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Re: Vergangenheitsplay » 4
von Sebastian am 30.07.2018 20:24Nun stand sie also komplett durchnässt vor mir. Ich war doch etwas froh, dass sie auch eher dunkle Klamotten bevorzugte und nicht gerade in weißen Sachen vor mir stand und mich auch noch so frech anlächelte. Vielleicht hätte ich dann etwas gesagt, was ich wohl bereuen würde. Bestimmt sogar. Als sie dann auch noch meinte, dass mir völlig durchnässte Klamotten ebenfalls stehen würden zuckte ich mit den Schultern. „Weiß nicht, ich hab´s nicht so mit eiskalten Wasser“, gab ich ihr zur Antwort und fing langsam an zu überlegen, was ich nun sagen sollte, warum sie und ich nun hier saßen. Ja warum eigentlich? Weil es mich langsam Quälte, so oft in ihrer Nähe zu sein und sie noch nie wirklich gefragt hatte, ob sie mit mir ausgehen würde? Na gut, ich dachte bis lang auch nicht, dass ich eine Chance bei ihr hätte, deswegen ja auch die Ausrede mit dem Lernstoff. War mir in diesen Moment die beste Ausrede Zeit alleine verbringen zu können. Beinahe fühlte ich Nervosität in mir aufsteigen und wandte den Blick von ihr ab. Es war mir immer noch in gewisser Weise peinlich, wenn andere meine Gefühle bemerkten und sie wohl am Ende gegen mich verwenden könnten aber ich musste endlich mit der Sprache rausrücken, dass hatte sie und unsere Freundschaft verdient. „Also, ich hab nicht wirklich eine Frage bezüglich des Lernstoffes, hast du ja eh schon gemerkt. Okay… ich überleg noch… Scheiß drauf. Hast du Lust mal mit mir auszugehen?“, fragte ich und wurde zum Ende hin immer leiser. Es war mir wirklich unangenehm so etwas vor ihr zu sagen. Vor allem, da ich nicht wusste, wie man mit so etwas umging. Ich war einfach schlecht in Zwischenmenschlichen Beziehungen. Und mich wunderte ja, dass ich überhaupt so etwas wie Freunde hatte.

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Re: "You're the only family for me"|| Seb & Xeno || Freeplay
von Sebastian am 30.07.2018 12:16Als er mich darauf ansprach, was für eine Art Alpträume es wären zuckte ich kurz mit den Schultern. Wie sollte ich es ihm denn Erklären, ohne nun auch vor ihm mit als kompletter Psychopath da zustehen? Das würde ich wohl nicht so wirklich schaffen, einen normalen Eindruck zu machen. Es wusste doch jeder, dass ich einfach nicht normal war. Dennoch ich versuchte es ja immer wieder aber es klappte eben nie wirklich gut.
„Es... naja... Alpträume eben. Blut, Tod, Feuer, noch mehr Blut... Ich sehe alles... habe meistens das Gefühl selbst diese schrecklichen taten zu vollbringen oder eher, mir dabei zuzusehen, wie ich es tue. Ich kann es nicht steuern. Ich kann es nicht verhinder. Was soll das heißen? Ist es eine Art Vorwarnung was passieren wird? Sind es wirklich nur Träume und fühlen sich nur real an?", somit hatte ich ihm also einen groben Einblick geben, was mich im Moment so sehr beschäftige. Und ich hoffte, er würde mir damit helfen, oder zumindest versuchen, mich zu beruhigen. Es wühlte mich auf, wenn ich darüber sprechen musste. Ich konnte es nicht so wirklich und dennoch suchte ich jemanden, dem ich es erzählen konnte. Ich versuchte immer noch vor ihm zu verbergen, wie unwohl ich mich fühlte so darüber zu sprechen. Kurz wischte ich meine verschwitzen Handflächen an meiner Hose ab und versuchte ihn möglichst in die Augen zu sehen. Er kannte mich so gut, dass er wohl meine Nervosität und auch sämtliches Unbehagen darin sehen würde. Dennoch würde er es nie gegen mich verwenden. Das wusste ich.

