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Re: Vergangenheitsplay » 16
from Nathalia on 07/04/2018 04:44 PMIch füllte gerade das Glas eines älteren, etwas schmierigen Zauberers zum bestimmt zwanzigsten Mal auf, als mich diese eine bestimmte Stimme erstarren ließ.
Da ich gerade anders beschäftigt war, konnte ich ihn noch einen kleinen Moment ignorieren.
Trotzdem warf ich einen kurzen Blick aus dem Augenwinkel zu ihm, was nicht schwer war, da er fast genau neben dem schmierigen Zauberer, den ich gerade bediente, Platz genommen hatte.
„Bitte." sagte ich so freundlich wie möglich – im so tun als ob war ich erstaunlich gut – und schob ihm das Glas zu. Er grinste dreckig und ich erwiderte es keck. „Wenn du noch irgendetwas willst – einfach rufen." zwinkerte ich, bevor ich mich Christian zuwandte. Das „Immer doch Süße." des kleinen Zauberers, versuchte ich zu verdrängen.
Ich biss die Zähne zusammen und bemühte mich um einen neutralen Gesichtsausdruck. Die Versuchung, ihm eine Bar am anderen Ende der Welt zu empfehlen, war ziemlich groß, aber ich gab mir alle Mühe, es nicht auszusprechen. Stattdessen zog ich eine Flasche Rum aus dem Regal. „Der soll recht gut sein. Wenn man sich so etwas denn leisten kann." ich stellte ihn auf dem Tresen ab. „Und verträgt." fügte ich noch hinzu. Ich hatte mir etwas bissiges einfach nicht verkneifen können. Jetzt sah ich ihn doch an. Fehler. Im Halbdunkeln der Bar wirkte er noch anziehender, als auf dem überbevölkerten Universitätsflur. Schnell rief ich mir wieder ins Gedächtnis, wie er war. Das Ganze wirkte Wunder. Meine Konzentration war zwar nie vollends flöten gegangen, aber ich musste sehr wohl zugeben, dass sie jetzt, wo ich mir wieder klargemacht hatte, was für ein Arsch er war und das ich keine weitere Kerbe an seinem Bettpfosten sein wollte, besser unter Kontrolle war.
„Natürlich gibt es auch noch die Standards. Feuerwhiskey, Bier und eine russische Spezialität-" während ich sprach beugte ich mich immer weiter vor, legte schließlich die Arme auf den Tresen und sah ihn herausfordernd an. Nach einer kurzen Pause redete ich weiter. „-Vodka." Mein Gesicht war nun nur noch Zentimeter von seinem entfernt. Ich grinste und sah ihn abwartend an. Dann griff ich nach dem Tablett, dass mir mein Kollege – Steve hieß er glaube ich – reichte. Ich tat, als hätte ich mich nur wegen des Tabletts so weit über den Tresen gelehnt und begann, die Gläser mit dem Schwung meines Zauberstabes abzuwaschen. „Also. Was möchtest du?" fragte ich und legte den Kopf schräg. Der erste Schock, den sein unglaubliches Äußeres jedes Mal auslöste, war endgültig überwunden. Für dieses Zusammentreffen zumindest.
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Re: Vergangenheitsplay » 16
from Nathalia on 06/28/2018 04:21 AMGlücklicherweise musste ich erst gar nicht nachfragen, das Mädchen fing auch so schon an zu plappern. Kurz überlegte ich, ob ich sie wohl je wieder loswerden würde.
Während sie erzählte, musste ich mich konzentrieren, zwei Dinge nicht zu tun. Das eine war, nicht die Augen über die Dummheit der Kleinen zu verdrehen und das zweite war, meinen Blick nicht zu dem Fenster schweifen zu lassen, welches mich von Christian Rookwood trennte.
Die ganze Geschichte war recht einfach gewesen. Und leicht zu durchschauen. Sie war neu und leichtgläubig, hatte sich von ihm um den Finger wickeln lassen, hatte mit ihm geschlafen und während sie sich davon sonst was versprochen hatte, war es für ihn wohl nur eine einmalige Sache gewesen. Danach hatte sie wohl noch mit anderen seiner 'Opfer' gesprochen. Sein Muster war immer dasselbe. Flirten, Sex, Wegschieben. Wieso waren alle an dieser Universität nur so dämlich? Klar, er sah gut aus, aber informierte man sich nicht vorher über den Charakter einer Person? Ich schüttelte den Kopf. Ich wollte kein weiterer Name auf einer wohl nie endenden Liste werden, an den er sich nicht mehr erinnerte. Ich würde keiner werden.
„Niemand bietet ihm sonst Paroli." sagte sie bewundernd und sah mich ebenso an. „Ich glaube, du solltest dich wirklich vorsehen. Du machst es für ihn nur noch interessanter." Sie schien wirklich besorgt zu sein, weswegen ich nickte. Ich konnte auf mich selbst aufpassen.
