Annika & Ray || Im Drei Besen

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Ray

26, Männlich

Main Character Hogwarts Privatunterricht [ehem.] Slytherin Jahrgang 7 Reinblut Böse Todesser Duellierclub Legilimentik Wortlose Magie Draufgänger Frei

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Ray am 06.03.2019 01:15

Ich nickte resigniert mit dem Kopf. „Ja, das sind wir“, bestätigte ich ihre Frage, ob wir nicht mit den Greengrasses verwandt waren. „Ihr Vater ist ein Cousin zweiten Grades meiner Mom.“ Ich zog kurz die Stirn kraus, weil ich mir selbst kurz folgen musste, aber entschied dann, dass das der korrekte Verwandschaftsgrad war. „Keine Ahnung, was wir dann sind, aber auf jeden Fall weit genug auseinander für die ohnehin schon geringe Hemmschwelle meiner Eltern.“ Mein Vater war ein Reinblutfanatiker sondergleichen. Er hatte ein ganzes Buch darüber geeschrieben und ein Register erschaffen, dass die wenigen wahren Reinblutfamilien auflistete und mit der Aufnahme in diese Kartei stimmte man indirekt zu, nur innerhalbt dieser 28 Familien zu heiraten, um das Blut rein zu halten. Die „Sacred 28“ nannten sie sich und hielten sich für die Spitze der menschlichen Evolution. Und da ich ein Teil dieses Clans war, konnte ich dem natürlich nur zustimmen. „Hm, das hoffe ich für mich auch“, murmelte ich und lachte dann kurz auf. „Charlotte hat auch die ganze Zeit irgendeinen Mist auf französisch geschrien, bis ich ihr den Mund zugehalten hab. Glücklicherweise stand sie auch noch drauf...“ Ihr Blick sagte mir, ich sollte besser den Mund halten. Annie hatte eine Abneigung gegen Franzosen, oder besser noch, Französinnen und die Art wie sie mir gerade mit dem Blick bedeutete, dass ich schweigen sollte, bestätigte das nur mal wieder. Ich hob entschuldigend die Hände und wurde wieder ernst. „Ich weiß es nicht“, antwortete ich wahrheitsgemäß und zuckte mit den Schultern. „Aber ich würde es Dad zutrauen.“ Meine Hand schloss sich um mein Butterbierglas. „Gerade wenn Ragnar es nicht bald schafft, Nyx ein Kind an Hals zu binden, ist mein Welpenschutz endgültig vorbei.“ Eigentlich hatte ich immer damit gerechnet eine halbwegs freie Wahl bei meiner Zukünftigen zu haben. Ich war nicht der Thronfolger. Von mir erwartete man kaum etwas. Doch ich befürchtete, dass sich das Blatt schon sehr bald wenden könnte. Doch ich wollte Annie mit meinen Problemen gerade nicht weiter belasten. Ich lächelte sie schief und mit voller Ehrlichkeit in den Augen an. „Ich bin mir sicher, dass du das wirst.“ Es war merkwürdig, sowas aus ihrem Mund zu hören. Sie war sonst der letzte Mensch, der sowas wie eine romantische Ader besaß. Vielleicht waren wir deshalb so gut befreundet. Doch ich musste zugeben, dass mir meine Zukunft relativ egal war. Ich würde mich den Todessern anschließen und irgendeine reinblütige Frau heiraten, aber hauptsächlich mich nur um mich selbsg kümmern. So wie es immer gewesen war. Doch Annika wünschte ich, dass sie eines Tages glücklich werden würde. Sie hatte ein gutes Leben verdient, in dem sie sich um nichts kümmern musste und rundum sorgenfrei tun und lassen konnte was sie wollte. Weit weg von ihren Eltern. Es fiel mir nur noch schwer, sie mir Mit irgendeinem Mann an der Seite vorzustellen. Das wollte irgendwie noch nicht in meinen Kopf rein. Als sie mir erzählte, dass sie früher ihren Eltern imer erzählt hatte, dass wir einmal heiraten würden, musste ich schmunzeln. „Dann muss ich damals wesentlich charmanter gewesen sein, als ich es heute bin.“ Die Vorstellung gefiel mir irgendwie, aber wir beide wussten ja, dass das hier nur ein Spaß war. Oder? Ich lenkte das Thema zu Margaret, auf die ich in den letzten Tagen ein Auge geworfen hatte. „Ja ist sie auch“, grinste ich breit. Noch streberhafter ging es kaum, aber es hieß ja immer, dass stille Wasser tief seien. „Das nehme ich mal so hin“, entgegnete ich, als sie mich auch als Vollidioten abstempelte. Das Gute an Margaret war, dass sie zwei Jahre lang einen Freund gehabt hatte, wie ich bereits herausgefunden hatte. Die Chancen standen also gut, dass sie keine Jungfrau mehr war, wo man bei den Chormädchdn manchmal nicht so sicher sein konnte und ich konnte mit sowas nichts anfangen. Ich mochte es lieber, wenn wenigstens ein kleines bisschen Erfahrung auf der anderen Seite vorhanden war. „Danke!“ Ich prostete ihr nochmal mit meinem Glas zu und trank dann den letzten Rest daraus aus. Auf ihre Frage hin, was sie dafür bekam lehnte ich mich mit den Armen auf dem Tisch vor und sah sie schief an. „Das kommt ganz drauf an, was du willst, Baby“, ich hatte die Stimme gespielt dramatisch gesenkt, doch der Blick, mit dem ich sie fixierte war ernsthaft. Die Antwort auf meine Frage nach Aaron fiel ähnlich giftig aus, wie ich sie danach gefragt hatte. Als sie mich fragte, wer nun eifersüchtig sei, hob ich nur entschuldigend die Schultern, als ob das nicht offensichtlich sei. „Das beruhigt mich tatsächlich“, antwortete ich trocken. Wenn das die Wahrheit war, dann gab es nichts mehr, worum ich mir noch Sorgen machen musste, aber trotzdem verstand ich nicht, wieso soe überhaupt mit diesem Schwachkopf dahin gehen wollte. „Ja, an der NFU für Fluchkunde und Arithmantik“, gab ich zurück und verzog dann beinahe belustigt das Gesicht. „Wenn die mich mit meinen Noten überhaupt nehmen.“ Ich war zwar gut in den entsprechenden Fächern, aber meider gab es auch einen Haufen Fächer, in denen ich einfach viel zu faul war etwas zu tun. Im Notfall wusste ich aber, das mein Vater nur genug Geld in die Uni stecken musste, damit ich am Ende doch dort studieren konnte. „Und wie siehts bei dir aus?“ Richtig Lust hatte ich auf das Studieren selbst eigentlich nicht, aber ich würde wieder Quidditch spielen können, jede Party genießen und die kurze Zeit Freiheit vor dem Ernst des Lebens genießen können. Und nebenbei bei den Todessern richtig anzufangen, was das anging, konnte ich es kaum erwarten. „Stimmt, haben wir nicht“, stellte ich fest, als sie sagte, dass wir uns nie ein Spiel gemeinsam angesehen hatten. „Ach was Gin“, grinste ich und klopfte dann auf meine Jackentasche, in der sich noch ein guter Vorrat an magischem Marihuana befand. „Ich hab was viel besseres.“

I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left

now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
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I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.

