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Christian
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Christian am 10.07.2018 12:11Die Brünette war wirklich süß. Das würde vielleicht doch noch ein guter Abend werden, denn so wie zu mir sah konnte ich sehen, dass sich am liebsten gleich mit mir gegangen wäre. Aber nein ich wollte ihren Hunger noch ein bisschen weiterwachsen sehen. Da zwitscherte jemand an meinem Ohr und ich drehte mich um genau in dem Moment hörte man ein lautes Krachen. Der unfähige Mitarbeiter, von meiner Rothaarigen hatte sein Tablet fallen gelassen. Ich schob meinen Oberkörper aus reiner Neugier über den Tresen. Und da sah ich es. Die Rettung meines Abends. Sie blutete. Ich bin kein Psychopath oder vielleicht doch? Egal aber, wenn ich andere Menschen in verletzt sehe überkommt mich eine Ruhe und eine Unausweichlichkeit. Ich spüre mich total entspannt und als könnte mich nichts stören. Ich sehe auf den schnitt aus dem langsam das Blut herausströmt. Es sieht wunderschön aus, so endlos. Als würde die Welt anhalten. Da greift sie ein Handtuch und ruiniert den Moment. Wieso?! Die walt dreht sich wieder im normalen Rhythmus. Ich sehe das der Typ, wie hat sie ihn genannt Steve, was ein dämlicher Name, der hat nicht besonderes an sich, nach hinten rennt. Anscheinend wollte er seinen Fehler wenigstens ein bisschen wieder gut machen. Ich greife meine Drinks und gehe zu der brünetten, die die ganze Zeit wie ein Gaffer zum Tresen gestarrt hat. Sie hätte es auch ein bisschen unauffälliger machen können. Ich durfte das ich hatte schließlich mit ihr geredet als es passiert ist. „Hey Schönheit, ist der Platz hier noch frei?" sage ich während ich die Drinks abstelle und auf den Platz neben ihr zeige. Ihr Nicken verstehe ich als definitives ja. Tja vermutlich hat es ihr die Sprache verschlagen. Denn egal wie viele ich schon hatte. Ich war nicht die Matratze, nein ich war das Gegenteil. Ich war immer noch der den fast jede wollte. Außer dieser Barkeeperin. Ich schaue zum Tresen aber sehen nichts. Hmm egal sie wird schon Hilfe bekommen, es war schließlich nicht mein Job sich um sie zu kümmern. Das war das gute, wenn man keine Beziehungen einging jeglicher Art. Man musste sich nicht um andere kümmern und für sie sorgen. Denn das hatte ich einmal versucht und war kläglich gescheitert. Ich schüttelte den Kopf um die lästigen Gedanken wieder zu verdrängen und ganz tief zu vergraben. Nein daran wollte ich jetzt nicht denken. Die Kleine nehmen mir sah es anscheinend als Zeichen meiner Ablehnung von ihr und rückte näher an mich ran. Sehr gut damit kam ich klar. Klare körperliche Signale und die Klarheit eines Gespräches bei dem das Ende, der Zweck und das Ziel schon vorher feststeht. Ich drehe meinen Kopf zu ihr und schalte meinen Kopf aus und lasse meinen Körper führen. So vergeht der Abend mit Drinks und belanglosem Smalltalk und ab und zu einem Kuss oder der verstohlenen Hand auch dem Oberschenkel des Anderen oder meine Hand an ihrer Hüfte und es folgt noch mehr Alkohol. Bis ich merke, dass sie bald nicht mehr kann. Wie gut, dass ich so viel vertrage, denn ich bin noch überhaupt nicht betrunken. Ich nehme die Kleine, von der ich mittlerweile weiß, dass sie Keyla heißt und hebe sie an mich gedrückt hoch und führe sie nach draußen. Ich habe Geld auf dem Tisch liegen gelassen. Vermutlich viel zu viel aber egal wen kümmert das. Vielleicht freut sich ja die Barkeeperin. Und ich ärgere mich warum muss sie gerade wieder jetzt in meinen Gedanken auftreten ich hatte einen so klaren und schönen Abend. Und um sie zu vergessen küssen ich keyla. Ich nehme sie mit zu mir und es gelingt mir für den restlichen Abend nicht mehr mit meinen Gedanken von dem Geschehen wegzuwandern und irgendwann spät nachts schlafe ich erschöpft mit einer Frau auf meiner Brust ein. Und versinke in einen nicht traumlosen Schlaf.
