Vergangenheitsplay » 3

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Jemmy
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 3

von Jemmy am 29.06.2017 12:17

Der Mensch konnte sich sehr gut anpassen und an fast alles gewöhnen. Sonst wären wir heut nicht hier. Ich fand es ziemlich erstaunlich, dass er sich einfach von seiner Familie losgesagt hatte und auf jeglichen Komfort. "Das hört sich spannend an." Ich nahm einen Schluck vom Tee. Als er dann mir warm den Hals hinunter rann und im Magen ankam, spürte ich, wie sich die Wärme in mir ausbreitet. Und sich meine Laune besserte. Der Tat offenbarte seine Wirkung sofort. Ich schloss mein Augen und atmete tief durch.
Als ich wieder mein Augen öffnete, sah ich , dass Holmes aufgestanden war. Er stand direkt am Feuer und hatte etwas von einem Survival Training erzählt. "Warum sollten Sie das nicht sagen dürfen?" 
Ich stellte meine Tasse auf den Tisch und stand auf, damit ich die Decke zusammen legen konnte. Dann legte ich sie auf den Lehne des Sofas. Ich griff wieder nach dem Tasse und schaute die Eule an. Sie beobachtete mich die ganze Zeit. Doch es war mir ein wenig unangenehm, deswegen drehte ich mich lieber zum Professor um.

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Jeremie

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Re: Vergangenheitsplay » 3

von Jeremie am 02.07.2017 21:08

"Nun , ich möchte keinen Angst einjagen. Man muss nur immer auf das Schlimmste vorbereitet sein, vor allem in dieser dunklen Zeit", ich sah hinein ins Feuer.
Düstere Gednaken drehten sich in meinem Kopf, doch das konnte ich dme Mädchen nicht antun. Sie hatte ganz andere Probleme, sie sollte sich nicht mit diesen Themen noch beschäftigen.
"Wie auch immer, ich glaube, das war genug Gefrage, sonst berichtet man noch bald in der Schülerzeitung über mich", ich lächelte etwas unsicher und setzte mich wieder zu ihr: "Erzählen Sie Miss Rathbone, wo sind so ihre Stärken in Hogwarts? Was wollen Sie mal werden?", ich trank etwas vom Tee: "Ihr müsst reichlich Ziele haben!".
Ich musste zugeben, ich sah vielleicht etwas älter aus, reif, erwachsen, engstirnig und anständig.
Etwas mysteriös und ausdrucksstark.
Doch innen in mir, warich ein abendteuerer, der die Herrausforderung sucht. Der die Wildnis erkundet, egal mit wie vielen Narben er davon kommt.
Ich suche den Kampf, ich suche etwas, was ich nicht erreichen kann
Und als ich diese Schülerin sah, wie sie neben Joly saß, den Tee trank, mit gestylten Haaren, verwischter Schminke und dem hübschen Kleid erinnerte ich mich gleich ein paar Jahre zurück, als ich noch Schüler war...und als ich das erste Mal ein Mädchen wie sie gesehen habe und mich sofort verliebte.
Diese Mädchen waren unerreichbar, so schön wie sie waren. Sie war sichelrich noch dazu klug und witzig.
Was hätte ich damals gegeben um einmal jemanden wie sie zu küssen.
Doch da war ich nur der Prügler, der andere Kids schikaniert hat und die Erst und Drittklässler verhext hat.
Ein Wunder, dass Dumbledore mich hier hat arbeiten lassen.
Numn, ich habe mich verändert, dass hat er wohl aus gemerkt, doch innen in mir sehne ich mich nach diesen reiz, nach dem Reiz etwas zu tun, ohne an die Konsequenzen zu denken.


