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Re: Zukunftsplay » 15
von Aurora am 10.12.2018 21:28Die Woche zogen sich recht schnell. Die Tage glitten dahin und beinahe stand Weihnachten vor der Tür. Im Krankenflügel war in letzter Zeit wenig losgewesen, ab und an hatte sie Henry gesehen und wurde zunehmend verwirrter. Ihre Tochter hatte sich in Hogwarts gut eingelebt. Hier und da bekam sie Besuch von Eurielle, die ihr dann alles ins kleinste erzählte. Sie freute sich, dass sich ihre Tochter hier so wohlfühlte, denn sie selbst hatte sich auch immer sehr wohl gefühlt. Ihre Tochter lag ihr auch immer in den Ohren wegen den Privatstunden, doch Aurora ließ sich diesbezüglich nicht erweichen, denn sie wollte nicht, dass ihre Tochter als Neunmalklug durchging und sie wusste, dass Eurielle ihren Mitschülern sonst schnell noch weiter voraus war. Dies war aber nicht nur positiv. Oft gefiel sowas Mitschülern nicht und die Heilerin wollte nicht, dass ihre Tochter eine Außenseiterin oder gar gehänselt wurde. Wobei sie sich eigentlich kaum vorstellen konnte, dass sowas passierte. Ihre beste Freundin, Mackenzie, würde schon dafür sorgen, dass Eurielle nicht geärgert wurde, zumindest schätzte sie das toughe Mädchen so ein.
Doch Eurielle wollte unbedingt, dass Aurora nochmal mit dem Professor redete und so ließ sich Aurora darauf ein, auch wenn sie schon wusste wie ihre Antwort lauten würde. Sie stand noch in Krankenflügel, als Eurielle erschien. "Hallo meine kleine Blüte", sagte sie, küsste Eurielle kurz auf die Stirn und umarmte sie dann. "Auch wenn wir nun zu Hen... ich meine dem Professor gehen, heißt das nicht, dass das meine Zustimmung ist", machte sie nochmal klar. Kurz räumte sie noch ein paar Dinge weg, ehe sie mit Eurielle durch das Schloss lief. Kurze Zeit später waren sie am Büro. Kurz, aber selbstbewusst, klopfte Aurora und trat ein. "Guten Tag?!"


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Re: Springbrunnen
von Aurora am 07.12.2018 17:39Aurora musste eigentlich nichts weiter tun als zu warten. Henry winkte den Wirt zu den beiden und bestellte dann für sie. Außer einem Butterbier bestellte er noch einen Irish Coffee. Der Wirt wusste zunächst nicht was es war, doch Henry konnte ihn recht gut aufklären. Aurora war recht neugierig wie Irish Coffee schmeckte, selbst hatte sie ihn noch nie probiert. Er hingegen hatte ja gesagt, dass er das Getränk gerne mochte.
Nachdem der Wirt gegangen war, bekam Aurora wieder die volle Aufmerksamkeit des Professors. Obwohl sie es nie zugegeben hatte, knisterte es zwischen den beiden. Es war seltsam vertraut mit ihm. Obwohl sie ihn noch nicht lange kannte, so hatte sie das Gefühl ihn länger zu kennen. Immer wieder zermaterte sie sich das Gehirn, aber ihr viel keiner aus ihrem Jahrgang ein, der Henry hieß und Ähnlichkeit mit dem Professor hatte - außer Adam - doch er hieß ja nicht Henry. Sie wusste aber, dass der Vater von Adam Henry heißt. Immerhin hatten Eurielle und Aurora bis vor kurzem Kontakt zu Eurielles Großeltern. Doch Henrys Schwester musste wieder mit der Sucherei anfangen - Eurielle wühlte das auf. Sie schlief dann schlechter und sie schlafwandelte eh schon. Aurora hatte dann den Kontakt abgebrochen. Zur Zeit schien Eurielle auch ihre Großeltern und ihre Tante wenig zu vermissen. Lag wohl an Hogwarts. "Ja das stimmt und ich fand es auch unangebracht, dass Eurielle in Hogwarts aufwuchs. Deswegen habe ich mich dafür entschieden. Nun möchte ich - wie du schon gesagt hast - mehr als nur ein muffiges Zimmer im Schloss." Sie zuckte mit ihren Schultern und war dankbar, dass Henry sie wieder aus ihren Gedanken geholt hatte. "Das kann sich aber noch ändern. Viele Professoren lehren ja Jahrzehnte in Hogwarts. Vielleicht du auch." Sie wusste, dass er als Lehrer beliebt und durchaus begabt war. Zumindest hörte sie das manchmal von den Schülern. Er schien seine Sache gut zu machen. Warum sollte er dann auch nicht länger bleiben?
