Zukunftsplay » 6
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Re: Zukunftsplay » 6
von Scabior am 09.04.2019 13:49Ich musste nicht wirklich fragen ob er heute gekommen war oder sich doch wieder zu diesem vermalledeiten Quidditch-Spiel geschleppt hatte, als ich den Eberkopf betrat. Dafür waren die Parolen und das sanfte, schmatzende Geräusch von Knöcheln auf Fleischpampe einfach zu eindeutig. Grinsend blieb ich erstmal in der Tür stehen und schüttelte den Kopf. Ray würde ein gutes Rudelmitglied abgeben, davon war ich schon lange überzeugt, vielleicht bekam ich ihn ja doch noch dazu.
Jetzt galt aber erstmal: Lage sondieren. Nachdem nämlich der erste Vollidiot an mir vorbei gerauscht war um den Rest seiner Kumpels lautstark aus dem Dorf zu holen war mir klar, dass die Lehrerschaft nicht lange auf sich warten lassen würde. Ich zog mich gerade soweit in den Türschatten zurück um selbst kaum gesehen zu werden.... als ein Spitzhut der besonderen Sorte am Ende der Gasse auftauchte. "Oh, shite..", entfuhr es mir sofort, gefolgt von einem gut vernehmlichen "McGonagall!" mitten in den Schankraum hinein, das seine Wirkung nicht verfehlte.
Während die schaulustigen Vollspasten, die sich selbst nicht trauten einer großen Fresse was zu geben, auseinander stoben, schlitterte ich auf Ray zu, der immer noch perplex über etwas hing, das wohl mal McLaggen gewesen war. Ich fasste Ray an den Schultern, grinste ihn breit an und setzte einen Kuss auf seine blutverschmierte Stirn. "Begrüßungsgekuschel auf später verschob'n, beweg dein' Arsch!", zischte ich ihm zu und zwinkerte gönnerhaft auf McLaggen hinab. "Hast schon ma' beschissener ausgeseh'n, ugly."
Dann zerrte ich Ray hinter mir her auf die Theke zu. Der Kneipenbesitzer war jetzt nicht direkt ein Freund, so konnte man das nicht sagen... Aber seine Beziehung zu meiner Familie belief sich zum Glück auf genug Mauscheleien, dass er uns die Tür zum Hinterraum aufhielt, die zuschwang gerade als das McGonagalls grüne Robe in der Tür erschien. Ich zog meinen Zauberstab, murmelte ein Revelio über den Fußboden und zog die Falltür auf, die dort erschien. "Auf geht's, mate! Da will ma' nur'n Bier süffeln und dann du wieder.", flüsterte ich grinsend und nickte Richtung der verborgenen Kammer im Fußboden.
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Re: Zukunftsplay » 6
von Ray am 09.04.2019 20:44McLaggen hatte zwar nicht wirklich oft getroffen, aber eine musste er mir recht gut verpasst haben, denn obwohl ich wusste, dass die McG im Anmarsch war, war ich noch zu sehr in meinem Film gefangen, sodass ich etwas planlos herumstand und mir über die Stirn fuhr. Wäre Trystan nicht aufgetaucht, hätte ich da bestimmt immer noch über dem schniefenden Cassius gestanden, die blutigen Hände erhoben und ein „Ich wars nicht“, genuschelt. Doch während ich etwas bedröppelt immer noch herumstand, begutachtete Scab mein Werk auf dem Boden und zerrte mich dann mit sich mit. Ich hatte gerade nochmal ausholen wollen, um dem armen Kerl am Boden noch einen kleinen Stoß mit dem Fuß zu verpassen, aber da wurde ich schon rückwärts in Richtung Theke mitgezogen. Im Vorbeilaufen grinste ich dem Wirt noch zu, das vermutlich eher nach einer scheußlichen Grimasse aussah, denn er sah mich nur kopfschüttelnd an. Trystan hatte schnell geschaltet, denn ich konnte gerade noch einen Blick auf einen Spitzhut in der Tür zum Eberkopf erhaschen, als sich die Tür zum Hinterzimmer auch schon schloss. Meine Fresse, das war knapp gewesen. Scab sah mich an und erst jetzt erkannt ich, dass er eine verborgene Falltür zu einem Keller aufhielt und mich auffordernd ansah. Ich kniff kurz die Augen zusammen und sah dann wieder hin, in der Hoffnung, meine normale Sehkraft würde dann zurückkehren. Glücklicherweise verflog der Rausch von eben allmählich, sodass ich es in den Keller hinunter schaffte ohne zu stolpern. Als ich unten ankam hatte ich endlich wieder das Gefühl eine klaren Kopf zu haben. Viel getrunken hatte ich auch vor der Schlägerei nicht und mein letzter Joint war heute Mittag gewesen. „Danke Mann“, grinste ich dann, als Scab die Tür oben verschlossen hatte und zu mir nach unten gekommen war. „Auf dich ist Verlass.“ Ich tastete meine Hosentasche ab und griff meinen Zauberstab, um uns Licht zu machen. Ich hatte keine Ahnung, wie Trystan es immer schaffte, aber der Kerl hatte so viele Bekannte oder Leute, die ihm etwas schuldeten, dass er aus den verzwicktesten Situationen einen Ausweg fand. Ich sah mich in dem Raum um. „Kommst du hier immer mit deinen Dates her, oder was soll das hier sein?“ Grinsend ging ich zu einem Regal, in dem ein Haufen merkwürdiger Gegenstände herumlagen. Mindestens die Hälfte rochen bereits nach hoch schwarzmagischen Artefakten.
