Besenschrank

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Pandora
Gelöschter Benutzer

Re: Besenschrank

von Pandora am 19.09.2017 16:30

Es war wirklich eine paradoxe Situation, immerhin hatte ich ihm erst kürzlich erzählt was passiert war, was mein Vater getan hatte - und das definitiv mit dem Ziel uns von einander fern zu halten. Was ja ohnehin nie so wirklich geklappt hatte . Immerhin hatten wir uns noch immer gesehen, auch wenn wir nur noch geredet hatten. Und doch - trotz all der Umstände hatte ich dem Drang nicht widerstehen können seinen Kuss zu erwidern. Ich hatte es definitiv gewollt sonst hätte ich es niemals getan und seine Lippen auf meinen fühlten sich so fantastisch an, er roch noch immer wahnsinnig gut und vermutlich hatte ich ihn auch absichtlich ermutigt indem ich meine Hand in seinen Nacken gelegt hatte.. Und die wichtigste Frage dabei war: "WARUM HATTE ICH DAS GETAN?" Irgendwie musste ich doch mindestens den Verstand verloren haben das war ja immerhin nicht normal - oder doch?
Verflixt was war nur los mit mir? Was war mit uns, konnte es ein uns geben und warum wollte er plötzlich das es ein uns gab? War ich bereit für ein uns, wollte ich es versuchen und warum sollten wir es versuchen? Konnte das überhaupt funktionieren immerhin war mein Vater ganz eindeutig gegen Jack auch wenn ich nicht wirklich wusste wieso und was dem eigentlich einfiel. Vor allem.. MIR konnte er nicht mehr viel antun außer mich umzubringen was er.. Wahrscheinlich nicht Tun würde. Aber was wenn er versuchen würde Jack irgendwas anzutun? Konnte und wollte ich das riskieren? Und warum zum Teufel hatte ich auf einmal eigentlich solche Angst um Jack, warum machte ich mir so viele Gedanken?
Nun die Antwort war durchaus naheliegend: Offensichtlich empfand ich etwas für Jack. Aber konnte das wirklich sein? Vor allem wie zur Hölle hatte mir sowas passieren können? Mir, wo ich doch immer versuchte alle auf seelischer und meist auch noch körperlicher Distanz zu halten?
Ich schaute Jack doch ziemlich verdutzt in seine wunderschönen Augen - nein halt das hörte mal gleich auf - er hatte weder wunderschöne Augen, noch wundervolle Haare noch sonst irgendwas Anderes mit der Vorsilbe "wunder-". Wenn hier etwas das Wort Wunder enthielt dann war das meine VERWUNDERUNG. Wie kam Jack ausgerechnet jetzt auf die Sczhnapsidee mich sowas zu fragen? Ich schluckte für einen Moment ziemlich schwer und erwiderte seinen Blick sehr lange wortlos, versuchte mir dadurch Zeit zu verschaffen bis ich endlich wusste was ich verflixt noch eins sagen sollte - Jack musste inzwischen doch schon Gott weiß was denken, rechnete vermutlich gar nicht mehr mit einer Antwort oder Reaktion. Schließlich schluckte ich erneut, etwas leiser langsam und fragte dann flüsternd: "Warum fragst du mich das ausgerechnet jetzt? Hat sich irgendwas zwischen uns geändert oder.. Hast du vielleicht Mitleid mit mir wegen dem was ich dir erzählt habe?"

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.09.2017 16:49.

