Vergangenheitsplay » 3

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Ophelia

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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Ophelia on 10/21/2018 06:09 PM

Die Stimme meines Freundes war nicht zu überhören und trotzdem öffnete ich die Tür eher vorsichtig. Ich war mir immer noch sicher, dass ich ihm vertrauen konnte und es gab wahrlich keinen besseren, mit dem ich das hier besprechen würde. Allerdings wusste ich noch nicht so ganz, wie genau ich das Thema ansprechen sollte. Normalerweise war ich ja der Typ, der mit der Tür ins Haus fiel und sobald ich herumdrucksen würde, würde er bemerken, dass etwas ganz falsch lief. Allerdings war es auch ein sensibles Thema. Hinzu kam noch, dass ich den Vorfall mit dem guten - selbst in meinem Kopf triefte diese Bezeichnung für ihn nur so vor Ironie – Fenrir nicht gemeldet hatte... Wieso ich das nicht getan habe, war mir nach wie vor schleierhaft.
Kaum hatte ich ihn erblickt, wurde mir wieder bewusst, dass ich alles andere als eine schlechte Wahl getroffen hatte, für meine erste Liebe. Naja, Jugendliebe. Er war schon immer sehr ansehnlich gewesen und er wusste sich zu kleiden. Allerdings konnte ich nicht sagen, ob das schon immer so gewesen war – dafür war es einfach viel zu lange her.
Aber egal, wie gut ein Mensch aussah, irgendwann musste er den Mund aufmachen. Das sollte man nicht falsch verstehen, ich liebte ihn wirklich, so sehr man einen Freund eben lieben konnte, allerdings konnte ich über seine Worte nur die Augen verdrehen. Mein Grinsen verriet jedoch, wie froh ich war, ihn nach all der Zeit mal wieder zu sehen. „Du hättest dich ja auch mal blicken lassen können." murrte ich, erwiderte die Umarmung aber. „Ich freue mich auch, dich zu sehen."
„Ich gehe nicht mehr ohne anständigen Kaffee außer Haus." lachte ich und hob meinen Becher an, als würde ich ihm zuprosten. Die Tür hinter mir gab ein leises 'Klick' von sich, als sie ins Schloss fiel oder viel mehr, dazu gebracht wurde. Ich nahm mir kurz die Zeit, mich in seinem Büro umzusehen. Es war recht klein und es gab eine Menge Papiere, die sich auf dem Schreibtisch stapelten. Allerdings war sein Büro ordentlicher als mein eigenes, was jedoch keine große Kunst war. In letzter Zeit war es etwas ordentlicher, da ich Amelia bei mir beherbergte. Das arme Mädchen schlief die meiste Zeit und wenn sie wach war, weinte sie. Es brach mir das Herz. Es kam nicht selten vor, dass ich sie weckte, weil sie Alpträume hatte.
Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich stillschweigend sein Büro durchquert hatte und nun auf die Dokumente auf seinem Schreibtisch starrte. Ob ich das durfte, wusste ich gar nicht, aber ich wollte ihn nicht in Schwierigkeiten bringen, weil ich meine Nase in fremde Angelegenheiten steckte. Ein Wort war mir jedoch ins Auge gesprungen, bevor ich es verhindern konnte. Oder wollte. Es ging um die Entführung... Ich schluckte schwer und meine Gedanken wanderten zurück zu dem Moment, als die vollkommen aufgelösten Schüler zu meiner besten Freundin ins Büro gestürmt kamen um uns um Hilfe zu bitten. Auch die Rettungsmission an sich löste nicht unbedingt ein gutes Gefühl bei mir aus. Die Erinnerung an die verletzten, schreienden Kinder, die zitternd auf dem kalten Boden kauerten, zählte definitiv zu den Schlimmsten. Stunden zuvor war ich einem anderen Alptraum begegnet. Fenrir. Gedankenverloren, strich ich über die Narbe, die im Moment noch gut verborgen war.
Mein Blick wanderte weiter durch das Büro. Ich war noch nie hier gewesen, obwohl Lennox einer meiner ältesten Freunde war. Ist. Mein Blick fiel auf ihn und mir fiel auf, dass es wohl ziemlich seltsam war, dass ich einfach so hier hereinschneite, und dann herumstand ohne etwas zu sagen. Ich räusperte mich erst einmal und hielt ihm dann die Tüte mit den Leckereien der Hauselfen hin. „Ich hab dir was mitgebracht. Nur, falls du Hogwarts' Spezialitäten vermissen solltest." Ich grinste ihn an, merkte aber selbst, dass es ein eher schwacher Versuch war, die Peinlichkeit meines Auftretens zu durchbrechen. „Entschuldige bitte, du hast sicher besseres zu tun, als meine Eigenarten zu beobachten." Ich räusperte mich erneut und strich über die nun wieder brennende Narbe an meinem Schlüsselbein. Das tat sie häufiger, wenn ein Werwolf in der Nähe war. Allerdings tat sie das auch bei extremer Wärme, extremer Kälte oder wenn ich nervös war. Also war sie im Grunde kein zuverlässiger Werwolf – Anzeiger.
„Du fragst dich sicherlich, weswegen ich hier bin... Also...." Komm schon Pheli, einfach mit der Tür ins Haus! Anders kennt er dich doch gar nicht! Schalt ich mich selbst, legte dann meinen Umhang auf den Stuhl hinter mir, warf meine Haare nach hinten und zog dann mein graues Kleid etwas zurück, um die lange Narbe freizulegen. Ganz klappte das zwar nicht, da das Ganze dann – vor allem wegen unserer Vergangenheit – seltsam geworden wäre, aber man sah die Linie schon recht gut. Sie hob sie rötlich schimmernd von meiner nahezu weißen Haut ab. „Nur Dank Vicky ist sie nicht größer... Dank ihr bin ich nicht verblutet." Da Vicky noch jünger war als ich und noch dazu eine Gryffindor, wusste ich nicht einmal genau, ob ihm der Name meiner besten Freundin überhaupt etwas sagte.