I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
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Re: Zukunftsplay » 6
von Scabior am 09.04.2019 21:09So leise wie möglich schloss ich die Luke über uns, ließ den Zauberstab über deren Ränder laufen und murmelte den Zauber, der sie wieder im Nichts verschwinden ließ. Einen Moment lauschte ich noch nach irgendeinem Zeichen, dass man uns gefolgt war, gar die Luke noch gesehen hatte, aber zumindest jetzt war es ausgezeichnet still da oben. Erst jetzt drehte ich mich um und musterte im schwachen Schwein des Lichtzaubers Ray. Er war da oben mal wieder völlig in seiner eigenen Welt abgedriftet. Manche hatten Angst wenn er so war, wahrscheinlich hatten sie damit sogar Recht nach McLaggens Visage zu urteilen, aber ich war mit Leuten wie ihm aufgewachsen. Das sorgte für eine gewisse Leichtigkeit.
"Alter...", feixte ich deswegen grinsend auf seinen Dank hin. "Du bist sowas von am Arsch..!"
So oder so, alle Welt hatte ihn gesehen und einer würde es McGonagall brühwarm erzählen, da war ich mir sicher. "Um was ging's da eigentlich? Hat er dir in'n Schritt gepackt?!", lachte ich einfach und ging durch den kleinen Kellerraum, auf der Suche nach etwas ganz Bestimmten.
Kommst du hier immer mit deinen Dates her, oder was soll das hier sein?
Verstohlen linste ich zu Ray hinüber, der sich all die großen und kleinen Artefakte ansah, die hier herum lümmelten. Das schien ihn mehr zu interessieren als seine Frage, aber es kitzelte mich einfach in den Fingerspitzen...also sagte ich nichts.
Einen klitzekleinen Moment später aber spürte Ray wie sich mein warmer Körper seiner Kehrseite näherte. Ganz sacht, ganz geschmeidig, bis wir einander berührten. Meine Hand wanderte weich auf seine Seite, strich für seine Sekunde über die empfindliche Stelle während erst mein Atem und dann die federleichte Berührung meiner Nasenspitze seinen Nacken traf. "Hmmmm...", raunte ich ihm ins Haar. "Was denkst du denn...? Ich wollte doch nur mit dir allein sein... Du hast da was, Großer...."
Ich lehnte mich vor um ihm mit einer Kleinigkeit noch völlig den Nerv zu rauben, bevor ich lachen würde. Dadurch schmiegte sich meine Brust völlig an seinen breiten Rücken, doch bevor er loszetern konnte glitt meine Zunge über sein Ohrläppchen abndem noch ein Blutspritzer der Schlägerei hin. "Und schon weg..", flüsterte ich ihm zu bevor ich ihm zutiefst amüsiert direkt ins Ohr lachte und ihm auf die Finger klopfte.
"Fass den Kram nicht an, sonst kriegt mein Alter Pusteln am Arsch.", meinte ich nur und widmete mich wieder meiner Suche von zuvor. Verdammte Scheiße, wo hatte Dad nochmal den Geheimgang zum Wald untergebracht?!
