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Alena

24, Weiblich

Hogwarts [ehem.] Gryffindor Jahrgang 7 Reinblut Naiv Demiguise Covenant Duellierclub Magische Kreaturen AG Fan Dreamer Frei

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Re: Vergangenheitsplay » 1

von Alena am 01.09.2018 15:24

Ich war nicht Menschenscheu oder hatte Berührungsängste aber bei männlichen Freunden war das dann durchaus was anderes zumal ich bis vor kurzem ja noch in einer sehr glücklichen Beziehung mit Lake gewesen war. Zwar war er definitiv kein eifersüchtiger Typ aber ich wollte da von meinen anderen männlichen Freunden auch gar nicht zu engen körperlichen Kontakt. Dementsprechend war es mir sehr Recht als Ryan dann wieder etwas Abstand zwischen uns brachte. "Ja mein Ding wäre es womöglich auch nicht unbedingt geworden wenn ich damit nicht aufgewachsen wäre. Und so die typischen Schiki Micki Klamotten und alles ,mag ich ja auch nicht so, ich mache mehr so Mode für jedermann, also zumindest kann ich mir das gut vorstellen.. Und hey du singst? Das fin de ich richtig cool, kann ich dich vielleicht irgendwann mal singen hören?" Ich wollte und würde ihn da auch definitiv nicht bedrängen ich fände das nur sehr nett und ich war ja auch neugierig. Der Weg zur Wiese gestaltete sich ziemlich schweigsam nachdem die Katze nun aus dem Sack war, nicht einmal meine beste Freundin wusste davon oder andere gute Freundinnen. War schon etwas komisch es laut auszusprechen und vor allem mit Ryan darüber zu sprechen. Ich war nicht sehr glücklich über die Trennung aber ich wollte wirklich nur das es ihm gut ging, wenngleich es uns jetzt wohl erstmal beiden ziemlich dreckig ging.. Aber ich konnte Ryan ja schlecht sagen was hinter der Trennung steckte, oder? Ich ließ mich auf der Wiese nieder, nachdem wir bei dieser angekommen waren und blickte Ryan beinahe erschrocken an bei seiner Frage. Ob Lake mir weh getan hatte? Gott bewahre das würde er niemals Tun! Dementsprechend sehr heftig schüttelte ich den Kopf. "Nein Lake hat mir nicht weh getan, das würde er niemals Tun. Und du konntest es ja nicht wissen, ich glaube dass weiß noch niemand. Vielleicht Lake´s bester Freund aber ich habe es noch niemandem erzählt.. Wie es dazu kam? Das ist eine lange Geschichte.." Was ich darauf antworten sollte wusste ich auch nicht Recht, Lake hatte absolut nichts falsch gemacht an allem war mein Vater Schuld.

