Vergangenheitsplay » 2
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Re: Vergangenheitsplay » 2
from Ida on 02/05/2018 02:55 PMIch würde mich gerne vergewissern, dass sich dieses Mal niemand anderes mit im Raum befand, aber ich wollte nicht wegsehen. Ilians Blick hatte mich in den Bann gezogen und den wollte ich nicht brechen. Ich stellte mir das Szenario vor, was er mir beschrieb und schüttelte bei dem Gedanken den Kopf. "Damit hätten sie dann ein paar Flüche riskiert..." erwiderte ich leise, weil mir nichts besseres einfiel. Ich hing immer noch bei der Information, dass er es wohl nicht gewesen wäre, der den Kuss beendet hätte. Ich wusste nicht, weshalb ich diese Bestätigung brauchte, aber es war so. Der Kuss kam von meiner Seite, wenn auch nur aus reinem Impuls, aber deshalb wusste ich nicht, was für eine Bedeutung er für Ilian hatte.
Wobei ich das bei mir auch nicht wusste.
Es war ein wenig wie in Zeitlupe, als sich Ilian mir entgegen beugte und dann Inne hielt. Ich hielt instinktiv den Atem an und merkte wie mein Herz einen Takt schneller schlug. Mir blieb aber keine Zeit um darum nachzudenken, warum er zögerte, denn dann überbrückte er auch diese paar Millimeter und eine Hitzewelle durchströmte meinen Körper. Ich erwiderte den Kuss augenblicklich und lehnte mich Ilian entgegen. Ich würde das liebend gerne die ganze Nacht lang fortführen, aber ich merkte wie meine Beine sich langsam in Wackelpudding verwandelten und begannen nachzugeben. Das führte allerdings nur dazu, dass ich noch mehr in Ilians Arme sank. Meine Arme hatte ich schon längst wieder um ihn geschlungen, das war irgendwie von selbst geschehen. Ich löste den Kuss und öffnete langsam die Augen. Ich fand nicht sofort Worte und es dauerte wieder einen langen Moment bis welche über meine Lippen kamen. "Vielleicht gehen Wünsche an Sternschnuppen doch in Erfüllung..." sagte ich leise und wohl ohne einen Zusammenhang für Ilian und löste mich dann von ihm. Ich zwang mich selbst ein paar Schritte auf die Schlafsaaltreppe zuzugehen und weg von Ilian. Ich brauchte dringend eine Nacht zum schlafen. Ich war mir sicher ich würde noch Sachen tun, die ich bereuen könnte und das wollte ich nicht. Mit diesem Ende von dem Abend konnte ich mehr als leben. Vermutlich würde ich sogar mit einem Lächeln auf den Lippen einschlafen. "Gute Nacht, Ilian." sagte ich noch mit einem Blick zurück und verschwand dann nach oben, bevor mein Körper wirklich noch nachgab.


Re: Vergangenheitsplay » 2
from Ilian on 02/05/2018 04:34 PMDer Kuss war für meinen Geschmack viel zu schnell vorbei. Ich sah Ida einen langen Moment einfach nur an, während ich sie immer noch leicht fest hielt. Ob hier außer uns noch jemand im Gemeinschaftsraum war wusste ich gar nicht, aber es mir eigentlich auch ziemlich egal. Auf der Party hatten auch schon Leute gesehen, wir wir uns küsten, da machte es jetzt auch keinen Unterschied mehr.
Aber dieser Moment war nur zwischen uns. Ich hatte nur Augen für Ida und schaute ihr hinterher, als sie in Richtung der Treppen ging. Als sie sich noch einmal umdrehte murmelte ich: "Gute Nacht, Ida." Meine Stimme war belegt und meine Arme baumelten an meinen Seiten herunter, als wären sie ohne Ida völlig nutzlos.
Was hatte sie da gesagt, mit den Sternschnuppen? Ich sollte sie bei Gelegenheit mal danach fragen. Vielleicht hatte es ja damit zu tun, was sie sich von der Sternschnuppe gewünscht hatte. Wenn das wahr geworden war - was auch immer es war -, dann war es wohl mein Glück, dass ich mich nicht zurück nach Bulgarien gewünscht hatte. Heute Abend war tatsächlich das erste Mal, dass ich wirklich hier sein wollte.
