Vergangenheitsplay » 3

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Ophelia

34, Weiblich

Hogwarts Nicholas Flamel University [ehem.] Hufflepuff Abgeschlossen Muggelstämmig Gut Orden des Phönix Hauslehrer Professor Fan Zauberstablose Magie Wortlose Magie Tollpatsch Frei

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Re: Vergangenheitsplay » 3

von Ophelia am 30.10.2018 19:48

Ich nickte und lächelte etwas schuldbewusst. Ja, für mich wäre es deutlich einfacher gewesen. Aber dieses Schuljahr hatte mich ganz besonders beansprucht und da war es einfach bequemer gewesen, meine beste Freundin vor Ort mit meinen Problemen zu überhäufen....
„Jetzt bin ich ja hier." sagte ich lächelnd und sah mich weiter in dem kleinen Raum um.
Erneut entglitt mir ein leises Lachen. „Wenn das deine Vorstellung von einem Lehrer ist, dann ja. Sonst allerdings eher nicht. Ich bin immer noch eine kleine Chaos Queen." Anders kannte er mich nicht. Es war schon immer eher unüblich gewesen, wenn ich meinen Zauberstab mal zur Hand hatte. Meistens war er verschwunden. Vieles hatte ich irgendwo vergessen oder liegen gelassen, obwohl es gebraucht wurde. Und geändert hatte sich das nicht. Auch nicht als Lehrerin.
Seinen Kommentar über Muggel quittierte ich mit einem milden Lächeln und einem leisen „Ich weiß". Da meine Eltern Muggel waren, war ich bestens vertraut mit allerhand Muggelkram. Auch jetzt, wo ich zaubern konnte und nicht mehr auf die Tricks der Muggel angewiesen war, verwendete ich sie nur zu gerne, wenn ich denn konnte.
Auf seinen Dank hin nickte ich nur geistesabwesend. Es war klar, dass er sich freuen würde. Deswegen hatte ich es ja mitgebracht. Und vielleicht auch, um ihn etwas zu.... bestechen.
Er schien erstaunlich schnell zu begreifen, weswegen ich hier war. Naja, dass es mir ernst war zumindest. Ich holte tief Luft und ließ die Worte dann einfach aus mir heraussprudeln. „Ich kenne den Verursacher. Nur ist dabei etwas herausgekommen.... Ich erzähle dir das Ganze am besten von Anfang an. Ich habe mich verlaufen. Du kennst mich ja. Einmal falsch abgebogen und schon war ich in der Nokturngasse. Dort bin ich auf..." ich schluckte schwer, denn meine Narbe brannte fürchterlich und in meinen Augen sammelten sich Tränen, da die Erinnerung die Angst zurück in meine Knochen trieb. „... Fenrir gestoßen. Ich weiß nicht genau, wieso... aber er hat mich am Leben gelassen. Die Wunde hier war ziemlich tief und der hohe Blutverlust hätte mich vermutlich recht schnell das Leben gekostet, hätte ich nicht rechtzeitig Hilfe geholt." Ich atmete erneut tief durch. „Jedenfalls habe ich bei diesem... Treffen herausgefunden, dass es nicht Fenrir war. Damals. Das bedeutet, dass ich nicht weiß, wer ihn getötet hat Lenny." Ich hoffte, dass das einigermaßen verständlich war, denn meine Gedanken fühlten sich genauso ungeordnet an, wie mein Schreibtisch es die meiste Zeit war. „Ich dachte immer, ich wüsste es und dass das genug wäre, aber das ist es nicht mehr." ich schluckte und schüttelte den Kopf. "Es ist nicht genug." flüsterte ich erneut. "Wer auch immer... Lukas getötet hat. Er darf nicht davonkommen." Die Tränen brannten nun so heftig, dass ich hekrisch blinzelte. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich vor ihm weinte, aber gerade jetzt, wollte ich meine Tränen um jeden Preis zurückhalten.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.10.2018 19:48.