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Re: Vergangenheitsplay » 1

von Alena am 01.09.2018 12:56

Manchmal fragte ich mich schon wie Ryan immer so fröhlich sein konnte aber andererseits war dass ja überhaupt nicht schlimm und machte ihn zu einem sehr angenehmen Zeitgenossen, mit dem man gerne zusammen war. Dementsprechend freute ich mich natürlich als er meinte das wir unbedingt etwas gemeinsam machen sollten, das fand ich toll. Ich warf bei seiner Frage einen Blick auf meinen Block und kratzte mich leicht verlegen am Hinterkopf. Auch das er mir ziemlich nahe war bermerkte ich natürlich und nach der Trennung von Lake war mir das... nicht wirklich so ganz angenehm. Unangenehm wäre aber auch das falsche Wort. Keine Ahnung aber irgendwo störte es schon, zumindest ein wenig. Erschien mir einfach nicht richtig. Aber nun gut, ich sah das Bild an und sagte dann: "Ähm das ist ein Entwurf für ein Ballkleid, das hab ich für meinen Vater gemacht, der ein berühmter Modedesigner in Paris ist." Nicht das ich damit angeben wollte, nein ich wollte es nur irgendwie erklären und ich war ja auch damit aufgewachsen und designte gerne eigene Kleidung. Seinen Vorschlag fand ich gut, also auf die Wise zu gehen und meine Antwort wartete er auch gar nicht ab und so folgte ich ihm. Es war ja auch noch schönes Wetter das musste man ausnutzen und den Hyppgreifen mochte ich wirklich sehr gerne. Okay naschen war nun nicht so wahnsinnig meines, natürlich tat ich das auch manchmal aber ich bekam dann auch sehr schnell ein schlechtes Gewissen. Mein Vater war ja auch immer wahnsinnig hinter meinem Gewicht her, weil er immer meinte "Designer und Models müssen immer eine tadelose Figur und ein absolut gepflegtes Äußeres aufweißen. Das er mich damit als Kind regelrecht in die Magersucht getrieben hatte war ihm ja egal. Noch immer war ich relativ weit von meinem Idealgewicht entfernt aber ich konnte halt nicht immer so wirklich gut essen, ich war schon sehr schnell satt. Und seit der Trennung fehlte mir erst Recht der Appetit auch wenn ich mir das nicht wirklich anmerken ließ.  Die Trennung war in gewisser Weise ja auch auf den Mist meines Vaters gewachsen, von wegen ich sei noch viel zu jung und sollte ich Schwanger werden würde er mich umbringen und sowas. Zwar traute ich Gabrielle nicht wirklich zu mich zu töten, er war mein Vater aber die bloße Aussage hatte mich sehr vertört. Die Trennung lag also keineswegs daran dass ich Lake nicht mehr liebte, im Gegenteil ich hatte wahnsinnige Angst um ihn und ich hatte mein eigenes Herz gebrochen mit dieser Trennung. Ryan´s Frage traf mich dann aber schon sehr, vor allem weil er ja auch gleich nach Lake fragte. Kurz schloss ich meine Augen und senkte den Blick kurz traurig zu Boden. "Es geht so. Und es gibt kein Lake und ich ,ehr, nur noch im freundschaftlichen Sinne.."

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Re: Vergangenheitsplay » 1

von Alena am 31.08.2018 23:09

Gerade noch hatte ich mich mit Lily unterhalten, dann jedoch hatte sie weiter gemusst und ich hatte noch ein wenig mit anderen Freundinnen geplaudert. Allerdings schien keiner so wirklich Zeit zu haben, weshalb ich dann schließlich alleine im Innenhof herumstand und am überlegen war meinen Zeichenblock hervor zu holen und eventuell noch etwas gescheites zu Papier zu bringen. Dementsprechend hätte ich auch nicht wirklich damit gerechnet das noch jemand zu mir stoßen würde auch wenn der Innenhof nicht so ganz leer war aber darunter waren erstaunlicherweiße relativ wenige bekannte Gesichter. Allerdings waren auch viele Schüler auch immer häufiger mit lernen beschäftigt oder hatten lange Unterricht oder Quidditchtraining oder diversen anderen Dingen. Ging mich auch entweder nichts an oder interessierte mich in manchen Fällen schlicht und ergreifend nicht. Zwar war ich sehr offen aber ich mochte ja dennoch auch nicht jeden. Umso überraschter war ich dann auch Ryan auf mich zukommen zu sehen, er war echt nett und seine gute Laune und leichte Hyperaktivität brachten mich immer zum Lahen und es war einfach angenehm Zeit mit ihm zu verbringen. Klar konnte er einen mit seiner Art ziemlich überrumpeln aber ich fand das durchaus irgendwie charmant und definitiv amüsant. Langsam erwiderte ich sein Lächeln und nickte schließlich bestätigend. Ja ich hatte tatsächlich jetzt eine Freistunde und wie ich ihn kannte würde er sich sicher darüber freuen diese mit mir zu verbringen. Ryan verbrachte gerne Zeit mit seinen Freunden, tat ich ja auch und das bot sich ja auch durchaus an wenn man gemeinsame Freistunden hatte. "Ja ich habe jetzt auch eine Freistunden Ryan und wie ich sehe bist du so fröhlich wie eh und je. Sollen wir irgendwas zusammen machen? Ansonsten hätte ich jetzt nur etwas gezeichnet aber das kann ich ja immer machen." Lief ja tatsächlich nicht weg, die Entwürfe die ihr Vater hatte haben wollen waren fertig und so zeichnete sie auch nur noch nach Bedarf neue Entwürfe und doch wieder häufiger einfach Poträts oder Stilleben.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.08.2018 23:30.

