Vergangenheitsplay » 16
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Feandil
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Feandil am 10.10.2017 18:28Leise lachte ich auf, als ich merkte wie müde Sev plötzlich geworden ist. Na wenigstens fühlt er sich sowohl in meiner Nähe, dass er es offen zeigte. Trotzdem nickte ich als er meinte er würde schon mal vorgehen. „Ja, wir sehen uns. Falls sich irgendwas wegen der WG tut, schick ich dir meinen Uhu!", schrie ich ihm nach. War dann unkompliziert, als ihn im ganzen Schloss suchen zu müssen, einfach Brief da und da Treffen, supi.
Seufzend sah ich wieder zum See, mein Magen knurrte auch schon doch wollte ich nicht so recht wieder in den Tumult der Schule eintauchen. Es war gerade so schön ruhig gewesen. Normalerweise hasste ich ja die Ruhe, weil das zum Denken anregt aber heute war einer dieser seltenen Tagen, wo ich ruhe brauchte. Sev hatte mich nicht gestört es war ein schönes ruhiges Gespräch gewesen, etwas was ich schon lange mal wieder gebraucht hatte. Hoffentlich verlieren wir ihn nicht an die Todesser, es wäre zu schade um ihn.
Jack zupfte an meinen Oberteil, ich wandte mich zu ihm „Was ist?" Er gab mir kurz zu verstehen das er Hunger hatte, das war's dann mit die Ruhe genießen. „Na dann ab in die Tasche, gehen wir was mampfen.", grinste ich ihn an und hielt ihm die Tasche hin. Schnell war Jack eingepackt und ich machte mich auf den Weg ins Schloss.
~~Thread frei~~
Domenico
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Domenico am 17.10.2017 22:12Es war ein ziemlich schöner Tag gewesen bis jetzt jedenfalls. Sehr ruhig und keine dummen oder blöden Sprüche und das Quidditch Training war auch super gewesen. Hausaufgaben hatte ich gemacht und jetzt wollte ich lesen. Ein Buch hatte ich schon durch und eins über Quidditch auch. Alles wichtige hatte ich aufgeschrieben und ein Buch wo fast alles drin stand hatte ich schon angefangen und wollte es jetzt endlich auch fertig kriegen. Dann hatte ich es geschafft. Dann ging ich in die Bibliothek, breitete meine Sachen aus und fing an zu lesen. Ich las gerne. Für Jungs eher ungewöhnlich und wahrscheinlich würde ich nicht lange alleine bleiben, was mich aber heute wahrscheinlich nicht stören würde.
Sally
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Sally am 21.10.2017 02:44Es war wieder einer der Tage, in denen ich ziellos und gedankenlos durch das Schloss wanderte. Unterricht hatte ich zurzeit nicht, Hausaufgaben hatte ich ebenfalls keine, denn ich neigte dazu sie recht schnell zu erledigen, oder gar nicht. Es hing immer von meiner Laune ab.
Trotz der Wärme die draußen herrschte, war es im Schloss angenehm kühl. Man kam nicht ins Schwitzen, aber man fror auch nicht. Ich war sowieso eher der Typ für die kühleren Jahreszeiten. Ab und zu begegnete ich einem Schüler, welcher mir bekannt vor kam, aber zu sehr war ich mit meinen eigenen Gedanken beschäftigt. Erst als ich vor der Bibliothek stand, schwirrten meine Gedanken wieder in die Realität zurück. Das traf sich erstaunlich gut, denn ich musste so einige Bücher wieder zurück geben, die ich vor ein, oder zwei Wochen ausgeliehen hatte. Leise tappte ich in die Bibliothek, gab die Bücher ab und ließ meinen Blick einen kurzen Moment durch den recht hell erleuchteten Raum schweifen. Es war niemand da, bis auf ein Junge, welcher merkwürdigerweise meine Aufmerksamkeit erregte.
Langsam trat ich näher und betrachtete den Einband des Buches, welches er gerade las. „Ein interessanter Titel. Ist das Buch genauso interessant?" fragte ich ihn und setzte mich ihm gegenüber auf die dunkle Holzbank.
