Just friends? - Severus und Lily
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Severus
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Re: Just friends? - Severus und Lily
from Severus on 07/28/2017 02:28 PMIch war fast eingeschlafen als ich merkte, dass sich jemand zu mir gesellte. Eine vertraute Stimme sprach und ich dachte, dass ich träumen würde. Es wäre zu schon um wahr sein, wenn der Tag sich doch noch zum guten wenden würde. Ich streckte mich genüsslich und drehte meinen Kopf in die Richtung, aus der die Stimme kam. Ich öffnete die Augen.
Lily saß tatsächlich neben mir. Es war kein Traum gewesen.
Ich lächelte sie an. "Die brauchte ich dringend. Und du anscheind auch.", schlussfolgerte ich. Ich kam meistens hierher wenn mir zu Hause zu viel Stress war und ich einfach mal Ruhe brauchte. Lily schien es auch nicht sondelrich gut zu gehen, so wie sie das Gras behandelte. "Alles in Ordnung bei dir?" Ich setzte mich auf, war unschlüssig, ob ich meine Hand auf ihren Rücken legen durfte oder nicht. Ich war da immer so gehemmt, ich wollte meine Gefühle für sie nie ausleben, weil ich Angst hatte, dass sie sich nie in mich verlieben würde. Ich war es einfach nicht wert. Ich ar nur ihr bester Freund und daran würde sich nie etwas ändern.
Lily
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Re: Just friends? - Severus und Lily
from Lily on 07/27/2017 11:12 PMDie Sommerferien waren eine schöne Zeit. Endlich konnte ich wieder was mit meiner Familie unternehmen. Naja ich könnte, wenn nicht meine herzallerliebste Schwester alles schlecht reden müsste, was ich vorschlug. Ich mochte sie wirklich doch seitdem ich nach Hogwarts ging wurde unsere Beziehung von Jahr zu Jahr immer schlechter.
Ich erkannte sie kaum wieder und ich verstand es nicht. Manchmal scheint es mir so als ob sie dachte ich mache das extra, habe mir das ausgesucht, damit ich in den Augen unserer Eltern besser dastehen würde. Wie oft hatte ich es ihr erklärt aber es schlug auf tauber Ohren.
Wieder war es zu einen Streit zwischen uns gekommen und ich bin aus dem Haus gerannt, ich hasste diese Streits. Schlecht gelaunt lief ich ziellos durch die Gegend bis ich mich auf den Spielplatz wiederfand. Ich sah zur Schaukel, hier wurde ich und Tunia das erste Mal auf die Magie angesprochen von niemand anderen als meinen besten Freund Sev.
Ein Lächeln erschien auf meinem Gesicht bei dieser Erinnerung. Doch ich wendete mich ab mich zog es zu einen anderen Ort, ein Stück hinter dem Spielplatz. Von dort aus konnte man gerade noch so die Schaukel sehen. Es war unser Platz, eine hübsche Trauerweide direkt an einen Teich. Schön versteckt zwischen hohen Büschen und Sträuchern und der Teich lädt zum Baden ein, überhaupt bei der heutigen Hitze.
Als ich durch das Dickicht brach bleib ich kurz stehen und schaute zur Weide, ihre Blätter rauschten in einer kleinen Sommerbrise. Langsam ging ich auf den mächtigen Baum zu, erst da bemerkte ich, dass schon jemand auf unseren Platz lag.
„Hallo Sev.", lächelte ich zu ihm hinab als ich neben ihm zu stehen kam. Ich setzt mich auf den Boden „Auch frische Luft am Tanken?", fragte ich und zupfte ein paar Grashalme aus. War sein Vater wieder durchgedreht? Am liebsten würde ich ihm bei mir zuhause einbunkern. Meine Eltern hätten bestimmt nichts dagegen, nur Tunia...
Severus
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Just friends? - Severus und Lily
from Severus on 07/27/2017 10:50 PM
v Es war Sommer, einer dieser Sommer, in der ich nur zu gern flüchtete. Von meinen Elternhaus, meinen Freunden, meinen Feinden. Alles lief schrecklich schief.
Mein Vater hatte meine Mutter verprügelt, nachdem sie sich versucht hatte,sich zu wehren. Mal wieder erfolglos. Es war frustrierend. Meine Mutter lag im Wohnzimmer und hatte das Bewusstsein verloren. Mein Erzeuger stand mit erhobener Faust mir gegenüber und dohte, mir das gleiche anzutun. Welch ein Arsch er doch war. Wenn er nicht wüsste, dass ich außerhalb Hogwarts nicht zaubern durfte, hätte ich ihn jetzt mit meinem Zauberstab gedroht. Aber dem war nicht so. Deswegen ließ ich mein Zauberstab lieber in meinem Ärmel.
Irgendwann hatte mein Erzeuer es geschafft, sich in die Bewusstlosigkeit zu trinken. Meine Mutter hatte sich ins Schlafzimmer zurück gezogen. Und ich war nun vollkommen alleine.
Ich seufzte, das war nicht mein Ding. Ich verließ das Haus, verließ die düstere und deprimierende Umgebung, in der ich wohnte. Sobald ich draußen war, hatte ich das Gefühl, ein anderer Mensch zu werden. Die Sonne strahlte mit voller Wucht auf mein Haupt und ich musste mir die Hand vor Augen halten, um wenigstens etwas zu erkennen.
Nachdem meine Augen sich an die Helligkeit gewöhnt hatten, beschloss ich, zum Spielplatz zu gehen. Dorthin, wo ich Lily das erste Mal gesehen hatte. Wo ich sie kennen und lieben gelernt hatte.
Ich setzte mich unter die Weide und schaute auf die Schaukel, wo ich sie zum ersten Mal gesehen hatte. Zumammen mit ihrer Schwester, ein kleines eifersüchtiges Miststück. Aber ich konnte sie ignorieren.
Schließlich lege ich mich hin, schloss die Augen. Ich stellte mir vor, wie es wäre, wenn Lily nun hier wäre. Wie sie neben mir liegen würde und wir uns die Wolken ansahen und den Rest der Welt vergessen würden.
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