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Nathalia am 15.07.2018 16:52Ich spürte immer, wenn mich jemand ansah, aber so intensiv wie ich jetzt seinen Blick vernahm... Es jagte mir einen Schauer nach dem anderen über den Rücken, auch wenn ich so gar nicht reagieren wollte. Was stellte er nur mit meiner Selbstbeherrschung und meiner Kontrolle an? Sie spielten beide so ziemlich verrückt und es würde mich nicht wundern, wenn sie bald ganz ausfallen würden. Vor meinem geistigen Auge sah ich einen Spielautomaten, an dem ein 'Out of Order'- Schild klebte. Aber genau das wäre ich, wenn ich meinen Stolz herunterschlucken und mich meinen dämlichen physischen und teilweise auch psychischen Wünschen hingeben würde. Ein Spielzeug. Das kam also gar nicht in Frage.
Erst als das Gefühl seinen Blick auf mir zu spüren, verschwand, konnte ich wieder normal atmen. Nu bemerkte ich auch, dass Steve meinen Anweisungen gefolgt war. Er kam mit einer kleinen Tube zurück, die ich ihm sofort aus der Hand riss. Schnell drückte ich mir etwas von der Salbe auf den rechten Zeigefinger und verteilte die Substanz vorsichtig auf der Wunde. Das kurze, aber heftige Brennen entlockte mir ein Zischen. Ich biss die Zähne zusammen und sah herab auf die Wunde, die zu einem kaum sichtbaren schmalen Strich verheilt war. Morgen würde nichts mehr an diese erinnern. Außer Christian – wenn ich Pech hatte.
Da ich das Blut abwaschen wollte und generell gerade sehr wenig Lust hatte, hier zu bleiben, drückte ich Steve den Rest meiner Schicht auf – er widersprach nicht, teils weil er sich immer noch schuldig fühlte und teils, weil ich ihm Angst machte... glaubte ich zumindest. Ich schüchterte ihn nahezu ein und das, obwohl er zwei Jahre älter war als ich. Aber damit hatte ich noch nie große Probleme gehabt.
Ohne die Gäste noch eines weiteren Blickes zu würdigen, ging ich durch den Hintereingang nach Hause. Ich hatte es sogar geschafft, nicht nochmal zu diesem eingebildeten Idioten namens Rookwood zu sehen. Und genau diese Tatsache sollte mich nicht so stolz machen. Es sollte mir leicht fallen. Ich beschimpfte mich wegen dieser Tatsache auch nach dem Duschen immer noch. Erst, als ich endlich im Bett lag und einschlief, verklangen meine inneren Schimpftiraden. Christian Rookwood machte mich auf eine Weise frech und aggressiv, die ich von mir selbst noch nicht kannte. Es war seltsam, da ich ihn erst einen Tag kannte und trotzdem hatte er sich schon so in meinem Kopf festgesetzt. Es war nervend und ich würde ihn ganz schnell loswerden müssen. Oder ich würde es bitter bereuen.
Schnell stellte ich noch meinen Wecker auf sieben Uhr dreißig, da ich um neun ja unten auf der Matte stehen wollte – immerhin hatte ich mich für dieses Zusatzseminar eingeschrieben. Vielleicht würde das ja endlich meinen Kopf von Christian befreien....
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Christian
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Christian am 05.08.2018 00:21Mein Wecker klingelte um acht und ich blickte rüber zu der Seite der Bettes wo sie sich irgendwann in der Nacht hinverzogen hatte, als sie gemerkt hatte, dass ich nicht auf kuscheln stand. Tja nicht meine Sache. Ihc hatte sie ruhig gestellt und mir genommen was ich brauchte. Für mich war das kuscheln nicht nötig und wenn jemand das wollte sollte sie sich doch wen anders rufen. Mein ruf musste doch mittlerweile vorgedrungen sein. Aber mir war ohnehin schon immer egal gewesen, was andere über mich gedacht haben und denken. Denn solange ich das bekomme was ich will, oder machen kann was ich will. Pff da kann mir doch alles andere egal sein. Und wenn man keine Wünsche oder Bedürfnisse hatte, die man nicht alleine oder von sich aus stillen oder erfüllen kann, so benötigt man auch keinen.