Ich wartete noch ein paar Sekunden, dann ging ich die Treppe zum Jungenschlafsaal hoch. Gut, ein Gespräch war das nicht grade gewesen, aber Handlungen sprachen in dieser Hinsicht wohl mehr als Worte, oder? Von meiner Seite aus wäre für heute Abend wohl alles gesagt. Trotzdem wüsste ich gerne, was jetzt in Idas Kopf vorging. Bei Gelegenheit sollte ich sie wohl noch einmal darauf ansprechen ...

And every shooting star proofs falling can be beautiful
w h e n y o u g i v e i t a l l y o u g o t .
Luna
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Re: Vergangenheitsplay » 2
from Luna on 02/09/2018 09:44 PMDie Weihnachtsferien waren vorbei und das hieß für Luna, sie konnte wieder zurück nach Hogwarts und weg von den Geflogenheiten ihrer Familie. Sie mochte ihre Familie ja... Irgendwie. Aber sie hatte das Gefühl sich vor ihnen so viel mehr verstellen zu müssen. In Hogwarts waren so viele Schüler, dass sie gar nicht weiter groß auffiel.
Schnee fiel draußen auf die riesige Wiese vor dem Schloss und Luna würde jetzt zu gern durch das Dorf Hogsmeade wandern, welches ihrer Meinung nach im Schnee bezaubernd aussah, aber bis zum nächsten Hogsmeadewochenende war der Schnee vermutlich wieder weg. Sie wusste nicht einmal, wann das nächste Wochenende in Hogsmeade überhaupt anstand.
An zu warmen Sommertagen, war es von Vorteil eine Slytherin zu sein. Dann konnte man in den Kerkern herum lungern, in denen es weitaus kühler war, als im Rest des Schlosses. Aber im Winter, wenn es ohnehin schon kalt draußen war, half auch das warme Kaminfeuer im Slytheringemeinschaftsraum nicht viel. Luna frohr ohnehin schon sehr schnell. Vielleicht war es auch nur Einbildung, dass die Kerkerwände und das matte Grün und Grau im Gemeinschaftsraum alles zusätzlich noch kühler erscheinen ließen. Aber sie hielt sich an kalten Tagen meist in anderen Teilen des Schlosses auf, der Bibliothek zum Beispiel. Diese steuerte Luna zumindest jetzt an. Bis zum Abendessen hatte sie noch mindestens eine Stunde Zeit, auch wenn ihr Magen jetzt schon vor Hunger knurrte. Luna war nicht sonderbar fleißig. Zumindest nicht, was die Schule betraf. Sie las gern, um sich die Zeit zu vertreiben, doch war sie selten in der Bibliothek, um wirklich zu lernen oder sich ihren Hausaufgaben zu widmen.
Saya
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Re: Vergangenheitsplay » 2
from Saya on 03/08/2018 10:02 PM[Jeremie & Saya]
Mit einem leisen 'plopp', apparierte ich in einer kleinen Gasse. Ich rümpfte die Nase. Mein ausgeprägter Geruchssinn war manchmal etwas lästig. Normalerweise störte mich der schwere Geruch von Alkohol und Zigarettenrauch nicht. Zu dieser Zeit war es anders. Er blockierte das frühzeitige Wahrnehmen von Gefahren. Überschüssiges Testosteron, Blut oder ähnliches hätte ich ansonsten 50 Meter gegen den Wind gerochen. 'Augen auf' war also das Motto, denn in diesem fremden Land wollte ich nicht aus versehen in eine Schlägerei geraten, oder über eine Leiche stolpern.
Als ich vor zwei Tagen hier angekommen war, hatte ich mir ein Zimmer über einem Pub gemietet.
Im 'Tropfenden Kessel' ging es
einigermaßen gesittet zu. Zu meiner Enttäuschung traf man dort seltener zwielichtige Gestalten an, als auf den ersten Blick zu erwarten gewesen war. Allerdings war es ein leichtes dem Wirt zu entlocken, wo ich stattdessen suchen musste. Er war natürlich davon ausgegangen, dass er mir Tipps gab, von wo ich mich besser fern halten sollte.
Als erstes hatte er vom 'Eberkopf' berichtet. Also wollte ich auch meinen ersten Versuch dort starten.
