weil dich niemand will? Weil deinen Vater niemand seiner Familie leiden konnte, nur weil er deine Mutter geheiratet hat?!", fuhr ich ihm an. „Ich wäre so gern Teil einer liebenden Familie, oder wenigstens eins Systems. Aber man kann sich ja nicht aussuchen was man ist Madison. Manche haben Glück, andere eben nicht. Ich hatte keins."
Während ich ihn beinahe anschrie war ich aufgestanden, stand nun vor ihm und zickte herum. Na ganz toll. Er würde mich wohl gleich wieder zurück zu meiner Tante schicken, aber das war mir so egal. Als er dann auch noch fragte ob wir schwimmen gehen wollte schnaubte ich. „Sehe ich irgendwie aus, als hätte ich so etwas wie Badesachen?!"


   

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Re: Großer Garten

von Anne am 14.08.2018 21:41

Er hatte doch nicht wirklich ein Gedicht geschrieben. Für... über mich? Das hatte ich ihm gar nicht zu getraut und es war gut. Mehr als gut. Es war so schön. Aber wie sollte ich das nun auffassen? Positiv oder doch eher negativ? Als ich seinen Blick traf wurden meine Wangen heiß und verfärbten fingen dadurch wohl an meiner Haarfarbe Konkurrenz zu machen. Verdammt was machte der Kerl mit mir? Das konnte doch nicht sein ernst sein. Das konnte doch auch nicht mein ernst sein. War ich verknallt? Nein. Ich war geschmeichelt. Geehrt, dass er sein Talent dafür genutzt hatte ein Gedicht nur für mich zu schreiben. „Chandler... das... das ist wirklich schön... aber... aber wieso über mich?", fragte ich. Ich konnte es einfach nicht glauben dass er zu so etwas fähig war.
Aber wieso über mich? Egal. Das war doch alles egal. Mein Blick ging zu den Schmetterlingen. Sie sahen so wunderschön aus. Meine Blicke folgten ihnen und ich lächelte. Beinahe hatte ich sein Gedicht wieder vergessen. Einfach weil diese ganze Natur um uns herum mich doch besser in ihren Bann zog, als sein vergangenes Gedicht es tat.


   

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