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Re: Krankenflügel
von Hector am 11.12.2018 00:45Rose lächelte mich an und für einen kurzen Augenblick waren alle Sorgen und die Wut wie weggeblasen. Sie hatte schon immer so eine Wirkung auf mich gehabt. Plötzlich merkte ich, wie ich sie ebenfalls anlächelte. "Das hoffe ich doch stark!", meinte ich auf ihre Antwort hin. Dann wurde mir wieder bewusst, dass sie hier im Krankenflügel lag. Unwillkürlich runzelte ich besorgt die Stirn und fragte sie schnell: "Brauchst du irgendetwas? Soll ich dir vielleicht ein Glas Wasser holen?" Und dann musste ich wieder leicht lächeln. Diese ganzen Stimmungsschwankungen machten mich irre. "Natürlich habe ich mir Sorgen gemacht. Ich weiß leider nicht, was passiert ist. Das einzige, dass ich durch einen Gryffindor mitbekommen habe war, dass Cosimo dich blutend durch das Schloss getragen hat." Und erneut runzelte ich die Stirn, diesmal jedoch, weil sich die Wut wieder in mir breit machte.
Und diese Wut ließ ich dann einfach volle Kanne an Cosimo aus. Jemand anderes hatte es im Moment auch nicht verdient. "Ich habe hier nichts zu suchen? Entschuldige, aber ich bin ja wohl Roses Freund", keifte ich ihn an und mir fiel erst eine Sekunde zu spät auf, dass sich das Gesagte vielleicht falsch anhören könnte. Aber ich hatte im Moment bestimmt nicht den Nerv um mich zu verbessern. Das war auch der Grund, weshalb ich einfach weiter wütend fortfuhr: "Ein Unfall, natürlich. Und wie sah der bitteschön aus?! Und falls du alles versucht hättest, um es zu verhindern, würdest du jetzt hier liegen, und nicht Rose. Was übrigens auch besser gewesen wäre!" Sofort realisierte ich, was ich da gesagt hatte und mir tat es schrecklich Leid. Ich wusste nicht, was gerade in mich gefahren war. So etwas hätte ich niemals zu Cosimo gesagt,wenn ich nicht so schrecklich wütend gewesen wäre. Er war doch schließlich einer meiner engsten Freunde! Ich sah ihn entschuldigend an. Ich hätte das wirklich nicht sagen sollen. Und erst jetzt, weil ich kein Wort mehr raus bekam, bemerkte ich, dass Rose sich einmischte und versuchte uns zu beruhigen. Ich sah beschämt auf den Boden, fuhr mir einmal übers Gesicht und hielt einfach den Mund, damit mir nicht noch einmal irgendetwas entfuhr, was ich später bereuen würde.


Re: Krankenflügel
von Hector am 08.12.2018 00:27Ich kam an Roses Bett an und sah sie eine ganze Weile einfach nur leise an. Äußerlich konnte ich nichts mehr von einer Verletzung erkennen, aber das musste ja nichts heißen. Dass sie immer noch nicht ihre Augen geöffnet hatte, machte mir schreckliche Angst. Doch kaum hatte ich diesen Gedanken zu Ende gedacht, öffnete sie ihre Augen blinzelnd und lächelte mich sogar leicht an. Nach ihrem etwas kratzigen 'Hallo', hatte ich mich schon längst zu Rose runter gebeugt und legte immer noch besorgt eine Hand an ihre Wange. "Oh Merlin sei Dank", flüsterte ich. Die schlimmsten Befürchtungungen waren hiermit wie weg geblasen. Dennoch war da immer noch diese Ungewissheit und diese Wut. Ich wusste einfach nicht, was passiert war und hatte ihr somit auch nicht helfen können, was mich innerlich ziemlich fertig machte. Und ihre nächste Frage machte das Ganze auch nicht besser. "Leider nicht", knurrte ich leise. Man konnte allein schon an diesen zwei Wörtern erkennen, wie wütend ich war. "Wenn ich in deiner Nähe gewesen wäre, würdest du erst gar nicht im Krankenflügel liegen, sondern noch putzmunter Hogwarts unsicher machen", meinte ich, in dem Versuch die Stimmung etwas zu lockern und mich selber von der Wut abzulenken. Das war wohl schon immer meine Art gewesen, mit starken Gefühlen um zu gehen.