Domenico
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Domenico am 22.10.2017 17:45Ich hatte ja gewusst dass ich nicht lange alleine bleiben wollte. Außerdem wusste ich nicht ob sie wirklich nur das Buch oder auch mich interessant fand. Wirklich besonders fand ich mich ja nicht, aber sie schien wirklich nett zu sein. Zumal ich heute gute Laune und einen guten Tag hatte. "Hey. Ja, da steht eigentlich fast alles drin. Ich bin übrigens Domenico. Nico reicht aber. Und du?", stellte ich mich vor und antwortete ihr auch gleich. Ich kannte sie nämlich nicht, aber das konnten wir ja noch ändern. Denn das sie nur das Buch interessant fand glaubte ich irgendwie nicht.
Fenrir
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Fenrir am 08.12.2017 21:29
Von der Mittagssonne, die gerade hoch am Himmel stand und die Stadt erwärmte, sah man hier in dem alten und ein wenig heruntergekommenen Pub in der Nokturngasse nicht viel. Lediglich eine brühtende Hitze hatte sich in dem magisch vergrößerten Schankraum angesammelt – ebenso eine, für ungeübte Lungen, unerträgliche Luft, die man nicht nur beinahe schneiden konnte, sondern nach Alkohol, Zigarettenrauch und Schweiß roch. Doch die hier anwesenden Gestalten, von denen eine zwielichtiger als die andere war, störte diese drückende Atmosphäre und das laute Geplänkel der unterschiedlichen Grüppchen nicht im geringsten. Und am aller wenigsten von allen störte ich mich daran. Hier in dem Pub, das ich regelmäßig besuchte und mittlerweile zu einer regelrechten (inoffiziellen) Unterkunft meines Rudels geworden war, störte sich auch niemand an meiner Gegenwart. Obwohl ich durchaus leicht ängstliche (meist jedoch hauptsächlich respektvolle) Schwingungen wahrnehmen konnte.
Mit einer hochgezogenen Augenbraue schaute ich den Zauberer an, welcher an meinem Tisch stand und mit mir sprach, während ich genüsslich meine schweren und vor allem mit Dreck verstaubten Stiefel auf der Tischfläche platziert hatte und nicht im Traum daran dachte die dort wegzunehmen und es ihm zu erlauben sich mir gegenüber zu setzen, wohl wissend, dass er ständig im Augenwinkel dort hinblickte. „Du willst mir allen ernstes erzählen, dass ein Todesser ein Gespräch mit mir verlangt?" In meiner Stimme war deutlich die Ungläubigkeit herauszuhören. Was sollte einer der Gefolgsleute vom dunklen Lord ausgerechnet von mir wollen? Abgesehen von meiner bloßen Existenz hatte ich diesen maskierten Spitzhutträgern bisher keinen Grund geliefert mich aus dem Weg räumen zu wollen – zumindest nicht, dass ich mich groß daran erinnern könnte. „Genau genommen war es eine Frau.", korrigierte mich Caiden, einer der rangniedrigsten Mitglieder des mittlerweile recht umfangreichenden Rudels – meines Rudels. Ich verdrehte sichtbar genervt meine Augen. „Und weiter? Hat sie sonst noch irgendetwas gesagt?" Abwartend sah ich ihn an, weil er offenbar nicht gerade zu der ausführlichsten Sorte gehörte. Dabei lag die liebe doch bekanntlich im Detail .. (in meiner Interpretation im Detail der Grausamkeit an Folter, die mir spontan einfielen). „Ich habe ihr gesagt wo sie dich finden kann."
