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Darren

24, Männlich

Main Character Hogwarts [ehem.] Slytherin Jahrgang 6 Reinblut Unentschlossen Slug-Club Duellierclub Zauberkunstclub Kapitän Jäger Eisprinz Frei Abwesend

Beiträge: 165

Re: Vergangenheitsplay » 12

von Darren am 01.10.2018 21:14

Ich konnte immer noch nicht ganz fassen, was ich da gerade eben von mir gegeben hatte. Wie war das gleich nochmal? Ein Madison entschuldigt sich nicht! Entschuldigen ist ein Zeichen der Schwäche! Ich schluckte leicht. Noch nie hatte ich gegen irgendeine der heiligen regeln meines Vaters verstoßen, immerhin hatte ich sie in mich aufgesogen und verinnerlicht, seit ich ganz klein war.
Aber es schien zu spät zu sein um einen Rückzieher zu machen, da Alexander bereits mir dafür gratuliert hatte, dass ich so vernünftig war und nebenbei auch gleich die kleine Heulsuse zu uns rief.
Ich begann meine Hände zu kneten etwas, dass für mich sehr unnormal war. Ein Zeichen der Nervosität, dass ich eigentlich nur dann kannte, wenn mein Vater mich zur Schnecke machte. Normalerweise beugte ich dem dann vor in dem ich einfach eine rauchte, aber das war hier wohl kaum möglich. Also visierte ich nur den Kleinen an, der noch immer so aussah, als hätte er Angst, dass ihc ihn jede Sekunde anfallen konnte. Das hebte meine Stimmung wieder etwas. Wenn ich etwas mochte, dann war es wenn Leute respekt vor mir hatten.
Allerdings stand der Kleine jetzt direkt vor mir und blickte mich erwartungsvoll an, genauso wie Alexander und bestimmt der ganze Raum. Ich konnte quasi die Blicke meiner Freunde in meinem Rücken spüren. Sie mussten sich fragen, ob ich den Verstand verloren hatte oder darauf warten, dass ich jetzt gleich angreifen würde und die beiden Idioten vor mir überraschen würde.
"Was macht der denn da?", hörte ich Gorden knirschen. 
Er schien nicht sehr zufrieden mit meinem Auftritt zu sein. Nur Liams gemurmeltes "Er weiß schon, was er tut" schien ihn davon abzuhalen herüber zu laufen und alle beteiligten ein bisschen durchzuschütteln. Noch bevor ich mich aber wirklich entschieden hatte, was ich jetzt tun sollte wurden wir von irgendeinem blondschopf unterbrochen (ich bin mir gerade nicht sicher, ob das seine Haarfarbe war), der es anscheinend in Ordnung fand einfach so dazwischen zu platzen. Ich bedachte den Neuankömmling mit einem eisigen Blick und musste bei seinen Worten höhnisch Grinsen.
"Du glaubst doch nicht wirklich, dass du da gerne gesehen bist", lachte ich und musterte den Kerl kritisch. Ein Hufflepuff anscheinend und ebenso wohl nicht der hellste. Als ob einfach jeder zu unseren Partys kommen konnte. Das wäre ja noch schöner! Glücklicherweise pfiff Alexander sein kleines Schoßhündchen dann wieder zurück und der Junge musterte uns aus der Frene, so wie wahrscheinlich jeder andere im Raum. 
