Vergangenheitsplay » 8
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Kate
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Kate am 04.11.2017 21:17Hoffentlich behielt er recht. Langeweile war echt ätzend! Doch bis jetzt hatte er es eigentlich immer geschafft mich auf andere Gedanken zu bringen. Doch war es nun das erste Mal das ich in einer Beziehung war und ich nahm sehr wohl mit das er anders mit mir redete. Als ob er befürchtete mich gleich in Schwierigkeiten zu bringen, nur weil er mit mir unabsichtlich flirtete oder etwas Zweideutiges sagte.
Leicht Kopfschüttelnd ging ich ihm nach, ich wollte nicht anders behandelt werden nur wegen meiner Beziehung mit Ragnar. Draußen angekommen sagte ich zu ihm „Du kannst dich ruhig normal verhalten. Nur weil ich in einer Beziehung bin heißt das nicht dass du jetzt auf jedes Wort achten musst was du sagst. Es ist ja nicht so als ob ich dich jetzt gleich flachlegen würde nur weil du mal was Zweideutiges sagst oder ein bisschen flirtest." Sowas mochte ich gar nicht, hoffentlich verstand er was ich damit sagen wollte.
Ich wollte Ragnar nicht betrügen oder ähnliches, aber nur weil nicht mehr Single bin nicht mehr zu flirten oder ein bisschen Spaß mit Zweideutigkeit zu haben, ist doch langweilig. Außerdem war Ragnar auch ein bisschen selber schuld, er ließ mich doch die meiste Zeit einfach alleine! Immer mehr hasste ich diesen Möchtegern Sport. Hätte ich einen Sportler als Freund haben wollen, hätte ich mir einen gesucht! Nein ich war echt nicht gut auf dieses Thema zu sprechen, auch wenn Ragnar ja eigentlich nichts dafür konnte.
„Also was hast du nun geplant mit mir, so ganz alleine?", fragte ich ihn lächelnd. Ich betonte diesen Satz extra Zweideutig, damit er wirklich verstand was ich meinte. Noch dazu war ich wirklich neugierig was er in so kurzer Zeit auf die Beine stellen wollte, denn ich war wirklich Planlos. Ich hatte mir das Jahr ganz anders vorgestellt, aber meistens kommt alles anders als gedacht, leider...
Jayden
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Jayden am 02.11.2017 09:21Ich war froh, dass ich nach wie vor single war und auch in niemanden verliebt, denn das machte das Leben so viel einfacher. So konnte ich das tun worauf ich Lust hatte, ohne rücksichtsvoll sein zu müssen und immer darauf zu achten sich nur mit dieser Person blicken zu lassen. Ich stand dafür viel zu gerne im Mittelpunkt und ließ mich anhimmeln, das tat meinem Ego immer wieder aufs Neue gut, auch wenn ich das inzwischen nicht einmal mehr nötig hatte, denn es war groß genug, dass negatives ständig an mir abprallte und ich sehr große Stücke von mir selbst hielt.
"Die Langweile werden wir uns schnell vertreiben, wozu sind Freunde denn da?", ich schenkte ihr ein zuversichtliches Lächeln. Ich schätzte jeden meiner Freunde, denn sie waren meine Familie und ich konnte durchaus loyal sein, was man mir sehr häufig nur nicht anmerkte. Auch wenn sie es vertuschen wollte sie wirkte dennoch auf mich unzufrieden, doch wer war schon zufrieden mit einer Situation, wenn er keine Ahnung hatte was er gerade mit sich anfangen sollte? Vollkommen verständlich.