Augenblicklich verstummten sämtliche Gespräche in dem Pub. Lediglich gedämpfte Stimmen aus der Nokturngasse drangen hier in das Gebäude ein. Einige schienen sogar ihren Atem anzuhalten. Es war ein ungeschriebenes Gesetz, dass niemand, wirklich niemand, irgendwem erzählte wo man mich antreffen konnte. Vor allem war eine Todesserin, die nicht gerade für ihre Zuneigung Halbwesen gegenüber, zu denen wir nun mal zählten, bekannten. Unsicher schaute sich mein Gesprächspartner um, sich unter den Blicken windend und scheinbar nicht wissend was er gerade verbrochen hatte. Mit emotionsloser Mimik betrachtete ich den Jungen, welcher wohl anfang zwanzig sein musste, ehe ich betont gelassen das Glas, welches ich die ganze Zeit in der Hand gehalten hatte, auf dem Tisch abstellte. Ebenso mit völliger Ruhe nahm ich schließlich meine Beine von dem Tisch, ehe ich, unerwartet für diesen Vollidioten aufgestanden war und meine Fingernägel in seinen Nacken bohrte, ehe ich sein Gesicht mit voller Wucht auf die massive Tischplatte schlug. Ein, für mich durchaus erfreuendes, Knacken war zu hören, gefolgt von Schmerzenslauten. Die Nase war sicherlich mehr als nur einmal gebrochen. „Das, mein Freund, wirst du bereuen. Sogar sehr." Auf meinen Lippen erschien ein mehr als sadistisches Grinsen bei den Gedanken an all die Dinge, die ich ihn durchmachen lassen würde. Die pure Angst spiegelte sich in seinen Augen, während er versuchte sich aus meinen Griff zu befreien. Gerade, als ich seinen Kopf ein zweites Mal auf den Tisch schnellen ließ (der Schlag sorgte für einen direkten Knock Out), öffnete sich die knarrende Tür des Pubs und die eintretende Person kam in den vollen Genuss der gesamten Anwesenden.
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Bellatrix am 09.12.2017 14:59„Hm.", war das einzige, was über meine Lippen kam, als ich doch tatsächlich von einem Ranghöheren Todesser gesagt bekam, was mein nächster Auftrag sein würde. Normalerweise war ich ziemlich erfreut darüber, wenn der Lord mal wieder etwas für mich hatte, doch diesmal war es anders. Am liebsten hätte ich auf dem Absatz kehrt gemacht oder mit einem überheblichen ‚Nein, danke.' abgelehnt. Hier ging es nämlich nicht darum jemanden zu foltern, zu töten oder sonstiges. In diesem Auftrag ging es darum, dass ich, Bellatrix Lestrange, mich mit Fenrir Greyback, einem Werwolf, treffen sollte, um ihn davon zu überzeugen, dass er sich auf unsere Seite stellt. Ich kannte Fenrir nicht persönlich, aber Merlin, er war ein Halbwesen, ein etwas und jetzt sollte ich mich mit ihm treffen? Ich wusste ja noch nicht mal wo er sich aufhielt. „Wie überaus erfreulich.", murmelte ich nur, als der Todesser wieder verschwunden war. Ich wusste, dass ich mich nicht dagegen wehren konnte und außerdem hatte diese Sache einen positiven Aspekt. Der Lord traute mir zu, dass ich es schaffte Leute dazu zu bringen, sich auf unsere Seite zu stellen, sogar, wenn diese Leute Fenrir Greyback waren.
Ohne lange darüber nachzudenken, wie ich das ganze denn anpacken sollte, entschied ich mich, erstmal einen seiner Leute aufzusuchen. Nannte er sie wirklich Rudelmitglieder? Wie auch immer - Tatsächlich fand ich einen und musste dafür nicht mal lange suchen. Ich befahl ihm, mir zu sagen, wo sich Fenrir aufhielt. Natürlich gab er dies nicht einfach so preis, doch nach ein bisschen Überzeugungsarbeit, wusste ich, wo sich Fenrir normalerweise aufhielt: In einem Pub in der Nokturngasse.