Jack
Gelöschter Benutzer

Re: Besenschrank

von Jack am 19.09.2017 20:06

Ich wusste, dass meine Frage nicht gerade eine einfachste war und dass sie zu einem denkbar unpassenden Moment gekommen war. Es war nicht leicht, und im Grunde genommen erwartete ich keine Antwort. Dennoch, ich wollte irgendetwas hören. Zumindest eine kleine Gewissheit haben. Es gab nur zwei Varianten. Entweder würde sie mich wollen oder nicht. Ein vielleicht würde ich nicht akzeptieren. Ich war nicht der Typ, der gerne mit anderen spielte und ich mochte es nicht, wenn andere es mit mir taten. Klarheit war etwas, was ich am meisten bevorzugte. Auch wenn ich in gewissen Dingen den Leuten etwas vorspielte. Wie zum Beispiel meinen Bluttatus. Niemand durfte ihn kennen. Wir waren als eine Reinblutfamilie bekannt und so benahmen wir uns auch. Wir benahmen uns wie eine perfekte reinblütige Familie, die den dunklen Lord verehrten.
Aber Pandora kannte die Wahrheit, wusste, dass ich nicht ganz reinblütig war. Und bisher hatte sie es niemanden erzählt. Etwas, worum ich ziemich froh war.
Es dauerte anscheind ewig, bis Pandora meine Frage beantworten konnte. Die Zeit verflog und allmälich wurde ich ungeduldig. Würde sie die Frage nich beantworten?
Ich schaute ihr die ganze Zeit pber ins Geicht, doch es war so dunkle hier und mein Zauberstab erhellte nicht alles. Ich konnte nur einen Teil ihres Gesichtes erkennen und das gab mir gerade nicht genügend Informationen.
Dann endlich kam der Moment. Aber sie beantwortete meine Frage mit einer Gegenfrage. Als ich sie hörte, konnte ich verstehen, warum sie die gestellt hatte.  Ich hätte es wahrscheinlich genauso getan. Die gleiche Frage gestellt. Ich lächelte sie an, strich ihr einmal über ihre Wange. "Es hat sich etwas geändert, meine Liebe. Ich habe vorhin im Gemeinschaftsraum doch deinen Umhang angezogen,oder?" Ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl gehabt, dass er anders roch, anders saß. "Und ich habe nichts gesagt weil ich ihn behalten möchte. Und deine Geschichte hat mir gerade das Gefühl gegeben, dass ich dir noch näher gekommen bin.", gestand ich.

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Pandora
Gelöschter Benutzer

Re: Besenschrank

von Pandora am 19.09.2017 21:16

Ich wusste nicht wie ich den Zeitpunkt seiner Frage interpretieren sollte, okay wir standen uns durchaus nahe und ich mochte ihn definitiv.. Aber konnte daraus tatsächlich mehr werden, immerhin würde mein Vater das auch kaum so dulden wenn er davon erfahren würde und ich traute dem inzwischen beinahe alles zu, weshalb ich Jack durchaus lieber in Sicherheit wissen wollte. Ich konnte es doch nicht Verantworten das er meinetwegen in Gefahr geraten würde, das wäre selbstsüchtig von mir und Selbstsüchtig war ich nur selten und konnte es bei Jack schon gar nicht sein. Aber wie sollte ich meine Bedenken bloß anständig in Worte fassen? Nicht das er schwer von Begriff oder Schwach wäre aber vielleicht würde es ihn ja doch irgendwie beleidigen wenn ich meine Bedenken äußerte?
Mir war auch klar das er eine eindeutige Antwort von mir haben und hören wollen würde und die hatte er ja auch verdient, er vertraute mir immerhin ja auch sonst hätte er mir wohl kaum von seinem wahren Blutstatus erzählt. Aber da war ja auch noch die Sache mit meinem Vater der behauptete genau zu wissen das Jack kein Reinblut war und ich hatte keine Ahnung wie ich das Jack beibringen sollte und ihm glaubhaft versichern das ich es meinem Vater sicher nicht verraten hatte, falls er das überhaupt annehmen würde? Aber ein Problem nach dem Anderen war jetzt meine Devise.
Ich hatte erwartet das Jack sich beim Beantworten meiner Frage ähnlich viel Zeit lassen würde, aber das Tat er nicht und ich musste mir leicht auf die Unterlippe beißen um bei seiner Frage nicht laut loszulachen. Okay, der vertauschte Umhang war wohl doch etwas sehr offensichtlich gewesen und deshalb nickte ich schließlich schmunzelnd. "Stimmt, du hast meinen Umhang angezogen vorhin und ich.. Habe dir absichtlich einen von meinen Umhängen gegeben, weil ich deinen Umhang behalten wollte. Er liegt jetzt unter meinem Kopfkissen.. Ich habe auch das Gefühl das wir uns näher gekommen sind und ich würde es gerne versuchen. Allerdings hat mein Vater etwas gegen dich und wenn er aus irgendeinem Grund von uns erfahren würde habe ich ehrlich gesagt Angst davor das er dir was Antun könnte.."

