Vergangenheitsplay » 14

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Jericho am 10.10.2017 23:04

Sie kuschelte sich an meine Schulter und gab mir Recht, dass sie sich zu viele Gedanken machte. „Ich verstehe was du meinst, ja, und ich sage auch nicht, dass du dir gar keine Gedanken machen sollst, aber manchmal solltest du einfach genießen und dir deinem Glück nicht selbst im Weg stehen.", merkte ich noch an bevor sie begann mir zu erzählen wie es zu dem Ganzen gekommen war. Ich hörte ihr gespannt zu und bekam mal wieder eine Wut auf ihre Eltern, verdammte Bastarde, eigentlich sollte sich jeder Elternteil freuen jemanden wie Kate als Tochter zu haben: Talentiert, freundlich, selbstständig und nimmt kein Blatt vor den Mund. Hätten ihre Eltern sie nicht so verhaut, wäre sie auch anders geworden. Nicht dass ich ihre Art nicht mochte, oder nicht nachvollziehen konnte, nur wäre sie eventuell etwas...moderater. Naja, jetzt hatte sie ja jemanden und das sollte hoffentlich ausreichen, dass sie sich zusammenreißt. Gegen Ende ihrer Erzählung schien es ihr um einiges besser zu gehen, was mich natürlich sehr freute. Ich konnte es nicht mitansehen wenn sie schlecht drauf war, ich wollte immer helfen. „Das ist ja auch das Wichtigste und solange es sich richtig anfühlt, solltest du auf jeden Fall dran bleiben und das alles genießen", kommentierte ich den letzten Teil ihrer Aussage. Ein Gedanke schoss mir in den Kopf, ein Problem dass es zu lösen galt. „Es gibt aber ein ganz anderes Problem...was machst du jetzt, da du nicht zurück kannst?", fragte ich sie nachdenklich. „Ich meine ich kann dir gerne helfen so gut ich kann und dir unter die Arme greifen, aber das Hotel könnte ich dir nicht den ganzen Sommer zahlen, dafür habe ich selbst zu wenig...", fügte ich noch hinzu.

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Kate
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Kate am 12.10.2017 21:40

„Du weißt gar nicht wie froh ich bin dich zu haben."; sagte ich und drückte ihn noch einmal an mich. Als er sich dann auch noch Gedanken über mein Verbleib machte und er auch noch es in Betracht zog mir Geld zu geben. Hätte ich ihn am liebsten nochmal geknuddelt. Doch ich schüttelte nur Lächelnd meinen Kopf.
„Keine Angst, für mich wurde vorgesorgt, Ragnar hat mir Geld dagelassen. Zwar hatte ich ihm es eigentlich verboten, aber naja. Zwischen den Klamotten hab ich's dann gefunden. Und auch wenn nicht hätte ich sicherlich kein Geld von dir angenommen. Ich weiß das du noch weniger zu Verfügung hast wie ich.", schüttelte ich den Kopf. Manchmal frage ich mich ob ich wirklich solche Menschen um mich herum überhaupt verdient habe.
„Wenn du willst kannst du ein paar Tage noch hier bleiben. Um ehrlich zu ein will ich nicht allein sein. Die Woche war so schön mit Ragnar und jetzt so ganz alleine ist irgendwie so... grässlich.", meinte ich. Außerdem hatte ich Angst dass mir wieder meine Gedanken zu Kopf stiegen, auch wenn Jericho mit all seinen Worten Recht hatte und es mir auch schon viel besser ging. „Also nur wenn du willst, fügte ich noch hinzu." Und stupste ihn mit meiner Schulter an