Auch diesmal dachte ich nicht nach, wie ich das ganze anpacken würde, sondern machte mich sofort auf den Weg dorthin. Vor dem Pub angekommen, öffnete ich die Tür zu diesem und sofort waren gefühlt alle Blicke auf mich gerichtet. Nicht ungewöhnlich, kam es schließlich nicht jeden Tag vor, dass sich eine Frau meiner Klasse in diesen ekel Pub bewegten und auch noch nach einem Gespräch mit Fenrir verlangte. Ein kleines diabolisches Grinsen umspielte meine Lippen, als ich eintrat. „Wie ich sehe, wurde ich schon erwartet." Mein Blick fing den von Fenrir ein. Wie er aussah, wusste jeder, selbst wenn man ihn noch nicht selbst gesehen hatte. Der Typ, welcher bewusstlos am Boden lag bekam keinerlei Aufmerksamkeit von mir, einfach weil er mich nicht interessierte, genauso wenig, wie alle anderen Anwesenden hier. Es ging mir hier einzig und allein um Fenrir, der sicherlich von allen hier am wenigstens Gesprächig war, vor allem aber wohl kein Interesse an mir hatte.
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You're sayin' that your tired of all your empty habits. You want something that's deeper 'cause you're over the generics. You're fuckin' with them basics when you really want the baddest. So come on, baby, get it, 'cause to miss it, it would be tragic. You say you want a bad bitch, baby, now you have it. Now you got a bad bitch, show me you can handle this. Say you want a bad bitch, baby, now you have it. Now you got the baddest, show me you can handle this.
Fenrir
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Fenrir am 10.12.2017 17:51Für einen kurzen Augenblick, nachdem eine junge Frau das Pub betreten hatte, stand alles wie still. Vermutlich hätte man eine Stecknadel fallen lassen können und jeder hätte es hören können. Es war äußerst ungewöhnlich, dass eine Frau wie sie – der Arroganz, Nobel und die Ausstrahlung, dass alles und jeder unter ihrem Niveau war im Gesicht geschrieben stand – hier auftauchte. Achtlos ließ ich den völlig gelösten Körper des Welpen, wie ich Anfänger meist nannte, los und schenkte dem gedämpften Aufprall nicht einmal mehr Aufmerksamkeit; diese lag nämlich auf der adrett gekleideten Frau, die schon mit einem Grinsen, welches ihre vollen und geschminkten Lippen umspielte, ankündigte, dass sie wohl schon erwartet wurde. Dementsprechend war sie sicherlich nicht nur ein verwöhntes Püppchen, wie man anfänglich annehmen könnte, sondern tatsächlich die berühmt berüchtigte Todesserin, welche einem meiner Mitglieder zum Verhängnis geworden war.
Ich hätte es nicht einmal zu wissen brauchen, dass jemand mit mir sprechen wollte, um zu bemerken, dass das Interesse jener Frau – deren Gesicht mir von irgendwoher bekannt vorkam – allein mir galt. Doch hatte ich ihr absolut nichts zu sagen. Weder einer, vermutlichen Todesser-Anfängerin, noch irgendeinem Todesser überhaupt. „Seven, McCormac. Kümmert euch um das Problem.", äußerte ich beinahe gelangweilt und durchbrach den Moment der Stille. Denn schon gleich herrschte hier tumult. McCormac, einer der kräftigsten war von seinem Tisch an einem der dreckigen Fenster aufgestanden. Sein Zauberstab schon in der Hand und gleich einsetzend – er gehörte zwar nicht zwangsläufig zu den besten Duellanten, die zu meinen „Freunden" gehörte, doch besaßen seine Flüche durchaus Durchschlagskraft. Seven, der Barkeeper, der seinen Zauberstab noch versteckt festhielt, war weniger stark, dafür aber besser im Ausweichen .. und unaufälliger. Ob ich mir Gedanken darüber machte, dass sie möglicherweise keiner der Rekruten und somit deutlich geübter war? Nicht im geringsten. Dementsprechend wandte ich mich auch von ihr ab und setzte mich wieder völlig entspannt auf meinen Platz, als wäre nie irgendetwas gewesen. Prügeleien und kleine Duelle waren hier im Pub nun auch nichts ungewöhnliches.
