Zimmer XY
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Re: Zimmer XY
from Sam on 06/08/2018 02:58 PMEs war, als würden mein ganzer Körper sich auf einmal wieder hochfahren und die grundlegenden Funktionen wieder anstellen. Meine Ohren funktionierten als erstes wieder. Das Tropfen war nur der Anfang gewesen, neue Geräusche kamen dazu. Das Tropfen, das Piepen, ein Rauschen und leise Stimmen, die lauter und klarer wurden, je mehr ich mich darauf konzentrierte.
Ich kannte die Stimme. Sie war mir so vertraut und sorgte wie immer dafür, dass mein Herz einen winzigen Hüpfer machte. Was das Piepen für einen Moment komplett aus der Fassung brachte. War das nur Einbildung? Merlin, hoffentlich war das nur mein Gehirn, dass Emmis Stimme aus meiner Erinnerung abspielte, um mir die letzten Sekunden vor dem Tod zu erleichtern. Sie durfte nicht hier sein! Sie würden sie auch töten!
Ich spürte eine winzige Berührung auf meiner Haut, was mich dazu brachte mich ein wenig mehr auf meine Umgebung zu konzentrieren. Das hier war nicht mehr der Raum mit den Todessern, das hier war ein sehr viel kleineres Zimmer. Ich lag nicht mehr gefesselt auf dem kalten Boden, sondern in einem warmen, weichen Bett. Ein Krankenhausbett? Was auch immer unter meiner Nase klebte versorgte mich mit genug Sauerstoff, sodass ich mich zu atmen kaum anstrengen musste. Ich hatte so ein Ding mal bei meinem Großvater gesehen. Bekamen das wohl alle Patienten oder nur die, die bewusstlos eingeliefert wurden?
Mein Brustkorb schmerzte leicht, aber ich mich beim Grad der Schmerzen nicht gewaltig verschätzte. Soweit ich mich erinnerte war mein ganzer Arm zu Hachfleisch verarbeitet worden, und davon spürte ich rein garnichts. Also hatten sie mich entweder mit Schmerzmitteln vollgepumpt, oder ... Panik brach in mir aus, als ich darüber nachdachte ob da überhaupt noch ein Arm war, den sie hatten retten können. Aber ich spürte ganz deutlich einen dicken Verband neben meiner Hüfte liegen, also hatten sie vielleicht doch etwas tun können. Zwischen all den wirren Gedanken hörte ich auf einmal wieder so laut Emmis Stimme, dass ich mir erst in Erinnerung rufen musste, dass sie wahrscheinlich wirklich hier war.
Ich öffnete leicht den Mund und musste erst schlucken, bevor ich etwas heraus brachte. "Ich weiß." Meine Stimme war kaum mehr als ein Hauchen, aber sie war da. Emmi musste unglaublich wütend auf mich sein. Ich hasste mich ja selbst dafür, dass ich sie hintergangen hatte. Aber gleichzeitig breitete sich eine Wärme in mir aus, weil sie hier saß und gesund war und keinem Todesser gegenüber gestanden hatte.

You see the s m i l e that's on my mouth, it's hiding the w o r d s that don't come out. And all of my friends think that I'm blessed, but they don't know my head is a m e s s . And all of these l i n e s across my face tell you the s t o r y of who I am.
S o m a n y s t o r i e s o f w h e r e I ' v e b e e n a n d h o w I g o t t o w h e r e I a m .
Re: Zimmer XY
from Emmeline on 06/08/2018 02:09 PM

Re: Zimmer XY
from Sam on 06/08/2018 01:50 PMEs fühlte sich an, als würde ich irgendwo in der Dunkelheit schwimmen. Als hätte man mir Hände und Ohren zugeklebt und meine Hände und Beine an meinen Körper gefesselt. Ich hatte nicht mehr mitbekommen, was mit dem Rest von uns geschehen war. Die Schmerzen in meinem Arm waren irgendwann so schlimm geworden, dass mein Körper einfach abgeschaltet hatte, um sie nicht mehr ertragen zu müssen. Ich wusste nicht, ob wir gerettet wurden, ob wir immer noch in diesem Höllenloch festsaßen oder ob sie vielleicht noch jemanden von uns getötet hatten. Vielleicht hatten sie mich ja auch getötet? Aber das fühlte sich nicht wie sterben an, es war viel zu ... beklemmend.
