Auf dem Dach

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Wyatt
Gelöschter Benutzer

Re: Auf dem Dach

von Wyatt am 18.09.2017 01:44

Obwohl es mittlerweile begonnen hatte zu regnen, ging ich nicht zurück in das Innere des Schlosses. Stattdessen zog ich mir meine Kapuze noch tiefer ins Gesicht und schreib weiter an dem Aufsatz der geschützt vom Regen unter mir lag. Ich suchte diesen einsamen Ort öfter auf in den letzten Wochen. Ich könnte auch im Gemeinschaftsraum oder in der Bibliothek Hausaufgaben machen, doch da waren mir zu viele Menschen. Ich war sehr dünnhäutig nach Hogwarts zurückgekommen. Es war, als hätte Gabriella meine harte Schale einfach aufgeknackt und offen gelegt. Ich dachte angfangs, das wäre etwas Gutes gewesen, doch es belastet mich. Emotionen konnte man mir zu schnell von meinem Gesicht ablesen und machten mir viel mehr aus als sonst.
Deshalb verkroch ich mich hier oben und machte meine Hausaufgaben. Ich ärgerte mich darüber so schwach zu sein. Ich fühlte mich vollkommen ungeschützt und irgendwie entblößt. Und nach der Sache die im Sommer passiert war auch noch echt schrecklich. Ich hatte diese Geburtstagsparty mit den anderen Todessern nicht sprengen wollen und estrotzdem getan. Ich fühlte mich nur noch wie eine Schachfigur in einem Spiel. Naja, noch mehr als früher. Nur kam mir das alles jetzt noch viel näher.
Ich biss die Lippen zusammen und schleuderte meinen Aufsatz, samt Feder auf den Boden. Ich vegrub mein Gesicht in den Händen und stand auf um energisch umherzugehen. In diesem Moment wollte ich mir am liebsten selbst ins Gesicht schlagen. Ich wollte meine Fassade zurück und mein altes Leben, wo ich mir noch nicht so viele Gedanken über meine taten hatte machen müssen. Und über die Folgen.

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Marlene
Gelöschter Benutzer

Re: Auf dem Dach

von Marlene am 18.09.2017 11:38

Langsam lief ich durch die Gänge der Schule, vorbei an unzähligen bekannten, aber auch unbekannten Gesichtern.
Das Gedrängt hier drin war einfach unerträglich und so bog ich in einen der kleineren Korridore ab, wo es ein wenig ruhiger war.
Ruhe, das war genau das was ich jetzt brauchte. Einfach nur fünf Minuten in denen ich mal für mich alleine nachdenken konnte, ohne das irgendwer dazwischen redete.
Denn ich hatte im Moment weder Lust auf meine Freunde, noch auf den Gemeinschaftsraum, indem Sirius mal wieder jedes Mädchen anbaggerte, was nicht bei drei auf dem nächsten Baum war.
Das musste ich mir dann echt nicht antun!
Also lief ich weiter den Gang entlang auf der Suche nach einer abgelegenen Nische oder etwas ähnlichem.
Plötzlich stand ich vor einer der Treppen, die hinauf in einen der Türme und somit aufs Dach führten.
Es war zwar eine riskante Angelegenheit auf den Dächern von Hogwarts rumzuklettern, allerdings würde mich da oben wohl niemand stören.
Nachdem ich mich einmal umgesehen hatte, nur aus reiner Vorsicht, lief ich die, sich windenden, Treppen hinauf und kletterte von oben auf das Dach der Schule.
Allerdings war ich nicht so allein, wie ich gedacht hatte. Ein paar Meter von mir entfernt stand schon ein Junge, der ziemlich aufgebracht schien.
Ich kannte ihn nicht und überlegte schon, ob ich nicht einfach leise wieder gehen sollte, bis mir einfiel, dass ich dann ja wieder zurück in das Gedränge musste.
Ich überlegte, ob und wie ich mich bemerkbar machen sollte, schließlich waren wir hier auf einem Dach viele Meter über dem Boden und ich wollte wirklich nicht, dass ich den Kerl erschreckte und er dann vom Dach segelte.
Also probierte ich es mit einem zaghaften "Hey".
"Willst du alleine sein? Ich kann auch wieder gehen, wenn du das willst.", fügte ich noch hinzu um irgendwas gesagt zu haben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.09.2017 11:41.