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Re: Zukunftsplay » 6
von Ray am 09.04.2019 22:12Ich zuckte gleichgültig die Schultern und grinste dann breit. „Bin ich eh schon, schlimmer kann der Dreck nicht werden.“ Das Einzige, womit die Lehrer mich jetzt noch strafen könnten wäre so etwas inhumanes wie gemeinnützige Arbeit oder noch besser: Dem Schachclub beitreten! Das wäre mein sozialer Ruin! Wobei...im Schachclub gabs bestimmt das ein oder andere Mauerblümchen, das hinter seiner Brille und den biederen Flechtzöpfen gar nicht mal so schlecht aussah. Immerhin war genau dieser Typ von Ravenclawbitches der Grund, wieso ich dieses Jahr Astronomie gewählt hatte...und natürlich weil die junge neue Aushilfsprofessorin so heiß war. „Er hat geatmet“, gab ich stumpf zurück während ich die Regale begutachtete. Eigentlich hatte er mit seinem Kumpel über meine beste Freundin Annika geredet und mir hatte sein Tonfall nicht gefallen. Stirnrunzelnd nahm ich eine schwarze Box ins Visier, auf der fremdartige Malereien den Decken zierten. Ich hatte gerade meine Hand danach ausgestreckt, um sie genauer zu inspizieren, als ich bemerkte, dass Scab unmittelbar hinter mir stand und sich seine Hand auf eine Reise begab, an der sie nichts zu suchen hatte. Würde ich Trystan nicht schon so lange und gut kennen, um zu wissen wie er tickte, hätte ich ihn wahrscheinlich schon gehen die nächste Wand geklatscht und einen Zwillingspfannkuchen zu McLaggen aus ihm gemacht. So aber musste ich mich, trotz des ersten Schrecks, beinahe grinsend zusammenreißen. Der Typ hatte echt einen am Helm und genau das feierte ich einfach an ihm. Bei ihm konnte man nie wissen, was er als nächstes verrücktes tat. Mein Grinsen erstarb allerdings sofort, als er dann noch näher kam und als ich plötzlich etwas an meinem Ohr spürte riss ich mich wie von der Tarantel gestochen los, obwohl er in dem Moment eh von mir abließ und mich amüsiert auslachte.. „Was soll das, Alter“, fuhr ich ihn an und musste natürlich den Schein wahren indem ich extra zornig dreinblickte. Aber da ich Scab eben kannte, konnte ich ihm nicht lange böse sein, sondern verzog das Gesicht kurz darauf wieder zu einem Grinsen. „Kurz hattest du Bastard mich“, feixte ich, um wenigstens ein bisschen auf seinen Scherz einzugehen. Ich streckte die Hände wieder nach der Box auf, aber Scab schlug meine Hand weg. „Er muss es ja nicht erfahren“, murmelte ich ungerührt und griff trotzdem nach der Box. Scab schien etwas zu suchen, doch als ich den Deckel der kleinen Kiste öffnete, vergaß ich alles um mich herum. „Holy shit“, stieß ich aus und blickte auf die drei schimmernden Phiolen darin. „Sieh dir das an.“ Mit beinahe besessenem Blick nahm ich eine der Phiolen heraus und hielt sie gegen das spärliche Licht. „Das sind fucking Donnervogeltränen, Scab!“ Ich kniff die Augen etwas zusammen, doch die leicht perlmuttfarben schillernden Schlieren gaben mir die Bestätigung. Die Tränen eines Donnervogels waren verdammt selten und sie waren vor allem für ihre Wirkung als seltene Zutat in mächtigen Verwandlungstränken bekannt. Was sehr viel weniger Leute wussten war, dass nur ein Tropfen ausreichte, um den härtesten Trip deines Lebens zu haben. Sie machten einen higher als jeder Drache fliegen konnte und waren unbezahlbar teuer und selten. „Wie kommt deine Tresenschlampe an so einen Schatz?!“ Ich bezweifelte, dass der Eberkopf so gut lief, dass der Wirt sich sowas leisten konnte. Soweit ich weiß riss sich sogar meine Schwägerin die Fingernägel dafür aus, um in den Besitz von dieser Essenz zu kommen. Bei ihr hatte ich das erste Mal davon gehört und Ragnar hatte mir schließlich gezeigt, woran man sie von Fälschungen unterschied. Ich kannte kaum jemanden, der im Besitz von mehr solcher Essenzen war und sogar die beiden hatten es schwer, an sowas ranzukommen.
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Re: Zukunftsplay » 6
von Scabior am 09.04.2019 22:54Was soll das, Alter - Ich bekam mich kaum ein! Es war einfach zu geil, wenn man all diese Kerle anmachte, die so unglaublich viel Wert auf ihre unsagbare Männlichkeit gaben. Was sollte es schon? Aber es ging um den Moment, den Moment in dem sie in Zweifel zogen was gerade passierte... und was passieren könnte wenn sie es einfach geschehen lassen würden. Und wenn sie ehrlich waren - allesamt - ein klein wenig turnte es sie alle an. Jeder mochte es begehrt zu werden, vom letzten Mauerblümchen bishin zur Sexkanone. Aber Ray war ganz eindeutig nicht meine erste Wahl für feuchte Träume. Da waren Jungs aus einer ganz anderen Liga vertreten. Und auf genau die Weise grinste ich ihn auch an. "Und ich hätt' dich auch viel länger gehabt, Großer...", raunte ich gespielt lasziv bevor ich wieder in Lachen ausbrach.
Über seine kleine rebellische Ader verdrehte ich nur die Augen und machte mich weiter auf die Suche. Wir konnten ja nicht für ewig hier unten herum gammeln und der McGonagall direkt in die Arme zu laufen da oben, nur weil wir dachten die Luft ist rein, das stand nun auch nicht auf meiner Agenda.
