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Zack

25, Männlich

Main Character Hogwarts [ehem.] Ravenclaw Jahrgang 6 Unbekannt Gut Fan Tollpatsch Frei

Beiträge: 67

Re: Geheimgang

von Zack am 09.08.2018 16:19

[ Es tut mir leid, dass die Antwort so spät kommt! Ich versuche wieder schneller zu schreiben! ]
Für einen Moment sah ich meinen Freund einfach nur an. Ich konnte sehen, dass ihn etwas bedrückte und da wäre ich der Letzte, der davor wegrennen würde. Man konnte mir wirklich alles anvertrauen und ich tat immer alles in meiner Macht stehende den anderen zu helfen. Das tat ich schon ganz automatisch, darüber nachdenken musste ich nie. Aufmerksam hörte ich ihm zu und schenkte ihm einen verständnisvollen Blick. Ich stellte es mir schlimm vor, wenn der Vater schon starb und die Mutter dann auch nicht mehr wirklich da war. Oft wurde ich gefragt ob ich meinen Vater nicht vermisste, doch wie konnte man etwas vermissen, was nie wirklich da gewesen war? Ich hatte keine Erinnerungen mehr an, weshalb er einfach nicht existent war. Mit dem Tod war es da nochmal ganz anders, denn dann musste es wirklich schmerzhaft sein all die Erinnerungen an diesen Menschen zu bewahren, aber weiterzumachen.
„Du gibst wirklich viel auf für deine Familie. Da ist doch das mindeste, dass ich mit meiner Mutter rede und das mach ich wirklich gerne. Es tut mir leid, dass das so mit deiner Familie gelaufen ist. Wann immer dir etwas einfällt was dich entlasten könnte, dann gib mir Bescheid. Du kennst mich, ich würde alles tun um dir unter die Arme zu greifen", meinte ich ehrlich. Ich bot ihm schon alleine nichts von meinem Taschengeld an, da ich wusste, dass es seine Lage nur verschlimmerte. Da war ihm mehr geholfen, wenn ich ihn zu diesem Ferienjob verhalf und meine Mutter etwas bearbeitete, dass er mit dem Geld vorerst über die Runden kam. Denn seine Jobchancen würden nur schlechter stehen, wenn er die Schule abbrach.
Ich war wirklich nicht sonderlich faul, doch kannte ich mich auch gut genug um zu wissen, dass alles von mir gebackene sowieso nie lange vorhielt. Dafür aß ich einfach zu gerne und brauchte auch maximal eine Stunde Pause um gleich wieder loszulegen und das in den Mengen als hätte ich an dem Tag noch nichts gegessen. Mein Magen war einfach viel zu groß und mein Appetit ebenfalls.
„Das ist eine interessante Überlegung. Und wo kriegt man so ein Ding?", mit Muggelgegenständen war ich nicht sonderlich vertraut. Ja, ich hatte im Unterricht schon was darüber gelernt, doch für mich war das noch immer sehr merkwürdig. Aber das lag auch einfach daran, dass ich in der Zaubererwelt aufgewachsen war und dort vermutlich auch mein ganzes Leben bleiben würde. Ich hatte nichts gegen Muggle, aber ich kannte mich um zu wissen, dass mich diese Welt nur so sehr verwirren würde, dass ich mich gar nicht mehr zurecht fände.
Wir kamen am Ende des Ganges an und konnten endlich an unser gewünschtes Ziel kommen.
[ Thread wieder frei ]

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.09.2018 20:25.

Zack

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Re: Zukunftsplay » 10

von Zack am 04.08.2018 18:36

Egal wie der Tag verlief, am Ende wusste ich, dass es Menschen gab, denen meine Art gefiel, weshalb ich einfach ich selbst war. Noch nie hatte ich ausprobiert jemand anderer zu sein, denn ich hatte nicht mal die Versuchung verspürt. Leute wie Pinar wussten mich zu schätzen und das war es was am Ende zählte. Manche in unserem Haus waren die Vorzeigeschüler, die ständig Punkte einheimsten und vor allen anderen glänzten. Doch ich war keiner davon, nicht weil ich dumm war und somit nicht reinpasste, sondern weil ich die Schule etwas leichter nahm und durch meine Tollpatschigkeit schon seit dem ersten Schuljahr angefangen hatte Punkte für das Haus zu verlieren. Doch die anderen aus Ravenclaw machten mir inzwischen keinen Vorwurf mehr, sie wussten ja, dass ich es nie böse meinte.
„Ich bin nur froh, dass ich mich jetzt im Schloss besser auskenne als noch vor ein paar Jahren", meinte ich mit einem belustigten Grinsen. „So macht es mehr Spaß durch die Gänge zu spazieren oder einen Abstecher in die Küche zu machen", sie wusste genau wie oft es mich in die Schulküche zog und wenn sie nach mir suchte, dann war das mit Sicherheit der erste Ort an den sie denken mochte.