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Re: Zukunftsplay » 3

von Alena am 17.08.2018 19:43

Seufzend leitete ich dann doch mein kleines Geständnis ein, denn ein bisschen was von dem Zettel hatte mein bester Freund sicherlich gesehen.. "Ich hatte Streit mit meinem Vater, deshalb der Zettel aber er wird dir nicht den Kopfn abreißen wenn er dich hier sehen sollte und er ist auch noch eine ganze Weile weg." Ich war ja eigentlich nie so auf Streit aus aber vorhin hatte er mich einfach zur Weißglut gebracht, nicht nur das er mal wieder unsere Briefe laß nein, ich wurde auch noch angeschrien weil mein Zwillingsbruder eine Bewerbung an ein Modelabel geschickt hatte. Wusste sowieso nicht was Adriene da geritten hatte, ich ging ja noch zur Schule und hatte noch ein Jahr vor mir, das kam also nicht in Frage. Ich musterte Lake etwas aufmerksamer und irgendwie wirkte er nicht ganz so glücklich, oder bildete ich mir das ein? Seine Frage riss mich dann aus der Überleung und ich nickte leicht. "Ja das wissen sie und es war eine mittlere Katastrophe als sie mit mir darüber gesprochen haben. Meine Mutter hat geheult, mein Vater nur rumgeschrieen, Adriene hat mich tagelang "bemuttert" und meine Schwestern waren total verstört." Okay dann hatten wir das auch geklärt und den unangenehmen Teil dieses Gespräches wohl abgehakt. Dabei war mir ja nichtmal wirklich etwas geschehen aber es hatte mich geschmerzt Liv und Lyle nicht helfen zu können, daran knabberte ich noch. Aber nicht mehr so sehr, ich hatte den beiden Briefe geschrieben und mich enschuldigt und Alles. Seitdem ging es mir deutlich besser und das Leben ging schließlich weiter! Ich nickte ihm lächelnd zu als er uns etwas eingoß und fragte beiläufig: "Hast du vielleicht Hunger, ich muss bald noch kochen, du darfst ganz bestimmt zum essen bleiben." Dann hörte ich ihm aufmerksam zu und freute mich zu hören das er arbeit hatte und diese anscheinend Spaß machte und er sich mit seiner Chefin Sophelya gut verstand. Ich hielt Slytherins auch nicht grundsätzlich für böse, das war Quatsch, wir alle kämpften für unsere Ziele und das war vollkommen okay sofern man fair blieb. Als er mir dann sagte er habe mit Cora Schluss gemacht, hätte iuch um ein Haar mein Glas fallen lassen. Moment er hatte WAS getan? Warum? Total perplex sah ich Lake an und war wie erstarrt, ich verstand es nicht er war doch so glücklich mit ihr gewesen oder nicht? Ich stellte das Glas ab und sah ihn fragend an, was war passiert? "Okay.. wow aber.. warum denn? Ist etwas passiert? Oder?" Ich wuste nicht Recht wie ich reagieren sollte, sollte ich mich freuen? Sollte ich traurig sein? Brauchte er Trost? Keine Ahnung was ich fühlte, da war nur Verwirrung, ich war aufgewühlt. Hatte ich mit meinem Eindruck vielleicht Recht gehabt und er hatte mich an der Abschlussfeier küssen wollen? Ich blickte kurz zu Boden um mich zu sammeln und fragte dann flüsternd: "Warum Lake? Warst du denn nicht glücklich?.. Auf der Abschlussfeier.. kann es sein das du mich da küssen wolltest? Ich hatte für einen Augenblick das Gefühl.." Ich stockte kurz, lauter konnte ich nicht sprechen, Cora tat mir gerade unglaublich leid, genau wie Lake mir damals leid getan hatte, ich hatte mein eigenes Herz gebrochen und seines als ich mich damals von ihm getrennt hatte. Das hatte ich nicht gewollt aber.. zu dieser Zeit hatte es so ausgesehen als würde meine Mutter bald sterben und damit hatte ich ihn nicht belasten wollen, unsere Beziehung damit nicht belasten wollen. Es war faklsch gewesen und ich hatte es immer bereut aber als er dann Cora gefunden hatte, dachte ich es wäre das Beste für ihn so gewesen und jetzt?.. Ich blickte wieder zu ihm auf und fragte immer noch leise, beinahe gehaucht: "Ist das Alles meine Schuld?" Ich musste es einfach wissen, sonst kämen meine Gedanken gar nicht mehr zur Ruhe. 

