Vergangenheitsplay » 3

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Alan
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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Alan on 06/18/2018 02:44 PM

Als ich im Raum stand, sah ich einen gemütlichen Wohnzimmerähnlichen Bereich. Es standen viele Sessel rum mit Kissen und Büchern. ich sah auch Spiele. Gut, so würde ich nicht die ganze Zeit mit ihr reden müssen, aber auch der Menge nach zu urteilen, die sie wohl schon getrunken hatte würde ich schnell einiges aufholen müssen. Mir war egal was sie machte ich ging auf das große Sofa zu und ließ mich rückwärts in die Kissen fallen. Ich schloss die Augen und war das erste Mal am Tag beinahe allein. Ich atmete tief durch und entspannte ein wenig. Ich fragte in den Raum hinein, "ich bin Alan und du?" ich hatte sie schon ein paar Mal gesehen auf den Gängen und ich glaube wir hatte sogar einen Kurs zusammen aber ich ignorierte die meisten meiner Mitmenschen ja eher. Ich öffnete meine Augen und drehte mich zu ihr. Ich streckte meine Hand nach der Flasche. Und sage sie nehmend "du wolltest doch teilen eine? Ich muss noch ein bisschen aufholen." Mit einem kleinen ganz kleinen grinsen auf den Lippen setzte ich die Flasche an meine Lippen und nahm zwei große Schlucke. Ich bemühte mich mein Gesicht nicht zu verziehen. Es gelang mir wahrscheinlich eher kläglich, das Zeug brannte aber auch extrem. Aber ich mochte es, wenn ich dazu gezwungen wurde etwas zu spüren. denn ich ging sowas ja so gut wie möglich aus dem weg. Dann gab ich ihr die Flasche und wartete, dass sie anfing irgendwas zu sagen. Vielleicht würde sie sich ja auch über was auslassen oder sie hatte sowas wie Liebeskummer oder was Mädchen für andere Probleme hatten. Jetzt nach dem die ersten Schlucken Alkohol jetzt anschlugen, war ich beinahe bereit zuzuhören. Ich schaute sie gespannt an und wartete auf einen Gesprächsanfang.

Reply Edited on 06/19/2018 05:12 PM.

Merle
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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Merle on 06/23/2018 12:01 PM

Er setzte sich auf das Sofa und ich sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Sagte ich bereits. Merle.“ stellte ich fest. Alan schien ein mieser Zuhörer zu sein. Hoffentlich trank er besser, als er zuhörte.
Ich stand schwankend auf, um ihm die Flasche zu geben. Das ganze fiel mir dann doch schwerer als gedacht und ich stolperte mehr auf ihn zu, als dass ich lief. Merlin, wie peinlich. Ich schüttelte mich kurz, konzentrierte mich und schaffte es dann tatsächlich ordentlich die letzten Meter zu gehen. Irgendwie schon ein kleines Wunder.
Um mein Glück jedoch nicht weiter herauszufordern, ließ ich mich gleich neben ihm fallen. Er nahm einen großen Schluck und verzog prompt das Gesicht. „Du hälst nicht viel aus oder?“ fragte ich lachend und zauberte eine weitere Flasche auf ihre normale Größe. Und setzte diese auch sofort an. Die nächsten Schlucke brannten schon weniger und taten auch nicht halb so weh, wie der Schmerz, den ein gewisser Junge ausgelöst hatte. Bei dem Gedanken an Vas krampfte sich mein Herz zusammen und ich verzog das Gesicht. Nur vorsichtshalber nahm ich einen weiteren tiefen Schluck und ließen den Alkohol meine Gefühle wegbrennen. Wenn es doch nur für immer wäre.
Ich lehnte mich zurück, da mir langsam aber sicher schwummerig wurde und blinzelte zu Alan. „Und jetzt?“ fragte ich und schloss die Augen. „Fällt die ein Trinkspiel oder so ein?“ fragte ich und deutete mit geschlossenen Augen dorthin, wo ich die Spielkarten ungefähr vermutete. Ich würde wohl so ziemlich alles mitmachen, solange ich nicht mehr nachdenken musste. Denn das tat weh. Wie ich mittlerweile festgestellt hatte. Die ganze Situation war so verworren und kompliziert. Ich wusste einfach nicht mehr, was ich tun sollte. Außer zu trinken. Das schien die einzig logische Entscheidung zu sein. Auch wenn ich mir fast sicher war, dass der Alkohol mir das zum Großteil einredete....

