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Hazel

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Hogwarts [ehem.] Gryffindor Jahrgang 7 Halbblut Unentschlossen Demiguise Covenant Magische Kreaturen AG Treiber Just Me Frei

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Re: Zukunftsplay » 15

from Hazel on 09/18/2017 01:25 AM

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Ich hatte mich wieder an den Alltag in Hogwarts gewöhnt. Wir bekamen wieder täglich Hausaufgaben auf, die es nach der Schule zu erledigen galt. Dafür war ich glaube ich das erste mal in meinem Leben dankbar. Es lenkte wunderbar von allem ab und brachte mich zur Ruhe. Ich gewöhnte mich auch an die Schmerzen. Sowohl an die Psychischen als auch die Physischen. Das Gespräch mit Sirius hatte mir wirklich irgendwie geholfen. Zwar tat es immer noch weh, James anzusehen, doch ich hörte auf es zu verdrängen. Ab und zu verließ ich den Unterricht, wenn es mir zu viel wurde und verkroch mich in irgendeiner Nische auf den Korridoren. Aber das wurde merklich weniger. Zum Glück. Ich hatte Sirius schon gesagt, ich bräuchte mal wieder einen guten Tag, ohne das ganze Grau in meinem Leben. Ich wartete immer noch darauf.
Heute regnete es schon wieder, schon wie so oft in den letzten Tagen. Scheint, als würde sich das Wetter meiner Stimmung anpassen und machte mir damit nur einen Strich durch die Rechnung. Ich verbrachte meine Freizeit gerne auf dem weitläufigen Gelände. Dort war es an manchen Stellen unwahrscheinlich auf die Menschen zu treffen die ich nicht sehen wollte. Doch an diesen Tagen, verzog ich mich lieber in die große Bibliothek. Früher war ich selten hier gewesen. Ab und zu um mir Bücher auszuleihen, die ich ohnehin nicht lesen würde. Doch jetzt lernte ich hier. Naja oder starrte im letzten Winkel des Raumes aus dem Fenster. Die Scheibe war ein wenig beschlagen. Ich lehnte mich langsam nach vorne und malte mit meiner Fingerspitze ein Augenpaar und einen Mund auf die Scheibe. Die Mundwinkel waren weit nach unten gezogen. Es sah aus, als würde das Gesicht weinen. Eine Art bitteres Lachen drang aus meiner Kehle. Der Smiley wurde schon merklich blasser. Es wäre eine ganz hübsche Metapher dafür, dass Trauer schnell vergehen konnte und nichts langfristiges war. Doch das empfand ich in diesem Moment kein bisschen so.