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Annika

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Annika am 05.03.2019 19:50

Gute Antwort, dachte ich mir, während ich ihm beeindruckt zunickte. Dadurch machte er es nurnoch interessante. Von Natur aus war ich verdammt neugierig, ich steckte meine Nase auch immer gerne in Angelegenheiten, die mich nichts angingen. Ich wünschte, ich könnte in sein Gehirn eindringen, und mir seine Träume einfach ansehen, wie in einem Kino. Genauso sehr wünschte ich mir, ich würde mich daran errinern, was ich träumte. Denn das war seltenst der Fall. Und wenn ich es tat, waren es meistens Albträume, von denen ich Nachts aus dem Schlaf gerissen wurde. 
Nicht Ernstes dabei, mh? Irgendwie beruhigte mich das etwas. Doch dann fing er an, über Greengrass zu sprechen. Verwirrt schüttelte ich meinen blonden Kopf. "Bist du nicht mit den Greengrasses verwandt?", fragte ich unsicher. Schon wenn ich dieses Wort, Beauxbatons hörte, könnte ich kotzen. Franzosen waren nicht wirklich meine Lieblingsmenschen. Alleine schon diese Aussprache. "Nadann hoff ich für dich, dass sie sich keinen französischen Akkzent angeeignet hat, Monsieur", zog ich ihn grinsend auf, griff nach meinem Butterbier und trank etwas. "Aber im Ernst", murmelte ich während ich das Glas wieder abstellte. "Du wirst doch nicht zwangsverheiratet, oder?", fragte ich geschockt. Klar, ich wusste wie seine Eltern drauf waren, aber so hatte ich noch nie darüber nachgedacht. Meine Eltern hatten auch nie darüber geredet, auch wenn es zu ihnen passen würde. Aber andererseits, haben sie Theo nie verheiraten wollen. Nagut, dafür haben sie ihn getötet, als er eine Muggelstämmige heiraten wollte.
"Also ich werde nur aus Liebe heiraten", das hörte sich aus meinem Mund ziemlich komisch an, vor allem weil ich erst einmal geliebt habe, und zwar war das damals Domenico. "Ich weiß, dass hört sich komisch an", bemerkte ich, bevor er etwas dazu sagen konnte. "Doch ich kann mir nichts schlimmeres vorstellen, als Zwangsverheiratet zu sein. Oder nur aus Geld zu heiraten", das würde bei mir eh nie auftreten, ich war reicher als die meisten Männer, die ich kannte. "Weißt du, früher hatte ich meinen Eltern immer erzählt, ich würde dich heiraten. Damals wusste ich noch nicht, was eine Ehe mit sich bringt. Aber wenigstens waren sie einverstanden", lachte ich und errinerte mich daran, wie ich als kleines Mädchen mit meinen Eltern im Garten saß, und wir Erdbeeren aßen. Damals war alles irgendwie leichter gewesen. Irgendwie hörte ich mich wie ein hoffnungsloser Romantiker an, seitwann war ich bitte so? Hatte Aaron das aus mir gemacht? Gott, das musste aufhören! "Ist das nicht witzig?", schob ich noch hinterher, um zu betonen, dass ich der Gedanke lächerlich wäre.
"Margaret? Die ist voll die Streberin", versuchte ich ihm stirnrunzelnd klar zu machen. Aber er hatte nicht ganz unrecht, sie sah ganz okay aus. Vorallem ihr Haar sah immer so glänzend aus. Wollte ich ihm wirklich ein Mädchen vorstellen? Naja, solange es nicht Ernstes war... Es ging mich ja auch nichts an. "Du bist ja auch ein Vollidiot", scherzte ich, schüttelte aber aus schlechtem Gewissen meinen Kopf. "Spaß. Ich red' mit ihr", versicherte ich ihm lächelnd. "Aber was bekomme ich dann dafür?", fragte ich neugierig und lehnte mich zu ihm vor. 
Mir gefiel nicht, wie er mit mir redete. Ich hatte ja auch gemerkt, dass er Aaron nicht wirklich mochte, aber so wie er jetzt sprach... Hörte er sich doch ziemlich... Eifersüchtig an. "Ja, hatte ich. Er ist ein Gentleman", säuselte ich übertrieben freundlich. "Wer ist nun eifersüchtig, mh?", fragte ich dann lächelnd nach einer kurzen Pause. "Nur zu deiner Information: Es lief nichts zwischen uns. Garnichts, noch nie. Falls dich das beruhigt", fauchte ich augenverdrehend. 
Zustimmend nickte ich ihm zu, durchaus wechselten meine Partner ab und zu, weshalb ich ihm die Antwort nicht übel nahm. Doch tatsächlich war ich in den letzten Wochen nicht weiter als einen betrunkenen Kuss gegangen. Dann brachte er mich ziemlich zum Lachen. "Ray Junior? Niemals! Und vorallem nicht, wenn es ein Mädchen wäre", immernoch lachend schüttelte ich den Kopf. 
"Das hoffe ich doch", murmelte ich kaum hörbar. "Apropos Uni... Hast du dich schon irgendwo beworben?", wollte ich wissen. Da mein einer Fuß aufgrund des hohen Absatzs schon ziemlich schmerzte, schlug ich mein linkes Bein über mein rechtes, nicht wie vorher mein rechtes über mein linkes, wie ich eigentlich immer saß. Auch wenn ich mein Leben lang eine Auroren Ausbildung anfangen wollte, spielte ich mit dem Gedanken, zu studieren. Verbindungshäuser, ausgefallene Partys, eine weitere Schule, die ich übernehmen könnte... Hörte sich doch nach einer Menge Spaß an. Nur hatte ich keine Ahnung, was ich studieren könnte.
Auch, wenn ich mir sicher war, dass ich selbst Dumbledore um meinen kleinen Finger wickeln könnte, beließ ich es einfach dabei. Wahrscheinlich würde ich eh hinter Rays Rücken mit ihm reden. Ich konnte einfach nicht stillsitzen und meine Chanchen nicht nutzen, schließlich würde ich ihm einen riesen Gefallen tun. Aber ich entschloss mich einfach, erstmal nichts zu tun. Sowieso verstand ich nicht ganz, was er so toll an Quidditch fand. Ich selbst war kein wirklicher Fan. Die Spiele schaute ich nur mit, da mein ganzer Jahrgang immer Flachmänner mitschmuggelte, und alle schon bei der Halbzeit ordentlich einen sitzen hatten. Es hatte sich herausgestellt, dass ich betrunken sogar Feuer und Flamme für Quidditch war. Und natürlich hatte ich mir jedes Spiel angeschaut, um Ray laut anzufeuern. "Bitte nicht", bettelte ich, auch wenn ich natürlich wusste, dass es ein Scherz gewesen war. "Wir haben uns noch nie ein Spiel in Hogwarts zusammen angeschaut", merkte ich an. "Mit etwas Gin wirds ganz lustig".


