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Re: Zimmer XY
from Vicky on 08/02/2018 09:50 AMPhelie hatte ja Recht. Ich sollte meine Seite wirklich unteruchen lassen. Ich hatte für heute genug den Helden gespielt. Ich nickte und mit einem weiterem Zauber waren alle meine Sachen in der Tasche verstaut und schwebten auf Kniehöhe neben mir. Ich musste nicht allzu lang überlegen, als sie mich fragte, was sie mir mitbringen sollte. "Unbedingt den Stapel mit den Klausuren. Alles, auch Federn und Tinte, liegen auf meinem Schreibtisch.", ich stoppte kurz, weil ich nicht genau wusste, wie ich das Folgende sagen sollte, ohne dass es zu auffällig ist. "Ähm", ich hustete und rubbelte kurz übern meine Nase, "auf meinem Nachttisch liegen noch ein paar Bücher. Außerdem... Ein Schüler hat in seinem Aufsatz den Namen einer Pflanze auf eine Familie bezogen. Ich wollte das noch überprüfen. Könntest du mir vielleicht noch die Familen Chronik, Band 2, mitbringen, bitte. Das wäre super lieb!", schloss ich und gucke sie erwartungsvoll an.

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Re: Zimmer XY
from Vicky on 07/21/2018 03:50 PMAls Phelie sich mit einem Küsschen und dem Satz:"Du bist keine Hexe, sondern ein Engel!", von mir verabschiedete, ließ sie mich mit einem komischem Gefühl im Herzen allein. "Engelchen" stand in geschnörkelter Schrift nämlich auch auf einer Kuscheldecke, die mir meine größte Schwester zur Geburt geschenkt hatte. Das Einzige, was ich wirklich von ihr habe, da sie ein paar Jahre später von Todessern entführt worden ist. Zusammen mit ihrem Mann und einem Kind in ihrem Bauch. Als Beweis, dass Elizabeth und Dean Caroll tot sind, wurde uns vor 15 Jahren ihre Herzen und Ohren unter den Weihnachtsbaum gelegt. Was mit dem Baby in ihrem Bauch passiert ist, weiß niemand. Um Gedanken an das Schlimmste zu ersparen, fingen wir an, zu glauben, es wäre mit seinen Eltern gestorben. Als hätte es geahnt, dass diese Welt nichts Gutes für es bereithält und doch lieber im Elysium bleiben wollte. Ich zog mich gedankenverloren aus, stieg in die Dusche, und ließ mich vom warmen, duftenden Wasser komplett einweichen. Dunkle, schmutzige Bächlein flossen im Ausguss zusammen. Ich wollte nach der Seife greifen, als mir bewusst wurde, dass ich sie draußen liegen lassen habe. Auch mein Zauberstab lag in schützender Trockenheit. Ich zog den Duschvorhang beiseite und angelte nach einem der weißen, flauschigen Badetücher. Die typische "außerhalb-der-Dusche-Kälte" schlug mir entgegen und ich beschloss, ganz schnell zu dem Korb mit dem Waschzeug zu schweben. Ich griff nach einer hell lila farbenden Seife, die nach Lavender und Kamille roch. Durch ihre Beschaffenheit, wusste ich, dass sie für Haare, als auch für den Körper geeignet war. Ich rieb mit dem Daumen darüber. An der Stelle, wo mein Daumen sie berührt hatte, sah sie aus wie poliert. Ich hob sie an meine Nase und lächelte, als ich feststellte, dass die Seife auch Kokosöl beinhaltete. Ich klopfte dem Hersteller gedanklich auf sie Schulter und bedankte mich zutiefst. Außerdem schnappte ich mir eine Körperbürste. Die schnelle Bewegung, erinnerte mich an meine schmerzende Seite und ich zuckte