Vergangenheitsplay » 15
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Re: Vergangenheitsplay » 15
von Annika am 09.01.2019 20:47Sein Lachen war echt ansteckend, tatsächlich musste ich noch mehr lachen, und vergas für einen Moment einfach alles. Doch dann zügelte ich mich wieder und mein Lachen schwand einem Lächeln. Langsam hob ich meinen Arm und lehnte meine Hand an die Wand an, die direkt neben mir war. Die grauen Mamorsteine waren ziemlich kalt, weshalb ich meine Hand wieder von der Wand nahm, und stattdessen meinen Ellebogen gegen die Wand lehnte. Meine Hand vergrub ich nun in meinen blonden Haaren und legte lächelnd meinen Kopf schief, als er sagte, wir sollten Oreo Cupcakes machen, falls wir uns mal treffen sollten. "Sollten wir uns mal treffen?", wiederholte ich ihn mit hochgezogenen Augenbrauen. Ich würde mich wirklich gerne mit ihm treffen, auch wenn ich davor auch einwenig Angst hatte... Wovor ich Angst hatte, wusste ich nicht genau. Dass er sagte, sowas würde nunmal vorkommen, entspannte mich einwenig. Der Gedanke, dass einem gutem Bäcker wie Aaron, auch mal Fehler unterliefen, beruhigte mich völlig. Auch wenn er es nicht direkt gesagt hatte, schloss ich mit dem Gedanken Frieden.
An seinem Blick konnte ich erkennen, dass er es tatsächlich für eine gute Idee hielt, wenn ich mal auf seine Schwester aufpassen würde. Ein kurzes Schmunzeln legte sich auf meine Lippen, als er sagte, dass seine Geschwister bestimmt begeistert von mir wären. "Wer ist denn nicht von mir begeistert?", fragte ich sarkastisch, jedoch so ernst, dass es garnicht sarkastisch rüber kam. Meinen Arm nahm ich nun wieder herunter und verschränkte meine Arme vor der Brust. Und tatsächlich hatte ich ihn sogar zum Lächeln gebracht - Anscheinend konnte ich Leute doch aufmuntern... Naja, zumindenst ihn. Aber das war ja schon mal ein Fortschritt, nicht?
Als er jedoch mein Angebot ablehnte, verschwand mein Lächeln auf der Stelle. Das Geld kann er nicht annehmen? Warum musste er nur so lieb sein? Ich wollte ihm doch unter die Arme greifen, er hatte mich doch nichtmals danach gefragt! Genervt verdrehte ich meine Augen und schüttelte daraufhin meinen Kopf. "Aaron...", nachdenklich schaute ich an die Decke, als würde ich nach den richtigen Worten suchen. "Denkst du, dass war ein Angebot?", fragte ich ihn eiskalt und lachte daraufhin kurz ironisch. Meine Stimme war dabei sehr bestimmt und domenierend. "Ich wiederhole mich wirklich ungerne, aber weil ich dich so attraktiv finde, mache ich da eine Ausnahme: Wenn du mit mir unterwegs bist, spielt Geld keine Rolle", bellte ich und zeigte kurz bedrohlich mit meinem Zeigefinger auf ihn, bevor ich meine Arme wieder verschränkte. "Sehe ich so aus, als würde ich einen Jungen bezahlen lassen, der nicht annähernd so viel Geld hat wie ich? Und du musst es mal so sehen: Es ist ja nicht mein Geld, es ist das von meinen Eltern. Unglaublich schreckliche Personen. Wir nehmen Geld von schrecklichen Personen und machen damit gute Dinge...", kurz lächelte ich bei dem Gedanken und senkte meinen Blick zu Boden. "Wenn es dein Gewissen beruhigt, können wir ja einfach sagen, dass du es mir irgendwann zurück gibst. Wenn deine Schwestern alle eigene Familien haben und du einen festen Job hast, einverstanden?", herausfordernd hielt ich ihm nun meine rechte Hand hin. "Apropos Job, weißt du eigentlich schon, was du nach der Schule machen möchtest?", wollte ich neugierig wissen und hob mein Kinn leicht an, während ich ihn von Kopf zu Fuß interessiert musterte.