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Re: Vergangenheitsplay » 4
von Sebastian am 27.07.2018 09:22Ja vielleicht hätte ich sie einfach fragen sollen, ob sie nicht Lust hätte heute Abend mit mir etwas zu unternehmen. Aber irgendwie hatte ich es nicht geschafft sie wirklich einzuladen. Vielleicht aus rein aus Angst, um unsere Freundschaft oder ähnliches. Ich konnte es mir nicht leisten Freunde zu verlieren. Als sie auch noch meinte ich hätte etwas sagen sollen und mir keine Ausrede einfallen lassen sollen nickte ich kurz und kratzte mich verlegen am Hinterkopf. Naja vielleicht beim nächsten Mal. Wenn es so etwas überhaupt gab. Naja, wahrscheinlich, wir waren ja immerhin befreundet. Und ich wusste, ich konnte immer wieder zu ihr kommen, wenn ich irgendwie Hilfe brauchte oder ähnliches. Sie schien nicht gerade abgeneigt davon zu sein, dass ich sie nun mit Vorwarnung ins Wasser werfen würde. Vielleicht sollte ich es ja nun doch tun. Auch wenn ich es gerade mehr oder weniger genoss neben ihr zu sitzen und meinen Arm um ihre Hüften gelegt zu haben. „Ich bin auch nicht so wasserscheu nur war es einfach etwas Kalt“, rechtfertigte ich meine Reaktion. Aber da ich ja eh die Erlaubnis nun hatte sie in den kalten See zu werfen hob ich sie kurzerhand hoch und trug sie näher ans Ufer und ließ sie dann ins Wasser fallen. „Komplett durchnässt steht dir Ava“, meinte ich und grinste sie frech an.

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Re: Vergangenheitsplay » 4
von Sebastian am 26.07.2018 17:55Als sie sich leicht erschreckte fand ich das schon ziemlich amüsant. Aber als sie dann ihren Kopf zu mir drehte und scheinbar mit sich rang um mich nicht einfach anzuschreien oder sonst irgendetwas zu tun verging mir das grinsen. Na ganz toll, okay, ich hätte es wirklich gerade verdient, dass sie mich anschrie und sonst was ich war ja auch wahrscheinlich sogar noch ein paar Minuten zu spät dran aber hey, wer erwartete denn von mir schon Pünktlichkeit? Dafür war ich ja nicht gerade bekannt, egal bei wem. Aber dieses Treffen fing ja wieder ganz toll an. Wahrscheinlich hatte ich jetzt wohl endgültig verkackt bei ihr und konnte mir jetzt alles andere was ich von ihr wollte auch sparen aber gut. Als sie dann nach fragte ob ich nicht wirklich eine Frage zum Unterricht hatte sah ich erst sie ziemlich verwirrte an und dann auf ihre Tasche. Oh verdammt. Ich hatte mein Alibi vergessen. Die Tasche lag ganz einsam auf meinem Bett. Ich wollte sie ja noch mit nehmen, nur war ich ja eh schon zu spät und das hätte nur weiterhin Zeit gekostet. „Äh... Naja weißt ja ich hab nie irgendwelche Bücher dabei und du als Vorzeigeschülerin hast ja eh alles doppelt mit nicht?", fragte ich und lächelte sie kurz an. Na hoffen wir doch einfach mal, dass sie mir das jetzt abkaufte. Ich würde es ja an ihrer Stelle nicht tun. Aber sie wirklichte sichtlich amüsiert darüber na also konnte ich ja wohl doch noch irgendwie eine Chance haben hier irgendwie einen angenehmen Abend zu verbringen.
Als ich dann jedoch die Retourkutsche bekam und sie mich mit Wasser bespritze verzog ich das Gesicht. „Ugh ich war doch heute schon duschen. Außerdem, war ich doch eh noch nett zu dir. Ich wollte dich aus aller erstes in den See werfen. Aber das, kann ich ja immer noch nachholen", meinte ich grinsend während ich langsam einen Arm um sie legte und kurz davor war sie hochzuheben. Jedoch hielt ich inne. Ich wusste nicht, ob sie das so toll finden würde, würde sie jetzt ins Wasser fliegen oder ob sie dann einfach wutentbrannt gehen würde. Ich hatte ja schon öfter mitbekommen, dass sie es nicht so besonders toll fand, wenn man sie einfach anfasste, weswegen ich auch bereit war, meinen Arm zurück zu ziehen und mich mit etwas mehr Abstand neben sie zu setzen. Hing jetzt alles von ihren weiteren Reaktionen ab.