"Ich verstehe, du brauchst einfach etwas Ablenkung, dann denkst du nicht mehr daran", antwortete ich mit einem Nicken auf ihre Erklärung. Davon, dass Ragnar in der Mannschaft befördert worden war, hatte ich auch schon gehört. Quidditch war ein netter Sport, doch ich beschäftigte mich damit auch nicht den ganzen Tag und ich hatte auch nie Lust gehabt mitzuspielen, weshalb ich Kate da durchaus verstehen konnte. Es war aber auch schade in einer Beziehung zu sein, wenn der andere wenig Zeit hatte. "Lass uns erstmal hier raus und es dann spontan entscheiden. Uns fällt sich etwas gutes ein, wenn wir erstmal für uns sind", bei jedem anderen ließ ich das zweideutig klingen, doch bei ihr nicht. Sie sollte durch mich nicht jetzt gleich schon Probleme kriegen und noch hatten wir ja einige Zuhörer, die sehr schnell ein Gerücht in Umlauf bringen konnten. Mir persönlich war das egal, doch sie war eine Freundin von mir, sodass ich gerade noch sehr genau darauf achtete was ich sagte.
Damit setzte ich mich auch schon in Bewegung und strebte den Ausgang des Gemeinschaftsraumes an, sodass ich alle Blicke hinter mir ließ und schon dabei war darüber nachzudenken was Kate am schnellsten auf andere Gedanken bringen könnte.
Kate
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Kate am 01.11.2017 22:52Man sah ihm an das er gern im Mittelpunkt stand, so wie er sich hier gerade präsentierte. Doch mir war das egal, mir war langweilig und ich wollte nicht nur rumstehen damit uns andere begaffen konnten. „Wie gesagt langweilig, aber sonst recht gut.", lächelte ich. Ihm würde ich jetzt nicht auf die Nase binden das ich frustriert war, das ging ihn nichts an und er würde sonst noch was von mir denken.
Er wusste ja das ich mit Ragnar zusammen war, nicht das er noch dachte ich sei untreu! Das war ich nicht, nur konnte ich das Flirten einfach nicht lassen es war schon so stark zur Gewohnheit geworden, dass ich es einfach nicht mehr abstellen konnte und bis jetzt hat es ihm auch nicht gestört.
Aber so wie ich die Schule kannte, würde es noch dazu kommen das es Gerüchte gab, was dann wiederrum zu Streit führen könnte, ich hoffte einfach mal das es ausblieb! Mich mit Ragnar zu Streiten wollte ich auch nicht. Aber nur deswegen mich nicht mehr mit anderen Freunden treffen und nichts tun, konnte ich ja auch nicht. Entweder es kam zu Gerüchten oder nicht, es änderte nichts daran dass ich nun etwas mit Jayden unternehmen wollte.
„Nein ich werde nirgends erwartet. Seitdem Ragnar zum Quidditchkapitän gewählt wurde, ist er nur mehr am Feld. Zwar freue ich mich für ihn aber ich kann mit den Sport nichts anfangen, also hab ich viel Zeit.", sagte ich und seufzte. Zu viel Zeit für meinen Geschmack... „Also wo hin gehen wir? Schon einen Plan oder entscheiden wir das einfach spontan?", fragte ich auch gleich weiter.
Ich wollte ihn nicht mit meiner Beziehung nerven, deswegen bin ich nicht auf ihn zugegangen. Hoffentlich fiel ihm etwas Gutes zur Ablenkung ein, ich hatte einfach keine Ideen. Ich war in einen Trott gefangen und das schon seit Tagen. Ich hasste es schaffte aber nicht wirklich raus zu kommen. Ich wollte was tun, aber mir fehlte die Motivation, hoffentlich konnte Jayden da weiter helfen.
Lily
Gelöschter Benutzer
Jayden
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Jayden am 01.11.2017 18:23Bisher hatte ich noch nie daran gezweifelt, dass ich in das Haus der Raben gehörte. Ich war intelligent und meine Noten waren ebenfalls nicht zu übersehen. Dennoch wollte ich mich nicht gleich an die ersten Hausaufgaben des Jahres machen, dafür hatte ich später noch genügend Zeit. Ravenclaw bestand weitesgehend aus Strebern, was mich immer wieder die Augen verdrehen ließ. Wissen war zwar Macht, aber man musste es zu Schulbeginn ja nicht unbedingt übertreiben. Das fand ich zumindest, weshalb ich die Schulsachen erstmal aus meinem Kopf verdrängte und mich nach einer Beschäftigung umsah. Da kam Kate ja genau richtig. Mit ihr hatte man immer viel Spaß und die Zeit verging auch gleich ein wenig schneller. Sie kam direkt auf mich zu und trat ihr ein paar Schritte entgegen, sodass wir sogar noch besser zu sehen waren.