ee
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Alan
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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Alan on 07/09/2018 02:42 PM

Oh nein jetzt hatte ich was Falsches gesagt, na toll auf ein betrunkenes beleidigtes Mädchen konnte ich gut verzichten. Oder ich brauchte mehr Alkohol um es auszuhalten. Da erwähnte sie das Thema trinkspiel. Hmm Ich wühlte in meiner Hosentasche. Ja da war eine Münze. Sehr gut. Während ich sie aus meiner Tasche zog nahm ich noch einen großen Schluck. „Hey siehst du irgendwo ein Glas?" fragte ich und sah mich im Raum um. Top hinter uns stand eine Vitrine mit Gläsern. Tja wozu war der Raum der Wünsche nicht gut. Ich stand auf und merkte, dass der Alkohol zu Kopf stieg. Ich fand das Gefühl wunderbar, und es erleichterte mir auch noch den Umgang mit anderen Lebewesen. Ich öffnete die Vitrine und nahm ein Scotch Glas heraus. Dieses stellte ich dann auf den Tisch vor uns an den anderen Rand der Tischfläche. „So jetzt musst du fünf Mal versuchen die Münze in das Glas zu schnipsen und je nachdem ob du triffst oder nicht darfst du trinken." Ich hoffte, dass sie nicht gut in Sport und Werfen war und ich mehr von der Flasche bekommen würde und andererseits, dass sie schnell genug betrunken war, dass sie reden würde. Denn ich war schon recht neugierig darauf zu hören, was sie zu heulen gebracht hatte.

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Merle
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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Merle on 07/15/2018 03:41 PM

Seinem Gesicht nach zu urteilen, war er immer noch nicht begeistert von meiner Anwesenheit. Doch als ich ein Trinkspiel vorschlug, hellte sich seine Miene wieder auf. Okay, da mochte jemand wohl Trinkspiele. Er stand – für die Menge die er in so kurzer Zeit schon heruntergekippt hatte – erstaunlich sicher auf und holte etwas aus dem Schrank, der hinter den Sitzgelegenheiten stand. Bei genauerem Betrachten, erkannte ich das Glas, welches er kurz danach zwischen uns auf den Tisch stellte. Das er eine Münze auf den Tisch gelegt hatte, war mir vollends entgangen.
Ich blinzelte kurz verwirrt, als er das Spiel erklärte. „Ich kenne das allerdings andersherum.... Also, dass wenn ich treffe, du trinken musst und umgekehrt...." dann zuckte ich aber mit den Schultern. Er hatte sich tatsächlich eines der wenigen Spiele ausgesucht, in denen ich tatsächlich gut war. Ich schnippte die Münze also gekonnt vier mal in das Glas, was ein lautes Klirren verursachte. Das erste Mal hatte ich noch kein Gefühl für die Größe der Münze und des Glases und deren Abstand und so weiter, weswegen die Münze an der Kante absprang.
Ich setzte die Flasche an und nahm vier kräftige Schlucke. Ich stellte sie wieder ab und sah ihn herausfordernd an. „Jetzt zeig mal, was du kannst. Vielleicht hätte ich meinen Treiber – Vorteil erwähnen sollen. Da muss man auch zielen und treffen können." feixte ich und sah ihn abwartend an.
„Wieso bist du eigentlich hier? Ich meine, es ist ziemlich offensichtlich, dass du Menschen nicht unbedingt magst. Oder zumindest mich nicht. Keine Sorge, ich nehme das schon lange nicht mehr persönlich, dafür bin ich zu speziell." Vielleicht war der Alkohol auch einfach nur ein wahnsinnig überzeugendes Argument.

