Vergangenheitsplay » 30
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Re: Vergangenheitsplay » 30
von Coralie am 02.02.2019 12:09Wer: Coop &' Corlaie
Wo: Vertrauensschülerbadezimmer
Wann: Vor ca. einem Jahr
Es war ein kalter Samstagmorgen, als ich müde zum Vertrauensschülerbad ging. Extra war ich früh aufgestanden, um in der großen Badewanne ungestört baden zu können. Die Badewanne für die Vertrauensschüler war einfach viel größer und gemütlicher, als die der normalen Schüler. Zum Beginn meines fünften Schuljahres wurde ich tatsächlich gewählt, ich hatte mich ja so gefreut darüber! Für mich gab es nichts schöneres und wichtigeres, Ordnung und Gerechtigkeit zu schaffen. Hektisch sah ich mich kurz um, bevor ich etwas von dem Reiniger, den ich in der linken Hand hielt, auf die Türklinge sprühte. Mit dem Lappen, den ich in der rechten Hand hielt, schrubbte ich dann die Türklinge sauber, bevor ich mich traute, sie in die Hand zu nehmen und die Tür aufzustoßen.
Als ich dann Coop, ein Ravenclaw aus meinem Jahrgang, am Fenster stehen sah, ließ ich einen erschrockenen Schrei los. Und als ich dann auch noch eine Zigarette in seiner Hand sah, als er sich zu mir umdrehte, öffnete sich mein Mund noch mehr. "Ist dir eigentlich bewusst, wie schädlich das ist?", fragte ich angezickt und deutete auf die Zigarette in seiner Hand. "Und es riecht verdammt ekelig", fügte ich hinzu und musterte ihn kurz von unten nach oben. Als mein Blick an seinem Gesicht hängen blieb, erkannte ich erst, wie gut aussehend er war. Tatsächlich hatte ich Coop nie wirklich wahrgenommen, obwohl wir im gleichen Jahrgang waren. Wir hatten Muggelkunde zusammen, aber er saß immer ganz hinten, nicht so wie ich ganz vorne. Obwohl er ziemlich oft was sagte, war es mir doch zu anstrengend, mich jedes Mal zu ihm umzudrehen. Einen Moment lang starrte ich ihn nur an, mir lief fast das Wasser im Mund zusammen.
Als mir dann klar wurde, dass ich Putzmittel in den Händen hielt, wachte ich wieder auf und versteckte die Sachen hinter meinem Rücken. Er hatte es wahrscheinlich eh schon gesehen, und sowieso, wusste eigentlich jeder von meiner Krankheit. Aber daran dachte ich erst, als ich es schon getan hatte. Meine Arme nahm ich nun wieder nach vorne und stellte meine Putzmittel auf den Boden neben mir, schließlich war es ja nichts, wofür ich mich schämen musste. Tief holte ich Luft und strich mir meine noch ungebürsteten, lockigen Haare hinters Ohr. "Und außerdem, darfst du hier garnicht sein", errinerte ich ihn höflich und spielte schon mit dem Gedanken, es meinem Hauslehrer zu erzählen.

girls ain't got punchlines or flow, i have both and an empire also. keep gettin' gifts from santa claus at the north pole
today i'm icy, but i'm prayin' for some more snow. let that ho-ho, let that ho know he in love... he in love with that coco. why these girls don't never be learnin'? you girls will never get what i be earnin', i'm still gettin' plaques, from my records that's urban. ain't gotta rely on top 40, i am a rap legend. just go ask the kings of rap, who is the queen and things of that. nature? look at my finger, that is a glacier, hits like a laser. drippin' on that work, trippin' off that perc. flippin' up my skirt and i be whippin' all that work. takin' trips with all them ki's, car keys got b's. stingin' with the queen bey and we be whippin' all of that d 'cause we dope girls we flawless, we the poster girls for all this. we run around with them ballers, only real men in my call list.
Re: Vergangenheitsplay » 30
von Coop am 02.02.2019 18:11„Was für‘n schönes Wetter, für ein so verregnetes Land.“ Er grinste schief. Das Feurzeug abwesend zwischen Zeigefinger und Daumen rollend, schüttelte er einige Strähnen seines aschblonden Haars, zur Seite.
Ein tiefer Zug und der Rauch zog sich wie ein Strudel in seinen Mund, bis zur Lunge ein.
Coop hätte sich niemals als abhängig betitelt, doch der Einfluss seiner Brüder, half ihm nicht unbedingt zu einem besseren Selbst.
Schon viel zu lang genoss er die kleinen Momente, die richtige Raucher nur zu gut kannten. Der erste Sog einer frischen Zigarette am Morgen, die rau in der Kehle prickelte, oder das letzte Glimmen, bevor man sie in die Dunkelheit der Nacht schnipste.
Sie sehen, Cooper Durden war keineswegs banal, er handelte stets nach seinen ästhetischen Vorstellungen.
Hinter ihm war jemand zu Gange. Er hörte ein seltsames Quietschen an der Klinke und warf einen neugierigen Blick über die Schulter. Ein blondes Mädchen stand da und beobachtete ihn mit hochgezogenen Augenbrauen.
“Ist dir eigentlich bewusst, wie schädlich das ist? Und es riecht verdammt eklig“
Ausdruckslos schnipste er den sowieso beinahe vollends heruntergebrannten Stummel, durch das geöffnete Fenster auf den Rasen. Seinen Blick behielt er dabei ihr zugewandt. Oh, richtig. Er befand sich im Bad der Vertrauensschüler. Seine Lippen spitzten sich zögernd, doch er wartete stumm ihre Reaktion ab. Nicht das ihn ein weiteres Mal Nachsitzen stören würde. Er hatte mittlerweile schon sowas wie eine Freundschaft zur McGonigall entwickelt, auch wenn die das eher skeptisch sah. Außerdem konnte er sich sowieso nur während dieser Stunden dazu abringen seine Hausaufgaben zu erledigen, was ihm hin und wieder ganz gelegen kam.
Das sie bei seinem Anblick errötete, entging ihm nicht und entlockte ihm doch glatt ein freches Grinsen. Das Mädchen zuckte zusammen und versteckte in einer plötzlichen Anwandlung, die Hände hinterm Rücken. Coop tat lieber so als hätte er nichts mitbekommen und wand den Blick erneut aus dem Fenster, ehe er es brav schloss. „Und außerdem darfst du hier gar nicht sein“ Ihr Stimme war hoch und irgendwie piepsig. „Ja ja hab schon verstanden, wollte mich eh gerade aus dem Staub machen.“ Schließlich musste er die letzten Sonnenstrahlen des Tages noch nutzen, um ein wenig zu Skaten, bevor McGonnigall ihm wieder sein Board beschlagnahmen würde.
Er marschierte gerade an ihr vorbei und umfasste die Türklinke, die ihm rutschig aus den Fingern glitt. Angewiedert analysierte er die klebrige Flüssigkeit in seiner linken Hand. „Was zum..“
War die frisch geputzt, oder hatte da etwa ein Flubberwurm raufgekackt?