Wyatt
Gelöschter Benutzer

Re: Auf dem Dach

von Wyatt am 18.09.2017 13:21

Gerade starrte ich an irgendeinen Punkt in der Ferne, von dem ich nicht einmal ganz ausmachen konnte was es überhaupt war. Dennoch zog er meine gesamte Aufmerksamkeit auf sich. Das war wohl auch besser so. Sonst würde ich noch Sachen machen die ich schnell bereuen würde.
Ruckartig und trotzdem irgendwie elegeant drehte ich mich herum, als ich eine Stimme hörte. Die letzten Jahre hatte ich als Sucher in der Hausmannschaft gespielt. Meine Reflexe waren überdurchschnittlich gut.
Meine Augen verengten sich leicht, als ich versuchte zu erkennen wer da stand. Sie kam mir bekannt vor, doch das war vermutlich nur klar. Wir waren ungefähr im selben Alter und so groß war das Schloss nun auch nicht. Ich fuhr mir durch die Haare. "Hey.." krächzte ich zurück und ließ mich wieder auf die Fläche sinken, von der ich gerade aufgestanden war.
Ich schüttelte auf ihre Frage den Kopf. "Nein, bleib ruhig..." murmelte ich und wandte das Gesicht ab. Sie wollte sicher ebenfalls ein paar Momente von den anderen abgeschieden sein.
Meine Hände zitterten leicht und ich versuchte eisern mein Gesicht wieder so neutral wie möglich zu bekommen. Unablässig trommelte ich mit dem Zeigefinger auf meinem Knie herum. Keine 5 cm weiter befand sich mein Ehering, der sich kalt auf meiner Haut anfühlte.
Mein Blick fuhr wieder zu dem Mädchen. "Was weißt du über mich?" fragte ich dann unvermittelt. Wusste man es schon im Schloss? Redeten sie schon darüber? Einige Gerüchte hatten mich schon erreicht. Vom Lover zum Ehemann.

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Marlene
Gelöschter Benutzer

Re: Auf dem Dach

von Marlene am 18.09.2017 19:02

Als der Junge sich dann umdrehte, konnte ich auch endlich erkennen, wer er war. Es war Wyatt Turner aus dem Jahrgang über mir.
Viel wusste ich nicht über ihn, aber ich meinte mich entsinnen zu können, dass er Quidditch spielte.
Als er mir anbot, dass ich bleiben konnte, ging ich ein paar Schritte auf ihn zu, nur um dann wieder etwas unbeholfen stehen zu bleiben.
Ich wusste schließlich nicht genau, ob er wollte, dass ich mich in seine Nähe oder gar zu ihm setzte.
So musterte ich ihn einfach nur.
Irgendwas schien mit ihm nicht ganz zu stimmen. Er wirkte durcheinander und aufgebracht, nicht so, wie er normalerweise auf den Gängen rumlief.
Ein paar Sekunden lang war ich geneigt zu fragen, was denn los war, doch ich entschied mich dagegen.
Schließlich kannte ich ihn kaum. Da fragte man nicht nach sowas.
Ich zog leicht verwirrt die Augenbrauen hoch, als mich der Jubge plötzlich ganz unvermittelt anstarrte und mich fragte, was ich über ihn wusste.
Warum fragte er sowas? Und was wollte er hören?
Sollte ich ihm sagen, was ich generell über ihn wusste, oder meinte er etwas bestimmtes?
Sein Verhalten verwirrte mich.
Ich überlegte kurz was ich so über ihn wusste, aber es war wirklich nicht viel. Schließlich kannte ich ihn nur vom sehen und wusste nur, was man über ihn erzählte. Aber vielleicht wollte er ja darauf hinaus. Auf diese Gerüchte, die seit neustem kurierten.
Ich hatte sie auch gehört, so wie fast alle in Hogwarts, aber sollte ich ihm das sagen?
Das klang meines Erachtens nach irgendwie unfair. Er schien generell aufgebracht zu sein, da musste ich es nicht noch schlimmer machen.
Auch, wenn ich dafür lügen musste.
"Ehrlich gesagt nicht viel.", log ich also, "Ich weiß wohl wer du bist, aber mehr auch nicht."