Ich schaute hinab auf den Kleinen und erkannte in seinem leicht rundlichen Gesicht, dass er innerlich immer noch vor Angst vor mir zitterte. Er hatte es aber so weit unter Kontrolle, dass er es tatsächlich schaffte mir ins Gesicht zu blicken. das musste ich ihm wirklich lassen. Eigetnlich hatte er ja auch einfach nur Pech gehabt. An jeden anderen Tag hätte ich ihn wahrscheinlich in Ruhe gelassen und einfach wie sonst auch in irgendeiner Ecke des Raumes geseßen und Sprüche geübt.
Der Kleine konnte ja an sich wirklich nichts dafür, dass ich ausgerechnet heute diesen dämlichen Brief von meinem Vater bekommen hatte. Ich seufzte innerlich. Wahlloses Quälen war sonst schließlich auch nicht meine Lieblingsbeschäftigung, wieso sollte ich mich also nicht entschuldigen. Das Einzige, was mich noch davon abhielt war mein eigener Stolz und das dringende Bedürfnis mir nicht vor diesem anderen Jungen die Blöße zu geben. Dieser Alexander sollte bloß nicht denken, dass ich das hier tat, weil er mich eingeschüchtert hatte. Das war weit gefehlt. Klein Alex konnte mir gar nichts! Die Genugtuung ihn in meinen Gedanken so nennen zu können, wie er es nciht wollen würde, sorgte dafür, dass mir das Ganze dann doch etwas einfacher viel.
Also wandte ich meinen Blick für eine Sekunde erst zu Alexander und legte in diesen Blick so viel Kälte, wie ich nur konnte, dann blickte ich den Kleinen an.
"Okay Kleiner hör gut zu, denn zweimal werde ich das nicht sagen!", begann ich mit fester Stimme, die nur dafür sorgte, dass er noch ängstlicher aussah, "Tut mir leid, dass ich dich bloßgestellt habe. Du bist ein wirklich passabler Zauberer für dein Alter, aber du hattest natürlich keine Chance da ich unfair gekämpft habe. Wenn du weiter trainierst wird das schon noch was werden"
Am Ende meiner entschuldigung stieß ich genervt die Luft aus und blickte wieder zu Alexander. "Passt das jetzt?", fragte ich nur desinteressiert und probierte lieber nicht darüber nachzudenken, dass ich mich gerade zum ersten Mal in meinem Leben bei jemandem entschuldigt hatte. Allerdings schienen einige andere das nicht ignorieren zu können.
Gordens Stimme wurde im Hintergrund laut.
"What the fuck, Darren! Was war das denn?", hörte ich ihn rufen und dait fasste er eigentlich perfekt das in Worte, was ihc mir gerade so dachte. Genau, Darren, Was war das denn?
Ich schnaubte kurz und drehte mich zu meinen Freunden um.
"Schnauze, Gorden! Du hast erst wieder was zu melden, wenn du weißt wie man einen Verwirrungsfluch abwehrt", antwortete ich ihm mit einer Stimme kälter als Eis. Ich wollte nur, dass er den Mund hielt, damit ich endlich verschwinden konnte und über all das hier nachdenken konnte. Am besten beim Zeichnen...
(Ich mag Ben! Nur so nebenbei XD)