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Lennox

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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Lennox on 10/23/2018 09:43 PM

Da hatte sie wohl recht, aber so leicht war das nicht. "Da du dich ja entschlossen hast in Hogwarts zu lehren, gestaltet es sich für mich schwierig dich einfach zu besuchen. Dumbledore hat genügend Schutzzauber um Hogwarts gesponnen, sodass ich nicht einfach von Außen das Schloss betreten kann." Das war nicht mal eine faule Ausrede sondern entsprach der Wahrheit. Aber schreiben hätte er können. Das stimmte schon. Allerdings hatte Lennox wirklich nicht daran gedacht. Das hatte nichts damit zu tun, dass er mit ihr nichts zu bereden gehabt hätte, nein es entsprach tatsächlich dem Spruch Aus den Augen aus dem Sinn. So traurig dies auch sein mochte. Doch er freute sich wirklich, dass sie hier war. Es fühlte sich direkt wieder vertraut an.
"Du entsprichst also den Erwartungen eines Lehrers", sagte er und hob seine Tasse Kaffee und prostete ihr zu. Auch er trank seit er arbeitete immer mehr Kaffee. Früher als Kind und auch noch als Jugendlicher hatte er das bitterschmeckende Getränk nur mit viel Milch und Zucker ertragen können. Heute war das anders. "Ich weiß aber was du meinst. Ich habe mir für zu Hause einen Kaffeeautomaten geholt. Echt klasse, was die Muggel so erfinden." Lennox schämte sich nicht, dass er auch Geräte der Muggel verwendete. Er versuchte die Vorteile beider Welten zu nutzen und das klappte auch recht gut. So hatte seine Wohnung auch Strom und fließendes Wasser. Klar alles war auch mit dem Zauberstab zu erledigen, aber einen Schalter zu betätigen war manchmal einfach schneller und auch simpler. 
Als sie meinte, dass sie Hogwarts Spezialitäten dabei hatte, fiel sein Blick auf die Tüte in ihrer Hand. "Na unbedingt." Sofort nahm er ihr die Tüte aus der Hand. Das Essen in Hogwarts war immer gut gewesen. Noch heute erinnerte er sich daran und er musste zugeben, dass er Hogwarts vermisste, aber nicht nur wegen dem Essen, sondern generell. Es war eine schöne Zeit gewesen. Er öffnete die Tüte und blickte hinein. Er sah einen saftigen Muffin und ein Sandwich. "Na da kann ich dir ja nur danken." Als er dabei seinen Blick hebte, erkannte er an ihrem Gesichtsausdruck, dass sie wirklich wegen irgendeiner Sache da war. Sofort erinnerte er sich an die Zeit zurück, als sein Freund und ihr Verlobter starb und irgendwie beschlich ihn das Gefühl, dass es damit was zu tun hat. 
Dann fiel sein Blick auf ihre Narbe. Besonders schön war sie nicht, aber welche Narbe war das schon. Ein Schritt näher an ihr heran, ließ Details erkennbar werden. "Und vor wem hat dich diese Vicky gerettet?" Tief in seinem Innere kannte er die Antwort. Er rieb sich das Gesicht. "Lass mich raten, du bist wegen dieser Sache hier und du brauchst irgendwie meine Hilfe um den Veursacher ausfindig zu machen?"