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Jack
Gelöschter Benutzer

Re: Besenschrank

von Jack am 19.09.2017 22:20

Die Stimmung hellte sich wieder auf, auch wenn es in dieser Kammer ziemlich fpster war und es ziemlich muffig roch. Ich konnte erkennen, dass Pandora schmuenzelte. Das mit dem Umhang hatte sie also mit Absicht gemacht, Ich lachte einmal. "Du kannst ihn gerne behalten, es stört mich nicht." Einen Umhang mehr oder weniger zu haben störte mich nicht im geringsten. Irgendwie breitete sich ein Gefühl in mir aus, welches ich bisher nur selten gespürt hatte. Es tat gut zu hören, dass sie ihn behalten wollte. Sie hatte einen Teil von mir bei sich und ich hatte ihren Umhang. Und ich würde ihn wahrscheinlich ebenfalls in mein Bett deponieren und abends, wenn ich schlafen ging, ihn unter der Decke hervor holen.
Sie stimmte mir zu wir waren uns wirklich näher gekommen, Ich bereute es nicht eine Sekunde, dass ich so früh wach geworden war. Dass ich mich zu ihr gesetzt hatte und ihr meinen Umhang gegeben hatte, es brachte uns an einen neuen Punkt unserer Beziehung. Sie wollte es versuchen, ich freute mich so, doch was dann kam, brachte mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. "Dein Vater ist mir vollkommen egal. Was soll er denn ausrichten? Er kennt mich nicht wirklich uns meine Familie auch nicht. Und wer soll ihm sagen, dass wir zusammen sind? Du kennst uns beide, du weißt wie wir in der Öffentlichkeit sind. Du weißt, dass wir nicht großartig Nähe zeigen wollen." Ich versuchte ihr gesrade Mut zu machen. ich wollte mit ihr zusammen sein. Da wprde mir kein Hinernis im stehen, ich würde es einfach bei Seite räumen.

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Pandora
Gelöschter Benutzer

Re: Besenschrank

von Pandora am 19.09.2017 23:27

Ich konnte nicht wirklich länger deprimiert sein Angesichts der Situation, das mit dem Umhang war schon irgendwie etwas albern - es war nur ein Kleidungsstück - aber es roch so schön nach ihm und so hatte ich ihn auch Nachts immer noch in gewisser Hinsicht bei mir, auch wenn er das nicht immer wirklich sein könnte. Und irgendwie fühlte ich mich bei diesem Gedanken sehr gut und es würde mir ein gewisses Gefühl der Sicherheit geben das ich aktuell irgendwie doch sehr gut gebrauchen konnte. Weshalb ich den Umhang wahrscheinlich auch ohne seine Erlaubnis irgendwie behalten - immerhin hatte ich auch gar nicht zugeben müssen das ich die Umhänge mit Absicht vertauscht hatte aber ich wollte unser neues Verhältnis nicht mit einer Lüge beginnen. Deshalb nahm ich all meinen Mut zusammen und fügte hinzu: "Mein Vater hat mir Gegenüber geäußert das er genau wüsste das du kein Reinblut bist und deshalb auch nicht gut genug für mich, hat irgendwas gemeint das wäre unter meiner Würde oder der Würde unserer Familie und es würde mir verdammt leid Tun wenn ich mich auf dich einlassen würde, das könnte dir schlecht bekommen. Aber ich bezweifle das er Beweise hat und von mir hat er das sicher auch nicht. Ich würde dich niemals verraten und ich hoffe das weißt du auch! Ich wollte dir das nur sagen um dir zu zeigen das ich niemals Geheimnisse vor dir haben möchte, weil ich will das nichts zwischen uns stehen kann." Meine Stimme überschlug mich ein wenig, obwohl ich kaum mehr als flüsterte aber ich wollte das Schnellstmöglich klarstellen. Und ich wollte das dass zwischen uns funktionierte - ich wünschte mir nichts sehnlicher denn so wie mit Jack hatte ich mich noch nie gefühlt - so wie Jack hatte ich bisher für noch niemanden empfunden. Es war ungewohnt und seltsam und doch irgendwie auch wunderschön und besonders. Für mich war es Besonders und ich würde mit allen sich mir bietenden Mitteln versuchen unsere Verbindung zu schützen, egal was es mich kosten würde.
Und auch Jack lag offensichtlich sehr viel daran das dass zwischen uns funktionierte denn er versuchte sehr beharrlich mir Mut zu machen und mich zu überzeugen das mein Vater ihm gar nichts konnte und das er ihm völlig egal sei und das räumte auch meine letzten, leisen Zweifel an seiner Aufrichtigkeit aus und mir wurde automatisch ganz warm ums Herz. Mir kamen erneut die Tränen, dieses Mal definitiv aber vor Freude und Erleichterung. Ich schlang meine Arme sanft um seinen Nacken, nachdem ich die Tränen fortgewischt hatte, ich schenkte ihm ein glückliches Lächeln und dieses Mal war ich es die ihn küsste. Somit gab ich ihm auch gleichzeitig ein Versprechen, das Versprechen das ich keinesfalls jemals zulassen würde das sich irgendwas zwischen oder gegen uns Stellen würde, weder mein Vater noch sonst irgendwer. Und ich versuchte alle meine Gefühle in diesen Kuss zu legen denn darin diese gescheit in Worten auszudrücken war ich ohnehin ja nicht so gut. "Also dann versuchen wir es und nichts wird sich zwischen uns Stellen, richtig? Niemals?", fragte ich schließlich doch noch flüsternd.