"Mir geht's wunderbar, wie immer. Und dir?", mein Grinsen wurde direkt breiter als ich ihre nächste Frage hörte. "In der Tat. Ich hatte vor hier wieder zu verschwinden, damit der Rest unserer Gemeinschaft in Ruhe Wissen in sich reinstopfen kann", klärte ich sie auf und warf einen kurzen vielsagenden Blick in die Runde, die hier rumsaßen und uns anstarrten. Vermutlich wollten sie alle wissen wie das zwischen uns nun weiter ging. Die Aufmerksamkeit, die mir dadurch zuteil wurde, genoss ich und sonnte mich darin sogar. Ich war schon gespannt welche Gerüchte dieses Jahr über mich bekannt wurden, denn ich war es gewohnt, dass pro Jahr einige über mich auftauchten, weil ich auch immer an jeder Ecke mit einer anderen tiefere Blicke austauschte, sodass immer wieder Leute auf die Idee kamen, dass da was zwischen uns lief, während ich das Ganze nicht ernst nahm. Ich hatte im allgemeinen nichts gegen Beziehungen und falls ich mich je mal verlieben würde, dann wäre die Flirterei vermutlich auch nicht mehr so vertreten, denn ich war durchaus loyal, doch vorerst wollte ich nur meinen Spaß haben und meine Jugend in vollen Zügen genießen.
"Komm doch mit, dann machen wir irgendwas zusammen und vertreiben uns die Zeit", bot ich Kate direkt an. Zu zweit konnten wir der Langeweile ein Ende bereiten. "Oder wirst du bald irgendwoanders erwartet?", fragte ich nach. Ich hatte Ragnar häufig in ihrer Nähe gesehen. Ganz aufgeklärt worden war ich darüber noch nicht, jedoch ging es mich auch nichts an. Es war ihre Sache mit wem sie ihre Zeit verbrachte und ich war nicht der Typ, der immer direkt nachfragte. Sie war mir keine Rechenschaft schuldig und wir waren auch nicht so eng befreundet, dass man annehmen konnte, dass wir uns gegenseitig alles sagten und somit keine Geheimnisse voreinander hatten. Dass ich zum Teil eine Veela war hatte sie auch durch Zufall erfahren, denn ich band das nicht jedem direkt auf die Nase.
Kate
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Kate am 01.11.2017 15:12Das neue Schuljahr hatte begonnen und mir war jetzt schon langweilig. Hier im Schloss fand man eben kaum Plätze wo man allein sein konnte, aber auch wenn man was fand, war Ragnar nicht da. Irgendwie vermisste ich schon die Zeit vor der Beziehung. Ich musste nicht immer darüber nachdenken was er gerade machte, musste kein Rücksicht nehme und konnte einfach tun und lassen was ich wollte.
Aber es hatte auch seine guten Seiten. Ich liebte ihm immer noch und wollte ihn nicht verlieren, doch es schein als ob er sich distanzierte, ich hatte ihn heute noch gar nicht gesehen und gestern auch nur kurz. Das letzte richtige Treffen war am 1. September gewesen, als wir uns vom Fest weggeschlichen hatten. Das war jetzt aber auch schon ein paar Tage her.
Seitdem entweder keine Privatsphäre, oder ich konnte ihn nicht auffinden. Blödes Quidditch! Ich hatte gar nicht gewusst das er diesen ‚Sport' mochte. Mich würde er jedenfalls nicht auf dem Quidditchfeld antreffen, ich würde da nur einschlafen, zu langweilig!