"I know, mate", antwortete ich trocken auf seinen begeisterten Ausruf und machte mir nicht einmal die Mühe hinzusehen. Ich hatte das Kästchen für das er sich eben so brennend interessiert hatte ja selbst vor ein paar Wochen dort abgestellt. "Und verhökert sind se mittlerweile auch, also wenn du nich gewillt bist mehr zu biet'n als der Typ der's kriegen soll, dann würd' ich die Wichsgriffel von dem Zeug nehmen.... AAAHH, läuft doch!" - Endlich hatte ich das richtige Regal gefunden, zog den Zauberstab über ein Brett und murmelte leise ein Codewort und sah dabei zu wie sich das windschiefe Ding von selbst umbaute und einen Geheimgang frei gab.
In aller Ruhe trat ich wieder an Ray heran und musterte ihn scharf. Ich kannte ihn nicht erst seit gestern, seine Familie auch nicht, und auch nicht das wie die ihr täglich Butterbier verdiente. Ich wusste auch, dass Ray im Grunde von Leuten wie mir - von Mondsüchtigen - nicht iel mehr hielt als von Hauselfen. Ich wusste auch, dass er weitaus mehr Zeug in sich hinein warf als ich mir jemals Gedanken darüber machen würde, aber das hier unten war nicht mein Kram. Noch nicht.
"Mein Alter hat Zwischenlager überall im Land, Großer. In einem davon stehste grad. Und bevor du auf'n Trichter kommst von selbst und allein wieder hier aufzukreuzen rat ich dir als Kumpel davon ab, sonst musste dir um Jungs die deinen Schwanz lutsch'n woll'n keine Gedanken mehr machen. Wir versteh'n uns, richtig?", erklärte ich sehr ruhig und sehr nachdrücklich während ich die Phiole aus seiner Hand nahm und sorgsam in ihrer Box und wieder im Regal verstaute. "Und jetzt auf und raus hier."
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Re: Zukunftsplay » 6
von Ray am 10.04.2019 00:09Ich verdrehte nur die Augen, als er mich weiter aufzog und widmete mich wieder dem Kästchen. Als ich kaum glauben konnte, was für einen Schatz ich in meinen Händen hielt, schien mein Freund nicht im Geringsten überrascht, geschweige denn beeindruckt. „Ernsthaft?!“ Ich sah ihn fassungslos an und verzog dann das Gesicht zu einer Grimasse. „Du hast SOWAS in die Finger gekriegt und es mir nichtmal gezeigt?“ Ich schnalzte mit der Zunge und schüttelte den Kopf. „Das grenzt an Verrat, Mann.“ Ich hielt mir die Phiole noch einen kleinen Moment länger vor die Augen, weil ich mich von dem Schimmer einfach nicht sattsehen konnte. Es reizte mich tatsächlich wenig, das Zeug mal auszuprobieren, denn sämtliche Kontrolle über sich selbst zu verlieren war nichtmal mein Ding, aber zu sehen, wie viel man dafür bekam, das reizte mich ungemein. „Sag mir jetzt nicht, Nyx hat es gekauft“, murmelte ich, während ich die Phiole zurückpackte. „Oder mein bescheuerter Bruder.“ Ich liebte meinen Bruder, aber er hatte die Angewohnheit, mir gerne mal Dinge vorzuenthalten und nur dann einzuweihen, wenn ich irgendwie seine Drecksarbeit erledigen sollte. Schließlich überließ ich ihm wiederwillig die Box mit Phiolen, die er zurück im Regal verstaute und hob abwehrend die Hände. „Schon gut, chill, Alter“, grinste ich und tippte ein letztes Mal auf die Box. „Wobei ich mir hierfür sogar von dir den Schwanz lutschen lassen würde“, fügte ich mit gespielter Überzeugung hinzu und sah die Box an, als würde ich das tatsächlich in Erwägung ziehen. Irgendwie hatte mich der Anblick der Phiolen gefressen und ich nahm mir vor, Ragnar gleich morgen eine Eule zu schicken und ihn zu fragen, ob er sowas aktuell besaß. Doch jetzt hatte erstmal unsere Flucht vor der frustrierten Hauslehrerin von Gryffindor Priorität, weshalb ich den sich eben aufgetauchten Geheimgang inspizierte. „Hier riechts nach Koboldpisse“, stellte ich fest, doch ich zögerte nicht, den ersten Schritt in den dunklen Korridor zu machen, denn jetzt hörte man schließlich dumpfe Stimmen über uns. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis McG die verborgene Falltür und damit auch uns fand. Und es gab vermutlich nicht eine Person im Eberkopf, die mich als Täter verneinen konnte, also musste ich hier schnellstmöglich weg. Als wir beide den Korridor betraten, schloss sich der Gang von selbst und von dem Keller, in dem wir eben noch gestanden hatten, war nichts mehr zu sehen. Hier war es nur spärlich beleuchtet, was mich an den Geheimgang im zweiten Stock von Hogwarts erinnerte. Das letzte Mal war ich dort mit Annika gewesen und wir hatten es nichtmehr in einen unserer Schlafsäle geschafft, weshalb der Gang es auch hatte tun müssen. Dort hatte es aber wesentlich besser gerochen als hier. Oder vielleicht hatte ich damals ohnehin die Nase zu dicht mit ihrem Parfüm, um irgendetwas anderes wahrzunehmen.
