Vergangenheitsplay » 1

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Dorothea
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 1

von Dorothea am 31.12.2018 15:37

Natürlich bemerkte ich Gwenogs Stirnrunzeln, als ich anfing zu lachen. Aber störte es mich? Auf keinen Fall. Als ich schließlich mit der Wahrheit rausrückte, öffnete sich geschockt ihr Mund und ich biss mir auf meine Unterlippe, um nicht nochmal loszulachen. Das war auch garnicht böse gemeint, die Situation fand ich nur sehr lustig. Naja, ich fand eigentlich immer etwas, worüber ich lachen konnte. "Ähm doch, dass ist mein Ernst", antwortete ich ihr wieder ernster, obwohl das ja eigentlich keine richtige Frage an mich gewesen war.
Tatsächlich sah ich dem Mädchen mir gegenüber an, dass sie sich eigentlich alleine darum kümmern wollte. Sie war bestimmt eine dieser Frauen, die darauf bestanden unabhängig und frei zu sein. Ich war auch so eine Frau, jedoch wusste ich, wann ich Hilfe brauchte, und wann ich etwas alleine schaffte. Ihre Schulter sah ziemlich demuliert aus, und ich bestand darauf, ihr zu helfen. Wenn sie schon nicht in den Krankenflügel wollte, musste sie sich zumindenst mit meiner Hilfe zufrieden geben. Schließlich murmelte sie Na gut, weshlab ich ihr ein breites, warmes Lächeln schenkte, und meine frisch gebleachten, strahelndweißen Zähne kurz zum Vorschein kamen. "Super", freute ich mich und klatschte kurz in meine Hände.
"Ich bin verwirrt", gab ich stirnrunzelnd zu und legte meinen Kopf schief. "Du bist nicht im Quidditch Team, aber warst ganz offensichtlich Quidditch spielen...", einen Moment lang dachte ich angestrengt nach, kam aber auf keine logische Erklärung. "Warst du alleine Quidditch spielen? Das macht doch garkeinen Spaß", immer noch verwirrt musterte ich sie wieder. Wie konnte man überhaupt alleine Quidditch spielen? Aber ich wollte nicht weiter fragen, schließlich hatte ich schon den Ruf als Dümmerchen, und wollte diesen nicht vor ihr bestätigen. Auch wenn ich dies wahrscheinlich gerade getan hatte. Erst jetzt viel mehr ein, dass sie ja vielleicht mit Freunden gespielt hatte... Aber wenn ich das jetzt noch sagen würde, würde ich nur noch alles peinlicher machen. "Quidditch ist echt super!", stimmte ich ihr zu und schaute etwas nachdenklich an die Decke. "Als ich noch nichts von Hogwarts wusste, war ich der Meinung, reiten wäre die beste Sportart", entgegnete ich dann lächelnd. Doch dann verschwand mein Lächeln, denn ich wusste nicht, ob sie wusste, was das war. Das war eben meine verpeilte Art. "Oh, weißt du was das ist?", fragte ich nun ein wenig arrogant und fuhr mir durch meine Haare. "Muggel reiten auf Pferden. Das sind Einhörner, nur ohne Horn. Und Magie. Ja, und das nennt sich reiten", fasste ich zusammen und lächelte sie dann unschuldig an. "Aber Quidditch ist spannender, wenn man es einmal verstanden hat. Die vielen Regeln wollten am Anfang nicht in meinen Kopf", gab ich zu und schlug mir mit meiner Hand gegen meinen Kopf.
"Vielleicht hat sie auch Gefühle", murmelte ich unsicher, obwohl es ja offensichtlich war. "Aber andererseits frage ich mich, wo sie dann hinkommen würde...", begann ich und schaute mich nachdenklich um. "Denkst du, Dumbledore würde sie einfach in den Müll schmeißen, oder etwa...", nun beugte ich mich zu ihr vor, damit die fette Dame mich nicht hören konnte. "...verbrennen?", fragte ich nun ängstlich und schenkte der fetten Dame einen mitfühlenden Blick, als ich mich wieder zurückgelehnt hatte. "Ich mag deinen Namen", sagte ich nur stumpf dazu, dass sie sagte, sie wüsste nicht, wie ihre Eltern auf ihren Namen gekommen waren.
Dann sagte sie, sie könnte dafür sorgen, dass ein Klatscher meine Schulter demoliert. Natürlich beerkte ich ihren gemeinen Unterton, weshalb ich sie kurz misstrauisch anschaute. Doch dann legte ich mein breitetest Lächeln auf und antwortete: "Okay!", um ihr zu zeigen, dass mich ihre Kommentare kalt ließen. "Deine Versuche, mich anzufeuern, machen mich nur noch nervöser!", beschwerte ich mich geschafft und dachte wirklich stark über das Passwort nach. "Es war etwas mit Merlin", wiederholte ich laut und drehte mich zu der fetten Dame. "Merlin? Komischer Merlin? Slytherin Merlin? Großer Merlin? Weißer Merlin? Bärtiger Merlin? Attraktiver Merlin? Oder war es doch hässlicher Merlin?", versuchte ich, aber immer wieder schüttelte die fette Dame ihren Kopf. Gerade als ich stöhnend aufgegeben hatte, fiel es mir doch wieder ein. "Magischer Merlin!", schrie ich die fette Dame schon ganz aufgeregt an, und tatsächlich - Das Passwort war richtig, die fette Dame machte uns den Eingang frei.