      

why men great 'til they gotta be great? i just took a dna test, turns out i'm 100% that bitch, even when i'm crying crazy. yeah, i got boy problems, that's the human in me. bling bling, then i solve 'em, that's the goddess in me. you coulda had a bad bitch, non-committal. help you with your career, just a little, you're 'posed to hold me down, but you're holding me back. and that's the sound of me not calling you back... why men great 'til they gotta be great? don't text me, tell it straight to my face. best friend sat me down in the salon chair. shampoo press, get you out of my hair. fresh photos with the bomb lighting, new man on the minnesota vikings. truth hurts, needed something more exciting, bom bom bi dom bi dum bum bay. you tried to break my heart? oh, that breaks my heart, that you thought you ever had it, no, you ain't from the start. hey, i'm glad you're back with your bitch, i mean who would wanna hide this? i will never, ever, ever, ever, ever be your side chick. i put the sing in single. ain't worried 'bout a ring on my finger, so you can tell your friend, "shoot your shot" when you see 'em... it's okay, he already in my dm's.

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Ray

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Ray am 05.03.2019 11:05

„Du bist einfach nur du selbst“, antwortete ich auf ihre Frage, was ich von ihr träumte, was zur immerhin zur Hälfte wahr war. Es war manchmal wirklich verrückt, was sich das Gehirn beim Träumen so ausdenken konnte. Annie kam oft in meinen Träumen vor, aber ich würde ihr sicher nicht jedes Detail unter die Nase reiben. Meistens erinnerte ich auch gar nicht mehr alles, nur noch, dass sie darin vorkam und ich mit einem Lächeln aufwachte. Ihre Frage nach meinem aktuellen Liebesleben beantwortete ich mit einem Schulterzucken. „Nichts Ernstes dabei“, antwortete ich und überlegte dann. „Allerdings hab ich neulich mitbekommen, wie Dad über den Kamin mit Mr. Greengrass gesprochen hat. Seine Tochter Mary ist doch vor zwei Jahren nach Beauxbatons gewechselt, ich hoffe wirklich, der macht keine Pläne für mich.“ Das fehlte mir gerade noch. Ich hatte keine Lust mich neben dem Schulabschluss auch noch mit sowas auseinandersetzen zu müssen. Vor allem, weil ich kein Interesse an einem Mädchen hatte, dass ich das letzte Mal gesehen hatte als ich 15 war. Ich interessierte mich für jemand ganz anderen, doch ich würde es meinem Dad niemals vorschlagen, ohne dass wir beide vorher etwas in die Richtung mal besprochen hätten. In unseren Kreisen kam es gerne mal vor, dass ein Kerl seinen „Wunsch“ äußerte und dann klärten die Familien das ab, wobei das Mädchen meistens einfach übergangen wurde und als letztes davon erfuhr. Ich wollte wirklich, dass Annika sowas erspart blieb und hoffte inständig, ihr Vater hätte noch nicht angefangen irgendetwas in Gange zu bringen, ohne dass sie davon wusste. Ich wollte, dass sie glücklich war und immer bleiben würde. Und trotzdem stieg in mir immer diese Eifersucht und beinahe Wut auf, wenn ich daran dachte, wie sie irgendjemanden heiratete, der nicht ich war. Andererseits war sie meine beste Freundin. Beste Freunde blieben beste Freunde und nicht mehr. Oder doch? Ich drtängte den Gedanken beiseite und lenkte das Thema wieder auf was anderes. „Aber du kennst doch Margaret Davies oder? Die dunkelhaarige Ravenclaw. Die ist auch in der magischen Kreaturen AG wie du und du musst mich ihr vorstellen“, ich grinste breit. Wir spielten gerne mal den Wingman für den jeweils anderen, vor allem früher hatten wir das ständig getan. Allerdings waren wir in letzter Zeit dann doch einfach mit dem jeweils anderen im Bett gelandet und seitdem fiel es mir immer schwerer, mich auf irgendwelche anderen einzulassen. Vor allem wenn ich dabei an Annie denken musste. Das hier war allerdings für mich ein Versuch, einfach wieder zur unbeschwerten alten Zeit zurückzukehren, als ich an niemanden gedacht hatte außer mich selbst. Und noch während ich es aussprach, wollte ich es eigentlich gar nicht mehr wirklich. Aber aus der Nummer kam ich nicht mehr raus. „Ich glaube, sie hält mich für einen totalen Vollidioten und würde niemals reagieren, wenn ich sie ansprechen würde. Du musst ein gutes Wort für mich einlegen, damit sie nicht denkt, ich würde sie verarschen, du weißt schon.“ Auch wenn ich das irgendwie tat. Diese Chormäuse hatten meistens den richtigen Riecher, wenn sie misstrauisch wurden warum sich Typen wie ich oder meine Freunde aus heiterem Himmel für sie interessierten. Natürlich steckte nichts ernstes dahinter, aber manche von ihnen waren hinter ihren riesigen Brillen eben doch ganz hübsch. „Wie siehts denn bei dir aus?“, lenkte ich das Thema dann von mir weg und konnte mir einen Kommentar nicht verkneifen. „Hattest du Spaß mit deinem ‚süßen‘ Date vom Ball?“ Ich wollte nicht so boshaft klingen, aber es kam schneller raus, als ich gedacht hatte. Und dieser fast herablassenden Unterton war einfach so mit rausgerutscht. Aber ich wollte es einfach wissen und konnte mich nicht mehr zurückhalten. Immerhin hatte sie es mir mit ihrem fiesen Scherz fast zurückgezahlt und ich musste tatsächlich kurz überlegen, wie ich wohl reagiert hätte, wenn sie wirklich schwanger gewesen wäre. „Erstmal hätte mich interessiert, ob es von mir ist“, gab ich wahrheitsgetreu zu und grinste dann. „Und dann hätte ich auf den Namen Ray junior bestanden, egal was es wird.“ Ich zwinkerte ihr zu und nahmen Schluck Butterbier. Dass ich sie vor den Kof stieß nahm sie zähneknirschend hin, allerdings nicht ohne mir meine eigenen Worte nochmal unter die Nase zu reiben. Irgendwann mal. Da hatte ich mir was eingebrockt, aber ich konnte erst wieder etwas mit ihr anfangen, wenn nichts mehr zwischen uns stand. Ich lächelte, als sie versuchte mich zu trösten. „Ja, in der Uni werde ich auf jeden Fall wieder spielen und das werde ich auch nicht so leichtsinnig aufs Spiel setzen dieses Mal.“ Das Traurige war eigentlich, dass ich nichtmal suspendiert worden war, weil ich mich beim Spiel danebenbenommen hatte, sondern weil ich eine Auseinandersetzung mit McLaggen auf dem Gang gehabt hatte, als er sich vor seinen Freunden aufspielen und mir nichg aus dem Weg gehen wollte. Leider war das nur noch der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hatte, weil ich im Laufe der Jahre wegen so vieler solcher Aktionen Starfarbeiten und Verwarnungen bekommen hatte und meine Eltern immer wieder dafür gesorgt hatten, dass es bei Strafarbeiten belassen wurde. Doch dieses Jahr hatte sogar Dumbledore, dieser gutgläubige Trottel die Nase voll gehabt. Ich lächele dankend. „Das ist lieb von dir, aber Dumbledore war bei dem Gespräch sehr deutlich. Für mich wird es bis zu meinem Abschluss Quidditch nur noch vom Zuschauerrang geben.“ Ich lachte resigniert auf. „Vielleicht schaffe ich es auch noch, in den letzten Monaten Stadionverbot zu bekommen, wenn ich mich anstrenge.“ Ich zwinkerte ihr zu, als ob ich mir das als neues Ziel gesetzt hatte und mich darauf freute, auch wenn ich ds natürlich nicht vorhatte.