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Re: Vergangenheitsplay » 15
von Aaron am 06.01.2019 16:19Ich lachte ebenfalls, als sie die Oreo Cupcakes erwähnte. An die hatte ich mich schon ein paar Mal gewagt und ich musste sagen, sie waren mir recht gut gelungen. Sie waren zwar nicht mein Favorit, dafür liebte ich Puddingschnecken und ähnliches viel zu sehr, aber sie konnten einen soliden zweiten Platz erreichen. "Dann werden wir auf jeden Fall welche machen, sollten wir uns mal treffen", bot ich ihr an und schmunzelte leicht, als sie mir daon erzählte, dass ihre Cupcakes nicht ganz dem Original entsprochen hatten. "Sowas kommt nun mal vor", lächelte ich weil ich sie auf keinen Fall belehren wolle oder ähnliches. Ich war mir sicher, dass ihr das überhaupt nicht gefallen würde. Sie war viel zu fixiert darauf in allem perfekt zu sein, als das ihr das gefallen würde. Ich persöhnlich bewunderte sie ja dafür, wie sehr sie sich in den meisten Dingen anstrengte, aber viele unserer Mitschüler empfanden das als Arroganz, weshalb wohl auch nicht alle mit ihr klarkamen.
Ich blickte bei ihren Worten wieder auf. Das, was sie mir da eben anbot war wirklich wahnsinnig nett und eine große Geste. Es wäre absolut eine große Hilfe mal jemanden zu haben, der nach den kleinen guckte und mit ihnen auch andere Dinge machen konnte, als ich. Denn im Zöpfe pflechten war ich wirklich eine totale Niete.
"Das wäre wirklich sehr nett von dir. Die Kleinen wären bestimmt begeistert von dir", antwortete ich und ein Lächeln stahl sich wieder auf mein Gesicht. Ich wusste nicht ganz, wie sie es geschafft hatte, aber irgendwie hatte sie meine Laune extrem angehoben. Normalerweise machten mich die Gedanken an meinen Vater immer ziemlich fertig und waren gefolgt von Schuldgefühlen, weil ich meine Schwestern für meine Schulausbildung vernachlässigte. Ich hatte schon oft darüber nachgedacht, die Schule zu schmeißen um für sie zu sorgen, aber meine älteste Schwester redete es mir jedes Mal aus. Sie war der Meinung, dass ich mir nicht so viele Sorgen machen sollte.
Es war anscheinend auch ihr ernst, dass sie sogar für mich bezahlen würde. Ich blickte sie verwundert an. Wie konnten Leute glauben, dass Annika eine arrogante und egoistische Person war? So einen netter Menschen, wie sie hatte ich lange nicht getrofen. Trotzdem konnte ich das mit dem Geld natürlich nicht annehmen. Da würde ich mich furchtbar fühlen!
"Danke, Annika, aber ich könnte dein Geld wirklich nicht annehmen", antwortete ich aufrichtig und schenkte ihr ein Lächeln. Es war wirklich beeindruckend, wie selbstlos sie sein konnte.

I want to write you a song, one as beautiful as you are sweet. With just a hint of pain for the feeling that I get when you are gone. I want to write you a song. I want to lend you my coat, one that´s as soft as your cheeks. So when the world is cold you´ll have a hiding place you can go. I want to lend you my coat. Everything I need I get from you, giving back is all I wanna do. I want to build you a boat, one as strong as you are free. So any time you think that you´re heart is gonna sink you know it won´t. I want to build you a boat.