Noch bevor sie etwas weiteres hätte sagen können, kam der Wirt an den Tisch. Er stellte beide Butterbiere und den Kaffee ab. Aurora musterte ihn erst kritisch. Eigentlich hatte sie erwartetet, dass das Getränk nur für Henry war, doch er schien sie auffordern zu wollen es mal zu probieren. Wieso nicht? Ein Vesuch schadet ja schließlich Niemanden. Gerade wollte sie zur Tasse greifen, da holte er eine Pappschachte heraus. Überrascht nahm sie die kleine Schachtel, welche vor ihr auf dem Tisch stand, in die Hände. "Einfach so?" Sie musste unweigerlich lächeln. Neugierig öffnete sie die Schachtel und fand eine Schokoladeneule vor. "Oh nein wie süß!" Der Duft von Minze stieg ihr in die Nase und ihr Lächeln wurde noch breiter. "Danke sehr!" Sie machte den Deckel wieder zu und drückte einmal kurz Henrys Hand, welche auf dem Tisch lag. "Das ist wirklich das erste Geschenk von einem Professor!" Sie freute sich wirklich über die Kleinigkeit.
Dann fiel ihr Blick auf den Kaffee. "Na dann wollen wir mal!" Sie nahm die Tasse in die Hand und probierte einen Schluck. Zunächst schmeckte sie nur die Sahne, ehe der Kaffee in ihrem Mund gelangte. Es schmeckte recht herb, aber nicht so schlecht. Als sie den Kaffee absetzte, leckte sie die Sahne von den Lippen. "Nicht schlecht. Ich fürchte aber, dass es nicht zu meinem Lieblingsgetränk wird."


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Re: Springbrunnen
von Aurora am 05.12.2018 21:33"Ja geht schon", murmelte sie, auch wenn ihr Bein schmerzte. Sie sah das Blut, konnte aber durchaus schon beurteilen, dass es keine schlimme Wunde war. "Da waren ein paar Zweitklässler die mich umgestoßen haben... Also es lag nicht daran, dass ich tollpatschig wäre." Sie wollte nicht als Tollpatsch gelten, denn sie war das nicht und sie mochte eine solche Charaktereigenschaft auch nicht wirklich.
Obwohl eigentlich sie die Heilerin war, kümmerte sich Henry darum und irgendwie ließ sie es zu. Irgendwie gefiel es ihr, dass sie so umsorgt wurde. Wann passierte das schon mal? Sie war Mutter und kümmerte sich eher um Wunden, auch bei ihren Schülern. Man erwartete von ihr, dass sie stark war und das war sie auch, aber es war auch mal nett eben nicht die starke Frau mimen zu müssen. Tatsächlich hob er sie dann hoch, als wäre sie leicht wie eine Feder. Etwas unangenehm waren die Blicke der Schüler schon, doch eigentlich kümmerte es sie gar nicht. "Danke", hauchte sie und blickte dem Professor direkt in die Augen. Seine Augen waren ihr vertraut. Das lag sicher daran, dass sie schon etwas Zeit mit ihm verbracht hatte.