ee
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Myles

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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Myles on 08/23/2018 02:40 PM

Who? Isadora & Myles
When? Erste Woche der Sommerferien
Where? Anwesen der Madoxx in Essex

Die erste Woche der Sommerferien neigte sich dem Ende. Schneller als gedacht war schon die erste Woche für mich vorbeigegangen und so vermutete ich stark, dass ich schneller wieder in Hogwarts war als ich gucken konnte. Bequem saß ich auf einem der ledernden Sessel in meinem Zimmer. Die Uhr verriet mir, dass Isadora spät dran war. Ich hasste Unpünktlichkeit. Ich war noch nie geduldig gewesen und ich wartete ungern. 
In meinem Badezimmer war noch eine unserer Hauselfen beschäftigt. Ich hasste diese Viecher. Sie waren ekelhaft anzusehen. Allerdings taten sie Arbeit die ich nicht tun wollte, also duldete ich sie. Außerdem würde meine Mutter garantiert nicht mein Zimmer aufräumen, ich bezweifelte sogar, dass sie das überhaupt konnte. 

(Meine Anfänge sind meistens nicht so lang :/)


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Isadora
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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Isadora on 08/23/2018 02:58 PM

Nach einer erneuten, viel zu langen und eindeutig einseitigen Unterhaltung mit ihrem Vater, machte sich Isadora genervt auf dem Weg zu Myles. Ihr war klar, das dieser ihr aufgrund ihrer Unpünktlichkeit wahrscheinlich eine Szene machen würde. Sie selbst würde an seiner Stelle nicht anders reagieren, in diesem Punkt waren die beiden sich sehr ähnlich.
Wie selbstverständlich ging Isadora an der Hauselfe vorbei, die ihr die Tür geöffnet hatte und ging die Treppe hinauf bis sie schließlich vor Myles' Zimmer stand.
Kurz ballte sie ihre Hand zu einer Faust und wollte klopfen, doch dann zuckte sie mit den Schultern und nahm statdessen den Türknauf in die Hand um die Tür zu öffnen und sich in Myles' Zimmer zu begeben.
''Bevor du mir eine unnötige Szene machst, geben wir doch lieber meinem Vater die Schuld..'' warnte sie und verdrehte ihre Augen bevor sie ihren guten Freund leicht angrinste und es sich einfach auf dessen Bett gemütlich machte. 
Amüsiert schüttelte sie den Kopf, als sie beobachtete wie die Hauselfe ein letztes bisschen aufräumte, bevor sie das Zimmer verließ.

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Myles

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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Myles on 08/23/2018 03:22 PM

Natürlich klopfte sie nicht an, etwas entzürnt, schnalzte ich mit der Zunge. "Was hälst du von anklopfen, bevor du hier einfach reinplatzt und deinem Vater die Schuld in die Schuhe schiebst?" Verstehen konnte ich sie aber. Mein Vater ließ mich manchmal auch nicht davon und wenn es um mich ging hörte ich lieber auf meinem Dad. Eine Narbe über dem Auge zeugte von einer Begegnung, als mein Vater nicht ganz so gute Laune gehabt hatte und vor Wut ein Whiskyglas an mir vorbei geworfen hatte. Eine abprallende Scherbe hatte mich dann getroffen. Zumindest hatte er uns nie geschlagen. Ich hatte durchaus auch schon was anderes gehört. Durchaus sogar in meiner Familie. Mein Großvater war wohl auch nicht der fürsorglichste gewesen. 
Meine Freundin setzte auf das Bett und ich konnte mir durchaus vorstellen was anderes mit ihr dort anzustellen, aber dafür war eventuell später noch Zeit. Elegant stand ich auf und nahm ein Glas von einem Beistelltisch. "Möchtest du was trinken. Wasser, Eistee?" Ich blickte über meine Schulter zu der Blondinen. "Wie waren deine Ferien bis jetzt?" Ich füllte das Glas mit dem gewünschten Getränk und drehte mich dann zu ihr um.


