Kitty & Ragnar ~ about last night

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Nott

33, Männlich

Main Character Hogwarts Nicholas Flamel University [ehem.] Slytherin Abgeschlossen Reinblut Böse Todesser Ministeriumsangestellter Abteilungsleiter Legilimentik Okklumentik Wortlose Magie Badboy Frei

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Kitty & Ragnar ~ about last night

von Nott am 22.02.2019 12:24

November 1976, Zaubereiministerium.



Ich kramte die letzten Akten und Unterlagen zusammen und klemmte sie mir unter den Arm. Mit der linken Hand drückte ich meine Zigarette aus und stand vom Schreibtisch auf. Ein Blick aus dem magischen Fenster zeigte eine belebte Straße Londons, in der Muggel geschäftig hin und herrannten und in der die Überreste des ersten Schnees von gestern langsam tauten. Ein Blick auf meine Uhr sagte mir, dass ich bereits 5 Minuten zu spät war, aber das war mir im Augenblick egal. Mein Kopf pochte noch immer schmerzhaft und ich hatte kein Mittelchen dagegen mehr vorrätig gehabt. Das müsste bis zur Pause warten müssen. Ich zog die Tür zu meinem Büro zu und nickte meiner Sekretärin kurz zu, damit sie wusste, dass ich für einige Zeit nicht zu erreichen war. Ich hatte die Nacht nicht viel geschlafen. Ich erinnerte mich noch, wie ich in einem Pub nach der Arbeit eigentlich nur ein harmloses Glas Feuerwhiskey hatte trinken wollen, doch dann war dort diese Frau aufgetaucht. Wunderschön, mit goldblondem Haar, endlos langen Beinen und...ich kniff die Augen zusammen, denn in meinem Kopf drehte sich noch immer alles. Amerikanerin war sie gewesen, erinnerte ich mich, und wir hatten zusammen etwas getrunken. Jedenfalls war das eine zum anderen gekommen und noch im Halbrausch hatte ich mich morgens früh noch leise davongestohlen, um wenigstens noch etwas vor der Arbeit zu frühstücken. Dann fiel mir ein, dass ich völlig vergessen hatte, mir die Adresse zu merken, bevor ich disapparierte, weshalb ich diese Frau vermutlich nie wiedersehen würde. Ein Jammer war das schon, sie war unglaublich gewesen. Ich erinnerte mich noch, dass ich mich geärgert hatte bereits so viel getrunken zu haben, denn ich hätte das alles gerne mit voller Aufmerksamkeit genossen. Aber jetzt musste ich die Gedanken erstmal beiseiteschieben, denn ich hatte den Seminarraum erreicht, in dem sich die Mitarbeiter der Abteilung für Internationale Magische Zusammenarbeit heute zu einer Besprechung trafen. Ich schloss die Tür hinter mir und registrierte den vorwurfsvollen Blick meines Vorgesetzten, den Leiter der Abteilung. Ich grinste kurz schief und ließ mich dann auf meinem Platz sinken. Unser Chef war leider normalerweise derjenige, der chronisch zu spät kam, also sagte er meistens nicht mehr als ein paar strenge aber leere Worte, wenn einem dasselbe passierte. Gegenüber von mir saß Milton Hayes aus der Rechtsabteilung, ein untersetzter Kollege mit riesiger Brille auf der Nase und einem nervösen Blinzel-Tick und starrte mich an. Ich warf ihm einen provozierenden Blick zu und musste mich angesichts meiner aktuellen Verfassung zurückhalten, ihn nicht laut anzufahren, was er mich so anstarrte, sondern beließ es bei dem Blick. Milton sah schreckhaft schnell wieder nach vorne. Auch ich sah nun wieder ans Ende des langen Tisches, wo der Chef gerade mit seinem Monolog fortfuhr. Dann fiel mein Augenmerk auf jemanden, der auch an dem Ende saß, nur ein paar Plätze mir schräg gegenüber. Ich blinzelte kaum merklich und versuchte fieberhaft mir nichts anmerken zu lassen. Entweder war ich immer noch sternhagelvoll, oder dort saß tatsächlich meine Begegnung von gestern Nacht. Der Blick, mit dem sie mich durchbohrte war eine Mischung aus Genugtuung, Überraschung, Wut und Amüsement. „Mr. Nott? Haben Sie mich gehört?“ Die Stimme des Chefs riss mich aus meinem Starren. „Wie weit sind Sie mit dem Abkommen bezüglich Frankreich und Belgien?“ Seine Worte rieselte durch mich hindurch und ich nahm endlich die Kraft, ihn anzusehen. „Hm, äh, wiebitte?“, fragte ich mit aufeinandergepressten Lippen und einem desinteressierten Unterton. Der Tag war jetzt eh schon hinüber.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.02.2019 17:02.
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