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Re: Am Kamin

from Hazel on 09/15/2017 03:13 AM

Meine Augen hoben sich und für einen Moment huschte der Ansatz eines Lächelns über meine Lippen. "Damit würde ich den Hass sämtlicher Mädchen auf mich ziehen, wenn die das herausfinden." meinte ich, komplett übertrieben gesagt. Ich biss mir kurz auf die Unterlippe und überlegte. Ich nickte. "Wo befindet sich denn dieses mysteriöse Tattoo? Bitte nicht unterhalb der Gürtellinie, dann passe ich wohl doch." ich lächelte leicht. Warum auch nicht. Ich war schon neugierig worum es sich handelte.
Ich sog scharf die Luft ein, als Sirius wieder James erwähnte. Er schien das wohl zu bemerken. Ich schloss blinzelnd die Augen und schüttelte auf sein Angebot den Kopf. "Hm...Nein. Ich kann ihn ja nicht Todschweigen. Das wäre feige. Und was würde ich im Unterricht machen? Mir die Ohren zuhalten?" ich seufzte. "Aber danke..." ich sah Sirius wieder mit der Andeutung eines Lächelns an. Es muss sowieso schon seltsam für ihn sein, weil James sein bester Freund ist. Ich wollte ihm keine Umstände machen. Und es war so, wie ich es gesgat hatte. Es brachte nichts, ihn nicht beim Namen zu nennen. James war immerhin nicht Du-weißt-schon-wer.
Bei seinen nächsten Worten verdrehte ich leicht die Augen, auch wenn sie vielleicht gut gemeint waren. Schönheit war ansichtssache und dazu noch vergänglich. In der Schule war ich gerade mal Durchschnitt. Und die pinke Haarsträhne vertrieb die anderen wohl eher. "Glücklich bis in alle Ewigkeit....?" wiederholte ich und etwas Ironie schwang in meinen Worten mit. "Ich weiß nicht einmal was mich glücklich macht...Aber ich will nicht glauben, dass nur die eine Beziehung dazu in der Lage ist. Ich will nicht von der Liebe abhängig sein, weißt du? Also die Liebe. Falls diese überhaupt existiert. Vielleicht irren wir uns ja alle und laufen Hirngespinsten hinterher, weil die Wahrheit zu traurig ist." ich stockte und schüttelte entschuldigend den Kopf. Das was ich sagte war so blöd. Man brauchte doch diese Hoffnung im Leben, die einen vorantreibt. "Tschuldige, mit mir ist gerade nicht sehr viel anzustellen..." sagte ich leise und mit belegter Stimme. Ich wollte Sirius nicht noch mehr runterziehen. "Vielleicht erkennt dein Herzensbrecher auch noch, dass du es bist. Weißt du Gefühle machen einem eben Angst. Ich hab James auch zwischendurch abgewiesen, weißt du? Hätte ich das nicht....Naja das ist auch egal... Aber du solltest wirklich nicht die Hoffnung aufgeben. Denn du bist hübsch, du bist klug...du hast ein mysteriöses tattoo...." wiederholte ich seine Worte von eben und stupste ihn neckend an. Ich wusste nicht, um wen es sich bei Sirius handelte. Doch wer würde ihn schon verschmähen? Ich drückte ihm jedenfalls ganz fest die Daumen.
Ich nickte leicht. Positiv bleiben... Das viel mir wirklich schwer. Selbst wenn sich eines meiner kleinen Problemchen auf einmal in Luft auflösen würde, würden die anderen beiden bleiben. Ich konnte alles drehen und wenden, irgendwie war alles einfach scheiße.
Ich presste die Lippen aufeinander. "Ich brauche bald mal einen guten Tag..." sagte ich leise und seufzte leicht. Das alles zerriss mich einfach viel zu sehr.

