Apotheke
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Ivar
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Re: Apotheke
from Ivar on 09/18/2017 11:07 AMEs war nicht mein Ding, Schwäche zu zeigen. Ich durfte es nicht. Zumal die Drachen sowas ganz schnell merkten und ausnutzten. Sie hatten ein Gespür dafür, Angst zu riechen und wahr zu nehmen. Und wenn man Angst verbreitete, machte das Opfer schneller Fehler und man hatte schnellere Beute.
Schon in meiner Ausbuldung zum Drachenwärter musste ich diese Lekition lernen. Es war äußerst schmerzhaft gewesen. Aber ich hatte den Dreh irgendwann heraus bekommen. Ich durfte keine Angst zeigen, sondern Respekt und das war ein kleiner Unterschied.
Der apotheker schien sich rchtig viel Zeit zu lassen. Was trieb er denn da nur? Machte er gerade Pause? War er einfach umgekippt oder hatte er die Trglocke nicht gehört? War er taub und hatte uns nicht gehört? Ich klopfte wieder auf den Tisch. Wo blieb der Kerl denn nur? Ich konte die schlechte Laune des anderen durchaus verstehen? Ich hatte auch nicht vor, hier mir die Beine in den Bauch zu stehen, und ich wollte nach Hause. Auskurieren war angesagt.
Ich schaute ihn wieder an. "Ja, ich bin hier öfter.", das würde es durchaus erklären, woher ich ihn kannte. "Ja, da war ich in der Tat.", redete ich so vor mir hin. "Aber das ist schon wirklich lange her." Ich kam mir gerade ziemllich alt vor. Es wr schon fast mein halbes Leben her, dass ich die Schule verlassen hatte. "Waren Sie dort?", erkundigte ich mich beuläufig, weil der verdammte Apotheker anscheind sich dazu entschieden hatte, uns hier weitr sienfach so stehen zu lassen. Gleich würde ich mal zu ihn hingehen, wenn er uns weiter warten ließ. Ich hatte keinerlei Hemmungen, den Thresen von der anderen Seite zu besuchen oder einfach die Flaschen zu nehmen und zu gehen.
Jason
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Re: Apotheke
from Jason on 09/17/2017 05:59 PMJammerlappen waren mir immer zu wider, jedoch merkte ich an dem vor mir, dass er sich wieder zusammen riss, was mich nicht gleich weglaufen ließ. Jeder hatte mal Schmerzen im Leben, doch ich war immer hart im Nehmen gewesen und hatte mir auch nie was anmerken lassen, selbst wenn ich in den Krankenflügel hatte gehen müssen. Man hatte mich tapfer genannt, während das für mich einfach nur normal war. Meine Eltern waren schon immer hart im Umgang mit ihren Kindern gewesen, da sie meinten, dass sie uns nur so aufs Leben vorbereiten konnten. Meiner Schwestern gegenüber fand ich es etwas zu harsch, aber ich war nie in der Position meine Eltern zu kritisieren. Sie waren eben herrisch, weshalb ich vielleicht auch so geworden war. Die Eltern hatten schließlich freie Wahl ihre Kinder zu formen und irgendwo konnte ich sie auch ein bisschen verstehen. Das Leben war schwer und darum musste man hart bleiben um sich durchzukämpfen und nicht beim ersten Hinderniss heulend rumrennen.
"Gut, dann wäre ja alles geklärt", beendete ich das kurze Gespräch. Ich war nie ein Freund von Smalltalk gewesen und noch weniger in ein Gespräch mit einem Fremden zu geraten. Zu was mich Langeweile immer trieb überraschte mich immer wieder aufs Neue. Ich folgte ihm zum Thresen und stellte mich an die Stelle, auf der ich die Zaubertrankzutaten abgelegt hatte, ehe ich mit den Schultern zuckte.
"Scheint ja wohl wichtiger zu sein als seine beiden Kunden", murmelte ich nicht gerade gut gelaunt. Ich hasste es warten gelassen zu werden, egal in welcher Situation. Erst als ich die Worte des anderen hörte hob ich den Kopf wieder.
"Ich wüsste nicht woher. Sind Sie häufiger in der Winkelgasse unterwegs? Ansonsten fällt mir nur Hogwarts ein, falls sie auf der Schule waren", ging ich auf das Thema ein. Es war nicht selbstverständlich, dass man in Hogwarts seine Schulzeit verbrachte, es gab viele, die nach Durmstrang gingen und ich für meinen Teil hätte das auch lieber gemacht. Doch es war eine alt bewährte Tradition in der Familie, dass alle nach Hogwarts gingen.