Re: Vergangenheitsplay » 15
von Annika am 05.01.2019 21:57Tatsächlich schlug er mir vor, mir mal beim Backen zu helfen. Misstrauisch suchte ich in seinem Gesicht nach Anzeichen dafür, dass er nur einen Witz gemacht hatte, doch: Fehlanzeige. Er meinte es tatsächlich ernst! Diese Erkenntniss lies mich schmunzeln. "Gerne. Ich würde für Oreo Cupcakes töten", lachte ich, auch wenn es ernst gemeint war. Ich hatte eine ungesunde Liebe zu Oreos und zu Cupcakes, das war schon nicht mehr normal. "Ich habe mal welche versucht, es war... sie waren nicht so, wie ich sie mir vorgestellt hatte", drückte ich harmlos aus. Es war eine Katastrophe, aber mir fiel es halt schwer, meine Schwächen preiszugeben. Auch wenn es mir bei Aaron leichter vorkam, als bei anderen. Tatsächlich konnte ich einwenig mehr von der netten Annika zeigen, wenn er um mich herum war. Er hatte es einfach irgendwie geschafft, mein Vertrauen zu gewinnen, obwohl wir noch nie viel zusammen unternommen hatten. Trotzdem hatte ich einfach immer Angst, dass jemand mein Vertrauen ausnutzt. Das war, denke ich mal, einfach ein Teil von mir. Ständig hatte ich diese Gedanken in meinem Kopf, die mir sagten, ich dürfte niemandem vertrauen. Wahrscheinlich war das ganz normal, wenn deine Eltern deinen Bruder umgebracht hatten.
Oh nein. Er senkt seinen Kopf und sah noch trauriger aus, als vorher. Das hatte ich ja wieder gut hinbekommen, jetzt musste ich ihn aufmuntern. Und auch wenn ich mich wirklich anstrengte, ging es meistens in die falsche Richtung, als gewollt. Nervös biss ich mir auf meine Unterlippe. Meistens wurde in mir Freude erweckt, wenn ich andere Menschen leiden sah, bei Aaron leidete ich einfach mit. Oh Gott Annika, seit wann bist du so emotional? Reiß dich doch mal zusammen, ihr seid schließlich nur Freunde, mehr nicht. Logisch versuchte ich in meinem Kopf Aarons Probleme zu lösen. Seine Probleme waren eigentlich viel zu groß, um gelöst zu werden, aber trotzdem versuchte ich es. "Wir müssen den Kern deines Problems lösen: Dein Vater", warum sprach ich davon, dass wir zusammen sein Problem lösen müssten, wie Detektive einen Mord? Mal wieder machte ich alles nur noch schlimmer. "Ich wollte dir nicht zu nahe treten", murmelte ich und lächelte ein wenig aufmunternd. "Ich meine nur, dass ich es schade finde, dass sein Vater so auf das alles reagiert... Wenn du mal eine Auszeit brauchst, ich kann sehr gut mit Kindern. Auch wenn man es mir nicht zutrauen würde. Kinder lieben mich, und vorallem Mädchen. Ich könnte ihnen Frisuren flechten und ihnen Tipps geben, wie sie die Pickel loswerden", lachte ich, und erhoffte damit, ihn einwenig aufzumuntern. Tatsächlich kam mir der Gedanke ziemlich spaßig vor. "Und das mit dem Geld...", ich legte eine kurze Pause ein, mein Lächeln verschwand. "Wenn du mit Annika Yaxley unterwegs bist, spielt Geld keine Rolle", versicherte ich ihm ernst und zwinkerte ihm dann zu. Gerne gab ich Geld mit meinen Freunden aus, meine Eltern gaben mir schließlich auch immer etwas, wenn ich fragte. Und mir gefiel der Gedanke irgendwie, von ihnen etwas zu bekommen und einfach sinnlos aus dem Fenster zu schmeißen.

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Re: Vergangenheitsplay » 15
von Aaron am 05.01.2019 17:57Ich war kurz etwas überrascht, weil sie mir einen Blick zuwarf, den ich eher als böse eingestuft hätte, aber zum Glück lachte sie danach mit mir mit. Das sie eher die Köchin war, fand ich auch in Ordnung. Kochen machte schließlich auch verdammt viel Spaß. Ich persönlich war auch ein ansehnlicher Koch, aber ich konnte iegntlich nur die ganz normalern Rezepte, wie Kartoffelbrei. Etwas anderes aßen meine Schwestern sowieso nicht. So gerne ich auch mal andere Gerichte ausprobieren würde, damit musste ich einfach noch warten, bis die Kleinsten älter wären.