Lennox T. Ecclestone

 

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Ophelia

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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Ophelia on 10/30/2018 07:48 PM

Ich nickte und lächelte etwas schuldbewusst. Ja, für mich wäre es deutlich einfacher gewesen. Aber dieses Schuljahr hatte mich ganz besonders beansprucht und da war es einfach bequemer gewesen, meine beste Freundin vor Ort mit meinen Problemen zu überhäufen....
„Jetzt bin ich ja hier." sagte ich lächelnd und sah mich weiter in dem kleinen Raum um.
Erneut entglitt mir ein leises Lachen. „Wenn das deine Vorstellung von einem Lehrer ist, dann ja. Sonst allerdings eher nicht. Ich bin immer noch eine kleine Chaos Queen." Anders kannte er mich nicht. Es war schon immer eher unüblich gewesen, wenn ich meinen Zauberstab mal zur Hand hatte. Meistens war er verschwunden. Vieles hatte ich irgendwo vergessen oder liegen gelassen, obwohl es gebraucht wurde. Und geändert hatte sich das nicht. Auch nicht als Lehrerin.
Seinen Kommentar über Muggel quittierte ich mit einem milden Lächeln und einem leisen „Ich weiß". Da meine Eltern Muggel waren, war ich bestens vertraut mit allerhand Muggelkram. Auch jetzt, wo ich zaubern konnte und nicht mehr auf die Tricks der Muggel angewiesen war, verwendete ich sie nur zu gerne, wenn ich denn konnte.
Auf seinen Dank hin nickte ich nur geistesabwesend. Es war klar, dass er sich freuen würde. Deswegen hatte ich es ja mitgebracht. Und vielleicht auch, um ihn etwas zu.... bestechen.
Er schien erstaunlich schnell zu begreifen, weswegen ich hier war. Naja, dass es mir ernst war zumindest. Ich holte tief Luft und ließ die Worte dann einfach aus mir heraussprudeln. „Ich kenne den Verursacher. Nur ist dabei etwas herausgekommen.... Ich erzähle dir das Ganze am besten von Anfang an. Ich habe mich verlaufen. Du kennst mich ja. Einmal falsch abgebogen und schon war ich in der Nokturngasse. Dort bin ich auf..." ich schluckte schwer, denn meine Narbe brannte fürchterlich und in meinen Augen sammelten sich Tränen, da die Erinnerung die Angst zurück in meine Knochen trieb. „... Fenrir gestoßen. Ich weiß nicht genau, wieso... aber er hat mich am Leben gelassen. Die Wunde hier war ziemlich tief und der hohe Blutverlust hätte mich vermutlich recht schnell das Leben gekostet, hätte ich nicht rechtzeitig Hilfe geholt." Ich atmete erneut tief durch. „Jedenfalls habe ich bei diesem... Treffen herausgefunden, dass es nicht Fenrir war. Damals. Das bedeutet, dass ich nicht weiß, wer ihn getötet hat Lenny." Ich hoffte, dass das einigermaßen verständlich war, denn meine Gedanken fühlten sich genauso ungeordnet an, wie mein Schreibtisch es die meiste Zeit war. „Ich dachte immer, ich wüsste es und dass das genug wäre, aber das ist es nicht mehr." ich schluckte und schüttelte den Kopf. "Es ist nicht genug." flüsterte ich erneut. "Wer auch immer... Lukas getötet hat. Er darf nicht davonkommen." Die Tränen brannten nun so heftig, dass ich hekrisch blinzelte. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich vor ihm weinte, aber gerade jetzt, wollte ich meine Tränen um jeden Preis zurückhalten.