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Re: Am Kamin

from Hazel on 09/14/2017 01:16 AM

"Die Glückliche.." sagte ich seufzend. Erzählen würde ich das den anderen nicht. Die würden sich nur irgendwelchen Klatsch zusammenreimen, was auch immer. Aber ganz kurz, durchfuhr mich ein kurzer Schmerz der Eifersucht. Nicht, weil sie die erste war, die Sirius Tattoo gesehen hatte. Eher, weil sie etwas mit den beiden unternommen hatte. Im Speziellen mit James. Dabei war das so albern. Ich hatte keinen Grund auf Amelia eifersüchtig zu sein. Zumindest nicht deshalb. Lächerlich...
Nachdem ich geendet hatte, sah ich Sirius kurz an und wartete angespannt. Aber irgendwie auch entspannt. Es hatte irgendwie gut getan es jemandem zu erzählen. Überrascht bemerkte ich, wie Sirius den Arm um mich legte. Ich war mir erst nicht so sicher was das sollte oder ob ich das wollte, doch dann ließ ich es zu. Es fühlte sich tatsächlich ein wenig tröstlich an und ehe ich es mich versah, lag mein Kopf an seiner Schulter.
Ich hob den Kopf ein Stückchen und sah Sirius erneut überrascht an. Im ersten Moment empfand ich so etwas wie Freude, weil es ihn offenbar auch mal so richtig erwischt hatte. Im nächsten Moment dachte ich an all die Mädchen die ihn anschmachteten und keine Ahnung von seinen Gefühlen hatten. Dann dachte ich 'Der hat auf der Rückfahrt jemand anderes geküsst'. Und dann erfasste mich schon wieder Traurigkeit, weil Sirius diese Person wohl auch nicht haben konnte. Ich presste die Lippen aufeinander. "Und ich hab früher immer alle anderen mit Liebeskummer ausgelacht. Ich hatte echt nicht gedacht, dass das...so...weh tut. Ich dachte 'Herzschmerz' sei nur metaphorisch. Aber mein ganzer Körper scheint weh zutun..." ich schüttelte leicht den Kopf und berührte Sirius kurz tröstend am Handgelenk.
Erneut presste ich die Lippen fest zusammen, als wir wieder auf meine Familienstory zurückkamen. Doch nicht nur zu meiner. Ich blinzelte Sirius an, in dem Moment noch sprachlos. Er wurde aus seiner Familie entfernt? Weil er eine andere Meinung hatte? Mein gesicht verzog sich schmerzlich, bei dem Gedanken. Das musste schrecklich sein. Ich wollte gerade fragen, wo er denn jetzt in den Ferien blieb, doch das erledigte sich mit seinen nächsten Worten. Ich nickte. Ja, natürlich war er bei James.
Ich nickte erneut. "Ja, ich weiß was du meinst.." sagte ich leise. "Ich kann das auch einfach nicht nachvollziehen. Diesen Hasse. Der macht doch alles schöne kaputt... Der Kontrast ist noch heftiger, weil meine Moms früher sehr engagierte Hippies waren. Das musst du dir mal vorstellen. Die eine Seite bringt Menschen um, die andere Seite wirft Blumen durch die Luft!..." ich seufzte gedehnt und schloss für einen Moment die Augen. "Glücklicherweise macht Blut nicht gleich eine Familie aus..." ein wenig kläglich lächelte ich Sirius an. "Dein Haus ist auch gleichsam eure Familie.." zitierte ich Professor McGonagall, die uns das in unserem ersten jahr gesagt hatte. Komischerweise bekam ich das immer noch nicht aus dem Kopf. Ich sagte es in einem beschwingten Ton und vielleicht ein wenig ironisch. Ich wollte die Stimmung noch ein wenig heben. Doch dann kam das Thema wieder zurück auf meine reizende Familienseite. Ich schiweg einen Moment. "Ich weiß nicht genau...Ich müsste das mit Gabriella besprechen. Außerdem haben die doch überall Kontakte. Was ist, wenn sie Wege finden dem Prozess zu entkommen oder ihn gewinnen? Dann...sind wir praktisch tod..." sagte ich dumpf und die eiskalte Panik ergriff mich wieder. Ich schüttelte den Kopf. "Ich..will jetzt nicht darüber nachdenken, das tu ich eh schon die ganze Zeit..." ich fröstelte und zog die Knie enger zu mir heran.
"Im Moment bin ich mir da nicht so sicher... Ich hoffe es...auch für dich." ich sah wieder zu Sirius hoch. Die letzten Worte kamen durch und durch aufrichtig aus meiem Mund. Ich hatte mir lange keine wirklichen Gedanken mehr um Sirius gemacht. Die meiste Zeit war er mir auf die Nerven gegangen, was vielleicht größtenteils an unserer Vergangenheit lag und dass wir einen winzigen Kleinkrieg seitdem führten. Aber ich war gerade sehr froh, dass er hier neben mir saß und wir einfach normal redeten.