"Halb so wild und ich glaube mein Bein ist nicht wirklich schlimm verletzt", meinte sie und winkte dabei kurz ab. Sie ließ sich dennoch zu einem ruhigen Platz bringen und dann von Henry heilen, obwohl sie das natürlich selbst geschafft hätte. Aber sie wollte dem Mann nun nicht in die Quere kommen, außerdem tat es wahrscheinlich seinem Ego gut. Nicht, dass sie das interessieren wurde. "Vielen Dank. Wieder wie neu", sagte sie mit einem Lächeln auf den Lippen.
"Na wenn wir schonmal hier sind und ich ja wieder bestens hergestellt bin, könnten wir ja jetzt unser Butterbier trinken, außer du möchtest wieder nach Hogwarts. Ich wohne übrigens auch nicht in Hogwarts. Nach meiner Schicht verlasse ich Hogwarts. Damals habe ich das wegen Eurielle natürlich getan. Sie konnte ja schlecht in Hogwarts leben und nun möchte ich es weiterhin."


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Re: Springbrunnen
von Aurora am 03.12.2018 22:32"Das darf ich mir nicht entgehen lassen", sagte sie und freute sich wahrlich schon drauf. Natürlich nur auf eine freundschaftliche Art und Weise. Das redete sie sich direkt brav ein, auch wenn sie durchaus Interesse an Henry hatte. Doch zugegeben hätte sie das nie. "Ich glaube so exotisch ist das nicht. Hast du noch nie Schokolade mit so eine Minzcreme im Inneren gegessen?" Sie sah ihn fragend an. "Sowas gibt es doch auch in Pralinen zu Weihnachten." Aber vielleicht mochte er ja so etwas nicht. Das war ja durchaus im Rahmen der Möglichkeiten. "Siehst du ich wusste ja, dass du der Schokofrosch-Typ ist." Sie zwinkerte ihm kurz zu, ehe sie durch die, von ihm geöffnete Tür, hineinging. Sie blickte über ihre Schulter zu dem Professor. "Außerdem muss man sich ja auch nicht die Symphatie der Schüler erkaufen, nicht wahr?"
Im Honigtopf war es wahnsinnig voll. Sie blickte sich kurz um und schon war Henry weg. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und versuchte ihn zu sehen, doch keine Chance. So groß war sie nicht. Außerdem war der Laden einfach zu voll. Na ja sie würde ihn schon später wiederfinden. Sie ging an ein Regel mit Schokoladen und nahm ein paar Tafeln mit. Für Eurielle nahm sie noch Bertie Botts Bohnen mit. Sie selbst konnte das Zeug nicht leiden, aber die Kinder mochten das, also kaufte sie es auch hin und wieder. Sie ging langsam in Richtung der Kasse. Ein paar Schüler grüßten sie im Vorbeigehen. Doch dann rannte wie der Blitz eine Gruppe Zweitklässler an Aurora vorbei, welche dadurch das Gleichgewicht verlor und in einen Aufsteller krachte. Ungemütlich landete sie auf dem Metall. Etwas scharfes bohrte sich in ihr Bein. Sie versuchte sich aufzurappeln, aber das war recht schwer, da sie halb auf dem Aufsteller lag. Ihr Bein schmerzte und die Horde Zweitklässler rannte einfach weiter. "Henry", sagte sie leise.


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Re: Springbrunnen
von Aurora am 03.12.2018 21:27"Klingt nach einer guten Idee", bemerkte sie an. Ihre Hände waren mittlerweile wieder etwas wärmer. Sie war ja selbst schuld gewesen, dass sie sich keine Handschuhe mitgenommen hatte, umso mehr hatte sie Glück, dass Henry ihr seine lieh. "Irish Coffee habe ich wirklich noch ne probiert, aber vielleicht bekommst du ihn ja im drei Besen." Sie trank dort meistens Butterbier. Daher kannte sie sich mit dem Sortiment nicht so sehr aus.