Lennox

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Re: Vergangenheitsplay » 3

von Lennox am 23.10.2018 21:43

Da hatte sie wohl recht, aber so leicht war das nicht. "Da du dich ja entschlossen hast in Hogwarts zu lehren, gestaltet es sich für mich schwierig dich einfach zu besuchen. Dumbledore hat genügend Schutzzauber um Hogwarts gesponnen, sodass ich nicht einfach von Außen das Schloss betreten kann." Das war nicht mal eine faule Ausrede sondern entsprach der Wahrheit. Aber schreiben hätte er können. Das stimmte schon. Allerdings hatte Lennox wirklich nicht daran gedacht. Das hatte nichts damit zu tun, dass er mit ihr nichts zu bereden gehabt hätte, nein es entsprach tatsächlich dem Spruch Aus den Augen aus dem Sinn. So traurig dies auch sein mochte. Doch er freute sich wirklich, dass sie hier war. Es fühlte sich direkt wieder vertraut an.
"Du entsprichst also den Erwartungen eines Lehrers", sagte er und hob seine Tasse Kaffee und prostete ihr zu. Auch er trank seit er arbeitete immer mehr Kaffee. Früher als Kind und auch noch als Jugendlicher hatte er das bitterschmeckende Getränk nur mit viel Milch und Zucker ertragen können. Heute war das anders. "Ich weiß aber was du meinst. Ich habe mir für zu Hause einen Kaffeeautomaten geholt. Echt klasse, was die Muggel so erfinden." Lennox schämte sich nicht, dass er auch Geräte der Muggel verwendete. Er versuchte die Vorteile beider Welten zu nutzen und das klappte auch recht gut. So hatte seine Wohnung auch Strom und fließendes Wasser. Klar alles war auch mit dem Zauberstab zu erledigen, aber einen Schalter zu betätigen war manchmal einfach schneller und auch simpler. 
Als sie meinte, dass sie Hogwarts Spezialitäten dabei hatte, fiel sein Blick auf die Tüte in ihrer Hand. "Na unbedingt." Sofort nahm er ihr die Tüte aus der Hand. Das Essen in Hogwarts war immer gut gewesen. Noch heute erinnerte er sich daran und er musste zugeben, dass er Hogwarts vermisste, aber nicht nur wegen dem Essen, sondern generell. Es war eine schöne Zeit gewesen. Er öffnete die Tüte und blickte hinein. Er sah einen saftigen Muffin und ein Sandwich. "Na da kann ich dir ja nur danken." Als er dabei seinen Blick hebte, erkannte er an ihrem Gesichtsausdruck, dass sie wirklich wegen irgendeiner Sache da war. Sofort erinnerte er sich an die Zeit zurück, als sein Freund und ihr Verlobter starb und irgendwie beschlich ihn das Gefühl, dass es damit was zu tun hat. 
Dann fiel sein Blick auf ihre Narbe. Besonders schön war sie nicht, aber welche Narbe war das schon. Ein Schritt näher an ihr heran, ließ Details erkennbar werden. "Und vor wem hat dich diese Vicky gerettet?" Tief in seinem Innere kannte er die Antwort. Er rieb sich das Gesicht. "Lass mich raten, du bist wegen dieser Sache hier und du brauchst irgendwie meine Hilfe um den Veursacher ausfindig zu machen?"