Meine Strategie? Werwölfe waren, wahrscheinlich Typ bedingt, eher nicht in der mittelklasse der Gesellschaft zu finden. Zumindest dort wo ich her kam, trieben sie sich eher an Orten herum, wo sich sonst selten jemand hin verlief, der nicht selber Dreck am Stecken hatte. Also würde ich die nächsten Wochen wohl damit verbringen, die Wodkaqualität der umliegenden Spelunken zu testen.
Im Inneren des 'Eberkopf' war es eher ruhig. An einem Tisch saß eine Gruppe mit älteren Männern, die in ein leises Gespräch vertieft waren. An der Theke hielten sich teils vermummte Gestalten auf. Ich ging bedacht langsam auf einen Hocker am Tresen zu und schaute mich um. Einen Artgenossen würde ich natürlich nicht sofort erkennen. Aber ich hatte Zeit mitgebracht, Menschen beobachten und verstehen gehörte zu meinen größten Talenten. Es gab das ein oder andere Merkmal, dass solche wie mich an ihres Gleichen verriet. "Wodka. Doppelt", verlangte ich möglichst leise. Der Wirt setzte mir geräuschvoll ein ziemlich kleines Glas vor .
Re: Vergangenheitsplay » 2
from Jeremie on 03/11/2018 07:29 PMIch trieb mich selten in den zwielichtigen Gegenden herum, in diesen Straßen voller Schatten , voller dunkler Magie, voller Wahnsinnigen, dunkler Gestalten; und doch stand ich vor dem Eberkopf. Eine Bar der seltsamen Wesen der magischen Welt. Hier hörte man sinnloses Gemurmel, man sah Zauberer, welche mit der Wand sprachen; so einiges andere war hier seltsam und gruselig. Mein Freund Xeno war dagegen ein stinknormaler Typ.
Doch ich hasbe ein paar Informationen erhalten, dass hier ein gewisser Jemand ist, welcher mit seltenen, giftigen Pflanzen "dealte" und Seltene Tierwesen verkaufte.
Im eigenen Auftrag; und mit der Erlaubnis des DIrektors von Hogwarts habe ich mich auf den Weg hie rher gemacht, um diese Wuelle auszusmachen.
Ich war kein bekannter Zauberer, ein einfacher Wildhüter, ein Gentlemen mit einem Gesicht wie jedermann anderes.
Als ich in den Eberkopf eintrat spürte ich missmutige und nicht besonders vertrauensvolle Blicke auf mich gerichtet. Ich setze mich also an die Bar, vorerst, und holte wie jeder andere etwas zu trinken.
"Met", meinte ich , bevor der Wirt auch nur fragen konnte und kurz darauf stand ein großer Krug vor mir, den ich in meine starke Hand nahm und zum Trinken ansetze, als ich geradewegs gerade aus jemand Erkannte. War das mein Informant bzw. mein "Dealer?".
Ich war etwas unsicher, erstmal hier einleben und so tun, als gehörte man dazu war mein Plan.
Ne3ben mir saß eine junge, attraktive Frau, die irgendwie gar nicht so verrückt aussah wie die anderen Wesne hier.
"Was hat eine schöne Frau wie Sie hier an diesem hässlichen Ort gebracht?", iuch fragte so locker wie möglich, wie ein kleiner Grieskram. Meine freundliche ASrt war versteckt, unterdrückt. Erst recht sah ich nun wie ein brummiger, gefährlicher bär aus; keiner zum Knuddeln, einer zum Fürchten.


Saya
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Re: Vergangenheitsplay » 2
from Saya on 03/11/2018 09:43 PMIch musterte den Wirt, der mich erwartungsvoll ansah. Ein älterer Mann mit grauem Bart und kleinen verkniffenen Augen. Das verhältnismäßig winzige Glas leerte ich in einem Zug und legte ihm daraufhin einige Münzen hin. "Noch einen. Und den würde ich dann gerne ohne Aufsicht genießen.", fügte ich gut hörbar hinzu. Der Wirt nickte knapp, nahm das Geld und schenkte nach. Da ich mich seiner Aufmerksamkeit nun entzogen hatte, konnte ich mir die anderen Gestalten um mich herum genauer anschauen. Außer den alten Männern am Tisch, einer runzligen Hexe und einem Vermummten, war da noch jemand in meinem Alter. Das vermutete ich zumindest. Der Kerl wirkte ziemlich rau und man würde sicher nicht auf die Idee kommen, ihn nach der Uhrzeit zu fragen. Zumindest nicht wenn man eine Wahl hatte. Ich hatte ihm nur einen flüchtigen Blick geschenkt und widmete mich meinem Glas.