Als wir aufgegessen hatten, liefen wir zu unserer nächsten Vorlesung, wobei ich wiedermal erstaunt feststellte, wie gut sie sich auskannte. Für einen Erstsemester zumindest. Als ich fragte, erklärte sie, dass sie das Fach gewechselt hatte, da Muggelkunde nicht ihr Ding gewesen war, wie sie geglaubt hatte. Das hätte ich ihr vorher auch sagen können. Muggel waren erbärmliche Kreaturen. Wieso sollten sie es also wert sein, studiert zu werden?
Die nächste Vorlesung lenkte sie zum Glück etwas von mir ab, so dass ich endlich meine Ruhe von ihrem Gequatsche hatte. Merlin, wie nervig das geworden war. Auch diese Vorlesung war recht interessant und der Dozent war so gut in seiner Lehrfunktion, dass ich mich tatsächlich freiwillig in eine Liste eintrug, mit der man sich für eine einmalige Zusammenkunft von Erstsemestern und Studenten aus höheren Fachsemestern, anmeldete. Diese würde morgen früh stattfinden, weswegen es mich nicht wunderte, dass sich abgesehen von mir nur noch neun weitere eintrugen. Ich schlief sowieso nie lange und neun Uhr war doch wirklich eine tragbare Zeit.
Dieses Mal konnte ich den Flur ohne weitere Umstände und ohne plappernde Mitstudentin, überqueren und meinen letzten Kurs für heute überstand ich auch sehr gut. Endlich war es auch um psychische Zauberflüche gegangen, worin ich voll und ganz aufgegangen war.
Etwas k.o. betrat ich die Cafeteria. Ich würde einen Großteil meiner Zeit wohl hier verbringen, da ich unfähig war auch nur Nudelwasser zu kochen. Ich schlang hier schnell eine Portion Auflauf herunter – wobei ich mich prompt verbrannte – und sprintete dann in mein Zimmer, wo ich mich für meine Schicht an der Bar umzog. Ich wollte das Vermögen meiner Eltern nicht sofort auf den Kopf hauen, da ich es immer noch für eine spontane Flucht brauchen könnte.
Pünktlich um acht Uhr stand ich hinter der Theke und bediente seltsame kleine Zauberer und andere Kreaturen...
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Re: Vergangenheitsplay » 16
from Nathalia on 06/28/2018 02:44 AMIhr letzter Satz klang etwas verstört und da ich plötzlich befürchtete, etwas wichtiges überhört zu haben, sah ich fragend zu ihr. „Entschuldige, was hast du gesagt?"
Sie sah ziemlich traurig aus und einen winzigen Teil in mir kümmerte das tatsächlich. Er war nicht stark genug, um echte Sorge auszulösen, aber er war da. Ich war schließlich kein herzloses Monster und wollte es auch niemals werden, schließlich hatte ich am eigenen Leib erfahren, was dann selbst mit denen geschah, die man eigentlich lieben oder zumindest mögen sollte.
„Christian. Christian Rookwood starrt dich an." flüstert sie erneut. Mein fragender Blick verschwand nicht. Wer zum Teufel war denn... doch diese Frage erübrigte sich, als ich dem Blick des Mädchens, dessen Namen ich schon wieder vergessen hatte, folgte. Der gutaussehende Unbekannte hatte also einen Namen. Christian.
Wir liefen unweigerlich aufeinander zu und in dieser Zeit, in der er unsere Stimmen noch nicht vernehmen konnte, redete die Kleine weiter auf mich ein, nur dieses Mal hörte ich ihr auch zu.
„Er ist eiskalt. Ein Herzensbrecher von der ganz miesen Sorte. Er benutzt dich, solange es ihm passt und dann wirst du fallen gelassen. Pass nur auf." Ihre Stimme war schwer von unverweinten Tränen. Ich fragte mich, wie lange es her war, dass er ihr Herz gebrochen hatte. Ihrem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, nicht sehr lange. „Keine Sorge, ich kann mich schon wehren." erwiderte ich, als uns nur noch Schritte trennten. „Das dachte ich auch..." wisperte sie.
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Re: Vergangenheitsplay » 16
from Nathalia on 06/26/2018 06:36 PMIch spürte, wie ich unter seinem prüfenden Blick nervös wurde. Mein gesamter Körper begann zu kribbeln. Glücklicherweise wusste ich, dass mein Poker Face perfekt war und keine physischen Anzeichen zu erkennen waren. Das hatte ich früh gelernt. Ich zuckte nicht einmal mit der Wimper und hielt seinem Blick stand, erwiderte ihn sogar.