zusammen. Dabei fiel mein Blick auf das Muttermal. Es stach so deutlich von meiner hellen Haut ab, dass es mich beinahe ansprang. Ich blinzelte und einen Augenblick später war es wieder einfach nur ein dunkles Fleckchen, dass die Form eines Sterns hatte. Als Kind hat mein Vater mir versucht weißzumachen, dass ich im Himmel schon so viel herumgezappelt und herumgehopst wäre, dass ich eines Tages von einer Wolke gefallen bin und mit einem Stern zusammengestoßen bin. Daraufhin hatte Gott die Nase voll, hat mich geheilt - wobei er das Muttermal als Erinnerung hinterließ - und schickte mich auf die Erde. Als ich größer wurde, erfuhr ich, dass es leider einen viel einfacheren und unromantischeren Grund gab: Der Urvater unseres Geschlechts - Matteus van der Ferres - hatte eben dieses Muttermal. Durch Gene wurde dieses Merkmal weitergegeben. In der Linie, die am nächsten mit ihm verwandt ist, tritt es ab und zu auf. Wie zum Beispiel bei meiner Ururoma, mir und... Freya. Die Seife rutschte mir aus den Händen, was mich wieder in die Realität zurück brachte. Ich schwebte zu meinem Zauberstab, und hexte eine Gute Laune Playlist herbei. Ich war es müde, immer wieder in so dunkle Gedanken abzuschweifen. Ja, die letzten paar Stunden waren echt nicht die coolsten, das ist aber kein Grund Trübsal zu blasen. Ich versprach mir, dass ich nach der Dusche wieder im Gleichgewicht bin und mit klarem Kopf die schrecklichen Ereignisse der letzten Nacht verarbeite und strukturiert an die Arbeit gehe. In der Dusche sah ich 101 Gespräch. Mit meiner Familie, mit den Eltern meines Hauses, mit den Lehrern und Dumbledore und dem Ministerium. Ich sah Besuche in Askaban und Tee mit Scones Arbende mit Phelie und anderen Freunden. Ganz in der Zukunft sah ich Ruhe,- da es Frieden auf dieser Erde nie geben wird. Die Musik, die ich angemacht hatte, half mir, wieder in die Realität zu kommen und der Duft der Seife und das Gefühl von Sauberkeit spülten alle unnötigen Gedanken aus meinem Kopf. Mit einem flauschigem Turban auf dem Kopf und in ein weiteres fluffiges Badetuch gewickelt, begann ich mich mit der Kokosöl Bodylotion, die sich ebenfalls im Korb befand einzucremen, als Phelie aus der Dusche stieg. "Viel besser, oder?!", begrüßte ich sie. Mit einem Flicken meines Zauberstabs, war auch die schmerzende Seite meines Körpers eingecremt. Ich drehte leicht den Rücken zu ihr, sodass ich die mitgebrachten Klamotten aus dem Krankenhausshop anziehn konnte. Dabei versuchte ich so gut es ging, das Muttermal zu überdecken. Ich brauchte erst einmal Zeit für mich, um die Neuigkeiten zu verarbeiten. Ich lachte laut auf, als ich meine schwarzen Peeptoe Slingbacks aus fake Drachenleder, die aussahen, als hätte man sie gepflochten, neben dem Hocker mit meinen Sachen bemerkte. Ein Hauself des Krankenhauses hatte sie wohl repariert und geputzt. Ich drehte mich wieder um. Ich musste wieder lachen, als ich sah, wie ähnlich wir durch die gleichen Klamotten aussahen. "Und was machst du jetzt!", fragte ich sie. "Ich denke, dass ich zu erst mit den Eltern reden werde, die hier sind. Hoffentlich finde ich danach eine ruhige Minute, um den Bericht an Dumbledore und das Ministerium zu schreiben."