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Re: Vergangenheitsplay » 30
von Coralie am 04.02.2019 17:49Ein leises Schnauben verließ meine Lippen, als ich sah, wie er die Kippe durchs Fenster schmiss. "Eigentlich macht man eine Zigarette aus, wenn man sie schon rausschmeißen muss", erklärte ich ihm etwas zickig und hob dabei mein Kinn. Er war ja echt unmöglich! "Eine Zigarettenkippe baut sich zwar nach ein bis fünf Jahren ab, was wenig ist im Vergleich zu einer Angelschnur, die 600 Jahre braucht, doch trotzdem ist es schädlich. Und weißt du eigentlich, wie viele Waldbrände durch Zigarettenstümmel entstehen?", kurz musterte ich und schüttelte meine Locken. "Außerdem bekommt man durchs rauchen schnell Falten", was bei seinem hübschen Gesicht eine Schande wäre, um ehrlich zu sein.
Komischerweise schien er garkeine Angst davor zu haben, verpetzt zu werden. Das war echt komisch, also wollte ich der Sache auf den Grund gehen. "Du weißt schon, dass ich eine Vertrauensschülerin bin? Eigentlich bin ich dazu verpflichtet, dich zu melden", errinerte ich ihn höflich. Aber ich war eigentlich keine Petze, vielleicht wusste er das ja auch, oder hatte es gehört.
Sein freches Grinsen machte mich noch unsicherer und nervöser. Warum grinste er denn nun so? Er schien mir wirklich etwas frech zu sein. Ich hoffte nur, dass er nicht grinste, weil er bemerkt hatte, wie ich ihn angestarrt hatte. Ach was rede ich denn da, er hat das doch aufjedenfall bemerkt, er ist ja nicht blind. Leicht nervös spielte ich mit meinen Fingern. Ich war sogar etwas enttäuscht darüber, dass er direkt wieder gehen wollte. Naja, ich war aber auch irgendwie froh, schließlich war es einfach nicht gestattet. Würden andere Vertrauensschüler kommen, würden sie mich sicher verpetzen, und außerdem könnte ich dann nicht mehr inruhe baden. Schließlich musste ich die ganze Badewanne noch säubern.
Als er an mir vorbei ging, drehte ich meinen Oberkörper mit ihm und schaute zu ihm hinauf, auch wenn er mich nichtmals ansah. Er war fast einen ganzen Kopf größer als ich, ich war aber auch wirklich kleiner, als die meisten in meinem Alter. Nicht selten schätzten mich welche aus anderen Jahrgängen ein bis zwei Jahre jünger, als ich es eigentlich war. Meine Augen weiteten sich, als er die Türklinge in die Hand nahm und sich dann angeekelt fragte, was die Flüssigkeit sei, die ich auf die Türklinge gesprüht hatte. Kurz bückte ich mich und hob die Flasche hoch, um sie ihm vors Gesicht zu halten. "Reiniger", verkündigte ich laut und ein nervöses Grinsen legte sich auf meine Lippen, während ich meine Augenbrauen hochzog. Die Flasche stellte ich nun wieder auf den Boden und schaute in Coops Augen. "Du willst garnicht wissen, wieviele Bakterien hier in Hogwarts herumschwirren", ganz ehrlich, ich wollte es auch nicht wissen.