Lennox T. Ecclestone

 

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Ophelia

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Re: Vergangenheitsplay » 3

von Ophelia am 21.10.2018 18:09

Die Stimme meines Freundes war nicht zu überhören und trotzdem öffnete ich die Tür eher vorsichtig. Ich war mir immer noch sicher, dass ich ihm vertrauen konnte und es gab wahrlich keinen besseren, mit dem ich das hier besprechen würde. Allerdings wusste ich noch nicht so ganz, wie genau ich das Thema ansprechen sollte. Normalerweise war ich ja der Typ, der mit der Tür ins Haus fiel und sobald ich herumdrucksen würde, würde er bemerken, dass etwas ganz falsch lief. Allerdings war es auch ein sensibles Thema. Hinzu kam noch, dass ich den Vorfall mit dem guten - selbst in meinem Kopf triefte diese Bezeichnung für ihn nur so vor Ironie – Fenrir nicht gemeldet hatte... Wieso ich das nicht getan habe, war mir nach wie vor schleierhaft.
Kaum hatte ich ihn erblickt, wurde mir wieder bewusst, dass ich alles andere als eine schlechte Wahl getroffen hatte, für meine erste Liebe. Naja, Jugendliebe. Er war schon immer sehr ansehnlich gewesen und er wusste sich zu kleiden. Allerdings konnte ich nicht sagen, ob das schon immer so gewesen war – dafür war es einfach viel zu lange her.
Aber egal, wie gut ein Mensch aussah, irgendwann musste er den Mund aufmachen. Das sollte man nicht falsch verstehen, ich liebte ihn wirklich, so sehr man einen Freund eben lieben konnte, allerdings konnte ich über seine Worte nur die Augen verdrehen. Mein Grinsen verriet jedoch, wie froh ich war, ihn nach all der Zeit mal wieder zu sehen. „Du hättest dich ja auch mal blicken lassen können." murrte ich, erwiderte die Umarmung aber. „Ich freue mich auch, dich zu sehen."
„Ich gehe nicht mehr ohne anständigen Kaffee außer Haus." lachte ich und hob meinen Becher an, als würde ich ihm zuprosten. Die Tür hinter mir gab ein leises 'Klick' von sich, als sie ins Schloss fiel oder viel mehr, dazu gebracht wurde. Ich nahm mir kurz die Zeit, mich in seinem Büro umzusehen. Es war recht klein und es gab eine Menge Papiere, die sich auf dem Schreibtisch stapelten. Allerdings war sein Büro ordentlicher als mein eigenes, was jedoch keine große Kunst war. In letzter Zeit war es etwas ordentlicher, da ich Amelia bei mir beherbergte. Das arme Mädchen schlief die meiste Zeit und wenn sie wach war, weinte sie. Es brach mir das Herz. Es kam nicht selten vor, dass ich sie weckte, weil sie Alpträume hatte.
Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich stillschweigend sein Büro durchquert hatte und nun auf die Dokumente auf seinem Schreibtisch starrte. Ob ich das durfte, wusste ich gar nicht, aber ich wollte ihn nicht in Schwierigkeiten bringen, weil ich meine Nase in fremde Angelegenheiten steckte. Ein Wort war mir jedoch ins Auge gesprungen, bevor ich es verhindern konnte. Oder wollte. Es ging um die Entführung... Ich schluckte schwer und meine Gedanken wanderten zurück zu dem Moment, als die vollkommen aufgelösten Schüler zu meiner besten Freundin ins Büro gestürmt kamen um uns um Hilfe zu bitten. Auch die Rettungsmission an sich löste nicht unbedingt ein gutes Gefühl bei mir aus. Die Erinnerung an die verletzten, schreienden Kinder, die zitternd auf dem kalten Boden kauerten, zählte definitiv zu den Schlimmsten. Stunden zuvor war ich einem anderen Alptraum begegnet. Fenrir. Gedankenverloren, strich ich über die Narbe, die im Moment noch gut verborgen war.
Mein Blick wanderte weiter durch das Büro. Ich war noch nie hier gewesen, obwohl Lennox einer meiner ältesten Freunde war. Ist. Mein Blick fiel auf ihn und mir fiel auf, dass es wohl ziemlich seltsam war, dass ich einfach so hier hereinschneite, und dann herumstand ohne etwas zu sagen. Ich räusperte mich erst einmal und hielt ihm dann die Tüte mit den Leckereien der Hauselfen hin. „Ich hab dir was mitgebracht. Nur, falls du Hogwarts' Spezialitäten vermissen solltest." Ich grinste ihn an, merkte aber selbst, dass es ein eher schwacher Versuch war, die Peinlichkeit meines Auftretens zu durchbrechen. „Entschuldige bitte, du hast sicher besseres zu tun, als meine Eigenarten zu beobachten." Ich räusperte mich erneut und strich über die nun wieder brennende Narbe an meinem Schlüsselbein. Das tat sie häufiger, wenn ein Werwolf in der Nähe war. Allerdings tat sie das auch bei extremer Wärme, extremer Kälte oder wenn ich nervös war. Also war sie im Grunde kein zuverlässiger Werwolf – Anzeiger.
„Du fragst dich sicherlich, weswegen ich hier bin... Also...." Komm schon Pheli, einfach mit der Tür ins Haus! Anders kennt er dich doch gar nicht! Schalt ich mich selbst, legte dann meinen Umhang auf den Stuhl hinter mir, warf meine Haare nach hinten und zog dann mein graues Kleid etwas zurück, um die lange Narbe freizulegen. Ganz klappte das zwar nicht, da das Ganze dann – vor allem wegen unserer Vergangenheit – seltsam geworden wäre, aber man sah die Linie schon recht gut. Sie hob sie rötlich schimmernd von meiner nahezu weißen Haut ab. „Nur Dank Vicky ist sie nicht größer... Dank ihr bin ich nicht verblutet." Da Vicky noch jünger war als ich und noch dazu eine Gryffindor, wusste ich nicht einmal genau, ob ihm der Name meiner besten Freundin überhaupt etwas sagte.