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Darren

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Darren am 01.10.2018 19:37

Mit dem was dann passierte, hatte ich noch weniger gerechnet. Anstatt auch seinen Zauberstab zu ziehen und das Ganze auf Zauberer Art zu beenden, nahm er einfach meinen und richtete ihn von seinem Gesicht weg. Erst als er das bereits getan hatte, ging mir auf, dass ich das vielleicht hätte verhindern sollen, um ihm zu zeigen, dass ich stärker war als er. Aber wieder hatte er es geschafft mich zu überraschen und damit komplett aus dem Konzept zu bringen.
Das er dann auch noch ruhiger udn fast schon freundlich mit mir redete, brachte mich nur wieder dazu, dass ich keine Ahnung hatte, was ich tun sollte. Wieso war er auf einmal jetzt so ruhig.
Ein paar Sekunden vorher hatte es noch danach ausgesehen, als ob es hier gleich zu einem Duell kommen würde und jetzt erzählte er mir seinen Namen. Auch, wenn er natürlich klar machte, dass mir sein Spitzname verwährt war, war das doch ein untypischer Schachzug, den ich nicht einordnen konnte. Und überhaupt, wie konnte er nur annehmen, dass ihc ihn überhaupt kennen lernen wollte, geschweige denn das es mich interessierte, dass ich ihn nicht Alex nennen durfte. Es gab nichts, was ich weniger auf diesem Planeten interessierte. Da er mir aber kaum eine Möglichkeit gab, ihm das klar zu machen, funkelte ich ihn nur weiterhin böse an. Die blöde Entschuldigung schien ihm aber durchaus ziemlich wichtig zu sein, was mich nur abschätzig schnauben ließ. Er konnte mich mal! Unter keinen Umständen würde ich mich bei diesem Jungen entschuldigen! Der war mir nämlich sowas von egal. Genauso, wie dieser dämliche Alexander.
Der wandte sich jetzt wieder an meine Jungs und ich konnte sehen, wie Jason die Fäuste ballte. Wenn sich dieser großmäulige Alexander nicht gleich mal ein bisschen zurückhielt, konnte er davon ausgehen, dass das hier nicht so glimpflich ausgehen würde. Jason war nciht wirklich für seine GUt,ütigkeit bekannt und ich bezweifelte stark, dass er intelligent genug war um lange über seine Handlungen und seine Worte nachzudenken. Ganz im Gegenteil zu mir. Ich hatte bis jetzt immer noch keinen Ton herausgekriegt, was mich mittlerweile ziemlich wütend machte. Es konnte dohc nicht sein, dass so ein aufgeblasener Möchtegern es hinkriegte, dass ich, Darren Madison, nich mehr wusste, wie man mit Idioten umging.
Glücklicherweise drehte sich der Idiot endlich um und es sah aus, als ob er mich endlich in Ruhe lassen würde. Ich wollte schon meinen Zauberstab einstecken und meinen Freunden einfach das Zeichen zum aufbruch geben, da ich einfach nicht in der Verfassung war diesem Alexander schweigend gegenüber zu stehen. So würde ich mir wenigstens diee Peinlichkeit ersparen. Allerdings hatte ich mich da zu früh gefühlt.
Aus irgendeinem Grund hielt es Liam nämlich noch für nötig Alexander darauf aufmerksam zu machen, welche Position ich eigentlich in dieser Schule hatte. dagegen hatte ich normalerweise nichts, aber normalerweise war ich auch selbst ein bisschen schlagfertiger. Trotzdem blickte ich, um Liams Worte zu unterstreichen, noch ein wenig kälter, den Zauberstab noch immer in meiner Hand um mich bedrohlicher aussehen zu lassen.
Allerdings schien Alexander von all dem absolut unbeeindruckt und ich musste vor Wut leicht mit den Zähnen knirschen. Noch nie hatte es jemand gewag mihc so zu blamieren. Was viel ihm ein?
Ich beobachtete mit geballten Fäusten, wie er sich langsam entfernte und nebenbei Gorden von seinem Fluch befreite. Ich konnte sehen, dass Jason zu ihm herüberlaufen wollte, aber mit einem einzigen eiskalten Blick sorgte ich, dass er sich nicht bewegte. Dann wandte ich mich an meinen anderen Freund.
"Ich kann für mich selbst sprechen, Liam!", fauchte ich meinen Kunpel ziemlich laut an. Wie laut wurde mir erst bewusst, als sich einige Köpfe in der Nähe nach mir umdrehten. Das konnte doch jetzt nicht wahr sein!
Ich warf jedem einzelnen einen warnenden Blick zu unter dem sie zu schrumpfen schienen und dann wegblickten. Liam hatte aber leider gar nichts geschnallt, denn er blickte mich nur verwirrt an. Scheinbar ging es nicht in seinen Schädel, dass es absolut schwach von mir gewirkt hatte, ganz so als hätte ich mich hinter ihnen verstärkt. Aber wie sollte er das auch verstehen? Er bewunderte mich schließlich! Trotzdem war es klar, dass ich das jetzt nicht so auf mir sitzen lassen konnte, wenn ich nicht meinen Ruf verlieren wollte. Also funkelte ich einfach die drei Idioten an, die sich meine Freunde nannten und wirbelte auf dem Absatz herum, dem Jungen hinterher. Im Kopf legte ich mir bereits zurecht, wie ich ihn in die Schranken weisen wollte, aber als ich mich ihm dann in den Weg stellte und zu ihm aufblickte, da er doch ein stückchen größer war als ich, war mein Kopf wieder wie leer. Was hatte ich mir gerade noch mal überlegt? Ich hatte ihn zur Schnecke machen wollen, genau.
"Wo ist denn jetzt die kleine Heulsuse? Den Stress ist er mir dann nämlich einfach nicht wert!", zischte ich und merkte in der Sekunde, in der ich es aussprach, dass es nichts mit dem zu tun hatte, was ihc hatte sagen wollen! Ich wollte mich nicht bei dem Kleinen entschuldigen! Auf keinen Fall!
Ich merkte, dass ich nicht der Einzige war, der meine Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Im Hintergrund hörte ich eindeutig Gordens Stimme, der Jason so etwas, wie "Was macht der denn da? Sollten wir den nicht besser auseinander nehmen?" zuflüsterte.