Ich richtete mich blitzschnell auf, als ich hörte, wie sich die Tür öffnete. Als ich dann auch noch Cosimo erblickte, ballte ich sofort meine Hand zur Faust. Cosimo war wohl der Letzte, den ich im Moment sehen wollte. Wäre er nicht einer meiner Freunde gewesen, hätte ich ihn mit Sicherheit schon angesprungen und am Kragen gepackt. Stattdessen stand ich nur weiter angespannt da und warf ihm regelrechte Todesblicke zu. Glück für ihn.
Als er sich dann auch noch dreisterweise neben Roses Bett stellte und ihre Hand nahm, konnte ich mir einfach keinen Kommentar mehr verkneifen. "Was hast du hier zu suchen?", keifte ich ihn regelrecht an. "Nur wegen dir liegt Rose hier! Tu jetzt bloß nicht so scheinheilig und besorgt!" Ich war wirklich kurz davor auf ihn los zu gehen und es kostete mich jeden Funken Selbstbeherrschung das nicht hier, nicht vor Rose, zu machen.


Re: Krankenflügel
von Hector am 06.12.2018 23:21Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so schnell gerannt, da war ich mir sicher. Ich sprintete einfach kopflos diesen Korridor entlang, während sich die Panik immer schneller in mir ausbreitete. Das durfte doch einfach nicht wahr sein! Ich musste immer wieder irgendwelchen Mitschülern ausweichen, einen rempelte ich sogar aus Versehen an. Aber ich hatte einfach keine Zeit und keinen Nerv, um mich noch dafür zu entschuldigen.
Es schien alles so unwirklich. Gerade eben noch, vielleicht vor 5 Minuten, saß ich gemütlich und ruhig am Gryffindortisch, während ich mich mit einigen meiner Mitschülern unterhalten und Witze gerissen hatte. Dann kam ein Junge zu uns, ich schätze, dass er ein Jahrgang unter mir war. Und dieser Junge hatte die Nachricht überbracht, wegen welcher ich nun wie irgendein Irrer zum Krankenflügel rannte. Er hatte uns erzählt, dass er von einem seiner Freunde mitbekommen hatte, dass Rose, ja ausgerechnet Rose, stark blutend von Cosimo in den Krankenflügel getragen worden war. Kurz nachdem er diesen Satz beendet hatte war ich auch schon aufgesprungen, um nach ihr zu sehen.
Ich hoffte wirklich inständig, dass es irgendein Gerücht gewesen war; dass der Junge mich nur auf den Arm genommen hatte, auch wenn ich mich dafür definitv bei ihm rächen würde. Aber das wäre tausend mal besser gewesen, als diese Angst, dass Rose irgendetwas Schlimmes widerfahren war. Immer wenn ich auch nur für einen kurzen Augenblick die Augen schloss, sah ich sie förmlich vor mir. Wie sie blutend und leblos in Cosimos Armen lag. Schnell schüttelte ich den Kopf, um dieses Bild aus meinem Kopf zu vertreiben. Das durfte einfach nicht wahr sein!
Nach gefühlten Ewigkeiten sah ich auch endlich die Türe des Krankenflügels vor mir. Es waren bestimmt erst 5 Minuten vergangen, trotzdem fühlte es sich so an, als wäre ich ein halbes Jahr lang gerannt.
Ohne zu klopfen oder mir die Zeit zu nehmen überhaupt erst einmal Luft zu schnappen, riss ich die Tür auf und suchte mit panischem Blick den Raum ab. Und dann sah ich sie. Sie lag in einem der Betten. Ich merkte, wie mein Herz für einen Moment aussetzte. "Nein, nein, nein. Das darf nicht wahr sein!", murmelte ich geschockt, als ich mich Rose näherte.