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Lennox

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Re: Vergangenheitsplay » 3

von Lennox am 19.10.2018 18:51

Der Tag begann viel zu früh. Die Müdigkeit abschüttelnd ging der junge Mann in sein Badezimmer, drehte das Wasser auf und betrachtete sich im Spiegel. Augenringe waren unter seinen Augen zu erkennen. Nein ein Frühaufsteher war er eher nicht. Er hätte auch später zu Arbeit erscheinen können, doch dann hätte er länger bleiben müssen und da lag es auf der Hand, dass er sich lieber aus dem Bett quälte, damit er den Nachmittag frei hatte. 
Das heiße Wasser hauchte ihm Leben ein und ließ den Morgen dann doch nicht so schlecht wirken. Schnell rasierte er sich seinen Bart. Ja er hatte einen Dreitage-Bart, aber der konnte ja immerhin gepflegt aussehen. Außerdem wollte er nun wahrlich keinen langen Bart. Lennox war da der Überzeugung, dass das älteren Menschen vorbehalten war. Aus der Dusche tretend griff er nach einem Handtuch, welches er um seine Hüften legte. Mit einem weiteren Handtuch rubbelte er kurz seine Haare trocken und lief in die Küche. Das Erste was der ehemalige Hufflepuff am Morgen tat, war Kaffee kochen. Darin war er mittlerweile Experte. Mit dem Kaffee trat er auf seinen kleinen Balkon. Die kühle Kuft umfing ihn und langsam tauchte die Sonne auf. Orange erhob sie sich in den Himmel. 
Er hätte garantiert noch etwas länger auf dem Balkon bleiben können, doch ein Blick auf seine Uhr verriet ihm, dass es Zeit war sich fertig zu machen. Schnell stürzte er den Rest des Kaffees hinunter, stellte die Tasse in der Spüle ab und lief in sein Schlafzimmer. Aus dem Kleiderschrank zog er ein hellblaues Hemd und eine dunkelblaue Hose sowie ein dunkelblaues Jacket, welches er sich zum Schluss lässig über die Schulter hing. Die Krawatte ließ er im Schrank. Nach einer Krawatte griff er wirklich nur, wenn etwas wichtiges anstand. Er hasste das Gefühl von Enge welches eine Krawatte bei ihm auflöste. Fertig wie er war, stieg er in den Kamin, benutzte das Flohnetzwerk und tauchte in der großen Empfangshalle des Ministeriums auf. An einem kleinen Stand kaufte er sich den Tagespropheten und machte sich mit den stetig nachkommenden Angestellten zu den Aufzügen auf. Furchtbar wie viel am Morgen hier zu tun war. Einige seiner Kollegen sahen wahrlich unzufrieden aus. Sicher hatten auch einige Jobs die ihnen kaum gefielen. Zum Glück hatte sich Lennox da richtig entschieden. Schon als Jugendlicher war ihm klar, dass er Auror werden wollte, dass er für das Gute kämpfen wollte und vielleicht spielte dabei auch die Vorstellung mit ein Held sein zu können. Heute wusste er, dass er kein Held war und auch nie einer werden würde. Klar er verhaftete die "Bösen" doch überwiegend musste er Papierkram erledigen. 
Nach einer gefühlten Ewigkeit stand Lennox endlich in einem Aufzug der sich bequemte ihn auf die richtige Etage zu bringen. Mit einem nervtötenden Geräusch, hätte wahrlich abgeschafft werden können, und der Ansage, dass er im richtigen Stock war stieg er aus. Seine Füße trugen ihn automatisiert in sein Büro. Die Zeitung legte er auf seinen Tisch. Der Papierberg stapelte sich. Seit die Entführung gewesen war, gingen alle Auroren möglichen Hinweisen nach um die Täter zu fangen. Doch bevor man einen Täter fangen konnte, musste man ihn erstmal finden und wie machte man das? Indem man Zeugenaussagen las, andere Hinweise strukturierte und versuchte die richtigen Informationen herauszuarbeiten. Aber das war schon in Ordnung. 
Bevor sich aber Mann an die Arbeit machte, wurde es Zeit für einen weiteren Kaffee. Nicht lange saß er an seinem Schreibtisch als es an seiner Tür klopfte. Selten passierte das an einem Tag. Immerhin war er jetzt nicht der Leiter des Büros, sondern bis jetzt war er einfach nur ein Auror. Nicht mehr und auch nicht weniger. "Herein", rief er während er von seinen Akten aufsah und die Tür betrachtete.
Die Tür wurde recht zögerlich geöffnet, doch dann erschien eine Person mit der Lenny nicht gerechnet hätte. "Kaum zu glauben. dich gibt es noch", bemerkte er mit einem Grinsen und stand auf. Mit 3 Schritten durchquerte er das Büro, wie gesagt er war ein einzelner Auror mit einem kleinen Büro, und stand dann schon vor Ophelia. "Schön dich zu sehen", sagte er noch wähend er sie kurz an sich drückte. Während seiner Schulzeit lief da mal mehr, aber das war mittlerweile so lange her. Es war durchaus eine schöne Zeit gewesen, aber eben eine Jugendliebe die zum Scheitern veruteilt gewesen war. Nachdem sie noch einen Schritt weiter in sein Büro getan hatte, schloss er die Tür. "Ich würde dir ja einen Kaffee anbieten, aber du hast dich wohl schon selbst versorgt." Er wunderte sich dennoch warum sie hier auftauchte. Sicher nicht um ihm einen Besuch abzustatten. Das hatte sie noch nie getan. Er runzelte die Stirn, sprach sie aber erstmal nicht darauf an. Sie würde garantiert selbst von sich aus sagen, was sie wollte.

Lennox T. Ecclestone

 

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Ophelia

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Re: Vergangenheitsplay » 3

von Ophelia am 19.10.2018 18:22

[Tut mir leid, aber das Play steht schon eine ganze Weile still....]