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Annika am 05.03.2019 07:34

Sein Schmunzeln verschlimmerte meinen Blick nurnoch. Was fand er jetzt so witzig daran? Manchmal fühlte ich mich wie ein Roboter, der die meschlichen Gefühle einfach nicht nachvollziehen konnte. Wie Sheldon Cooper. Er brachte mich jedoch wieder leicht zum Lächeln, als er sagte, er würde von mir träumen. "Und was mach ich so in deinen Träumen?", ein dreckiges Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen, dabei drehte ich eine Haarsträhne um meinen Zeigefinger.
Erst war ich mir nicht sicher, ob er das mit dem Glückspilz ernst meinte oder nicht. Aber warum sollte er Scherze darüber machen? Schließlich war es so, er konnte sich glücklich schätzen. Neugierig hob ich mein Kinn und musterte ihn. "Wie siehts eigentlich bei dir so aus? Mit den Mädchen? Schon die richtige gefunden?", die Fragen kamen eifersüchtiger herüber, als ich es geplant hatte, was wohl auch daran lag, dass ich direkt an diese Austauschschülerin denken musste. Ich hoffte einfach, dass er es nicht bemerkt hätte.
Kurz lachte ich auf, als ich seine Anspannung vergehen sah. "Tut mir leid, ich konnts mir einfach nicht verkneifen", gab ich schulterzuckend zu. "Aber wie hättest du reagiert, wenn es kein Scherz gewesen wäre?", wollte ich dann neugierig wissen und legte meinen Kopf leicht schief.
Schmunzelnd verdrehte ich meine Augen, als er mich aufzog. "Ja, ich bin mir sicher", versicherte ich ihm genervt, trotzdem lächelte ich dabei. Gerade wollte ich darauf eingehen, dass ich seine Erinnerungen gerne auffrischen könnte, als er noch ein also, irgendwann mal hinterherschob. Also, irgendwann mal? Verwirrt hob ich meine Augenbrauen in die Höhe, und wusste nicht ganz, was ich antworten sollte. Irgendwann mal? Hatte ich irgendetwas falsch gemacht? Im ersten Moment hörte er sich an, als würde er mich wollen, im nächsten Moment hörte es sich nach einer Abfuhr an. Vielleicht fand er mich ja nicht mehr attraktiv genug. Oder jedenfalls nicht attraktiver als Charlotte... Gespielt setzte ich ein Lächeln auf, um meine Unsicherheit zu verstecken. "Klar", nun presste ich meine Lippen aufeinander und schaute mich im drei Besen um. Als ich ihm wieder in die Augen sah, fügte ich noch "Irgendwann mal" hinzu. Schnell nahm ich wieder mein Butterbier in die Hand.
Kurz nickte ich ihm zu, als er sich bedankte. Tatsächlich konnte ich unwahrscheinlich mitfühlend sein, zu Menschen, die ich liebte. Nicht dass ich Ray liebte, es war eher freundschaftliche Liebe. Auch wenn meine eifersüchtigen Launen mich immer mehr daran zweifeln ließen, dass ich nicht irgendetwas für ihn empfand. Wenn ich ihm die Augen sah, viel alle Anspannung von mir. Er kannte mich halt auch am Besten von allen, er kannte jeden Zentimeter meiner Seele, von meiner Haut ganz zu schweigen.
"Aus Fehlern lernt man...", meinte ich schulterzuckend. "Wenn du jetzt in eine richtige Mannschaft kommst, weißt du, wie du dich nicht verhalten darfst. Du bist sowieso für was größeres bestimmt, als für so eine lahme Schulmannschaft", argumentierte ich. Jedoch ließ der Schmerz in seinen Augen mich nicht in Ruhe, ich musste einfach irgendwas dagegen tun. "Aber wenn es wirklich das ist, was du willst, werde ich dafür sorgen, dass der nächste freie Platz dir gehört. Versprochen. Schließlich bin ich mit dem Kaptain sehr gut befreundet", kurz zwinkerte ich ihm zu. Als er das mit dem Pokol erwähnte, schoss mir plötzlich ein Geistesblitz durch den Kopf. "Hey, das könntest du auch! Darren meinte zu mir, dass der Hüter sich stark verletzt hat, und die Chanche, dass er jemals wieder auf einen Besen steigen will, gleich null ist", erklärte ich ihm schulterzuckend. Auch wenn der Hüter meiner Meinung nach nicht die spannenste Positition war, konnte man dabei nicht so viele Schüler verletzten. "Ich red mit Dumbledore, wenn du willst. Er mag mich", erzählte ich ihm, ein arrogantes Lächeln lag auf meinen Lippen. 


      

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Ray

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Ray am 05.03.2019 00:48

Ihr Gesichtsausdruck ließ mich schmunzeln. Ich wusste, dass sie Nyx nicht besonders leiden konnte. Würde ich als Mädchen wahrscheinlich auch nicht. Und ihr böser Blick darauf gefiel mir deshalb umso besser, denn er gab mir Gewissheit, dass ich mit meiner Provokation ins Schwarze getroffen hatte. Ihr gefiel es offenbar genauso wenig, wenn ich Interesse an Frauen wie Nyx hatte, wie ich damit ein riesiges Problem hatte, wenn Mädchen, die ich mochte, meinen Bruder anhimmelten. Was das anging hatte ich einen ziemlich wunden Punkt, über den ich mich regelmäßig mit ihm stritt. „Oh und wie ich von dir Träume, Miss A“, grinsend nahm ich einen letzten Zug meiner Zigarette und löschte sie dann im Aschenbecher auf dem Tisch. Und als sie mir die Tatsache weismachte, dass das begehrteste Mädchen von Hogwarts direkt vor mir saß, verkniff ich mir sogar einen Scherz, sondern lehnte mich nach vorne auf den Tisch und senkte die Stimme. „Was für ein Glückspilz ich doch bin.“ Ich lächelte schief und sah sie ehrlich an, denn das hatte ich ernst gemeint. Doch als sie mir tatsächlich verkaufen wollte, sie könnte schwanger sein, verflog mein kurzer Anflug innerlicher Euphorie sofort. Vor allem, als sie mich so auf die Folter spannte und sich nach vorne lehnte, nur um mir entgegenzuhauchen, dass sie wirklich nur scherzte. Ich stöhnte erleichtert auf und lehnte mich zurück, um meine angespannten Nerven wieder zu lockern. „Sowas kannst du mir doch nicht antun, A“, ihren fast beleidigten Blick, weil ich an der Zigarette den Bluff ja wohl hätte erkennen müssen, ignorierte ich. Den Schock, den sie mir eben verpasst hatte musste ich erstmal verarbeiten. Auch wenn ich erleichtert war, dass es eben nur ein Scherz gewesen war. „Bist du dir da sicher?“, fragte ich dann und so langsam kräuselten sich meine Lippen wieder zu einem amüsierten Lächeln. „Ich glaube, ich habe unser letztes Mal schon wieder fast vergessen, da müsste man meine Erinnerungen mal wieder etwas auffrischen.“ Natürlich könnte ich sie niemals vergessen und es gab kaum etwas, was ich momentan eigentlich mehr wollte, als sie. Aber sobald ich die Worte ausgesprochen hatte, bereute ich sie beinahe, sodass ich noch: „Also, irgendwann mal.“, hinzufügte. Ja, das war schon wieder so eine Arschlochaktion von mir, aber gerade in diesem Moment war wieder dieser Aaron in meinen Gedanken aufgetaucht und der tiefsitzende Stich, den sie mir damit verpasst hatte, als sie lieber ihn als Begleitung mitgenommen hatte. Natürlich hätte ich sie vermutlich ordnungsgemäß fragen sollen anstatt einfach davon auszugehen, dass wir zusammen hingehen, aber trotzdem würde ich mich noch etwas von ihr zurückziehen, bis wir das geklärt hatten. Meine Vermutung zu dem Verhalten ihrer Eltern schien sie tatsächlich ein wenig zu beruhigen und der Blick, den sie mir zuwarf machte es mir schwer, ihr immer noch böse zu sein. Auch als ich aus dem Fenster die beiden Quidditchspieler sah und sie plötzlich meine Hand ergriff sah ich wieder zu ihr. Ich wusste, dass sie es ernst meinte, als sie mich versuchte zu trösten. „Danke“, antwortete ich und drückte ihre Hand kurz, bevor wir einander wieder losließen. „Ich habs einfach verbockt. Bin selbst Schuld.“ Ich zuckte gespielt gleichgültig mit den Schultern, auch wenn ich mich selbst nicht wirklich überzeugte. „Ja, da hast du auch Recht. Ich hätte einfach gerne mit meinem Abschluss zusammen den Pokal mit dem Team gewonnen, das ist alles.“ Und es hatte einen riesen Aufstand zuhause gegeben, als rauskam, dass ich von dem Team ausgeschlossen worden war. Außerdem wusste ich nicht, was die Lehrer damit bezwecken wollten. Beim Quidditch hatte ich mich stets verausgabt, dort hatte ich alles rauslassen können und war dementsprechend relativ ausgeglichen. Jetzt, wo sie mir das genommen hatten, würde ich meine schwankenden Wutausbrüche anderweitig und an anderen auslassen müssen, auch wenn diese genau der Grund meiner Suspendierung gewesen waren.