"Sie scheinen einen gefährlichen Job zu haben", schlussfolgerte ich auf seine Verletzungen hin, denn nach Duellieren sah es einfach nicht aus.
Ivar
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Re: Apotheke
from Ivar on 09/16/2017 05:29 PMSo langsam kam ich wieder zu mir. Der Schmerz ließ nach, ein herrliches und durchaus willkommenes Gefühl.Ich konnte wieder klar sehen und vor allem - was ich am meisten schätzte: Ich konnte ieder richtig stehen ohne mich festuhalten.
Ich schaute die mir nicht ganz unbekannte Person an und brachte ein , jedoch etwas gequältest Lächeln zustande. Er schien Ahnung zu haben, zumindest ein wenig. Für mich waren die Heiler immer Anlaufstelle Nummer eins wenn es um Heilmittel ging. Und ich merkte mir nie, wann und wie ich sie einnehmen musste. Es liefen auch immer genug Heiler herum die mich permanent daran erinnerten. Ich nickte ihn einmal zu um zu verdeutlichen, dass ich ihn verstanden hatte. Eine Bedankung sollte reichen.
Was er sagte, klang logisch. Wahrsceinlich wprde ic mir noch eine Flasche davon mitnehmen. "Alles klar." Ich richtete mich zu meiner vollen Größe auf, mied es aber mich einmal zu strecken. Das würde gleich wieder unangenehm werden. Ich wandte mich zum Thresen zu. Der Apotheker schien sich ewig Zeit zu lassen. "Wer weiß was er so treibt..." Ich ging zum Thresen hin und stellte zwei Flaschen ab. Ich klopfte einmal auf den Thresen, ich wurde langsam ungeduldig, ich musste dringend einen Fachmann aufsuchen und mich nochmal zusammenflicken lassen. Um die Zeit zu überbrücken, fing ich ein kleines Gespräch mit dem anderen Kunden an. "Ich habe das Gefühl, dass ich Sie irgendwoher kenne..."
(Sorry, mir fällt Ivar noch etwas schwer ^^" )
Jason
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Re: Apotheke
from Jason on 09/16/2017 12:31 PMMitleid empfand ich nicht, es war lediglich die Langeweile und vielleicht war ich dann doch ein kleines Stückchen erwachsener geworden, sodass ich auch mal eine nette Geste machen konnte, ohne mich gleich wieder Duschen zu müssen, weil ich angeekelt von mir selbst war. Dieses Verhalten war durch und durch Kinderkram, was mir wohl bewusst war und doch konnte ich es bei manchen Leuten nicht lassen, wenn sie mir über den Weg liefen und ich genau wusste wer sie waren. Bei diesem Mann wusste ich es nicht, weshalb er für mich wie ein normaler Fremder war, was mich anders reagieren ließ. Wenn er muggelstämmig war, dann konnte ich es ihm nicht ansehen, aber das sah man den meisten nicht an, sondern man erfuhr es einfach bei Gelegenheit und ich wendete diese Information gerne gegen die entsprechende Person. Auf seinen Dank hin nickte ich nur und wollte mich gerade schon wieder von ihm abwenden, als ich seine Frage hörte.
"Am besten vor dem Essen und zur gleichen Uhrzeit, dann wirkt es am besten. Setzen Sie es mehrere Tage ein, solange bis der Schmerz vollkommen abgeklungen ist", erklärte ich ihm. Ich war zwar kein Apotheker, aber mit gewissen Medikamenten kannte ich mich dennoch bestens aus. Wenn ich nicht immer so eigennützig wäre, dann hätte mich dieses Gebiet sicher interessiert und ich hätte mir überlegt ob ich nicht diesen Beruf erlernen sollte. Für mich spielte es keine Rolle wie viel Galleonen der Job einbrachte, er sollte mir nur gegen die Langeweile helfen. So wie es aussah brachten mich die Frauen nicht dauerhaft auf andere Gedanken, weshalb ich mich viel mehr mit den Zaubertränken beschäftigt hatte als noch in den Jahren zuvor.
"Wenn der Apotheker sich endlich mal herbequem würde, dann könnte der Ihnen sicher noch weiter helfen, ich bin kein Fachmann", wies ich den Fremden auf das hin, was er sicher sowieso schon wusste und ich sah mich gleichzeitig suchend nach dem Besitzer dieser Apotheke um.