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Lennox

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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Lennox on 11/21/2018 04:57 PM

//Es tut mir wirklich leid! Ich habe es schlichtweg überlesen

Der junge Mann nippte nochmal an seinem Kaffee, ehe er seine Aufmerksamkeit an seine Freundin schenkte. "Viele sehr intelligente Menschen sich chaotisch. Also passt das ja." Er selbst deutete nun auf seinen Schreibtisch. Hier stapelte er alles, Stiffte, Akten, den neusten Tagespropheten... . Trotz ihres Chaotismus' war er der Überzeugung, dass sie eine gute Lehrerin war. Sicher wae sie nicht zu spießig. Dass hatte er damals an manchen Professoren nicht gemocht. Er selbst hatte aber nie mit dem Gedanken gespielt als Lehrer nach Hogwarts zurückzukehren. Wahrscheinlich wäre er auch kein besonders guter Lehrer. Klar er war recht lässig, aber vielleicht war er zu lässig? 
Mittlerweile hatte er das Sandwich aus der Tüte gefischt und hineingebissen. Sein Blick ruhte dabei immer noch auf Ophelia. Er vermutete, dass ihre Geschichte etwas länger dauer würde, daher schob er ein paar seiner Akten mit der freien Hand zur Seite und lehnte sich dann an seinen Schreibtisch. Die Beine überschlug er dabei lässig. Während sie redete, nickte er hin und wieder. Fenrir Greyback. Er war einer der bekanntesten Hunde - pardon Wölfe - die das Ministerium kannte. Viele Auroren hatten schon versucht ihn zu fangen und alle waren gescheitert. Lennox selbst hatte noch nie einen Auftrag bekommen, in dem Fenrir vorkam, denn in der Regel kümmerten sich darum die erfahrenen Auroren und kooperierten dann mit dem Angestellten aus dem Werwolffangkommando. Er betrachtete die Narbe genauer. Sie sah nicht besonders schön aus, aber welche Narbe war das schon? Aber die Narbe zeugte davon, dass es eine schlimme Wunde gewesen war. "Bist du zufällig auf Greyback gestoßen oder hat er dich bewusst gesucht?" Er vermutete Ersteres. warum sollte Greyback auch Ophelia aufsuchen, wenn er doch nicht ihn getötet hatte? Ihn.. . Lennox redete selbst nicht gern darüber. "Bist du denn sicher, dass dich Greyback nicht angelogen hat? Aber wohl eher nicht", antworte er direkt. "Greyback prahlt ja lieber mit seinen Errungenschaften." Mittlerweile war das Sandwich verputzt. Er konnte sich mittlerweile denken, was kommen würde.
"Und jetzt müssen wir herausfinden wer es wirklich war?" Mittlerweile war sie den Tränen nahe. War ja auch kein Wunder. Er stieß sich vom Schreibtisch ab und nahm sie in den Arm. Dies kam ihm einfach richtig vor. Manchmal brauchte man das einfach und er vermutete, dass Ophelia gerade eine Umarmung gebrauchen konnte. "Er wird nicht davonkommen", versprach er ohne zu wissen, ob er das Versprechen halten konnte. Seine Stimme war leise und ruhig. Dann begannen sie Rädchen in seinem Kopf zu drehen. Er ließ Ophelia wieder los. "Ich lass seine Akte hochbringen. Vielleicht finden wir da ja Anhaltspunkte?" Die Akten wurden tief im Zaubereiministerium aufbewahrt. Er nahm einen fliederfarbenes Papier, schreibte den Namen und das Jahr darauf und mit einem Wink seines Zauberstabs, faltete sich das Papier und flog als Memo durch das Ministerium. 
Nun hieß es warten. Er griff in die Tüte und nahm den Muffin heraus. "Wie läuft es in Hogwarts? Irgendwas Neues?" Er wollte jetzt lieber etwas vom Thema ablenken, da sie sehr gekikt wirkte - verständlicherweise. Aber vorerst mussten sie auf die Akte warten.