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Annika

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Annika am 04.03.2019 13:31

„Verständlich“, antwortete ich ihm nur dadrauf, dass sein Bruder Angst vor seiner Verlobten hätte. Wenn man nicht gewusst hatte, dass ich sie nicht leiden könnte, hatte man es spätestens jetzt an meinem Gesichtsausdruck gesehen. Ich schenkte meinem besten Freund den bösesten Blick, den ich im Repertuar hatte, gefolgt von einem gefälschtem Lächeln. Langsam zog ich an meiner Zigarette. „Ich? Eifersüchtig? In deinen Träumen“, genervt verdrehte ich meine Augen und pustete den Rauch aus. Natürlich war ich eifersüchtig, und ich war auch nicht wirklich gut dadrin, es zu überspielen. Auch wenn es nicht so war, gehörte er in meinen Augen nur mir. Und das total egoistisch war war mir klar, schließlich gehörte ich in meinen Augen nicht ihm. Und naiv war es auch, schließlich war ich nicht die einzige, mit der er sich gerne mal vergnügte.
Er entlockte mir ein kleines, selbstverliebtes Lachen. Dann stützte ich einen Arm auf den Tisch, um wieder abzuaschen. „Dafür sitzt das Mädchen, das die Traumfrau von jedem Jungen auf Hogwarts ist, direkt vor dir“, sagte ich ohne ihn anzusehen. Erst als ich meine Zigarette wieder zwischen meine Lippen steckte, schaute ich ihm wieder in die Augen. Dann nickte ich langsam, als wen mir versicherte, er würde wirklich nichts von ihr wollen, „Da bin ich aber erleichtert“, auch wenn ich es ernst meinte, ließ ich es wie einen Witz klingen. Ein letztes Mal zog ich an meiner Zigarette.
Verwirrt beobachtete ich ihn, ich konnte quasi hören, wie sein Kopf am rattern war. Schon süß, wie er sich den Kopf darüber zerbrach. Dramatisch lehnte ich mich nach vorne, schaute nervös zu allen Seiten, als ob ich ihm ein Geheimnis verraten wollte. Doch dann sah ich ihn einfach nur an, mit einem gemeinen Grinsen auf den Lippen, während ich „Ja“ flüsterte. „Denkst du echt, ich würde dann noch rauchen?“, fragte ich leicht beleidigt und drückte die Zigarette aus.
Gespielt gleichgültig zuckte ich mit den Schultern. „Vielleicht. Mich vergessen die wenigsten“, säuselte ich selbstüberzeugt. Er wusste ja, wovon ich sprach. Trotzdem hoffte ich, er würde ihn nicht darauf ansprechen. Denn ich war mir nicht klar, wie er reagieren würde. Seine besten Freunde? Aber naja, es war ja nichts dabei gewesen, nichts ernstes. Wiederholen würde ich das sowieso nicht.
Kurz schenkte ich ihm ein warmes Lächeln. Ich wusste, ich könnte mich immer auf ihn verlassen. Zum Glück hatte ich einige gute Freunde, ich wüsste nicht, was ich ohne sie machen würd. Ray stand in dieser Liste natürlich ganz oben, mit Beth. Tatsächlich schaffte er es, mich etwas zu beruhigen. „Ja, daran habe ich auch gedacht“, stimmte ich ihm nachdenklich zu.
Dann folgte ich seinem Blick zu den zwei Quidditchspielern aus Ravenclaw. Mein Gesichtsausdruck wurde trauriger, als ich seinen sah. Während er nun immernoch die Beiden ansah, nahm ich seine Hand in meine und drückte sie kurz. „Das mit Quidditch tut mir echt leid“, ich hoffte, er wusste, was diese Wörter aus meinem Mund bedeuteten. Denn oft sagte ich sowas nicht. „Guck einfach nicht hin, ja?“, man müsste ja nicht nochmal Salz in die Wunde streuen. Nun ließ ich seine Hand wieder los und schenkte ihm ein tröstendes Lächeln. „Du kannst dich ja auch für andere Teams bewerben, nach seinem Abschluss. Wir können jederzeit zusammen spielen, wenn du willst. Auch wenn ich wohl keine wirkliche Gegnerin für dich bin“, musste ich mürrisch zugeben.

[sorry wenn ein paar fehler drin sind, bin auf der arbeit ]


      

why men great 'til they gotta be great? i just took a dna test, turns out i'm 100% that bitch, even when i'm crying crazy. yeah, i got boy problems, that's the human in me. bling bling, then i solve 'em, that's the goddess in me. you coulda had a bad bitch, non-committal. help you with your career, just a little, you're 'posed to hold me down, but you're holding me back. and that's the sound of me not calling you back... why men great 'til they gotta be great? don't text me, tell it straight to my face. best friend sat me down in the salon chair. shampoo press, get you out of my hair. fresh photos with the bomb lighting, new man on the minnesota vikings. truth hurts, needed something more exciting, bom bom bi dom bi dum bum bay. you tried to break my heart? oh, that breaks my heart, that you thought you ever had it, no, you ain't from the start. hey, i'm glad you're back with your bitch, i mean who would wanna hide this? i will never, ever, ever, ever, ever be your side chick. i put the sing in single. ain't worried 'bout a ring on my finger, so you can tell your friend, "shoot your shot" when you see 'em... it's okay, he already in my dm's.