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Jemmy
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 3

von Jemmy am 02.07.2017 21:20

"In der Tat sind es dunkle Zeiten.", stimmte ich ihn zu und nickte. Ich hatte so einiges mitbekommen und auch selber schon in der Familie erlebt, wie Mitglieder gejagt und gefoltert wurden. Ich schluckte. Daran wollte ich jetzt lieber nicht denken. Ich schüttelte kurz meinen Kopf um den Gedanken zu verscheuchen.
"Schülerzeitung?", fragte ich. "Wir haben gar keine." Ich lächelte nun, dankbar um den Themenwechsel. "Aber einige wollen gerne eine erstellen. Ich kann mir vorstellen, dass das interessant werden könnte." Ich wollte selber altiv daran mitschreiben. Ich wollte nicht viel machen, aber wenigstens ein Teil von etwas sein, da gut war. Und worin ich gebraucht wurde. Und nicht weggeworfen wurde. Und schon wieder drehten sich meine Gedanken im Kreis. Ich schaute Holmes an. "Oh, ich liebe Pflege magischer Geschöpfe und Kräuterkunde. Und ich bin im Duellierklub.", sagte ich stolz. "Und da bin ich recht gut drin." Das wr ich in der Tat, mit einem E konnte man durchaus zufrieden sein. "Naja, Zaubertränke ist nicht so meins. Deswegen weiß ich auch noch nicht, was ich werden will." Ich hatte mir bisher darüber noch keine Gedanken gemacht, was ich später mal werden wollte. Ich hatte meine Kurse nach meinen Stärken raus gesucht.
Der Professor wirkte mit einem Male nachdenklich. Wo er wohl gerade war? Ich schaute ihn mir genau an, er wirkte auch mich anziehend. Ich hatte Interesse an ihn, wollte ihn kennen lernen. Er war genau die Typ Mann, dien ich mir für mein Leben vorgestellt hatte.

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Jeremie

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Re: Vergangenheitsplay » 3

von Jeremie am 02.07.2017 22:10

Ich hörte ihr aufmerksam zu und nickte gelegntlich, dann lächelte ich: "Ja, Zaubertränke, das war eines meiner besten Fächer, ich liebte den Unterricht von Slughorn...", ich dachte kurz zurück, dann kam ich rasch wieder in die Gegenwart: "Pflege magsicher GEschöpfe udn Kräuterkunde sind gute Kombinationen...das könnte was werden. Ich werde gelegentlich Unterricht geben was pmG angeht, vielleicht wird man sich wiedersehen", ich zwinkerte ihr zu und sah zu July, sie saß über einem Wecker.
"Aber jetzt ist zeit für das Frühstück in der grioßen Halle. Sie sollten sich vielleicht noch etwas frisch machen. Ich hoffe, ich werde Sie nicht nochmal alleine am See erwischen um diese frühe Uhrzeit. Das kann mit Strafen erfolgen Miss Rathborne", ich sah sie mit einen ernsten, aber freundlichen Gesichtsausdruck an.
Meine Teetasse war leer, es war schön warm in der Hütte geworden und ich war bereit mich jetzt um das Frühstück einzunehmen, doch sie sollte vorgehen, es würde sicherlich komisch aussehen, ansonsten.


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Jemmy
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 3

von Jemmy am 02.07.2017 22:24

"Sluhorn ist gut, aber er geht nicht auf schwächere ein.", sagte ich etwas missmutig. Slughorn hatte mich irgendwann aufgegeben und seitdem beachtete er mich kaum noch. Vielleicht sollte ich mir bald wieder mehr Mühe geben.
"Sie unterrichen ab und zu in Pflege? Ich dachte, Sie unterrichten regeömäßig. Ich würe mich auf ein Wiedesehen freuen."
Das Frühstück hatte ich vollkommen vergessen. Ich stand nun wieder auf, stellte meine halbleere Tasse auf einen Tisch und wandte mich zur Tür. "Richtig. Vielen Dank für Ihre Hilfe, Professor.", sagte ich, lächelte ihn noch einmal zu. Dann öffnete ich die Tür und verließ seine Hütte.

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Thread frei

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.07.2017 22:50.