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Seth
Gelöschter Benutzer

Re: Auf dem Dach

von Seth am 13.10.2017 15:07

Das Dach war ein herrlicher Ort, denn hier kamen Tagsüber nicht viele Schüler vorbei. Ab und zu verlief sich ein Erstklässler hier her, aber sie merkten schnell, dass sie hier eigentlich nicht sein sollten. Ich war eh im letzten Jahr, da machte ich mir mittlerweile nicht mehr viele Gedanken darüber, was die Lehrer sagten. Die meisten Professoren waren schon froh, wenn ich überhaupt zu ihrem Unterricht erschien. Es war nicht so, dass ich unbedingt die Regeln brechen wollte, ich war einfach nur total unmotiviert mich zu bewegen. Aufzustehen, dahin gehen und für 90 Minuten zuhören, was ich eh schon wusste. Denn zu Hause hatte ich schon so ziemlich jedes Buch, was ich für die Schule lesen musste durch.
Außerdem stand gerade eh nur eine Stunde in Verwandlung an. Ein Fach, bei dem ich so oder so immer wieder einschlief, jedoch gute Noten schrieb, wenn man eine Klausur anstand. Also, machte es einen großen Unterschied, ob ich nun da war oder nicht? Nein.
Also, hatte ich mich aufs Dach zurück gezogen. Seufzend ließ ich mich auf einem der Vorsprünge nieder und zog ein Buch aus meiner Tasche hervor. Es war ein altes Buch, welches gefährliche, oder verbotene Zaubertränke beschrieb. Verboten? Weil, sie entweder beim Brauen eine so heftige Reaktion erzeugen konnten, dass man höchstwahrscheinlich dabei stirbt, oder diese Tränke waren einfach so giftig, dass man diese wirklich nur dann brauen sollte, wenn man jemanden umbringen will, was bekanntermaßen ja auch ein Verbrechen war und somit verboten.

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Yara
Gelöschter Benutzer

Re: Auf dem Dach

von Yara am 13.10.2017 16:05

Es war so unnötig. Wer brauchte schon eine Doppelstunde Verwandlung? Sie erzählten uns doch eh immer nur das selbst und das hing mir schon zum Hals raus. Für was werde ich das denn jemals wieder brauchen? Ich mein, mir lag doch die gesamte Männer Welt zu Füßen, wenn ich das wollte. Es war sehr angenehm von Männern vergöttert zu werden und somit ganz leicht an alles zu kommen, was man sich gerade wünschte. Es funktionierte sogar bei Lehrern. Sie waren ja am Ende auch nur Männer, die nur das eine wollten.
Während einige der anderen Schüler im Unterricht waren, hatte ich mich bei Professor irgendwas verabschiedet und war gegangen. Ich wollte doch nur für zwei drei Stunden meine Ruhe haben. Vielleicht fand ich einen netten Gesprächspartner. Oder auch Partner für eine andere schöne Sache.
Als ich das Dach betrat fiel mein Blick auf einen jungen Mann, der hier saß. Ich kannte ihn. Thane. Mit ihm hatte ich schon die ein oder andere vergnügliche Stunde und wir waren uns beide einig, dass wir das immer wieder wiederholen sollten. Solange keine allzu feste Bindung daraus entstand. Dies war etwas, was wir beide nicht brauchen konnten. „Hey Hübscher", meinte ich und legte die Arme von hinten um ihn. Kurz stutze ich. Sein geruch war anders und auch seine Haare sahen etwas kürzer aus. Egal, wir hatten uns lange nicht gesehen, vielleicht hatte sich das ja geändert. Egal.