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Re: Zimmer XY
from Vicky on 06/24/2018 12:29 PMAls wir endlich bei den Duschräumen ankamen, fühlte ich eine Erleichterung, die ich noch nie in solcher Form erlebt hatte. Ab jetzt würde es nur noch bergauf gehen. Ich spürte es. Die Waschräume waren sehr, sehr sporadisch eingerichtet, dennoch auf hygenische Weise gemütlich. Kleine, boxige, gemuschelte Fenster beschienen weiße Fliesen, puderblaue Duschvorleger, geblümte Vorhänge und zwei weiß gepolsterte mini Sofas, die jeweils neben dem großzügigem Waschbeckenbereich platziert wurden. Ein Korb aus hellem Holz beeinhaltete Shampoo, Spülung, Duschgel, Peeling und Bodylotion in verschiedensten Duftrichtungen. Ich drückte Phelies Hand und hätte angefangen zu weinen, wären noch Tränen übrig. So lächelte ich die Zauberkunstlehrerin, die völlig verdreckt vor mir stand einfach nur breit an. Als sie mich fragte, wie genau der Zauber nun geht, musste ich noch breiter Grinsen. Man konnte die Ungeduld die sie ausstrahlte, beinahe anfassen. Hier ging es nicht nur um eine warme Dusche, sondern auch um einen Zauber der Zauberkünste, den der Nerd in ihr noch nicht kannte. "Dav hat den selbst entwickelt.", sagte ich zur Erklärung, als ich den Beutel mit unseren frischen Klamotten auf einen der Sofas fallen ließ. Ich zog meine smaragdgrünen Sling-Backs aus, als ich einen der Duschvorhänge beiseite schob und mich so zur Duschamatur stellte, dass Phelie gut sehen konnte. Ich stellte die rostige Dusche an und mit einem quietschendem Geräusch kam spuckend eiskaltes Wasser aus dem rostigen Hahn. -Natürlich von oben. Wie ein aufgeschrecktes Hühnchen sprang ich qieckend aus der Dusche. Für einen Bruchteil einer Sekunde war es komplett still. Dann brachen wir beide in schallendes Gelächter aus. Unser gluckesemhafts Lachen wurde von den kahlen Wänden zurück geworfen, was sich so komisch anhörte, dass ich mir den Bauch vor Kichern halten musste. Ein plötzliches Stechen im rechten Rippenbereich, holte mich in die Realität zurück. Als ich sah, dass sich eine kleine Schmutzpfütze, um mich gebildet hat, grinste ich noch einmal und stieg in die Dusche zurück. "Also", fing ich mit meiner Erklärung ein zweites Mal an, "Man muss das Wasser anstellen. Dann dreimal gegen die Amatur tippen und "Ducha Paradisíaco" sagen. Ok, probieren wir es aus." Ich hatte es kaum ausgesprochen, verwandelte sich das Wasser. Ein gleichmäßiger Strahl, sauberes, 37Grad warmes und leicht duftendes Wasser kam aus dem nun blitzblank poliertem Kopf. Das, was mich aber am meisten beglückte, war, dass das Wasser darüberhinaus glitzerte und Blumen in den buntesten Farben daraus hervor schwebten. Als ich aus der Kabine stieg, um mich für die Dusche meines Lebens nackig zu machen, hielt ich die Hand zum Abschlagen hoch. Wieder krampfte ich bei dem Schmerz, welches mein enthusiastisches Verhalten verursachte, zusammen.

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Re: Zimmer XY
from Vicky on 06/21/2018 05:41 PM"Mal was anderes... .", ich lächelte verschwörerisch, "Du hast bestimmt schon den hübschen Arzt kennen gelernt, der sich um die meisten unserer Schüler kümmert, richtig?! Auf jeden Fall hat der mir versprochen, dass ich die Duschen benutzen darf. Er hat mir außerdem verraten, wie man die Duschen so verhexen kann, dass sie zu Paradisduschen werden. Und ich nehme dich jetzt mit. Falls du keine Wechselklamotten hast - kein Problem. Dav und ich waren ein bisschen im Krankenhausshop einkaufen. Ich habe uns matchy matchy Pullis gekauft. Außerdem gab es ein gepunktetes Kleid und einen Jeansrock. Und um das ganze abzurunden," ich hielt zwei Paar dunkelgraue Slipper hoch, " Tadaaa." Ohne sie irgendwie zur Sprache kommen zu lassen, zog ich sie mit mir. Auch wenn ich unwohl bei dem Gedanken war, Freya allein zu lassen, brauchte ich einfach einen kurzen Moment Pause. Ich wusste ja, dass wenn etwas wichtiges passiert, die Ärtzte und Schwestern des St. Mungo's sofort bei ihr wären.

