Vergangenheitsplay » 17

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Lucien
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 17

von Lucien am 23.10.2017 17:59

| Ich entschuldige mich für diese Verspätung. Aber mein Zeitmanagment lässt zurzeit ein wenig zu Wünschen übrig. |

Lucien hatte sich noch nie ernsthaft mit seiner Familie auseinandergesetzt. Er war einfach immer der bemüht, perfekte Sohn gewesen und hatte getan was man ihm sagte, zumindest bis er eigenen Ehrgeiz entwickelt hatte. Bis er wusste dass er an der Seite des Dunklen Lords stehen wollte, wusste dass er der beste werden wollte. Er wollte unentbehrlich sein, er wollte dass man sich an ihn erinnerte. Immer und zu jeder Zeit. Und er war sich sicher, irgendwann, da würde er es erreichen. Aber heute, durfte er einmal nicht den Ignoranten Eisprinzen spielen, zumindest wenn es nach seinem Vater gegangen wäre, welcher ihm heute Morgen im Eilverfahren mitgeteilt hatte, dass er eine Schwester habe. Überraschenderweise war dies nicht einmal ein Schock für Lucien, eher spürte er auf einmal die Last einer weiteren Seele auf seiner Schulte. Er konnte niemanden gebrauchen, der ihn aufhielt oder in seinem Vorhaben bremste. Erst recht keine Schwester, die aus einer Affäre entstanden war. Warum sollte Lucien auf die Beerdigung ihrer Mutter gehen? Er sah darin keinen Sinn, er sah keinen Grund für nächsten Liebe, geschweigeden Unterstützung, die Frau die gestorben war, war ihm völlig unwichtig. Er kannte Sie nicht, ihr Tod hätte genauso gut sein Verschulden sein können. Dennoch konnte er sich nicht wehren, sein Vater war einer der bestimmensten Leute die er kannte. Und so endete Lucien, in einem schwarzen Anzug, etwas Abseits auf einem Friedhof. Mit seinem Vater. Von weitem beobachtete er die kleine Trauerfeier und bei all dem was er hier sah, kam in ihm ein Gefühl der Übelkeit auf. Es war als würde irgendetwas in ihm, diese darstellung der Trauer abgrundtief hassen und einfach abstoßen. Luciens Blick war fest auf das Junge Mädchen gerichtet, er tippte stark darauf dass sie Jünger war als er. So Jung und schon musste sie den Verlust der Mutter ertragen und dann hatte sie auch noch Luciens Vater. Vielleicht brachte er doch ein kleines Fünkchen Mitgefühl für die kleine auf, die in Schwarz sogar ziemlich gut aussah. Luciens Blick war so eisig und desinteressiert wie immer, eigentlich sah er nie anders aus. Er durfte sich schon öfter anhören dass er, wenn er lächelte oder lachte, aussah wie eine Horrofigur. Vielleicht nicht sein schlechtestes Merkmal. Aus halber Strecke des Mädchens, dessen Namen ihm sein Vater noch nicht verraten hatte, zumal Lucien auch nicht wirklich viel gefragt hatte, setzte er sich in Bewegung und Lucien folgte ihm einfach. Er hörte dumpf wie sein Vater sich als Malachai Carr vorstellte und auch Luciens Namen nannte, aber darauf achtete er nicht. Sein Blick glitt über das Mädchen. Laut den Worten seines Vaters war ihr Name Katherine. Lucien musste Schmunzeln, Katherine Carr. Klang zumindest nicht uninteressant. Ein kleiner Teil von ihm, wünschte sich gerade sehnlichst, dass sie kein Ponyliebendes, Barbietraumaus Gutmädchen war. Er schaffte es, den Blick von ihrem Körper abzuwenden und ihr ins Gesicht zu sehen, sie hatte ähnlichkeit mit Malachai, keine Frage. Wenn man so wollte, hatte sie sogar ein wenig Ähnlichkeit mit Lucien. Er hörte seinen Vater Beileidsbekundungen aussprechen und konnte sich ein Grinsen nicht Verkneifen. Mitgefühl von Malachai Carr? Ihm war sowas völlig Fremd, Mitgefühl kannte er von seinem Vater nicht. Er war also doch keine Kalte Maschine, gut zu wissen. Lu könnte dies sicher irgendwann zuseinem Vorteil nutzen. ''Wie war Sie so?'' waren nun Luciens erste Worte und dafür, dass es ihn eigentlich nicht Interessierte, fand er, dass er doch recht nett geklungen hatte. Wenn auch etwas unsensibel. Er hörte seinen Vater weiter darüber sprechen, dass Katherine, oder Katy, wie er sagte, ruhig bei ihnen Wohnen könne, in der Zeit außerhalb von Hogwarts. Lucien hatte das Gefühl als wolle sein Vater jemandem ein Ferienhaus Schmackhaft machen, als wäre Katy nur ein Gast der bald wieder verschwinden würde. Der bittere beigeschmack in seiner Stimme, ließ Lucien einfach nichts gute Vermuten. 