Irgendetwas klebte in meinem Gesicht und kitzelte mich an der Nase, und neben mir schien hörte ich ein Tropfen, als hätte jemand einen Wasserhahn angelassen. Meinen rechten Arm spürte ich nicht, aber an meinem linken konnte ich einen merkwürdigen Druck spüren. Meine Atmung beschleunigte sich und irgendetwas begann zu piepen. Zu schrill für meine Ohren, die immernoch die dumpfe Stille gewöhnt waren. Wo war ich? Ich wollte mich umsehen um sicherzugehen, dass wenigstens James und Amelia in Ordnung waren, aber meine Augen waren zu schwer, um sie zu öffnen. Hatten sie uns noch einmal entführt? Uns weggebracht und gefesselt, weil wir durch diese Uhren den Standort entdeckt hatten und um zu verhindern, dass niemand mehr nach kam?

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Re: Zimmer XY
from Emmeline on 06/08/2018 12:03 PM

Arden
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Re: Zimmer XY
from Arden on 08/25/2017 03:24 AMBeide waren nicht begeistert. Vielleicht bildete ich es mir ein, doch ich sah einen Hauch von Panik auf ihren Gesichtern. Vielleicht auch schlechte Gewissen? Zumindest sollten sie das haben.
Ich shcob schmollend meine Unterlippe nach vorn. "Spielverderber.." murmelte ich und seufzte ausgiebig. Dann biss ich die Lippen aufeinander. "Vielleicht sollten wir das dann hier beenden. Für heute." fügte ich spitz hinzu. "Daddy macht sich vielleicht schon Sorgen. Das will ich nicht riskieren. Sonst bekomme ich den Rest der Ferien noch Ausgangssperre und das mag ich nicht riskieren." sagte ich bedauernd.
Ich stand auf und schob den Vorgang zur Seite. "Ich nehm einen der Kamine unten." sagte ich, nur falls es jemanden interessieren sollte. Ich drehte mich an der Tür nochmal um. "Man sieht sich." sagte ich und ging dann hinaus auf den Flur. Meine Schritte hallten in dem beinahe leeren Korridor. Mit jedem Schritt von ihnen entfernt wuchs meine Wut und meine Entschlossenheit. Ich wusste noch nicht was genau ich tun würde, aber wenn ich fertig war, würden sie nur noch kreichen können.
---> Arden out xDD
Heather
Deleted user
Re: Zimmer XY
from Heather on 08/25/2017 02:45 AMIch lächelte Arden entgegen, als sie mich anlächelte. Sie sah wirklich wieder besser aus, als... Naja... Als sie eben von einem Schockzauber getroffen wurde und neben einem mit einer Scherbe in der Brust liegenden George fiel.
Als Arden fragte, wie spät es sei, blickte ich auf meine Armbanduhr. Jep... Es war definitiv schon nach Mitternacht. Zumindest hatte Georgie einen unvergesslichen Geburtstag, wenn auch nicht gerade eine meiner Glanzleistungen. Ich hätte die Slytherins vielleicht doch nicht einladen sollen. Luke war einer von denen. Wenn er überhaupt Luke hieß. Und das machte mir jetzt schon ein wenig Sorgen. Wie viele Leute standen noch auf deren Seite, von denen ich dachte, sie wären nett? Wie viele setzten noch Häuser in Brand und verletzten oder töteten Menschen?
Als Arden Aufstand, war ich nicht ganz so begeistert davon und dann zog sie mich auch noch wieder zu Georges Bett. An ihren Worten hätte ich nicht angezweifelt, dass sie wirklich nichts mitbekommen hatte. Es war die Art, wie sie mich anblickte, die es irgendwie verriet und ich hatte Sorge, wie viel genau sie verstanden hatte oder ob es nur die letzten Sätze waren, die sie gehört hatte.