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Gwenog

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Re: Vergangenheitsplay » 1

von Gwenog am 30.12.2018 22:37

Ich runzelte augenblicklich die Stirn, als Dorothea zu lachen anfing. Was war denn bitte an dem Gesagten so witzig gewesen? War sie vielleicht muggelstämmig und kannte diese Redewendungen nicht? Aber nach all den Jahren auf Hogwarts musste sie sowas doch schon gehört haben? Ich wollte gerade mit sprechen ansetzen und sie deswegen fragen, als sie dann aber endlich mit der Sprache raus rückte. Sofort veränderte sich mein Gesichtsausdruck. Ich sah sie mit leicht geöffneten Mund an. Naja, besser gesagt, ich starrte sie an. "Das kann jetzt nicht dein Ernst sein", murmelte ich immer noch schockiert. Ich hatte eine Viertelstunde mit diesem verdammten Portrait wegen so einem leichten Passwort diskutiert? Das konnte doch auch nur mir passieren, oder?!
Vor lauter Schock hatte ich beinahe meine schmerzende Schulter vergessen, bis mich das Mädchen wieder an diese erinnerte. Ich wollte erst abstreiten und sagen, dass ich das schon alleine hinkriegen würde. Ich ließ mir wirklich ungern helfen. Vielleicht weil ich mir dann eingestehen musste, dass ich etwas nicht konnte, wenn ich mir Hilfe suchte? Über den Grund dafür hatte ich irgendwie nie nachgedacht. Aber als ich meinem Gegenüber ins Gesicht blickte, hatte ich das Gefühl, dass sie so etwas nicht durchgehen lassen würde und darauf bestehen würde, dass sie mir half. Und sie kannte das Passwort. "Na gut", murmelte ich deswegen nur. Vielleicht wäre es ja auch gut jemanden dabei zu haben. Ich wusste nämlich nicht, ob ich die schmerzende Stelle komplett alleine eincremen konnte.
Ich schüttelte auf ihre Frage hin leicht den Kopf und erklärte: "Noch nicht. Aber ich habe mir fest vorgenommen nächstes Jahr dem Team beizutreten. Und dafür muss ich so viel wie möglich trainieren." Ich war ja schon immer eine ehrgeizige Person gewesen, aber wenn es um Quidditch ging, dann war mit mir absolut nicht mehr zu spaßen. "Naja, wer mag denn auch kein Quidditch", fragte ich sie leise lachend. "Quidditch ist wohl die beste Sportart auf der ganzen weiten Welt." Ich hätte jetzt anfangen können, darüber zu schwärmen, aber ich hielt mich zurück. Ich wollte meine Helferin ja nicht verscheuchen.
"Naja, aber selbst wenn sie gekündigt wird: Was hat ein Portrait denn schon zu verlieren", meinte ich schulterzuckend und vielleicht auch etwas zu hart. Aus dem Augenwinkel sah ich nämlich, wie mich die fette Dame empört anstarrte. Ich überging das Ganze schnelle wieder und fuhr dann fort: "Dorothea ist allerdings auch kein gewöhnlicher Name. Wenn auch ein wirklich schöner. Und frag mich nicht, wie meine Eltern auf diesen Namen gekommen sind. Darüber habe ich mir schon oft den Kopf zerbrochen." Ich musste etwas kichern. Mein Name war wirklich ungewöhnlich, aber trotzdem gefiel er mir und ich fand auch, dass er irgendwie zu mir passte.
Ich lächelte sie erleichtert an, als sie zu der fetten Dame ging und dabei war ihr das Passwort zu sagen. Ich wollte mich so schnell wie möglich um meine Schulter kümmern und dafür musste ich an meine Salbe kommen. Als mir Doro allerdings beinahe schon vorwarf, wie ich nur das Passwort vergessen konnte, murmelte ich leise: "Ich kann ruhig mal dafür sorgen, dass ein Klatscher deine Schulter demoliert. Und dann können wir ja schauen, ob du dich noch an das Passwort erinnerst". Vielleicht war auch diese Bemerkung etwas gemein, aber ich war nicht ohne Grund dafür bekannt, dass ich nie ein Blatt vor den Mund nahm. 
Mein Mund klappte dann allerdings wieder auf und ich sah sie beinahe flehend an. "Oh bitte, bitte sag mir, dass du das Passwort nicht auch vergessen hast und das nur ein Witz war." Ich würde es keine Minute länger hier draußen aushalten. Meine Schulter brachte mich beinahe um. "Denk nach. Ich bin mir sicher, dass du noch weißt, wie das Passwort lautet", versuchte ich ihr Hoffnung zu machen.