"Sonst kann ich dir vielleicht ja mal beim Backen helfen", schlug ich vor. Es war mir einfach so rausgerutscht, aber ich fand die Idee nicht schlecht. Ich liebte es anderen Menschen zu helfen und backen war sowieso eines meiner Hobbies. Und ein bisschen Zeit mit Annika zu verbringen klang in meinen Ohren auch schön. Sie war wirklich ein sehr besonderer Mensch und ich mochte ihre Art. Da könnte ich sie auch ausserhalb der Schule ruhig mal treffen.
Als sie nachfragte, warum ich nicht mitkommen konnte, senkte ich eicht den Kopf. Ich mochte es nicht so gerne über die Geschichte zu reden, weshalb ich ihr auch nur das Nötgste erzählt hatte. Sie wusste nicht wirklich, wie es bei uns aussah, weshalb ich vrestehen konnte, dass sie die Frage hatte.
Ich biss mir noch einmal auf die Unterlippe, dann seufzte ich leicht. "Ich kann meine Schwestern einfach nicht alleine lassen. Dad kann sich nicht um sie kümmern und das will er leider auch nicht. Mal abgesehen davon, dass ich auf keinen Fall genug Geld hätte für so einen Trip", gab ich zu, konnte sie dabie aber nciht so recht ansehen, dafür war mir das zu unangenehm. Vor allem ihr gegenüber. Ich wusste, dass ihre Familie viel Geld hatte.
Ich allerdings verdiente das ganze Geld für unsere Familie, weshalb ich auch keine Zeit in den Ferien für irgendwas anderes hatte. Es hieß für mich immer nur arbeiten. Ob ich das nun wollte oder nicht.

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Re: Vergangenheitsplay » 15
von Annika am 29.12.2018 15:16Auf seine Ausage, dass er sich nicht wirklich durchsetzen kann, hob ich überrascht meine Augenbrauen. Daraufhin musterte ich ihn auffällig skeptisch. Normalerweise hätte ich dies nun ausgetestet, in dem ich ihm irgendetwas sagen würde, wo gegen er sich durchsetzten musste. Aber er war so lieb und voller positiver Energie... Wenn ich ihm in die Augen schaute konnte ich es einfach nicht, wie bescheuert sich das auch nun anhören mag. Er kratzte sich am Hinterkopf, was mir klar mahchte, dass er verlegen war. Schon süß irgendwie, aber verlegen musste er deshalb kaum sein. Ich war mir sicher, dass er sich doch durchsetzen konnte, wenn ihm etwas sehr wichtig war und am Herzen lag.
Kurz warf ich ihm einen bösen Blick zu, als ich bemerkte, dass er überrascht darüber war, dass ich backen mochte. Dann lachte er jedoch, was mich auch leicht zum Lachen brachte. "Ich bin halt eher so die Köchin", gab ich immernoch leicht lachend zu und wurde dann wieder ernster. "Meine Mutter würde mir sowas nicht beibringen", säuselte ich gleichgültig und zuckte mit den Schultern. "Den Part musst dann wohl du übernehmen", scherzte ich, und ein leichtes Lächeln legte sich wieder auf meinen Lippen während ich meinen Kopf leicht schief legte. Mein Lächeln verschwand jedoch, als er traurig lächelte und irgendwie... bedrückt aussah. Ich beschloss aber einfach, nicht weiter zu fragen.