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Re: Vergangenheitsplay » 4
von Sebastian am 26.07.2018 15:32Erstaunlicher weiße verlief dieser Tag mehr als Ruhig. Überraschender Weise hatte ich weder verschlafen, noch etwas vergessen oder war wie fast immer zu spät. Vielleicht gab es ja wirklich noch Hoffnung für den völlig verpeilten Jungen, der ich nun einmal war. Oder eher nicht, denn wie hieß es so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel. Na ganz toll. Keine Hoffnung. Egal. Mehr oder weniger gelangweilt saß ich also heut ein allen Fächern und starrte mehr oder weniger vor mich hin. Es war so verdammt langweilig und unnötig. Was interessierte es mich denn, wann ich was brauchen würde oder was ich tun sollte, wenn ein Werwolf vor mir stand. Unnötig. Langweilig. Mir egal.
Dennoch wurde ich langsam etwas nervös. Vor einigen Tagen hatte ich Ava gefragt, ob sie eventuell heute Abend Zeit hätte sich mit mir zu treffen. Natürlich hatte ich einen Sinnlosen Vorwand gesucht, der war ob sie mir vielleicht etwas erklären konnte. War sehr unauffällig, oder eher auffällig? Wir hatten vielleicht nur ein zwei Fächer zusammen. Aber egal. Ich hatte ja auch nicht wirklich ein Problem eigentlich wollte ich einfach nur mit ihr zusammen am See sitzen und über belanglose Sachen sprechen. Naja vielleicht doch nicht allzu belanglos. Oder doch. Vielleicht sollte ich erst einmal sehen, was für eine Laune sie hatte und ganz nett fragen, wie denn ihr Tag bisher war.
Als ich beinahe panisch am Ende der letzten Stunde aufsprang und einige verwirrte Blicke erntete sah ich mich kurz um und alle packten langsam ein. Egal. Mir egal. Ich wollte einfach raus. Also verlies ich das Klassenzimmer lief zum Gemeinschaftsraum und hoch in meinen Schlafsaal. Wo ich beinahe hektisch meine schuluniform auszog und sie gegen etwas viel bequemeres eintauschte. Eine einfache schwarze Hose und einen ebenfalls fröhlich schwarzen Pulli. Warum denn auch auffällig bunt herumlaufen? Wurde überbewertet. Kurz strich ich mir durch die Haare. Waren nicht zu retten. Egal. Mein Blick fiel auf die Uhr. Verdammt, fast schon zu spät. Vielleicht sollte ich mich beeilen. So ein bisschen vielleicht.
Also machte ich mich auf den Weg zu Ava. Wir hatten uns am Ufer des Sees verabredet wo ich sie auch schon sitzen sah. Sollte ich so gemein sein und sie ins Wasser werfen oder es vielleicht lassen? Naaah. Als ich endlich hinter ihr stand und ihr kurz zu sah, wie vertieft sie ihn das essen ihres Apfels war lächelte ich leicht und legte hockte mich hinter sie „Hallo", meinte ich grinsend als sie leicht zusammen zuckte. Herrlich.

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Re: "You're the only family for me"|| Seb & Xeno || Freeplay
von Sebastian am 30.06.2018 17:42Kurz nickte ich während ich mich auf den Stuhl ihm gegenüber nieder lies. Mein Blick schweifte durch den kleinen Raum. So oft war ich schon hier, doch immer wieder entdeckte ich etwas neues, was dann doch meine Aufmerksamkeit besser auf sich lenkte oder mein Gegenüber. War vielleicht nicht gerade das höflichste für meinen Gesprächspartner aber für Höflichkeit war ich ja auch nicht wirklich bekannt. Ich wusste dass mich sämtliche Mitschüler und wahrscheinlich auch einige Lehrer als Freak sahen allein schon wegen meiner Faszination für Feuer und allgemein das zündeln. Aber deswegen war ich ja nicht hier. Deswegen hatte ich mich ja schon viel zu oft bei Xeno oder anderen ausgeheult. Langsam war es mir auch egal geworden, was anderen von und über mich dachten ich lebte einfach damit. Was sollte ich denn auch anderes tun?
Als er anmerkte, dass ich etwas blass sei und kränklich wirkte zuckte ich nur mit den Schultern. „Liegt wohl an zu wenig Schlaf... und naja an einigen Alpträumen", murmelte ich vor mich hin während mein Blick kurz Xeno´s traf und dann wieder durch den Raum wanderte. Ich konnte mich nicht mal dazu zwingen ihn anzusehen es klappte wirklich nicht. Vielleicht hatte ich auch einfach Angst, dass er irgendwelche Gefühlsregungen in meinen Augen sah, die ich sonst in einer Monotonen Mine verstecken konnte. Ich war vielleicht zu Gefühlen und –Regungen fähig nur... zeigen das war mein Problem was mir auch öfter gesagt wurde. Ich wusste nicht, sollte ich nun einfach weiter erzählen oder es einfach dabei belassen, dass ich einfach nur wieder einen meiner immer wieder kehrenden Alpträume hatte. Aber wieso fühlten sie sich alles so real an? Es waren doch nur Träume. Träumen konnten fast nie real werden. Zumindest meine Träume wurden es bis jetzt noch nie.