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Darren

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Darren am 01.10.2018 18:09

Ich beobachtete grinsend, wie der Kleine auf dem Boden anfing zu heulen und machte mich bereit einen weiteren Fluch abzufeuren um das Ganze nun zu beenden, als schon irgendwer auf den kleinen Idioten zustürmte um sich um den, nun heulenden Feigling zu kümmern. Ich konnte nicht anders als verächtlich zu schnauben. Was ein Schwächling!
Wenn es etwas gab, was mein Vater mir einbläute seit ich ganz klein war, dann war es, dass Tränen ein Zeichen der Schwäche waren und ein Madison war niemals schwach. Wir waren Sieger, Gewinner und deswegen brauchten wir nicht zu flennen. Anders als der Kleine, der immer noch ein paar Meter vor mir auf dem Boden kniete und rumjammerte.
Ich drehte mich von ihm weg und sah, wie meine Freunde johlend auf mich zu kamen um mich zu beglückwünschen für meinen grandiosen Sieg. Nicht, dass ich es nötig hatte mir das noch einmal sagen zu lassen, aber die drei waren sowieso kleine Schleimer, die sich nur zu gern darin überboten mir zu sagen, wie genial ihc doch war. Normalerweise regte sie mich immer ein bisschen auf, aber jetzt gerade war ich in absoluter Hochstimmung.
"Richtig krasse Sache!", beglückwünschte mich Gorden und Jason haute mir grinsend gegen meinen Arm. Liam nickte nur anerkennend und ich erwiderte ihr Lob mit einem einnehmenden Grinsen.
"Sagen wir mal so, es war nciht besonders schwer gegen ihn zu gewinnen. Manchen Menschen sollte man einfach keinen Zauberstab in die Hand drücken.", beschwichtigte ich die Jungs die daraufhin anfingen hämisch zu grinsen.
Ich hätte mich noch mehr in meinem hochgefühl gesonnt, wenn nicht in dieser Sekunde irgendwer hinter mir irgendwas von Sanitätern gefaselt hätte. Wollte der mich verarschen?
Der blöde Kleine sollte mal nicht so ne riesen Nummer daraus machen! Ich hatte ihm kaum etwas getan. Die Sprüche waren größtenteils harmlos gewesen und ganz weit weg von allem, was jemand anderem ernsthaften schaden zufügen könnte. Wenn ich das gewollt hätte, dann hätte ich andere Sprüche gewählt. Ich sah meinen Freunden an, dass sie genauso darüber dachten und ich verdrehte zur Antwort nur die Augen. Ich hatte wirklich keine Lust, dass daraus jetzt eine stundenlange Diskussion mit der Leitung des Clubs werden würde, nur weil irgendso ein dämlicher drittklässler sich nicht zusammenreißen konnte.
Ich wollte schon einen hämischen Kommentar von mir geben, als mir auffiel, dass meine Freunde alle hinter mich blickten und mir gar nicht zuhörten. Bevor ich mich allerdings umdrehen oder gar aufregen konnte, stand auf einmal ein anderer Junge in der Mitte unseres Kreises und fing an mich zusammenzustauchen, was mir denn einfiel.