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Re: Zimmer XY
from Vicky on 06/17/2018 06:51 PMIch nickte traurig, und musste Ophelia Recht geben. Wer keine Hilfe möchte, den kann man nicht dazu zwingen. Sie reichte mir ein Taschentuch, woraufhin ich mir geräuschvoll die Nase putzte. Unter normalen Umständen, wäre mir das super peinlich. Die schlafende Freya und Phelie gaben mir aber das Gefühl, als könnte ich in ihrer Anwesenheit alles tun. Das keiner von beiden das Gesicht verzog, obwohl meine Körperhygiene gerade die eines Orgs entspricht, war vermutlich der Hauptgrund. Die Hufflepuff seufzte und ging dann zu Freyas Bett herüber. Ich wollte ihr gerade von der super News erzählen, dass wir uns in den Schwesterduschen für die Begegnung mit den Eltern zurecht machen dürfen, als Phelie mich auf einen sternförmigen Flecken auf Freyas Schulter aufmerksam machte. Schlagartig war ich hellwach. Mein Herz raste. Nein, nein, nein... das ist bestimmt nur Zufall. Das kann einfach nicht sein. Ich schüttelte den Kopf, als könnte ich damit die schockierenden Gedanken vertreiben und lächelte die Hexe aufmunternd an. Meine Freundin wusste, dass ich Sterne über alles liebte, und wollte mich einfach nur aufmuntern. Es ist bestimmt nichts. Ich trat an das Bett heran, um mir das Muttermal ebenfalls anzugucken.

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Re: Zimmer XY
from Vicky on 06/16/2018 10:31 AM(Leider weiß ich nicht, wer Quinn ist. Ihr Profil wurde, glaube ich, auch schon gelöscht, weshalb ich nicht nachgucken konnte. :( )
Der Pfleger ratterte allgemeine Floskeln herunter, die so viel verhießen wie, St Mungo's tut was es kann. Als der schmächtige Zauberer fast am Ende seines Berichts war, kam Pheli rein. Sie machte dem Pfleger deutlich, dass sie übernehmen kann, was er mit einem dankbarem Blick zur Kenntnis nahm und aus dem Raum eillte. Ich war so froh, dass es ihr gut ging und sie körperlich unversehrt war. Wenn wir später mal allein bei einer Tasse Tee zusammen saßen, musste ich unbedingt tiefer hinter ihre zuversichtlichen Maske gucken. Ich wusste zum Beispiel immer noch nicht, woher, wie, warum und überhaupt sie diesen Werwolfkratzer hat. Ich drückte ihren Arm, als sie damit begann, mich auf den neusten Stand zu bringen. Ich stand von meinem Hocker auf, obwohl mir alles weh tat, weil ich das Gefühl hatte, dass ich gleich ein bisschen... als bräuchte ich ein bisschen Höhe, um von den Neuigkeiten nicht sofort zum Boden gerissen zu werden. Dass es Sam wieder gut geht und den anderen Gryffindors wenigstens so gut ging, dass die verletzten in Hogwarts lagen, verwandelte meine verkrampften Mundwinkel zu einem kurzen Lächeln. Als ich von Quinns Tod erfuhr, erschlafften meine Gesichtszüge. Es gab also doch Tote. Ich entschied, dass wir den Eltern zusammen gegenübertreten sollte. Dann kam etwas, was ich nicht für möglich gehalten hatte. Die Worte "Es gab noch einen Toten, Matthew Croft", ließ meine Beine wegknicken. Zum Glück konte ich mich am Bettgestell von Freya festhalten. Matty tot?! Viele würden annehmen, dass er "nur" Kräuterkunde bei mir hatte. Das ist so aber nicht ganz richtig. Er hatte Kräuerkunde als UTZ Kurs, wodurch wir uns seit etwa einem Jahr jeden Tag gesehen hatten. Auch war er im Unterricht unglaublich motiviert und angagiert. Nach dem Unterricht hatte er mir oft noch stundenlang Löcher in den Bauch gefragt. Da er auch Wahrsagen und Zaubertränke als Abschlusskurse hatte, hat es oft damit geendet, dass ich ihm mit einer meterlangen Buchempfehlliste in die Bibliothek geschickt habe und ihm am nächten Tag säckeweise Bücher aus meinem eigenen Bestand mitbrachte. Des Weiteren ist der Minister ein sehr guter Freund meines Vaters, seine bezaubernden Mamis kenne ich aus dem Orden, weshalb ich weiß, dass Matti auch innerhalb seiner Familie mehr als geliebt und geschätzt wurde. Eine riesige Welle an Schuld wollte mich übermannen. Hatten die Familien nicht den Lehrern das Wohlergehen der Schützlige übertragen? Habe ich jetzt schon in meinem ersten Jahr komplett versagt. Tränen traten mir in die Augen. Meine beste Freundin berichtete außerdem von Freyas Schicksal. Wie kann man denn so sein? - Sein Kind einfach so liegen lassen, nur weil es zu viel Vertrauen in das Gute im Mensche hatte. Die Tränen liefen nun unaufhörlich, ohne dass ich es wirklich bemerkte. "Was machen wir denn jetzt? Hat Dumbledore irgendwelche Anweisungen gegeben, wie wir uns weiter verhalten sollen?". Ich zog Phelie mit mir auf die Plastikstühle. "Ich wollte meine Mutter fragen, ob sie die Schüler in den nächsten Monaten betreuen kann. Auch meine Brüder haben ein bisschen Ahnung von Traumatatherapie. Was meinst du?" Ich sprach mit zittriger Stimme, obwohl ich versuchte, die ganzen Emotionen in kleine Packete zu schnürren, um sie dann tief in meinem Innersten zu verstauen. Ich brauchte einfach einen klaren Kopf. Um die Päckchen kann ich mich später auch noch kümmern.