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Dorothea
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 1

von Dorothea am 30.12.2018 00:17

Als sie Merlin erwähnte, konnte ich nicht anders, als laut zu kichern. Einen Moment lang bekam ich mich garnicht ein, und mein Kichern wurde zu einem richtigem Lachen, während dessen ich mir meine Hand vor den Mund halte. "Tut mir leid", stammelte ich immernoch lachend. "Es ist nur so...", langsam beruhigte ich mich wieder. "Naja, dass Passwort... es ist Merlin", gab ich zu und schaute sie nun wieder ernst an. "Naja, nicht ganz...", murmelte ich vor mich hin und sah dabei einwenig dümmlich aus. Dann konzentrierte ich mich jedoch wieder auf sie, und schaute sie lächelnd an.
"Nagut, aber ich bestehe darauf, dir dabei zu helfen", antwortete ich, als sie sagte, sie hätte Salbe in ihrem Schlafsaal. Als sie den Kommentar über ihren Besen machte, bemerkte ich erst richtig den Besen, den sie in der Hand hielt. "Bist du im Quidditch Team?", fragte ich interessiert. Naja, aufjedenfall hatte sie sich diese Verletzung beim Quidditch geholt, schließlich hatte sie einen Besen in der Hand. "Ich mag Quidditch", gab ich etwas trocken bekannt, während ich verträumt nickte, und mich an das letzte Quidditch Spiel zwischen Ravenclaw und Slytherin errinerte.
Skeptsich folgte ich ihrem bösen Blick, den sie der fetten Dame zuwarf. Dann sah ich wieder sie an. "Ich verstehe deinen Frust, aber dass ist nunmal ihr Job, nicht? Sie wird doch sicherlich gekündigt, wenn sie jemanden einfach so reinlässt...", murmelte ich vorsichtig. "Hi Gwenog, ich bin Dorothea. Kannst mich aber Doro nennen, ist kürzer", zwinkerte ich ihr zu. "Dein Name ist aber auch nicht recht gewöhnlich, um ehrlich zu sein habe ich ihn noch nie vorher gehört", sagte ich nachdenklich. "Nicht schlimm", antwortete ich darauf, dass sie sich nicht ordentlich vorstellen konnte. Lächelnd warf ich mein gewelltes Haar über meine zierliche Schulter, als mir dann wieder ihre auffiel. "Achja, das Passwort", errinerte ich mich und schlug mir mit meiner Hand gegen die Stirn. "Sorry", grinste ich ihr entschuldigend zu und drehte mich dann zu der fetten Dame. "Wie kann man das Passwort denn vergessen? Selbst ich habe das noch nicht geschafft", meinte ich ein wenig abwertend Gwenog gegenüber. "Verhexter Merlin", raunte ich dann der fetten Dame zu, die mir antwortete, dass das Passwort inkorrekt sei. "Huh?", fragte ich erstaunt und drehte mich mit einem entschuldigendem Lächeln wieder zu Gwenog. "Vergiss, was ich eben gesagt hatte", grinste ich peinlich berührt und schaute nachdenkend an die Decke. "Es ist irgendetwas mit Merlin, da bin ich mir sicher!"