Etwas perplex starrte ich ihn einfach an, nicht fähig irgenwas zu sagen. Noch nie hatte es irgendwer gewagt mich zur Rede zu stellen, die Meisten hatten einfach viel zu viel Angst vor meiner Familie oder aber vor mir. Dem Jungen schien das auf jeden Fall egal zu sein. Zu meinem großen Glück, antwortete Jason an meiner Stelle, sodass es nicht auffiel, dass mir einfach nichts einfiel in diesem Moment. Ich verschränkte einfach die Arme und tat so, als wäre ich mir zu fein mit dem Jungen zu reden, während ich im inneren hektisch überlegte, wie ich jetzt reagieren sollte. Hochnäsig? Wütend? Einschüchternd?
Aber mir fiel nichts ein und so traf mich die Aussage des Jungen schon wieder voll kommen unvorbereitet, als er sich wieder speziell mir zu wandte. 
Ich sollte mich bei dem Kleinen entschuldigen? War das sein ernst? Fast hätte ich gelacht, aber ich blieb lieber stumm und war dankbar dafür, dass diesmal Gorden für mich einsprang. Sie machten alle drei einen guten Job und sageten genau das, was ich jetzt hätte sagen müssen, aber aus irgendwelchen Gründen schien mein Gehirn immer noch nicht so zu wollen, wie ich. Stattdessen blickte ich den größeren Jungen mit den dunklen Haaren nur an und probierte einfach so uninteressiert wie irgendwie möglich zu wirken. Ich wusste auch, dass das was ich hier gerde abzog absulot untypisch für mich war und darüberhinaus auch noch unter der Würde eines Madisons, aber ich war einfach zu überrascht.
Die Überraschung und meine Tatenlosigkeit verschwand sofort, als die Hand des Jungen zu seinem Zauberstab fuhr. Innerhalb einer Sekunde lag meine Hand ebenfalls an meinem Zauberstab, bereit zum Duell, wann immer der andere es wagen sollte uns anzugreifen. Denn was genug war, war genug. Ich ließ mcih doch nicht von einem Niemand bloßstellen.
Doch anscheinend hatte er es gar nciht auf mich abgesehen, sondern auf Gorden, den er kurz darauf dann auch noch mit einem Fluch belegte. Normalerweise wäre mir das egal gewesen und ich hätte vielleicht sogar darüber gelacht, wie er auf seinem Bauch landete, aber jetzt fand ich das gar nicht unterhaltsam. Nun griff ich wirklich nach dem Zauberstab in meiner Umhangstasche und ich konnte sehen, dass meine Freunde es mir gleich taten.
Der Junge würde zwar wahrscheinlich nicht mal so eine Chance gegen mich haben, aber nun waren wir zu dritt, da würde er auf jeden Fall verlieren. Er sollte es also bloß nicht wagen irgendeinen Mist zu machen.
Aber anstatt mich anzugreifen, wandte er sich einfach wieder mir zu und bestand darauf, dass ich ihm antwortete. Erneut hatte ich das Gefühl keine Ahnung zu haben, was ich tun sollte, deshalb tat ich das Einzige, was mir einfiel, das Einzige, dass ich von zuhause kannte. 
Ich zog meinen Zauberstab und richtete ihn direkt auf das Gesicht des Jungen.
"Ich muss gar nichts! Und ich werde mich erst Recht nicht bei dem kleinen Baby entschuldigen! Was glaubst du eigentlich, wer du bist?", fauchte ich ihn also an und ich hörte, wie meine Freunde mir wütend murmelnd zustimmten.
Ich ließ mich bestimmt nicht von jemanden, wie diesem Junegn herumkommandieren und noch weniger würde ich mich für irgendwas entschuldigen. Wusste er etwa nciht, wer ich war? Ich war Teil einer der reinblütigsten und dunkelsten Familien ganz Englands, man legte sich nciht mit uns an. So hatte mir das mein Vater schließlich beigebracht.