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Jack
Gelöschter Benutzer

Re: Besenschrank

von Jack am 20.09.2017 12:11

Das mit dem Blutstatus war so langsam etwas, was mir richtig auf die Nerven ging. Meine Familie vertrat nach außen hin eine perfekte Reinblutamilie. Niemand schien zu wissen, was wir wirklich waren. Doch Pandoras Familie schien etas zu erahnen. Woher sie das Gerücht hatten, vermochte ich nicht zu sagen. Nur Pandora kannte mein Gehemnis und sie würde neimanden davon etwas erzählen. Selbst wenn, sie würde ihre Familie davon nicht berichten. Ich konnte mir durchaus vorstellen, dass ihr Vater sie im schlimmsten Fall sogar von der Schule nehmen würde und sogar nach Durmstrang schicken. Eine Schule, die immer noch schwarze Magie unrrichtete. Etwas, was hier fehlte. Ich hoffte, dass ihr Vater sie niemals runter nehmen würden. Wir beide waren im letzten Schuljahr und da wäre das äußerst unsinnig. "Niemand außer dir weiß, was ich wirklich bin.", meinte ich bestimmt. "Und wenn er Gerüchte streuen sollte, würden sie von anderen Familien und vor allem von meiner zunichte gemacht werden." Mein Vater würde wahrscheinlich sogar Stammbäume fälschen, damit ja nicht heraus kommen würde, dass ich kein richtiger Reinblut war. Das traute ich ihm durchaus zu. Ich küsste sie einfach nur, als sie mir versprach, dass sie mich nicht verraten würde. Das war eines der wertvollsten Versprechen, die ich bekommen hatte und es bedeutete mir wirklich sehr viel. Ich hatte keinen Schutz nötg, ich konnte mich selbr verteidigen. Dich die Gefahr, dass etwas die Runde machte, was nicht wahr war, war einfach viel zu groß. Und das musste tunlichst gemieden werden.
Ich wollte, dass das mit Pandora länger hielt, vielleicht sogar für immer. Ich konnte mir mit ihr eine sehr lange Beziehung vorstellen. Vielleicht würe ich sie eines Tages heiraten. Aber das hatte noch Zeit. Ich wollte nicht sofort, wie viele Familien es immer noch taten, sofrt den Bund der Ehe eingehen. Das hatte noch nicht einmal etwas mit der Beziehung zu tun. Es war nur, dass mir etwas Bange wurde, sobald ich das Wort Ehe hörte. Ich hatte so viele Geschichten darüber gehört. Sowohl gute als auch schlechte. Und dennoch fühlte ich mich nicht reif genug dafür.
Ich lächelte, als Pandora die Tränen kamen. Dieses Mal schienen sie vor Freude zu sein. Ich wollte sie ihr schon wegwischen, sie war aber schneller. Ich legte meine Arme um ihre Taille als sie beide Arme um meinen Nacken schlang. Nun küsste sie mich und ich erwiderte ihn, legte eine Hand in ihren Nacken. Ich wollte am liebsten nicht damit aufhören, es fühte sich gut und vertraut an. Es war ein Kuss voller Emotionen. Doch wurde er für meinen Geschmack viel zu früh unterbrochen. "Nichts wird sich zwischen uns stellen. Niemals." , bersprach ich ihr.
Meine Laune war sichtlich gut, der unterricht war vergessen. "Wollen wir woanders hin? So langsam möchte ich aus diese Kammer raus. Und der Unterricht ist mir gerade wirklich egal." Ich wollte den Tag mit ihr verbringen und nicht mit Unterricht verschwinden.