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Ray

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Ray am 04.03.2019 10:14

Schmunzelnd zog ich an meiner Zigarette, als sie mich Prinz Charming nannte. Diese Gespräche hatte ich vermisst in den letzten Wochen. Vor dem Ball hatten wir viel mit der Schule zu tun gehabt und dann war die Sache mit dem Ball gewesen und die freien Tage und erst jetzt viel mir auf, wie lange wir nicht mehr einfach nur zusammengesessen und irgendeinen Blödsinn geredet hatten. Erst jetzt wurde mir klar, wie sehr mir das gefehlt hatte. Natürlich war es nicht so gewesen, dass ich in den freien Tagen nicht an sie gedacht hatte, aber ich war noch zu wütend wegen dieses Aarons gewesen, um mich bei ihr zu melden. Dabei hatte ich ganz außen vor gelassen, dass ich sie möglicherweise die ganzen Tage mit ihrer Familie allein gelassen hatte, was win wahrer bester Freund eigentlich nicht hätte zulassen sollen. Aber manchmal war ich einfach ein Arsch, da hatte ich selbst leider keine guten Gegenargumente für. Annikas Frage ließ mich gleichgültig die Schultern zucken. „Ich weiß es nicht. Ich glaube, er will es eigentlich schon, aber hat Angst, dass sie ihm in der Hochzeitsnacht die Kehle aufschlitzt oder so.“ Ich grinste breit. „Zutrauen würde ich ihr sowas.“ Vielleicht fanden die beiden sich eines Tages aber auch mit ihrem Schicksal ab und sahen ein, dass es für den jeweil anderen eben keinen besseren Partner geben konnte. Wenn dieser Tag jemals eintreten würde, würde ich allerdings einen Besen fressen. Ihre nächste Frage ließ mich süffisant schmunzeln und ich hob neckend die Augenbrauen. „Eifersüchtig, Miss Yaxley?“ Natürlich würde ich niemals im Leben daran denken die Verlobte meines Bruders zu heiraten. Erstens war sie viel älter und zweitens müsste ich mein Leben lang in Todesangst und mit ihren ständigen Launen leben, bis ich mich wahrscheinlich freiwillig von der nächstbesten Klippe fallen ließ. Trotzdem gefiel es mir, dass Annie nochmal nachfragte, als ob sie der Gedanke stören würde. „Ich meine, sie war während der Pubertät so ziemlich die Traumfrau von allen Jungs aus Slytherin in der Schule“, überlegte ich, aber zwinkerte ihr dann zu. „Aber nein, natürlich würde ich das nie in Erwägung ziehen. Ich mag sie, aber zum Einen ist sie insgeheim Ragnars große Liebe wenn du mich fragst -aber sag ihm bloß nicht, dass ich das gesagt habe- und zum anderen ist sie einfach zu sehr Lestrange für mich. In allen Farben und Formen.“ Nein, aus ihr uns mir würde ganz sicher nie und nimmer etwas werden. Den Klotz am Bein konnte mein Bruder gerne behalten. Ich hob entschuligend die Hände, als sie bestätigte, dass sie es mit Kindern ernst meinte. „Tur mir Leid, find ich cool, dass du dir über sowas schon Gedanken machst. Die meisten Mädchen rasten bei den Thema ja völlig aus“, ich lächelte sie an und zog an meiner Zigarette. Es stimmte, dass die meisten Mädchen in unserem Alter überhaupt nicht gut auf das Thema zu sprechen waren, dabei war völlig klar, dass die meisten von ihnen irgendwann mit drei Bälgern an der Seite von irgendeinem reinblütigen Zauberer aus reicher Familie enden würden und sich plötzlich über nichts anderes mehr Gedanken machen würden. Natürlich galt das nicht für alle Hexen, aber das war leider die Last, die man neben all den Freiheiten zu tragen hatte, die man hatte wenn man in eine der alten mächtigen Reinblutfamilien hereingeboren worden war. Auf meinen Scherz zu den Kindern wurde sie plötzlich ernst und lehnte sich nach vorne. Als sie meinte sie sei überfällig, fiel mir kurz alles aus dem Gesicht. Was wollte sie mir gerade sagen? Sofort dachte ich an das letzte Mal zurück, als wir was gehabt hatten, was ungefähr vor einem Monat gewesen sein musste und fing an zu rechnen. Dann überlegte ich, ob sie vielleicht noch andere Jungs in der Zeit davor oder danach gesehen hatte, aber sie hatte mir nichts erzählt. Das taten wir auch nur gelegentlich wenn es gerade passte, aber ich erzählte ihr auch nicht von jeder einzelnen und sie mir nicht von jedem Kerl. Das war auch gut so, manche Dinge musste man ja nicht wissen. Aber jetzt überlief mich ein kalter Schauer und ich wusste nicht, was mir lieber war. Ich oder irgendein anderer. Vielleicht...vielleicht sogar dieser Aaron?! Vielleicht hatte er sie auch angefasst, ohne dass sie es wollte? Aber den Gedanken musste ich verwerfen, das konnte ja erst eine Woche her sein. Andererseits, vielleicht war es schon vorher vorgefallen und damit hatte er sie erpresst, um mit ihr zu dem Ball zu gehen? Man musste mir meine fieberhaften Gedanken ansehen, denn ein leichtes Grinsen bildete sich auf ihren Lippen. Moment mal, sie würde darüber nicht lachen und mein Blick viel auf ihre Zigarette in der Hand. „Du machst einen Scherz...oder?“, fragte ich zaghaft, aber noch nicht voll überzeugt. Egal, was ihre Antwort war, ich musste echt besser aufpassen. Am Ende kam noch so eine wie Charlotte an und hing mir sowas an und so ein Balg hätte ich wirklich nicht gerne am Hals. Wir wechselten das Thema zu Jarik, aber ihre Antwort beruhigte mich nur wenig. „Vielleicht erinnert er sich ja“, meinte ich nur trocken aber zwang mich dann zu einem Lächeln. Es war ihre Sache und wenn sie mir davon erzählen wollte, dann würde sie das tun. Ansonsten blieb ich einfach der Gentleman und beließ es dabei. Als ich sie fragte, ob irgendetwas vorgefallen war, dass der Grund für das noch seltsamere Verhalten ihrer Eltern sein könnte, schüttelte sie den Kopf. „Vielleicht haben sie nur irgendetwas Beunruhigendes im Tagespropheten gelesen und reagieren deshalb über“, überlegte ich dann, um sie ein wenig zu beruhigen. „Stets zu Diensten“, bekräftigte ich mein Angebot und grinste breit, als sie mein Kompliment mit einem „Danke“ annahm. Auch das mochte ich wieder an ihr, sie nahm Komplimente einfach an, weil sie wusste, dass sie ehrlich gemeint waren. Eine Frau war so viel schöner wenn sie ihre eigene Schönheit erkannte und stolz darauf war, als sich immer hässlich zu fühlen und keine Selbstakzeptanz zu haben. Ein Blick nach draußen ließ meine Laune allerdings wieder sinken. Zwei Ravenvlaws in Quidditchuniformen liefen am Fenster vorbei und betraten gegenüber einen Laden. Ich vermisste Quidditch, das Team und vor allem die Spiele. Doch damit war seit Anfang des des Schuljahres endgültig Schluss. Und das nur, weil ich mich wieder nicht zurückhalten konnte. Immer hatten meine Eltern dafür gesorgt, dass ich mit einem blauen Auge und Nachsitzen oder Strafarbeit davongekommen war. Doch dieses Mal hatten die Lehrer auch beide Augen nicht zurdrücken können, sondern hatten gemeint, mal ein Exempel statuieren zu müssen.