Aber ich schob den Gedanken bei Seite und schüttelte nur den Kopf auf ihren Vorschlag. "Hör zu, George geht es immer noch nicht so gut, du bist gerade erst wieder wach geworden, das Haus sieht nicht gut aus, das muss erst einmal aufgeräumt werden, die Schäden repariert werden und besonders muss ich den Schock über die Geschehnisse erst einmal verdauen. Ich hab keine Lust, dass wir wieder eine Party schmeißen oder gemeinsam ausgehen und diese Leute nocheinmal auftauchen." Ich hob die Schultern und blickte Arden entschuldigend an. Das stimmte nur so halb. Sorgen machte ich mir tatsächlich, auf eine Party hätte ich dafür vielleicht nicht unbedingt verzichtet, aber gerade war das ein guter Anhaltspunkt.
Re: Zimmer XY
from George on 08/25/2017 02:26 AMOh doch...Er konnte sie abschieben und er würde es tun.
Sie taten sich zu dritt einfach nicht gut und da Heather sich nicht von Arden trennen wollte, war er ab jetzt halt Derjenige, der sich von ihnen fernhielt.
In den Ferien würde das relativ einfach gehen, nur für die Schule musste er sich noch etwas einfallen lassen...
Als Arden dann jedoch viel zu fröhlich auf sie zukam, klingelten Georges Alarmglocken laut und schrill.
Er hatte erst vor ein paar Stunden gesagt, dass er sie UND ihre beste Freundin lieben würde.
Entweder hatte Arden wieder einen Gedächtnisausfall oder sie spielte etwas vor!
Wie viel hatte sie mitbekommen?
Georges Lächeln war ein wenig brüchig, als er das von Arden erwiderte.
"Also...Ich muss glaub ich mal verschwinden" murmelte er.
Und zwar am besten aus dem Gebäude oder gleich England!
Aber der Vorhang versperrte ihm den Weg und so blieb dem Hufflepuff nichts anderes übrig, als sitzen zu bleiben und mit einem schlecht gespielten Grinsen in die Gefmgend zu gucken bis irgendjemand etwas sagte....


Arden
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Re: Zimmer XY
from Arden on 08/25/2017 02:12 AMGeorges letzte Worte hallten noch in meinem Kopf nach. Er wollte sich von uns fernhalten? Ich verkrampfte mich automatisch auf meiner Liege, doch ich zwang mich dazu, mir nichts anmerken zu lassen. Heather setzte sich zu mir und ich lächelte sie an, wie ich es sonst getan hätte. "Mir gehts super. Ich hab ja quasi geschlafen!" ich lachte leise. "Jetzt vielleicht die Runde zwei? Wie spät ist es? Ist dein Geburtstag schon vorbei Georgie?" eifrig setzte ich mich auf.
Ich trug immer noch mein rotes Sommerkleid und langsam wurde mir ein wenig kalt. Ich würde am liebsten nach Hause gehen, duschen, versuchen meinem Dad nicht zu begegnen. Ihn konnte ich nie täuschen.
"George im Ernst, jag mir noch einmal so eine Angst ein und ich bekomme einen richtigen Schock, nicht nur ein Zauber." ich lachte melodisch, wie es auch meine Mutter gekonnt hatte. Natürlich war sie eine reine Veela, doch ich traf es ziemlich gut.
Ich zog Heather auf die Beine und schob sie zu George. Dann zog ich den Vorhang zu, der die Betten eigentlich für Privatsphäre trennen sollte.
Dann ließ ich mich neben George fallen. "Wir können deinen geburstag nicht so stehen lassen, wirklich. Das kann ich nicht zulassen. Du auch nicht, stimmts Heather?" ich wandte mich ihr zu und sah ihr direkt in die Augen.
