Just friends? - Severus und Lily

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Severus
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Re: Just friends? - Severus und Lily

from Severus on 08/01/2017 02:30 PM

"Selbst euer altes unbequemes Sofa ist viel gemütlicher als das "Bett", auf dem ich schlafe." Bei dem Wort Bett immitierte ich mit meinen Händen die Gänsefüßchen. Ich war es gewohnt, auf dem Boden zu schlafen. Eine tolle Erziehungsmethode meines Vaters um mir zu zeigen, welchen Stand ich in der Familie hatte. Da war alles bequemer als der Boden. Jedes Mal, wenn ich nach Hogwarts kam, musste ich mich erstmal an das Bett gewöhnen. Es dauerte eine Weile und zu Anfang hatte ich mich meist auf den Boden gelegt, wenn alle geschlafen hatten und war vor allen anderen wieder aufgestanden um mich ins Bett zu legen. Die anderen sollten nicht erfahren, was ich da machte und bisher hatte mich auch nie jemand deswegen angesprochen. Wenn ich dann wieder nach Hause kam, vermisste ich die Betten.
"Aber gut, ich werde euer Gästezimmer in Anspruch nehmen." Und dort wahrcheinlich auch auf den Boden schlafen. Manchmal fragte ich mich, warum meine Eltern mich in die Welt gesetzt hatten. Waren sie unvorsichtig gewesen? Oder war ich doch geplant gewesen aber nicht so geworden, wie sie es sich wünschten?
Der Wind wehte nun wieder und brachte den Baum und sämtliche Blätter wieder zum Rascheln. Die Sonne brach zwischen den Wolken hervor und blendete mich. Ich legte meine Hand auf die Augen um noch etwas erkennen zu können. "Gut. Aber du weißt, dass ich gar nicht mal so unrecht habe." Ich würde ihr den Gefallen trotzdem tun. Weil es Lily war, die ihn verlangte. Meine geliebte Lily.
Ich wollte das Thema Hundehütte wirklich sein lassen. Doch Lily schien einschlechtes Gewissen zu haben. Sie fing an, sich zu entschuldigen. Ich gab den sanften Druck an meinem Kinn nach und drehte meinen Kopf in ihre Richtung. Ich hatte plötzlich das Gefühl, ihr ganz nahe zu sein.
"Aber..", wollte ich ansetzen. Doch fiel mir erstmal nichts ein. Lily war nicht umsonst meine beste Freundin und sie hatte recht. Und ich war nicht umsonst ihr bester Freund. "Entschudlige, Lily. Manchmal bin ich doch zu deprimiert um über sowas Schwerze zu machen." Jetzt ar ich dabei, mich zu entschuldigen. Dafür, dass ich den Tag vermieste und anscheind nichts richtig hinbekam. "Ich werde einfach das Wochenende zu dir kommen und wir vergessen diesen wirklich schlechten Witz.", schlug ich vor und brachte ein Lächeln hervor.
Mein Herzschlag verdoppelte sich, als sie meine Hand drückte. Nur nicht rot werden. Aber selbst wenn ich jetzt rot werden würde, so konnte ich es immer noch auf das Missverständis von gerade eben schieben.
Jetzt blieb mir nichts anderes übrig, als rot zu werden. Sie hatte die Worte ausgesprochen, die ich ihr nie sagen konnte weil ich Angst hatte, dass sie merken würde, dass da mehr hinter steckte. Ich schluckte einmal heftig. "Ich hab dich auch Lily.", murmelte ich. Und wie ich sie lieb hatte...bei mir waren nur nicht mehr Freundschaftliche Gefühle drin. Ich wollte mit ihr zusammen sein, ihr endlich sagen, dass ich sie liebte. Doch dieser Moment würde nie geschehen. Ich hatte so große Angst, dass sie mich einfach auslachen würde und nie wieder mit mir reden würde. Da war mir ihre Freundschaft viel zu wichtig. Ich blieb lieber ihr bester Freund und in ihrer Nähe als dass sie mich komplett wegschob und ignorierte. Ich konnte mit einem gebrochenem Herzen nicht leben. Mein Leben war jetzt schon eine Katastropfe und es sollte nicht noch schlimmer werden.

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Lily
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Re: Just friends? - Severus und Lily