Ivar
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Re: Apotheke
from Ivar on 09/15/2017 05:34 PMIch hätte es besser wissen mpssen und zu Hause bleiben sollen. Aber nein, ich musste ja unbedingt in die Winkelgasse gehen. Der Schmerz übermannte mich und niemanden schien es zu stören, dass ich blutete. Schießlich war das doch schon auffällig, wenn auf einmal der Pullover trotz Verbände mit Blut durchtränkt wurde.
Oder es schien niemanden zu stören. Was eher der Fall war. Denn bemerkbar war das ganze schon.
Seufzend ließ ich das Regal los. Die Person, die gerade hier eingetroffen war, hielt mir eine kleine Flasche hin. Ich nahm sie entgegen. "Vielen Dank.", brachte ich hervor. Ich ließ den Arm mit dem Fläschchen sofort wieder sinken, er fühlte sich gerade wie Blei an. Und die Bewegung versursachte, dass ich nun Sternchen sah. Keine gute Vorraussetzung.
Ich kam mir gerade wie ein Weichei vor, doch so war das Leben nunmal. Mal musste man seine Schwächen zeigen weil einem nichts anderes übrig blieb. "Vor oder nach dem Essen?", fragte ch noch schnell und deutete auf das Heilmittel. Ich war nicht sonderlich gut in Heilmittel, doch hatte ich schon des Öfteren einen Trank direkt vor dem Essen bekommen. Vom Heiler, mit der ERklärung, dass das besser wäre. Oder andersherum. Es war jedes Mal anders.
Jason
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Re: Apotheke
from Jason on 09/15/2017 03:10 PMNach diesem Besuch würde ich ganz sicher wieder in die Nokturngasse gehen, denn dort kannte ich ein paar andere Zauberer, die mir sicher bei einer Sache helfen konnten. Mir machte sie nicht mehr Angst und ich hielt mich dort sogar viel lieber auf als in der Winkelgasse selbst, auch wenn es manchmal gefährlich sein konnte an diesem dunklen Ort von den falschen Leuten entdeckt zu werden.
Mir war der andere Mann wohl bewusst, der hier ebenfalls noch Kunde war und mir entging nicht, dass er Schmerzen zu haben schien. Interessieren tat es mich dann doch nicht, dafür war ich viel zu egoistisch veranlagt. Also durchsuchte ich die Regale für die Zaubertrankzutaten gründlich und ordentlich, bis ich alles hatte wofür ich gekommen war. Das Gute an Läden für Zauberer war, dass sie immer alles da hatten was man brauchte. Ob dies auch bei Muggle zutraf wusste ich nicht, denn muggle waren in meinen Augen nur Ungeziefer, die nicht auf diese Welt gehörten, weshalb ich auch nicht auf ihr Leben achtete. Da interessierte ich mich doch lieber auf mein luxuriöses Leben, was noch viele Abenteuer und natürlich eine ganze Menge an Frauen für mich bereit halten würde.
Sobald ich alle Zutaten in den Händen hielt machte ich mich auf den Weg zur Theke an der ich auf den Apotheker wartete, der sich heute irgendwie viel Zeit ließ. Weshalb genau wusste ich nicht, denn normalerweise war er immer zur Stelle, wenn man den Laden betrat. Doch dieses Rätsel wollte ich nicht lösen, dafür war ich dann doch zu desinteressiert und unmotiviert, weshalb ich mich beim Warten umdrehte. Der andere Mann schien noch immer das zu suchen wofür er hergekommen war. Ich wusste nicht ob ihm schon aufgefallen war, dass ganz nützliche Medikamente links von ihm im Regal standen. Da ich nichts zu tun hatte und meine Ungeduld nur minder in Zaum halten konnte war ich heute ausnahmsweise mal annehmbar nett. Also ging auf den Fremden zu und griff neben ihm in das Regal, nur um ihm etwas unter die Nase zu halten.
"Das sollte gegen jegliche Schmerzen helfen und unterstützt das Heilen deutlich schneller als andere Mittel. Sieht so aus als könnten Sie das gebrauchen", sagte ich kurz angebunden und wartete darauf, dass er es mir abnahm, ansonsten würde es innerhalb der nächsten Sekunden auf den Boden fallen, denn lange würde ich es sicher nicht halten.