Heather
Deleted user
Re: Zimmer XY
from Heather on 08/25/2017 01:58 AMIch atmete erleichtert aus. Er würde nichts sagen, das reichte mir schon. Ich wischte mir die Tränen von den Wangen und hörte auf zu schluchzen. Ich war wirklich erleichtert, dass George dicht hielt. Bis aus Arden hatte ich niemanden. Okay da waren Limercia und Brooke und sie waren immer da und dagegen hatte ich auch nichts, aber sie waren nicht wie Arden und ich.
Doch dann verlangte er einen Gegenzug dafür. Ich blickte ihn erst irritiert und dann ungläubig mit großen Augen an.
"WAS?", fragte ich, vermutlich ein wenig zu laut. Kurz blickte ich zu Arden herüber, aber richtig an sah ich sie nicht. Ich schüttelte vehement den Kopf. "Du... Du kannst uns nicht einfach abschieben.", meinte ich, immer noch kopfschüttelnd. Nun war ich wirklich ein wenig verletzt, was sich ganz kurz auch in meinem Blick wiedespiegelte. Nicht nur, dass Arden mich vermutlich genauso sehr dafür verabscheuen würde, wenn es meine Schuld war, dass George uns aus dem Weg ging, sondern auch weil, naja, ich eigentlich George gerne mal ab und an um mich herum hatte.
Bevor ich jedoch noch irgendwas anderes sagen konnte, hörte ich Ardens Stimme. Ich drehte mich zu ihr und war einen Moment lang überfordert damit, was ich sagen könnte. "Du bist wach!", sagte ich und lächelte sie an, während ich von Georges Bett aufstand und mich stattdessen zu Arden setzte. "Wie gehts dir? Ist alles okay? Die Heiler meinten du müsstest dich nur ausruhen von dem Alkohol und dem Schockzauber und dann sollte alles wieder in Ordnung sein.", meinte ich und biss mir leicht auf die Unterlippe. Das mit George würde ich Arden später erzählen. Ich hoffte nur, sie hatte nichts von unserem Gespräch mitbekommen.
Re: Zimmer XY
from George on 08/25/2017 12:57 AMDen Wutausbruch von Heather hatte George schon irgendwie kommen sehen, ihre Tränen kamen allerdings unerwartet.
Bisher hatte sie nur versucht mit Drohungen und Flirtereien an ihr Ziel zu kommen. Dass Heather weinte war etwas, das ihn überforderte.
Seine Mum schloss sich, nachdem sie sich mit seinem Vater stritt, bevor sie sich einfach aus dem Weg gingen immer in ihrem Zimmer ein und schluchzte, ohne dass er ihr helfen konnte oder durfte.
Seitdem war er jedes Mal hilflos, wenn Jemand den er mochte traurig wurde.
Am liebsten hätte er Heather in den Arm genommen, aber George war zwar manchmal nicht komplett helle jedoch auch nicht blöd.
Daher blieb er einfach liegen und fühlte sich so mies wie selten in seinem Leben.
"Okay..." murmelte er schließlich heiser.
"Ich werde nichts sagen..."
Und dann fasste er nach ewig scheinenden Momenten des Schweigens einen Entschluss, der sich so falsch anfühlte, dass er ihn am liebsten wieder zurück genommen hätte.
Aber die Worte kamen unerbittlich, als drängte es sie, endlich ausgesprochen zu werden.
"...Aber Ich will euch auch nie wieder sehen. Euch Beide. Ich kann das einfach nicht mehr."
Im Hals des Hufflepuffs hatte sich inzwischen ein fetter Kloß gebildet, der einfach nicht verschwinden wollte.
"...falls du eines Tages das Glück hast nochmal Jemanden zu finden, der dich liebt und dazu noch genauso krank ist wie du wirst du das vielleicht verstehen."
Und dann...hörte er Ardens Stimme und setzte sich wie elektrisiert auf.
Verdammt verdammt verdammt!
Was jetzt?!
Und wie viel hatte sie gehört??





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