Vittoria
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 3

von Vittoria am 10.07.2017 21:54

- L I A M  & R I A - 
- J U N G E N S C H L A F S A A L  J A H R G A N G 5 - 
- V O R  E I N  P A A R  W O C H E N -
Decorative-Line-Black-PNG-Clipart.png 

Liam wusste genau, was eine Frau hören wollte, das bewies er mir immer wieder. Es grenzte zwar an ein Wunder, aber mein Bruder schaffte es immer wieder mein Ego zu pushen. Diesem Mann sollte man wirklich einen Preis verleihen. „Darling, selbst wenn ich in einem Sack auf die Party gehen würde, könnten die anderen Mädchen einpacken. Ich habe das Glück diese wundervollen Gene in mir zu tragen.", sagte ich in einem arroganten Ton, ehe ich zu lachen begann. Wenn ich mir meinen Bruder so ansah, dann würde man auf den ersten Blick niemals sagen, dass wir Geschwister waren. Wir sahen uns überhaupt nicht ähnlich. Während ich den südländischen Touch unserer Mutter hatte, sah Liam unserem Vater sehr ähnlich. Keine Ahnung, wie meine Eltern dies geschafft hatten. Das alles hieß natürlich nicht, dass Liam weniger attraktiv war, ganz und gar nicht. Mein Bruder war perfekt und ich wusste, dass viele sehr viel dafür geben würden, um ansatzweise so auszusehen wie er. Meine kleine Schwester Carina und ich.. wir hatten gewisse Ähnlichkeiten.
Ich musste Grinsen, als wir beide uns sofort einig waren, dass eine Kette das Kleid überladen aussehen lassen würde. Er hatte einen guten Modesinn, genauso wie ich. Das hatten wir beide von unserer Mutter, die uns schon als Kinder in die schönsten Kleidungsstücke gesteckt hatte.
Ich war gerade dabei wieder aus dem Kleid zu schlüpfen, als Liam wieder die Stimme erhob. Ich sah zu ihm und nickte. „Klar." Es wunderte mich zwar, dass er gerade so unsicher wirkte, jedoch sagte ich erstmal nichts dazu, wollte ich wissen, was er denn zu sagen hatte. Ich ließ mir von ihm das Kleid öffnen und stieg aus diesem, ehe ich mir wieder meine anderen Kleider anzog. Seine Frage ließ mich in meiner Bewegung inne halten. Ich wusste nicht, wieso er mich das gerade fragte bzw. wie er überhaupt darauf kam. „Ähm..", sagte ich schließlich etwas verunsichert. Ich musste nachdenken. Homosexuell zu sein war etwas, was unsere Familie nicht duldete. Eine Frau gehörte zu einem Mann und umgekehrt. Ich wusste, dass er mir ansah, dass ich gerade ziemlich überrumpelt war.
Ich setzte mich zu ihm aufs Bett, als ich mich fertig umgezogen hatte. Ich spielte an meiner Kette, die ich am Hals trug. „Na ja.", begann ich schließlich. „Du weißt, dass das in unserer Gesellschaft ein absolutes No go ist..." Ich wusste nicht genau, was ich sagen sollte, da ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht hatte. „Ich nehme mal an, dass du diese Person mochtest, bevor du es herausgefunden hast." Eigentlich, da war ich viel besser darin meinem Bruder einen Rat zu geben. „Also... eigentlich, hätte sich ja nichts geändert. Ich meine, du warst sicherlich schockiert, als du es erfahren hast, aber allgemein sollte sich die Person ja dadurch nicht verändert haben, scheint es denn schon die ganze Zeit so zu sein." Ich, Vittoria Burke, war gerade zum ersten Mal in meinem Leben unsicher, ob ich meinen Bruder den richtigen Rat gab. „Also ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, wie ich reagieren würde. Ich glaube, es kommt auch darauf an auf wen dies zutrifft. Ich meine, einen unwichtigen Menschen würde ich den Rücken kehren, aber wenn mir diese Person etwas bedeuten würde, wäre ich schockiert, ja, aber du weißt, dass ich, wenn ich denn jemanden wirklich liebe, loyal bin. Ich weiß nicht genau, aber ich könnte mir vorstellen, dass ich darüber hinweg sehen könnte." Ich zuckte mit den Schultern.

