Besenschrank
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Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Jack am 19.09.2017 22:20Die Stimmung hellte sich wieder auf, auch wenn es in dieser Kammer ziemlich fpster war und es ziemlich muffig roch. Ich konnte erkennen, dass Pandora schmuenzelte. Das mit dem Umhang hatte sie also mit Absicht gemacht, Ich lachte einmal. "Du kannst ihn gerne behalten, es stört mich nicht." Einen Umhang mehr oder weniger zu haben störte mich nicht im geringsten. Irgendwie breitete sich ein Gefühl in mir aus, welches ich bisher nur selten gespürt hatte. Es tat gut zu hören, dass sie ihn behalten wollte. Sie hatte einen Teil von mir bei sich und ich hatte ihren Umhang. Und ich würde ihn wahrscheinlich ebenfalls in mein Bett deponieren und abends, wenn ich schlafen ging, ihn unter der Decke hervor holen.
Sie stimmte mir zu wir waren uns wirklich näher gekommen, Ich bereute es nicht eine Sekunde, dass ich so früh wach geworden war. Dass ich mich zu ihr gesetzt hatte und ihr meinen Umhang gegeben hatte, es brachte uns an einen neuen Punkt unserer Beziehung. Sie wollte es versuchen, ich freute mich so, doch was dann kam, brachte mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. "Dein Vater ist mir vollkommen egal. Was soll er denn ausrichten? Er kennt mich nicht wirklich uns meine Familie auch nicht. Und wer soll ihm sagen, dass wir zusammen sind? Du kennst uns beide, du weißt wie wir in der Öffentlichkeit sind. Du weißt, dass wir nicht großartig Nähe zeigen wollen." Ich versuchte ihr gesrade Mut zu machen. ich wollte mit ihr zusammen sein. Da wprde mir kein Hinernis im stehen, ich würde es einfach bei Seite räumen.
Pandora
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Pandora am 19.09.2017 21:16Ich wusste nicht wie ich den Zeitpunkt seiner Frage interpretieren sollte, okay wir standen uns durchaus nahe und ich mochte ihn definitiv.. Aber konnte daraus tatsächlich mehr werden, immerhin würde mein Vater das auch kaum so dulden wenn er davon erfahren würde und ich traute dem inzwischen beinahe alles zu, weshalb ich Jack durchaus lieber in Sicherheit wissen wollte. Ich konnte es doch nicht Verantworten das er meinetwegen in Gefahr geraten würde, das wäre selbstsüchtig von mir und Selbstsüchtig war ich nur selten und konnte es bei Jack schon gar nicht sein. Aber wie sollte ich meine Bedenken bloß anständig in Worte fassen? Nicht das er schwer von Begriff oder Schwach wäre aber vielleicht würde es ihn ja doch irgendwie beleidigen wenn ich meine Bedenken äußerte?
Mir war auch klar das er eine eindeutige Antwort von mir haben und hören wollen würde und die hatte er ja auch verdient, er vertraute mir immerhin ja auch sonst hätte er mir wohl kaum von seinem wahren Blutstatus erzählt. Aber da war ja auch noch die Sache mit meinem Vater der behauptete genau zu wissen das Jack kein Reinblut war und ich hatte keine Ahnung wie ich das Jack beibringen sollte und ihm glaubhaft versichern das ich es meinem Vater sicher nicht verraten hatte, falls er das überhaupt annehmen würde? Aber ein Problem nach dem Anderen war jetzt meine Devise.
Ich hatte erwartet das Jack sich beim Beantworten meiner Frage ähnlich viel Zeit lassen würde, aber das Tat er nicht und ich musste mir leicht auf die Unterlippe beißen um bei seiner Frage nicht laut loszulachen. Okay, der vertauschte Umhang war wohl doch etwas sehr offensichtlich gewesen und deshalb nickte ich schließlich schmunzelnd. "Stimmt, du hast meinen Umhang angezogen vorhin und ich.. Habe dir absichtlich einen von meinen Umhängen gegeben, weil ich deinen Umhang behalten wollte. Er liegt jetzt unter meinem Kopfkissen.. Ich habe auch das Gefühl das wir uns näher gekommen sind und ich würde es gerne versuchen. Allerdings hat mein Vater etwas gegen dich und wenn er aus irgendeinem Grund von uns erfahren würde habe ich ehrlich gesagt Angst davor das er dir was Antun könnte.."
Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Jack am 19.09.2017 20:06Ich wusste, dass meine Frage nicht gerade eine einfachste war und dass sie zu einem denkbar unpassenden Moment gekommen war. Es war nicht leicht, und im Grunde genommen erwartete ich keine Antwort. Dennoch, ich wollte irgendetwas hören. Zumindest eine kleine Gewissheit haben. Es gab nur zwei Varianten. Entweder würde sie mich wollen oder nicht. Ein vielleicht würde ich nicht akzeptieren. Ich war nicht der Typ, der gerne mit anderen spielte und ich mochte es nicht, wenn andere es mit mir taten. Klarheit war etwas, was ich am meisten bevorzugte. Auch wenn ich in gewissen Dingen den Leuten etwas vorspielte. Wie zum Beispiel meinen Bluttatus. Niemand durfte ihn kennen. Wir waren als eine Reinblutfamilie bekannt und so benahmen wir uns auch. Wir benahmen uns wie eine perfekte reinblütige Familie, die den dunklen Lord verehrten.
Aber Pandora kannte die Wahrheit, wusste, dass ich nicht ganz reinblütig war. Und bisher hatte sie es niemanden erzählt. Etwas, worum ich ziemich froh war.
Es dauerte anscheind ewig, bis Pandora meine Frage beantworten konnte. Die Zeit verflog und allmälich wurde ich ungeduldig. Würde sie die Frage nich beantworten?
Ich schaute ihr die ganze Zeit pber ins Geicht, doch es war so dunkle hier und mein Zauberstab erhellte nicht alles. Ich konnte nur einen Teil ihres Gesichtes erkennen und das gab mir gerade nicht genügend Informationen.
Dann endlich kam der Moment. Aber sie beantwortete meine Frage mit einer Gegenfrage. Als ich sie hörte, konnte ich verstehen, warum sie die gestellt hatte. Ich hätte es wahrscheinlich genauso getan. Die gleiche Frage gestellt. Ich lächelte sie an, strich ihr einmal über ihre Wange. "Es hat sich etwas geändert, meine Liebe. Ich habe vorhin im Gemeinschaftsraum doch deinen Umhang angezogen,oder?" Ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl gehabt, dass er anders roch, anders saß. "Und ich habe nichts gesagt weil ich ihn behalten möchte. Und deine Geschichte hat mir gerade das Gefühl gegeben, dass ich dir noch näher gekommen bin.", gestand ich.
Pandora
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Pandora am 19.09.2017 16:30Es war wirklich eine paradoxe Situation, immerhin hatte ich ihm erst kürzlich erzählt was passiert war, was mein Vater getan hatte - und das definitiv mit dem Ziel uns von einander fern zu halten. Was ja ohnehin nie so wirklich geklappt hatte . Immerhin hatten wir uns noch immer gesehen, auch wenn wir nur noch geredet hatten. Und doch - trotz all der Umstände hatte ich dem Drang nicht widerstehen können seinen Kuss zu erwidern. Ich hatte es definitiv gewollt sonst hätte ich es niemals getan und seine Lippen auf meinen fühlten sich so fantastisch an, er roch noch immer wahnsinnig gut und vermutlich hatte ich ihn auch absichtlich ermutigt indem ich meine Hand in seinen Nacken gelegt hatte.. Und die wichtigste Frage dabei war: "WARUM HATTE ICH DAS GETAN?" Irgendwie musste ich doch mindestens den Verstand verloren haben das war ja immerhin nicht normal - oder doch?
Verflixt was war nur los mit mir? Was war mit uns, konnte es ein uns geben und warum wollte er plötzlich das es ein uns gab? War ich bereit für ein uns, wollte ich es versuchen und warum sollten wir es versuchen? Konnte das überhaupt funktionieren immerhin war mein Vater ganz eindeutig gegen Jack auch wenn ich nicht wirklich wusste wieso und was dem eigentlich einfiel. Vor allem.. MIR konnte er nicht mehr viel antun außer mich umzubringen was er.. Wahrscheinlich nicht Tun würde. Aber was wenn er versuchen würde Jack irgendwas anzutun? Konnte und wollte ich das riskieren? Und warum zum Teufel hatte ich auf einmal eigentlich solche Angst um Jack, warum machte ich mir so viele Gedanken?