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Isadora
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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Isadora on 08/23/2018 03:41 PM

Amüsiert hob Isadora eine Augenbraue. Sah sie etwa so aus als würde sie anklopfen?! Wohl kaum.. Wozu denn auch? Es gab' wohl kaum etwas, was sie noch nicht gesehen hätte. Als Myles ihren Vater nochmals erwähnte, verdrehte sie kurz die Augen, zuckte dann jedoch frech grinsend mit den Schultern. Sie wollte nun wirklich nicht mehr über diese Sinnlose Zeitverschwendung nachdenken.
''Wasser, bitte'' erwiderte sie auf Myles' Frage und setzte sich nun doch gerade auf das Bett, bevor sie auf seine Frage bezüglich der Ferien antwortete. ''Nun ja, mein Bruder war zu Besuch.. Aber du kennst mich, Langweilig zuhause sitzen ist nichts für mich. Ich bräuchte mal wieder was zum feiern..'' Sie grinste Myles Hoffnungsvoll an, wohl wissend, dass er wohl kaum nein zu einer kleinen Party sagen würde.
''Und wie waren deine Ferien bisher? Ich finde ja diese erste Woche ging schon wieder viel zu schnell vorbei''

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Ophelia

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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Ophelia on 10/19/2018 06:22 PM

[Tut mir leid, aber das Play steht schon eine ganze Weile still....]


~Lennox & Ophelia; Kurz nach der Entführung ~


Die Entführung war noch keine drei Tage her und das unerwünschte Treffen mit Fenrir kurz davor hatte ich auch noch nicht wirklich verarbeitet. Also war es nicht weiter verwunderlich, dass ich keuchend und in Schweiß gebadet aus meinen Träumen aufschreckte. Es waren fürchterliche Träume. Da war Fenrir, der mich immer wieder an Lucas' Grab trieb. Allerdings wusste ich nun, dass er meinen Verlobten nicht ermordet hatte. Nur wer war es dann? Damals hatte ich mich nicht weiter damit beschäftigt, da es zu schmerzvoll gewesen war und außerdem dachte ich ja bis vor Kurzem, ich würde den Mörder kennen....
Nervös stand ich auf und lief so leise wie möglich in meinem Zimmer auf und ab. Amelia Bones schlief nebenan in meinem Büro. Sie musste sich immer noch erholen und konnte keinen Stress gebrauchen und jemand, der einen unaufhörlich über den schlimmsten Tag deines Lebens ausfragte, verursachte Stress, das wusste ich nur zu gut.
Leise seufzend zog ich den Vorhang auf und besah mir das Morgengrauen. Zumindest wurde es schon wieder heller. Was sollte ich nur tun, um diesen Alptraum zu beenden? Zähneknirschend setzte ich mich auf das Fensterbrett und sah weiter hinaus.