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Re: Zimmer XY
from Vicky on 06/09/2018 08:18 PM


In Freyas Krankenzimmer angekommen, ließ ich mich total erschöpft in einen der unbequemen Plastikstühle fallen, die an der Wand standen. Ich war so müde, dass sich dieser stahlharte Hocker wie ein Wasserbett anfühlte. Allein die Sorge um die Gesundheit meiner Schüler hielt mich davon ab, in einen ohnmächtigen Schlaf zu kippen. Die Jungs und Mädchen, die Eliana und ich aus diesem ekligem Keller gerettet haben, waren nun in sehr guter, ärztlicher Betreuung. Ich hofte, dass die Lehrerschaft von Hogwarts auch seelische Betreuungskurse auf die Beine stellen kann, wenn sich der erste Schrecken gelegt hat. Ich reckelte mich, um meine verkrampften Gliedmaßen zu lockern, als Freya im Schlaf anfing zu weinen. Ich stand auf und ging an ihr Bett. Ich strich ihr eine Strähne aus der Stirn und wunderte mich wieder einmal, um die familiären Gefühle, die in mir aufstiegen, wenn ich mich mit Freya beschäftigte. Sie erinnrte mich an... . Nein, damit kann ich mich jetzt nicht auch noch rumschlagen. Ein Pleger kam ins Zimmer und brachte mir eine dampfende Tasse Kaffee. Dankbar lächelte ich ihn an, als er die Monitore und Schläuche checkte, mit denen das zarte Mädchen wie ein Muggel Astronaut aussah. Aus seinem mitfühlenden Grinsen, entnahm ich, dass ich wohl so schlecht aussah, wie ich mich fühlte. Ich hatte aufgegeben, wie aus einem harmlosen Abend, an dem ich endlich genug Motivation gesammelt habe, um die Tests zu kontrollieren, ein 48h Überlebenskampf wurde. Ich hatte seit drei Tagen nicht mehr geduscht und an meinen Klamotten klebte Dreck, Pflanzensekret und Blut verschiedenster Leute. Allerdings nahm ich das gar nicht wirklich war, als ich an meinem Becher nimmte und mich mit kratziger und schleppender Stimme den Pfleger nach dem Zustand der Schüler erkundigte und welche Eltern schon eingetroffen sind.