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Re: Am Kamin

from Hazel on 09/12/2017 03:12 AM

Ich zuckte leicht mit den Schultern. "Ist mir ein Rätsel warum. Aber es haben sich schon einige Mädchen zur Aufgabe gemacht dieses Gerücht als Erste bestätigen zu können." teilte ich ihm mit. Es ging manchmal zu wie auf einer richtige Jagd, hatte ich das Gefühl. Und es kann blutig werden. Im Ernst, manche Mädchen gruselten mich dahingehend richtig.
Ich hoffte einfach ich würde nie so skrupellos werden. Aber fürs Erste wollte ich nicht einmal daran denken. Ich spielte des Öfteren mit dem Gedanken hier in Hogwarts einfach nichts mehr anzufangen. Es war quälend James jeden Tag an allen möglichen Stellen zu Gesicht zu bekommen. Hogwarts war zwar groß, aber in der letzten Woche hatte es sich furchtbar klein angefühlt. Ich sagte mir die ganze Zeit, ich sollte mich nicht so anstellen. Es gab noch viel mehr Menschen auf der Welt, an die ich mein Herz verschenken könnte, die dies auch wertschätzen würden. Doch dieser Gedanke brachte weitere mit sich und Sekunden später war ich wieder bei dem Gedanken angekommen, dass mein Leben vollkommen verpfuscht war. Ich sollte mich über nichts aufregen, haben die Heiler gesagt. Hätten die geahnt was auf mich zukommt, hätten sie mich nicht entlassen. Regelmäßig ergriff mich ein leichter Schwindel, der zwar nur kurz andauerte, aber stark genug war, dass ich mich irgendwo abstürzen musste. Ich hatte es niemandem erzählt und bisher auch nicht vorgehabt. Mein Herz war nicht zu reparieren. Keiner von den beiden Schäden. Also ließ ich es so.
Sirius Frage riss mich aus meinen Gedanken. Ich hatte shcon beinahe vergessen, dass er neben mir saß. "Hm.." machte ich ausdruckslos und stocherte mit diesem Metalldings in der Glut herum.
Ich blinzelte und biss die Lippen zusammen bei seinem Vergleich von mir und einem Honigkuchenpferd. Erneut ein Schulterzucken. "Welchen der Gründe wilst du näher beleuchtet haben? Ich kann gerade nicht alles davon... ich meine ..-" ich holte zittrig Luft und warf einen Blick über die Schulter. Ich war wirklich paranoid geworden. Entweder glaubte ich den Blick meines Onkels auf mir zu spüren, von dem ich nicht einmal ein Bild vor Augen hatte, oder ich dachte ich würed James Anwesenheit spüren. Wieder traf nichts davon zu.
Ich fuhr mir kopfschüttelnd durch die Haare und stützte mein Kinn auf meinem Knie auf. Ich legte meinen Kopf leicht zur Seite und blickte Sirius nun richtig an. Ich zögerte. Ich biss mir auf die Unterlippe, öffnete den Mund um zu sprechen und zögerte dann erneut. Ich schluckte schwer und begann leise und etwas heiser an zu sprechen. Ich wollte gar nicht so viel sagen, doch irgendwie brach alles einfach aus mir heraus. "Ich weiß nicht, ob du es dir gemerkt hast, dass ich adoptiert bin. Es hatte mich nie gestört, wirklich nie. Ich hab mein Leben nie in Frage gestellt. Ich liebe meine Moms. Aber...ich bin eben adoptiert. Ich hätte nie gedacht, dass dasmal ein Thema werden würde, bis Gabriella aufgetaucht war. Sie...-" ich schluckte. "-...und ich...Naja wir haben nachgeforscht bei ihren Eltern zu Hause. Ich wollte eigentlich nur wissen wie mein Geburtsname war oder die genau Uhrzeit meines Geburt, dass ich meinen Aszendenten bestimmen könnte. Das war eh für die Katz, was für ein Name ist denn bitte Genevieve? Wer heißt denn so?" ich lachte kurz bitter auf. "Offensichtlich ich. Aber das war leider nicht alles was wir gefunden haben. Wer ist denn auch so dumm und hebt solche Beweise auf?" ich sah Sirius fast flehent nach einer Antwort an, als ob er sie mir tatsächlich beantworten könnte. Was nicht möglich war, was ich auch wusste. Ich wünschte mir einfach so sehr, das nicht gefunden zu haben. In meinen Augen fühlte ich schon wieder das beinahe vertraute brennen. "Der Unfall meiner Eltern...