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Gwenog

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Re: Vergangenheitsplay » 1

von Gwenog am 30.12.2018 00:00

"Oh, Merlin sei Dank!", rief ich erleichtert aus, als das Mädchen vor mir meinte, dass sie das Passwort kenne. Ich hätte es hier wahrscheinlich nicht viel länger ausgehalten, dafür war ich einfach zu ungeduldig. Ich stand sofort auf und nahm mit meiner linken Hand meinen Besen. Mit meiner rechten hätte ich das wahrscheinlich erst gar nicht geschafft.
Ich sah wieder zu dem Mädchen vor mir und wollte mit meiner rechten Hand abwinken, als ich wieder diesen stechenden Schmerz spürte. Ich presste meine Lippen ganz fest zusammen und verzog schmerzhaft das Gesicht. Nach einigen Sekunden hatte sich der Schmerz wieder halbwegs verzogen und ich versuchte mich an einem Lächeln. "Ach was, das ist halb so schlimm. In meinem Schlafsaal habe ich eine Salbe, die Wunder bewirkt. Das wird schon wieder", meinte ich und versuchte eine Spur breiter zu lächeln, um sie vielleicht halbwegs überzeugen zu können. Doch innerlich wusste, dass der Zug dafür längst abgefahren war. "Außerdem muss ich meinen Besen noch unbedingt verstauen", fügte ich dann noch hinzu und hätte mir am liebsten gegen die Stirn geschlagen. Diese Information interessierte das Mädchen bestimmt nicht. 
Um schnell wieder von dem Gesagten abzulenken, fragte ich: "Könntest du bitte diesem bescheurten Bild das Passwort sagen? Ich habe bestimmt eine Viertelstunde mit ihr diskutiert, aber sie wollte mich auf keinen Fall rein lassen". Leise und mit einem bösen Blick auf das Portrait der fetten Dame gerichtet, murmelte ich: "Obwohl sie ganz genau weiß, dass ich eine Gryffindor bin."
Ich wandte mich wieder an mein Gegenüber und merkte auf einmal wieder, dass ich ihren Namen noch gar nicht kannte. "Ich bin übrigens Gwenog", sagte ich lächelnd. "Ich würde mich ja eigentlich mit einem anständigen Händedruck vorstellen, aber das ist grade leider nicht möglich", fügte ich noch mit einem Blick auf meine Schulter hinzu und versuchte mit diesem Witz die Stimmung etwas zu lockern.