Und das war immer mein größtes Ass gewesen. Ich sah neben mir niemanden mehr. Sehr schön da hatte jemand die regeln eines ONS verstanden. Zufrieden Lächlend drehte ich mich um und legte mich nochmal für zehn min auf die andere Seite. Ich hasste es morgens aufzustehen.
Nach zehn min ok eher fünfzehn war ich endlich bereit aufzustehen. Müde tapse ich an meiner Kaffemaschine vorbei. Vermutlich der einzigen Lnagzeitbeziehung die jemals führen werde. Und fahre mit der Hand an der Seite entlang, um sie anzuschalten. ich stelle eine kleine Tasse heunter und drück auf den üblichen Knopf. Dann geht es weiter in die Dusche und während mein scharzes Gold in flüssiger form eines doppelten Espressos in meine Tasse läuft wäscht das Gefühl meines Traums weg. Des Traums der jede Nacht aufs neue kommt und seid vielen Jahren mrin Begleiter ist, sobald ich meine Augen schließe.
Nachdem ich aus der Duschkabine getreten bin und mir ein Handtuch um meine Hüften geschlungen haben, geht es zurück zur Tasse. ich setze mich und lese die neuste Ausgabe des Daily Prophet, nur weil ich vielleicht ein Player sein mag, muss das ja auf keinen Fall heißen, dasss ich dem Stereotypen des ungebildeteten und faulen Assi entsprechen muss. Ich schaue auf die Uhr, es ist zwanzig vor. Gut nur noch kurz was anziehen. Ich ziehe schnell ne Hose und Shirt an. Packe meine Tasche und greife im rausgehen einen Sweater. Ich apperiere rüber zum Vorlesungssaal in den ich jetzt muss. Denn da ich nicht dem Stereotypen entspreche habe ich mich für ein Extraseminar eingeschrieben. Und ich freu mich schon mega drauf. Mittlerweile hoffe ich auch, mich dadurch von diesem nervigen Rothaarigen keine Ahnungwas abzulenken. Denn ich kann sie nicht loswerden. Kaum war ich wider im Hauphtgebäude kam sie mir in den Sinn. Hmm was its nur los mit mir und diesem Wesen. Egal ich werde mich auf das Thema heute freuen auf dem Plan stand, dass wir sogar einige Flüche in der Praxis anwenden werden.
Ich trete durch die Tür und sehe ein paar freie Plätze weit weg von den anderen. Na die sehen doch genau wie für mich gemacht aus. Ich gehe straight auf sie zu und setze mich und beginne mich schon einmal in mein Buch zu vertiefen und auf die kommende Stunden vorzubereiten. Man kann über mich sagen was man will, aber sobald mich etwas fesselt, lasse ich nicht mehr davon ab und vergrabe mich in der Thematik, bis ich alles erfahren und ausprobiert habe. Aus irgendeinem mir nicht erfindlichen Grund muss ich aufblicken und sehe sie. Sie, meinen kleinen Rothaarigen Teufel. Halt stop sie ist nicht mein und seitwann habe ich ihr einen Spitznamen gegeben.
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Nathalia am 16.08.2018 23:17Ich wachte ganze zwei Minuten, bevor mein Wecker klingelte, auf und sprang quasi aus dem Bett. Da ich mich schon wieder schmutzig fühlte. Seltsam. Also stieg ich nochmals unter die Dusche und wusch alles ab, was an den vergangenen Tag erinnerte. Apropos... Mein Blick wanderte zu meinem Bein hinab, welches unversehrt aussah. Ich grinste. Perfekt. Also stand einem beinfreien Outfit nichts mehr im Weg!
Nachdem ich wieder trocken war, meine Zähne geputzt und meine Haare gerichtet waren - sie hatten sich, widerspenstig wie sie nun mal waren, leicht gewellt und fielen nun offen meinen Rücken herab - ging ich zu meinem Schrank und zog kurzer Hand einen schwarzen Rock und eine weiße Bluse hervor. Das würde gehen. Als ich, nachdem ich auf die Uhr geguckt hatte, fast in Panik verfiel - es war bereits acht Uhr dreißig - schnappt ich mir meine Sachen und spurtete in die Cafeteria, in welcher ich eher schlitternd ankam. Ich futterte schnell ein Brötchen und nahm mir dann noch einen Kaffee mit in den Vorlesungssaal.