Ich musste wohl eingeschlafen sein, denn die Sonne weckte mich. Stöhnend rieb ich mir den Nacken, denn dieser war ganz starr geworden durch die unbequeme Position, die ich eingenommen hatte. Es war immer noch recht früh, aber wieder einschlafen konnte ich ganz sicher nicht. Stattdessen schnappte ich mir meine Sachen und ging so leise wie möglich in mein Badezimmer, um mich für den Tag fertig zu machen. Zum Glück hatten wir noch frei, um alles zu regeln, was es nach der Entführung unserer armen Schüler zu regeln galt.
Unter einer warmen Duschen entspannte sich mein Nacken zum Glück wieder und meine sonst auch ziemlich verkrampften Muskeln, entspannten sich. Allerdings begann meine Narbe durch den warmen Wasserdampf unangenehm zu brennen, weswegen ich meine Dusche schnell beendete. Ich trat nach draußen und betrachtete die feine Linie, die an meinem Schlüsselbein ansetzte kritisch. Schön war ganz bestimmt etwas anderes. Schnell zog ich mich an, damit ich sie nicht mehr sehen musste. Egal, wie sehr ich versuchte, nicht an ihn zu denken, sobald ich die Narbe erblickte, sah ich den Wolf wieder vor mir, der genüsslich in ein Herz biss. Diese Bilder wurde dicht gefolgt, von dem Werwolf, der Lucas zerfetzte. Ich schluckte schwer und ging zurück in mein Schlafzimmer. Dort angekommen, fiel mein Blick auf die Kommode, über der ich viele meiner Bilder aufgehängt hatte. Vicky grinste mir aus vielen frech entgegen, aber es war jemand anderes, der meine Aufmerksamkeit erregte. Lennox. Wieso hatte ich nicht gleich daran gedacht, mal mit ihm zu reden? Ich hatte das schon sehr lange nicht mehr getan, also wurde es auch mal wieder Zeit dafür! Ich warf noch einen Blick auf die Uhr und beschloss dann, dass ich wohl erst noch Frühstücken und dann zu ihm gehen konnte. Er würde wohl in seinem Büro sein.
Gedacht, getan. Nach einem Abstecher in die Küche und einem Frühstück mit den Elfen, eilte ich über die Wiesen, um hinter dem Tor, dass Hogwarts von der Stadt trennte, apparieren zu können. Was ich auch sofort tat.
Im Ministerium angekommen, musste ich ziemlich oft nach dem Weg fragen, aber letztendlich war ich auf der Etage, in die ich musste um zu meinem Freund zu kommen. Mittlerweile hatte ich auch den Entschluss gefasst, den Mörder meines Verlobten zu suchen. Was auch immer mir das bringen würde... Seelenfrieden vielleicht.
Mit einem fetten Grinsen im Gesicht, den Leckereien der Hauselfen, die ich Lennox mitgebracht hatte und meinem Kaffe bewaffnet, klopfte ich an seine Tür. Wir hatten uns bestimmt Monate nicht mehr gesehen und irgendwie machte mir das ein sehr schlechtes Gewissen. Wie war es ihm ergangen? Was hatte er so getrieben? Wie ging es ihm?