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Darren am 30.09.2018 20:30


Mehr als ein Monat Pause, ich hoffe es ist okay, wenn ich mir den Thread klaue :)
(Sonst sagt Bescheid)
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Der abgedunkelte Raum wurde nur vom spärlichen Kaminfeuer beleuchtet, war allerdings gefüllt voller lauter Stimmen. Ich blendete die ganzen Geräusche und anderen Menschen einfach aus und konzentrierte mich auf den jüngeren Schüler, der mir mit gezücktem Zauberstab gegenüber stan. Mit einem leichten Grinsen musste ich feststellen, dass er den Stab nervös umklammerte und mich leicht panisch anblickte. Es war offensichtlich: Er hatte keine Ahnung, was er tun musste.
Wer auch immer die Idee gehabt hatte, bei dem heutigen Treffen die jüngeren Schüler gegen uns ältere kämpfen zu lassen, dem verdankte ich dann wohl meinen einfachen Sieg, denn es war offensichtlich, dass der andere Junge keine Chance hatte.
Ich war viel älter, kannte viel mehr Sprüche und ich war darüber hinaus auch noch ziemlich gut im Duellieren. Immerhin bekam ich darin zuhause sogar noch Privatunterricht, mal ganz abgesehen von all den Stunden in denen ich nur für mich dunkle Magie geübt hatte. Mir war bewusst, dass ich solche Magie hier nicht anwenden durfte, immerhin durfte ich sie eingentlich nicht einmal beherrschen. Aber es juckte mir schon in den Fingern dem Jungen Angst einzuflößen.
So würde ich vielleicht die miese Laune loswerden, die sich schon den ganzen Tag in mir aufstaute und daran lag, dass mein Vater mir in seinem heutigen Brief mitgeteilt hatte, dass es bald soweit war und ich dann endlich ein Todesser sein würde. Das ich darauf gar keine Lust hatte, hatte er nicht mit einbezogen in seine Planungen. Nun, wie sollte er auch, er wusste schließlich nicht mal, dass ihc nicht mehr der größe Fan von seinen Ideen war...
Allein der Gedanke daran machte mich schon wieder so wütend, dass ich nicht mal auf das Zeichen des Clubleiters wartete um anzufangen. Als dieser in seine Pfeife blies, hatte ihc schon mienen ersten Fluch abgeschickt und den kleinen Jungen somit vollkommen überrumpelt. Sollte der sich mal nicht so anstellen! Bei einem echten Duell würde auch niemand darauf Rücksicht nehmen, ob er schon bereit war. 
Er klammerte sich jetzt noch verzweifelter an seinen Zauberstab und schien in seinem Gehirn nach den wenigen mickrigen Sprüchen zu suchen, die sie ihm bis jetzt beigebracht hatten, aber er war nicht schnell genug. Ehe er auch nur den Mund aufmachen kontne hatte ich schon einen Fluch auf ihn losgelassen. Er taumelte rückwärts und ich machte einfach weiter. Fluch um Fluch prallten auf den drittklässler, der mittlerweile so aussah, als ob er am liebsten heulen würde. Grinsend warf ich noch einen Fluch nach ihm und schon flog sein zauberstab durch den gesamten Raum. Das war einfach gewesen.
Ich wusste, dass ich jetzt spätestens hätte aufhören müssen, so sahen es schließlich die Regeln vor, aber es fühlte sich gerade so gut an zu gewinnen, dass ich das einfach nicht wollte. Und so feurte ich den nächsten Fluch ab, der den Jungen auf den Boden beförderte.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.09.2018 20:32.