„Ich kümmere mich später um ihn.", sagte ich schließlich zu einem, der sich nach dem weiteren Verlauf des Ohnmächtigen erkundigte. Er nickte, griff nah Caidens Knöchel und zog ihn ohne mit der Wimper zu zucken in einen Hinterraum. Kurz schaute ich den beiden nach, ehe ich wieder nach meinem fast vergessenem Glas griff und einen Schluck daraus trank.
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Bellatrix am 10.12.2017 19:09Ich hob eine Augenbraue, als Fenrir tatsächlich seine Leute auf mich hetzte. Tatsächlich hatte ich schon irgendwie damit gerechnet, hatte aber die Hoffnung gehabt, dass ich mich nicht bemühen musste, um ein Gespräch mit dem bösen Wolf zu führen. Fast schon gelangweilt zog ich meinen Zauberstab, als sich einer der größten Männer erhob, um sich um mich kleine Person zu kümmern. Ich wusste, dass Mr. Muskelprotz mich unterschätzte. Das taten sie alle. Immer. Jetzt musste ich nur noch rausfiltern, wer der andere war, dem er etwas befohlen hatte. Im Grunde konnte das jeder der Anwesenden Personen sein.
Ich hatte nicht die Gelegenheit mich genau umzuschauen, da schon der erste Fluch in meine Richtung geflogen kam, den ich nur müde abwehrte. Anfängerfehler. Hier bemerkte man, dass nicht alle mit ihrem Zauberstab kämpften, sondern lieber mit ihren Fäusten. Wie Muggel. Ekelhaft. Mein Blick war unbeeindruckt, als ich mich schließlich zu Mr. Muskelmasse aber wenig Gehirn umdrehte. Ich hob meinen Zauberstab. Ein Seil wurde aus der Spitze meines Zauberstabes geschossen, welche sich sogleich um den Hals des Muskelpakets wickelte. Ich zog an meinem Zauberstab und sogleich landete der Typ mit seinem Gesicht voraus auf dem Tisch, welcher unter seinem Gewicht zusammenbrach. Ich spürte einige entsetzte Blicke auf mir. Mit einem weiteren Schlenker, feuerte ich ihn gegen die nächste Wand, in der ein Loch entstand, ehe er einfach zu Boden ging. Das war einfach.
Nun war der nächste dran. Ich wusste noch nicht wer dies war und wenn er schlau gewesen wäre, dann hätte er mich sofort angegriffen, doch so viel Intelligenz konnte man ihnen wohl nicht zuschreiben. Ich hielt meinen Zauberstab fest umschlossen, während ich mich umsah. Keiner der anderen machte irgendwelche Anstalten sich zu bewegen, hatte ihr Anführer schließlich nichts gesagt. Schließlich entdeckte ich ihn. Er stand hinter der Bar und richtete seinen Zauberstab auf mich. Er schien etwas geschickter zu sein, was Flüche angeht, denn tatsächlich schaffte er es, mich mit einem zu treffen. Na ja, wenn man man das denn als getroffen bezeichnen konnte. Der Fluch streifte meinen Arm und hinterließ einen kleinen Kratzer, was mich kurz zurückweichen ließ. Mein Blick veränderte sich. Ich würde mir das sicherlich nicht gefallen lassen und am liebsten hätte ich ihm den Todesfluch an den Kopf geworfen. Stattdessen war mir etwas viel besseres eingefallen. Ich richtete meinen Zauberstab auf ihn und rief in meinen Gedanken laut ‚Imperio'. Der Fluch traf ihn unerwartet. Seine Augen weiteten sich. Ich befahl ihm als erstes seinen Zauberstab über die Theke zu werfen, was er sogleich tat. Dann sagte ich ihm, dass er zur Spüle gehen und seinen Kopf in das Spülwasser drücken sollte. Er versuchte sich zu wehren, hatte aber keine Wahl. Ein Grinsen umspielte meine Lippen, ehe ich den Fluch schließlich einfach wieder beendete. Mit einem weiteren Schlenker beförderte ich ihn gegen die Wand hinter ihm, in dem die ganzen Alkoholflaschen und Gläser standen, welche zerbrachen und mit ihm zu Boden fielen.