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Pandora
Gelöschter Benutzer

Re: Besenschrank

von Pandora am 20.09.2017 15:04

Ich verstand nicht wirklich warum das so wichtig war das man Reinblütig war, meiner Ansicht nach war es nicht wichtig - Jack war doch kein schlechterer Mensch nur weil er einen Muggel in der Ahnenreihe hatte. Und was mein Vater sich eigentlich einbildete wusste ich beim besten Willen nicht - welches Recht bildete er sich eigentlich ein zu haben mir zu drohen oder uns zu drohen das es Jack nicht gut bekäme mit mir zusammen zu sein? Mein Vater hatte den Knall meiner Meinung nach ohnehin noch nicht gehört! Welcher normale Vater oder auch nur Mensch tat seiner eigenen Tochter denn schon sowas an wie er es bei mir getan hatte? Das war nicht normal - definitiv nicht und ich würde es ihm auch niemals verzeihen und besonders würde ich es ihm nicht durchgehen lassen das er Jack bedrohte ob nun mit der Sache mit dem Blutstatus oder wenn er noch anfangen würde ihm irgendwann körperliches Leid anzudrohen. Was ich dem Mann durchaus zutrauen würde, was schon Schade war das ich meinem eigenen Vater sowas zutraute.. Aber mit welchem Recht konnte der sich eigentlich noch Vater schimpfen, jetzt Mal ganz im Ernst? Aber der Gedanke an meinen Vater hatte in dieser Situation mit Jack - der jetzt mein fester Freund war - was mich durchaus mit einer unbändigen Freude erfüllte - absolut nichts zu suchen. Deshalb vertrieb ich den Gedanken mit einem energischen Kopfschütteln auch schnell. Ich wollte positiv in die Zukunft sehen und ich vertraute Jack irgendwie wenn er sagte das alles gut werden würde - das gestreute Gerüchte von meinem Vater im Keim erstickt werden würden. Diesen Luxus erlaubte ich mir zur Ausnahme einmal - einfach weil es auch sehr dazu Beitrug das ich die neue Situation genießen konnte - das ich mich auf einen neuen Lebensabschnitt einstellen konnte, der Hoffentlich wunderbar werden würde woran ich aber irgendwie doch fest daran glauben konnte.
Selbstverständlich würde ich Jack´s Geheimnis bewahren und für mich behalten, wenn nötig würde ich dieses Wissen mit ins Grab nehmen - von mir würde das niemals jemand erfahren. Mein Wille war stärker als manch einer wohl annehmen würde und ich gab nicht wirklich oft Versprechen, einfach weil diese mir heilig waren - ich brach niemals ein Versprechen - wirklich NIEMALS. Als er mich küsste schloss ich für einen Moment meine Augen und genoss das Gefühl einfach nur - zwar hatte er auf mein Versprechen nichts gesagt aber sein Kuss sagte mir irgendwie auch viel mehr als Worte.
Ich hoffte doch sehr das dass mit Jack und mir funktionieren und auch halten würde, mit Beziehungen hatte ich schließlich nicht so viele Erfahrungen gemacht und wenn dann auch keine besonders guten. Die intakteste Beziehung zu einem anderen Menschen die ich bisher gehabt hatte war die zu meinem großen Bruder. Wobei diese durchaus auch schon manche schwere Zeit überstanden und würde auch die Belastung durch die Geschehnisse mit unserem Vater noch überstehen müssen. Bei Jack hatte ich die größte oder eine der größten Hürden bereits genommen indem ich es geschafft hatte offen mit ihm darüber zu sprechen. Was auch durchaus ein wichtiger Schritt gewesen war. Keine Ahnung ob ich Jack jemals heiraten würde, mir darüber Gedanken zu machen wäre auch sehr verfrüht, wir hatten gerade Mal beschlossen es miteinander zu versuchen und wenn ich an die Ehe meiner Eltern dachte war ich mir auch nicht sicher ob ich sowas jemals wollen würde, das würde die Zeit dann zeigen.
In mir spielten sich gerade so viele Emotionen ab von denen ich die Hälfte nicht einmal beschreiben konnte da mir die Worte dafür fehlten - aber Worte waren gerade auch eher unbedeutend. Ich schmiegte mich etwas enger an Jack und genoss unseren - ungewohnt emotionalen Kuss - der sich absolut fantastisch anfühlte. Es war vertraut und doch irgendwie etwas völlig Anderes und ich bereute es doch sehr den Kuss so schnell wieder unterbrochen zu haben. Ich hätte dieses Glück doch noch etwas länger auskosten sollen aber naja - dazu würde ich sicher noch mehr Gelegenheiten haben. Ich lehnte meine Stirn ganz leicht an seine und lächelte eindeutig überglücklich. An den Unterricht konnte ich jetzt definitiv nicht mehr denken und ich hatte definitiv keine Lust den Tag mit Unterricht zu verschwenden denn jede Sekunde mit Jack erschien mir unendlich kostbar. Nicht das mein Vater noch auf die Schwachsinnsidee käme mich von der Schule zu nehmen nur um mich irgendwie von Jack fern zu halten - aber meine Gedanken gingen schon wieder in die völlig falsche Richtung. Ich blickte Jack tief in die Augen und hauchte dicht vor seinen Lippen: "Mir steht der Sinn auch nicht nach Unterricht, also ich gehe überall mit dir hin."