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Lennox

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Re: Vergangenheitsplay » 3

from Lennox on 10/19/2018 06:51 PM

Der Tag begann viel zu früh. Die Müdigkeit abschüttelnd ging der junge Mann in sein Badezimmer, drehte das Wasser auf und betrachtete sich im Spiegel. Augenringe waren unter seinen Augen zu erkennen. Nein ein Frühaufsteher war er eher nicht. Er hätte auch später zu Arbeit erscheinen können, doch dann hätte er länger bleiben müssen und da lag es auf der Hand, dass er sich lieber aus dem Bett quälte, damit er den Nachmittag frei hatte. 
Das heiße Wasser hauchte ihm Leben ein und ließ den Morgen dann doch nicht so schlecht wirken. Schnell rasierte er sich seinen Bart. Ja er hatte einen Dreitage-Bart, aber der konnte ja immerhin gepflegt aussehen. Außerdem wollte er nun wahrlich keinen langen Bart. Lennox war da der Überzeugung, dass das älteren Menschen vorbehalten war. Aus der Dusche tretend griff er nach einem Handtuch, welches er um seine Hüften legte. Mit einem weiteren Handtuch rubbelte er kurz seine Haare trocken und lief in die Küche. Das Erste was der ehemalige Hufflepuff am Morgen tat, war Kaffee kochen. Darin war er mittlerweile Experte. Mit dem Kaffee trat er auf seinen kleinen Balkon. Die kühle Kuft umfing ihn und langsam tauchte die Sonne auf. Orange erhob sie sich in den Himmel. 
Er hätte garantiert noch etwas länger auf dem Balkon bleiben können, doch ein Blick auf seine Uhr verriet ihm, dass es Zeit war sich fertig zu machen. Schnell stürzte er den Rest des Kaffees hinunter, stellte die Tasse in der Spüle ab und lief in sein Schlafzimmer. Aus dem Kleiderschrank zog er ein hellblaues Hemd und eine dunkelblaue Hose sowie ein dunkelblaues Jacket, welches er sich zum Schluss lässig über die Schulter hing. Die Krawatte ließ er im Schrank. Nach einer Krawatte griff er wirklich nur, wenn etwas wichtiges anstand. Er hasste das Gefühl von Enge welches eine Krawatte bei ihm auflöste. Fertig wie er war, stieg er in den Kamin, benutzte das Flohnetzwerk und tauchte in der großen Empfangshalle des Ministeriums auf. An einem kleinen Stand kaufte er sich den Tagespropheten und machte sich mit den stetig nachkommenden Angestellten zu den Aufzügen auf. Furchtbar wie viel am Morgen hier zu tun war. Einige seiner Kollegen sahen wahrlich unzufrieden aus. Sicher hatten auch einige Jobs die ihnen kaum gefielen. Zum Glück hatte sich Lennox da richtig entschieden. Schon als Jugendlicher war ihm klar, dass er Auror werden wollte, dass er für das Gute kämpfen wollte und vielleicht spielte dabei auch die Vorstellung mit ein Held sein zu können. Heute wusste er, dass er kein Held war und auch nie einer werden würde. Klar er verhaftete die "Bösen" doch überwiegend musste er Papierkram erledigen. 
Nach einer gefühlten Ewigkeit stand Lennox endlich in einem Aufzug der sich bequemte ihn auf die richtige Etage zu bringen. Mit einem nervtötenden Geräusch, hätte wahrlich abgeschafft werden können, und der Ansage, dass er im richtigen Stock war stieg er aus. Seine Füße trugen ihn automatisiert in sein Büro. Die Zeitung legte er auf seinen Tisch. Der Papierberg stapelte sich. Seit die Entführung gewesen war, gingen alle Auroren möglichen Hinweisen nach um die Täter zu fangen. Doch bevor man einen Täter fangen konnte, musste man ihn erstmal finden und wie machte man das? Indem man Zeugenaussagen las, andere Hinweise strukturierte und versuchte die richtigen Informationen herauszuarbeiten. Aber das war schon in Ordnung. 
Bevor sich aber Mann an die Arbeit machte, wurde es Zeit für einen weiteren Kaffee. Nicht lange saß er an seinem Schreibtisch als es an seiner Tür klopfte. Selten passierte das an einem Tag. Immerhin war er jetzt nicht der Leiter des Büros, sondern bis jetzt war er einfach nur ein Auror. Nicht mehr und auch nicht weniger. "Herein", rief er während er von seinen Akten aufsah und die Tür betrachtete.
Die Tür wurde recht zögerlich geöffnet, doch dann erschien eine Person mit der Lenny nicht gerechnet hätte. "Kaum zu glauben. dich gibt es noch", bemerkte er mit einem Grinsen und stand auf. Mit 3 Schritten durchquerte er das Büro, wie gesagt er war ein einzelner Auror mit einem kleinen Büro, und stand dann schon vor Ophelia. "Schön dich zu sehen", sagte er noch wähend er sie kurz an sich drückte. Während seiner Schulzeit lief da mal mehr, aber das war mittlerweile so lange her. Es war durchaus eine schöne Zeit gewesen, aber eben eine Jugendliebe die zum Scheitern veruteilt gewesen war. Nachdem sie noch einen Schritt weiter in sein Büro getan hatte, schloss er die Tür. "Ich würde dir ja einen Kaffee anbieten, aber du hast dich wohl schon selbst versorgt." Er wunderte sich dennoch warum sie hier auftauchte. Sicher nicht um ihm einen Besuch abzustatten. Das hatte sie noch nie getan. Er runzelte die Stirn, sprach sie aber erstmal nicht darauf an. Sie würde garantiert selbst von sich aus sagen, was sie wollte.

Lennox T. Ecclestone

 

Some people are like dark clouds, when they disappear, it's a brighter day. Know when its time to let go. Removing negative people from your life doesn't mean you hate them, it just means that you love yourself more.

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