Ich nippe nur hin und wieder an diesem, verschlucke mich dennoch fast, als mein Blick fast als erstes auf meinen persönlichen (Alp-) Traum fällt. Christian. Schon wieder. Unsere Wege kreuzten sich aber auch am laufenden Band. Demonstrativ sehe ich woandershin und setzte mich weiter weg, als nötig. Der Typ neben mir grinst mich sofort an und stellt sich als 'Eric' vor. Ich lächle breit und stelle mich ebenfalls vor, auch wenn ich diese ganze geheuchelte Freundlichkeit fast mehr hasse, als alles andere auf dieser Welt. Während Eric mich vollquasselt - das scheinen Engländer wohl gern zu tun, sich gegenseitig zulabern - nippe ich weiter an meinem Kaffee. Wie gerne würde ich vernünftige Schlucke nehmen, aber er ist einfach zu heiß. Während dieser Gedanke durch meinen Kopf wabert, fällt mein Blick wieder auf Christian und ich muss mich ermahnen, dass ich den Kaffee meinte. Was war nur los mit mir? Sonst hatte ich doch auch eine eins A Selbstbeherrschung?! Diese schien jedoch nur im Stand-by Modus zu laufen, sobald sich diese eine spezielle Person im Raum befand!
Ich versuchte mich auf das zu konzentrieren, was Eric sagte, doch es war einfach zu uninteressant, um dem wirklich zu folgen. Merlin sei Dank trat der Professor bald darauf ein und bat uns alle nach vorne. Und auch wenn ich nicht wirklich begeistert war von Eric, blieb ich neben ihm stehen. Er war wohl im Abschlussjahr und überlegte, was er jetzt tun sollte. Diese Information blieb gerade so hängen. Der Professor erläuterte, was sein Ziel heute war und fragte dann, ob jemand einen Beispielfluch zeigen konnte. Ich war so konzentriert darauf, nicht zu sehen, wo Rookwood sich hinplatziert hatte, dass ich den Professor wohl ziemlich herausfordernd angestarrt haben musste. "Miss... Nathalia Petrova. Sie sehen so aus, als würden sie sich zur Verfügung stellen." Erklärte er und noch bevor ich protestieren konnte, sagte er auch schon: "Kommen sie bitte hier her." Er deutete auf eine Stelle kurz vor ihm. "So, wer wird denn einen Zauber an ihr vorführen?" Fragte er weiter, während ich nach vorn trat. Ich hatte ein ganz mieses Gefühl in der Magengegend, wagte es aber immer noch nicht in die Richtung zu sehen, in der ich Christian vermutete.
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Re: Vergangenheitsplay » 16
von Myles am 19.10.2018 16:45im Maddox Anwesen
in den Sommerferien
Die Sonne weckte mich an diesem Morgen. Ich genoss es durchaus, dass mich die Sonne weckte und nicht der nervtötende Wecker. Streckend stand ich auf. Mein eigenes Badezimmer grenzte direkt an mein Zimmer, also hatte ich es nicht weit. Mittlerweile war es schon um 12. Das ich solange hatte schlafen dürfen grenzte an ein Wunder. Da mein Dad aber arbeiten war, hatte Mum es wohl gut mit mir gemeint und ich schätzte auch mit Ares. Mein Bruder war entweder auch gerade aufgestanden oder noch im Land der Träume, dass wusste ich nicht genau.
Nachdem ich vorzeigbar war, lief ich die Stufen hinunter. Mum saß im Wohnzimmer. "Morgen", murmelte ich noch etwas verschlafen. "Auch endlich wach", hörte ich von ihr und schenkte ihr dabei ein schiefes Grinsen. Ich lief in unsere Küche, in der unsere Hauselfe Trix umherwirbelte. Als sie mich sah erschrak sie leicht, dabei hatte ich ihr nie was getan. Dad war eher dafür zuständig. Besonders nett war ich aber auch nicht zu ihr. Doch das war auch gerechtfertigt, immerhin war sie ein niederes Geschöpf. Sie schien schon das Mittagessen zu machen, daher begnügte ich mich mit einem Kaffee, welchen sie dann zubereitete. Hinter mir öffnete sich die Tür und mein kleiner Brüder stand, auch ziemlich verschlafen, im Türrahmen. "Na auch einen Kaffee", begrüte ich ihn und wuschelte ihm kurz durch die Haare. Bei allen anderen hätte er sich wohl mehr als nur halbherzig beschwert. Bei mir beschwerte er sich auch, aber richtig ernst meinte er es nicht. Das wusste ich. "Gut geschlafen?"