Im Honigtopf kannte sie sich dabei umso mehr aus. "Fast richtig geraten", sagte sie lächelnd, "Ich mag Schokolade mit Minze oder mit Nüssen. Allerdings esse ich zu meiner Schande eigentlich jegliche Süßigkeiten. Gesund ist das nun wirklich nicht. Was magst du gerne? Einen hüpfenden Schokofrosch?" Schokofrösche hatte sie seit ihrem Jugendalter nicht mehr verzehrt. Leider änderte man sich mit der Zeit. "Ach Eurielle kommt da nach mir. Sie isst fast alles. Ich denke, dass da jegliche Schokolade passt, die nicht bitter ist. Eventuell gibt es eine mit Keksstückchen. Aber dann musst du natürlich für jeden deiner Schüler was mitbringen." Sie grinste ihn leicht frecht an.
"Zu meinem Leidwesen muss ich ja mal anmerken, dass ich nie Schokolade von einem Professor geschenkt bekommen habe." Sie zuckte mit ihren Schultern. Mittlerweile kamen sie dem Honigtopf näher und auch mehr Schüler kamen ihnen entgegen. "Und kannst du schon alle Namen deiner Schüler?"


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Re: Springbrunnen
von Aurora am 03.12.2018 18:57Plötzlich nahm er ihre Hände. Seltsam vertraut kam ihr diese Berührung vor. "Das ist doch...", begann sie sprechen, doch dann lächelte sie. "Danke!" Manchmal war es das Richtige etwas anzunehmen. Nachdem ihre Hände von seinen etwas gewärmt waren, entzog sie sich seinen Händen, so wie er ihre Hände freigab. Sie hatte bemerkt, dass er sie angestarrt hatte. Da war es besser, dass seine Hände bei ihm blieben. Sie hatte schließlich einen Freund. Er schien das wohl auch zu denken. Die Handschuhe von Henry lagen nun in ihren Händen. Sie waren zu groß für ihre Hände, sodass ihre Hände beinahe unter den Handschuhen verschwanden. Seine Handschuhe zog sie über und bald begannen ihre Hände zu kribbeln als Zeichen, dass das Blut wieder besser durch ihre Hände floss. Nun antwortete sie auch auf seine vorherige Frage. "Wir könnten zum drei Besen? Butterbier? Klingt nicht so schlecht oder? Und ich wollte noch in den Honigtopf. Auch Erwachsene können Süßigkeiten vetragen und Eurielle freut sich sicher auch über etwas Schokolade."
Mittlerweile haten sie den Rand des Platzes erreicht. Er erzählte von den Ärzten und sie verstand ihn. Als sie im St. Mungo Hospital gearbeitet hatte, hatte sie immer verscht keine falschen Hoffnungen zu schüren. Andere Heiler hielten sich wohl nicht daran. "Wahrscheinlich ist es in deinem Fall sogar noch schlimmer Hoffnung zu bekommen. Denn einerseits ist die Möglichkeit da, dass du dein Gedächtnis wieder erlangst und andererseits kam seit 11 Jahren nichts zurück. Ich kann mir nicht vorstellen wie schwer das sein mag. Aber wenn du mal wen zum Reden brauchst oder eine heiße Tasse Tee, dann weißt du ja wo du mich findest", bot sie an.