-" ich holte zittrig Atem und schluckte schwer. "-...Das war kein Unfall. Sondern Mord." ich legte eine Hand über meine Lippen, entsetzt über das Aussprechen dieser Worte. Ich hatte es noch nie mit diesen Worten ausgesprochen. Leise fuhr ich fort. "Ich hätte auch sterben sollen an dem Tag." fügte ich nun hinzu. Diese Worte kamen ziemlich sachlich aus meinem Mund, was mir ein wenig Angst machte. Auch sollte ich es nicht im Gemeinschaftsraum herumerzählen. Ich war mir zwar sicher, dass mich bis auf Sirius niemand hörte. Aber war es nicht schon riskant Sirius davon zu erzählen? Es war nicht so, dass ich ihm nicht vertraute, doch ...diese Informationen sollten generell nicht einfach so mitgeteilt werden. Allerdings tat es viel zu gut darüber zu reden.
Ich schluckte und atmete tief ein. "Sie denken ich wäre tod. Sie wissen nicht, dass ich noch lebe. Was passiert also wenn sie erfahren, dass sie sich irren? Was sagt mir, dass sie nicht versuchen ihren Fehler zu korrigieren? Was werden sie tun, wenn sie wissen, dass Gabriella und ich ihnen auf die Schliche gekommen sind?" ich presste die Lippen aufeinander. Unter anderem Fragen, die mich Nachts nicht schlafen ließen. Ich schüttelte leicht den Kopf. "Das ist nicht das einzige aus der Vergangenheit was mich eingeholt hat." meine Stimme wurde langsam fester, weniger brüchig. Ich hatte mich mittlerweile beinahe damit abgefunden. "Herzfehler werden meistens bei der Geburt festgestellt. Durch meine Adoption ging das vollkommen unter und es konnte nicht optimal im Auge behalten werden." Ich verzog leicht die Lippen. "Es ist nichts Akutes. Wenn ich mich an alles halte, was sie mir raten, kann ich ein gutes und langes Leben führen. Doch das ist schwerer als gedacht." fügte ich bitter hinzu. Quidditch müsste ich aufgeben und außerdem an meinem Temperament arbeiten. Ich müsste mich gesünder ernähren. Auf noch mehr Dinge Acht geben, als ohnehin schon. Ich biss mir auf die Unterlippe und kratzte unruhig an meinem Handgelenk herum. Meinem Atem ging erneut unregelmäßig und ich wendete den Blick schließlich wieder von Sirius ab. Er war James bester Freund. Aber vielleicht war er ja gerade deshalb der Beste um darüber zu sprechen. "Und dann ist da dieser Typ... Weißt du, ich hab echt geglaubt, bei dem ganzen Chaos würde auch etwas Gutes entstehen. Dieser Gedanke hat mir immer wieder Hoffnung gegeben. Ich meine, die Aussichten waren erst sehr schlecht, aber das hat sich mit der Zeit verändert. Ich dachte wirklich, ich wäre eine Art Ausnahme. Etwas Besonderes für ihn. Es hatte sich einfach so echt angefühlt. Kennst du das? Du küsst jemanden und ...das ändert auf einmal alles? Dein ganzes Leben erscheint in einem ganz anderen Licht und du freust dich auf jeden neuen Tag, weil er dir neue Chancen und Momente mit dieser Person geben kann?" ich holte tief Luft und schluckte den festen kloß in meinem Hals herunter. Meine Unterlippe bebte leicht. "Der Gedanke...dass er jetzt mit Gwenog... ich meine...Sie ist toll und alles aber...-" ich schloss die Augen und versuchte die kommenden Tränen fernzuhalten. "Ich verstehe es einfach nicht! Er hatte mich erst kurz vor den Ferien geküsst! Wie kann ihm das nichts bedeutet haben? Wie kann er einfach gleich danach mit einer anderen...-" ich hielt wieder die Hand vor den Mund. Allerdings diesmal aus dem Grund, weil ich mich vom Schluchzen abhalten wollte. Es war so albern, so albern. Es sollte mich nicht so fertig machen. Vor allem sollte ich nicht Sirius damit nerven. Er hatte vermutlich eh nur aus Höflichkeit nachgefragt. Vielleicht interessierte es ihn ja auch wirklich. Doch mit dem Ganzen hatte er sich nicht gerechnet.
"Tut mir leid.." brachte ich leise hervor und kauerte mich zusammen. Mir war immer noch kalt, obwohl das Feuer sein Bestes gab um mich aufzuwärmen. Ich sah wieder ins Feuer. Es hatte etwas ungemein beruhigendes an sich. Nichts, was das Chaos in meinem Innern dämpfen könnte. Aber gut genug, damit meine AUgen aufhörten zu brennen.