Nun die Antwort war durchaus naheliegend: Offensichtlich empfand ich etwas für Jack. Aber konnte das wirklich sein? Vor allem wie zur Hölle hatte mir sowas passieren können? Mir, wo ich doch immer versuchte alle auf seelischer und meist auch noch körperlicher Distanz zu halten?
Ich schaute Jack doch ziemlich verdutzt in seine wunderschönen Augen - nein halt das hörte mal gleich auf - er hatte weder wunderschöne Augen, noch wundervolle Haare noch sonst irgendwas Anderes mit der Vorsilbe "wunder-". Wenn hier etwas das Wort Wunder enthielt dann war das meine VERWUNDERUNG. Wie kam Jack ausgerechnet jetzt auf die Sczhnapsidee mich sowas zu fragen? Ich schluckte für einen Moment ziemlich schwer und erwiderte seinen Blick sehr lange wortlos, versuchte mir dadurch Zeit zu verschaffen bis ich endlich wusste was ich verflixt noch eins sagen sollte - Jack musste inzwischen doch schon Gott weiß was denken, rechnete vermutlich gar nicht mehr mit einer Antwort oder Reaktion. Schließlich schluckte ich erneut, etwas leiser langsam und fragte dann flüsternd: "Warum fragst du mich das ausgerechnet jetzt? Hat sich irgendwas zwischen uns geändert oder.. Hast du vielleicht Mitleid mit mir wegen dem was ich dir erzählt habe?"
Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Jack am 19.09.2017 14:37Viel zu lange war es her, dass wir uns geküsst hatten. Und dennoch war es gerade so, als ob wir nie damit aufgehört hatten. Ich genoss es wirklich sehr, ihre Lippen waren noch genauso weich wie ich sie in Erinnerung hatte. sie küsste immer noch genauso gut und sie schaffte es immer noch, mich in ihren Bann zu ziehen.
Es war eigentlich kein guter Zeitpunkt, gerade jetzt wieder einen Schritt auf sie zuzugehen. Es war nicht die feine englische Art. Ich hätte warten sollen, bis sie mir ein zeichen gegeben hätte oder sogar den Schritt gewagt hätte.
Ihre Hand in meinen Nacken hatte mir den Rest gegeben. Ich hatte nicht lange überlegen können und hatte mich dazu entschieden, sie zu küssen. Ich htte zuerst ein wenig Sorge, dass sie mich von sich stoßen würde. Allen Grund hatte sie dazu. Sie hatte mir gerade eben ihre Geschichte erzählt. Und dennoch empfand ich es als richtig, was ich gerade tat.
Ohne zu zögern erwiderte sie den Kuss und das machte mich glücklich. Nur war es in dieser Situation schwer zu erklären, warum wir uns gerade küssten.
Ich beendete den Kuss langsam. Ich schaute sie an, direkt in ihre Augen. "Willst du es mit mir versuchen?", flüsterte ich. Ich wollte es auf jeden Fall probieren. Uns eine Chance geben, sie so behandeln, wie sie es verdient hatte.
Pandora
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Pandora am 19.09.2017 12:43Wenn ich ehrlich war hatte es mich schon ein wenig erschreckt zu sehen wie Jack die Kontrolle verlor einfach weil das eigentlich nie passierte.. Irgendwie erwärmte es aber auch mein Herz ein wenig denn es zeigte meiner Meinung nach unwiderlegbar das ich ihm wichtig sein musste. Was doch irgendwie schön zu wissen war - es tat irgendwie gut und ließ mich schon besser fühlen. Diese unsagbare Kälte die sich zuvor doch irgendwie in meinem Körper eingenistet hatte war richtig unangenehm gewesen und hatte mir beinahe die Lunge irgendwie eingeschnürt - was definitiv nicht toll war.