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Katy
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 17

von Katy am 08.10.2017 22:54

Diese Sommerferien gingen als schlimmste Hogwartsauszeit meines Lebens in die Geschichte ein. Ich hatte meiner Mutter beim Sterben zusehen dürfen und jetzt stand ich da. Auf ihrer Beerdigung und nahm anteilnahmslos die Beileidsbekundungen entgegen. Das durfte nur ein verdammter Albtraum sein, anstatt die Wirklichkeit. Meine Mutter war schon länger krank und irgendwo war es absehbar gewesen, dass sie nicht mehr lange zu leben gehabt hatte. Und doch machte es die Trauer, oder eher die Ohnmacht, nicht besser. Ich hatte von ihr gelernt, dass man selbst in den schlimmsten Zeiten tapfer und mutig sein musste. Doch gerade wusste ich nicht wo mir der Kopf stand. Vielleicht lag das auch an der Tatsache, dass ich von meinem Vater und meinem Bruder erfahren hatte. Noch bis kurz zum Schluss hatte ich fest damit gerechnet, dass ich ein Einzelkind war, doch dann hatte meine Mutter mir auf dem Sterbebett diese Enthüllung gemacht. Noch wollte es nicht in meinen Kopf gehen, dass sie mir ein Teil meiner Familie komplett verschwiegen hatte. Klar, einen Vater hatte ich, das war mir schon selbst klar gewesen, doch noch hatte ich die neuen Informationen nicht ganz verarbeitet. Wie durch einen Schleier nahm ich die Trauergäste wahr und nickte nur monoton zu den Beileidsbekundungen. Ich wollte hier weg und doch wusste ich, dass ich nur in eine andere Situation gebracht werden würde, denn man hatte mir gesagt, dass mich nicht das Waisenheim erwartete, sondern eine Familie, die mich aufnahm. Ich konnte mir unschwer vorstellen wer das sein würde. Im Grunde konnte ich froh darüber sein nicht meine letzten Jahre als Minderjährige im Waisenheim untergebracht zu werden und doch wusste ich nicht recht was ich von dieser ganzen Sache halten sollte. Also stand ich da nun in einem schwarzen engen Kleid, welches mir nur bis zu den Knien reichte, und verabschiedete noch den letzten Gast. Auf einmal spürte ich einen Blick auf mir. Als ich den Blick hob erkannte ich einen Mann mittleren Alters und nehmen ihm einen Jungen stehen, der nicht viel älter sein konnte als ich selbst. War das also meine neue Familie? Normalerweise wäre ich sofort auf die beiden zugegangen und hätte sie in ein Gespräch verwickelt, nur um sie näher kennen zu lernen, denn waren wir mal ehrlich: Es war doch ein neues Abenteuer, in das ich mich nun stürzen konnte. Doch die Frohnatur und Abenteuerlust, die meinen Charakter geprägt hatte, wurde von einem Schleier der Trauer überlagert, weshalb ich mich nur langsam in Bewegung setzte und auf die beiden zuging. Wie waren unsere Eltern überhaupt auf die Idee gekommen zu verschweigen, dass wir Geschwister waren? Oder wusste der Junge etwa was davon? Diese Fragen kreisten durch meinen Kopf, als ich vor ihnen stehen blieb. Was sagte man in so einer Situation am besten? 'Hallo, nett euch kennen zu lernen?' 'Ein Stück Kuchen gefällig?' Nein, das war alles unpassend und lapidar, weshalb ich den ersten Schritt meinen Gegenübern überließ, immerhin waren sie auch gekommen um mich abzuholen.

