Jungenschlafsaal Jahrgang 6

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 04.11.2017 19:51

Das Thema mit meinen Eltern nahm mich etwas mit. Ich bekam mit, wie sie sich zusammenrissen und wollten, dass ich davon nichts mitbekam. Wahrscheinlich kümmerten sie sich deswegen so extrem um mich.  Ich seufzte einmal. "Soll ich dir das nächste Mal einfach etwas mitgeben? Du kannst dir einfach was aussuchen. Dann werden sie irgendwann gegessen und ich muss sie nicht horten.", schlug ich wieder vor. Je schneller die Süßigkeiten verteilt wurden, desto besser wäre es.
Meine Laune war nun wieder deutlich besser. Ich wusste, dass meine Eltern es nur gut mit mir meinten. Und dass sie nur das Beste für mich und meinen Bruder wollten. Sie taten einiges für uns und verzichteten selber auf so viel. Ich hoffte, dass ich ihnen eines Tages genauso viel zurück geben konnte, wie sie mir gegeben hatten.
Meine schulischen Leistungen waren nicht die besten Vorraussetzungen dafür, um an einen gut bezahlten Job zu kommen. Aber früher odr später würde ich etwas finden und selber über die Runden zu kommen. Im Großen und Ganzen war es eine ziemlich schlechte Idee, meine Schulleistungen so in den Keller rauschen zu lassen, aber Schule war einfach nicht so mein Ding.
Seine Idee brachte mich zum grinsen. Ich beugte mich zu ihn und legte meine Arme in seinen Nacken um seinen Kuss zu erwidern. Nebenbei rutschte ich weiter auf sein Schoß, sodass ich es etwas bequemer hatte.

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 04.11.2017 22:02

Ihr Vorschlag war mir etwas unangenehm, aber ich stimmte dann doch zu. „Bevor du sie wegwirfst, sag ich sicher nicht nein.", meinte ich mit einem Grinsen. Wenn der Süßkram schlecht werden würde hätte ja keiner was davon, also konnte ich es auch gleich annehmen.
Sie schien auch wieder besser drauf zu sein, nachdem ich ihr meine...Floskeln, mehr war es ja leider nicht, gesagt hatte. Wenigst schien es ihr zu helfen, leider war ich aber für das Thema der absolut falsche Ansprechpartner. Alles was das Thema Eltern anging konnte ich nicht nachvollziehen, deshalb konnte ich nur mit so Standardaussagen dienen. Außer die Eltern waren Arschlöcher, so wie JoJos Familie da konnte ich mich dann auch über sie auslassen, da war ich besser darin.
Sie beugte sich vor und küsste mich ebenfalls. Als sie sich dann in meinem Schoß platzierte, lehnte ich mich aber wie von selbst weiter nach vor, sodass sie von mir runterrutschte und ich über ihr lag, positioniert zwischen ihren Beinen, immer noch in den Kuss vertieft. Mit einer Hand stützte ich mich am Bett ab, mit der anderen begann ich ihre Seite entlang nach oben zu streichen.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 04.11.2017 22:46

"Das ist gut.", sagte ich nur noch. Ich würde endlich meinen Vorrat los werden. Und meiner Mutter einen Brief schreiben. Noch einmal. Ich ging davon aus, dass sie nicht auf mich hören würde. Aber egal.
Diese Gedanken passten nicht hier her.
Ich wollte in der Realität bleiben und nicht mal wieder abdriften.
Zuerst war ich etwas irritiwet, als Jericho sich nach vorne beugte und ich somit von seinem Schoß rutschte. Kurz dachte ich, dass er nicht wollte, dass ich ihn so nahe kommen sollte. Aber da hatte ich mich anscheind geirrt.
Ich ließ mich auf den Rücken fallen, ihn immer noch küssend. Er legte sich zwischen meine Beine, seine Hand strich über meine Seite.
Ich wusste nicht, was sein Plan war. Es fühlte sich aber dennoch gut an. Ich vergrub meine Hände in seine Haare und seufzte leise.
Ich wollte ihn nicht zu weit gehen lassen, dafür kannte ich ihn zu schlecht. Ich würde das stoppen, wenn ich merkte, dass das zu weit gehen würde.