Re: Zukunftsplay » 8
von Hector am 04.11.2018 21:09(Oh nein; ich hasse sowas
)
Ich nickte, als mir Madison antwortete. "Es stimmt schon, dass man irgendwann alles kennt. Oder zumindest meint, alles zu kennen. Aber ich finde, dass man dennoch immer was zu tun hat. Man kann sich ja allein schon jederzeit mit seinen Freunden treffen, und da vergeht die Langeweile doch schnell. Aber so wird es in Ilvermorny bestimmt auch sein", erwiderte ich mit einem Lächeln. Bei so vielen Schülern fand man immer jemanden, der Zeit hatte. Selbst wenn man nicht auf der Suche war. Und die meisten Schüler waren ja auch nett. Aber halt leider doch nicht alle. Weswegen ich Madison noch riet: "Ach ja, und was mir gerade noch einfällt: Halt dich am besten von den meisten Slytherins fern. Die sind nicht gerade nett, vor allem nicht zu Gryffindors." Natürlich waren nicht alle so; es gab auch durchaus Slytherins mit denen ich befreundet war. Die Mehrzahl allerdings hatten keine guten und lieben Absichten.
Ich hörte meinem Gegenüber mit einem Lächeln auf den Lippen zu. "Weißt du, dass du im Moment richtig süß aussiehst?", fragte ich einfach gerade heraus. Als sie so vom Schnee geschwärmt hatte, hatte sie so gestrahlt und ihre Augen haben förmlich geleuchtet, was mich einfach selber zum Lächeln gebracht hatte. Ich liebte es, wenn Leute über Sachen sprachen, die ihnen Freude breiteten, weil sie dann immer so glücklich aussahen. "Und nebenbei bemerkt, kann ich dir bei allen Punkten nur zustimmen. Schnee ist einfach etwas wundervolles", fügte ich immer noch grinsend hinzu.
Ich blieb bei ihren nächsten Worten geschockt stehen. Ich sah sie einfach nur einige Sekunden lang perplex an, bevor ich meinte: "Was hast du da gerade gesagt? Dir wurde der sprechende Hut NICHT aufgesetzt?! Das ist ja eine Frechheit!" Das war für mich nämlich einer der schönsten Momente in meinem bisherigen Leben gewesen: Als ich als kleiner 11-jähriger mit etwas wackeligen Beinen nach vorne zu dem Stuhl gelaufen war, und man mir den Hut aufgesetzt hatte. Und als dieser sogleich den Namen meines Hauses gerufen hatte, hätte ich glücklicher und erleichterter nicht sein können. Umso mehr schockierte mich die Tatsache, dass Madison dieser Moment verwehrt worden war.
Nachdem ich mich nach einiger Zeit wieder von dem Schock erholt hatte, antwortete ich auf ihre Frage: "Und wir werden definitiv ein Abenteuer zusammen erleben! Weißt du, dadurch dass ich dich jetzt schon so sympathisch finde, wirst du mich so schnell nicht mehr los." Und das Gesagte war mein voller Ernst. Dieses Mädchen würde ich definitv nicht mehr in Ruhe lassen.
Ich hörte Maddie weiter zu und nickte erneut, während sie sprach. "Ja, das macht auch definitiv Sinn. Und in den zwei Jahren habe ich ja auch genug Zeit um dir beizubringen, wie du unter Briten gar nicht mehr auffällst. Und mit fast gar nicht nervigen Personen komme ich wunderbar klar, weil ich schließlich genau so bin", antwortete ich ihr grinsend, während ich mir kurz durchs Haar fuhr. Madison war definitiv die Art Person, mit der man Pferde stehlen konnte. Das wusste ich schon jetzt.
Als Maddie weiter sprach, überlegte ich einen Moment. Wollte ich mich vielleicht in Schwierigkeiten begeben und mir Hausarrest einhandeln, falls wir erwischt werden würden? Aber andererseits wäre es die perfekte Gelegenheit Maddie noch besser kennen zu lernen und diese wollte ich bestimmt nicht verstreichen lassen. "Na, wenn du mir sogar was ausgeben würdest, kann ich ja schlecht nein sagen. Also los!", sprach ich, immer noch lächelnd, während ich wieder aufsprang.