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Amelia

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Re: Vergangenheitsplay » 17

von Amelia am 02.10.2017 21:28

Ich hatte den Moment oder wie auch immer man das nennen konnte, nicht kaputt machen wollen. Doch genau das hatte ich wohl gerade getan. Ich strich mir über die Arme und fröstelte leicht. Jetzt, wo Matteo so weit weg stand, war mir gleich viel kühler. Oder es war einfach das Unbehagen.
"Tschuldige..." sagte ich leise. Ich hatte mich einfach mitreißenlassen, aber weiter als jetzt wollte ich wirklich nicht gehen. Soweit wagte ich mich dann doch nicht. Ich dachte eigentlich er würde das verstehen können, aber sein Blick ließ mich Anderes vermuten.
Ich biss mir auf die Unterlippe und blickte auf meine Schuhe. "Es ist schon ziemlich spät, ich glaube ich sollte langsam wirklich nach Hause gehen." sagte ich ruhig und sachlich. Eigentlich war das nicht mein Plan gewesen. Aber ich wollte jetzt auf einmal doch ganz gerne zurück. Ich hatte genug für einen Abend erlebt. Ich wollte das alles nicht bereuen. Ich wollte es so wie es war in Erinnerung behalten.
Ich wandte mich zögernd zur Tür und schritt langsam die Treppen herunter.
Matteo musste mich gar nicht mehr so weit bringen. Meine Eltern hatten gar nicht bemerkt, dass ich weg war. Das war auch ganz gut so. Ich schälte mich aus den engen Klamotten und kuschelte mich unter die Bettdecke, zusammen mit meinem Tagebuch und meiner To-Do Liste. Ich hätte jetzt gerne jemanden mit dem ich reden könnte. Doch mein Bruder war schon ausgezogen, Liam war abgehauen und naja...Sonst wusste ich nicht recht mit wem ich reden sollte. Mein Blick glitt durch das Fenster hinüber zu James Haus welches meinem ganz nah war. Vielleicht würde ich morgen früh einfach mal rübergehen. Vielleicht tat ich das wirklich. Das hatte ich seit Jahren nicht getan.

 

(Hab das jetzt mal geendet, das geht schon viel zu lange xDD)

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Matteo
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 17

von Matteo am 24.09.2017 22:12

Sie kicherte leise, als ich ihren Hals zu liebkosen begann, was mich nicht unbedingt irritierte und doch etwas ablenkte. Es war eigentlich nicht normal, dass man dabei so kicherte, meistens genossen die Damen es einfach nur, seufzten wöhlich, stöhnten vielleicht leise, aber kichern taten höchstens die, für die soetwas eine ganz neue Erfahrung war. Aber da eben genau dies auf sie zutraf, war es ihr gestattet und zugestanden.
Sie hatte mich gerade wieder zu sich gezogen, ihre Lippen auf die meinen gelegt, ich spürte die Wärme ihres Körpers, der sich gegen den meinen lehnte, da löste sie sich ganz plötzlich von mir, teilte mir mit, dass es echt schön gewesen sei, bückte sich runter, um mein Shirt wieder aufzuheben und hielt es mir hin. Zimlich verwirrt blickte ich sie an. Also nun verstand ich wirklich gar nichts mehr. Gerade hatte sie es mir noch ausgezogen, nun hielt sie es mir schon wieder vor die Nase und erklärte mir, dass sie lieber nicht weiter gehen wollen würde. Warum hatte sie dann gerade überhaupt damit angefangen?
Sicher, ich wollte sie zu nichts drängen, wollte nicht aufdringlich sein und sie nötigen es mit mir zu tun, aber etwas seltsam, ja vielleicht unangenehm, fand ich das nun schon. "Alles klar ...", meinte ich schließlich, nahm mein Shirt und trat einen Schritt zurück. Einige Augenblicke lang sah ich sie verständnislos an, dann zog ich mir mein Shirt wieder an. Nun standen wir da und irgendwie war die Situation mehr als skuril.