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Re: Zukunftsplay » 6
von Scabior am 10.04.2019 11:51Mit kritisch erhobener Augenbraue, aber einem gewinnenden Lächeln blieb ich neben Ray am Regal stehen. So sehr mich mein Dad mal da konnte wo ich besonders schön war, so wenig würde ich irgendwen sein Zeug klauen lassen, das mir zu klauen zustand. Ich hatte mehr als nur meinen Arsch riskiert dabei dieses Kästchen zu beschaffen und es hatte mich fast einen Fuß gekostet als der Hausherr plötzlich im Raum gestanden hatte. Das ließ ich mir nicht mopsen, nicht mal von einem Kumpel wie Ray. Gerade nicht von Ray. "Ich hätt's dir gezeigt wenn's auf'n Markt gekommen wär.", sagte ich der Freundschaft wegen. "Die Dinger war'n ne Auftragsarbeit. Und zwar ausnahmsweise nich für deine heiße Schwägerin."
Mit einem genüsslichen Zwinkern grinste ich ihn an und klopfte ihm auffordernd gegen die Schulter, dann band ich mir die Dreadlocks zum Nest, damit sie im Gang nicht allen Dreck abbekamen. Nyx Lestrange war ein wandelnder Traum der besonders feuchten Sorte, das musste man ihr schon lassen, aber wer so ein Dekoltee hatte, der durfte es auch einsetzen. Aber wenn es darum ging dem Minister einen Gefallen zu tun, der ihn genauso fröhlich wie erpressbar machte, dann hielt ich das Schnäuzchen... "Vielleicht besorg ich dir mehr davon wenn du deinen bescheuerten Bruder überredest mir den Schwanz zu lutschen. He's one sexy man...", zog ich meinen Kumpel auf und verschwand feixend im Geheimgang als ich von oben die ersten Geräusche hörte.
Es hieß immer die Mondsucht hätte keinen Effekt auf den Rest des Monats. Aber das stimmte nur zum Teil. Seit ich verwandelt war merkte ich oft wie gut meine Nase geworden war. Und der Geruch im Gang überforderte sie so dermaßen, dass mir aus dem Stand der Kopfschmerz in die Stirnhöhlen fuhr. "Nicht nur danach.", stöhnte ich leise und riss mich ansonsten zusammen. "Alter, du schuldest mir was... ganz im Ernst."
Es dauerte eine ziemliche Weile bis man merkte, dass der Gang leicht bergauf verlief, aber ich ging schweigend voran, hochkonzentriert darauf nicht zu kotzen. Bis ich schließlich anhielt, einen Ring vom Finger streifte und ihn über eine Wurzel im Erdreich steckte, woraufhin sich vor uns unter Bröseln und Ächzen ein Erdloch auftat. Die frische Waldluft die uns förmlich erschlug machte mich ganz drösig im Schädel. Ich zog den Ring wieder auf, kletterte hinaus und half Ray ins Freie bevor sich das Erdloch wieder schloss.
"Sag ma', was treibt deine Familie eigentlich grad?", nahm ich das Gespräch wieder auf, auf dem sonnigen Moos sitzend und atmend wie ein Yoga-Guru. "Ist irgendwie ziemlich still in der Richtung.. Hat "Lestrange" zugeschlag'n oder isse schwanger oder sowas?"