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Re: Zukunftsplay » 10

von Zack am 27.07.2018 11:37

"Das hört sich doch richtig schön an. Man muss nicht immer die größten Abenteuer erleben um tolle Ferien zu haben", meinte ich auf ihre Erzählung hin. Ich war immer froh darüber, wenn andere mich nicht für meine Neugier böse anstarrten. Zwar kam ich mit Ablehnung auch klar, aber es war immer besser, wenn man meine Neugier besänftigte und ich am Ende mal wieder neue Informationen hatte. Es war ja schließlich auch nicht so, dass ich andere aushorchte, es war nur eine Weiterführung des Gesprächs, jedenfalls für mich. Ich hatte wirklich nicht vor irgendwelche Informationen zu sammeln und sie dann gegen den anderen zu richten, was bei Sommererlebnissen nun auch nicht wirklich machbar war.
"Dann kannst du das ja nachempfinden, viele sehen das ganz anders, weshalb ich immer doof angestarrt werde", stimmte ich in ihr Lachen ein. Das wurde ich eigentlich sowieso schon häufig, denn mein Auftreten war nicht für jeden etwas und ich hatte mich damit arrangiert, immerhin war ich eben so wie ich war und daran wollte ich auch nichts ändern.
"Aber ich bin auch schon richtig gespannt was wir dieses Jahr alles noch lernen werden, es wird bestimmt spannend wie jedes Jahr", in meinem Blick konnte man die Faszination schon sehen die ich empfand. Schließlich war ich nicht einfach so in Ravenclaw, auch wenn ich nicht ganz so streberhaft wirkte wie andere aus meinem Haus.

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Re: Hold on, I need you - about friendship, trust and betrayal. ━ Zack & Aelicia.

von Zack am 27.07.2018 10:24

Die erste Reaktion auf mein Erscheinen war nicht gerade positiv, doch ich ließ mich nicht beirren. Wenn sie mich nachher tatsächlich noch zum Teufel jagen wollte, dann würde ich verschwinden, aber mein Angebot war ausgesprochen und ich hatte es mir gerade einfach in den Kopf gesetzt sie aufzumuntern. Andere Menschen würden sicher nicht so handeln, zumindest bei der lockeren Freundschaft zwischen uns, doch ich war da eben anders. Ich würde das gleiche auch für eine mir unbekannte Person tun und mich am Ende darüber freuen, wenn ich dieser ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hatte. Zwar konnte ich auch so glücklich sein, immerhin war ich es ja auch ständig, aber es war eben noch schöner, wenn es die Menschen um einen herum ebenfalls waren. So war ich schon immer und ich hatte auch keine Lust dies zu ändern. Dementsprechend wartete ich geduldig ab und mein Blick hellte sich sofort auf, als sie sich wieder zu mir drehte und die Pastete annahm.
"Solange das heißt, dass es dir dadurch ein bisschen besser geht bin ich dafür immer zu haben", gab ich zurück und steckte mir den Rest nun selbst in den Mund. Ich liebte Essen. Essen war toll. Nichts ging über etwas essbarem im Mund und das Gefühl gesättigt zu sein. Dieses Gefühl hatte ich immer nur für ein paar Minuten, dann konnte ich mir gleich wieder mit irgendwas den Mund vollstopfen. Manche meinten, dass das lästig sein müsste, doch ich war es einfach nicht anders gewöhnt. Und solange ich immer etwas bekam war das auch kein Problem woran man sich aufhängen musste.
"Wenn du nachher noch Hunger hast kann ich dir was aus der Küche mitbringen, die Elfen beschenken mich sowieso mit allem was sie gerade backen oder kochen", bot ich an und schon war ich bei meinem Lieblingsthema. Doch noch immer wagte ich es nicht sie auf ihre schlechte Laune anzusprechen. Zwar war es für mich kein Problem, wenn man diese Laune bei mir ablud, denn ich machte mir nur selten was aus den Worten anderer, aber es war trotzdem ein Mienenfeld und bei meinem Glück trat ich vermutlich auf jede einzelne.