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Amelia

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Re: Vergangenheitsplay » 17

von Amelia am 18.09.2017 17:26

Ich wollte gar nicht lachen, aber es war einfach ein Reflex, als Matteo mich begann am Hals zu küssen und ich sogar seine Zunge auf meiner Haut spüren konnte. Entschuldigend sah ich ihn an, jedoch mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen. Ich war mir sicher, dass meine Wangen glühen mussten, aber mittlerweile war mir das sehr egal. Ich sah Matteo für einen langen Moment an und zog ihn sanft zu mir herunter um ihn zärtlich zu küssen.
Irgendwo draußen hupte ein Auto, woraufhin irgendwo anfing ein Hund zu bellen. Irgendwie holten mich diese Geräusche wieder zurück auf den Boden. Ich hauchte Matteo einen Kuss auf die Wange und verschränkte meine Hände wieder mit seinen. "Das war echt schön..." sagte ich leise und mit einem Lächeln auf den Lippen. Ein wenig verträumt blickte ich Matteo an und hob dann sein Shirt vom Boden auf und drückte es ihm entgegen. "...Aber ich würd an dieser Stelle lieber nicht weitergehen." fügte ich noch leiser hinzu und warf ihm einen kurzen unsicheren Blick zu.
Mein Herz schlug immer noch heftig von den letzten Stunden und ich wollte nichts überstürzen. Ich wollte das alles erstmal auf mich wirken lassen und dieses gefühl in mir abspeichern.

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Matteo
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 17

von Matteo am 18.09.2017 16:29

Ich dachte schon gar nicht mehr daran, ob es ihr nicht vielleicht zu schnell ging, zu viel wurde. Das einzige, an was ich denken konnte war Amelia, war ihr zierlicher Körper, der sich gegen meinen lehnte, waren ihre seidigen Haare, die so zauberhaft ihr Gesicht umflossen, ihre vergleichsweise kleinen Hände, die so perfekt in die meinen passten und natürlich ihre warmen Lippen. Ich war verrückt nach ihr und das einzige was ich wollte, war sie küssen, ganz nah bei mir spüren. Alles andere blendete ich aus. Ich dachte nicht mehr daran, das es ihr vielleicht doch etwas zu viel auf einmal werden konnte, kümmerte mich nicht darum, auf was dashier nun eigentlich zurückzuführen war, ob es alles am Alkohol lag oder ich sie vielleicht auch so interessant fand. Im Grunde war das ja auch egal, solange sie hier bei mir war und sich derartig an mich schmiegte.
Ich spürte ihre Hände, die zum Saum meine Shirts wanderten, dort eine kurze Zeit verweilten und schließlich zögerlich unter mein Shirt glitten. Ihre Finger waren kalt und ich erschauderte, wobei es ein durchaus wohliger und angenehmer Schauer war. Sie fuhr meine Muskeln mit ihren Fingern nach. Als sie ihre Lippen von meinen löste, fühlte es sich an, als wäre mir etwas weggenommen worden. Ich ließ sie mir das Shirt über den Kopf ziehen, sah ihr zuerst etwas irritiert, dann jedoch mit einem leichten Lächeln auf den Lippen dabei zu, wie sie meinen Oberkörper behutsam streichelte und ihren Händen dabei mit den Augen folgte. Ich strich ihr sanft ein paar verirrte Haarsträhnen hinters Ohr, bevor ich ihr ein paar Küsse auf Stirn und Wange hauchte und mich schließlich an ihrem Hals zu schaffen machen begann, indem ich ihre Haut küsste, neckig daran knabberte, mit der Zunge drüber leckte.

