Vergangenheitsplay » 16
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Alastor
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Alastor am 18.06.2017 13:03Schweigend sah Alastor zu, wie die Flüche flogen und schaltete mit einfachen Erstarrungszaubern die wenigen aus, die Fliehen wollten. Natürlich brannte alles in ihm darauf, sich selbst in den Kampf zu stürzen, denn das war seine Natur. Er war ein Krieger.
So zögerte er auch nicht, als Zane meinte, er würde den rückwärtigen Raum bewachen können. Dennoch nahm sich der ältere Auror die Zeit, seinen jungen Schüler noch einmal eindringlich anzusehen.
"Geb acht und geh keine Risiken ein. Wenn hier alles schief läuft haust du ab und erzählst alles was du gesehen hast dAlbus Dumbledore! Unverzüglich! Verstanden" schärfte er Zane noch einmal ein. Ihm war klar, das der jüngere Auror mit dieser Anweisung nicht viel anfangen können würde. Doch er würde sie ausführen, wenn Alastor nicht wieder zurück kehren würde, denn Zane war seinem Mentor und Freund gegenüber Loyal.
Nachdem Alastor das knappe Nicken gesehen hatte eilte er dann auch schon los, seinen Kameraden in der Schlacht zu unterstützen. Allerdings hatte er, einmal auf dem Schlachtfeld angekommen, keine Zeit sich zu orientieren denn schon war er mitten drin. Flüche prasselten auf ihn von jeder Seite her nieder. Und allein nur seiner Erfahrung und seinen Instinkten war es zu verdanken, dass ihm nicht sofort der Kopf weck gehext wurde.
Es war ein einziges Chaos. Flüche färbten die Nacht in ihren schaurigen Licht und keiner der beiden Seiten gönnte sich etwas. Neben Alastor fielen nach und nach seine Freunde den Todessern zum Opfer, doch auch diese hatten hohe Verluste einzustecken.
Hochkonzentriert kämpfte Alastor um sein nacktes Leben. Parierte, griff an und wich aus. Immerzu und schnell wie ein Dämon.
Doch auch er war nur ein Mensch. Einer der Flüche kam durch seine Abwehr und traf ihn auf der Brust. Überrascht taumelte der Auror zurück, wobei er irgendwo her noch die Kraft nahm eingie weitere Flüche abzuwehren.
Doch dann brachen noch vier weitere Zauber durch und zwangen den Auror in die Knie.
Alles um ihn herum klang nur noch gedämpft zu ihm durch. Als würde er durch Watte hören. Die Schreie seiner Kameraden, das Splittern vom Stein der Gräber...Alles war wie weit weck und Alastor fragte sich, ob dies nun sein Ende war.
Eine Frage, die zur bitteren Erkenntnis wurde, als er aufsah und Greyback sich vor ihm aufbaute.
Greyback, der sonderbare Werwolf. Das Monster. Alastor hatte keine Ahnung gehabt, dass er auch ier sein würde. Komisch....warum hatte er nicht damit gerechnet?
Schon eine Sekunde nach dem er sich diese Frage stellte traf ihn schließlich auch schon Greybacks Faust und schmetterte ihn vollennds zu Boden. Das letzte was Alastor sah war wie sich Grayback auf ihm hockte und seine Faust mit einem STein auf ihn niedersauste.
Dann wurde alles Schwarz
Zane
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Zane am 15.06.2017 19:56Warten war immer ein Test für die Nerven.
Eigentlich war es gut, warten zu können, denn es hieß, dass man auf jeden Fall noch nichts verpasst hatte, sich nicht hetzen musste und im Prinzip im Vorteil war.
Diese Tatsachen machten es allerdings nicht weniger nervenaufreibend.
Zane hörte Alastor auf mich zurobben, bedachte ihm mit einem ernsten Blick, als er zum Stillstand kam und nickte still auf seine Frage hin.
Im Übrigen hatte er fast ein schlechtes Gewissen dafür, denn Späherposten bekommen zu haben.
Denn das bedeutete, dass er sich zumindest nicht ohne Weiteres ins Gefecht stürzen musste. Er konnte die Lage im Auge behalten und die Fliehenden abfangen. Fast die Tontaubenschießen.
Vor ein paar Jahren hätte er vielleicht den Drang gehabt, diese verminderte Gefahr durch ein umso waghalsigeres Manöver auszugleichen, seiner Ehre zuwillen.
Die 5 Jahre Ausbildung, die vergangenen Ereignisse und nicht zuletzt die Strenge seines Mentors hatten solche Einfälle im Keim erstickt, was sein Leben wohl präventiv schon viele Male gerettet hatte.