I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left

now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
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I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Annika am 04.03.2019 08:37

Er entlockte mir sogar ein leises Kichern, als behauptete, er würde gleich rotanlaufen. „Musst dich doch nicht dafür schämen, Prinz Charming“, zog ich ihn neckend auf und lehnte mich an meinen Stuhlrücken an. Für einen Momemt würde ich ganz still und musterte ihn auffällig, dabei lächelte ich immernoch leicht.
Als er über Nyx sprach, schüttelte ich leicht meinen Kopf. Ich kannte die Geschichte der Beiden, und ehrlich gesagt konnte ich sie nicht leiden. Das lag wohl größtenteils an ihrer Beziehung mit Ray. „Denkst du echt, die werden jemals heiraten?“, fragte ich skeptisch, während ich mich wieder vorbeugte, um die Asche meiner Zigarette in den Aschenbecher fallen zu lassen. Dann lehnte ich mich wieder zurück und nahm einen Zug. „Würdest du?“, fragte ich dann ausdruckslos, weißer Rauch stieg vereinzelnd aus meinem Mund aus. „Mit ihm tauschen?“, diesmal pustete ich ihm den Rauch direkt ins Gesicht.
Als er mich fragte, ob ich es ernst meinte, und dabei ziemlich überrascht aussah, blickte ich ihm ebenfalls überrascht in die Augen. „Klar. Wieso sollte ich so etwas aus Spaß sagen?“, hackte ich dann etwas gereizt nach. Ich hasste es einfach, wenn ich aufeinmal gemein zu anderen war, vorallem zu Ray. Aber mittlerweile sollte er sich daran gewöhnt haben, dass ich das nicht so ernst meinte. Kurz schluckte ich bei dem Gedanken, er könnte Kinder haben. Das wäre schön einwenig komisch für mich. Spontan beschloss ich, ihn einwenig auf den Arm zu nehmen. „Wo wir schon dabei sind...“, wieder beugte ich mich zu ihm vor, meine Stimme wurde leider. „Ich bin überfällig“, log ich ihm eiskalt ins Gesicht, innerlich war ich schon am Lachen. Der Arme, ich wusste echt nicht, was er an mir fand, geschweige denn wie er es mit mir aushielt. Aber anderer Seits müsste ihm eigentlich klar sein, dass ich niemals rauchen würde, wäre ich schwanger.
Gleichgültig zuckte ich mit den Schultern, als er meinte, ich würde Jarik ziemlich gut kennen. Dann nahm ich mein Butterbier wieder in die Hand, um daraus zu trinken. Als ich es wieder abstellte, legte ich ein höhnisches Lächeln auf. „Es geht so, ich erinnere mich nicht an viel“, ich hoffte einfach, er würde es dabei belassen. Meine Gedanken wechselten ständig zwischen ‚Reib es ihm unter die Nase‘ und ‚Zettel keinen Streit an‘, letzteres überwog nun.
Zustimmend nickte ich ihm zu. Ja, das war ziemlich komisch von Ihnen gewesen. Ob irgendwas vorgefallen war? „Nein, eigentlich nicht“, dachte ich laut. Es hätte gut seien können, dass ein Slytherin seinen Eltern von Aaron erzählt hatte, und dieser dann meinen Eltern, aber darauf hätten sie mich angesprochen. Oder? Erst jetzt kam mir dieser Gedanke in Sinnen. Aber Aaron war doch sowieso ständig mit Arbeiten beschäftigt, und wenn ich wieder zur Schule ging, könnten sie es doch eh nicht verhindern. „Nein, eigentlich nicht“, wiederholte ich mich nun lauter und sicherer.
Auf sein ‚Nicht schlecht‘ hin grinste ich leicht arrogant und warf meine Haare über meine Schulter. Dann zog ich nochmal an meiner Zigarette. „Es wäre mir eine Ehre, dich an meiner Seite zu haben“, stellte ich klar und pustete den Rauch aus. Auch als er mich als die Teufelin betitelte, wurde mein stolzes Grinsen nicht weniger. Was einige als Beleidigung aufnehmen würden, nahm ich als Kompliment. „Danke“, arrogant hob ich mein Kinn und tippte auf meine Zigarette, damit die Asche in den Aschenbecher fallen konnte.


      

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Ray

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Ray am 03.03.2019 23:50

„Ach hör doch auf“, scherzte ich weiter und verstellte meine Stimme, während ich eine wegwerfende Handbewegung machte. „Gleich werde noch rot“, grinste ich und nahm einen Schluck Butterbier. „Werde ich ihm ausrichten“, meinte ich wieder ernsthaft und schmunzelte dann, als Annika den Beziehungsstatus meines Bruders ansprach. „Naja, er ist ja streng genommen seit knapp 4 Jahren verlobt“, grinste ich und zählte kurz die Jahre nach. „Ja, müssen jetzt 4 Jahre sein, aber ich bezweifle, dass er Nyx jemals vor den Traualtar kriegt.“ Bereits noch während ihrer gemeinsamen Schulzeit hatten mein Vater und Mr. Lestrange die beiden aneinandergekettet und mit 22 Jahren hatten die beiden schließlich dem Druck ihrer Väter nachgegeben und sich zumindest schonmal verlobt. Das war nur jetzt bereits wieder vier Jahre her und ich hatte erst vor kurzem meinen Bruder in einer seiner sehr seltenen Gesprächslaunen erlebt, in der er mir von diesem Arrangement erzählt hatte. „Ich verstehe immer gar nicht, wieso er sich ständig über sie aufregt, ich habe ihm auch gesagt, ich würde sofort mit ihm tauschen“, ich grinste breit. „Das fand er gar nicht lustig.“ Mein Bruder und Nyx waren so eine Sache für sich. Die beiden bekriegten sich ständig und ließen kaum ein gutes Haar aneinander aus, aber insgeheim wusste jeder, auch sie selbst, dass sie wie für einander geschaffen waren. Jedenfalls kam ich nicht umhin das zu bemerken, wenn die beiden mich nachts in Nott Manor stundenlang wachhielten und die Tatsache, wie zufrieden Ragnar am nächsten Morgen immer wirkte. Zufrieden und so zerknautscht, als hätte er nicht eine Sekunde Schlaf bekommen. Und genau deshalb verstand ich nicht, wieso sie einander das Leben immer zur Hölle machen mussten. Bei dem was Annika als nächstes sagte, verschluckte ich mich beinahe am Butterbier. „Dein Ernst?“ Ich sah sie schief an. Ich hatte mich nie damit auseinandergesetzt, denn eigentlich war es die Aufgabe meines Bruders unsere Linie fortzuführen, womit er ganz sicher scheitern würde. „Naja, ich meine“, ich fuhr mir mit der Hand über den Nacken und tat so, als würde ich das tatsächlich in Erwägung ziehen. „Vielleicht hab ich ja schon welche, von denen ich nichts weiß.“ Ich warf ihr einen neckenden Blick zu, doch riss mich dann wieder zusammen. Wenn sie das eben wirklich ernst gemeint hatte, war sie eine der wenigen Personen in meinem Leben, der ich nicht so vor den Kopf stoßen wollte. Rächen tat sie sich allerdings gut genug damit, indem sie Jarik ein wenig zu detailliert beschrieb, als mir lieb war. Provozierte sie mich nur, oder meinte sie das ernst? Oder erzählte sie nur das, was ihr Freundinnen erzählt hatten, mit denen Jarik etwas gehabt hatte. Mein bester Freund hatte mir später wohl noch so einiges zu erzählen, das schwor ich ihm. „Du scheinst ihn ja ziemlich gut zu kennen“, meinte ich nur und es fiel mir schwer, meine fröhliche Miene aufrechtzuerhalten. Diese Möglichkeit, die beiden könnten sich nahe gekommen sein, störte mich einfach zu sehr, um so zu tun, als wäre mir das alles gleichgültig wie sonst. Was sie über ihre Eltern erzählte ließ mich die Stirn runzeln. „Das klingt sogar für die ziemlich schräg“, gab ich zu und zog skeptisch die Augenbrauen hoch. „Nichtmal zu Beth? Das ist krass.“ Ich kannte ihre Eltern und ich wusste um das schwierige Verhältnis zwischen ihnen und meiner besten Freundin, doch hinter dem was sie erzählte musste mehr stecken. „Ist denn irgendetwas vorgefallen?“ Vielleicht hatten auch sie Wind von ihrem Gryffindordate erfahren und reagierten einfach ein bisschen über. Oder dieser Bastard hatte ihr tatsächlich etwas angetan und sie wollten sie nur beschützen? Annika hatte inzwischen eine Zigarettenschachtel aus der Tasche geholt und bot mir eine an. Dankend nahm ich mir ebenfalls eine und zündete sie mir mit dem Zauberstab an. Die Art wie sie ihre Zigarette zwischen die Lippen klemmte fand ich unglaublich sexy und ich nahm einen tiefen Zug, während ich sie beibachtete, wie sie ihre anzündete. „Nicht schlecht“, antwortete ich beeindruckt und lächelte schief. „Wann auch immer du den Plan umsetzen willst, ich bin dabei!“ Ich hegte zwar selbst keine Mordgelüste gegenüber ihrer Familie, aber eine wütende, tobende Annika, die mit Todes- und Folterflüchen um sich schoss, wie ein blonder Todesengel konnte nur sexy sein, also würde ich mir das sicher nicht entgehen lassen. „Du bist die Teufelin, Annie“, sagte ich und zog süffisant und mit einem schiefen Grinsen an meiner Zigarette.