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Jack
Gelöschter Benutzer

Re: Besenschrank

von Jack am 20.09.2017 19:55

Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen, als sie ihre Stirn gegen die meine legte. Ich konnte dieses Satz durchaus falsch verstehen. Ich hätte sie jetzt einfach so in mein Schlafsaal mitnehmen können und gewisse Dinge mit ihr anstellen können. Aber das wäre unanständig, und ich war nicht der Typ Mann, der nur daran dachte. Sicher, das ganze machte mir durchaus Spaß. Aber ich hatte kein allzu großes Bedrüfnis danach.
Und der Zeitpunkt war durchaus unpassend. Sie hatte sich mir gerade gegenüber erst geöffnet, wir hatten gerade erst beschlossen, es nochmal miteiander zu versuchen. Da wollte ich nichts überstürzen.
Ich lachte kurz. "Mein Kopf hatte gerade eine ganz blöde Idee." sagte ich lächelnd und schaute ihr in die Augen. "Aber das wäre nicht so passend, denke ich."
Ich nahm ihre Hand und umschloss sie. "Wollen wir dennoch in meinen Schlafsaal?" Gegen etwas kuscheln und Zweisamkeit hatte ich nichts einzuwenden. Ich freute mich eher darauf, am liebsten hätte ich den ganzen Tag mit ihr im Bett verbracht. Und irgendwann würde sie in meinem Arm einschlafen, diese Vorstellung gefiel mir wirklich sehr.