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Amelia

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Re: Vergangenheitsplay » 17

von Amelia am 18.09.2017 00:54

Matteos Hände fuhren immer weiter meinen Körper hinab, während wir uns immer intensiver küssten. Ich taumelte leicht, überrascht davon seine Hände auf einmal auf meinem Hintern zu spüren. Es machte ganze Sache auf einmal um einiges mehr intimer und beinahe wäre ich zurückgewichen. Etwas in mir regte sich allerdings und letztendlich schmiegte ich mich nur noch enger an Matteos Körper.
Meine Hände wanderten ebenfalls langsam seinen Körper hinab und machten erst an dem Saum seines Tshirts halt. Ich zögerte einen Moment, dann schob ich meine Hände darunter. Seine Haut war warm und weich. Ein aufregendes Kribbeln zog sich meinen Körper entlang und ich ließ meine Hände wieder etwas höher wandern.
Wenn man Matteo ansah, merkte man schon, dass er muskulös sein musste, doch jetzt spürte ich das auch. Ich wusste nie, was die Mädchen aus meinem Schlafsaal immer mit ihren muskulösen Typen hatten, aber jetzt wusste ich was sie meinten. Ich könnte es nicht in Worte fassen. Aber es fühlte sich einfach gut an. Mir gefiel auch der Kontrast den unsere beiden Körper bildeten. Meine Statur war eher elfenhaft und beinahe zerbrechlich, wohingegen Matteo sich einfach stark und sicher anfühlte.
Ich stellte mich noch ein wenig höher auf die Zehenspitzen und zog ihm langsam das Shirt über den Kopf. Ich hatte das Bedürfnis ihn zu betrachten und das was ich gefühlt hatte mit dem zu verknüpfen. Meine Fingerspitzen fuhren über seine Oberarme und seine Brust und für den Moment löste ich den Kuss um meinen Fingern mit dem Blick zu folgen.

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Matteo
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 17

von Matteo am 13.09.2017 21:47

Sie schien doch neugierig, zumindest ging ich mal davon aus, als ich sie in dem kurzen Moment beobachtete, den sie Zeit hatte, um mein Zimmer etwas zu inspizieren. Meiner Meinung nach war es nicht unbedingt besonders, aber es gefiel mir. Es war gemütlich, passte zu mir und ich fühlte mich darin wohl. Hoffentlich würde sie das auch tun. Ich wusste wohl, wie unangenehm es sein konnte sich irgendwo aufhalten zu müssen, wo es einem nicht behaglich war. Außerdem wollte ich hier ja locker mit ihr reden oder eventuell auch andere Dinge tun, das fortsetzen, was wir im Club begonnen hatten. Das würde nicht funktionieren, wenn sie sich hier nicht wohlfühlte und es ihr unangenehm war, dann würde sie sich nicht locker machen können und es würde nicht funktionieren, was auch immer.
Sobald ich sie wieder an mich gezogen hatte und ihre weiche Haut mit meinen Fingern berührte, breitete sich erneut ein bezauberndes Lächeln auf ihrem Gesicht aus, was mich ebenfalls zum grinsen brachte. Sie lehnte sich gegen mich und mein ganzer Körper begann wieder erregt zu kribbeln. Wieder küsste sie mich und es kam mir vor, als hätte ich das seit einer Ewigkeit nicht mehr gemacht. Ihre Lippen waren so angenehm weich, warm, ein Traum, von dem ich mich nicht mehr lösen wollte. Ich legte meine Hände an ihre Hüfte, doch blieben sie dort nicht lange, wanderten stattdessen zu ihrem Hintern, wodurch ich sie etwas fester an mich drücken konnte. Ich wollte ihre Nähe spüren, sie ganz nah bei mir haben, ihre weiche Haut spüren, ihre warmen Lippen küssen und noch mehr.