Er sagte, dass mit Australien wird wohl leider nichts, was mich zum nachdenken brachte. Warum wurde das nichts? Angestrengt suchte ich in meinem Gedächtnis nach, ob er mir irgendetwas über Armut erzählt hatte. Doch da mir wirklich nichts einfiel, beschloss ich, ihn einfach zu fragen: "Wieso würde das nicht funktionieren?". Und genau in diesem Moment errinerte ich mich. War ja klar. Dass seine Mutter verstorben war, wusste ich schon lange. Aber total verdrängt hatte ich, dass sein Vater zum Alkoholiker geworden war und er sich um seine Schwestern kümmern musste. Ich Idiot, Aaron hatte mir das doch mal im Vertrauen erzählt. Zwar nur beiläufig und nicht ausführlich, aber er hatte es getan, und ich hatte es glatt vergessen. Nun dachte er bestimmt, ich würde mich garnicht freundschaftlich für ihn interessieren. Bedrückt presste ich meine Lippen aufeinander, und war mir nicht sicher, ob ich jetzt noch etwas dazu sagen sollte, oder nicht.

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Re: Vergangenheitsplay » 15
von Aaron am 27.12.2018 16:43"Ich bin nicht der Mensch, der sich am besten durchsetzen kann.", antwortete ich ehrlich und kratzte mich verlegen am Hinterkopf. Meistens gab ich im Endeffekt klein bei, einfach nur damit alle glücklich auseinander gehen konnten. So machte ich es auch meist zu Hause. Wann immer sich meine fünf kleinen Schwestern stritten, und das taten sie wirklich oft, konnte ich wirklich nur schlecht böse sein. Sie waren einfach alle zu niedlich, als dass ich sie irgendwie wütend anfahren konnte. Somit beschränkte ich mich meist einfach damit sie alle auf ihre Zimmer zu schicken und meist Tiana, die Jüngste, in den Arm zu nehmen. Sie litt am meisten unter der Situation zuhause und als ihr großer Bruder wollte ich ihr da lieber eine Stütze sein, als jemand, der mit erhobenen Zeigefinger ihr erzählte was sie zu tun und zu lassen hatte.
Überrascht blickte ich auf, als sie mir erzählte, dass sie backen mochte. Das hatte ich nicht wirklich von ihr erwartete, aber ich fand es ziemlich gut, dass sie es auch mochte. Persönlich liebte ich das Backen und ich tat es auch außerhalb meines Jobs. Ich lachte gutmütig über ihr Geständnis nicht backen zu können.
"Ach, dir fehlt vermutlich nur die Übung", antwortete ich und legte den Kopf leicht schräg, "Ich war am Anfang auch eine Katastrophe, aber meine Mutter hat es mir dann beigebracht. Mittlerweile kann ich es auch ohne sie"
Musste ich ja zumindest, schließlich war sie nicht mehr da. Mit einem traurigen Lächeln wischte ich diesen Gedanken aus meinem Kopf und blickte wieder meine Mitschülerin an, die glücklicherweise schon angefangen hatte über Australien zu reden.
Ich lächelte leicht, als sie sich ein wenig verplapperte und dann versuchte sich zu verbessern. Irgendwie war das niedlich. Ich ging allerdings nicht darauf ein, dass wollte sie bestimmt nicht.
"Ich wünschte da würde gehen, aber ich fürchte daraus wird leider nichts", gab ich zu und zuckte entschuldigend mit den Schultern. Ich hatte kein Geld um so eine Reise zu finanzieren und ich konnte schließlich auch nicht einfach meine Schwestern alleine mit meinem Vater lassen.