In der Zwischenzeit hatte sich Mr. Muskelidiot wieder auf die Beine gestellt und wollte auf mich zu rennen. Ich ging kurz in die Hocke und zog meinen Dolch heraus, dem ich ihn entgegen warf. Der Dolch war natürlich verflucht und traf ihn an seiner Schulter, was ihn ein weiteres Mal zu Boden gleiten ließ. Ich legte kurz meinen Kopf schief, ehe ich den Dolch wieder in meine Hand fliegen ließ und mich dann ein weiteres Mal in dem Pub umsah, in dem es wieder ziemlich leise geworden war. „Gibt es noch mehr freiwillige? Ich habe mich gerade erst aufgewärmt." Ein fieses Grinsen umspielte meine Lippen. Man traute mir dies nicht zu, doch ich konnte sie alle nacheinander töten, ohne, dass sie mir wirklich weh taten. Ein weiteres Mal stellte ich fest, wie überaus wundervoll es doch war ich zu sein.
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Fenrir
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Fenrir am 10.12.2017 19:50„Fenrir, willst du nicht eingreifen?", fragte mich meine rechte Hand, die sich gerade mir gegenüber auf die Bank gesetzt hatte. Erst jetzt schaute ich von dem Tagespropheten auf, den ich mir in der Zwischenzeit hergezaubert hatte. „Nein, wieso sollte ich?", gab ich zurück. Auf die Aussage, dass Seven und McCormac gerade fertig gemacht werden würde, zuckte ich nur mit den Schultern, wandte jedoch schließlich doch meine Aufmerksamkeit zu der Frau. Gerade in dem Moment, als sie von einem Fluch getroffen bzw. viel mehr lediglich gestreift wurde. Jedoch genügte es um den Blick in ihren Augen zu verändern, was ich interessiert beobachtete. Dem plötzlichen innehalten und dem eigenartigen Verhalten, konnte es sich nur um einen der Unverzeihlichen handeln, den sie angewandt hatte. Ohne den Zauberspruch auszusprechen. Wortlos zu zaubern war eine Sache und auch die Unverzeihlichen waren, meiner Meinung nach, nicht sonderlich anspruchsvoll – doch diese Zauber ungesagt aszuführen forderte dann doch einiges mehr an geschick .. und vor allem Übung.
Ich konnte mir ein Augenverdrehen nicht verkneifen, als er es ernsthaft so plump versuchte sie zu überwältigen. Man sollte meinen beim ersten Mal würde man verstehen, dass dies nicht funktionierte .. Doch irgendwo konnte ich es auch nachvollziehen. Es war oft sehr viel spaßiger den Zauberstab beiseite zu legen und jemandem auf die traditionelle Art und Weise zu erledigen. Es war eben einfach ein ganz anderes Gefühl, wenn man jemanden mit seinen bloßen Händen tötete.
Abermals war es still im Pub geworden und einige schauten zu mir rüber, als die Todesserin nach weiteren Freiwilligen fragte. Keiner hier im Raum würde ohne mein Einverständnis angreifen – so fern es nicht von absoluter Dringlichkeit war.
Während auf ihren Lippen ein fieses Grinsen erschien, welches so gar nicht zu dem puppengleichen Gesicht passen wollte, lag auf meinem Gesicht ein amüsiertes. Ich konnte es mir nicht verkneifen leicht mit meinen Händen zu klatschen, was weniger einem tatsächlichen Beifall gleich kam als mehr einer verarschenden Geste. „Nette Vorstellung, Süße. Wohl keine von den Bauern des Lords, hm?" Dass dieser sein ‚Kanonenfutter' besaß war nun wirklich nichts neues; ich urteilte nicht einmal darüber, war ich selbst nicht anders mit meinen Leuten – außer meinen tatsächlichen Freunden, die jedoch ohnehin zu der obersten Riege gehörten, weswegen ich mir diesbezüglich nicht einmal Gedanken machen musste.