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Re: Zukunftsplay » 6
von Ray am 10.04.2019 15:35„Besser isses“, murmelte ich, als er behauptete, er hätte es mir bei Marktfreigabe schon noch gezeigt. Ich glaubte ihm kein Wort, aber das war eh egal. Er hörte deshalb nicht auf mein Kumpel zu sein. Als er erzählte, das Kästchen sei ein Auftrag gewesen, allerdings nicht von Nyx aus, ließ mich grinsen. „So halb mit ihr zusammenzuwohnen ist echt die reinste Folter“, grinste ich. Obwohl die beiden ständig Streit hatten und es mich wunderte, dass der eine den anderen nicht schon längst umgelegt hatte, war besagte Lady ziemlich häufig in den Morgenstunden bei uns im Manor anzutreffen. Meistens hatte sie nicht viel an und obwohl sich sicherlich einige meiner Freunde die Hand abhacken würden, um den Anblick zu erhaschen, war es für mich eher umso schlimmer, weil ich wusste, dass sie meinem Bruder gehörte. Sie hatte sich ein einziges Mal zu mir herabgelassen und ich war mir ziemlich sicher, dass das nie wieder vorkommen würde. Andererseits war die Gute aber auch eine ziemliche Furie und konnte ausgesprochen unangenehm werden. Ich schnaubte amüsiert, als er mir sein Angebot unterbreitete. „Wenn du es schaffst, dass er aufhört meine Feriendates zu vögeln, lege ich ein besonders gutes Wort für dich ein.“ So oft passierte es zum Glück nicht und Ragnar hatte ohnehin nur wenig Interesse an Mädchen, die noch zur Schule gingen und wir gönnten uns normalerweise unsere Eroberungen ohne dem anderen in die Quere zu kommen. Aber manchmal kam es eben vor, dass ich eine abends kennenlernte und den Fehler machte, sie mit nach Hause zu nehmen, während mein Bruder dort war. Und wenn die Mädels ihn dann sahen, älter als ich, mit seinen Haaren und seinem beschissenen Grinsen, schmolzen die weg wie Eistörtchen. Meistens ignorierte er sie weitestgehend und überließ mir meine Eroberung, aber manchmal fand er auch Gefallen an ihnen und dann durfte ich mir nachts alleine Feuerwhisky reinstellen und am morgen alleine aufwachen, während er seinen Spaß hatte. Das war neulich zweimal in recht kurzem Zeitraum vorgekommen, weshalb mich das Thema momentan besonders abfuckte. Scab verzog neben mir ebenfalls das Gesicht. Er musste den Gestank noch viel stärker wahrnehmen. Und da ich der Grund war, wieso wir hier unten lang laufen mussten, war ich ihm wohl wirklich was schuldig. „Ach was“, feixte ich. „Ich dachte ihr steht auf Dreck und muffige Absteigen.“ Ich boxte ihm leicht gegen die Schulter während ich ihn aufzog. Es stimmte, vor allem meine Familie hatte nicht viel für Wölfe übrig. Ich selbst hatte ebenfalls diese Ansicht gehabt, bis ich Scab kennengelernt hatte. Und es änderte zwar nichts daran, dass ich Wölfe nach wie vor nicht besondern mochte, aber Scab war mein Freund und es war mir egal wer oder was er war. Da stand unsere Freundschaft einfach drüber und ich machte auch keinen Hehl daraus, dass ich einen Kumpel hatte, der ein Werwolf war. Trotzdem ließ ich es mir manchmal nicht nehmen, darüber zu scherzen oder ihn mit allbekannten Werwolfklischees aufzuzehen. Denn ich wusste, dass er darüber stand. Dann endlich schienen wir am Ende des unterirdischen Ganges angekommen zu sein und ich beobachtete, wie Trystan das Erdloch freimachte, sodass wir endlich wieder frische Luft atmen konnten. Jetzt wurde mir bewusst, wie extrem stickig es zusätzlich unten gewesen war und ließ mich ebenfalls ins Grad fallen, während ich die milde Waldluft einsog. „Meine Eltern haben sich mal wieder nach Norwegen verpisst und mich den Launen meines Bruders unterworfen“, erzählte ich und kratzte mich am Kinn. „Und Ragnar muss irgendwie sein Doppelleben auf die Reihe kriegen, außerdem haben er und Nyx jetzt einen offiziellen Hochzeitstermin“, feixte ich schadenfreudig. „Und das, während ich mir ziemlich sicher bin, dass er seine neue blonde Assistentin knallt, die eine glatte 10 ist, wenn du mich fragst“, ich zuckte die Schultern. „Also ich würde drauf wetten, dass da was zwischen den beiden ist.“ Ich grinste breit. „Aber Nyx schwanger? Ich hab sie neulich mit zwei Joints auf einmal herumlaufen sehen, also ich bezweifle es.“ Einer der Gründe, wieso die beiden momentan recht eingespannt waren war vor allem die Tatsache, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis der dunkle Lord sich erheben würde. „Was geht bei dir?“, fragte ich Scab dann nach seiner Familie.
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Re: Zukunftsplay » 6
von Scabior am 11.04.2019 14:02"Um deine Ladies musste dich schon selbst kümmern.", lachte ich Ray dreist ins Gesicht. "Und was könn' die schon dafür, dass dein Bruder heißer is' als du?" - Dünnes Eis, ich wusste schon. Ich war Einzelkind, aber Geschwister-Rivalität war der innerhalb eines Rudels ziemlich ähnlich.