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Re: Professor van de Ferres' Turmzimmer
from Vicky on 05/11/2018 03:09 AMIch war der festen Überzeugung, dass die beiden mich veräppeln wollten. -Da reist man Jahre um die Welt; schläft in zwielichtigen Parks, kostet die exotischsten Zaubertränke, rennt durch den Jungel und reitet auf Drachen... - und Nichts wirklich schlimmes ist passiert. Als ich aber Phelies ernsten Blick sah, atmete ich erst einmal tief aus. Das ist jetzt echt viel für so wenige Stunden. Als Ida dann in einen meiner Sessel zusammenbrach und Ophelia der ganzen Situation ein wenig Struktur verlieh, war auch mein überrumpeltes Gehirn wieder voll da. Allerdings lies' mich der Gedanke, dass ich liebend gern noch einmal Phelies Narbe eingecremt hätte, bevor sie sich in die Befreiung stürzt, nicht ganz los.
Und schon war sie aus der Tür. Bevor sie ins Schloss fallen konnte, hatte ich auch schon meine Nebelungenkatze auf den Weg zu Idas und Matthews Mama geschickt. Anschließend drehte ich mich den Siebtklässlern zu. In der Hoffnung mehr über die Situation zu erfahren, um dann korrekt handeln zu können, fragte ich: "Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass es einen geheimen Orden des Phönix für Jugendliche gibt, und Todesser einige Mitglieder entführt haben?"

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Re: Professor van de Ferres' Turmzimmer
from Vicky on 05/07/2018 08:07 PMIch stellte meine leere Teetasse ab, als Phelie sich schon merklich beruhigt hatte. Inzwischen waren 1 1/2h vergangen, mein Zimmer war aufgeräumt und ich bettfertig. Ich musste nur noch den Schlafanzug anziehen und konnte dann müde und erschöpft, wie ich nach diesem Schrecken war, ins Bettchen kriechen. Nur Phelie kann es passieren an einem Abend wie jeder andere, in einen Kampf mit einem Werwolf zu geraten. Da sie schon wieder einen komplett klaren Kopf hatte, begann ich ihre Fesseln zu lösen, als meine Zimmertür aufknallte und mir ein, mir leider unbekannter, osteuropäischer Junge und Ida, eine Schülerin aus meinem 7. Klasse Slytherin Kurs, gegenüber standen. Beide sahen ziemlich aufgelöst und geschockt aus. Ich guckte sie mit großen Augen an.

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Re: Professor van de Ferres' Turmzimmer
from Vicky on 04/20/2018 06:12 PMWährend Ophelia irgendwas zwischen ihren Zähnen hervorpresste und ihr Körper vor Lachen zitterte, las ich die nichts Gutes verheißenden Worte:" Falls Sie diesen Trank in Verbindung mit einer durch Werwölfen zugeführten Wunde verwendet haben,- und da bin ich mir ziemlich sicher, sonst läsen Sie das hier nicht - Sie Dummchen,- führt das zu erheblichen Nebeneffekten. Muggel würden es mit der euphorisierenden Wirkung durch Heroin, Zauberer mit der berauschenden Wirkung der Kichersamen vergleichen. Die Nebenwirkung an sich ist absolut harmlos. Allerdings besteht die hohe Gefahr, dass sich die Patienten durch die Rauschwirkung in Schwierigkeiten bringen und gehören deswegen strengstens beobachtet. Die Erscheinung kann bis zu 2h anhalten. Nach 1h ist aber das Größte vorbei und der Leidende verfällt nur noch in vereinzelte Lachflashes. Nach 7 1/2 Tagen ist der Verletze vollkommen genesen.- Vom Blutverlust, als auch von diesem Zwischenfall. An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass, ohne Ihre Faulheit, Ihr zu Behandelnder schon nach wenigen Stunden vollkommen gesund gewesen wäre." Ich stöhnte kurz auf. Dieser Autor ist echt super frech! Was erlaubt er sich denn. Erneut seufzend legte ich das Heft zur Seite und betrachtete Phelie. Ich traute mich nicht, ihr einen beruhigenden Tee anzubieten. Allerdings brauchte ich dringend einen. Da ich mich aber auch nicht traute, Pheli den Rücken zu zudrehen, trat ich an meine beste Freundin heran, stellte mich in Pose und sprach mit wackelnden Augenbrauen und seuselnder Stimme:"Incarcerus", meine kleine Honigbiene. Mami macht sich jetzt einen Tee und du bist jetzt kurz ganz, ganz brav, ok?". Zusätzlich gab ich ihr ein Küsschen auf die Stirn und schmuggelte ihr einen Magie blockenden Halbedelstein unter die Kissen auf denen sie lag.- Nicht dass sie noch auf dumme Ideen kommt.

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