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Re: Zukunftsplay » 3

von Alena am 16.08.2018 16:53

Natürlich freute ich mich Lake zu sehen und ich hatte viel über die Abschlussfeier nachgedacht. Dieser Abend war schon etwas besonderes gewesen und hatte mich ein wenig verwirrt. Für einen Moment war mir sogar so gewesen als hätte er mich küssen wollen. Es wäre nicht gut gewesen wenn er das getan hätte, immerhin hatte er eine Freundin. Natürlich sah und hörte ich meinem besten Freund seine Verwirrung an aber den Zettel hatte er nun wirklich nicht sehen bzw. lesen sollen. "Keine Jungsbesuche und über die Bewerbung reden wir noch!", was bildete der sich denn ein? Ich holte eine Vase und richtete die Blumen schön an, zu Lakes Frage nickte ich, ja das waren meine Lieblimgsblumen. Dahegen etwas zu trinken sprach grundsätzlich ja nichts allerdings sollte ich wohl besser einen klaren Kopf bewahren. Nun ja, ich nahm vorsichtshalber mal eine Flasche Orangensaft mit, verdünnen schadete nicht. Ich ging zu Lake und setzte mich auf das Sofa. Sah ihn sanft lächelnd an und dachte über seine Frage nach. " Es geht mir besser und meine Ferien waren sehr schön ich habe viel mit meinen Geschwistern gemacht. Und was ist mit dir?" Ich war neugierig wir hatten ja schließlich nur wenig in den Briefen mit einander geschrieben. Ich goß mir ein wenig Orangensaft ein und nippte daran.. nachdenklich.