Ares
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Ares am 19.10.2018 22:04Die Sonnenstrahlen fiehlen durch das Fenster , direkt in mein Gesicht und davon wurde ich auch wach. Durch die Sonnenstrahlen geweckt zu werden , ist eindeutig schöner als so durch einen blöden Wecker der einen sowieso nur auf die Nerven geht. So langsam stand ich dann auch auf , streckte und reckte mich einmal kurz noch bevor ich ins Bad ging um mich fertig zu machen. Ein Glück das , das Bad direkt an mein Zimmer grenzte denn so musste ich es mir wenigstens nicht mit jemanden teilen oder ich wurde auch nicht gehetzt im Bad nein ich konnte einfach in Seelenruhe mich fertig machen was ich jetzt auch gemacht hatte. Es muss auf jeden Fall schon Mittagszeit sein denn von unten riecht es nämlich schon gut , langsam ging ich dann also die Treppen hinunter und sah das meine Mutter im Wohnzimmer saß. " Morgen " , sagte ich zu ihr mit einen leicht verschlafenen Ton und Blick. " Bist ja auch endlich wach " hörte ich sie dann nur sagen wodrauf ich nur mit einen nicken antwortete. Nun steuerte ich also die Küche an , betrat sie dann auch und sah meinen großen Bruder Myles. " Ja gerne" sagte ich noch etwas verschlafen zu ihn und mal wieder wuschelte er mir durch die Haare. Wie sehr ich dies doch hasse ! Na ja gut bei ihn ließ ich das immer noch durchgehen aber bei anderen nicht. " Kannst du das nicht mal bitte lassen ?" fragte ich ihn dann .
Myra
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Myra am 17.12.2018 17:07Kyle & Myra
Das neue Schuljahr in Hogwarts hatte gerade erst begonnen und ich vermisste Jax schon jetzt, der einige Zeit in den Sommerferien bei mir verbracht hatte. Seid er in Hogwarts war, war er mir näher als zuvor und so sah ich ihn ab und zu. Wenn er nächstes Jahr Hogwarts abschließen würde, würde es wieder deutlich einsamer werden in meinem kleinen Haus. Er würde dann wahrscheinlich nur noch so oft wie Kieran hier sein und das war in schlechten Zeiten einmal im halben Jahr. Aber genau so hatte ich mir es ausgesucht. Unfreiwillig. Ich konnte und wollte es nicht riskieren andere zu verletzen und dabei ging es mir nicht nur um meine Familie und meine Freunde. In Hogwarts und an der Uni war damals schon genug passiert, sodass ich mir geschworen hatte nur wenn es nicht anders ging unter Anderen zu sein. Meine Arbeit lenkte mich bei den Gedanken daran meistens ab und so hatte ich mich auch in dieser Nacht auf den Weg gemacht.
Mein kleines Haus lag am Ufer des Sees umgeben von Wald am Fuße eines Berges. Von dort war Hogsmeade in einer Gehstunde erreichbar. Der Berg begann am Fuße des Sees an dem auch Hogwarts lag. Wenn ich es sehen wollte, musste ich nur auf meinem kleinen Steg ein paar Meter auf den See hinaus laufen und schon lag es direkt und majestätisch vor mir.Als ich frisch hier hergezogen war, machte mich der Anblick von Hogwarts etwas wehmütig aber mit der Zeit gewöhnte ich mich daran und freute mich immer wenn ich es sah, da ich mich dann nicht mehr so einsam und allein auf der Welt fühlte.