~Lennox & Ophelia; Kurz nach der Entführung ~


Die Entführung war noch keine drei Tage her und das unerwünschte Treffen mit Fenrir kurz davor hatte ich auch noch nicht wirklich verarbeitet. Also war es nicht weiter verwunderlich, dass ich keuchend und in Schweiß gebadet aus meinen Träumen aufschreckte. Es waren fürchterliche Träume. Da war Fenrir, der mich immer wieder an Lucas' Grab trieb. Allerdings wusste ich nun, dass er meinen Verlobten nicht ermordet hatte. Nur wer war es dann? Damals hatte ich mich nicht weiter damit beschäftigt, da es zu schmerzvoll gewesen war und außerdem dachte ich ja bis vor Kurzem, ich würde den Mörder kennen....
Nervös stand ich auf und lief so leise wie möglich in meinem Zimmer auf und ab. Amelia Bones schlief nebenan in meinem Büro. Sie musste sich immer noch erholen und konnte keinen Stress gebrauchen und jemand, der einen unaufhörlich über den schlimmsten Tag deines Lebens ausfragte, verursachte Stress, das wusste ich nur zu gut.
Leise seufzend zog ich den Vorhang auf und besah mir das Morgengrauen. Zumindest wurde es schon wieder heller. Was sollte ich nur tun, um diesen Alptraum zu beenden? Zähneknirschend setzte ich mich auf das Fensterbrett und sah weiter hinaus.
Ich musste wohl eingeschlafen sein, denn die Sonne weckte mich. Stöhnend rieb ich mir den Nacken, denn dieser war ganz starr geworden durch die unbequeme Position, die ich eingenommen hatte. Es war immer noch recht früh, aber wieder einschlafen konnte ich ganz sicher nicht. Stattdessen schnappte ich mir meine Sachen und ging so leise wie möglich in mein Badezimmer, um mich für den Tag fertig zu machen. Zum Glück hatten wir noch frei, um alles zu regeln, was es nach der Entführung unserer armen Schüler zu regeln galt.
Unter einer warmen Duschen entspannte sich mein Nacken zum Glück wieder und meine sonst auch ziemlich verkrampften Muskeln, entspannten sich. Allerdings begann meine Narbe durch den warmen Wasserdampf unangenehm zu brennen, weswegen ich meine Dusche schnell beendete. Ich trat nach draußen und betrachtete die feine Linie, die an meinem Schlüsselbein ansetzte kritisch. Schön war ganz bestimmt etwas anderes. Schnell zog ich mich an, damit ich sie nicht mehr sehen musste. Egal, wie sehr ich versuchte, nicht an ihn zu denken, sobald ich die Narbe erblickte, sah ich den Wolf wieder vor mir, der genüsslich in ein Herz biss. Diese Bilder wurde dicht gefolgt, von dem Werwolf, der Lucas zerfetzte. Ich schluckte schwer und ging zurück in mein Schlafzimmer. Dort angekommen, fiel mein Blick auf die Kommode, über der ich viele meiner Bilder aufgehängt hatte. Vicky grinste mir aus vielen frech entgegen, aber es war jemand anderes, der meine Aufmerksamkeit erregte. Lennox. Wieso hatte ich nicht gleich daran gedacht, mal mit ihm zu reden? Ich hatte das schon sehr lange nicht mehr getan, also wurde es auch mal wieder Zeit dafür! Ich warf noch einen Blick auf die Uhr und beschloss dann, dass ich wohl erst noch Frühstücken und dann zu ihm gehen konnte. Er würde wohl in seinem Büro sein.
Gedacht, getan. Nach einem Abstecher in die Küche und einem Frühstück mit den Elfen, eilte ich über die Wiesen, um hinter dem Tor, dass Hogwarts von der Stadt trennte, apparieren zu können. Was ich auch sofort tat.
Im Ministerium angekommen, musste ich ziemlich oft nach dem Weg fragen, aber letztendlich war ich auf der Etage, in die ich musste um zu meinem Freund zu kommen. Mittlerweile hatte ich auch den Entschluss gefasst, den Mörder meines Verlobten zu suchen. Was auch immer mir das bringen würde... Seelenfrieden vielleicht.
Mit einem fetten Grinsen im Gesicht, den Leckereien der Hauselfen, die ich Lennox mitgebracht hatte und meinem Kaffe bewaffnet, klopfte ich an seine Tür. Wir hatten uns bestimmt Monate nicht mehr gesehen und irgendwie machte mir das ein sehr schlechtes Gewissen. Wie war es ihm ergangen? Was hatte er so getrieben? Wie ging es ihm?