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Seth
Gelöschter Benutzer

Re: Auf dem Dach

von Seth am 13.10.2017 16:36

Ich war ziemlich vertieft in mein Buch, sodass ich überrascht den Kopf hob, als jemand seine Arme um mich legte. Nun, das war neu. Gut, es war keine Überraschung. Ich wurde oft von anderen Leuten umarmt, entweder waren es Leute mit denen ich mich gut verstand und diese irgendwie auf Nähe aus waren. Oder es waren Leute, die mich mit meinem Bruder verwechselten. Immerhin hatte er recht viele Liebschaften und One Night Stands und weiß Gott, was er noch hatte. Und wenn diese bestimmten Leute mich sahen, verwechselten sie mich gerne mit Thane. Jedoch bemerkten recht viele ihren Fehler schnell. Spätestens dann, wenn ich sie mehrere Minuten schweigend ansah und kein Wort sagte.
Allein so schaffte ich es, dass ich schnell meine Ruhe hatte. Jedoch hatte ich das dumpfe Gefühl, dass es bei dieser Person nicht so einfach werden würde.
Mit einem leisen, kaum hörbaren Seufzen klappte ich mein Buch zu.
„Hallo." Erwiderte ich monoton und drehte meinen Kopf zur Seite um sie anzusehen. Blass, blaue Augen, dunkle Haare. Sie sahen gefärbt aus. Zumindest hatten sie diesen Schimmer, den gefärbte Haare normalerweise besaßen. Im Großen und Ganzen war sie ziemlich hübsch. Das konnte selbst ich erkennen, der sich nicht sonderlich für das äußere anderer Personen interessiert. Das Aussehen ist ablenkend, es verrät dir vielleicht viel über die Lebenszustände der Person, aber nicht viel über den Charakter.
„Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du deine Arme wieder zurück ziehen würdest." Sagte ich langsam und nickte mit meinem Kopf kurz in die Richtung ihrer Arme.

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Yara
Gelöschter Benutzer

Re: Auf dem Dach

von Yara am 13.10.2017 19:54

Okay, dass war mir neu. Ich hatte absolut keine allzu überschwängliche Begrüßung erwartet aber hey gar keine Reaktion war doch etwas zu übertreiben. Okay, ich hatte ihn das letzte mal einfach in den See geschubst, als ich der Meinung war, dass er die Klappe halten sollte, es war kalt und ja es tat mir leid aber das er mich ignorierte. Pf. So ein kleines Arschloch.
Genervt schlug er das Buch zu. Warte Buch. Seit wann konnte Thane lesen? Also, vielleicht konnte er es, aber er tat es ziemlich selten. Als er dann antwortete wurde ich erneut stutzig die Stimme war anders. Warte... Buch, andere Haare, anderer Geruch... andere Stimme... Verdammt es war einfach nicht Thane!
Erschrocken ließ ich mit samt seiner Hilfe von ihm ab. Oh Gott das war peinlich. Das war so verdammt peinlich gerade. „Es... es tut mir leid. Gott ich hab nicht aufgepasst. Du musst Seth sein o- oder? Thane hat was von dir erzähl", brachte ich mehr schlecht als recht zusammen. Sowas konnte auch nur wieder mir passieren, dass ich meinen Kumpel, mit dem ich so oft das Bett teilte, einfach nicht erkannte und stattdessen seinen Zwillingsbruder umarmte. Toll.
Immer noch leicht peinlich berührt setzte ich mich neben ihn. „Also das von grade... du siehst ihm von hinten halt echt ähnlich und naja hab auch nicht wirklich aufgepasst. Aber! Du riechst besser als dein Bruder", versuchte ich die ganze Situation zu retten. Aber wenn es wahr war, was Thane so von seinen Bruder erzählte, dann konnte man mit ihm nicht wirklich gute Gespräche führen. Naja ich machte mir ja auch gerne selbst ein Bild von anderen Personen. Vielleicht war ja auch er für eine kurze Nummer zu haben. Mal sehen was sich ergibt.