Genervt und leicht frustriert wegen Entzugserscheinungen was Körperkontakt anging, betrat ich den Gemeinschaftsraum. Die meisten hier lasen ein Buch oder lernten und das in der ersten Woche. Ab und zu fragte ich mich ob ich nicht doch im falschen Haus gelandet war. Doch da erblickte ich wen und meine Laune hellte sich sofort wieder auf.
Jayden! Mit ihm konnte ich bestimmt etwas Spaß haben. Jedenfalls hatte er nicht gerade auch ein Buch in der Hand. Außerdem Flirten war doch erlaubt, ich tat ja nicht wirklich etwas mit ihm, wobei er sicher gut küssen konnte, wie er so im Bett wäre, mhmm. Nein ich musste mich zurückhalten! Leider... Aber er war so oder so ein guter Freund und vielleicht fiel uns etwas ein, was wir machen konnten.
Natürlich wusste ich dass er eine Veela war, doch davon wurde ich jetzt nicht so beeinflusst. Kommt vielleicht davon wie ich mein bisheriges Leben geführt hatte. Veela hin oder her, seine Ausstrahlung und Anziehungskraft waren so oder so stark. Da würde ich kaum wiederstehen können mit ihm zu flirten, aber mal schauen! Wenn dann passiert, dann ungewollt, jedenfalls würde ich das dann behaupten.
Langsam ging ich auf ihn zu und lächelte ihn an. „Hi, Süßer. Na wie geht's? Ist dir auch so langweilig wie mir gerade?", fragte ich ihm auch gleich als ich bei ihm zum Stehen kam. Das wir gerade der Mittelpunkt des Gemeinschaftsraumes waren, war mir klar, aber das störte mich überhaupt nicht. Ich mochte sowas sogar, die meisten waren bestimmt neidisch auf mich. Jedenfalls sah ich das in ihren Blicken.
Jayden
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Jayden am 01.11.2017 14:13Das neue Schuljahr hatte gerade erst wieder begonnen und wieder einmal musste ich mir den Stundenplan neu merken. Für mich kein Problem, denn sobald ich ihn mir einmal ansah konnte ich Räume und Fächer schon vollständig auswendig. Das war das Praktische an einem fotografischen Gedächtnis, das Gehirn speicherte die Informationen direkt ab und man vergaß sie nicht mehr. Darum musste ich auch nicht so viel wie die anderen Schüler lernen und schrieb dennoch jedes Jahr sehr gute Prüfungsnoten. Dennoch lernte ich gelegentlich mal, denn wenn ich mir den Stoff nicht wenigstens einmal gut ansah brachte mir mein gutes Gedächtnis auch nichts. Doch momentan hatten wir mitte der ersten Woche und somit verschwendete ich noch keine weiteren Gedanken an die Bibliothek, die ich eher betrat um mir die passenden Bücher für Hausaufgaben zu besorgen, anstatt sie wie andere Schüler aus meinem Hause als zweites Wohnzimmer zu nutzen. Ich hatte eindeutig andere Schwerpunkte gelegt und die betrafen nicht den Raum voller Bücher und somit einigem an angestautem Wissen.
Die letzte Stunde war vorbei und ich überlegte was ich mit dem angebrochenen Nachmittag noch anstellen sollte. Ich konnte meine Zeit wieder mit meinen Freunden verbringen, bei denen ich mich, wie immer, als Mittelpunkt des gesamten Universums sah, denn sie schenkten mir schließlich auch die gewünschte Aufmerksamkeit, nach der ich mich schon seit Jahren sehnte. Vielleicht lag das daran, dass ich diese im Elternhaus nicht bekam, weshalb ich sie mir im Schloss suchte und das ungeachtet wer genau vor mir stand. Ich hatte noch nicht einmal etwas gegen Feindschaften, denn diese Art von Aufmerksamkeit war zwar negativ aber genau das war mir relativ egal.