Auch als er mich ansprach, schaute ich ihn nicht an. Die Worte, die er benutzte wollten nicht so wirklich zu seiner brummigen Stimme passen. Ein Anzeichen dafür, dass er wahrscheinlich nicht ganz so derb war, wie es den Anschein machte. Vor ihm stand ein Glas mit bernsteinfarbener Flüssigkeit.
Eine hübsche Frau wie ich... Das war sozusagen mein Stichwort. Wenn er mich für schön hielt, wollte ich ihn keines Falls enttäuschen und nicht gleich demonstrieren, dass mein Aussehen nicht das geringste mit meiner Persönlichkeit gemeinsam hatte. Meiner Antwort schickte ich ein Seufzen vor. "Das ist eine gute Frage, die ich noch nicht beantworten kann. Ich bin auf der Suche nach.. Ja. Das ist das Problem. Ich weiß erst wonach, wenn ich es gefunden habe." Das war nichtmal gelogen. Zumindest nicht im engeren Sinne. "Was trinken Sie da?", fragte ich und schaute zu seinem Glas. Es war wesentlich größer als meins. Merkwürdig. Wahrscheinlich hatte der Wirt mir nicht zugetraut ein solches Glas zu leeren.
"Verraten Sie mir, warum Sie hier sind? Die nette Gesellschaft, ist es sicher nicht.", stellte ich ironisch fest.
Re: Vergangenheitsplay » 2
from Jeremie on 03/13/2018 05:17 PMOb die Frau mich durchschaut hatte? Zumindest ließ sie sich nichts anmerken.
Wer weiß was ihr Grund hier war; keiner veriert hier doch seine wirkliche Absciht; aber einer schönen Frau kann ich selten widerstehen. Eine gute Abwechslung war es schon; in der Schule gab es auch ein paar Lehrer in meinem Alter, aber irgendwie kam da nie was wirkliches zu Stande.
Es gab Romy, meine erste Große Liebe; in der 6. Klasse wohlbemerkt- jetzt verbrachten wir zwar immernnoch gerne Zeit mtieinander , aber wir kamen uns nie wieder näher; auch wenn unsere Erinnerungen immer wieder gerne zurück kommen. Wir können auch gut darüber reden; wir sind da nicht so verklemmt; es war ja schon sehr süß...
ABer ansonsten kam man ja selten dazu jemandne kenenzulernen; größtenteils war ich einfach in Hogwarts und selten auch mal im Orden unterwegs.
Ich war da eher passiv aktiv; doch würde ich nie zögern einen Todesser einen Fluch an den Hals zu werfen.
Nun, zurück zu der fremden Schöhnheit. Sie hatte etwas skandinawisches an sich, ich vermute Russland...Bulgarien, vielleicht auch ganz anders; da ich ungerne Vorurteile vermitteln will; sie hatte jedoch den Touch udn auch einen nordöstlichen Dialekt.
"Findet man das nicht erst dann , wnen man nicht mehr sucht", weiser Spruch, aber ich glaube den lebe nicht mal ich.
Wenn ich dann doch etwas will, dann hole ich es mir auch, auch wenn nicht mehr auf der aggressiven , plumpen Art wie zur Schulzeit; ich bin eher ein Gentlemen als ein Prolet.
Ich blickte dementsprechend auf meien Krug: "mhh, nun vielleicht sucht Ihr einfach etwas gutes zum Trinken. Ein süßer Honigwein gefällig?", ich sah sie auffordernd an: "SÜß im Geschmack, aber kräftig in der Wirkung. Doch vorsicht, Sie wollen nicht mit Kopfschmerzen morgen früh aufwachen", meinte ich warnend.
Als sie fragte, warum ich hier sei, musste ich etwas schmunzeln- wie gesagt, man sagt nicht jedem hier einfach sein Vorhaben.
"Ich treffe mich mit einem...Kunden", ich lächelte geheimnissvoll dazu.