Re: Zukunftsplay » 8
von Hector am 01.10.2018 22:48Ich grinste das dunkelhaarige Mädchen schief an. "Ja, diese ganzen unvorhersehbaren Sachen machen das ganze Schulleben um einiges interessanter. Ich kann dir jetzt schon mit 100 %iger Sicherheit sagen, dass dir in Hogwarts bestimmt nie langweilig sein wird", erzählte ich ihr, immer noch grinsend. Und was ich sagte, meinte ich auch so. Ich kann mich ehrlich nicht daran erinnern, wann mir hier das letzte Mal todlangweilig war. Irgendwie gab es hier immer etwas zu tun oder zu erleben... Wie auch jetzt. Ich hätte auch nicht mehr damit gerechnet, eine neue Austauschschülerin aus Ilvermorny zu treffen.
"Ja, definitiv", meinte ich nickend und fuhr dann fort, "Hier ist es im Winter nämlich auch ganz schön eisig." In Schottland waren die Winter meistens ziemlich kühl. Aber das gefiel mir. Wenn es schneite, konnte man dann wenigstens Schneeballschlachten veranstalten und allgemein war der Schnee einfach wunderschön. Ich konnte mir Weihnachten ohne Schnee schon gar nicht mehr vorstellen.
Ich hörte ihr interessiert zu, als sie begann mir von Ilvermorny zu erzählen. "Hm, wenn du in Thunderbird, so war doch der Name?, warst, dann passt das ja auch, dass du jetzt in Gryffindor bist. Wir Gryffindors lieben Abenteuer nämlich auch." Nicht umsonst gehörten zu unseren Eigenschaften Mut und Tapferkeit.
Auf ihre nächsten Worte hin grinste ich sie nur weiter etwas verstohlen an. "Hm, wer weiß? Am Ende passt du dich so gut an, dass dich jeder für eine waschechte Britin halten wird." Nach einer kurzen Pause fuhr ich dann fort: "Perfekt, dann nenn ich dich ab jetzt so. Also, Maddie, wie lange wirst du denn in Hogwarts bleiben? Ein ganzes oder nur ein halbes Jahr?"
Das Grinsen auf meinem Gesicht wurde noch eine Spur breiter, als Maddie in meinen Witz mit einstieg. "Es wäre ein Albtraum", meinte ich dann nur mit einem Zwinkern.
Ich kratzte mich einen Augenblick lang verlegen am Hinterkopf, als Maddie mich das fragte. "Naja... Also theoretisch könnten wir uns schon aus dem Schloss schleichen und alles, aber wenn wir dann erwischt würden, gäbe das eine saftige Strafe... Man darf nämlich eigentlich nur an den Hogsmeade-Wochenenden in das Dorf", erklärte ich ihr dann.


Re: Zukunftsplay » 8
von Hector am 07.09.2018 23:16"Häufiger? Die richtige Antworte wäre wohl, dass sie es beinahe immer macht", meinte ich mit einem Kopfschütteln. Bei ihren nächsten Worten musste ich lachen. Sie hatte auf jeden Fall Humor, das machte sie für mich schon richtig sympathisch. "Einem Gerücht zufolge ist das einem Schüler sogar passiert, also pass auf und kauf dir am Besten Ohrenschützer", flüsterte ich ihr ins Ohr und tat dabei so als würde ich ihr ein Geheimnis verraten; musste dabei aber grinsen.
Ich hörte ihr gespannt zu, bevor ich fragte: "Ilvermorny? Wie ist es denn da? Habt ihr dort auch Häuser?" Ich war ziemlich neugierig, was andere Nationen anging und es interessierte mich immer, wie das Leben dort aussah. "Übrigens gefällt mir dein Akkzent", fügte ich dann noch mit einem Zwinkern hinzu.
Als wir dann schließlich beide im Gemeinschaftsraum standen und sie mir endlich auch ihren Namen verraten hatte, meinte ich nachdenklich: "Madison? Schöner Name... Kann man dich auch Maddie nennen, oder ist dir dein richtiger Name lieber?" Was Spitznamen anging, fragte ich lieber nach, bevor ich sie einfach benutzte. Ich hatte damit nämlich schon so einige schlechte Erfahrung gemacht. Und es gab auch schließlich Leute, die darauf bestanden, dass man sie mit ihrem richtigen Namen ansprach.