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Re: Vergangenheitsplay » 30
von Coop am 04.02.2019 22:23Coop hob eine Augenbraue. „Achso?“ Er feixte.
Welcher Mensch war denn bitte so kleinlich, dass er sich über schmutzige Türklinken, innerhalb eines Jahrhunderte alten Komplexes, entrüstete. Sie sollte es einfach hinnehmen, die Hauselfen kamen nunmal mit der Arbeit nicht hinterher. Als so schlimm empfand er die Umstände auch gar nicht. Im Vergleich zu seinem Zu Hause, vor allem den Zimmern seiner Brüder, sah das hier aus, wie das Tadsch Mahal.
Sie wirkte nun leicht verunsichert. „Hey kein Ding. Danke ehm...“ Er hielt seine zugeschmadderte Handfläche hoch. „..für das Instandhalten der Hygiene.“ Coop zog kurz seine Mundwinkel nach oben, während er seine Augen suchend nach einem Waschbecken, oder Ähnlichem durch den Raum wandern ließ. An der gegenüberliegenden Wand befand sich ein eingehauener Duschkopf. Nicht gerade praktisch, aber der würde wohl reichen müssen.Langsam drückte er sich wieder an ihr vorbei, bevor er, der Vertrauensschülerin zugewandt, rückwärts zur Dusche schritt. „Ich darf die doch hier wenigstens noch abwaschen oder?“ Ihre Antwort hörte er nur bedingt, da er bereits dabei war, das Wasser an zustellen. Das ausgerechnet hier der Wasserdruck besonders hoch war, konnte er ja nicht ahnen. Der Junge musste gerade noch mit einem geschickten Seitenschritt verhindern, dass ihm alles in die Visage spritzte.„Scheisse ist das kalt“ fluchte er entsetzt. „Weißt du wie man das wärmer stellt?“ Das blonde Mädchen hatte sich hinter ihn gestellt, aber schien nichts abbekommen zu haben. Sie sah ihn mit großen Augen an. Coop zuckte mit den Schultern und wischte mit seinem Unterarm über die Stirn, auf der sich dünne, durchnässte Strähnen festgeklebt hatten. Anschließend wusch er ordentlich seine Hände und trocknete sie pragmatisch an seiner schwarzen Bundfaltenhose ab.

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Re: Vergangenheitsplay » 30
von Coralie am 05.02.2019 20:57Auf sein "Achso" hin, nickte ich nur schnell mit dem Kopf.
Als er sich dann bei mir dafür bedankte, dass ich das Schloss sauber hielt, lächelte ich ihm freundlich entgegen. "Irgendwer muss es ja tun", dabei verdrehte ich leicht meine Augen. Verwirrt musterte ich ihn dann, als er sich wieder umsah, und nach etwas zu suchen schien. Ich dachte, er wollte drehen. Als er mich dann jedoch fragte, ob er eben noch seine Hände waschen dürfte, fiel mir wieder ein, dass seine Hände voller Putzmittel waren, dank mir. Gerade wollte ich ihn daraufhinweisen, dass er eigentlich jetzt gehen müsste, aber er sellte schon das Wasser an.
Zuerst schaute ich mich nervös nach anderen Vertrauensschülerin um, doch dann wurde mein Blick wütend und ich ging auf Coop zu, um ihn nochmals höflich daran zu errinern, dass ihm der Zutritt nicht gestattet war. Gerade als ich hinter ihm stand, und ihn zu mir drehen wollte, spritzte ihm das Wasser halb ins Gesicht. Zum Glück hatte ich nichts davon abbekommen, denn laut Coop musste es ziemlich kalt sein. Nur indem ich mir auf die Unterlippe biss, konnte ich mir ein Kichern verkneifen. Die Situation schaute schon lustig aus.
"Klar", antwortete ich höflich auf seine Frage, ob ich wüsste, wie man das Wasser wärmer stellt. "Einen Moment", schnell drehte ich mich um und eilte wieder zur Tür, wo meine Putzsachen lagen. Wieder bei dem Ravenclaw angekommen zeigte ich ihn den leicht versteckten Temperaturregler, an dem man die Temperaturen ändern konnte. "In diesem Bad ist der Wasserdruck höher als bei den Normalen - Was du ja schon gelernt hast", murmelte ich während ich das Putzmittel auf den Regler sprühte, und dann mit dem Lappen anfing ordentlich zu schrubben. "Generell ist dieses Bad einwenig anders. Aber was interessiert dich das, du darfst hier ja eigentlich garnicht sein", errinerte ich mich und wurde ihm gegenüber etwas zickig, was mir aber direkt wieder leidtat. Ich wollte keine Petze sein, aber es machte mich einfach nervös, gegen die Regel zu verstoßen. "Was treibt dich eigentlich hierher?", fragte ich dann interessiert und wendete meinen Blick wieder auf ihn, nachdem ich fertig mit dem Putzen war. Er sah schon verdammt süß aus...

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