Vergangenheitsplay » 17
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Domenico
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Re: Vergangenheitsplay » 17
from Domenico on 12/05/2017 05:19 PM"Danke", sagte ich lächelnd. Natürlich bemerkte ich ihre Haltung, aber natürlich konnte sie sich freuen und stolz sein. Das fand ich noch nicht arrogant. Und ich spielte zwar im Team, aber sie konnte es ja trotzdem noch schaffen. "Das werden wir dann ja sehen", erwiderte ich grinsend. "Danke!" Ich strich mir die Haare wieder nach hinten. "Bestimmt. Zeig doch mal was du alles kannst Vielleicht kann ich dir ja helfen und noch ein paar Tipps geben. Dann klappt es bestimmt", meinte ich und lächelte.
Piper
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Re: Vergangenheitsplay » 17
from Piper on 12/04/2017 06:29 PMIch runzelte erst die Stirn und lächelte dann. "Kein Problem. Ich teile das Feld auch gerne."
Als mir eine Windböe den Zopf ins Gesicht wehte, musste ich mehrmals den Kopf schütteln, bis mein Gesicht wieder frei war. Irgendwie freute es mich, dass er davon ausging, ich wäre gut. Mein Stolz ließ mich eine geradere Haltung annehmen. Aber ich hielt mich zurück, arrogant zu werden. Er spielte schließlich wirklich im Team. Und ich nicht.
"Wenn du bereit wärst zu verlieren", antwortete ich grinsend. "Glückwunsch, wirklich!"
Ich seufzte leise. "Ja, ich hoffe wirklich, dass es noch klappt."
Domenico
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Re: Vergangenheitsplay » 17
from Domenico on 12/04/2017 05:50 PMIch könnte natürlich auch wieder gehen, besonders wenn es irgendwie Streit geben würde. Streit wollte ich nicht, auch wenn ich zuerst hier gewesen war. Aber etwas Gesellschaft war auch ganz schön. "Sorry. Ich wollte wirklich nicht stören", sagte ich trotzdem.
"Bestimmt. Wenn du gut bist. Wahrscheinlich. Dann würden wir irgendwann bestimmt mal gegeneinander spielen. Ich bin mittlerweile Sucher", sagte ich stolz, da so immer das Spiel entschieden wurde und sich das trainieren gelohnt hatte. Außerdem war es wirklich mein Traum.
Piper
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Re: Vergangenheitsplay » 17
from Piper on 12/03/2017 06:39 PM"Ja, das hatte ich, ehrlich gesagt, gehofft", erwiderte ich, aber es war keineswegs zickig gemeint. Zwar war ich extra bei diesem Wetter auf das Feld gegangen, weil ich alleine üben wollte, aber letztendlich war ich doch froh über ein wenig Gesellschaft.
Ich schüttelte den Kopf. "Ich wäre sehr gerne im Team. Aber ich habe die Auswahl-Spiele verpasst... Mit Glück kann ich mich noch nachträglich melden." Ich grinste und warf den Besen über meine Schulter. "Ansonsten fehlt den Löwen ja ein guter Treiber." Ich fand mich wirklich ganz passabel.
Domenico
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Re: Vergangenheitsplay » 17
from Domenico on 12/03/2017 06:07 PMErst dachte jetzt würde irgendwas kommen, aber vielleicht war sie ja doch ganz nett und verstand sich auch mit Slytherins. "Freut mich", meinte ich lächelnd und schüttelte ihre Hand. "Bei dem Wetter eher ungewöhnlich, aber wenigstens ist man ungestört. Du magst also auch Quidditch? Spielst du für dein Haus oder so?", fragte ich neugierig. Ich konnte so hoffentlich mehr erfahren und sie etwas kennenlernen. Das klappte fast immer, wenn man was gemeinsam hatte.