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Dorothea
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 1

von Dorothea am 29.12.2018 23:23

Gerade waren die Proben des Frosch Chors beendet, und völlig von mir überzeugt stieg ich nun die verzauberten Treppen hinauf, um zu meinem Gemeinschaftsraum zu kommen. Ich hatte noch vor, ein wenig zu lernen, schließlich musste ich dies öfters tun, um überhaupt bestehen zu können. Was schon einige Male auf der Kippe stand, aber irgendwie mogelte ich mich immer durch. Völlig in Gedanken versunken bemerkte ich garnicht, dass die Treppe ihre Richtung änderte. Die machten aber auch was sie wollten. Augen verdrehend hielt ich mich nun am Geländer fest und wartete, bis sie still stand. Natürlich war ich nun am anderem Ende angekommen und stöhnte genervt auf, da ich nun die Treppe wieder hinunter laufen musste, um eine andere Treppe zu nehmen, die nun, hoffentlich, wirklich zu meinem Gemeinschaftsraum führte.
In meinem Gedanken war ich immer noch im Chor Raum, wo mir bekannt gab, dass ich in der engeren Auswahl für ein Soli stehen würde. Natürlich war ich mehr als entzückt darüber, schließlich hatte ich eine Engelsstimme und liebte es im Rampenlicht zu stehen. Nur hoffentlich kam mir meine Tollpatschigkeit dabei nicht in die Quere, dass könnte ziemlich peinlich werden, so ganz vor der Schule... Endlich hatte ich die richtige Treppe erwischt und mit einem Grinsen auf den Lippen ging ich nun auf das Portait der fetten Dame zu, als mich ein Mädchen ansprach. Naja, schreien wäre hier das passendere Wort. Sie fragte mich, ob ich das Passwort kenne, worauf ich direkt nickte und sie skeptisch musterte. Das Mädchen kannte ich zwar vom Sehen, sie war glaube ich ein Jahr unter mir, aber mit ihr geredet hatte ich noch nie. "Klar kenne ich das", säuselte ich mit einem breitem, freundlichem Lächeln auf den Lippen, als ich schlussendlich vor ihr stehen blieb. Dann wurde mein Blick aber besorgter, als ich ihre Schulter sah. Meine Augenbrauen zogen sich zusammen. "Aber denkst du nicht eher, du solltest in den Krankenflügel?", meinte ich warmherzig.

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Gwenog

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Re: Vergangenheitsplay » 1

von Gwenog am 29.12.2018 22:45

[Hier wurde auch schon seit einem Monat nichts mehr geschrieben. Ich hoffe es ist okay, wenn ich mir den Thread klaue ]

Wer: Dorothea und Gwenog
Wann: Vor ca. einem Jahr
Wo: Vor dem Portrait der fetten Dame

Ich spürte einen stechenden Schmerz in der rechten Schulter und konnte mich nur mit Zähne zusammen beißen daran hindern laut zu fluchen oder aufzuschreien. Ich wusste zudem auch gar nicht mehr wirklich, wie ich es vom Quidditchfeld bis hier her geschafft hatte, und das auch noch mit meinem Besen in der Hand.
Kaum zu glauben, dass ich eben noch ganz normal auf dem Quidditchfeld trainiert hatte. Es ging auch alles so schnell, dass ich nicht mal alles mitbekommen hatte. Ich wusste nur noch, dass ich die beiden Klatscher frei gelassen hatte und so fokussiert darauf gewesen war, dem einen hinterher zu jagen, dass mich der andere unbemerkt volle Kanne auf der Schulter treffen konnte. Nur mit Mühe hatte ich einen Sturz vom Besen verhindern können.
Und jetzt stand ich nach meinem Unfall hier, vor dem Portrait der fetten Dame, und hatte vor lauter Schmerzen auch noch das Passwort vergessen. Und mein Gegenüber weigerte sich stur mich rein zu lassen. "Ach, komm schon", versuchte ich es dieses Mal mit betteln. "Du siehst doch, dass ich verletzt bin. Ich muss schleunigst in meinen Schlafsaal". Doch das Portrait ließ sich dadurch nicht erweichen und schüttelte nur den Kopf. 
"Ich weiß doch ganz genau, dass du mich kennst! Ich geh hier schließlich ständig rein und raus", brüllte ich das Portrait mehr oder weniger an. Und schon wieder ging mein Temperament mit mir durch. Ich hob drohend meinen Besen an, wäre damit am liebsten auf sie los gegangen, als der Schmerz wieder wie eine Welle über mich kam. Ich stöhnte leise auf und ließ mich auf den Boden neben dem Bild fallen. Ich drückte meine linke Hand an meine Schulter, in der Hoffnung, dass sich der Schmerz dadurch lindern ließe. Dann sah ich, dass ein Mädchen die Treppe hoch kam und auf das Portrait zusteuerte. Das könnte meine Rettung sein! Bevor ich überhaupt richtig wahrnehmen konnte, wer dieses Mädchen war, rief ich ihr auch schon zu: "Hey, kennst du zufällig das Passwort?" Dann erst erkannte ich das Mädchen. Sie war sehr hübsch und war mir im Gemeinschaftsraum schon öfter aufgefallen, aber ich hatte sie nie angesprochen. Ich wusste nur, dass sie im 6. Jahrgang war.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.12.2018 01:50.