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Re: "You're the only family for me"|| Seb & Xeno || Freeplay
von Sebastian am 30.06.2018 15:03Zitternd sah ich auf meine vor Blut tropfenden Hände. Was hatte ich getan? Wieso? Wessen Blut war es überhaupt? Verzweifelt versuchte ich es abzuwaschen. Vergeblich. Wieso brachte ich mich immer wieder selbst in solche Schwierigkeiten? Wie sollte ich das denn nur erklären wenn jemand mich sah und nach fragte? Gar nicht. Weglaufen wäre die klügste Idee dabei. Irgendetwas knallte. Es hörte sich an, als würde jemand eine Tür an die Wand schlagen.
Plötzlich schreckte ich hoch Schweißgebadet lag ich in meinen Bett. Wie spät war es? Abend. Verdammt, ich hatte schon wieder einige Stunden verschlafen. Naja, auch egal. Kurz hob ich meine Hände und musterte sie im fahlen Licht, was durch die zugezogenen Vorhänge fiel. Sauber. Keine Spur von Blut. Beinahe erleichtert fuhr ich mir mit einer Hand übers Gesicht. Verdammt, das war wieder einer dieser Alpträume gewesen. Ob dieser etwas zu bedeuten hatte? Wahrscheinlich nicht. Ich versuchte mich zu sammeln und fing an zu überlegen. Nur noch ein paar Wochen und dieses Schuljahr war vorbei. Endgültig hatte ich dann nur noch ein Jahr, bevor ich von dieser Schule endlich frei kam und beinahe alles tun und lassen konnte, was ich wollte.
Langsam raffte ich mich auf und zupfte etwas an meinen Hemd herum. Sah noch annehmbar aus. Kurz strich ich mir durch die Haare. Naja, brachte nicht wirklich etwas aber sie waren jetzt nicht mehr allzu zerknautscht wie vorhin. Langsam machte ich mich auf den Weg vom Schlafsaal zu... Nun ein bestimmtes Ziel hatte ich nicht. Also irrte ich etwas planlos durchs Schloss. Hin und wieder kamen mir einige andere Schüler entgegen, welche dann doch eher einen großen bogen um mich machten. Soll mir doch recht sein.
In Gedanken versunken bemerkte ich irgendwann wo ich stand. Vor Professor Lovegoods Bürotüre. Sollte ich wirklich zu ihm gehen und fragen ob ich mit ihm reden konnte? Er war ja doch obwohl er Lehrer war mein engster Vertrauter. Er war beinahe so etwas wie ein Vater für mich, auch wenn uns nicht allzu viele Jahre Altersunterschied trennten. War er doch einer der wenigen, bei denen ich mich öffnen konnte und denen ich meine Probleme anvertrauen konnte und es auch wollte. Als ich anklopfte kam ziemlich schnell ein etwas Verwirrtes Herein. Na dann. Ich öffnete die Türe nur einen Spalt breit und schlüpfte hinein. Als ich Xeno sah lächelte ich kurz. Ich wusste nie so wirklich, wie ich mich ihm gegenüber verhalten sollte, wenn wir uns in Hogwarts über den Weg liefen. Ich kannte ihn doch schon, seit ich hier mit der Schule anfing.
Als er dann recht schnell weiter Sprach und das morgige Quidditch Spiel erwähnte nickte ich nur. Natürlich erwartete er als unser Hauslehrer Höchstleistung. Schließlich ging es ja um den Hauspokal. „ich werde mein bestes geben für unser Haus", murmelte und schenkte ihn ein etwas verunsichertes Lächeln. Wieso war ich nun etwas verunsichert? Verdammt. Ich war doch sonst auch nie wirklich unsicher ich sollte wirklich einfach mit ihm darüber reden. Es würde mich wahrscheinlich weiter bringen.
„Darf ich Sie mit einigen meiner Problemen belasten?", fragte ich etwas selbstsicherer wieder als zuvor.

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![[ehem.] Ravenclaw](https://static2.yooco.de/n/ee/408293/images/usergroups/orig/8059db243fb1068b97082fb6dd7272e8.png)







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