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Re: Zukunftsplay » 3

von Alena am 15.08.2018 23:01

In diesem vergangenen Jahr war so viel geschehen, diese Entführung war wohl mit Abstand das Schlimmste daran gewesen und ich wusste noch immer nicht so Recht ob ich bereit war in einer Woche wieder nach Hogwarts zurück zu kehren. Meine Mutter hatte viel mit mir gesprochen und mein Vater hatte, wie immer eigentlich, einen Riesenaufstand gemacht. Von wegen wie unfähig doch alle wären und das niemand es wagen durfte seinem kleinen Mädchen etwas zu Tun. Einfach nur lächerlich als ob dafür irgendwer etwas konnte außer den Entführern eben und wann war sie denn bitte zuletzt sein kleines Mädchen gewesen? Der Einzige mit dem ich in den vergangenen drei Wochen konstruktive Gespräche geführt hatte, war mein Zwillingsbruder Adriene gewesen. Mit ihm und meinen Schwestern hatte ich auch diverse kleine Ausflüge unternommen, leider war er nun wieder voll als Model für unseren Vater eingespannt. Plötzlich hörte ich die Stimme meines Vaters durch den Flur hallen. "Alena komm doch mal runter zu mir!" Keine Ahnung was ich jetzt wieder angestellt haben sollte, jedenfalls wusch ich den Pinsel aus und legte ihn beiseite, ehe ich langsam die Zimmertür schloss und über den Flur zu den Treppen gelangte an deren Ende Gabriel Agreste stand. Irgendwie sah er nicht glücklich aus, allerdings verstand ich nicht warum, bis ich den Brief in seinen Händen sah. Deutlich angesäuert taxierte mein Vater mich und knurrte: "Hatte ich mich nicht klar ausgedrückt, das du diesen Schwachsinn unterlassen sollst?" Oh nein, diesmal würde er das nicht auf mich schieben! Ich kannte den Brief, ja aber auch nur weil mein Bruder ihn mir gezeigt hatte. Ich kniff meine Augen zusammen und spuckte ihm meine nächsten Worte praktisch ins Gesicht. "HAST DU SIE NICHT MEHR ALLE? ICH DACHTE DIE ZEITEN IN DENEN DU UNSERE BRIEFE LIEST WÄREN VORBEI! UND FALLS DU LESEN KANNST, DAS WAR ICH NICHT SONDERN ADRIENE!" Ich ließ mich doch hier nicht grundlos anschreien, die Zeiten waren vorbei! Wutembrannt riss ich ihm den Brief aus den Händen und rannte wieder nach oben, knallte die Tür zu und schloss sie ab. Er war wohl so perplex das er mir nicht nachkam und geschlagen hatte er uns eh noch nie, nur im Schreien war er ganz groß. Ich malte also in aller Ruhe fertig, mein Vater hatte sich verabschiedet, Gott sei Dank, begutachtete dann mein Werk als es plötzlich klingelte. Etwas irriteirt legte ich den gewaschenen Pinsel erneut hin, schloss die Tür auf und lief die Treppen hinunter zur Tür und staunte nach dem öffnen nicht schlecht. Vor der Tür stand mein bester Freund mit Blumen, Schokolade und Sekt. Ich lächelte sanft und öffnete die Tür komplett, zog ihn herein und umarmte ihn zur Begrüßung. "Lake, was für eine schöne Überraschung! Natürlich darfst du reinkommen!" Ich laß aus dem Augenwinkel den Zettel neben der Tür und musste mir ein Augenrollen verkneifen. Der hatte sie nicht mehr alle, ich riss den Zettel von der Wand und lächelte kurz verlegen. "Den Sekt stellen wir am besten in die Küche und dann gehen wir ins Wohnzimmer oder in mein Zimmer?", fragte ich zum Ende hin und sah ihn abwartend an. Keine Ahnung warum er gekommen war aber es war eine sehr schöne Überraschung.

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Re: Zukunftsplay 14

von Alena am 14.06.2018 17:20

Wie hätte ich mich nicht für Lake freuen können? Er war mein bester Freund und ich wollte nur sein Bestes, Cora war eine echte Süße und ich musste sowieso meine chaotischen Gedanken und Gefühle wieder auf die Reihe bekommen. Jemanden wie mich konnte Lake nun beim besten Willen nicht gebrauchen und das hätte er auch nicht verdient. Mich darüber aufzuregen oder mich irgendwie verraten zu fühlen wäre definitiv nicht angebracht und der Hufflepuff hatte jemanden wie Cora verdient. Ein liebes, süßes Mädchen das gut zu ihm und für ihn ist. Ich musterte meinen besten Freund ein wenig skeptisch als er sprach, hatte er etwa gedacht ich würde den totalen Ausraster kriegen oder sowas? Dann hörte ich jedoch einfach zu und meine Miene würde wieder neugierig und interessiert. "Das klingt wirklich schön und natürlich nehme ich es locker auf, wie denn sonst? Ich freu mich doch für dich und bin froh wenn du glücklich bist!" Zu seinem unvollendeten Satz zu Jace sagte ich nun mal lieber Nichts und sah Lake dann dabei zu wie er Dinge auf meinem Nachttisch verrückte, offensichtlich nervös und wohl auch nicht unbedingt sicher was er sagen sollte. Ich bemühte mich um ein sanftes Lächeln und drückte nach seinen letzten Worten kurz leicht seine Hand. "Ich bin auch froh das es dir gut geht Lake und das wir da alle halbwegs unbeschadet rausgekommen sind. Ich hoffe das wir sie eines Tages finden werden beziehungsweise das sie überhaupt jemals gefunden werden und dann ihre gerechte Strafe bekommen!" Anschließend legte ich mich wieder zurück und fragte leise: "Würde es doir etwas ausmachen wenn ich jetzt versuchen würde ein bisschen zu schlafen?" Nach seinem Verneinen schloss ich die Augen und glitt ganz langsam in einen relativ erholsamen Schlaf.