Erfreulicherweise brach er nach kurzer Zeit den Blickkontakt ab um auf meinen Raumplan zu begutachten. Leider war seine Stimme nicht weniger intensiv, als seine Augen. Auch diese sorgte für ein heftiges Kribbeln, welches sich durch meinen Körper zog.
Seine Beschreibung war recht einfach und ich nickt, als Zeichen, dass ich verstanden hatte.
Sein Gesichtsausdruck wandelte sich so plötzlich, wie das Wetter im April. Er wirkte auf einmal genervt und sein schnippischer Kommentar, ließ mich stutzen. Er hatte doch gefragt, ob er helfen konnte?! Er spielte mit mir, aber das Spiel konnte ich auch spielen. Das erste mal, seit er mich angesprochen hatte, ließ ich meinen neutralen Gesichtsausdruck fallen und sah ihn nun etwas hochmütig, mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Du kennst das also?“ meine Stimme wurde mitleidig. „Hast dich wohl öfter verlaufen was? Aber keine Sorge, ich bin nicht so schusselig wie du.“ Ich belächelte ihn, drehte mich schwungvoll um und grinste den Jungen in den ich gelaufen war an. „Wir sehen uns vielleicht nochmal.“
Dann ging ich drei Schritte, blieb stehen und warf einen Blick zurück zu dem gutaussehenden Typen. „спасибо.“ nickte ich und folgte dann seiner Beschreibung zu meinem Raum.
Am Ende des Ganges befand sich eine Treppen und ich starrte diese kurz verwirrt an, während ich auf sie zuging. Hätte ich vorher links abbiegen müssen? Die Blöße, zurückzugehen und nachzusehen, wollte ich mir nicht geben, also stieg ich die Stufen nach oben. Tatsächlich ging der Gang, oben angekommen, geradeaus weiter. Und nach kurzer Zeit konnte ich auch nach links und fand dann auch recht schnell meinen Raum auf der rechten Seite.
Die Vorlesung an sich war sehr interessant, auch wenn die Einführung in die Fluchkunde sich erstmal stark auf physische Flüche bezog und psychische eher meinen Geschmack trafen.... Aber das würde schon noch kommen.
Ich verließ den Hörsaal mit dem Mädchen, welches mich schon während der Vorlesung zugequatscht hatte. Ich nickte immer mal wieder, obwohl ich ihr nicht wirklich zuhörte. Meine Gedanken flogen immer wieder zu dem Typen von vorhin.
Ich ließ sie weiterreden und lief stillschweigend neben ihr her, wenigstens wusste sie, wo wir jetzt hin mussten. Oder wollten. Die Cafeteria hatte ich ja allerdings eigentlich schon gesehen... Schließlich hatte er dort gesessen.... Und schon wieder war er wieder in meinen Gedanken aufgetaucht. Verflucht! Wie ich ihn dafür hasste....
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Re: Vergangenheitsplay » 16
from Nathalia on 06/25/2018 03:24 PMBevor mein Gegenüber auch nur Luft holen konnte um zu antworten, wurde er auch schon unterbrochen. Wer auch immer hinter mir stand hatte eine unglaubliche Stimme, die mir Hitzewellen durch den Körper sandten und augenblicklich wurde mein Körper von einem angenehmen Schaudern ergriffen. Ich drehte mich um und starrte in eisblaue Augen. Der Junge, mit dem ich gerade eben noch geredet hatte, war vergessen.
Es war der Typ, wegen dem ich überhaupt mit dem anderen zusammengestoßen war. Aber wo kam er denn auf einmal her? Mein Blick wanderte verräterischer Weise zu dem Tisch, an dem er bis eben noch gesessen hatte. Aber der Platz war natürlich leer. Was hatte ich auch erwartet? Zwillinge? Innerlich verdrehte ich die Augen über mich selbst.
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Re: Vergangenheitsplay » 16
from Nathalia on 06/05/2018 10:46 PMHastig ging er einen Schritt zurück und trug damit auch den etwas rauchigen Geruch mit fort. Ich fand diesen Geruch nicht unangenehm, aber ich konnte auch nicht behaupten, dass es mein Lieblingsgeruch war.
Er scheint ziemlich überfordert zu sein. Und das amüsiert mich auf eine seltsame Weise. Ich hatte schon öfter erlebt, dass ich Menschen überforderte. Zu Hause...
Mein Lächeln wurde noch etwas breiter, als er zögerlich antwortete. "Nein nein, alles gut. Mein Kopf hält schon so einiges aus." Nicht nur mein Kopf.... Ich im Allgemeinen.