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Hazel

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Re: Am Kamin

from Hazel on 09/09/2017 05:20 PM

Ich hätte mich am liebsten selbst geschüttelt, hätte ich mich selbst so dasitzen sehen. Hätte ich aus diesem Anblick eine Geschichte spinnen müssen, hätte ich auf Besessenheit von Dämonen getippt, so starr wie ich in die tanzenden Flammen sah. Naja zumindest das Gefühl, dass Dämonen mich verfolgten hatte ich. Doch das war an sich lächerlich. Allerdings hast du früher auch geglaubt, dass Hexen und Zauberer nur in Geschichten existieren. Ein kalter Schauer lief mir kurz über den Rücken und erst dachte ich, mir würde sich wirklich ein Dämon nähern.
Doch es war nur ein kalter Luftzug, entstanden durch eine Bewegung. Aus den Augenwinkeln sah ich, wie sich jemand neben mir niederließ. Ich versucht nachzusehen, doch das brauchte ich gar nicht. Ich erkannte schon seine Stimme. Ein wenig erleichtert atmete ich aus. Andere Gryffindors hätte ich gerade viel weniger ertragen können.
Ich hörte, dass er Grinste. Ich hatte Sirius Grinsen immer als enwaffnend empfunden. Vielleicht war das der Grund, warum ich ihn jetzt nicht ansehen wollte.
Minimal hob ich meine Mundwinkel in die Höhe. "Es sollte gar nicht den Effekt haben aufzufallen." sagte ich leise und meine Stimme hörte sich heiser an. Ich hatte schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gesprochen. Naja oder ich hatte mir gerade eine schöne Erkältung eingefangen. Ich räusperte mich. "Ist nur so ein Freundschaftsding... Nicht so heftig wie ein Tattoo, aber..." ich zuckte mit den Schultern und wusste nicht so recht wie ich den Satz beenden sollte. Ich hatte nur am Rande mitbekommen wie sich ein Teil der Rumtreiber ein Tattoo hatte stechen lassen. Was es war wusste ich nicht mehr und auch nicht welche Bedeutung sie hatten, nur dass mehr war als nur ein Accessoire auf der Haut. Eigentlich wirklich schön. Das verbindet irgendwie für immer. Für einen Moment war ich davor nachzufragen, was es für Motive waren, doch dann würde die Sprache vermutlich auf James kommen und das wollte ich gerne mit allen Mitteln vermeiden.

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Re: Am Kamin

from Hazel on 09/08/2017 07:28 PM

Es war nicht mal eine Woche vergangen, seitdem der Hogwartsexpress in Hogsmead eingefahren war. Es war jetzt glaube ich Mittwoch oder Donnerstag aber beinahe nichts schien sich geändert zu haben. Ich verbrachte die meiste Freizeit auf dem Schlossgelände, selbst wenn es wie heute in Strömen regnete. Ich zeichnete oder starrte Löcher in die Luft. Buchstäblich. Ich suchte verzweifelt nach einem Weg mit dem Ganzen klar zu kommen, machte mir Notizen und Sport um den Kopf frei zu bekommen. Doch in mir tobte alles. Wenn ich in den Spiegel sah, wirkte ich wie die Ruhe selbst, aber in meinem Innern wütete eine Art Wirbelsturm mit allerhand Gefühlen die ich teilweise nicht einmal deuten konnte.
Ab und zu spürte ich das altbekannte Herzrasen, doch ich ignorierte es geflissentlich. Ich wollte davon nichts wissen. Das nicht auch noch.
Wie gewohnt, war ich nach dem Unterricht mit meiner Schultasche und Malsachen nach draußen gegangen, obwohl es heftig regnete. Schon nach wenigen Minuten war ich nass bis auf die Haut. Trotzdem blieb ich noch eine weitere Stunde draußen, bevor ich es wagte nach oben zu gehen. Ich schälte mich im Schlafsaal aus meinen nassen Klamotten und zog mir eine Jogginghose und einen alten Pullover von meiner Mom über. Mein Blick glitt kurz zu dem zerknitterten Quidditchpullover in meinem Koffer. Es war mein Lieblingskleiderstück gewesen, ich hatte mir nie vorstellen können, dass ich ihn einmal verschmähen würde. Und trotzdem konnte ich ihn nicht abgeben. Im letzten Jahr hatte ich es einfach vergessen, weil da diese St. mungo Sache war. Jetzt wünschte ich, ich hätte es getan. Ich konnte ihn kaum ansehen.
Ich schloss den Koffer und setzte mich mit meinem Notizblock vor den Kamin im Gemeinschaftsraum. Ich blendete alles um mich herum aus und setzte mich furchtbar nah an die Flammen. Mir war eiskalt durch den Regen und den Wind.
Ich wollte irgendetwas zeichnen, doch mir fiel nichts eins. Ich starrte in das Feuer und piekte mir immer wieder mit der Bleistiftspitze in die Handfläche. Ich musste mich dazu zwingen den Blick geradezuhalten, denn sonst hätte ich mich umgeblickt und nach James ausschau gehalten. Dann wäre das Gedankenkarussel wieder angesprungen und ich hätte erneut wieder alles in Frage gestellt.