A L E N A  O U T

Cora hatte inzwischen mit bekommen das Alena und auch die anderen Entführten wieder im Schloss waren und somit logischerweiße auch Lake. Natürlich dachte der Blondschopf sich das ihr Freund seiner besten Freundin sicher ertmal Gesellschaft an ihrem Krankenbett leisten würde, immerhin war er ja auch an ihrer Befreiung beteiligt gewesen und war sicherlich nicht ganz unversehrt aus der ganzen Sache rausgegangen - zumindest vermutete siee dies nun einfach mal. Sie hatte ihn ja immerhin seit dem Valentinstag nicht mehr wirklich gesprochen. Nachdem sie ihre Aufgaben dann soweit erledigt waren fiel ihr im Gemeinschaftsraum aber endgültig die Decke auf den Kopf und sie musste einfach raus. Also verabschiedete sie sich von Noel, mit dem sie vor einigen Tagen ein sehr nettes Gespräch geführt hatte und mit dem sie zur Ablenkung bis eben noch etwas gespielt hatte. Zuerst war Cora noch etwas an der frischen Luft gewesen, inzwischen lief sie jedoch nervös in dem Korridor zum Krankenflügel auf und ab, nervös an ihrer Unterlippe nagend. Vielleicht war es doch keine so gute Idee hier zu warten?

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Re: Zukunftsplay 14

von Alena am 07.06.2018 09:34

Die Stimmung war ganz eindeutig im Keller und ich hatte keine Ahnung wie ich etwas daran ändern könnte, dazu war ich auch zu müde. Dennoch horschte ich interessiert auf als Lake meinte er müsse mir etwas sagen und ich fragte mich weshalb er so nervös schien. Hatte er etwa Angst ich würde ihn anschreien oder sowas? Ich setzte mich langsam auf und blickte Lake interessiert und neugierig an. Er hatte nun also eine Freundin, diese Information nahm ich auf aber ein wirkliches Gefühl schien es nicht in mir auszulösen. Zumindest erspürte ich ich so bewusst keines, keines das ich momentan einordnen könnte aber es war oder schien zumindest kein negatives Gefühl zu sein. Und nun war ich doch aufrichtig neugierig wer denn nun seine Freundin war, also sah ich ihn neugierig an. Bei dem Namen Cora musste ich zunächst überlegen, der Name sagte mir etwas! Natürlich, ich hatte sie schon gesehen, vielleicht sogar schon einmal mit ihr gesprochen. "Oh die niedliche, quirlige Blondine aus deinem Haus?"

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Re: Zukunftsplay 14

von Alena am 12.05.2018 14:40

Es war noch immer schwer Lake in die Augen zu sehen, auch wenn er maßgeblich an unserer Befreiung beteiligt gewesen war. Das änderte nichts an der bescheuerten Situation vor der Entführung und natürlich konnte ich auch die Entführung nicht wirklich vergessen, sie verfolgte mich in meinen Träumen. Und ich fühlte mich schuldig weil ich gar nichts hatte Tun können um meinen Freunden zu helfen, ich hatte hilflos und bewegungsunfähig auf diesem Stuhl dasitzen und zusehen müssen wie Liv und Lyle gequält wurden. Körperlich hatte ich wirklich kaum zu leiden gehabt aber was die ganze Sache mit meiner Seele angestellt hatte, das vermochte ich nicht in Worte zu fassen. Würde es nicht so Schmerzen wäre ich fast sicher gewesen gar keine Seele mehr zu besitzen, gesund war diese aber definitiv nicht. Es fühlte sich an als wäre meine Seele in tausend kleine Stücke zerbrochen und ich müsste nun mühsam versuchen die Bruchstücke irgendwie zusammen zu halten. Ich litt und fühlte mich doch irgendwie seltsam leer, keine Ahnung wie lange ich es noch würde ertragen können hier zu sein. Und da war eine Kälte in mir die sich durch Nichts vertreiben ließ, zwar waren wir gerettet worden wofür ich inständig gebetet hatte, doch ich war unfähig zu Glauben das es tatsächlich vorbei war auch wenn ich das Bett unter mir genau fühlen konnte und auch Lake´s Hand in meiner. Ich hörte auch dessen Worte und war unfähig geschockt zu sein das möglicherweise Mitschüler uns das angetan haben könnten. Das ich mich bald erholen würde bezweifelte ich aber da mir körperlich nicht wirklich etwas fehlte war ich ziemlich sicher bald den Krankenflügel verlassen zu dürfen. Ich bemühte mich um ein schwaches Lächeln das aufmunternd wirken sollte. "Das geht mir doch nicht anders Lake aber das wird schon wieder, irgendwann werden diese Ängste verschwinden. Da bin ich sicher..", entgegnete ich flüsternd. Hätte ich lauter gesprochen wäre meine Stimme wohl gebrochen, ganz davon abgesehen das meine Stimme in meinen Ohren ohnehin nicht wie ich klang.