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Annika am 03.03.2019 11:18

Kurz lachte ich auf, als er behauptete, die Weiber seines Bruders würden ihn belästigen. Als er mir zuzwinkerte, hielt ich kurz inne. Irgendwie fand ich es mega attraktiv, wenn er das tat. Dann schaute ich kurz auf den Tisch, bevor ich ihn wieder anlächelte und "Kann ich gut verstehen, bei einem gutaussehendem jungen Mann wie dir", ich tat es ihm gleich und zwinkerte ihm ebenfalls grinsend zu. "Oh, wie lieb von ihm", bemerkte ich gleichgültig. "Grüß ihn zurück. Hat er nicht langsam das Bedürfnis, eine Frau zu finden? Ich meine wie alt ist er nun? 30?", fragte ich interessiert.
"Mit 30 möchte ich schon Kinder haben", diese Worte klangen irgendwie falsch aus meinem Mund. Auch wenn es mir die meisten nicht glauben würden, war ich ein Familien Mensch. Ich hatte nur Pech mit meinen Eltern gehabt, aber ich selbst würde eine tollte Mutter werden, da war ich mir sicher. Ich würde soviel anders machen, als meine Eltern, und meine Kinder würden intelligente, begabte und gutaussehende Zauberer werden. Meine guten Gene musste ich doch einfach weitergeben, nicht? 
Unbeieindruckt schüttelte ich meinen Kopf, als er sagte, Jarik bräuchte nur einen guten Wingman. Mir entging nicht, wie sein Grinsen weniger wurde, er wollte mich sogar etwas dazu fragen, jedoch kam dann der Wirt mit unserem Bier. Vielleicht war es auch besser so, es war eine ziemliche gemeine Intrige von mir gewesen. Schließlich war er mir ja auch wichtig, ich wollte ihn nicht wütend machen. Trotzdem ging ich nochmal auf das Thema ein: "Er sieht zwar garnicht so schlecht aus, aber er ist ein hoffnungsloser Fall. Auch wenn er untenrum gut bestückt ist, ist er ein hoffnungsloser Fall", ich wurde nichteinmal rot, während ich das ausprach. Unschuldig trank ich einen weiteren Schluck und konnte nur so ein breites Grinsen verstecken.
Als ich das Glas wieder abgestellt hatte, wischte ich mir kurz über meine Oberlippe, um den Schaum zu entfernen. "Ja, ich weiß. Das ist echt lieb von dir. Aber meine Eltern... Ich weiß auch nicht, sie waren so komisch. Sie wollten mich nichtmals zu Beth lassen", Beth und ich waren schon vor Hogwarts befreundet gewesen, durch unsere Eltern. Ich war mit ihr aufgewachsen, und als wir dann beide nach Slytherin kamen, wurden wir beste Freunde. "Sie waren noch komischer als sonst. Als wäre irgendwas passiert, sie wollten mich ja nichtmals rauslassen, wenn sie dabei gewesen wären", murmelte ich. Außerdem war ich mir nicht sicher gewesen, ob er mich nach der Sache mit Aaron mit offenen Armen empfangen hätte. Okay, eigentlich war ich mir sicher gewesen, aber es wäre bestimmt komisch für uns gewesen. Bei dem Gedanken, wie es seien würde, Tag für Tag neben ihm aufzuwachen, wurde mir einwenig warm ums Herz.
Schließlich holte ich meine Zigarettenschachtel aus meiner Tasche und bat Ray eine an, während ich mir selber eine zwischen die Lippen steckte. "Ich hab' die ganze Zeit nicht rauchen können. Die erste hab' ich mir für dich aufgehoben", murmelte ich und zündete sie mit einem rosa Feuer an. Tatsächlich würde ich mich nicht als abhängig bezeichnen. Ich mochte es nicht, von irgendetwas, oder irgendwem, abhängig zu sein. Die letzten Tage hatte ich problemlos ausgehalten, ich hatte auch garkeine andere Wahl. Wüssten meine Eltern, dass ich rauchen würde, würden sie mich umbringen. Anhand meines Gesichtes konnte man erkennen, wie ich es genoss, an der Kippe zuziehen. Scharf zog ich Luft nach und starrte an die Decke, während ich langsam den Rauch auspustete. "Ich habe Avada Kedavra perfektioniert", murmelte ich dann, nachdem ich mich kurz umgeschaut hatte. Es wäre kein wirklicher Vorteil, würde uns jemand belauschen. Aber das ist mir irgendwie zu wenig. Ich habe mir überlegt, was wäre die schlimmste Folter? Also für mich wäre es, immer wieder an einem qualvollenm Tod zu sterben. Der Tod alleine wäre viel zu schön für sie. Man könnte Stupor, und dann Rennervate benutzen. Aber irgendwie ist das auch zu viel Arbeit. Vielleicht verfluche ich sie auch einfach", grinste ich vor mich hin.


      

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.03.2019 11:19.
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