Ivar
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Re: Apotheke
from Ivar on 09/14/2017 06:43 PMDie Glocke läutete und ich drehte mich unwillkührlich um. Zu schnell, wie ich feststellen musste. Ein scharfer Schmerz durchfuhr mich. Mein Rücken brannteund ich hatte das Gefühl, dass dass die Wunde an meinem Rücken aufberochen war. Genauso wie die an meinem Unterschenkel. So ein Pech aber auch. Der Drache hatte mich schlimmer erwischt ls gedacht.
Ich schloss kurz die Augen und zischte leise und hoffte, dass der Schmerz bald verbben würde. Mein Bein konnte ich vermutlich alleine versorgen. Nur der Rücken war problematisch. Da kam ich so schlecht dran. Wie jeder anderer Mensch auch.
Nach einer kleinen Weile war der Schmerz weniger geworden und ich konnte die Augen wieder öffnen.
Ich drehte mich um, denn ich konnte die Person nirgendwo am Eingangsbereich entdecken, die gerade herein gekommen war.
Ein junger Mann war herein gekommen und hatte sich an das Regal gestelt. Er wirkte etwas jünger als ich und ich hatte das Gefühl, ihn schonmal gesehen zu haben. Ich konnte ihn nur nicht einordnen.
Ich versuchte, mich beim laufen so wenig wie möglich zu bewegen. Mein Rücken schmerzte gerade wieder und ich hatte nicht das Bedürfnis, hier gleich zu liegen weil ich es nicht mehr aushielt.
Mit viel Bedcht ging ich wieder zu dem Regal mit den Utensilien zur Wundversorgung. Kurz musste ich mich daran festhalten. Ich schloss wieder die Augen und atmete tief durch. Der Drache hatte es echt in sich gehabt. Und ich hatte ie Situation falscheingeschätzt.
Jason
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Re: Apotheke
from Jason on 09/14/2017 05:20 PMZaubertränke herzustellen bereitete mir noch immer das größte Vergnügen. Darum war Zaubertränke auch mein Lieblingsfach zu Hogwartszeiten gewesen, von der ersten Klasse an bis zum Schluss. Ursprünglich hatte ich damals vorgehabt die Schule mit meinem 17. Lebensjahr abzubrechen, denn ich war auf keinen großartigen Abschluss angewiesen, einfach weil ich vom Geld meiner Eltern ein gutes Leben führen konnte und deshalb keinen Beruf erlernen musste. Und doch war ich nun froh, dass ich noch bis zum Ende geblieben war, denn in der siebten Klasse hatten wir die interessantesten Zaubertränke erlernen dürfen, die ich bis heute noch in Erinnerung hatte. Ein paar andere hatte ich mir im Laufe der letzten Jahre selbst beigebracht, denn die Faszination für die Gebräue hatte sich nicht gelegt. Irgendwo war es das einzige Fach, was mich damals bei der Stange gehalten hatte.
Ich hatte Zuhause immer einen vollen Vorrat an Zaubertrankzutaten, denn man konnte ja nie wissen wann man das eine oder andere noch auf die Schnelle brauchen konnte. Der Vorrat ging so langsam zur Neige und es wurde endgültig wieder Zeit um ihn aufzustocken. Darum machte ich mich an diesem Tag auch direkt auf den Weg in die Winkelgasse. Nachdem ich die Bar passiert und die Mauer erreicht hatte tat sich auch wenige Sekunden später schon der Eingang auf. Wie immer war viel los, da das neue Schuljahr wieder begonnen hatte war nicht mehr die Hölle los, jedoch traf man hier immer auf ein geschäftiges Treiben, sodass ich mir schon recht geübt den Weg durch die anderen Hexen und Zauberer bahnte. Immer wenn ich die Winkelgasse betrat erinnerte ich mich an meine Jugend zurück, die Sommerferien, die ich hier teilweise verbracht hatte und wie ich das eine oder andere Mal wieder in der Nokturngasse verschwunden war. Heute war das nichts Gefährliches mehr, jedoch zu meinem 13. Lebensjahr war das Aufregung pur. Bei dem Gedanken musste ich unwillkürlich lächeln.
Endlich kam ich an der Apotheke an und betrat sie, nicht ohne die Glocke beim Eintreten klingeln zu lassen. Ich war wohl nicht der einzige Kunde, denn vor mir erblickte ich einen Mann. Vielleicht war er mal auf Hogwarts gewesen, vielleicht auch nicht, davon hatte ich keine Ahnung, was mir auch nicht zu verdenken war, denn das Schloss war auch zu meiner Schulzeit fast überfüllt gewesen und man kannte nicht einmal alle seine Hausmitglieder mit Namen, geschweige denn konnte sie unbedingt noch wieder erkennen, wenn sie erwachsen geworden waren. Die meisten meiner Schulfreunde sah ich schon seit unserem Abschluss nicht mehr.