Piper
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Re: Vergangenheitsplay » 17
from Piper on 11/27/2017 04:54 PMIch warf meinen Pferdeschwanz über die Schulter und stolzierte auf den Jungen zu. Ein Slytherin. Ich hatte nie irgendwelche Vorurteile gegenüber Häusern gehabt und aufgrund meiner Charaktereigenschaften verstand ich mich mit vielen Slytherins besonders gut.
Gerade als ich eine bissige Bemerkung darüber machen wollte, was er denn bei diesem Wetter hier draußen tat, als der Junge sich freundlich vorstellte. Dadurch schenkte mein Verhalten um und ich blieb kurz vor ihm stehen. "Piper Snow", erwiderte ich und hielt ihm die Hand hin. "Ich denke, ich bin aus dem gleichen Grund hier wie du." Mit einer gehobenen Augenbraue nickte ich zu dem Flugobjekt in meiner Hand.
Domenico
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Re: Vergangenheitsplay » 17
from Domenico on 11/27/2017 04:29 PMDa war ja tatsächlich jemand. Ein Mädchen, wahrscheinlich aus Gryffindor. Eigentlich würde niemand rausgehen und üben, aber so war man immerhin alleine. Mich sollte es nicht stören. Immerhin hatte ich mehr Freunde aus anderen Häusern, als aus meinem eigenem. "Hey. Was machst du denn hier?", fragte ich sie neugierig. "Ich bin übrigens Domenico. Nico reicht aber auch", stellte ich mich vor. Ich kannte sie zwar nicht, aber da sie ihren Besen dabei hatte wollte sie wahrscheinlich etwas alleine üben und wahrscheinlich mochte sie auch Quidditch. Das war ja schon mal eine Gemeinsamkeit.
Piper
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Re: Vergangenheitsplay » 17
from Piper on 11/26/2017 11:09 PMGähnend griff ich nach meinem Besen und warf meinen roten Schal über die linke Schulter. Eigentlich hatte ich gar keine Lust gehabt, das Schloss zu verlassen, aber da es stürmte und regnete, würde wohl niemand das Quidditchfeld nutzen.
Seit ich das Auswahltraining für die Mannschaft verpasst hatte, nutzte ich viele Gelegenheiten, das Feld für mich allein zu haben und einfach ein wenig zu üben.
Doch als ich mit wehenden Haaren auf das Feld trat, sah ich bereits jemanden unter den linken Pfosten stehen. Ich runzelte die Stirn und blieb mit verschränkten Armen stehen.
Domenico
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Re: Vergangenheitsplay » 17
from Domenico on 11/26/2017 10:50 PMIch war wie so oft wieder mal draußen und war auf dem Quidditch Feld. Ich mochte Quidditch schließlich und spielte ja auch für mein Haus als Sucher, aber beruflich würde ich wahrscheinlich was mit Drachen machen oder Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe werden, was nicht so gefährlich wäre, da ich später auch eine eigene Familie wollte. Wenn hier wie jetzt niemand trainierte war man verschont von dummen Sprüchen und hatte seine Ruhe. Solange man mich nicht nervte hatte ich aber auch ganz gerne Gesellschaft. Vielleicht würde auch noch jemand kommen. Man wusste ja nie.