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Re: Vergangenheitsplay » 15
von Annika am 16.12.2018 11:23"Wieso denn das?", fragte ich, nachdem er behauptete, dass es gut sei nicht gewählt worden zu sein. Als einzigen Grund dafür konnte ich mir nur sein fehlendes Durchsetzungsvermögen vorstellen. Natürlich bemerkte ich, dass Aarons Wangen ein wenig rot wurden, jedoch konnte ich nicht entziffern, wieso. War er geschmeichelt? Oder war es ihm peinlich? Ich wollte nicht, dass er sich unwohl fühlt, weshalb ich direkt ein schlechtes Gewissen bekam und mein Lächeln verschwand. Vielleicht war Aaron einfach nicht der Typ Junge, mit dem man solche Scherze machen konnte. Er war generell anders als die Jungs, mit denen ich mich sonst sehen lasse. Zumals war er ein Gryffindor, was mir aber eigentlich nichts ausmachte. Viel hielt ich nicht von den Häuser Konkurrenzen, anders als meine meisten Freunde. Das einzige Haus, dass ich nicht leiden konnte, war Huffelpuff. Da waren alle so glücklich - wie zum Teufel war das möglich? Außerdem hatten sie keine wirklichen herausstechenden Fähigkeiten, anders als die anderen Häuser. Zwar waren sie freundlich und hilfsbereit, aber welcher großer Zauberer ist mit freundlichkeit an sein Ziel gekommen? Meiner Meinung nach waren Gryffindor und Slytherin sich sogar ziemlich ähnlich, weshalb es wahrscheinlich auch immer zu Feindschaften zwischen den Häusern kam. Ich war eher die Jenige, die auf den Blutstatus schaute. Aaron war ein Halbblut, das war ja noch gerade so in Ordnung. Mit Muggelstämmigen ließ ich mich nie blicken. Klar, jeder dachte, ich wäre einfach eine rassistische Bitch, aber in Wahrheit hatte ich einfach nur Angst, meine Eltern würden das herausfinden. Aber der größte Unterschied zwischen Aaron und den anderen Jungs, mit denen ich meistens abhing war, dass Aaron wirklich freundlich war. Und keinerlei sexuelle Kommentare über mich machte, wie es viele Jungs auf dieser Schule machten. Viele behaupteten auch einfach, ich hätte mit ihnen geschlafen, obwohl ich noch nie mit ihnen geredet hatte. Und wegen diesen Gerüchten hatte ich einen... gewissen Ruf an dieser Schule bekommen. Doch meine Freunde wussten alle, dass ich noch gar nicht so oft Sex gehabt hatte.
"Oh, in einer Bäckerei?", fragte ich, nachdem er von seinem Ferienjob erzählte. "Ich liebe das backen", säuselte ich und schaute verlegen auf meine Hände. "Jedoch bin ich nicht besonders gut darin", gab ich lachend zu und zuckte mit den Schultern. "Okay, ich bin schrecklich im Backen. Einmal habe ich einen Kuchen komplett versalzen", erzählte ich verlegen und schaute ihm in die Augen. Ja, auch ich konnte nicht alles perfekt. Eigentlich gab es sogar viele Sachen, die ich schlecht konnte. Aber ich achtete immer stets darauf, dass dies nicht öffentlich gemacht wurde.
Als er sagte, er würde mal gerne nach Australien, lächelte ich leicht und legte meinen Kopf ein wenig schief. "Es war auch mein erstes Mal dort. Es ist sogar noch schöner, als man es sich vorstellt. Wenn du willst, naja", kurz stotterte ich und überlegte, wie ich folgendes formulieren sollte. "Können wir ja mal zusammen dahin", oh Gott, das hörte sich falsch an. "Als Freunde", fügte ich schnell hinzu und schaute wieder auf den Boden. Ich machte es wirklich immer schlimmer. "Wenn ich beim nächsten Mal natürlich da bin. Das wird lustig", sagte ich nun wieder selbstbewusst und legte einen arroganten Blick auf. Eine Hand stemmte ich mir in die Hüfte und musterte ihn etwas unsicher.

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Re: Vergangenheitsplay » 15
von Aaron am 15.12.2018 15:29Ich lächelte warm bei ihrer Antwort und senkte meinen Blick zu Boden. Das war wirklich sehr schmeichelhaft, entsprach aber nicht der Wahrheit. Ich wäre vermutlich ein lausiger Vertrauensschüler. Man sagte mir ganz oft, dass ich nicht besonders gut darin war meine eigene Meinung durchzustezen, weil ich es immer allen rechtmachen wollte. Das wäre wohl eher hinderlich als Vertrauenschüler. Ich lachte auch leicht, als sie das ganze als einen Scherz enthüllte und blcikte sie dann ernst an. Nachgedachte hatte ich schon mal darüber. Seit der fünften um genau zu sein, aber ich war nie ausgewählt worden und Dumbledore hatte schon seine Gründe dafür gehabt. "Ach ich glaube, es ist ganz gut, dass ich es nicht bin.", antwortete ich somit und blcikte sie wieder direkt an.