Vorerst kehrte ich in den Gemeinschaftsraum zurück, um meine Tasche in den Jungenschlafsaal zurück zu bringen und dann ohne sie wieder losziehen zu können. Die Bücher lasteten sich meiner Schulter dann doch an und es war unpraktisch mit ihnen was zu unternehmen. Als ich den Ravenclaw-Gemeinschaftsraum betrat trafen mich sämtliche Blicke und ich musste unwillkürlich grinsen. Seit dem ich von meinen Veelagenen wusste sonnte ich mich noch ausgiebiger in der Aufmerksamkeit, die mir dadurch zuteil wurde. Doch mein Ziel hatte sich noch nicht geändert, sodass ich an allen vorbei und nach oben ging. Nachdem ich meine Schultasche aufs Bett gelegt hatte kehrte ich zurück und mein Blick wanderte in Richtung der Tür, durch die eine neue Schülerin trat. Kate. Ich schenkte ihr sofort ein charmantes Lächeln, sie war eine derjenigen, mit denen ich das eine oder andere Mal flirtete und dennoch eine gute Freundschaft zu ihr pflegte.
Ragnar
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Ragnar am 19.10.2017 22:13Ich nickte meiner Mutter zu und machte mich wieder über das Frühstück her. Loan hatte das ganze Gespräch über keinen Mucks gemacht und irgendwie war es doch kürzer geworden als gedacht.
Ich hatte gedacht, dass wir länger darüber reden würden aber anscheind war dem nicht so. Während ich weiter aß, überlegte ich noch. Bisher hatte mich nur beschäftigt, dass ich sie wieder sehen wollte. Sie war mir doch arg ans Herz gewachsen und ich konnte mir nicht vorstellen, wie ich reagieren würde, wenn meine Eltern oder gar Kate endgültig gehen würden.
Ich wäre am Boden zerstört.
Schnell ließ ich den Gedanken wieder fallen, ich wollte mich erst wieder damit beschäftigen, wenn es soweit war. "Nein.",beantworte ich schließlich ihre Frage. "Vorerst nicht." Im Moment war alles geklärt, aber ich ging fdavon aus, dass ich noch einmal auf meine Mutter zugehen würde.
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Frei
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Aeslug
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Aeslug am 19.10.2017 21:19Auf seine Aussagen nickte ich nur und lächelte ihn an, ich konnte ihm nicht vorsagen was er zu glauben hat, das musste er mit sich selbst ausmachen und außerdem wusste ich noch weniger als er. Das mit den Geistern hatte mich damals ja schon überrascht und ein ganz anderes Licht auf die Sache geworfen und über solche Dinge wusste er besser Bescheid wie ich, da er ja derjenige ist, der eigene Unterrichtsfächer für so etwas hat. „Das freut mich zu hören und wie du schon sagtest, irgendetwas muss es ja geben.", kommentierte ich seine letzte Aussage. „Gibt es noch was, was dich an dem Thema bedrückt, etwas das du noch fragen möchtest in Bezug auf sie?", fragte ich dann noch nach.
Ragnar
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Ragnar am 18.10.2017 23:28Etwas erstaunt schaute ich meine Mutter an. Ich hatte so wenig über ihre Jugend in Erfahrung gebracht, dass ich es ein wenig bereute. Das, was sie mir erzählte, war irgendwie neu für mich.
Und das, was sie sagte, klang durchaus sinnig. Über die Geister hatte ich nachgedacht. "Egal was wirlich wahr sein wird, irgendetwas muss es nach dem Tod doch geben, wenn es Geister gibt." Der Mensch musste sich bewusst dazu entscheiden, ein Geist zu werden, wenn er starb. Die Seele musste doch irgendwo hin gehen. "Ich denke, dass es doch etwas tröstend ist, so etwas zu wissen." Egal, was am Ende wahr war, es war schln zu wissen, dass irgendetwas existierte, worüber die Menscheit rätzelte. Und vielleicht waren alle Religionen wahr, oder alle Religionen nur zum Teil. Egal, was stimmte, ich wprde es im Tod heraus finden. Und bis dahin brauchte ich mich einfach nicht entscheiden. Welche ein Glück für mich. "Ich denke, wenn ich daran denke, dass es etwas gibt, wird es mir leichter fallen, ihren Tod zu akzeptieren."
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