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Isadora
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Re: Vergangenheitsplay » 3

von Isadora am 23.08.2018 15:41

Amüsiert hob Isadora eine Augenbraue. Sah sie etwa so aus als würde sie anklopfen?! Wohl kaum.. Wozu denn auch? Es gab' wohl kaum etwas, was sie noch nicht gesehen hätte. Als Myles ihren Vater nochmals erwähnte, verdrehte sie kurz die Augen, zuckte dann jedoch frech grinsend mit den Schultern. Sie wollte nun wirklich nicht mehr über diese Sinnlose Zeitverschwendung nachdenken.
''Wasser, bitte'' erwiderte sie auf Myles' Frage und setzte sich nun doch gerade auf das Bett, bevor sie auf seine Frage bezüglich der Ferien antwortete. ''Nun ja, mein Bruder war zu Besuch.. Aber du kennst mich, Langweilig zuhause sitzen ist nichts für mich. Ich bräuchte mal wieder was zum feiern..'' Sie grinste Myles Hoffnungsvoll an, wohl wissend, dass er wohl kaum nein zu einer kleinen Party sagen würde.
''Und wie waren deine Ferien bisher? Ich finde ja diese erste Woche ging schon wieder viel zu schnell vorbei''

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Myles

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Re: Vergangenheitsplay » 3

von Myles am 23.08.2018 15:22

Natürlich klopfte sie nicht an, etwas entzürnt, schnalzte ich mit der Zunge. "Was hälst du von anklopfen, bevor du hier einfach reinplatzt und deinem Vater die Schuld in die Schuhe schiebst?" Verstehen konnte ich sie aber. Mein Vater ließ mich manchmal auch nicht davon und wenn es um mich ging hörte ich lieber auf meinem Dad. Eine Narbe über dem Auge zeugte von einer Begegnung, als mein Vater nicht ganz so gute Laune gehabt hatte und vor Wut ein Whiskyglas an mir vorbei geworfen hatte. Eine abprallende Scherbe hatte mich dann getroffen. Zumindest hatte er uns nie geschlagen. Ich hatte durchaus auch schon was anderes gehört. Durchaus sogar in meiner Familie. Mein Großvater war wohl auch nicht der fürsorglichste gewesen. 
Meine Freundin setzte auf das Bett und ich konnte mir durchaus vorstellen was anderes mit ihr dort anzustellen, aber dafür war eventuell später noch Zeit. Elegant stand ich auf und nahm ein Glas von einem Beistelltisch. "Möchtest du was trinken. Wasser, Eistee?" Ich blickte über meine Schulter zu der Blondinen. "Wie waren deine Ferien bis jetzt?" Ich füllte das Glas mit dem gewünschten Getränk und drehte mich dann zu ihr um.


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Isadora
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 3

von Isadora am 23.08.2018 14:58

Nach einer erneuten, viel zu langen und eindeutig einseitigen Unterhaltung mit ihrem Vater, machte sich Isadora genervt auf dem Weg zu Myles. Ihr war klar, das dieser ihr aufgrund ihrer Unpünktlichkeit wahrscheinlich eine Szene machen würde. Sie selbst würde an seiner Stelle nicht anders reagieren, in diesem Punkt waren die beiden sich sehr ähnlich.
Wie selbstverständlich ging Isadora an der Hauselfe vorbei, die ihr die Tür geöffnet hatte und ging die Treppe hinauf bis sie schließlich vor Myles' Zimmer stand.
Kurz ballte sie ihre Hand zu einer Faust und wollte klopfen, doch dann zuckte sie mit den Schultern und nahm statdessen den Türknauf in die Hand um die Tür zu öffnen und sich in Myles' Zimmer zu begeben.
''Bevor du mir eine unnötige Szene machst, geben wir doch lieber meinem Vater die Schuld..'' warnte sie und verdrehte ihre Augen bevor sie ihren guten Freund leicht angrinste und es sich einfach auf dessen Bett gemütlich machte. 
Amüsiert schüttelte sie den Kopf, als sie beobachtete wie die Hauselfe ein letztes bisschen aufräumte, bevor sie das Zimmer verließ.