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Re: Geheimgang

von Zack am 12.07.2018 14:43

"Ach so...", da fiel die Erkenntnis und ich wurde wieder lockerer, da ich verstand worauf er hinaus wollte. "Sie arbeitet im Zaubergamot-Verwaltungsdiensts. Ich kann ihr ja mal eine Eule schicken und fragen ob es möglich ist, dass du da für ein paar Wochen Hilfsarbeit leisten kannst", bot ich meinem Freund an. Sie würde sicher nicht sofort ablehnen, denn sie war immer sehr umgänglich und hatte mich zur Hilfsbereitschaft erzogen. Und wenn ich Julian dann indirekt dadurch helfen konnte, dann tat ich das wirklich sehr gerne.
"Das ist natürlich auch wieder wahr. Vielleicht geh ich das tatsächlich mal demnächst an", stimmte ich ihm anschließend grinsend zu. Ich war nicht besonders begabt in solchen Sachen, doch alles konnte man irgendwie lernen. Jetzt freute ich mich allerdings erst einmal darauf mir wieder Süßigkeiten zu kaufen und sie auf dem Rückweg schon teilweise aufzuessen. So wie ich mich kannte reichte es sicher nur für einen Tag, doch das war mir egal. Wenn ich die Galleonen schon nicht für andere Dinge ausgab, dann schlug ich sie gerne für Essen auf den Kopf.
"Das wäre mit Sicherheit spannend, aber wie willst du das anstellen?", fragte ich nach, während wir weiter gingen. Sehr weit mussten wir glücklicherweise nicht laufen, auch wenn es kein ganz kurzer Spaziergang war. Aber in dieser Zeit verschaffte ich mir schon Platz für den Nachschub und das hatte auch etwas für sich. Der Lichtstrahl aus meinem Zauberstab leuchtete uns den Weg bis wir auch schon etwas später das Ende des Gangs sehen konnten. Alles verlief ohne neue Leute zu treffen, aber alles andere wäre wohl auch etwas eng geworden.

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Re: Zukunftsplay » 10

von Zack am 12.07.2018 11:43

"Oh, wo seid ihr denn gewesen?", hakte ich gleich nach. Zwar konnten wir es uns leisten in anderen Ländern Urlaub zu machen, doch da meine Mom sehr angespannt im Ministerium war verbrachte ich meine Zeit hauptsächlich in London. Manchmal verbrachten wir jedoch auch eine Woche in Irland, bei meinen Großeltern. Es war immer wieder schön die alte Heimat zu sehen, immerhin hatte ich meine ersten zehn Jahre dort verbracht und kannte somit auch in der Umgebung jeden Winkel und jeden Stein. Das war nicht allzu schwer für mich gewesen, liebte ich es doch herumzuwandern, ob es nun gewollt war oder nicht. Selbstverständlich hatte mich meine Mom früher immer suchen müssen, weil ich anfangs keine Ahnung mehr hatte wo ich mich befand, doch das hatte sich inzwischen ein wenig geändert und somit konnte man mich auch ohne große Sorgen alleine ziehen lassen.
"Wir waren nur eine Woche in Irland, ich merke erst wie sehr ich dieses Land vermisse, wenn ich wieder dort bin", gab ich schmunzelnd zu. Das war bei mir immer so. Ich ließ mich so schnell von etwas begeistern, dass es für mich kein Heimweh gab, das hatte ich noch nie gespürt. Schon der erste Tag in Hogwarts war so faszinierend gewesen, dass ich erstmal überhaupt nicht mehr so richtig an meine Familie hatte denken können.

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Re: Hold on, I need you - about friendship, trust and betrayal. ━ Zack & Aelicia.