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Re: Vergangenheitsplay » 16

from Hazel on 07/31/2017 10:25 PM

(Habs voll übersehen sorry >.<)

"Okay Thane." meinte ich spitz und drehte den Kopf weg. Mit Absicht verschwieg ich meinen Namen. Ich wollte mich nicht von so einem albernen Geplänkel ablenken lassen. Ich hatte gleich ein Spiel zu gewinnen und das ging nur, wenn mein Kopf vollkommen frei war. Es sollten keine Typen darin herumspuken.
"Bitte, dann nenne mich prüde Schönheit.." murmelte ich. Ich tat so als sei es mir egal. Es wäre besser wenn es mir egal wäre. Es wäre gesünder für mich, wenn es mir egal wäre was andere über mich dachten. Aber ich musste mich nicht beweisen?!... Nicht vor irgendeinem dahergelaufenen...Was auch immer.
Ich starrte nicht. Nicht mehr zumindest. Ich war nur sehr überrascht. Und vielleicht für einen Moment neugierig. Aber das hatte nichts auszusagen. Im Quidditchteam waren die meisten gut bis sehr gut gebaut.
Ich griff möglichst ungerührt zu meiner Hose und zog sie mir über. Dann schlüpfte ich in meine Schuhe. "Vielleicht testest du das eher an meiner Zwillingsschwester, die würde sicher gerne ihre Klamotten für dich ablegen." meinte ich, nahm meinen Besen und den Schläger und marschierte an dem Ravenclaw namens Thane vorbei.

(Muss das hier leider beenden, da es ein Vergangenheitsplay ist, darf nicht so viel passieren, da ich das bisher nicht einbauen konnte :/ Außerdem platze ich gerade vor plays, ich muss erstmal Ordnung in mein Leben schaffen >.> Können dann aber bald mit Will playn *~*)                                

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Re: Sazel Blown ♥

from Hazel on 07/31/2017 05:35 AM

Unwillkürlich musste ich lachen. "Sei froh, dass ich nicht wieder gekocht habe, das geht doch nie gut aus." kicherte ich und rutschte auf Sirius Schoß. "Nein, oh Merlin, ich bin nihct rank tut mir leid! Du weißt echt nicht was das ist?" ich schmunzelte kurz. Ich liebte jedes einzelne Mal, wenn ich ihm etwas aus meiner Welt zeigen konnte. Angefangen bei elektrischen Zahnbürsten, hin zu Fernsehern und Mikrowellen und selbst Telefone! Ich liebte dieses Funklen in seinen dunklen Augen.
Ich legte den Schwangerschaftstest zur Seite und nahm sein Gesicht zwischen meine Hände. "Ich bin schwanger, Sweetheart. Wir bekommen ein Baby." ich küsste ihn überschwänglich, immer noch ein Lächeln auf den Lippen. Oder zwei Babys. Zwillinge lagen ja offenbar in meiner Familie.
Ich lehnte mich ein wenig zurück und sah Sirius erwartungsvoll an. Ich hoffte so sehr auf meine gewünschte Reaktion. Aber vielleicht ging es ihm ja auch zu schnell? Mich überkamen wieder etliche Zweifel. Ich suchte seinen Blick und ein Kribbeln erfasste mich, als er meinen Blick erwiderte. Noch heute war das Gefühl so wunderbar, wenn er mich direkt ansah.