Lennox T. Ecclestone

 

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Ophelia

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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Ophelia on 11/23/2018 04:21 PM

[Ach, alles gut]

Erneut quittierte ich seinen Kommentar mit einem leisen Lachen. „Dann bin ich die schlauste von allen." Ich schüttelte den Kopf und musste erneut an Amelias skeptischen Blick denken, als sie meinen vollkommen überladenen Schreibtisch gesehen hatte. Sie war sowieso eher der ordentliche Mensch. Zumindest nachdem, was ich so mitbekommen hatte. Ich stand einigen meiner Schüler schon nahe, aber leider nicht allen gleichermaßen. Ich hatte ständig Angst, mein eigenes Haus zu bevorzugen, aber zu meinen eigenen Schützlingen hatte ich nun mal die beste Verbindung, ich war für sie verantwortlich. Erneut musste ich an die verzweifelt weinende Amelia denken, die auf dem Boden des Krankenhauses kauerte und verzweifelt ihre große Liebe anschmachtete, die sie nicht erkannte. Ich wüsste nicht, was ich getan hätte, wenn Lukas nicht mehr wissen würde, wer ich war oder das wir uns liebten. Ein Schauer jagte mir den Rücken herab. Ich würde alles dafür geben, egal wie weh es tun würde, wenn das nur bedeutete, dass er lebte! Aber das tat er nicht. Er würde nicht einfach wiederauferstehen wie Matthew es getan hatte. Das war unmöglich. Mein Herz zog sich zusammen und ich verzog schmerzerfüllt das Gesicht. Nach all der Zeit tat allein der Gedanke an ihn immer noch so weh.
Als Lennox sich in Bewegung setzte, wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, er lehnte sich an einen zugegeben, auch sehr chaotischen, Schreibtisch und sah mich an.
Während ich ihm alles erzählte, was mir auf der Seele brannte, aß er sein Essen und ich war darüber sehr dankbar. Er ließ mich ganz in Ruhe alles erzählen, unterbrach mich nicht und hörte einfach nur zu. Dafür liebte ich ihn. Als Freund, natürlich. Ich hatte fast vergessen, wie großartig er war.
Als ich zu Ende erzählt hatte, wurde es sehr geschäftlich und damit kam ich gut klar, besser als gedacht. Seine Fragen waren berechtigt und strategisch gut gestellt. „Zufällig. Ich war einfach mal wieder zur falschen Zeit am falschen Ort." antwortete ich mit hohler Stimme. Die Angst saß mir immer noch im Nacken und die feine weiße Linie brannte immer noch. Bei der Erinnerung konnte ich fast schon wieder seinen nach Blut stinkenden Atem riechen. Ich schauderte augenblicklich.
Ich nickte auf seine nächste Frage hin, entschied dann aber doch, ihm noch vernünftig zu antworten. „Lukas... er wurde gezielt getötet. Es war wie ein Auftrag. Fenrir Greyback hatte mit ziemlicher Sicherheit noch niemals seinen Namen gehört. Er hat zwar so getan, als ob er es gewesen war, aber erst nachdem er bemerkt hat, das es mich verletzt. Er wusste nicht, wer er war. Außerdem hast du recht. Er hätte dann mehr geprahlt und mir noch einmal vor Augen geführt wie genau.... er gestorben ist." ich stockte immer wieder, da die schmerzhaften Erinnerungen mir den Atem raubten.
Lennox schaltete schnell und ich nickte. „Ich muss es wissen." Als er mich in den Arm nahm, klammerte ich mich an ihn und ließ den Tränen freien Lauf, wie ein kleines Kind, das gerade aus einem bösen Traum aufgeschreckt war. Seine Wärme nahm mir die Angst und sogar etwas von dem Schmerz, den ich mit mir herumtrug und langsam konnte ich wieder ruhiger atmen. „Danke." wisperte ich und ließ ihn ebenfalls los. An seinem Gesicht konnte ich ablesen, dass er nachdachte. Sein Blick verschleierte sich, rückte in weite Ferne. Es gab Dinge, die sich niemals änderten. Lennox war eines dieser Dinge. Er war immer da. Wie hatte ich das nur vergessen können. Ich lächelte und beobachtete ihn weiter beim Nachdenken. Ich hatte das Gefühl, ihn jetzt nicht stören zu dürfen. Er würde schon eine Idee haben. Und tatsächlich, nur Sekunden später hatte er eine Akte nach oben geordert. Ich nickte und setzte mich einfach auf den Schreibtisch, gleich neben der Stelle an der er sich gegen den Tisch lehnte.
Bevor ich mich wieder den Erinnerungen hingeben konnte, durchbrach er die Stille. Ich seufzte. „Im Moment heißt es vor allem, die seelische Gesundheit der Schüler wiederherzustellen. Einige hat es ziemlich heftig erwischt. Du kannst dir das nicht vorstellen. Ich komme kaum damit klar und ich habe sie nur mit daraus geholt und bin auch noch älter als sie." Ich schüttelte den Kopf. „Es war schrecklich Lenny. Einfach schrecklich." erneut schüttelte ich mit dem Kopf. „Wie konnte das nur passieren?" wisperte ich. Dann dämmerte mir, dass er vielleicht auf etwas positiveres angespielt hatte als das. „Entschuldigung, ich denke mal, du wolltest auch was schönes hören." entschuldigend sah ich ihn an.