von Zack am 09.07.2018 21:38

Die Schulküche war einer meiner Lieblingsorte, weshalb ich mich auch dort schon seit der ersten Klasse gerne aufhielt. Die Elfen hatten mich von Anfang an gemocht, weshalb sie mir auch jeder Zeit hier und da etwas zusteckten. Aber es war auch allgemein bekannt, dass ich nicht genug zu Essen bekam. Bei den Lehrern war es am schwersten gewesen ihnen zu erklären, dass ich nicht anders konnte. Sie wollten mich doch wohl nicht am Hungertuch nagen lassen? - Nun ja, manche von ihnen wollten es tatsächlich und brummten mir Strafarbeiten auf, was mich zwar nicht gerade glücklich stimmte, doch ich erledigte sie jedes Mal wie ein braver Schüler. Mit etwas Kürbispastet in der Hand verschwand ich wieder aus der Küche und spazierte durch das Schloss. Es war Unterrichtsfrei und einen Nachhilfeschüler hatte ich heute auch nicht. Dementsprechend stand es mir frei was ich machen wollte, denn die Hausaufgaben lagen alle schon erledigt im Schlafsaal und warteten auf die nächsten Unterrichtsstunden. Mittlerweile hatte ich schon einen recht großen Freundeskreis, manche waren enger andere weniger, was jedoch oft auch daran lag, dass ich sie nicht alle zur selben Zeit kennen gelernt hatte. Doch ich kam sehr weit im Schloss herum und den meisten gefiel mein Auftreten, was vielleicht auch daran lag, dass ich immer für Stimmung sorgen konnte, auch wenn das in einigen Fällen nicht einmal beabsichtigt gewesen war.
Irgendwann trat ich in einen leeren Gang, doch dieser war doch nicht ganz so verlassen wie ich anfangs noch dachte, denn wenig später kam ein sitzendes Mädchen in mein Blickfeld. Ich erkannte sie. Es handelte sich um Aelicia. Eine junge Slytherin, mit der ich mich erst angefreundet hatte. Dementsprechend standen wir uns auch noch nicht besonders nahe, doch ich mochte es nicht, wenn es anderen nicht gut ging und nach ihrer Körperhaltung zu vermuten war sie nicht gerade die Fröhlichkeit in Person. Mein sonst so breites Grinsen verschwand und ich näherte mich ihr vorsichtig. Als ich bei ihr angekommen war setzte ich mich vor sie.
"Kürbispastete?", fragte ich während ich ihr gleichzeitig das Stück entgegen hielt. Meiner Meinung nach beruhigte es, wenn man etwas leckeres aß, wobei ich auch zugeben musste, dass für mich Mahlzeiten das ultimative Mittel für alles war. Ablenken tat es aber allemal und wenn sie es nicht nehmen wollte, dann hatte ich was davon. Gleichzeitig beschäftigte ich mich auch schon mit der Frage was wohl passiert war und ob ich es ansprechen sollte. Das war vermutlich jetzt noch keine gute Idee, weshalb ich mir schon einmal provisorisch Ideen zurecht legte sie aufzumuntern.

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Re: Zukunftsplay » 10

von Zack am 09.07.2018 08:56

Manche waren ja traurig darüber wenn die Ferien vorbei waren. Doch das traf nicht auf mich zu. Natürlich nicht, weil ich lieber in Hogwarts war, denn ich liebte meine Mom und meine Schwestern - obwohl diese ja sowieso mitkamen - aber ich konnte jeder Zeit und jedem Ort etwas abgewinnen. Ich wusste ja, dass ich zu Weihnachten wieder nach Hause fahren würde und währenddessen hatte ich meine Freunde an meiner Seite. Alleine war ich dementsprechend eigentlich nie. Es sei denn ich verlief mich mal wieder im Schloss und fand den neuen Unterrichtsraum nicht. Das war immer unfassbar nervig, wobei ich so auch den einen oder anderen Geheimgang entdeckt hatte und das hatte auch so seine Vorteile. Um Strafarbeiten kam ich mittlerweile aus solchen Gründen herum, weil die Lehrer mich schon kannten und wussten, dass ich nicht absichtlich immer in die falschen Räume ging.
Gerade kam ich aus der großen Halle und hatte mich mit den Resten vollgestopft. Trotzdem dachte ich schon daran später noch einen Abstecher in die Schulküche zu machen, die Elfen begrüßten mich schon seit Jahren überschwänglich, da ich ein Dauergast war und immer für etwas Spaß sorgte. Doch das würde warten, denn vor mir tauchte ein altbekanntes Gesicht auf und ich blieb vor Pinar stehen.
"Hey! Meine Ferien waren fantastisch, so wie immer", rief ich enthusiastisch wie eh und je aus. "Und deine?", stellte ich direkt die Gegenfrage und grinste ihr breit entgegen. Das war mein typisches Grinsen, was man bei mir jeden Tag sah, denn schlechte Laune gab es bei mir definitiv nicht.