Katy
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Re: Vergangenheitsplay » 17
from Katy on 10/23/2017 06:36 PM[ Das ist gar kein Problem. Ich bin da sehr geduldig und warte immer bis was kommt. ]
In meinem Kopf machte kaum noch etwas Sinn. Es fühlte sich alles an wie ein Traum. Ein verdammter Albtraum, so unrealistisch und doch so real. Ich hatte schon vergessen wie viele Tränen ich vergossen hatte, während ich mich gefangen in einer Endlosschleife fühlte. Inzwischen fühlte es sich an als hätte jemand kurz an meinem Weltbild gerüttelt und es war in tausend Teile zersprungen. Hier stand ich nun, die Scherben zu meinen Füßen und keine helfende Hand, die sich mir entgegen streckte. Bald prallten jegliche Beileidsbekundungen an mir ab. Meinte das überhaupt jemand ernst? 'Es tut mir schrecklich leid.' 'Ich kann mir gar nicht vorstellen was das für ein Verlust ist!' 'Ein Kind sollte seine Mutter nicht so früh verlieren.' Das waren alles Sätze, die ich inzwischen zur Genüge gehört hatte und die sich wiederholten wie ein Sprung in der Platte. Kaum öffnete sich der nächste Mund wusste ich schon was mir derjenige sagen wollte. Ich war froh, dass wir endlich durch waren und sich die versammelte Mannschaft in alle Winde zerstreute. Doch auf mich wartete noch mehr als nur das. Sobald ich bei meiner neuen, alten Familie angekommen war, stellte der Mann sich schon vor und wieder strömte mir Beileid entgegen. Bei ihm fragte ich mich jedoch was er mir hier vorspielen wollte. Dachte er wirklich, dass ich mit ihm uns seinem Sohn heile Familie spielen wollte? Nach allem was passiert war? Er hatte meine Mutter nur benutzt, während sie ihn wirklich geliebt und er ihr somit das Herz gebrochen hatte. Doch ich wollte nicht im Waisenhaus versauern, weshalb ich beschloss ihm eine Chance zu geben. Etwas anderes hätte meine Mutter nie gewollt. Mein Blick wanderte zu Lucien, meinem Bruder, der mich ebenfalls zu mustern schien. Wie der Vater so der Sohn. Die beiden ähnelten sich sehr, was mir natürlich auch sofort auffiel. Ich wusste nicht recht was ich von den beiden halten sollte, sie wirkten so distanziert, kühl und gar nicht wie die Menschen, die in meinem Umfeld waren. Da unterschieden wir uns gänzlich. Auf die Worte meines Vaters achtete ich nur mit halbem Ohr und nickte alles nur ab.
"Sie war herzlich, einfühlsam und liebevoll", sagte ich an Lucien gewandt. Alles was du nicht zu sein scheinst. Die letzten Worte dachte ich mir nur, da ich es schaffte sie rechtzeitig runterzuschlucken. Ich wollte nicht jetzt gleich einen Geschwisterstreit anfangen, auch wenn ich mir nicht einmal sicher war ob er sich daraus überhaupt was machen würde. Unser Vater lenkte meine Aufmerksamkeit wieder auf sich und ich nickte erneut.
"Ich hab sonst auch keinen Platz wo ich wohnen kann. Aber seien Sie sich versichert, ich werde nur in den Sommerferien bei Ihnen wohnen, Weihnachten verbringe ich weiterhin in Hogwarts", versprach ich ihm. Momentan brachte ich es nicht übers Herz ihn zu duzen oder gar Vater zu nennen. Bis vor Kurzem hatte ich keinen Vater gehabt und auch keinen gebraucht. Er war mir fremd und ich machte mir nicht die Illusion, dass ich wirklich herzlich willkommen bei ihnen war. Immerhin zerstörte ich damit den üblichen Familienalltag und war eine Person mehr, um die man sich kümmern musste. Selbstmitleid war jedoch auch nicht drin, dafür war ich zu stolz, vielleicht doch etwas was ich von diesem Mann vor mir geerbt hatte. Mein Erzeuger. Ja, so würde ich ihn vorerst nennen. Für einen kurzen Moment sah ich mich auf dem Friedhof um und erkannte, dass so gut wie alle Gäste bereits gegangen oder gerade im Gehen waren. Ich hatte hier also nichts mehr verloren. Von meiner Mutter hatte ich mich bereits verabschiedet, also drehte ich mich wieder zu meinen beiden Verwandten um. Mein dunkles Haar wirbelte bei der ruckartigen Kopfbewegung etwas nach vorne, jedoch machte ich mir nicht die Mühe es wieder in den Nacken zu schieben, sondern prüfte nur nach ob meine Tasche noch über meiner Schulter lag und sah die beiden dann wieder an.
"Von mir aus können wir gehen", erklärte ich mich bereit den Friedhof zu verlassen.
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