Mit Nyx Lestrange zusammen wohnen... als Nott. Zwei feine, hochwohlgeboren Reinblutfamilien. Die Vorstellung allein brachte mich wieder zum Grübeln. Unten im Gang hatte ich nichts mehr dazu gesagt, einfach weil ich zu bemüht gewesen war alles im Magen zu behalten, aber hier oben relativierten sich meine Gedärme wieder weit genug um noch einmal zu der Vorstellung zurück zu schweifen. Meine Familie war genauso stolz auf ihre Reinheit wie die großen von ihnen, die mit den Landhäusern, den Wappen und Stammbäumen. Genauso stolz und mindestens genauso wild drauf, nur nicht mit dem gleichen Vermögen ausgestattet. Meine Großmutter hatte mir mal davon erzählt, dass das vor ein paar hundert Jahren noch anders gewesen war, aber vergossener Milch sollte man nicht nachheulen, dementsprechend hatte Ray mit dem Kommentar über Dreck und muffige Absteigen gar nicht so Unrecht. Was aber nicht hieß, dass ich nicht mal einen Blick in das Leben der Großen, der Sacred 28 hatte werfen können. Unter allen Nachtschattengewächsen war denen für ihre Belange ein reinblütiges Nachtschattengewächs immer noch lieber, also rief man uns. Trotzdem konnte ich mir kaum vorstellen, wie genau das aussah in diesen Luxuswelten Tag für Tag herum zu leben. So sehr ich es versuchte, es war einfach unfassbar. "Ihr habt Probleme....", raunte ich deswegen nur auf seine Zusammenfassung und deutete wage in Richtung des Schlosses, das man von unserem Platz aus in der Ferne erkannte. "Solange du hier bist kann's dir doch eh scheißegal sein wo deine Elten sin'. Das einzig Gute an diesem Drecksding von Schule, man hat die Alten nich' an der Backe. Und was den sexy Teil der Verwandschaft angeht: Erzähl's dem Ghul in meinem Bad, dass das die einzigen Probs sin' die die grad hab'n. So blind nich zu seh'n, dass bald der Punk abgeht bin ja nich mal ich."
Ich zog die Pfeife aus meiner Tasche und fing an das Ding zu stopfen. Muggel-Zigaretten waren mir gelinde gesagt lieber, aber es war schwerer an die ranzukommen in diesem Kaff als an Einhornblut. Erst als das erledigt war, ich den ersten Zug genommen und Ray das Ding brüderlich teilend hingehalten hatte, erst da verzog ich das Gesicht.
"Meine Mom hat sich - wie auch immer sie's schafft, Mann - in ihrer Zelle die Griselkrätze reingezogen. Also nix is' mit Besuch in den Sommerferien und nix is' mit Brief'n weil der Scheiß so ansteckend is.", fasste ich so kurz es ging zusammen was mich schon seit Anfang der Sommerferien störte. Azkaban... dieser Drecksladen von einer verrottenden Insel. Nicht genug, dass Mom völlig konfus und fertig war von diesen widerlichen Dementoren, Tag und Nacht, nein, diese Pisser machten sie auch noch krank und verweigerten ihr Heiler aus St.-Mungo's. "Und mein Dad ist der gleiche Idiot wie immer, nur nervöser."
Ich streckte die Glieder in der Sonne und linste zu Ray hinüber. Genug Smalltalk für heute, dachte ich noch, da musste ich schon wieder über seine blutverschmierte Fresse grinsen.
"Alter, du musst dich wasch'n sonst glaubt dir die McGonagall nie, was du ihr auftisch'n willst."