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Jericho am 12.10.2017 22:37

Sie drückte sich an mich und dabei flüsterte ich ihr nur „Das beruht auf Gegenseitigkeit", zu. Es schien ihr besser zu gehen, was mich sofort zum Lächeln brachte. Ich konnte es nicht ausstehen, wenn es ihr schlecht ging, da musste ich einfach was machen. Als sie dann das mit Ragnar und dem Geld erwähnte, sah ich sie ungläubig an. Wow. Das hatte ich echt nicht erwartet, ich hatte ihn anders eingeschätzt, aber ihm schien wirklich viel an Kate zu liegen. „Wow. Das hätte ich nicht erwartet. Aber das ist natürlich super. Und mach dir um mich keine Sorgen, sollte dir das Geld ausgehen, oder solltest du was brauchen, einfach wieder einen Brief schreiben.", meinte ich mit einem Grinsen zu ihr. Dann bot sie mir an noch ein bisschen hier zu bleiben, was natürlich eine gute Idee war, fand ich. So konnte ich sicher gehen, dass es ihr wirklich gut ging. „Klar, bin ich sofort dabei!", war ich gleich Feuer und Flamme.

Ich blieb noch 4 Tage bei ihr und ihr schien es echt besser zu gehen, ich hatte es vermisst mal wieder etwas mit ihr zu machen, während der Schulzeit kamen wir kaum dazu. Auf Ragnar war ich wirklich gespannt, sobald die Schule wieder begann musste ich mal ein Wörtchen mit ihm wechseln, damit ich ihn besser einschätzen konnte.

----------------------> Thread frei!

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Domenico
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Domenico am 17.10.2017 21:51

Bald war die Halloween Party und ich hatte noch keine Verabredung. Die die aus Slytherin nett waren hatten schon jemanden und ich wollte auch hingehen, aber nicht als einziger alleine und dann hatte ich niemandem zum reden und es würde keinen Spaß machen. Wenigstens war es gut das meine Eltern aus Slytherin und Hufflepuff waren und ihnen Haus und Blutstatus egal waren. Ob Junge oder Mädchen war auch egal und ich wollte nur jemanden damit glücklich machen. Blieb ja noch Ravenclaw, Gryffindor und Hufflepuff und eigentlich müsste jemand dabei sein. Außerdem machte ich mich gerade schlechter als ich eigentlich war. Manche Jungs waren zwar größer, aber ich war nett wenn man es auch zu mir war und eigentlich sah ich auch nicht schlecht aus. Da waren sie meine drei Probleme. Eigentlich natürlich nur eins, aber das reichte ja auch schon. Ich seufzte und hockte mich an die Wand. Würde jetzt jemand vorbei laufen würde er wahrscheinlich denken ich sähe aus wie drei Tage Regenwetter oder mir wäre eine Laus über die Leber gelaufen. So ähnlich war es ja aber irgendwie leider auch.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.10.2017 21:54.

Athena
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Athena am 17.10.2017 22:10

Seit ein paar Wochen war ich wieder aktiv im Schloss unterwegs und wie immer fand man mich meistens in der Bibliothek vor. Diese war mein liebster Ort in diesem großen Schloss, auch wenn ich das Gebäude schon an sich als mein Zuhause ansah. Mein Elternhaus war mir schon seit der ersten Klasse fremd geworden und auch jetzt fühlte ich mich nur in diesen Mauern etwas geschützter als auf der offenen Straße. Ich gab mir alle Mühe wieder zur gewünschten Normalität zu kommen und mich auf den Stoff zu konzentrieren, der noch alles nachgearbeitet werden wollte. Zudem hatte ich auch noch einiges zu tun mit meiner Gabe. In die Zukunft zu sehen war nicht immer leicht, denn Träume oder plötzliche Visionen richtig zu deuten war eine Kunst für sich. Ich war noch immer traurig, dass meine Großmutter schon seit Jahren nicht mehr an meiner Seite war. Sie hätte mir auch durch diese schwere Zeit sehr gut durchgeholfen. Doch jetzt hatte ich eben nur noch meine Freunde, die meine eigentliche Familie waren und einige andere Mitschüler, die mich gerne auf andere Gedanken brachten.
Nach einigen Stunden in der Bibliothek packte ich mein Zeug zusammen, hängte mir meine Umhängetasche über die Schulter und schnappte mir die beiden übrig gebliebenen Bücher, um diese einfach im Arm mitzunehmen. Ich wollte den Gemeinschaftsraum des Hauses Ravenclaw ansteuern, denn nach einer Lerneinheit gab es nichts besseres als sich auf dem Sofa zu entspannen. Zum Lernen hatte ich meine Haare zu einem Zopf zusammen gebunden, welchen ich auf dem Weg löste und das blonde Haar locker über meine Schultern fallen ließ. Aus dem Augenwinkel nahm ich etwas wahr, weshalb ich in der Bewegung inne hielt und aufblickte. Ich sah einen Jungen an der Wand hocken und blieb vor ihm stehen. Sicherheitsabstand war zwar vorhanden, aber immerhin stand ich nicht an die andere Wand gepresst, ein Fortschritt.
"Alles in Ordnung bei dir?", fragte ich freundlich nach. Ich war bekannt dafür, dass ich mit allen offen und liebevoll umging. Manche, vor allem Schüler des Hauses Slytherin, wollten das gerne mal ausnutzen, doch sobald ich das mitbekam machte ich den entsprechenden Personen gleich klar, dass sie sich dieses Verhalten bei mir gleich schenken konnten. 