Ich blickte sie etwas verwirrt an und merkte, wie meine Wangen anfingen zu brennen. Ich konnte wirklich nur hoffen, dass sie nicht auch rot waren. Aber ihre Aussage war auch etwas verwirrend. Ich als Stripper? Das wäre wohl nicht wirklich etwas für mich. AUch, wenn ich jeden Tag Sport machte und dadurch einen ganz guten Körperbau, wäre das auf keinen Fall eine Alternative. Ich stieg zwar in ihr Lachen ein, blieb aber immer etwas verwirrt, einfach weil ich nciht ganz verstand, warum sie mir dabei zusehen wollen würde. Ganz offensichtlich war Annika außerhalb meiner Liga und auch, wenn ich sie schön immer hübsch gefunden und sie gemocht hatte, hatte ich mir doch nie Hoffnungen gemacht, dass sie mcih auch mögen konnte. Das klang einfach abwegig. Sie hatte so viele gutaussende Jungs täglich um sich herum. "Ich habe in einer Bäckerei in der Nachbarschaft gearbeitet", gab ich zu, auch wenn ich mr nicht sicher war, ob sie das überhaupt wirklich wissen wollte. Vermutlich nicht.
Ich hörte ihr gespannt zu, als sie über AUstralien redete. Da wollte ich auch noch immer mal hin, aber die Hofnung hatte ich eigentlich schon aufgegeben. Wir würden niemals genug Geld dafür haben und ich konnte ja schlecht meine Schwestern zuhasue alleine lassen.
"Australien klingt total schön. Ich würde da wirklich total gerne mal hin", erwiderte ich und lächelte leicht.

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Re: Vergangenheitsplay » 15
von Annika am 13.12.2018 17:38

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Re: Vergangenheitsplay » 15
von Aaron am 12.12.2018 18:13Ihre Antwort auf meine Frage klang ziemlich kühl und sie blickte mich noch nicht einmal richtig an. Ein wenig unhöflich fand ich das schon, aber ich ließ mich davon nicht beirren. Wenn ich jedes Mal aufgeen würde, wenn jemand nur einen schlechten Tag hatte, dann würde ich zu gar nichts kommen. Außerdem wusste ich ja auch, dass sie um einiges netter sein konnte.
Viele meiner Freunde glaubten das nicht, weil sie generell er als arrogant galt, aber ich fand es wirklich nicht fair sie danach zu bewerten, sie war bestimmt ein wahnsinnig netter Mensch.
"Nun, ich glaube auch, dass sie eine gute Wahl getroffen haben mit dir", antwortete ich und stimmte ihr somit zu. Aber das war auch wirklich meine Meinung. Annika war nunmal sehr engagiert und vielleicht kam es ihr ja auch zugute, dass sie manchmal etwas einschüchternd sein konnte. Jetzt, wo sie sich umdrehte und mich begrüßte, lächelte ich auch und legte meinen Kopf leicht schief. Ihre Frage, was ich in den Ferien gemacht hatte, zeigte zwar, dass sie sich eben doch für andere Menschen interessierte, traf mich aber trotzdem unvorbereitet.
Ich hatte in den Ferien eigentlich fast nichts gemacht außer zu arbeiten und ich war einmal mit meiner Schwester Tiana auf den Jahrmarkt gegangen. Das war jetzt nicht wirklich etwas besonderes für die Ferien eines 17 Jährigen, aber mehr hatte ich leider nicht zu bieten.
"Ich war größtenteils nur arbeiten", gab ich zu und kratzte mich etwas verlegen am Hinterkopf. Bestimmt hatten die meisten Menschen viel bessere und interessantere Dinge zu erzählen.
"Was ist mit dir? Hast du igrendwas interessantes gemacht?", fragte ich sie mit einem Lächeln auf meinen Lippen.

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