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 04.11.2017 23:03

Ich wollte mehr, wollte aber nicht zu weit gehen, es war schwer für mich gerade einen passenden Mittelweg zu finden, ich wollte ihr so nahe wie nur möglich sein, es aber doch nicht übertreiben. Sie vergrub ihre Hände in meinen Haaren und ich löste den Kuss kurz. Ich grinste sie an und zog sie erneut in einen Kuss, dieser war noch leidenschaftlicher. Zurückhalten fiel mir schwer und ich machte es mir selbst nicht leicht. Meine Hand strich ihrer Seite immer wieder entlang hinauf und dann wieder herab. Dann löste ich mich erneut und sah sie einen Moment an bevor ich zu sprechen begann. „Tut mir Leid, ich hoffe ich bin dir nicht zu stürmisch.", fragte ich dann sicherheitshalber nach. Ich war nicht der Typ der normalerweise so schnell vorging und hätte sie es gemacht und nicht ich selbst hätte ich wahrscheinlich abgeblockt, deshalb könnte ich es auch verstehen wenn es ihr zu schnell gehen würde.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 04.11.2017 23:40

Ich wusste gar nicht, warum mich die ganze Situation gerade so unsicher machte. Er war mir so nahe, dennoch hatte ich Angst davor, abgewissen zu werden. Was an sich schon ich widersprach.
Ich lächelte ihn an, als er sich kurz von mir löste. Als er mich wieder küsste, war der Kuss dieses Mal leidenschaftlicher. Ich mochte das Gefühl, welches er in mir auslöste. Wieder flatterten die Schmetterlinge in meinem Bauch herum. Mein Magen machte ein Salto, die Unsicherheit verflog. Meine Hand wanderte zu seinen Rücken und strich darüber.
Wieder löste er sich von mir. "Nein. Bist du nicht. Aber keine Sorge, ich zeige dir, wenn es zu stürmisch wird." Das hatte ich vor, denn zu weit und zu stürmisch wollte ich das ganze nicht werden lassen. Nicht heute.
Ich wusste auch nicht, wann seine Klassenkameraden kommen würden. Wir waren hier nicht alleine, zu weit durfte es deswegen schon nicht gehen.
Dieses Mal war ich diejenige, die ihn wieder in einen Kuss zog.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.11.2017 23:51.

Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 05.11.2017 12:45

Auf ihre Aussage hin grinste ich und meinte nur: „Dann ist ja gut.", bevor ich sie wieder in einen Kuss zog. So konnte ich mir sicher gehen, dass das alles nicht zu weit ging, ohne selbst aktiv darauf achten zu müssen. Ich kannte das Mädchen eigentlich kaum und doch fühlte ich mich wohl, warum das so war konnte ich immer noch nicht sagen, die Situation war mir neu. Normalerweise dauerte es bei mir ewig, bis ich jemandem weit genug vertraute mit ihm rumzumachen. Aber ihr zu vertrauen war hier nicht das Thema, denn das tat ich nicht, davor hielt mich mein natürliches Misstrauen und die kleine JoJo in meinem Hinterkopf ab. Würde ich ihr vertrauen würde sie viel mehr über mich wissen. Über Dinge die so gut wie niemand wusste, das hier war was anderes, dazu brauchte ich kein Vertrauen, ich lies mich einfach leiten.
Ich beendete den Kuss und wandte mich ihrem Hals zu um sie dort mehrmals sanft zu küssen.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 05.11.2017 17:53

„Mhmhm.", konnte ich nur hervorbringen. Mein Kopf war gerade woanders. Ich konnte nicht mehr sprechen. Ich konzentrierte mich voll und ganz auf das, was Jericho mit mir anstellte.
Es würde mir schwerer fallen, meine Grenzen, die ich mir gesetzt hatte, einzuhalten. Aber früher oder später würde eine Alarmglocke in mir losgehen, die so laut schrillen würde, dass ich aufpassen musste, ihn nicht direkt vom Bett zu treten oder schubsen. Darauf konnte ich mich immer verlassen bisher.
Vertraute ich ihm? Anscheinend. Denn sonst würde ich ihn nicht so sehr an mich heran lassen. Doch wie tief dieses Vertrauen ging, konnte ich nicht sagen. Ich vertraute ihn ohne ihn genau zu kennen. Das war nicht gut.
Die Alarmglocke in mir fing leise an zu klingeln. Stetig wurde sie lauter, doch noch war sie zu leise.
Gerade im Café hatten wir uns so gut unterhalten können. Ich hatte ihn einige Dinge von mir erzählen können. Doch hatte ich meine Frage nicht stellen können.
Es wäre jetzt sicher kein guter Zeitpunkt um das nachzuholen, aber wenn ich die Frage stellen konnte, würde das schrille Geräusch in mir wieder leiser werden. „Entschuldige...", murmelte ich. „Kannst du mir nachher noch ein paar Dinge von dir erzählen?", wollte ich wissen. Ich wollte die Stimmung zwischen uns nicht zerstören. Ich wusste, dass ich ein naives Mädchen war. Aber ich wusste auch, dass ich nicht alles mit mir machen lassen konnte.