Vielleicht gab ich ihm gerade eher halt als er mir aber ich betrachtete das eher als ein gegenseitiges Halt geben, immerhin hatte er seine Arme ja auch zuerst um mich gelegt - und wenn es uns Beiden gut tat war das ja auch nicht verkehrt. Ich konnte darin jedenfalls nicht Schlechtes finden. Wir waren Freunde.. Nun vielleicht auch mehr als das - in jedem Fall standen wir uns Nahe und dann konnte man sowas doch durchaus mal machen. Ich meine mein Gott wir hatten schon ganz anderes getan und den anderen mehr als einmal Nackt gesehen also war diese Umarmung wohl harmlos.
Anscheinend war ich nicht die Einzige die an unsere diversen Aktivitäten gedacht hatte - denn anders konnte ich mir im ersten Moment nicht wirklich erklären weshalb er mich ausgerechnet in dieser Situation plötzlich küsste. Womöglich hatte es ihn auch irgendwie dazu ermutigt das ich meine Hand in seinen Nacken gelegt hatte? Nicht das es mir wirklich unangenehm war, viel eher war das Gegenteil der Fall. Insgeheim hatte ich mich schon länger danach gesehnt seine Lippen wieder auf meinen zu spüren - auch wenn das Angesichts unseres vergangenen Gespräches oder her meines Geständnisses durchaus kurios war. Aber nun mal ehrlich war das denn wirklich meine Schuld? Immerhin hatte er mich geküsst - auch wenn ich bei der Bedeutung dieses Kusses durchaus noch unsicher war. Dennoch zögerte ich kaum einen Sekundenbruchteil ehe ich seinen Kuss erwiderte. Unser letzter Kuss war einfach schon viel zu lange her und dieses Gefühl hatte mir gefehlt - sein Kuss hatte mein Herz sogar einen Moment hüpfen lassen - ob vor Freude, Schreck oder irgendwas anderem sei jetzt mal dahingestellt.
Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Jack am 19.09.2017 11:12Es war untypisch für mich, dass ich die Kontrolle über mich verlor. Das war einfach nicht ich. Zumindest kam dieser Teil von mir sehr selten vor. Mir wurde von klein auf beigebracht, dass ich Kontrolle über mich und meine Emotionen haben musste. Selbstbeherrschung und Kontrolle bildete eine sehr gute Basis und so konnte ich oft einfach etwas denken aber etwas ganz anderes sagen.
Bei Pandora sah das ganze aber anders aus. Sie hatte gerade diese untypische Seite an mir kennen gelernt. Es war gut, dass sie diese Seite mitbekommen hatte. Es zeigte doch, wie wichtig sie mir war. Und es zeigte, dass ich nicht ganz emotionslos durch die Gegend lief und einfach ohne Grund handelte.
Nicht, dass ich Leute anlügen würde. Das war nicht ganz so meine Welt. Nur hatte ich es geschafft, nicht die ganze Wahrheit zu sagen und gewisse ausschlaggegebende Teile auszulassen.
Aber bei Pandora war das was anderes. Sie war mir wirklich sehr wichtig und das Bedürfnis, irgendetwas gerade zu tun, wuchs stetig in mir.
Diese Umarmung hier gerade im Halbdunkel tat mir sichtlich gut. Zum einen brauchte ich gerade Halt, den sie mir gab. Mir fiel es immer noch schwer, mich ruhig zu halten. Zumindest war ich innerlich ziemlich aufgewühlt. Nach außen hin versuchte ich, ruhig zu bleiben, ich atmete tief durch. Ihr Geruch lenkte mich ab. Er war nicht sonderlich stark. Aber dennoch nahm ich ihn wahr. Ich lehnte meinen Kopf auf den ihren und so blieben wir eine kleine Weile stehen.
Meine Atmung beruhigte sich und ich hatte das Gefühl, dass sie gerde mehr für mich da gewesen war als ich für sie. Es störte mich gerade nicht, dass ich das brauchte. Ich seufzte einmal als ich ihre Hand in meinem Nacken spürte.