Darren

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Re: Auf dem Dach

von Darren am 30.09.2018 19:52

Während ich mich hinsetzte, bot Manon mir an, dass sie auch gehen würde, damit ich zeichnen konnte, aber ich winkte nur ab. Ich hatte jetzt sowieso nicht mehr so viel Lust zum zeichnen, viel mehr wollte ich mich jetzt mit Manon unterhalten. Und hoffentlich am Ende nicht wieder so auseinandergehen, wie beim letzten Mal.
Ich nahm das Buch wieder auf, nur um wieder ein wenig damit herumzuspielen. Das Leder war schon ziemlich abgetragen, so oft benutzte ich es. Meine Eltern hatten es mir vor zwei Jahren geschenkt, damit ihc mir darin Schulnotizen machen konnte, aber ich hatte es direkt zweckentfremdet.
Ich war etwas überrascht, dass Manon direkt wieder das Thema zukunft anschlug. Ich hatte eher gedacht, dass wir das ab jetzt eher meiden würden. Trotzdem hatte ich kein Problem damit zu antworten. Vor allem hatte sie ja auch jetzt den Ort mit mir geteilt, obwohl sie ihre Ruhe hatte haben wollen.
Das Zeichnen als Zukunft? Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, was ich damit machen sollte. Gab es da überhaupt irgendwelche Jobs? Ich war tatsächlich ziemlich gut im Zeichnen, aber ich war mir sicher, dass es nicht reichen würde.
Dementsprechend lachte ich nur leise.
"Ich liebe das Zeichnen, aber ich glaube nicht, dass das meine Zukunft ist. Ich wüsste noch nicht einmal, was man damit überhaupt machen kann. Und gut genug wäre ich bestimmt auch nicht. Ich bin schließlich kein Profi", antwortete ich, immer noch damit beschäftigt mit den Seiten meines Buches zu spielen. Während ich durchblätterte konnte ich für sekundenbruchteile meine Zeichnungen sehen. Da war mein Zimmer, da meine Mutter und auf der nächsten Seite der Wasserfall, den Manon mir im Urlaub gezeigt hatte, gefolgt von einer Zeichnung des Kellners von der letzten versnobbten Party auf der ich gewesen war. AUs irgendwelchen Gründen hatte ich den einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommen, bis ich ihn gezeichnet hatte.
Ich wandte meinen Blick wieder zu Manon, im Bestreben dieses Mal ein bisschen mehr über sie als über mich zu reden.
"Und wie lebst du dich bis jetzt ein?", begann ich.

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Re: Auf dem Dach

von Darren am 29.09.2018 20:55

Scheinbar hatte Manon niemanden heir oben erwartet und ich konnte das verstehen. Das Turmdach war zwar ein beliebter Ort, aber um diese Jahreszeit und um diese Uhrzeit verirrte sich normalerweise niemand mehr hierher. Also war es wirklich der perfekte Ort um allein zu sein. Ich ging daher auch davon aus, dass Manon allein sein wollte, aber nachdem sie die Überraschung, mich zu sehen, überwunden hatte, bot sie mir an sich neben sie zu setzen. 
Es überraschte mich etwas so freundlich von ihr begrüßt zu werden, nachdem wir doch so wenig miteinander geredet hatten und ich ein paar Sekunden vorher auch noch gedacht hatte, dass sie mich bestimmt nicht mehr sehen wollte.
Dies schien aber nicht der Fall zu sein und ich erwiderte ihr freundliches Lächeln und ich wollte mich schon zu ihr setzen, als sie mich darauf aufmerksm machte, dass mir etwas aus der Tasche fiel. 
Ich musste nicht nch unten gucken um zu sehen, dass es sich dabei um mein Zeichenheft handelte, aber trotzdem blickte ich auf das Buch, als ich es aus der Tasche zog, als würde ich es zum ersten mal sehen. Für ein paar Sekunden spielte ich mit den Gedanken es einfach Kommentarlos wieder in meiner Tasche verschwinden zu lassen, aber ich ging nicht davon aus, dass das nötig war.
Ja, mein Hobby war mir vor den meisten Leuten wahnsinnig unangenehm, aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie mich dafür verurteilen würde. Es gab also keinen Grund sich zu verstellen.
"Mein Zeichenbuch", erklärte ich und hielt es leicht in die Luft, damit sie es sehen konnte. Es war zwar von aussen nichts besonderes, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich es trotzdem zeigen sollte.
Da das jetzt geklärt war, ließ ich mich neben ihr nieder und legte das Buch neben mich, genauso wie den Bleistift, den ich auch dabie gehabt hatte. Das Zeichen konnte ich ja jetzt sowieso vergessen.
"Um ehrlich zu sein war ich nämlich hier oben um etwas zu zeichnen.", gab ich zu und wandte mich dann zu ihr, "Und was hattest du hier oben vor?"
Vermutlich war sie wirklich nur ier um ihre Ruhe zu haben, aber vielleicht hatte sie ja auch eine kleine Geschichte dazu zu erzählen genauso, wie ich.