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Amelia

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Re: Vergangenheitsplay » 17

von Amelia am 12.09.2017 01:34

Lächelnd ließ ich mich mit Matteo nach oben ziehen. Etwas überrascht war ich schon, dass wir gleich zwei Treppen ach oben laufen mussten, aber das Haus war immerhin auch sehr groß. Leider musste ich feststellen, dass das schon ausreichte um meine Atmung schneller werden zu lassen. Ich war wirklich nicht die sportlichste. Ich besaß in der Hinsicht zwei linke Füße. Vielleicht war ich aber auch nur unheimlich gut drauf und nervös und gespannt, sodass meine Atmung unregelmäßiger ging.
Oben angekommen blickte ich staunend in sein Zimmer. Es gefiel mir noch mehr als der restliche Teil des Hauses. Sowieso sah alles einfach unheimlich einladend und gemütlich aus. So viel Zeit alles zu betrachten hatte ich jetzt allerdings nicht, zumindest was den Raum anging. Meine Augen richteten sich wieder auf Matteo, der mich wieder an sich gezogen hatte und mir nun sanft über meine Wange strich. Mein Lächeln verstärkte sich erneut.
Ich lehnte mich ihm entgegen und nahm sein Gesicht vorsichtig in meine Hände. Erneut viel mir auf was für schöne Augen er hatte. Einen Moment hielt ich inne und nahm Details seines Gesichtes in mir auf. Dann, vielleicht ein wenig übermütig, zog ich Matteo ein Stückchen zu mir herunter und küsste ihn. Mir kam es schon wieder seltsam lange her vor, dass wir uns geküsst hatten. Viel zu lange jedenfalls. Vielleicht lag es daran, dass wir nicht mehr in dem lauten Club waren, oder dass ich mittlerweile ein wneig nüchterner war. Auf jedenfall waren meine Sinne viel feiner und das Gefühl intensiver, welches von dem Kuss ausgelöst wurde.

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Matteo
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 17

von Matteo am 08.09.2017 21:27

War sie beeindruckt von der Größe unseres Hauses? Nun gut, es war schon recht stattlich, vielleicht etwas beeindruckend. Ich wusste ja nicht, aus was für Verhältnissen sie kam. Brauchte ich eigentlich auch gar nicht zu wissen. Schließlch hatte ich sie ja auch nicht zu mir nach Hause eingeladen und nun hier her geführt, um ihr zu zeigen, in was für einem tollen und großen Haus ich lebte und wie viel Geld meine Familie hatte, denn das war um ehrlich zu sein nun auch wieder nicht so viel. Das Haus war nicht teuer gewesen, auch schon recht alt. Aber wie gesagt, es war egal, wie viel Geld meine oder ihre Familie hatte. Es ging hier gerade um uns, um das, was wir vorhin im Club begonnen hatten und nun bei mir zu Hause in etwas ruhigerer und gemütlicherer Umgebung hoffentlich fortsetzen konnten.
Wir betraten das Haus, sie wirkte kaum schüchtern, wie ich es befürchtet hatte. Sie schien nur neugierig, blickte sich interessiert etwas um. Ich ließ sie machen, es gab hier schließlich nichts, was sie nicht sehen durfte. Ich beobachtete sie kurz und ein weiteres Mal fiel mir auf, was für ein bezauberndes Gesicht sie hatte. In ihren weit geöffneten Augen bemerkte ich ein euphorisches Glitzern. Auf meine Frage reagierte sie nicht sofort, schüttelte dann jedoch den Kopf. Ein breites Grinsen trat auf mein Gesicht, als sie sich an mich lehnte. Ihre Finger kitzelten meine Haut und ich erschauderte, meine Hände legte ich für einen Moment locker an ihre Tailie. "Gerne zeige ich dir mein Zimmer.", meinte ich grinsend, griff nach ihrer Hand und begab mich dann auf den Weg, während ich sie behutsam hinter mir her zog. Zwei Treppen mussten wir rauf, mein Zimmer befand sich ganz oben, auf dem Dachboden. Oben angekommen ließ ich ihre Hand nicht los, ich wollte ihre Nähe spüren, weshalb ich sie auch sogleich wieder an mich zog, mit meinen Fingern liebevoll ihre Wange berührte und mit einem verschmitzten Lächeln zu ihr hinunter blickte.

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