Ich war nicht sicher, ob das, was ich nun vor hatte, dumm war oder nicht. Es war etwas kurios, bestimmt. Aber es überkam mich einfach und noch ehe ich darüber nachdenken konnte, hatte ich auch schon eine Hand unter ihr Kinn gelegt, ihren Kopf langsam zu mir gedreht und sie sanft geküsst. Dieser Kuss hätte alles edeuten können. Von ich bin ein ganz normaler Freund bis hin zu ich will dich immer noch . Aber tief in mir wusste ich, dass es eher das letztere zu bedeuten hatte.
Pandora
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Pandora am 19.09.2017 10:25Ich hatte mich geirrt, andererseits war es nicht öfter so das man dachte man würde etwas wissen, sehen oder hören wollen und wenn es dann soweit war, wurde einem schlagartig klar das dem gar nicht so war. So ging es nun mir - ich hatte gedacht ich würde Jack´s Reaktion besser sehen wollen - was ich nun im Licht des Zauberstabes tat - und es brach mir prompt mein Herz seine Reaktion zu sehen - ich hatte Jackson Drake bisher noch nie um Fassung ringen sehen. Und in diesem Moment würde ich tatsächlich Einiges Tun um meine Worte rückgängig zu machen - auch wenn es uns irgendwie einander noch näher brachte - zumindest hatte ich das so im Gefühl.
Die Erinnerung konnte mir nicht mehr wirklich etwas anhaben dazu war es dann doch lange genug her - es verstärkte nur meine Wut auf den Rest meiner Familie - der Hass auf meinen Vater war auch vor seiner Glanzleistung schon groß genug gewesen - obwohl es dem Fass schon den Boden ausschlug. Wobei ich misch schon fragte was das sollte - wollte er mir damit seine Macht über mich beweisen? Mir demonstrieren wie groß seine Macht und wie lächerlich mein Widerstand gegen ihn war? Aber sonst traute sich ja keiner, selbst auf meinen großen Bruder war ich unglaublich wütend, obwohl er sonst der Einzige war der mich Verstand. Er hatte ja auch als Einziger eine Veränderung in meinem Verhalten bemerkt einfach weil er mich besser kannte als sonst irgendwer. Aber ich wollte jetzt nicht mehr an meine Familie denken. Jack war mir jetzt wichtiger und ich wollte mich nur mit ihm beschäftigen da es mir auch irgendwie gut Tat. Ich war ihm unheimlich dankbar das er da war und ich stellte fest - nicht unbedingt das erste Mal - das er mir gut Tat und mir wichtig war. Auch wenn es mir heute vielleicht erst endgültig so langsam klar wurde - denn eigentlich war mir niemand wichtig und ich brauchte schon gar niemanden!
Aber irgendwie schien Jack eine Ausnahme darzustellen, wobei ich mir schon fast sicher war das dass gut so war und deshalb schmiegte ich mich fast sofort an ihn als er mich in die Arme nahm und an sich drückte. Ich legte meinen Kopf an seine Brust - da er doch ein Stück, wenn auch ein kleines größer war, als ich - ging das ganz gut. Eine Hand fand ihren Weg auf seine Schulter, die andere seinen Nacken knapp unter seinem Haaransatz den ich beiläufig leicht massierte um ihm die Anspannung etwas zu nehmen. "Du bist doch schon da.. Das ist Alles was ich brauche.", entgegnete ich flüsternd. Das ich ihm endlich anvertraut hatte was vorgefallen war, war gut da es uns irgendwie enger zusammen schweißte und doch Tat es mir leid und ich hatte ein schlechtes Gewissen das ich ihn so aus der Fassung gebracht hatte.
Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Jack am 19.09.2017 00:18Ich rang immer noch mit mir. Wie konnte nur ein Vater seiner eigenen Tochter das antun? War hier nicht irgendwo ein Eimer? Ich wollte dagegen treten, doch der Raum hier war so klein und eng, dass es sich nicht lohnen würde, ihn zu treten. Im Entefekt würde ich mir mehr weh tun als dass ich meine Wut abbauen würde. Und wahrscheinlich wöre ich dann wütend auf mich.
Ich brauchte eine Weile, um die Fassung wieder zu bekommen. Tief durchatmen. Ich schüttelte den Kopf. All die Zeit hatten wir uns unterhalten, uns immer wieder getroffen. Und ich hatte nichts bemerkt. Sie hatte sich nichts anmerken lassen. Sie war eine starke Frau und dafür bewunderte ich sie.