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Myles

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Re: Vergangenheitsplay » 3

von Myles am 23.08.2018 14:40

Who? Isadora & Myles
When? Erste Woche der Sommerferien
Where? Anwesen der Madoxx in Essex

Die erste Woche der Sommerferien neigte sich dem Ende. Schneller als gedacht war schon die erste Woche für mich vorbeigegangen und so vermutete ich stark, dass ich schneller wieder in Hogwarts war als ich gucken konnte. Bequem saß ich auf einem der ledernden Sessel in meinem Zimmer. Die Uhr verriet mir, dass Isadora spät dran war. Ich hasste Unpünktlichkeit. Ich war noch nie geduldig gewesen und ich wartete ungern. 
In meinem Badezimmer war noch eine unserer Hauselfen beschäftigt. Ich hasste diese Viecher. Sie waren ekelhaft anzusehen. Allerdings taten sie Arbeit die ich nicht tun wollte, also duldete ich sie. Außerdem würde meine Mutter garantiert nicht mein Zimmer aufräumen, ich bezweifelte sogar, dass sie das überhaupt konnte. 

(Meine Anfänge sind meistens nicht so lang :/)


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Merle
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Re: Vergangenheitsplay » 3

von Merle am 15.07.2018 15:41

Seinem Gesicht nach zu urteilen, war er immer noch nicht begeistert von meiner Anwesenheit. Doch als ich ein Trinkspiel vorschlug, hellte sich seine Miene wieder auf. Okay, da mochte jemand wohl Trinkspiele. Er stand – für die Menge die er in so kurzer Zeit schon heruntergekippt hatte – erstaunlich sicher auf und holte etwas aus dem Schrank, der hinter den Sitzgelegenheiten stand. Bei genauerem Betrachten, erkannte ich das Glas, welches er kurz danach zwischen uns auf den Tisch stellte. Das er eine Münze auf den Tisch gelegt hatte, war mir vollends entgangen.
Ich blinzelte kurz verwirrt, als er das Spiel erklärte. „Ich kenne das allerdings andersherum.... Also, dass wenn ich treffe, du trinken musst und umgekehrt...." dann zuckte ich aber mit den Schultern. Er hatte sich tatsächlich eines der wenigen Spiele ausgesucht, in denen ich tatsächlich gut war. Ich schnippte die Münze also gekonnt vier mal in das Glas, was ein lautes Klirren verursachte. Das erste Mal hatte ich noch kein Gefühl für die Größe der Münze und des Glases und deren Abstand und so weiter, weswegen die Münze an der Kante absprang.
Ich setzte die Flasche an und nahm vier kräftige Schlucke. Ich stellte sie wieder ab und sah ihn herausfordernd an. „Jetzt zeig mal, was du kannst. Vielleicht hätte ich meinen Treiber – Vorteil erwähnen sollen. Da muss man auch zielen und treffen können." feixte ich und sah ihn abwartend an.
„Wieso bist du eigentlich hier? Ich meine, es ist ziemlich offensichtlich, dass du Menschen nicht unbedingt magst. Oder zumindest mich nicht. Keine Sorge, ich nehme das schon lange nicht mehr persönlich, dafür bin ich zu speziell." Vielleicht war der Alkohol auch einfach nur ein wahnsinnig überzeugendes Argument.

ee
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