Ryan

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Re: Vergangenheitsplay » 1

von Ryan am 22.11.2018 11:04

Ich beobachtete sie, während sie über ihren Dad sprach. Mir schien, da steckte mehr dahinter, doch nicht jeder mus sja gleich darüber so offen sprechen. Das war auch ziemlich privat und ging mich vllt nichts an. Auch wenn wir uns schon ewig kannten, das würde vielleicht doch noch zu früh sein. unsere Begegenung war eher zufällig udn auch wenn ich ziemlich offen war, so musste sie es ja nicht sein. Ich denke, ich hatte auch nicht viel zu verbergen. Mein zwilling ist ein Mistkerl und allen als dieser bekannt udn mein älterer Bruder war ein feuerteufel. Alle wussten,wir hatten keien Mum udn unsere dad versteckt seine Zuneigung zum dunklen Lord nicht wirklich. Da es eh so war momentan, dass man daraus keingeheimniss machen musste- pff.

Ich war da wohl ziemlich die Ausnahme. ich war etwas aktiv, fröhlich und viel zu optimistisch bei so einer Familie, aber ich dneke nichts an schmollen udn bereuen und schämen. Ich tat oftmals mein Ding, und das war okay so. Mein Leben war schön.
Alena schien mir aber nicht ganz so happy zu sein.
 Daher wollte ich sie auch schnell ablenken.

"Ja, ach mal schauen wo es mich hinträgt, da bin ich wie gesagt ziemlich offen. Etwas mit Tieren zu machen wäre auch schön. Aber wer weiß", meinte ich schulterzuckend, dabei lächelnd und widmete mich schließlich dme Hippoggreif.
"Nein, noch nicht. Du ? ich denke Jeremie hätte nichts dagegen, wenn wir mal nachfragen", sagte ich.