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Re: Springbrunnen
von Aurora am 02.12.2018 22:56"Es tut mir leid, dass ich so viel von ihm rede. Normalerweise ist das nicht so. Es lag wirklich nur daran, dass du mich an ihn erinnerst. Eigentlich wollte ich das auch gar nicht sagen. Es war nur rausgerutscht. Weißt du, Adam, er konnte ebenfalls sein Äußeres verändern. Wir haben das manchmal gemeinsam getan. Und du siehst ihm in gewisserweise ähnlich." Sie wollte eigentlich gar nicht so viel preisgeben. Doch sie hatte damit begonnen. Ihn nun im Regen stehen zu lassen war nicht in Ordnung. Da sagte sie ihm lieber die Wahrheit. "Und obwohl ich das längst verdrängt habe, geht mir wohl Adams Tod dennoch noch nah." Sie hoffte, dass er das nicht falsch verstehen würde. Mittlerweile fühlte sie sich mehr als unangenehm. Am liebsten wäre sie weggerannt. Einfach weg. Allerdings war sie kein Mädchen mehr, sondern eine Frau. Da rannte man nicht einfach weg. Außerdem hielt sie sich in der Regel für eine starke Persönlichkeit. Doch bei Henry fühlte sie sich eher schwach. Wieso wusste sie ja selber nicht.
Sie stand nun auf, streckte sich kurz und sah zu dem Mann, den sie wahrlich attraktiv fand, hinab. Sie durfte sowas nicht denken. Sie hatte Zachary. Was würde er davon halten? Wenig wahrscheinlich. "Vielleicht wäre es wirklich schön, irgendwohinzugehen, wo es etwas wärmer ist." Sie hatte keine Handschuhe an und ihre Finger waren schon ganz blass. Die Röte der Finger war kaum noch zu sehen.
Sie wartete, bis er aufgestanden war und lief dann los. Sie spürte seine Anwesenheit neben ihr. "Bist du eigentlich wegen deiner Amnesie noch in Behandlung?" Sie wollte nicht zu neugierig erscheinen, doch als Heilerin interessierte sie sich durchaus dafür.


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Re: Springbrunnen
von Aurora am 02.12.2018 21:11Als er sich neben sie setzte, nahm sie seinen Geruch wahr. Er kam ihr so vertraut vor. Vielleicht war sie ja doch mit Adam zur Schule gegangen? Hatte sie ihn nur nie wirklich wahrgenommen? Sie runzelte etwas die Stirn. Doch recht schnell glättete sich ihre Stirn wieder. Als seine Haarsträhne die Farbe wechselte sah sie ihn perplex an. Die Gabe war selten. Adam hatte das auch gekonnt. Sie selbst war ebenso in der Lage. "Sie beherrschen die Metamorphmagie", stellte sie fest, obwohl das eine sinnlose Feststellung war. Sie selbst ließ kurz ihre Haarspitzen erblonden und grinste dann nochmal kurz. "Selten, dass man jemanden mit der gleichen Gabe trifft. Eurielles Vater konnte es auch", rutschte ihr dann am Ende noch heraus. Sie blickte schnell weg. Wahrscheinlich wollte er davon nichts wissen. Das konnte sie gut verstehen.
"Wie schön. Aber wie heißt es so schön, in Hogwarts findet man immer ein zu Hause?" Sie zuckte mit ihren schmalen Schultern. Mittlerweile fielen mehr Schneeflocken vom Himmel. Sie blickte in den Himmel und die Schneeflocken schienen nur zu ihr zu fliegen, dabei war das natürlich Quatsch. "Ja sie ist in Verwandlung ziemlich begabt. Vielleicht hat sie das von mir? Wobei ich wohl eher in Zauberkunst begabt bin. Immerhin schaffe ich es Heilzauber anzuwenden. Gehört wohl eher nicht zur Verwandlung?" Sie wandte ihren Blick vom Himmel an und schielte leicht zu ihm. "Wir können gerne das du verwenden, wenn es dir nichts ausmacht", schloss sie. Sie duzte die meisten Professoren, sie waren in einem Alter, also war das durchaus eine angemessene Reaktion.
Wieder nahmen seine Haare eine andere Farbe an. "Rot steht ihnen aber auch." Sie versuchte die Situation aufzulockern, denn sie fühlte, dass er beschämt war. "Wissen sie, sie erinnern mich stark an Eurielles Vater", platzte es ihr heraus. "Verzeihung... nur..."