Da ich mich erst einmal umsehen wollte begab ich mich zu einem der Regale, die Zaubertrankzutaten versprachen.
Ivar
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Re: Apotheke
from Ivar on 09/04/2017 12:12 PMEs wurde langsam Herbst und das bedeutete, dass es in Schottland ungemütlich wurde. Es wurde stürmischer und es regnete unaufhörlich. Doch das Wetter an sich störte mich nicht.
Ich kannte das Wetter von meiner Arbeit, im Regen zu arbeiten war sogar etwas, was ich wirklich mochte. Abends, wenn ich nach Hause kam, war mein erster Gang in die Dusche. Dann öffnete ich meist eine Flache Wein oder Met und noch am selben Abend wurde sie meistens leer. Für mich gab es nichts entpsannenderes, als nach der Arbeit die Ruhe zu genießen.
Aber sich um Drachen zu kümmern brachte auch gefährliche und brenzlige Situationen mit sich. Ich hatte aufgehört, die Momente zu zählen, wo mich ein Zahn eines Drachens getroffen hatte oder die Momente, wo mir ein Drache meine Haut versengt hatte.
So wie gestern. Gestern hatte ich für einen ganz kurzen Moment nicht aufgepasst. Ich hatte mich um einen schwarzen Hebriden gekümmert, der wieder in seine Heimat überführt werden sollte. Sein Aussehen war sehr imposant gewesen. Seine purpurroten Augen hatten mich in sein Bann gezogen. Ich musste bei dieser Rasse besonders aufpassen. Seine Kammlinie war messerscharf und sie verlief auf seinem Rücken. Doch das war das kleinere Problem. Das größte Problem war sein Schwanz, die Spitze war ein Stachel und wenn sie einem traf, so wurde man mehrere Tage ausgeknokt.
Dieser kurzer Moment, wo ich von seinen Augen abgelenkt wurde, war es passiert. Der Drache hatte sich gedreht, sein Schwanz hatte mein Unterschenkel gestriffen und ich war sofort in die Knie gegangen. Die Wucht war enorm gewesen. Ich war auf alle viere gegangen und musste mich für einen kurzen Moment sammeln.
Meine Kollegen hatten sofort verstanden, was passiert war und hatten den Drachen betäubt. Ich verstand nicht, warum er gerade jetzt betäubt werden musste. Zumal die Betäubung eh nicht lang genug anhielt.
Als der Drache wieder sich bewegte, war ich immer noch auf allen vieren und der Stachel streifte nun meinen Rücken. Ein brennender Schmerz hatte mich erfüllt. Das war einer der wenigen Momente wo ich mein Bewusstsein verloren hatte.
Und jetzt war ich in der Winkelasse auf den Weg in die Apotheke um mir Verbandmaterial zu organsisieren. Ich hatte mich von einem Heiler zuerst versorgen lassen. Aber die weitere Versorgung der Wunden wollte ich selber übernehmen. Und dazu brauchte ich neues Material.
Ich ging in die Apotheke hinein, die Glocke läutete und ich schaute mich um. Hier gab es allerlei und ich musste mich erstmal zurecht finden.
Severus
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Re: Apotheke
from Severus on 08/14/2017 08:18 PMSkeptisch beobachtete ich, wie Nimue am Halsband etwas zeigte. Auch wenn der Zuber wirklich wirken sollte, so blieb ein wenig Skepsis da. Ich seufzte. "Hmhm...", meinte ich nur und musterte den Hund nochmal skeptisch. Wenigstens wusste er sich zu benehmen und siße keine wertvollen Gefäße um. "Wie dem auch sei...." Ich löste mich von Ben und schaute mich einmal in der Apotheke um. Auch wenn es erst der Anfang der ferien war, so hatte ich das Gefühl, dass hier der gnaze Laden fast ausverkauft war. "Brauchst du wirklich alle Kräuter?", fragte ich mit einem Blick in den vollen Einkaufskorb. Aber so oder so würde ich in ein paar Tagen nochmal hier her kommen und dann könnte ich wahrscheinlich meine ganze Liste abarbeitn.
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