Die Wut wurde weniger und so langsam konnte ich wieder ruhig atmen. Ich wusste nicht, was gerade in Pandora vor ging. Wahrscheinlich war sie froh, eine Last von ihren Schultern bekommen zu haben. Vielleicht war sie wütend, weil Erinneungen wieder hoch kamen. Vielleicht wollte sie einfach nur noch weg. Und ich hatte die Tür geschlossen.
Ich war etwas überfordert mit der ganzen Situation. Alles was ich wollte, war helfen. Irgendwie musste ich sie da doch raus bekommen. Vielleich würde es etwas bringen, wenn sie in den Ferien mal zu mir kommen würde. Aber da würden ihre Eltern wahrscheinlich nicht mitmachen. Sie hatten wahrscheinlich Angst, dass ich mich niht unter Kontrolle halten konnte und dass ich wahrscheinlich über sie herfiel.
Immer noch den Zauberstab in der Hand haltend, trat ich nun direkt vor Pandora. Ich schloss sie in meine Arme und drückte sie an mich. "Wenn ich irgendetwas für dich tun kann, dann sag mir bescheid. Ich werde da sein."
Ich war dankbar, dass sie sich mir anvertraut hatte. Und das neue band, was sich zwischen uns geflochten hatte, war nun noch fester und würde noch mehr Widerstand audhalten können.
Pandora
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Pandora am 18.09.2017 21:29Ein kleiner Rest an kleinen Problemen blieb, immerhin war das Thema nicht unbedingt ein sehr angenehmes - immerhin war es doch ein starkes Stück was mein Vater sich da erlaubt hatte. Und meine Mutter hatte Mal wieder nichts getan um ihn aufzuhalten - was leider nichts wirklich Neues war.
Aber das Schlimmste war sich von der eigenen Mutter im Stich gelassen zu fühlen, nicht wirklich angenehm für irgendeine Tochter die ich kannte. Aber man musste das Leben nun mal nehmen wie es kam und ich hatte mich als wahre Meisterin darin entpuppt - mit schwierigen Situationen umzugehen.
Das er mir bestätigte das er sich immer gefragt hatte, überraschte mich kaum, auch wenn es mich für einen Moment zum schlucken brachte. Ich meine mein Entschluss stand fest und doch fühlte ich mich gerade unglaublich schwach, verwundbar irgendwie angreifbar - auch wenn ich mich durchaus fragte ob jemand wohl ein Mädchen heiraten wollte das keine Jungfrau mehr war.. Bestimmt eher nicht aber sollte dies jemals jemandem zu Ohren kommen, für dessen Ohren es nicht bestimmt war - ich wüsste nicht wie ich damit umgehen würde. Konnte ich das überhaupt? Denn gerade fühlte ich mich nicht in der Lage auch nur ein schlechtes Wort zu ertragen - und das ging ernsthaft mal gar nicht!
Unglaublich das ich diese Worte.. Das Geständnis tatsächlich endlich über meine Lippen gebracht hatte - denn das war doch harter Tobak und es ärgerte mich irgendwie doch das ich sein Gesicht nicht sah. Nun.. Ärgern war das falsche Wort, es verunsicherte mich eher stark. Als ich sein "Er hat was getan?", hörte zuckte ich doch ein wenig zusammen denn ich hatten Jack noch nie wirklich wütend gehört. Aber wiederholen würde ich das Sicherlich nicht, wenn er wütend war musste er mich ja sehr wohl verstanden haben und mir war irgendwie nun doch zum heulen zumute. Ich blinzelte leicht gegen das Licht an der Stabspitze und fühlte mich doch irgendwie eingeengt - bemühte mich aber um einen gleichmäßigen Atemrhytmus. Ich musterte Jack beiläufig von der Seite, wobei ich es kaum wagte ihn richtig anzusehen geschweige denn zu Atmen. Und ich hatte kaum irgendeine Handlung oder Äußerung von ihm erwartet weshalb ich ein wenig die Stirn runzelte aber noch immer nichts sagte. "Ich wollte keine Reaktion oder Äußerung von dir.. Ich dachte nur du verdienst die Wahrheit.", entgegnete ich gepresst.
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