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Layla

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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Layla on 01/06/2019 07:17 PM

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Niemald hätte ich gedacht, dass ich ich eines tage sin einem Haus der madison übernachten würde. Doch da war ich halt, hatte Jarik Madison, wirklich der Intelligenste fast von allen Madisons die ich kannte, einen Besuch abgesteattet , weil ich einfahc nicht wusste wohin.
Ich hatte nicht mehr so viele Freunde wie einst, Kingston ließ mich nicht mehr so nah an sich ran, seitdem Streit an Weihnachten bei ihm zu Hause.
Neyla und Sophelya waren zu seh rmit sich beschäftigt und mein Barty, mein gleiebeter Barty hatte schon seit einer Weile eine Neue und hielt es nicht mal für nötig mir das zu sagen.
Also bin ich von zuhause gelohen, ich hatte Silvester bei Jarik zuhause verbracht und zwang ihn auf eine Silvester Party zu gehen, ich würde schon zurecht kommen.
Ha, von wegen! Ich habe weder ein Buch gelesen,w ie ich es mir vornahm, noch habe ich eine heiße Badewanne genossen. Ich saß einfahc auf Jariks Bett, hatte eine Platte Elvis nach der anderen gehört und mich nicht bewegt.
Schließlich bin ich rigendwann in dne Halbschlaf gefallen, die fenster standne weit offen undich war nur mit einem leichten Kleidfetzen begleidet.
Ich fühlt emich alleine udn hoffte, dass Jarik nun bald wieder zurück kehren würde.
Ich hörte seinen Bruder, er schlich durch das Haus. Ob er wusste, dass ich da war. Ich blieb liegen,ich hätte nichts dagegen gehabt mich auch mit John zu unterhalten, aber Jarik kannte ich wohl besser und er war mir lieber. Der einzige Typ der mich noch nicht verletzt hatte. Er war ein treuer Freund gewesen, wir kannten usn noch von früher. Schließlich waren Neyla und ich oft mit Light und dne anderen Madisons zusammen gewesen als Kinde.r Nur das Light jetzt sichmehr für Kerle interessierte offenbar, Flynch ein Idiot war und Darren. Darren war toll wie vorher. Ich mochte Darren, auch wnen wir nie viel miteinande rzu tun gehabt haben.
Aber offenbar war Jarik wieder zurück in London, ich war sofort zu ihm gereist, als ich davon gehört habe udn nun hing ich alleine in seinem Zimmer rum. Ich wartete nicht auf eine heiße Nacht..oder auf ein romantisches Gekuschel in fremden Lacken. Nicht mit dme Schicksal das jetzt auf mir lastete, und wovon bis jetzt nur Kingston, meine Familie und Barty etwas wusste. Mehr wusste n es nicht udn ich war mir nicht mal sicher, ob ich es Jarik sagen wollen würde...ich wollte einfahc nicht alleine sein.
Schließlich hörte ich wieder Schritten, Stimmen, Jariks Stimme. Froh, dass er wiede rzurück war setzte ich mich auf. Ich fror, hatte ich mich gar nicht zugedeckt? Hatte es geregnet? Meine Haare waren lockig von der Luftfeuchtigkeit..oh ich hatte das fenster aber lange offen gelassen, ich fror ein wenig, als Jarik das Zimmer bertrat: "Frohes Neues", versuchte ich zu strahlen. Dafür, das sich die ganze ZEit durchgeweint hatte ohne das sich das wohl jemals zugeben würde, war ich doch recht aktiv: "Schön, dass du wieder da bist!"-