Ich verspürte das Bedürfnis, mich zu erklären. Warum wusste ich nicht. Aber ich konnte ihm schlecht sagen, dass ich einen Mitschüler beobachtet hatte und ihn deswegen fast über den Haufen gerannt hätte. Obwohl, warum eigentlich nicht. "Ich war zu sehr mit dem Anstarren einer anderen Person beschäftig." Ich zwinkerte ihm grinsend zu. "Entschuldige nochmal." Wiederholte ich und mein Blick wanderte unwillkürlich zurück zu dem Unbekannten, der vor wenigen Minuten bereits meine Aufmerksamkeit erregt hatte. Wer das wohl war? "Hey, du wirkst, als würdest du dich hier auskennen.. Weißt du zufällig, wo die Erstsemester ihre erste Vorlesung in Fluchende haben?" Fragte ich. Während ich sprach, registrierte ich zwei Dinge. Erstens war ich unnatürlich offen und freundlich einem Fremden gegenüber. Normalerweise hielt ich mich eher im Hintergrund - nicht, dass ich schüchtern war, nur hielt ich nicht sonderlich viel von zu viel Gesellschaft. Kurzum: es war ungewöhnlich, dass ich auf die anderen zuging. Und zweitens, er wirkte nicht sehr viel älter als ich, vermutlich waren wir sogar im selben Alter... Also woher sollte er es wissen. Generell - selbst wenn er schon länger hier war, wieso sollte er so etwas wissen, wenn er es nicht selbst studierte? Waren einem die anderen Studiengänge und wo die Vorlesungen dieser gehalten wurden nicht egal? Mir wäre es das. Ist es. Trotzdem sah ich ihn abwartend an, vielleicht war er ja einer dieser überhilfsbereiten Streber, die allen helfen wollten. Obwohl er ganz und gar nicht so aussah....
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Re: Vergangenheitsplay » 16
from Nathalia on 06/01/2018 07:37 PMHeute würde der Unterricht beginnen und ich würde das erste Mal unter die Menschen hier kommen müssen. Etwas, das mir missfiel. Mehr, als ich zugeben wollte. Briten. Allesamt. Das an sich war kein großes Problem. Meine Großmutter mütterlicherseits war Britin gewesen, weswegen ich diese Sprache um einiges besser beherrschte, als meine eigene Landessprache. Diese würde hier wohl noch mehr in den Hintergrund rücken, denn ich wollte nicht noch mehr auffallen, als sowieso schon. Meine flammend roten Haare waren allerdings keine große Hilfe, was dieses nicht – auffallen anging.
Ich schlängelte mich geschickt durch die langen Korridore des Gebäudes, auf der Suche nach diesem dämlichen Raum, in dem meine erste Vorlesung – oder wie das hier genannt wurde – stattfinden würde.
Ich wusste nicht, wodurch er meine Aufmerksamkeit erregte, er saß einfach da, wie aus Stein gemeißelt und starrte wütend und missgelaunt vor sich hin und doch... blieb ich kurz stehen und heftete meinen Blick auf ihn. Wie konnte ein einzelner Mensch nur so viel Unbehaglichkeit ausstrahlen und trotzdem so anziehend wirken. Zumindest auf mich, denn alle anderen schienen einen weiten Bogen um ihn zu machen. Seine blonden Haare sind etwas durcheinander geraten, vielleicht streicht er öfter mit der Hand durch diese? Seine Augen – so weit ich diese erahnen kann, sind eisblau. Ich schüttelte den Kopf und wandte den Blick schwerfällig von der Person ab. Genau so etwas sollte ich meiden. Menschen, die mir etwas bedeuten könnten und eines war klar, so, wie allein dieser kurze Blick, den ich ihm geschenkt hatte, auf mich gewirkt hatte, würde er mich vereinnahmen, sobald ich es zuließ. Und genau das würde ich nicht tun.
Um nicht Gefahr zu laufen, ihm noch einmal eines Blickes zu würdigen, lief ich weiter.... Und knallte prompt mit jemandem zusammen, da ich zu fokussiert darauf gewesen war, nirgendwo hin zu sehen. Super. Da es meine Schuld war, reiße ich mich zusammen und setzte ein freundliches Lächeln auf. „Tut mir leid. Ich hab nicht aufgepasst. Ist alles in Ordnung?" frage ich, während ich mir selbst die Stirn an der Stelle reibe, die nähere Bekanntschaft mit dem Menschen vor mir gemacht hat. Als ich in seine Augen sehe, wird mein Lächeln etwas echter. Er sieht freundlich aus. Wie jemand, den ich mögen könnte. Nicht gefährlich doll, aber doch so sehr, um ihn um mich haben zu wollen. Vorausgesetzt, sein Blut ist sauber. Schnell betrachte ich ihn weiter. Er ist etwas größer als ich, sein dunkles Haar wirkt gepflegt und seine Augen sind strahlend blau. Es gibt bestimmt einige, die diesem Farbton verfallen würden. Ich nicht.
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