"Informationen gegen Ware...", ich räsuperte mich: "Einmal Met für die Lady neben mir und wenn sie ihr erneut ein so kleines Glas geben, bringe ich Ihnen Anstand bei", knurrte ich etwas und sah dne Wirt mit dunklen Augen an.


Saya
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Re: Vergangenheitsplay » 2
from Saya on 03/13/2018 09:45 PMInzwischen hatte ich mich an die Luft in diesem Laden gewöhnt. Der Mann neben mir, sprach gedämpft aber mit fester Stimme. "Sie sind also ein Geschäftsmann. Was bieten Sie? Informationen oder Ware?", fragte ich mit einem unwillkürlichen Lächeln und nahm den Drink, den er mir bestellt hatte an. Ich hob das Glas und deutete ein zuprosten an, bevor ich probierte. Uuh. Das war wirklich ziemlich süß. Seine Warnung vor Kopfschmerzen war demnach mehr als berechtigt.
Nun drehte ich mich zu ihm und musterte ihn mit ernstem Blick. Ich konnte bei weitem nicht erraten, was er im Schilde führte. So offen er zugegeben hatte, dass er geschäftlich hier war, so offenkundig war es, dass er das nicht täglich tat.
"Wenn sie hier an diesem Ort auf einen Kunden warten, handelt es sich bestimmt um ein Geschäft der besonderen Art." Ich wollte seine Reaktion auf meine Andeutung beobachten.
Nebenbei fuhr ich mit meinem Zeigefinger über den Rand meines Glases. Ein, für normale Ohren, kaum hörbares, monotones Geräusch entstand. Dabei schaute ich mir noch einmal die anderen mysteriösen Gestalten in meiner Umgebung an. Ein Werwolf hatte auch in menschlicher Gestalt ein besseres Gehör und würde es hören. Unter unkontrollierten Umständen würde so ein Jemand auf meine kleine, andauernde Provokation reagieren.
Aber keiner schien auch nur im geringsten zu reagieren.
"Vielleicht kannst du mir sogar bei einem Teil meiner Suche helfen. Zumindest wenn du dich auch ab und zu woanders rum treibst." Ich machte eine kurze Pause. Wie von selbst war ich von der förmlichen Form zum Du übergegangen. In dieser Umgebung war das eh ziemlich ungewöhnlich. " Wie dir sicher nicht entgangen ist, komme ich nicht von hier. Verrate mir doch, wo ich am besten einen guten Job finde." Es konnte sicher nicht schaden mich ein wenig umzuhören. Zumal er nicht so wirkte, als würde er mir in irgendeiner Weise Probleme bereiten, was wiederum meine verdrehte Art war jemanden sympathisch zu finden.
Re: Vergangenheitsplay » 2
from Jeremie on 03/16/2018 10:58 AMDie Frau gefiel mir, sie hatte Charme, war schön und erschien mir ziemlich klug zu sein. Sie war wortgewandt, dass war mal eine Abwechslung zu dne ganzen Pubertierenden Kindern in Hogwarts.
Nun es war nicht lange her, da war ich selber solch einer gewesen und ich war durchaus durchtrieben gewesen in meiner Schulzeit.
Aber die Zeitne haben sich verändert und erst recht jetzt! Ich war in einer gewissen Position in Hogwarts, auch wnen ich das manchmal vergesse.
Zwar war ich kein prrofessor, doch ich war ein Erwachsener udn kein teenie mehr, das musste ich einfach eingestehen. so tat es gut, einfach mal andere Menschen kenenzulernen...
Doch was mein "Geschäft" anging.. es war ja nur eine Maske, nur eine Täuschung um an diesen Mann zu kommen.
Da wir nun doch bei Du gelandet sind, behielt ich meinen höflichen Ton. Früher wäre das anders gewesen...
"So schnell ist man per Du; gefällt mir", ich schnekte ihr mein charmantetes Lächeln: "Ich bin dir gerne bei deiner Suche behilflich und eventuell hätte ich da etwas für dich, doch dazu muss ich dich wohl erst genauer kennenlernen", ich zwinkerte ihr zu und trank noch einen Schluck.
"tatsächlich ist es der besonderen Art. Ich bin ein großer Liebhaber magischer Geschöpfe und man sagte mir hier treibe sich ein gewisser Mann herum, der mir ein seltenes Geschöpf mitbringen könne...ein Bowtruckle zum Beispiel", ich setzte mal vorraus, dass sie diese kleinen Baumbewohner kannte, doch wenn nicht, würde ich es ihr selbstverständlich erklären.