Als der Kampf auf dem Friedhof losbrach, schaltete sein Kopf automatisch.
Er sprach den Fluch, der es den Todessern vorerst unmöglich machte, zu apparieren.
Nun hockte er, zwar immer noch fast vollständig vom Busch verborgen, jedoch bereit, fleihende Abzufangen und im Ernstfall Unterstützung zu leisten. Die roten und grünen Blitze, gepaart mit dem Zischen und Fauchen der umherfliegenden Flüche tauchten den Friedhof in eine teufliche Atmosphäre.
Mein Blick wanderte zu Alastor.
"Du kannst ihnen helfen gehen, ich hab alles im Griff."
Alastor
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Alastor am 08.06.2017 15:33Schweigend schritt Alastor durch die Reihen der wartenden und vor allem angespannten Auroren und nickte hier und da dem einen oder anderen Kameraden zu. Er kannte sie alle. Die Meisten von ihnen schon seit Jahren. Zusammen mit ihnen hatte er den harten Kampf der Ausbildung und des Drills überstanden. Und einige wenige hatte er sogar selbst ausgebildet. Sie waren für ihn mehr als nur Kollegen, mehr als Freunde. Sie waren ihm zur Familie geworden.
Jedem einzelnen der hier zusammen gekommenen Auroren würde Alastor ohne zu zögern sein Leben anvertrauen, so wie sie ihm das ihre Anvertraut hatten, als sie seinem Ruf gefolgt waren. Und genau dieses Vertauen brauchte er jetzt. Vor allem jetzt, denn heute Nacht würde sehr viel Blut fließen. Viele seiner Freunde würden den Sonnenaufgang nicht mehr erleben. Eine Tatsache, die nicht nur Alastor bewusst war. Und doch standen sie alle geschlossen. Bereit, ihr Leben einer größeren Sache zu opfern.
Weiter vorn, versteckt unter einer düsteren Ruine, hatte Alastor einen Späher positionerit. Jemand der den Alten Friedhof beobachtete und zu diesem Mann war Alastor jetzt unterwegs. Kriechend arbeitete er sich vorwärts und schob sich direkt neben seinem jüngsten Kameraden.
Zane, der von vielen noch als das Greenhorn angesehen wurde, war Alastors letzter Schüler gewesen. Er war ein guter Mann, ein starker Zauberer und vor ihm lag eine große Zukunft. Wenn er diese Nacht überlebte, hieß es natürlich.
"Noch alles Ruhig?" fragte Alastor und nahm nun seinerseits den Friedhof in Augenschein. Lauschte nach verdächtigen Geräuschen und hoffte innerlich, dass sich die ersten Todesser endlich zeigen würden
Denn sie waren der Grund für sein Hiersein. Doch bisher war alles Ruhig geblieben. Etwas was keinem der hier Anwesenden gefiel. Denn all ihrer Nerven waren trotz allen Mutes zum zerreißen gespannt. Niemand blieb gelassen im herannahen des eigenen Todes. Auch nicht der härteste Teufelskerl unter ihnen
Verdammt! Wo blieben sie nur? Erneut atmete Alastor tief durch und ging die Informationen durch. Großes Todessertreffen, Mitternacht, alter Friedhof. Nicht viel, aber genug.
Scheiße man, vielleicht würde sogar ihr Anführer - dieser seltsame dunkle Lord - heute Nacht hier sein! Wenn sie es schafften, der Schlange den Kopf abzuschlagen, war die Gefahr gebannt. Die Katastrophe verhinder.
Es könnte noch heute Nacht enden!
Doch dafür mussten diese verdammten Drecksäcke endlich ihren Arsch hier her bewegen. Von Pünktlichkeit hatten die auch noch nie gehört!
Tief durchatmend schloss Alastor für eine Sekunde die Augen. Suchte seinen inneren Frieden und verbannte alle störenden Gefühle. Hier waren sie vollkommen Fehl am Platz!
Ein leises Geräusch jedoch ließ ihn wieder die Augen aufreißen und in die Dunkelheit starren. Hatte er es sich nur eingebildet?
Nein, da war es auch schon wieder. Und wieder und wieder. Jemand apparierte auf dem Friedhof.
Es war an der Zeit.
Alastor machte eine kleine Bewegung und die Auroren schlichen heran. Jeder aus einer anderen Richtung. Bereit zu tun, was immer auch getan werden musste!
Nur für kurze Zeit sah Alastor die Todesser im Kreis stehen und reden, dann gab ér ein weiteres Zeichen und die Hölle brach über den Friedhof herüber.
Antworten

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