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Re: Zukunftsplay 14

von Alena am 18.04.2018 18:56

Das letzte Mal das ich Lake vor der Entführung bzw. vor unserer Befreiung begegnet war.. nun das war ziemlich unerfreulich gewesen irgendwie. Es war ein verrückter Tag gewesen erst hatten wir gestritten wegen einer unbedachten Äußerung von Lake die ich wohl falsch aufgefasst hatte, nach der Aussprache war dann Alles wieder gut gewesen und dann war ich so bescheuert gewesen und hatte meinen besten Freund, der gleichzeitig mein Ex-Freund war geküsst. Irgendwie hatten wir den Abend dann zwar doch irgendwien schön ausklingen lassen aber.. dadurch war noch lange nicht wieder Alles gut zwischen uns. Nichts verdeutlichte das eher als die Tatsache das wir uns danach bis zu unserer Befreiung nicht mehr gesehen hatten, ich wusste gar nicht was bei Lake aktuell so los war und das bedrückte mich irgendwie. Zumal mich dieser Kuss doch ziemlich aus der Fassung gebracht hatte und alte Gefühle sich wieder an die Oberfläche geschmuggelt hatten die ich wohl unbewusst lange verdrängt hatte. Auch jetzt war ich wieder verzweifelt dabei diese Gefühle zurück zu drängen. Insbesondere da Lake mir irgendwie das Leben gerettet hatte und das steckte man nicht eben einmal so weg. Sicherlich auch Domenico und Lyle hatten ihren Teil dazu beigetragen, mein Kopf wusste das aber meinem völlig durchgeknallten Herzen war das offensichtlich vollkommen egal. Darüber würde ich allerdings kein Wort verlieren auch wenn ich deshalb zunächst nicht wusste was ich Lake antworten sollte. Zunächst lag ich einfach nur stumm in meinem Bett im Krankenflügel und versuchte zu rekapitulieren was bei der Entführung geschehen war und wie es mir denn nun ging. 

Ich ließ meinen Blick deshalb zunächst über die anderen Betten huschen und musterte Liv und Lyle besorgt, die beiden hatten ganz schön etwas einstecken müssen während ich nur tatenlos hatte zusehen müssen, gefesselt an diesen verdammten Stuhl. Körperlich fehlte mir zwar kaum etwas aber natürlich verkraftete ich die Ereignisse seelisch nicht unbedingt gut, das war mir alles zu viel und ich wollte am Liebsten nicht mehr hier sein. Ich fühlte mich in diesem Krankenbett wie gefangen aber die Kraft zum aufstehen fehlte mir auch - nun vielleicht nicht wirklich - es fühlte sich allerdings so an. Langsam wand ich meinen Blick wieder Lake zu der schon seit einer Weile nicht mehr von meiner Seite am Krankenbett gewichen war. "Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Und wie geht es dir? Ist dir bei der Befreiung auch nichts passiert? Ich bin übrigens echt nicht begeistert das du dein Leben einfach so aufs Spiel gesetzt hast auch wenn ich dir natürlich danke." Ein leichtes Lächelt zierte meine Lippen auch wenn es etwas kraftlos wirkte und meine Augen nicht wirklich erreichte.

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