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Jarik
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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Jarik on 01/09/2019 03:33 PM

Ich hatte natürlich damit gerechnet, dass es sich durchaus herum sprechen würde, dass ich wieder hier war, aber das Layla mich gleich besuchen und auch noch bei mir übernachten würde hatte ich nicht erwartet. Ich hatte eigentlich gedacht das sie ziemlich viele Freunde, hatte auch wenn sie die Schule bereits abgeschlossen hatte. Allerdings störte es mich auch nicht, schließlich war sie ja meine Freundin und sie war mir deutlich lieber als Flynch oder Light. Darren war ja dagegen wirklich noch in Ordnung. Layla und Neyla waren oft als Kinder schon mit uns zusammen gewesen, da waren wir natürlich schnell Freunde geworden. 
Layla hatte Silvester bei mir verbracht und mich auch noch gezwungen auf eine Party zu gehen, obwohl ich das Gefühl hatte es wäre eine schlechte Idee sie alleine zu lassen, da ich aber Partys liebte war ich hingegangen. Die Party war nicht schlecht gewesen, aber ich hatte ziemlich oft an Layla gedacht, auch wenn mein Bruder ja auch noch da war, aber ich kannte Layla einfach besser. 
Irgendwann war ich aber wieder zurück und redete kurz mit meinem Bruder, was Layla wahrscheinlich hörte, bevor ich das Zimmer betrat. "Danke, dir auch. Frierst du nicht? Es ist ziemlich kalt draußen.", fragte ich sie und schloss das Fenster und auch die Tür wieder. Dann setzte ich mich zu ihr und legte die Decke über sie. Wenn man wirklich ohne Jacke raus ging, musste man schon ziemlich naiv und dumm sein. "Sag mal, hast du überhaupt irgendwas gemacht, als ich weg war? Ich glaube es war wirklich keine so gute Idee dich alleine zu lassen.", meinte ich und sah sie fragend an. Schließlich hatte sie selber gesagt, dass sie es schön fand, dass ich wieder da war. Vielleicht hatte sie mich ja schon erwartet oder einfach gehofft, dass ich wieder zurück kommen würde. Und in meinem Zimmer konnte man sich durchaus beschäftigen, zwar wirkte sie noch relativ aktiv, aber sie war trotzdem irgendwie anders und irgendwas stimmte nicht mit ihr. Dafür kannte ich sie einfach zu gut. "Gut, ich bleibe jetzt hier bei dir und solltest du nochmal versuchen mich zu zwingen auf eine Party zu gehen oder so, sag ich einfach nein. Ich glaube ich lasse dich jetzt erstmal nicht mehr alleine. Keine Widerrede!", meinte ich etwas streng zu ihr, aber das musste sein und ich würde sie nicht nochmal alleine lassen. "Und wenn du reden möchtest, du kannst immer über alles mit mir reden, okay? Ich bin hier und immer für dich da.", meinte ich nun deutlich sanfter. Ja, zu Freunden konnte ich sehr treu, loyal und tatsächlich auch beschützend, hilfsbereit und einfühlsam sein. Und außerdem hatte ich das Gefühl das Layla mich wirklich gerade brauchte.