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Re: Geheimgang

von Zack am 06.07.2018 17:46

Vermutlich hatte ich echtes Glück, dass ich mir um Geld keine Gedanken machen musste. Denn meine Mutter verdiente genug Geld, damit sie uns alleine gut durchbringen konnte und keiner von uns sich Gedanken darüber machen musste wie viel wir im Schuljahr ausgaben. Gut, ich war auch nicht so verschwenderisch, wir worden alle drei so erzogen, dass wir auf den Preis achteten und nur das kauften, was wir auch wirklich brauchten. Und eigentlich gab ich das Geld Hauptsächlich für Essen aus und das war ja wohl sehr nötig. Oder lag ich da so falsch? Wobei ich das meiste auch aus der Schulküche bekam und die Elfen musste man nicht bezahlen. Sie hatten mich alle schon von Anfang an ins Herz geschlossen und ich brauchte eigentlich auch gar nicht mehr groß nach etwas zu fragen, ich bekam es sofort.
"Meine Mom arbeitet im Ministerium, wieso fragst du?", über den Themawechsel war ich etwas überrascht, was man mir sicher an meiner Mimik ansehen konnte. Über meinen Vater wusste ich nichts. Ich hatte nicht einmal eine Ahnung was für einen Blutstatus er hatte, wobei ich es oft auch leid war das zu erzählen, weshalb ich früher mal davon angefangen hatte zu sagen, dass ich ein Reinblut war. Immerhin war meine Mom es, also war es auch nicht wirklich gelogen.
"Oh, backen könnte ich auch mal ausprobieren. Wobei ich eher auf essen stehe anstatt es selbst zu machen", gab ich grinsend zu. Jeder, der mich auch nur ansatzweise kannte wusste an welchen Orten er mich suchen musste: Die Schulküche, die große Halle oder die Bibliothek. Schließlich musste ich auch zwischendurch tatsächlich mal lernen und Nachhilfe gab ich ja auch noch dazu. Da Julian schon zugesagt hatte mich zu begleiten gingen wir auch langsam den Gang entlang.
"Das ist in der Tat verwunderlich, wobei mich eigentlich schon wenig wirklich überrascht. In dieser Welt ist doch alles möglich. Und wer weiß? Vielleicht kennen ja auch noch weitere Freunde von uns diesen Geheimgang."

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Re: Geheimgang

von Zack am 03.07.2018 10:52

Der Zauberstab beleuchtete inzwischen nur noch den Boden, spendete so aber noch immer genügend Licht, sodass wir nicht wieder im Dunkeln standen. Sobald ich mich wieder in Bewegung setzen würde müsste ich ihn jedoch wieder anheben, denn ich stolperte ja schon, wenn die Sonne mir den Weg vollends beleuchtete und somit war ich im Dunkeln einfach nur hilflos. Deshalb rettete mir dieser Zauberspruch auch den Hals, wer wusste schon was auf mich zukam, wenn ich wirklich mal gar nichts mehr sah. Bei meinem Glück würde ich dann noch meinen Vordermann, wenn ich einen zu dem Zeitpunkt hätte, mitreißen und auf ihm landen. Keine schöne Vorstellung, vor allem wenn man bedachte, dass mir etwas in dieser Art sogar schon einmal passiert war. Es hatte kein gutes Ende genommen. Seine Erklärung nahm ich zur Kenntnis und überrascht war ich darüber definitiv nicht. Diesen Gang lernte man nur kennen, wenn man jemanden hatte, der davon bereits wusste.
"Das kann ich gut verstehen", dabei verbiss ich mir jeglichen Kommentar, irgendwie war mir heute nicht danach einen Witz auf Kosten meines Freundes zu machen. Vielleicht lag das auch daran, dass ich mit den Gedanken schon halb im Honigtopf war. Kaum hatte ich eine Mahlzeit beendet war ich schon hungrig auf die nächste. Selbst die Lehrer hatten es im zweiten Jahr aufgegeben mich belehren zu wollen, dass man im Unterricht nicht aß. Sogar in den Prüfungen war ich am Essen, der Mund wurde nur schnell geleert, wenn ich einen Spruch sagen musste, nur um dann wenig später auch schon wieder weiter mampfte. Dafür teilte ich aber auch mit meinen Freunden, weshalb ich es schon gewöhnt war, dass hungrige Mitschüler auf mich zukamen, da sie wussten, dass es bei mir immer etwas zu holen gab.
"Das stimmt. Ich hab echt großen Hunger auf die Süßigkeiten, die da warten", bestätigte ich und in meinen Augen tauchte ein vorfreudiges Funkeln auf, welches immer sichtbar war, wenn ich mich auf etwas besonderes freute. "Willst du mitkommen?", fragte ich ihn. Er konnte auch gerne ablehnen, dann würde ich alleine weiter gehen, nur fand ich es keine schlechte Idee ihn einzuladen, wenn wir uns hier sowieso schon getroffen hatten.
"Nur gelegentlich. Ziemlich unregelmäßig. Irgendwann reicht mir das Essen von den Elfen nicht mehr aus und dann mach ich mich auf den Weg. Im einen Jahr ist es häufiger, im anderen seltener. Erstaunlich, dass wir uns bisher hier noch nicht getroffen haben", merkte ich an.

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