Mit einem Kopf nicken deutete ich meinem Gegenüber an den Platz zu räumen, welcher unseren Gast argwöhnisch musterte, sich aber schließlich erhob und an das Thresen ging – um offensichtlich kurz nach dem außergefächt gesetzten zu schauen und aus dem Weg zu räumen. Immerhin war dort nicht unendlich viel Platz und irgendwer musste sich ja um die Getränke kümmern. Mit einem Finger deutete ich den anderen Wölfen, dass sie wieder ihre Gespräche und sonstige Aktivitäten (einige spielten Karten) aufnehmen sollten. „Du darfst herkommen Püppi.", wandte ich mich schließlich an die Frau.
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Bellatrix am 12.12.2017 21:52Ich hob eine Augenbraue als Greyback tatsächlich in die Hände klatschte. Er schien sich überaus gut um seine Leute zu kümmern, schien ihm gerade ziemlich egal zu sein, wie es ihnen ging. Süße. Wie ich dieses Wort verabscheute. Mehr als alles andere. Aber wenigstens war ihm aufgefallen, dass ich etwas auf dem Kasten hatte und mir seine Leute sicherlich nicht dieses Gespräch mit ihm vermiesen würden.
Ich sah zu, wie der Gegenüber von Fenrir schließlich aufstand und mich ansah. Unsere Blicke trafen sich kurz, wobei meiner etwas überheblich wurde, was ihm ganz und gar nicht zusagte. War das jetzt der nächste Idiot, mit dem ich mich rumschlagen durfte oder wars das dann endlich mal? Statt auf mich los zu gehen, ging der Typ schließlich zu dem anderen und Fenrir ließ tatsächlich zu, dass ich mich zu ihm setzten durfte. Wow, diese Gastfreundschaft.
Ich ging schließlich auf ihn zu, ignoriere die Blicke die auf mir lagen. Auf dem Weg, packte ich meinen Zauberstab wieder ein, genauso wie meinen Dolch. Ich ließ mich auf den freien Platz nieder. „Püppi ist nicht, Greyback.", sagte ich schließlich. Ich sollte ihn für uns gewinnen, aber deswegen musste ich mich nicht so behandeln lassen. „Mein Name ist Bellatrix Lestrange. Du darfst gerne Bellatrix zu mir sagen." Mir war klar, dass er darauf nicht eingehen würde, war er schließlich immer noch Greyback.
„Wie auch immer.", begann ich schließlich. Ich wollte nicht unbedingt meinen ganzen Tag hier verbringen. „Du weiß, dass ich nicht ohne Grund hier bin." Wenn ich nicht ich wäre, dann hätte ich vielleicht ein bisschen angst vor dem Ausdruck, den Fenrir in seinem Gesicht hatte. Er hatte etwas animalisches an sich, was keineswegs herablassend gemeint war. Ich verstand auf jeden Fall, wieso die Leute angst vor ihm hatten.
Ich lehnte mich fast schon lässig zurück, während ich meine Arme vor der Brust verschränkte, so, als wenn ich wüsste, dass mir hier nichts passieren würde, doch tatsächlich war ich jede Sekunde darauf vorbereitet meinen Zauberstab zu ziehen. „Der dunkle Lord schickt mich mit einem verlockenden Angebot." Ich wollte nicht um den heißen Brei herumreden, aber ich musste doch irgendwo anfangen, oder? „Er will dich und deine Leute in seinen Reihen wissen. Er weiß zu schätzen, was für Fähigkeiten du hast." Ich beugte mich etwas nach vorne. „Vor allem schätzt er deine Fähigkeiten Leute zu finden. Keine Sorge er wird dich nicht als Todesser an sich binden, du wirst immer noch dein eigener Herr bleiben, es wird sich nicht viel ändern, außer, dass er vielleicht ab und zu deine Dienste beanspruchen wird.", sagte ich schließlich. „Du findest ein paar Leute für ihn. Auroren. Missgestalten. Das übliche eben. Natürlich springt hierbei auch etwas für dich heraus, Fenrir." Ich sah ihn vielsagend an, wollte aber erstmal wissen, was er dazu zu sagen hatte, bevor ich weiter sprach.
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