"Ich brauche einen um...naja, meine Arbeit besser erledigen zu können".
Es war wohl bekannt, dass Bowtruckles auch zum Schlösser knacken benutzt werden können...es schadet nicht den Trug zu wahren.
"Ich kaufe ihn und er erhält Informationen...so läuft das hier..", sagte ich langsam und wohlbedacht.
Nun sha ich mich wieder im Raum um und tatasächlich fiel mir jemand auf, der ebenfalls an der Theke saß und einen Blick zu uns rüber warf, er trug eine Kapuze, und als ich ihn ansah lächelte er zwielichtig.
"Ich glaube, dass ich ihn gefunden habe", murmelte ich etwas und trank meinen Schluck aus, ohne ihn aus den Augen zu verlieren.


Saya
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Re: Vergangenheitsplay » 2
from Saya on 03/18/2018 04:25 PM"Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist, mich besser kennen zu lernen.", sagte ich etwas angespannt und hörte mir seine Geschichte über den Deal an, den er anstrebte. Einen Bowtruckle konnte man nicht so einfach in einem Geschäft kaufen. Die kleinen Wesen waren nicht nur selten, sie wurden in den meisten Fällen für illegale Zwecke genutzt und waren deshalb vom offiziellen Handel ausgeschlossen.
Dass er nach einem Bowtruckle suchte, gab mir aber einen Hinweis darauf, was er mit 'Arbeit' meinen könnte. Trotzdem kam mir die Sache merkwürdig vor. Er wirkte keines Wegs wie ein gewöhnlicher Dieb. Man konnte jemandem seine kriminellen Machenschaften zwar nicht an der Nasenspitze ansehen, aber in diesem Fall wollte sein Verhalten und Auftreten einfach nicht mit seiner verdeckten Behauptung überein stimmen. Das machte ihn ziemlich interessant. Plötzlich verhärtet sich seine Körperhaltung und er fixierte einen Kerl in unserer Nähe. Scheinbar war der Typ mit Kapuze seine Verabredung. Das wenige, was von seinem Gesicht zu sehen war, wirkte verlebt. Ein merkwürdiges Lächeln umspielte seine Lippen. Er trug eine kleine Ledertasche bei sich, die er an seinem Gürtel befestigt hatte. Vor ihm stand ein Krug, den er mit einer Hand umfasste. Lange, schmutzige Fingernägel fielen mir ins Auge. Sein Umhang verdeckte den größten Teil seines Körpers, allerdings lag ein Stück einer verlumpten Hose frei.
Ich versuchte mein Misstrauen zu verbergen. In all den Jahren hatte ich mit vielen merkwürdigen Menschen zu tun gehabt. Es waren oft Händler auf der Durchreise bei uns vorbei gekommen und hatten meine Gemeinschaft mit den verschiedensten Dingen versorgt. Hin und wieder war es auch vorgekommen, dass sich jemand nicht nach unseren Vorstellungen verhalten hatte. Diesen und ähnlichen Problemen hatte ich mich dann gewidmet.
Nachdem der Kerl einen ziemlich langen Moment den Blickkontakt zu meiner Bekanntschaft gehalten hatte, schaute er nun mich an. Er schien zu überlegen, was wir miteinander zu hatten. Vielleicht wegte er ab, ob er das, was auch immer er vor hatte, trotzdem noch durchziehen könne.
Ich beugte mich leicht zu meiner Bekanntschaft. "Ich habe kein gutes Gefühl bei der Sache.", raunte ich ihm zu. Es war nicht selten, dass Zauberer bei dem Versuch solche Handel durchzuführen, ausgeraubt wurden. Zwar wirkte der merkwürdige Kerl nicht besonders kräftig, aber vielleicht war gerade das seine Taktik, Vertrauen zu gewinnen.
Eigentlich könnte es mir wirklich egal sein, was aus den beiden wurde. Aber mein Instinkt riet mir dazu, mich mit meinem Bekannten gut zu stellen. Vielleicht würde er noch nützlich sein. Außerdem konnte es nicht schaden einen jungen, gutaussehenden Mann in der Nähe zu haben.

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