In dieser Nacht war Vollmond und ich hatte mich auf den Weg den Berg hinauf gemacht, da dort einige Pflanzen wuchsen, die nur im Schein des Vollmonds auf dem Gipfel geerntet werden konnten. Der Anstieg war im Dunkeln nicht besonders leicht und es dauerte einige Zeit, weshalb ich erst etwas zu spät auf dem Gipfel ankam. Der Mond war kurz vor dem Untergehen und hinter Hogwarts dämmerte es bereits. Ich begann schnell die Kräuter zu sammeln und als ich alles beisammen hatte, setzte ich mich doch noch auf einen Stein und blickte über den See zu Hogwarts. Es wirkte beinahe so, als wäre es von einer Decke aus Sternen zugedeckt und schlummerte vor sich hin. Ich dachte an Jax und wie er wohl in seinem Bett im Schlafsaal liegen und träumen würde oder ob er mal wieder etwas aushecken und extra früh aufgestanden war, um durch die Gänge zu geistern. Ich wusste nicht wie lange ich dort saß aber irgendwann zog der Himmel zu und sah nach Regen aus, während es heller wurde. Ich machte mich direkt auf den Weg nach Hause aber nahm einen anderen Weg. Wenn es tatsächlich regnen sollte, wäre dieser hier nicht so steil und ein größeres Stück konnte ich im Wald laufen, was mich vielleicht vor dem Wetter etwas schützen würde, auch wenn dieser Weg länger war. Ich packte also alles zusammen und machte mich mit der aufgehenden Sonne auf den Weg den Berg hinab. Der Mond war mittlerweile verschwunden und es war seit einiger Zeit hell als der Regen einsetzte. Er wurde schnell immer stärker und ich hatte Angst auf den unebenen Wegen auf glatten Steinen oder Wurzeln auszurutschen, weshalb ich mich mir einen Unterstand suchte. Ich wusste, dass ich hier in den letzten Jahren mal an einer Höhle vorbeigekommen war, welche nicht weit entfernt sein sollte.
Ich verließ den Weg und schon bald fand ich sie und stolperte triefend nass in den Eingang. Ich bemerkte dabei nicht, wie hinter mir in der Höhle jemand, angelehnt an die Wand saß. Erst als ich ruhiger atmete hörte ich ein atmen hinter mir. Ich drehte mich um und schrie erschrocken auf. Vor Schreck wäre ich dabei beinahe rücklings aus der Höhle gefallen. Hier oben, so weit von Hogsmeade entfernt traf man selbst auf den Wegen niemanden außer bei guten Wetter mal ein paar Wanderer. Umso seltsamer war es einen jungen Mann hier in der Höhle anzutreffen. Er sah erschöpft aus aber auch als wäre er schon eine Weile hier. Seine Kleidung war immerhin trocken und nicht triefend nass wie meine.
Kyle
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Kyle am 28.12.2018 12:02Myra
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Myra am 28.12.2018 12:47Als mein Herz sich von dem Schrecken langsam zu erholen begann, hielt ich mir kurz den Bauch. Ich konnte mir ein kleines Lachen nicht verkneifen. „Es tut mir leid, ich hatte nur so früh hier draußen niemanden erwartet. Ich bin leider in letzter Zeit etwas schreckhaft geworden" erklärte ich schnell, damit er sich nicht unwohl fühlen würde. Es stimmte wirklich. Umso länger ich alleine in meinem kleinen Haus lebte und wenig unter Menschen war, umso eher erschreckte ich mich. Ich legte meinen Mantel und meine Tasche ab bevor ich mich ihm wieder widmete. Er sah ziemlich gut aus, auch wenn er etwas abgeschlagen und müde wirkte. „Ich bin übrigens Myra" stellte ich mich schnell vor und gab ihm die Hand. „Was treibt dich denn um so eine Uhrzeit hier raus? Bist du auch Hogsmeade?" fragte ich neugierig als ich begann, das Wasser aus meinen Haaren zu wringen und sie danach aufzuschütteln. Ich war total durchnässt und so langsam wurde mir immer kälter. Die nasse Kleidung war da nicht unbedingt hilfreich. Ich ging zum Höhleneingang und betrachtete das Wetter. „Ich war Kräuter sammeln. Ein paar besondere muss man im Schein des Vollmondes ernten, damit sie ihre volle Wirkung bekommen" erklärte ich bevor ich mich wieder an ihn wendete. Es war nicht unbedingt ungewöhnlich, dass sich jemand bei dem Wetter in eine Höhle flüchtete. Bei dem jungen Mann war aber etwas anders. Er war komplett trocken und es schien mehr, als ob er nicht erst seit ein paar Minuten hier wäre. Skeptisch musterte ich ihn. Ich konnte mir bei dem Anblick seines attraktiven Äußerem ein Lächeln jedoch nicht unterdrücken.
Kyle
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Kyle am 16.01.2019 14:56Sie war bis auf die Knochen durchnässt und scheinbar war sie in der Nacht Kräuter sammeln gewesen und ich war froh, dass ich mich angekettet hatte, sonst wäre weiß Gott etwas passiert.
"Dann hat der Vollmond wohl auch Vorteile", rutschte es mir leise heraus und ich versuchte schnell das Thema zu wechseln: "Wofür sind solche Kräuter gut? Was für eine Wirkung haben sie?"
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