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 05.11.2017 18:29

Ihre wohligen Töne waren wie Musik in meinen Ohren, ihr gefiel was ich mit ihr machte und es war ein Zeichen für mich weiter zu machen. Wie weit sie gehen wollte, war im Moment schwer zu sagen. Doch sie beantwortete mir diesen Gedanken schnell indem sie unterbrach und mich etwas fragte. Ich hörte auf mit dem was ich machte, ging etwas hoch und sah sie an. „Uhm. Ja klar, was möchtest du denn wissen?", fragte ich sie schließlich. Solche Sachen brachten mich voll aus dem Konzept und ich wollte dann auch nicht weiter machen. Vor allem da ich, wenn ich weiter machen würde, nicht darauf achten könnte was ich sagte und das war immer eine Gefahr an sich. Auf keinen Fall wollte ich ihr irgendetwas von meinem Lebensstil, oder meiner Vergangenheit erzählen. Es war etwas, wo ich sehr vorsichtig war, egal in was für einer Situation ich war, ich musste jemandem sehr vertrauen um ihm, oder ihr, davon zu erzählen.
Und dies tat ich leider bei Lenja noch nicht. Allgemeine Fragen ja, etwas spezifisches, egal ob es jetzt mich oder JoJo betraf, nein. Auch mein Blutstatus war tabu. Selbst wusste ich ihn nicht und auch sonst wussten nur JoJo und Kate dass ich keine Ahnung von meiner Abstammung hatte.
In Zeiten wie diesen wäre es auch viel zu gefährlich das offen vor sich herzutragen.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 05.11.2017 18:52

Ich hatte die Stimmung erfolgreich zerstört. Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich mir elbr in den Hintern treten können. Vielleicht würde ich ihn nachher bitten, das zu tun. Oder einer meiner Freundinnen.
Ich musste unbedingt mit jemanden reden morgen. Das, was in den letztem Tagen alles passiert war, ging so verdammt schnell und ich konnte es imer noch nicht glauben.
Jericho hörte auf, meinen Hals zu küssen. Er würde jetzt wahrscheinlich denken, dass es mir jetzt schon zu weit ging. Gewissermaßen ging es mir auch zu weit. Aber nicht, weil es mir nicht gefiel. Einfach, weil ich ihn nicht so gut kannte wie ich es wollte.
Meine Hand fuhr durch seine Haare, ich versuchte, die Stimmung in irgendeiner Form zu retten. Hatte aber Angst, dass ich das nicht schaffen würde. Sondern eher verschlimmern.
Deswegen musste ich meine Worte mit Bedacht wählen. "Erzähl mir doch einfach etwas von dir...was magst du? Was nicht?", wollte ich wissen.
Für tiefsinnigere Gesrpäche hatte ich gerade nicht den Kopf frei.
Wieder strich ich ihn durch seine Haare.

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 05.11.2017 20:01

Die Stimmung war komplett dahin, solche Momente sollten ohne Worte verbracht werden, sobald jemand etwas sagte, war für mich bald mal aus. Vielleicht war es auch besser so, immerhin kannten wir uns wirklich so gut wie gar nicht.
Sie stellte die erste Frage und fuhr mir durchs Haar, worauf ich kurz aufseufzte. Dann setzte ich mich auf und legte mich ans Kopfende. Die vorherige Position war einfach die falsche um zu reden. Mit eine kurzen Geste lud ich sie ein sich zu mir zu legen, damit wir wenigst kuscheln konnten, mehr wollte ich im Moment nicht mehr.
„Also was mag ich? Hmmm...", ich musste kurz überlegen, denn über so etwas dachte ich nie nach, ich machte es einfach. „Also ich bin ein Naturmensch und so oft wie möglich draußen, ich bekomm fast Mangelerscheinungen, wenn ich ein paar Tage nicht draußen bin. Das ist jetzt wo es kälter wird aber sehr blöd, da ich die Kälte überhaupt nicht abkann. Ich bevorzuge warme Orte. Besser gesagt warme, ruhige Orte, denn was ich auch noch überhaupt nicht mag ist wenn Leute Stress haben und hektisch sind, das macht mich dann auch immer nervös.", erzählte ich ihr was mir einfiel. „Die Schule ist für mich so eine Sache, an sich mag ich sie, aber die Regeln hier sind für meinen Geschmack etwas zu streng. Alleine dass Jungs nicht zu den Mädchen dürfen, oder dass man nach 21 Uhr die Häuser offiziell nicht mehr verlassen darf. So wie du gestern.", fügte ich noch hinzu und zwinkerte ihr beim letzten Satz zu. Sie sollte mich nicht falsch verstehen, in der Schule war ich niemand der auf Ärger aus war, aber wenn Regeln mir nicht passten, hielt ich mich einfach nicht daran.

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