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Re: Vergangenheitsplay » 1

von Alena am 21.09.2018 16:02

Kurz war ich ein wenig irritiert war als ich sah wie Ryan sich auf die Lippe biss, fragte mich was dieses Verhalten von ihm wohl zu bedeuten hatte. War ihm irgendwas unangenehm an unserem Gespräch? Wobei ich mir gerade beim besten Willen keinen Grund denken konnte, was hatte ich denn gesagt? Hatte ich überhaupt irgend etwas falsches gesagt oder getan? Hatte das etwa irgendwas mit dem kurzen Gespräch über Geschwister zu Tun? Aber seine Brüder waren doch eigentlich beide vollkommen in Ordnung zu mir zumindest war Nico immer sehr nett. Nun war auch egal, er wollte sicherlich nicht darüber reden und ich wollte dieses Thema nun auch nicht unbedingt wieder aufgreifen.
Meine Zukunft war nun auch nicht unbedingt mein Lieblingsthema aber gut sich darüber zu unterhalten brachte mich ja auch nicht um und meinen Frust über das Verhalten meines Vaters, dem hatte ich dann doch irgendwo Luft machen müssen. Und ich hatte mit meinen Zukunftsplänen auch keineswegs angeben wollen, nein, ich war mir nur ziemlich sicher das man bei dem bleiben sollte was man mochte und auch konnte. Jedenfalls hörte ich Ryan aufmerksam zu als er mit den passenden Worten zu ringen schien. Nun ich ließ ihm einfach seine Zeit die er brauchte und hörte ihm aufmerksam zu als er dann schließlich sprach. Ja vielleicht hatte er Recht und mein Vater hatte kein sonderlich großes Selbstwertgefühl, auch wenn er nach Außen hin immer den starken Mann von Welt markierte. "Nun ja wenn er das gerade braucht um sich stark zu fühlen und seinen Verkauf damit ankurbeln muss, dann soll er das eben machen. Irgendwann werden die Leute schon noch Werke von mir sehen. Vielleicht hat er ja einfach eine kleine Krise.." War nun auch nebensächlich, mich interessierten seine Zukunftsvorstellungen gerade viel mehr. "Also ich fände es in einem fremden Land auch sehr spannend und bei der Erleichterung der Verständigung oder der Verbesserung zu helfen das finde ich ein schönes Vorhaben oder auch Krankgeiten von Muggeln zu heilen wäre sicherlich auch sehr gut." Ich bewunderte solche Ziele immer und ich würde ja auch gerne später einmal etwas verändern, irgendwie. Ich aß meinen Apfel auf und blickte dann zum Gehege mit dem Hippogreif, ein wirklich schönes Tier auf dem ich sogar schon einmal geflogen war. Das war ein wahnsinnig tolles Erlebnis. "Bist du eigentlich schonmal auf Graufeder geritten und mit ihm geflogen?" Irgendwie interessierte mich das gerade sehr, vor allem wenn er es getan wie er es dann gefunden hatte.

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Ryan

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Re: Vergangenheitsplay » 1

von Ryan am 14.09.2018 23:37

Ich sah sie an, biss mir kurz auf die Lippe, ich wurde rasch nachdenklich, wenn es um meine Brüder geht. Meinen anderen Bruder wollte ich gar nicht erwähnen. Er war mir nicht wichtig- nicht mehr. Nico hatte einiges bei mir wieder gut zu machen, und so empathisch ich auch war, ich würde es sicherlich nicht verzeihen können- niemals.
 Meistens ignorierte ich ihn, ihn und sein hirnloses, dummes Gerede. Da war mir der ruhige Sebastian Tausend Mal lieber. Er war für mich da, wenn ich ihn zur Not brauchte...und Nico...er zerstörte alles !
Schließlich sprachen wir über ihre Zukunft. Wenn ich sie nicht kenenn würde, dann würde es fast arrogant klingen, doch ich wusste, dass Alena eine wirklich gute Person war, sie war selten egoistisch, dabei tat ein bisschen Egoismus gar nicht mal weh.
Keine Ahnung, wann ich es das Letzte Mal gewesen bin.
"Nun, das klingt, als hätte dein Dad...", ich überlegte ob ich es aussprach. Sie klang nicht wirklich begeistert, wenn sie über ihn sprach; dennoch srach ich ruhig und vorsichtig: "Er scheint kein hohes Selbstwertgefühl zu haben, um sich mit deinen Werken zu schmücken. Das ist mehr als unfair, und es tut mir leid, dass deine als seine verkauft werden. Finde das ziemlich schade...", meinte ich ehrlich.
"Und nein, ich denke nicht professionell, ich denke ich bin dafür nicht bestimmt..., das fühlt sich zwar gut an, aber nicht so wichtig, um es als meinen Lebensweg einzuschlagen. Es gibt einfach zu viele tolle Dinge, die ich machen will...", ich sah um mich: "Ich will einmal den ganzen  See durchqueren mit Schwimmen, dann will ich mal einem Drachen begegnen. Ich möchte gerne mal eine Sirene sehen und ich will mal Dinge erfinden die uns helfen besser zu kommunizieren..und ein Rezept oder Mittel gegen Krankheiten bei Mugglen finden...oder nach Paraguay fliegen...aber Nigeria wäre auch interessant", meinte ich achzelzuckend.