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Re: Sazel Blown ♥

from Hazel on 07/31/2017 05:01 AM

Bei Merlins Bart! Ich konnte es immer noch nicht fassen. Ich hatte nur den Verdacht gehabt, doch niemals damit gerechnet, dass es sich bewahrheiten würde! Ich wusste ganz ehrlich nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Irgendwie tat ich beides. Ich saß auf der Toilette und starrte auf den Schwangerschaftstest in meinen Händen. Die Tatsache, dass ich da eben erst raufgepinkelt hatte, ignorierte ich geflissentlich. Dieser kleine pinke Strich versetzte mich in eine andere Welt. Er machte mich glücklich.
Keine Minute später verließ ich das Bad, die Hände mit dem Test hinter dem Rücken verschränkt. Sirius war im Wohnzimmer auf der Couch. Für einen Moment zögerte ich und betrachtete ihn. Ich war jeden Tag aufs Neue fasziniert von diesem Anblick. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass aus unserer Grundschulbeziehung so viel werden könnte. Und jeden Tag aufs Neue war ich dankbar dafür, dass Sirius in meinem Leben war. Selbst dieser Anblick brachte mein Herz zum schneller schlagen. Von hinten kletterte ich über die Couch und umarmte meinen Liebsten und hauchte ihm einen Kuss in den Nacken. "Du hast mal gesagt, du würdest mich lieben, selbst wenn ich fett werden würde. Ich werde in den nächsten Monaten ziemlich, ziemlich fett werden." sagte ich mit einem Grinsen und leuchtenden Augen, in der Hoffnung er würde den Wink dahinter verstehen.

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Re: Vergangenheitsplay » 16

from Hazel on 07/29/2017 05:42 AM

Für einen winzigen Moment empfand ich die Blicke des Ravenclawspielers, die über meinen Körper glitten, tatsächlich als schmeichelnd. Ich spielte mit dem Gedanken mein Verhalten vielleicht noch einmal zu überdenken und einen freundlicheren Ton anzuschlagen, doch dann nannte er mich prüde. Deshalb tat ich ihm den Gefallen und führte ihm meinen Gedankengang von eben noch einmal aus. "Ich bin nicht prüde! Ich möchte nur selbst entscheiden können, wer es verdient hat mich in welchem Maße auch immer unbekleidet zu sehen und falls du darüber noch nachgrübeln müsstest, du gehörst nicht dazu." erwiderte ich ein wenig schnippisch und wandte mich halb wieder meiner Trainingstasche zu, bis ich aus den Augenwinkeln wahrnahm, dass er sich nun das Oberteil auszog. Das irritierte mich nun wieder. Ich hatte bisher nur auf den Oberkörper eines Jungen gestarrt, wenn auch Küsse, zum Teil sehr leidenschaftliche Küsse, im Spiel waren. Dazu kam eine gewisse Vertrautheit, die hier definitiv nicht zu finden war. "Welche Farbe würde mir denn deiner Meinung nach stehen?" fragte ich und zog die Nase kraus. Was nahm er sich eigentlich heraus? Was wollte er mit dieser Aussage bitte bewirken?!
Ich drehte mich nun demonstrativ weg. Prüde. Sicher nicht. Ich knöpfte meinen Faltenrock der zur Schuluniform gehörte auf und ließ ihn auf den Boden fallen. Die Trainingshosen musste ich immerhin noch anziehen. Bevor der Rest der Meute antanzte. Ich ging ganz bedacht vor. Von mir aus dürfte er jetzt etwas mehr sehen. Allerdings nur bis zu dem Grad den ich wollte. Ich versuchte nicht allzu schnell nach meiner Hose zu greifen. Ich versuchte gelassener zu sein, mich nicht aus der Ruhe zu bringen. Ich riskierte einen kurzen Blick über die Schulter.

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