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Echo
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Re: Vergangenheitsplay » 3

von Echo am 22.07.2017 01:49

Es war später Nachmittag und ich kam gerade aus der Bibliothek, in der ich gesessen hatte, um brav meine Hausaufgaben zu machen. Allerdings brauchte ich nicht so lange dafür, wie ich gedacht hatte und schließlich schlenderte ich ein wenig planlos durch die Gänge. Ich hätte in den Gemeinschaftsraum gehen können, aber ich hatte aktuell keine Lust auf dem Sofa zu sitzen und zu warten, bis jemand kam, den ich kannte. Vielleicht hätte ich dort auch jemanden gefunden, den ich kannte, aber ich wollte nicht erst nach unten laufen und dann wieder durchs Schloss gehen.
Schließlich kam ich in einen Gang, der zu dieser Zeit scheinbar ziemlich leer war. Ein Gang in dem man gut lesen konnte, wenn ich ein Buch dabei hätte und nicht gerade auf der Suche nach Gesellschaft wäre. Apropos Lesen... Ich hatte mir vorhin ein Buch aus der Bibliothek ausgeliehen und war mir gerade nicht mehr sicher, ob ich es eingesteckt hatte. Ich nahm meinen Rucksack von den Schultern, platzierte ihn auf dem Vorsprung von einer der Nischen und öffnete ihn, um nach dem Buch zu kramen. Dabei stellte ich mich allerdings so ungeschickt an, dass mein Rucksack halb von der Nische rutschte, ich den oberen Teil noch gegriffen bekam, aber einige meiner Pergamente rausflogen und sich unordentlich auf dem Boden verteilten. Das war dann wohl mein Aufsatz für Zaubertränke, meine Mitschriften für Verwandlung und der Aufsatz für Zauberkunst, die ich nachher alle wieder sortieren dürfte. Verdammt. Ich schloss die Augen und lehnte meinen Kopf einen Moment lang gegen die kühle Mauer, dann zog ich meinen Zauberstab und die Blätter kamen wieder zur mir geflogen. Wie man sowas ordnete, musste ich noch raus finden. Jetzt fing ich jedoch an drei Stapel in der Nische zu stapeln, während ich mir die beschriebenen Pergamente wieder einzeln durchlas, um zu wissen, welches zu was gehörte und in welcher Reihenfolge das war.

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Hazel

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Re: Vergangenheitsplay » 3

von Hazel am 22.07.2017 02:16

Frustriert warf ich meinen Schläger hin und her. Erneut fiel er mir herunter. Es hinterließ auf dem leeren Korridor ein hässliches, viel zu lautes Geräusch beim Aufprall. Ich wusste nicht wie, aber ich schaffte es gleichzeitig zu knurren, zu seufzen und halb aufzuschreien. Ich hob ihn wieder auf und ging langsam weiter.
Ich hatte beim Training über die Maßen versagt. Ich war Extra früher beim Training gewesen um mich gut vorzubereiten und eventuell schon dem Käpiten der Gryffindormannschaft zu begegnen, was dann auch zutraf. Es war nicht viel mehr als ein stürmischer Kuss, bei dem wir beinahe gestört wurden. Aber genug, um mich für die nächsten Stunden durcheinanderzubringen. Ich verfehlte fast alle Klatscher, flog drei Mal fast vom Besen und raste mitten in ein Teammitglied. Eine wahre Katastrophe.
Es war nicht so, dass mir jemand anderes Vorwürfe machte. Ich war selbst wütend auf mich. Wie konnte mich so etwas so wahnsinnig machen? So etwas unbedeutendes wie einen Kuss?!
Mit zusammengebissenen Lippen ging ich weiter und schleuderte wieder meinen Schläger hin und her, solange bis ich etwas anderes auf den Boden fallen hörte, als meinen Schläger. Ich ging um die Ecke und sah einen Schüler Sachen vom Boden aufheben. Dankbar für die Ablenkung eilte ich ihm zur Hilfe. Ich hob den letzten Rest an Schulzeug auf und gab sie...Echo. Ich lächelte leicht. "Scheint, als wäre es auch nicht unbedingt dein bester Tag zu sein." ich seufzte leise. Immerhin. Geteiltes Leid war halbes Leid.