And we were singing hymns and arias, 'Land of my Fathers', 'Ar hyd y nos' 

Re: Zukunftsplay » 6
von Ray am 11.04.2019 19:58Ich hob die Hand und machte eine eindeutige Geste in Scabs Richtung. „Vorsicht, Bruder“, mahnte ich ihn mit düsterer Miene, doch ich wusste, wie er es gemeint hatte. Dennoch war mein Bruder eine kleine Schwachstelle in meinem Ego und darauf auch noch hingewiesen zu werden machte es mir meistens schwer, an meinem Humor festzuhalten. Ich merkte es Scab an, dass ihn etwas beschäftigte. Es war nur ein kurzer Moment, aber normalerweise war er nicht der Typ, der viel vor sich hingrübelte. Doch was auch immer gerade durch seinen Kopf schwirrte, es ging mich nichts an. Wenn er deine Meinung hören wollte, fragte er danach, so einfach war das. Meine Ausrede, als ich erzählte was meine Familie gerade so trieb, kaufte er mir wie zu erwarten nicht ab. Natürlich nicht. Soweit ich wusste war es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Ruf des Dunklen Lords auch auf allerhand dunkle Kreaturen ausgeweitet werden würde. Im Moment wurden eben Wesen wie Werwölfe, Vampire, ja sogar Dementoren rekrutiert. Bald würde auch Riesen und Zentauren mit ins Boot geholt werden, da war ich mir sicher. Also musste auch Scab und das Rudel seines Vaters inzwischen Besuch von den Männern bekommen haben, die nach und nach weitere Anhänger anheuerten. Oder es würde bald geschehen. Doch so wie er mich jetzt ansah, musste er wissen was eigentlich Phase war. „Ich wurde vor ein paar Wochen aufgenommen“, lenkte ich dann ein und nahm an, er wusste von ich redete. Ich fuhr mit der Hand über meinen Unterarm, der noch ungeziert war. „Aber das Mal muss man sich verdienen“, murmelte ich. Dem dunklen Lord folgten ganze Scharen von Anhängern, aber nur seine engsten Gefolgsmänner, diejenigen die man eigentlich nur als Todesser bezeichnen durfte, hatten die Ehre das dunkle Mal zu tragen. In unserem Alter war es nahezu absurd, es zu bekommen. Ich konnte es kaum erwarten, bis er die Revolution begann, um zu beweisen, dass ich des Mals würdig war. Ich beobachtete, wie Scab eine Pfeife hervorholte und anfing, sie zu stopfen. Ich musste schmunzeln. Er war echt der einzige, den ich mit so einem Teil herumlaufen sah und ich fands jedes Mal wieder witzig. Und man konnte hervorragend Teufelschlingenblätter reintun, was einen gelinde gesagt, sehr fröhlich machte. Und euphorisch. Grinsend nahm ich die Pfeife entgegen und nahm einen Zug, während ich mir anhörte, was Trystan über seine Familie erzählte. „Oh shit“, murmelte ich, als er von seiner Mum erzählte. Es gab wenig Orte, vor denen ich so viel Respekt hatte wie Askaban. Im Leben würde ich dort nicht hinwollen, dafür kannte ich zu viele Schreckensgeschichten darüber. „Diese Bastarde werden bald bezahlen.“ Kopfschüttelnd schnaubte ich abfällig und gab meine Kumpel die Pfeife zurück. Eine reinblütige Hexe einsperren. Es war unvorstellbar, dass sie sich das überhaupt trauten. Diese muggelliebenden sons of bitches, die das Ministerium regierten, waren eine Schande für die ganze Welt der Magie. Es war wirklich Zeit, dass damit Schluss war. „Klingt genauso wie mein Dad“, stellte ich fest und verzog das Gesicht, als ich an ihn dachte. Wäre meine Mum nicht, wäre ich bestimmt schon längst von zu Hause ausgerissen. Ich hätte Annika gefragt, ob sie mitkommt, weil ihre Eltern sogar noch bescheuerter waren als meine und wäre mit ihr abgehauen. Egal wohin. Annika. Sofort musste ich daran denken, was vor etwa einem Monat passiert war. Wir waren bei ihr zuhause gewesen und dieses eine Mal, war nicht verlaufen wie sonst immer. Wir hatten angefangen, mehr aus unserer Freundschaft zu machen und ich musste sagen, dass mir nie etwas besseres passiert war. Sie war wie eine Droge, an die ich nicht herankam. Es sei denn, wir waren uns einig. Ich hatte keine Ahnung, wie das weitergehen sollte, aber das wollte ich auch nicht. Ich wollte nur, dass es nicht aufhörte. Scab riss mich wieder aus meinen Gedanken, als er mich auf mein noch immer blutverschmiertes Gesicht hinwies. „Ich sag, ich hatte Nasenbluten“, grinste ich schulterzuckend. „Außerdem stehen die Ladies drauf.“ Das stimmte zwar nur halbwegs, denn die meisten würden es wohl eher abstoßend finden, aber ich hatte auch gelernt, dass man damit schnell ein gewisses Mitleid erregte. Und schneller als man sich versah, wurde man mit sehr viel Hingabe verarztet. In allen Arten und Weisen, die es eben gab. „Wie sieht‘s bei dir eigentlich momentan aus? Beißt du dir immer noch die Zähne an der Swan aus?“ Ich grinste breit. Regina war eine ziemliche Schönheit, das war kein Geheimnis. Aber sie stand wohl eher auf Ravenclaw Streber, Gryffindor Prolls oder Hufflepuff Softies und würde Typen wie uns wohl eh nie ranlassen. Dennoch schien Scab nie müde zu werden, sie zu ärgern, was meiner Meinung nach nur den Grund haben konnte, dass er sie eigentlich wollte.
I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.


![[ehem.] Slytherin](https://static2.yooco.de/n/ee/408293/images/usergroups/orig/e87c12c7744df3d23b520d143dffb70e.png)









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