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Layla

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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Layla on 01/21/2019 05:22 PM

Als Jarik erschien zog ich ihn zu mir. Ich war sehr vermetzlich momentan, fühlte mich oft alleine und missverstanden. Ich hatte Angst, dass mein leben noch mehr aus Den fugen geraten würde. 
Ich war unabhängig und selbstbewusst doch ich habe viele fehler getan und nun musste ich damit leveb, mit den Konsequenzen.  
"Ach Jarik. Es ist in Ordnung. Ich habe dich überrumpelt", begann ich und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Ich war eine gute Verführerin und eine hinterliste schlange- das sagtr man mir nach und irgendwo her musste das auch kommen. 
"Jarik lass uns doch nicht über so ernste Themen jetut reden... ich werde mit dir sprechen wenn def Zeitpunkt gekommen ist", sagte ich und lehnte mich an ihn. 
Vielleicht würde ich es schaffen dass jarik der Vater wird...dass niemand auf den wahren dad kommen würde. Es musste nur schnell genug gehen mit Madison und mir ...
Ich mochte Jarik doch ich würde es dennoch nutzen. Wen schadet es wirklich  ¿ Jarik konnte froh sein mich als Zukünftige frau zu haben. 

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Jarik
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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Jarik on 01/22/2019 07:00 PM

Als ich wieder da war, zog sich mich zu sich ran. Irgendwie wirkte sie auf mich sehr verletzlich und so als fühlte sie sich wirklich ziemlich alleine. Was auch immer passiert und vorgefallen war und auch wenn sie vielleicht einen Fehler gemacht hatte, ich verstand sie und ich wäre immer für sie da. Manchmal war das eben so und ich wusste wie sie sich fühlte. Wir waren schließlich wirklich schon sehr lange Freunde und sie war mir schon wirklich wichtig und sie bedeutete mir natürlich auch etwas. Layla war ein Reinblut, eine Todesserin und sie war in Slytherin gewesen. Außerdem war sie stark, hübsch und unabhängig und sie würde alles schaffen. Ich mochte sie wirklich und wollte nicht das es ihr schlecht ging, weswegen ich jetzt auch bei ihr blieb und sie sanft im Arm hielt. Ich verstand sie. 
"Ja, ein bisschen vielleicht.", gab ich lächelnd zu, während sie eine Hand auf meine Schulter legte. Sie konnte wirklich sehr verführerisch sein. "Okay. Wie du möchtest.", flüsterte ich und sah ihr dabei direkt in die Augen. Dann lehnte sie sich an mich und ich zog sie noch etwas näher zu mir ran und strich ganz vorsichtig durch ihre Haare. 

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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Layla on 01/25/2019 02:23 PM

Idh mochte die körperliche nähe zu Jarik, auch wenn es mmehr noch nur wie ein pflaster auf der Wunde war, ich wollte es versuchen, mich auf etwas einzulassen...auch wenn ich dabei lügen und betrügen würde. Jarik wäre nicht jemand, der mich sitzen lassen würde und vielleicht würde eich es schaffen eines Tages von barty weg zu kommen und ihn lieben zu können.
"Es tut mir leid...ich würde es gerne wieder gut machen...wollen wir..etwas kochen?", schlug ich vor und sah ihn freudestrahlend an, mein lächeln wurde breiter: "ich koche fpür dich. für uns..und fpr deinen Bruder John? Ich habe das lange nicht mehr gemacht, ich brauche wieder etwas...dass..mir gzut tu".

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