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Re: Auf dem Dach

von Darren am 28.09.2018 21:31

Vier Wochen war es jetzt her, dass ich mit Manon geredet hatte und seit dem hatte keiner von uns mehr das Gespräch gesucht. Wir hatten uns ein paar Mal gesehen und ich hatte jedes Mal überlegt ob ich nicht mit ihr reden sollte. Aber wir beide waren jedes Mal von Freunden umringt gewesen und dann hatte ich es immer wieder gelassen.
Es sah momentan also irgendwie danach aus, als wäre es das schon wieder gewesen, als hätten wir einmal miteinander geredet und nun würden wir uns aus dem Weg gehen. Um ehrlich zu sein gefiel mir das nicht besonders. Ich fand, dass Manon wirklich ein ziemlich nettes Mädchen war und irgendwie hatte ich gehofft, wir könnten uns anfreunden. Aber ich verstand auch, dass sie nach dem letzten Gesrpäch keine Lust mehr darauf hatte mit mir zu reden.
Dementsprechend dachte ich auch nicht weiter darüber nach und machte einfach weiter so wie immer. Der Schulalltag hatte mich schnell wieder eingeholt und es blieb kaum Zeit über irgendetwas nachzudenken. Weder meine Eltern, noch Manon oder anderer meiner Probleme. 
Dementsprechend war ich eigentlich ziemlich gut gelaunt gewesen die letzten Tage. Ohne meine Eltern und den Rest meiner Familie im Nacken fühlte ich mich gleich viel weniger beobachtet und ich musste mir keine Sorgen mehr machen, dass mein Verhalten in irgendeiner Form meinem Blutstatus nicht angemessen war.
Trotzdem war mir der Trubel in den letzten Tagen etwas zu viel gewesen. Meine Freunde waren kaum eine Sekunde von meiner Seite gewichen und das war wirklich anstrengend. Ich brauchte einfach manchmal meine Ruhe um abzuschalten und genau aus diesem Grund hatte ich mich auf den Weg zum Turm gemacht.
Dort oben war man alleine und hatte auch frische Luft. Ich hatte also im Gemeinschaftsraum meinen Freunden gesagt ich müsste mal in die Toilettenräume, hatte mir dann meine Tasche mit meinem Zeichenmateriel geschnappt und war unauffällig in Richtung des Turms gelaufen. Unterwegs waren mir bereits tausende von Ideen gekommen, was ich zeichnen könnte und ich musste sagen, dass ich mich wirklich darauf freute endlich mal wieder meinem Lieblingshobby nachzugehen.
Ich stieß also die Tür zum Dach auf und musste direkt feststellen, dass ich, anders als ich gewollt hatte, nicht allein war. Stattdessen saß dort Manon. Eine Sekunde überlegte ich, ob ich nicht einfach wieder gehen sollte, aber ich entschied mich dann doch dagegen Mein Zeichenbuch stopfte ich hastig wieder in meinen Umhang, dann räusperte ich mich.
"Willst du allein sein, oder darf ich mich setzen?" 

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Re: 📜 Vollmacht

von Darren am 06.09.2018 18:47

NAME: Darren Madison
ENTFÜHREN: Ja
ERPRESST WERDEN: Ja
FOLTERN: Ja
GEISELNAHME: Ja
TÖTEN: Nein
SONSTIGE IDEEN: /

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Re: Familien

von Darren am 01.09.2018 18:19

Darren gehört zur Familie Madison :)
~ done by Merle

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.09.2018 18:33.
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