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Pandora
Gelöschter Benutzer

Re: Besenschrank

von Pandora am 20.09.2017 20:36

Okay meine Aussage war durchaus leicht falsch zu verstehen und immerhin war unsere Beziehung zueinander bisher immer eher ausschließlich körperlich gewesen - weshalb ich nicht einmal wirklich wütend darüber wäre wenn er auf solche Ideen kommen würde. Immerhin war er auch nur ein Mann und ich machte mir da keine Illusionen das er solche Bedürfnisse hin- und wieder nicht auch hatte - ich war ja auch weder blöd, naiv noch gerade Mal 10 oder sowas - ich machte mir da durchaus auch so meine Gedanken. Vor allem auch darüber wie ich damit zu gegebener Zeit wohl umgehen oder darauf reagieren würde. Aber das würde sich dann ja zeigen also sollte ich jetzt erstmal ganz ruhig bleiben - er äußerte immerhin ja auch kein Bedürfnis danach - also alles gut. Und es wäre auch unpassend und überstürzt gewesen und ich hätte das wohl auch ziemlich heftig abgelehnt - das konnte ich definitiv noch nicht. Viel zu früh dafür.
Ich erwiderte schließlich Jack´s Blick und hörte ihm natürlich zu - er wollte den Tag also statt im Unterricht in seinem Schlafsaal verbringen - da seine Absichten harmlos waren war dagegen meiner Meinung nach auch nichts einzuwenden. Ich lächelte ein wenig schwach und warf einen Blick auf seine Hand die, die meine umschlossen hielt. Wenn das funktionieren sollte und das sollte es definitiv - würde ich in diesem Moment wohl über meinen Schatten springen müssen. Er gab mir ja auch keinen Grund an der Aufrichtigkeit seiner Worte und der "Reinheit" seiner Absichten zu zweifeln. Also gab ich mir einen Ruck und nickte schließlich langsam. "Ja lass uns gehen, ich könnte durchaus noch etwas Schlaf gebrauchen und dein Bett klingt deutlich verlockender als ein Klassenzimmer - für Unterricht hätte ich jetzt keinen Kopf." Okay hoffentlich war diese Aussage nicht ganz so Zweideutig wie meine Erste - ich hatte ja nur von Schlaf gesprochen - völlig harmlos oder nicht?

-----> THREAD FREI > - Weiter im Jungenschlafsaal <

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.09.2017 21:22.

Merlin
Gelöschter Benutzer

Re: Besenschrank

von Merlin am 07.02.2018 01:04

Es war schon nach der Sperrstunde, lange nach der Sperrstunde und ich hatte meinen Zauberstab nicht bei mir. Ich hatte keine Ahnung in welchem Stockwerk ich mich befand. Ich hatte heute wieder einen eher miesen Tag gehabt. Es war der Jahrestag. Von der Sache über die ich nicht redete. Ich hatte getrunken bis ich das Gefühl hatte nicht mehr meinen Kopf immer und immer auf die Tischplatte zu hämmern, bis mein Schädel zertrümmert wurde und ich endlich vergaß was passiert war. Ich hatte shcon sehr oft überlegt einfach zu resetten. Dafür gab es sogar einen Spruch welchen ich beherrschte. Ich könnte einfach alle Erinnerungen an meinen Bruder löschen. Aber ich wusste, dass ich das wohl niemals könnte. Es wäre als er hätte er nie existiert und es war mir lieber einen vermutlich toten Bruder zu haben als nie einen zu haben.
Was ich nun in der Besenkammer machte wusste ich auch nicht. Ich suchte nach irgendwas, was Licht erzeugen konnte. Vielleicht eine Fackel? Praktisch wäre jetzt eine Taschenlampe aber so etwas hatte ich noch nie in Hogwarts gesehen... Ich werkelte herum und machte mit Sicherheit einen ziemlichen Lärm. Doch wenn ich erwischt werden würde, würde ich immerhin wieder in meinen Schlafsaal befördert werden. Das Nachsitzen wäre mir egal. Vielleicht sogar ganz recht. Wieder eine Sache wegen der ich mich beschweren konnte. Morgen würde ich vermutlich wieder Rose aufsuchen. Ich konnte dringend etwas Ablenkung gebrauchen...
Ich nahm etwas längliches hervor und wickelte einen alten Lappen darum. So. Eine Fackel, nicht? Ich konnte sie jetzt einfach anzünden... Aber womit? Frustriert schlug ich mit der Faust gegen die Holztür der Kammer, die quietschend aufsprang. Der Schmerz durchzuckte meinen Arm und das machte mich nur noch wütender und gleichzeitig noch trauriger. Denn nichts konnte auch nur dem Schmerz in meinem Innern Konkurrenz machen. 

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