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Re: Springbrunnen
von Aurora am 02.12.2018 13:49Oft fühlte sie sich mittlerweile alleine. Eurielle wohnte nun in Hogwarts und so war ihre Wohnung seltsam leer, wenn Aurora nach Hause kam, denn sie zierte sich noch davor ein Zimmer in Hogwarts zu beziehen. Es war ihr wichtig etwas eigenes zu haben und nur in den Ferien in ihrer Wohnung zu wohnen kam ihr verschwenderisch vor. Zachary kam oft zu Besuch, dass war doch tröstlich, aber durch seinen und ihren Schichtdienst passte das nicht immer zusammen.
Sie überlegte nun was sie mit ihrer Zeit anstellen sollte. Zurück nach Hogwarts gehen? Noch etwas bummeln? Sonst fielen ihr Entscheidungen leicht heute nicht. Sanft begannen nun ein paar Schneeflocken vom Himmel zu fallen. Wie ein kleines Kind streckte sie ihre Hand aus und versuchte eine Schneeflocke zu fangen. Schließlich landete eine Schönheit auf ihrer Hand, doch sie zerschmolz sofort.
Nicht lange war sie alleine, da wurde sie aus Gedanken gerissen. "Oh hallo... ja richtig. Schön Sie zu sehen Henry", meinte sie mit einem Lächeln. Wobei es wohl eher aufgesetzt war. Nicht, dass sie sich nicht freute ihn zu sehen, aber in letzter Zeit fiel es ihr schwerer glücklich zu sein. "Nein ganz und gar nicht", bemerkte sie an und klopfte zum Zeichen neben sich auf die Bank. Recht schnell saß er dann auch neben ihr. Sie konnte seine Gefühle wahrnehmen. Er war defintiv an ihr interessiert. Meist nahm sie nur sehr starke Gefühle wahr, z.B. Schmerz, aber bei ihm war es leichter. So wie es damals bei Adam leicht gewesen war. Sie hatte immer gewusst wie es ihm ging und ihn hatte es nie gestört. In letzter Zeit kreisten ihre Gedanken immer wieder um Adam. "Wie geht es Ihnen? Haben Sie sich in Hogwarts eingelebt?"


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Re: Springbrunnen
von Aurora am 01.12.2018 23:46"Du weißt, dass das im Moment nicht so leicht ist", sagte Aurora, während sie Zachary anblickte. Ihre Hand lag in ihrer und es war ein merkwürdiges Gefühl. Denn seit die den neuen Professor kennengelernt hatte, drehten immer mal wieder ihre Gedanken um ihm. Es kam ihr fast einem Betrug gleich, obwohl sie wirklich nur daran dachte, wer er wohl war. Zackary schien sichtlich unzufrieden und Aurora spürte das. Wie immer war es eigentlich Eurielle die ihr selbst im Weg stand.
Gemeinsam setzten sie sich nochmal auf eine Bank. Sie lehnte sie an Zachary, während er ihr Sachen ins Ohr flüsterte. Ihre Hand ruhte mittlerweile auf seinem Oberschenkel. Zum Glück durfte Eurielle noch nicht nach Hogsmeade und Aurora machte dort keine Ausnahme, auch wenn dies ihrer Tochter nicht schmeckte. Aber sie wäre sicherlich wieder unhöflich zu ihrem Freund gewesen, der sich so sehr um Eurielle bemühte. Am liebsten hätte sie laut geseufzt.
Sie bemerkte den Blick ihren Freundes auf die Uhr. "Sag nicht, dass du schon los musst?" Ihr Blick fiel nun ebenfalls auf die Uhr. Es war früher Nachmittag. Aber Zachary arbeitete im Schichtdienst im St. Mungos, das ließ sich eben nicht ändern. "Doch meine Liebste", hauchte er und küsste sie dabei. Aurora stand gemeinsam mit ihm auf. Sie nahmen sich im Arm, schenkten sich Küsse, ehe sie sich lösten und der junge Mann disapparierte.
Aurora blieb alleine zurück.


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