from Lily on 08/10/2017 12:29 AM

Gequält verzog ich mein Gesicht, als er von seinen Bett sprach. Ich verstand nicht wie man das seinen Kind antun konnte. Am liebsten würde ich Sev zu mir nehmen und nie wieder zurücklassen, aber er würde es bestimmt nicht wollen. „Ich bestehe darauf das du das Gästezimmer nimmst.", nickte ich, was anderes kam für mich nicht in Frage.
Sein Kommentar über meine Schwester ließ mich nur die Augen verdrehen. Er hatte ja Recht, aber das würde ich nie laut zugeben, dafür mochte ich sie zu sehr, sie war immerhin meine Schwester. Sie gehörte zur Familie und die hielt doch normalerweise zusammen, oder nicht? Bei ihr bezweifle ich es dennoch langsam, das sie mir irgendwann mal helfen würde.
„Es war echt nicht so gemeint, es tut mir so leid, Sev.", entschuldigte ich mich zum hundertsten Mal. Wie konnte ich auch nur so blöd sein. „Ich weiß das doch, ich hätte sowas nie sagen sollen.", sagte ich zerknirscht. „Und du brauchst dich für gar nichts zu entschuldigen Sev, wenn nur ich.", sagte ich entscheiden. Soweit kommt es noch, ich bau scheiße und er entschuldigt sich dann deswegen bei mir. Versteh einer diesen Jungen.
Den schlechten Scherz vergessen einfach perfekt, ich nickte und freute mich auf seien Zusage, wobei ich das eigentlich schon les geplant gehabt hatte, doch das werde ich ihn jetzt nicht unter die Nase reiben, sonst zieht er sich womöglich wieder zurück.
Irgendwie süß das Sev rot anlief, aber eigentlich sollte er doch wissen das ich ihn lieb hatte, er war doch mein bester Freund. Ich war so froh, dass er mir den Scherz verziehen hatte. Eine große Last viel von meine Schultern , die ich erst jetzt bemerkt hatte. Ein Leben ohne ihn konnte ich mir nicht vorstellen, er war schon so lange ein Teil meines Lebens. Das sollte nie durch ein blödes Missverständnis in die Brüche gehen.
Langsam wurde mir etwas war, der heurige Sommer war schon einer von den heißeren in dieser Gegend. Eine kleine Abkühlung im Teich wäre bestimmt etwas Schönes, aber ich hatte keine Badesachen mit, wobei so viel Unterschied zwischen Bikini und Unterwäsche war jetzt auch nicht. Sehen konnte mich hier außer Sev auch niemand und er war auch mein bester Freund, also was soll schon passieren.
„Mir ist warm. Lust mit ins Wasser zu kommen?", fragte ich lachend nach und stand auf. Schnell zog ich mir mein Shirt und meine kurze Hose aus. „Kommst du?", fragte ich noch einmal, bevor ich mich, nur in Unterwäsche bekleidet, umdrehte und ins kühle Nass verschwand. Herrlich, die Temperatur des Wassers war genial richtig. Fehlte nur mehr Sev, dann konnte der Spaß beginnen. Ich wusste zwar dass er das Wasser nicht allzu gerne hatte, aber es war nicht sehr tief hier, und ein wenig Abkühlung würde ihm nicht schaden.

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Severus
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Re: Just friends? - Severus und Lily

from Severus on 08/25/2017 08:00 PM

Das Thema Gästezimmer war für mich nun geklärt. Sie musste nicht wissen, dass ich den Boden bevorzugte. Aber ich hatte das Gefühl, dass sie so etwas erahnen würde. Aber so war ich nunmal, ein Prdoukt meiner Vergangenheit und Eltern. Klasse Kombination. Ich seufzte einmal. "Ist ja gut." Lily wollte wirklich, dass es mir gut ging. Und dass ich ihr das mit der Hütte nicht übel nahm. So war sie. Der gütigste und liebevollste Mensch, den ich je kennen gelernt hatte. Sie verzieh einem sehr viel,war nachsichtig und verstand mich sehr gut. Alles Eigenschaften, die ich wirklich an ihr zu schätzen wusste.
Sie war die einzige, die mich wirklich verstand, die mich wirklich kannte. Niemand anders kannte mich besser. Selbst meine unfähigen Eltern kannten mich nicht einmal richtig. Sie waren viel mehr auf sich fokosiert mit ihren Streiterein.
Ich war etwas überrascht, als Lily mit einem Male einfach so aufstand und sich einfach so vor meinen augen aufzog. Ich sette mich hin, schluckte heftig und versuchte, in eine andere Richtung zu schauen. Ich wollte anstand bewahren und ihr nicht zu nahe treten. Es fiel mir schwer, aber schließlich schaffte ich es, an ihr vorbei zu schauen und den baum anzustarren. Ich musste jetzt sicherlich die Farbe einer Tomate angenommen haben. Mein Herz raste, meine Atmung verdoppelte sich und ich stand einfach da, wie ein Baum. Wie ei Baum, den man gerade gepflanzt hatte und der lernen musste, sich zu halten.Ich hatte noch keine Wurzeln geschlagen und so neigte ich dazu, einfach zu ihr ins Wasser zu gehen. Doch meine Unsicherheit war größer als meine Begierde und so blieb ich einfach stehen, irgendwann würden mir Wurzeln wachsen, um standhafter zu sein.
"Ehm...", murmelte ich und bemühte mich, nicht zu stottern. Nervös zuppelte ich mir an meinem Ärmel herum. Bemüht, nicht gleich einfach in Ohnmacht zu fallen weil ich meine Atmung nicht unter Kontrolle hatte.

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