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Re: Vergangenheitsplay » 1

von Alena am 09.09.2018 22:02

(Ja das Wortspiel waer absicht )
Ich wusste wie unterschiedlich Geschwister sein konnten schon alleine aus eigener Erfahrung, der einzige der mir wirklich ähnlich war, war mein Zwillingsbruder Adriene. Meine Schwestern waren so ziemlich das Gegenteil von uns die beiden waren rotzfrech und echte Wildfänge. War aber auch kein wirkliches Wunder immerhin hatten ihnen die Mutter gefehlt, denn zur Erziehung war unsere kranke Mutter einfach nicht mehr fähig und auch unser Vater war überfordert gewesen, sodass Adriene und ich unser möglichstes versucht aber wir waren ja selber noch Kinder gewesen. Dennoch konnten Alya und Marinette sich durchaus benehmen und fielen in Gesellschaft der Geschäftsfreunde unseres Vaters niemals negativ auf. Gut das hätte Gabriel Agreste auch niemals geduldet und Alya und Marinette mit Sicherheit einfach bei einem Kindermädchen gelassen. Mein Vater war niemand der sich auf der Nase herumtanzen ließ und keinerlei Widerspruch duldete. Aber an meine Familie zu denken verschlimmerte nur meinen Kummer über die Trennung von meinem Zwilling und so schob ich den Gedanken in den hintersten Winkel meines Bewusstseins zurück, stattdessen widmete ich meine ganze Aufmerksamkeit Ryan zu. Wir sprachen ja auch nicht mehr wirklich über seinen Bruder und so war das Thema schnell vergessen und ich lauschte ganz verzückt seiner Stimme und seinem Lied. Also ich fand schon das er das später einmal durchaus professionell machen könnte. Ich hörte mir seine Aussage dann zunächst einmal an und errötete bei seiner Frage sogar etwas obwohl die Frage ja eigentlich nicht so persönlich war und die Antwort auch nicht peinlich. "Also ich würde gerne Modedesign studieren und irgendwann meine eigene Boutique eröffnen, ich möchte aus dem Schatten meines Vaters heraus treten und mich nicht immer nur als ehemaliges Model und die unbedarfte Tochter des berühmten Modedesigners belächelt werden. Die unterschätzen mich alle, dabei waren manche Entwürfe die mein Vater als seine Ausgegeben hat schon von mir und haben sich viel besser verkauft als Alles was er in der letzten Zeit zustande gebracht hat!" Klang das irgendwie verbittert? Ich hoffte ja nicht aber andererseits war etwas Frust ja auch verständlich wenn der eigene Vater einem seine Entwürfe klaute, oder? Ich blickte ihn etwas überrascht an als er meinte er mache das schon, was würde er machen? Dann stand er auch schon auf und hielt mir zwei Äpfel entgegen und fragte welchen ich wolle. Ich entschied mich für den roten und biss hinein, während ich Ryan zuhörte. Im Gegensatz zu ihm kaute und schluckte ich aber erst zu ende und antwortete dann. "Ich hätte dir auch nicht unterstellt das du wie ein Mädchen Blumen sammeln würdest und selbst wenn würde ich dich sicherlich nicht verurteilen." So war ich einfach nicht und Blüten waren ja auch etwas Schönes und man konnte vieles mit ihnen machen. "Du hast ja noch Zeit dir zu überlegen was du mit den Blüten anstellen möchtest." Ich lächelte leicht und aß nachdenklich meinen Apfel fertig.

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