"Ich kann dir jetzt schon verraten, dass du im richtigen Jahrgang gelandet bist. Schließlich kannst du dann mehr Zeit mit mir verbringen", meinte ich, bevor ich aber anfing zu lachen. Wer mich wirklich gut kannte, wusste, dass ich solche Witze ständig riss, aber die waren natürlich nicht ernst gemeint, so eingebildet war ich dann schließlich doch nicht.
Als wir uns dann beide auf die Sessel gesetzt hatten, antwortete ich ihr dann noch: "Ja, also theoretisch gibt es da zwei Möglichkeiten. Bei der ersten musst du allerdings Glück haben. Und die wäre die Küche von Hogwarts. Die ist zwar versteckt, aber glücklicherweise kenne ich den Eingang. Manchmal, wie gesagt, wenn du den richtigen Tag erwischst, haben die Hauselfen Kekse gebacken und wenn du dann lieb fragst, ob du welche haben kannst, geben sie dir auch im Normalfall welche. Und die zweite ist das Zaubererdorf Hogsmeade, was hier in der Nähe ist." Nach einem kurzen, fragenden Blick meinerseits fügte ich hinzu: "Ich weiß nicht, ob du schon davon gehört hast? Da gibt es den Honigtopf, der verkauft die besten Süßigkeiten."


Re: Zukunftsplay » 8
von Hector am 04.09.2018 22:56Ich sprintete gerade die Treppen nach oben zu dem Gryffindorgemeinschaftsraum, wobei ich immer wieder einige Stufen auf einmal nahm. Es war der zweite Tag des neuen Schuljahres, und ich konnte beinahe nicht glücklicher sein wieder hier zu sein. Hogwarts war nach den ganzen Jahren nun doch zu meinem zweiten Zuhause geworden, auch wenn ich mir das als kleiner Junge nie hatte vorstellen können. Schule, so hatte ich damals noch gedacht, würde nie meins sein. Naja, aber was soll ich sagen? Zeiten ändern sich.
Ich war noch nicht einmal ganz an dem Portrait der fetten Dame angelangt, als ich sie schon singen hörte. "Oh nein... Nicht schon wieder!", murmelte ich, als ich bei einem dunkelhaarigen Mädchen ankam, die in meinem Alter zu sein schien. Ich musterte sie kurz und meinte dann mit einem entschuldigenden Lächeln: "Du bist doch die Neue, oder nicht? Und es tut mir echt Leid, dass du das schon mitbekommen musstest, aber dadran musst du dich leider gewöhnen." Etwas lauter, damit die fette Dame mich auch ja hörte, meinte ich: "Sie will leider nicht einsehen, dass sie keine Opernsängerin ist." Mein Blick wanderte von dem Mädchen zu dem Gemälde und lächelnd bemerkte ich, dass die fette Dame mich empört ansah. Und zum Glück aufgehört hatte zu singen!
Zufrieden sagte ich zu ihr: "Könntest du uns jetzt bitte rein lassen? Das Passwort lautet nunquam iterum." Grinsend sah ich dabei zu, wie das Portrait aufschwang und den Blick in unseren Gemeinschaftsraum enthüllte. "Danke", murmelte ich noch, während ich aber hörte, wie die Dame sich murmelnd über mich ungezogenen Bengel beschwerte. Genervt verdrehte ich die Augen und trat durch das Portrait. Ich drehte mich noch einmal zu dem Mädchen um und machte eine Handbewegung, dass sie mir folgen sollte, bevor ich ihr meine Hand entgegen streckte, um ihr dabei zu helfen durch das Loch zu klettern. "Ich bin übrigens Hector. Ich glaube wir sind im gleichen Jahrgang, oder?" Und nach einer kurzen Pause fügte ich noch hinzu: "Oh und ich hoffe du hast jetzt kein schlechtes Bild von Hogwarts. Glaub mir, hier ist es nicht so übel. Ich bin mir sicher, dass es dir hier gefallen wird."



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