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Echo
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Re: Vergangenheitsplay » 3

von Echo am 22.07.2017 02:30

Ich war ein wenig frustriert über die Unordnung in meinen Pergamenten, die ich jetzt hatte, aber die Frustration schwand, als der einige Mensch, der irgendwie auf diesem Korridor lang zu laufen schien, halt machte und mir beim Aufsammeln half. Dankbar lächelte ich Hazel entgegen und nahm meine Pergamentblätter von ihr, um auch diese wieder zu sortieren. "Auch?", fragte ich sie mit hochgezogenen Augenbrauen. "Was vermiest dir den Tag?" Schließlich gab ich es auf zu sehen, wie meine Blätter nun zusammen gehörten und packte sie einfach wieder ordentlich in meine Tasche. Ordentlich und durcheinander, aber darüber würde ich mich einfach später kümmern. "Naja es braucht schon mehr, als herunterfallendes Pergament, um mir den Tag zu vermiesen. Es war eher die Abwesenheit der Gesellschaft, die mich ein wenig runter gezogen hat.", meinte ich, während ich meine Tasche wieder verschloss und sie dann an den Rand der Nische stellte, bevor ich mich daneben setzte.
"Musst du noch irgendwo hin?", fragte ich Hazel. "Falls nicht, dann..." Ich ließ den Satz offen und begnügte mich damit mit meiner Hand neben mir auf die freie Stelle zu klopfen, als Zeichen, dass sie sich setzen könnte. Hazel und ich waren früher einmal richtig gut miteinander befreundet. Irgendwann hatte das aufgehört. Ich war mir nicht mehr sicher, ob es aufgehört hatte, als ich die Stufe gewechselt hatte, aber schon vorher hatten wir irgendwie angefangen uns auseinander zu leben. So oft sprachen wir nicht mehr miteinander, aber groß störte mich das nicht. Dann hatte man sich zumindest immer mehr zu erzählen, wenn man eine Weile nicht mehr geredet hatte.

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Re: Vergangenheitsplay » 3

von Hazel am 22.07.2017 02:53

Ich schüttelte mehrmals auf seine Nachfrage den Kopf. Darüber reden würde mich nur irgendwie beschämen. Dass ich sehr naiv war, was Jungs anging war mir schon bekannt. Jedoch nicht, wie ich dieses Achterbahn Gefühl in mir einfach ausknipsen konnte. Ich lehnte meinen Schläger an die Wand des Korridors und setzte mich neben Echo in die kleine Nische. "Ich muss nirgendwohin...glaube ich...welcher Wochentag ist heute?" ich könnte nachdenken und selbst zu dem Schluss kommen, doch da war die Frage schon draußen. "Dienstag, ja..hmm.." beantwortete ich mir die Frage selbst. Die 'magische Kreaturen AG' hatte jedenfalls nicht an einem Dienstag ihre Treffen. Glaube ich... ich war länger nicht mehr da gwesen. Das Training hatte mich zu sehr beansprucht und ich hatte wieder mehr Zeit mit Malen verbracht. Das entspannte immer so schön...
Ich blickte zu Echo. "Darf ich dich zeichnen?" ich biss mir auf die Unterlippe und legte den Kopf schief. "Du musst nichtsmachen, sitze einfach so wie du bist-..." ich brach ab und kniff die Augen zusammen. Dann drehte ich seinen Oberkörper bestimmt nach links, sein Kinn ebenfalls und wies ihm eine Richtung, in die er gucken sollte. "-so sitzen wie du jetzt sitzt und sonst nichts." Meine Augen begannen gerade vermutlich zu leuchten. Ich mochte Echos Gesicht. Es würde gar nicht mal so übel sein, ihn eine Weile ansehen zu können und mich auf die Bleistiftfürhung zu konzentrieren.

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