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Seth
Gelöschter Benutzer

Re: Auf dem Dach

von Seth am 13.10.2017 22:55

Sie schien wohl wirklich mich mit meinem jüngeren Bruder zu verwechseln. Fast schon amüsant. Aber auch nur fast, denn so oft wie ich das schon erlebte, verlor es seinen Witz. Ich würde ja behaupten, dass es Leuten die mich kannten mit Thane genauso ging. Aber das wagte ich stark zu bezweifeln. Denn Thane konnte man schon aus einer Kilometer weiten Entfernung hören. Etwas, was für mich nicht sonderlich üblich war. Daher konnten die meisten, die vielleicht etwas darüber nachdachten, ausschließen, dass ich es war.
Als sie realisierte, dass ich wirklich nicht Thane war ließ sie sofort, wie von der Tarantel gestochen von mir ab. Nun, zugegeben das war schon angenehmer. Sofort begann sie sich zu erklären und zu entschuldigen. Ich sah sie eine Zeit lang schweigend an und ließ sie zuende plappern, da ich tief in meinem inneren nach Motivation zum Antworten kramen musste und außerdem wollte ich sie nicht unterbrechen, denn sowas wäre ja unhöflich.
„Schon gut. Viele von Thanes... Freunden passen in diesem Fall nicht auf." Antwortete ich trocken und brachte ein schwaches Lächeln zustande. „Du kannst dir nicht vorstellen, wie oft mir schon von irgendwelchen Fremden ein Kuss aufgedrückt wurde." Dass Thane etwas über mich erzählt hatte überraschte mich. Was sollte er schon bitte über mich erzählen? Vermutlich nichts Gutes. „Das Thane über mich spricht, ist mir neu. Will ich wissen, was er über mich erzählt?" hakte ich etwas skeptisch nach. Das ich von hinten genauso aussah wie mein Bruder, war ja keine allzu große Überraschung, immerhin waren wir Zwillinge. Wir sehen uns nicht nur von hinten ähnlich. Was für eine Überraschung! Jedoch behielt ich diesen Gedanken für mich. Ich wollte mir jetzt nicht unbedingt auf mein letztes Schuljahr hin Feinde machen. Ich roch besser als mein Bruder? Ein kurzes amüsiertes Glucksen überkam mich.
„Danke, für das Kompliment, denke ich mal." Sagte ich langsam und schüttelte ziemlich belustigt über diese Aussage meinen Kopf.

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Yara
Gelöschter Benutzer

Re: Auf dem Dach

von Yara am 14.10.2017 08:47

Naja, das war ja positiv. Ich war nicht die erste die ihn für seinen Bruder hielt. Ich mein, sie waren Zwillinge! Da war es verdammt schwer das man sie auseinander hielt, noch dazu kam dass sie sich wirklich sehr ähnlich sahen, okay, dass war ja wohl nicht schwer wenn die beiden Zwillinge waren. Wobei, wo ich Seth immer länger ansah und ihm mehr und mehr mit Thane verglich fand ich Unstimmigkeiten. Thanes Haare waren ein Stück länger. Auch besaß der jüngere der Beiden gefühlt mehr Muskeln, was wahrscheinlich vom Quidditch kam. Außerdem war sein Bruder charakterlich das komplette Gegenteil, dass musste ich jetzt schon innerhalb weniger Minuten feststellen wo ich mich hier unterhielt. Seth war ruhig und schien kein Interesse an irgendwas zu zeigen, wo sein Bruder doch sehr Begeisterungsfähig war, wenn man das richtige fand. Als er meinte er hätte schon öfter einen Kuss von einer von Thanes Freunden bekommen lachte ich. „Sieh das mal positiv, so bekommst auch du immer wieder etwas liebe", gab ich zurück. Er kam mir jetzt nicht so vor, als ob er die Art Person war, die sich viel darum scherte, ob er irgendwann vergeben war oder nicht. „Naja, es ist nicht viel was er mir erzählt hat. Nur so Kleinigkeiten zum Beispiel wenn du ihn wieder eine runter gehauen hast oder einfach, dass er immer wieder bezweifelt, dass du sein Bruder bist weil du so anders bist", meinte ich. So war es. Thane hatte seinen Bruder zwar gerne nur waren sie so unterschiedlich wie Tag und Nacht.
„Bekommst wohl ziemlich wenig Komplimente, dass du dich so freust hm?" fragend lächelte ich ihn an. Ich war mir gerade selbst nicht ganz sicher, ob es ein Kompliment war oder einfach nur eine dumme Aussage.

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