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Domenico
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Domenico am 19.10.2017 18:47

Irgendwann würde ich nicht mehr in Hogwarts sein und noch wusste ich noch nicht mal was ich dann machen würde. Außerdem würde ich es vermissen, aber vielleicht konnte ich Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe werden oder so. Dann könnte ich trotzdem in Hogwarts sein und es würde mir Spaß machen. Ich konnte es und konnte vielleicht auch noch was lernen. Außerdem war es nicht so gefährlich, denn ich wollte mal Kinder und so und die sollten sich keine Sorgen machen müssen oder Angst haben müssen. Das wollte ich einfach nicht. Natürlich hatte ich auch meine Eltern und trotzdem war Hogwarts mein zweitens Zuhause und ich hatte richtige Freunde. Das war in Slytherin ja leider nicht ganz einfach. Aber vielleicht sollten so Leute wie ich ja beweisen das Slytherin nicht nur böse und schlecht war. 
So in Gedanken bemerkte ich das Mädchen erst überhaupt nicht. Dann sah ich hoch und stand auf. Ich kannte sie nicht und deswegen dachte ich mir bei dem Abstand auch erstmal nichts. Jedenfalls war sie ja anscheinend nett und hübsch. Ich könnte sie natürlich fragen ob sie mit mir hingehen wollte, aber wir kannten uns ja nicht und es wäre etwas direkt. Ich strich mir kurz die Haare. "Ich weiß nicht ob du davon gehört hast, aber es ist eine Halloween Party für alle im Slug-Club und jeder darf jemanden mitbringen. Ich würde ja hingehen, aber alleine ist ja doof. Ich bin übrigens Domenico. Du kannst aber auch einfach Nico sagen", erklärte ich und stellte mich kurz vor. Alle meine Freunde sagten einfach Nico und wir kannten uns zwar noch nicht, aber ich fand sie nett und vielleicht konnten wir uns ja auch kennenlernen. Ich sah sie dann an und lächelte. 

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Athena
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Athena am 19.10.2017 19:22

Das Lernen machte mir zwar Spaß, doch wurde ich dennoch immer müder. Vermutlich weil ich mich zu lange am Stück konzentriert hatte. Eine kleine Macke von mir: Wenn ich mir einmal etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann arbeitete ich daran bis ich es hatte, egal wie viele Stunden dafür drauf gingen und wie viele Pausen ich dadurch ausfallen ließ. Doch ich vergaß die Zeit bei interessanten Themen und für mich gab es so viele Thematiken, die mich wahnsinnig faszinierten. Man musste mir oft nur ein Schlüsselbegriff hinwerfen und ich war direkt Feuer und Flamme dafür alles darüber herauszufinden, was es zu wissen gab. 
Meine Müdigkeit verflüchtigte sich ein wenig, als ich auf den Jungen traf, der sich hinstellte, als er mich bemerkte. Ein Teil von mir wurde direkt nervös, doch ich versicherte mir, dass er mir nichts tun würde. Keiner im Schloss würde mir Leid antun, dem war ich mir sicher, denn die Lehrer waren hier überall und wer sollte sich schon an mir vergreifen? Es tat gut mal wieder auf einen Schüler zu treffen, der mich nicht kannte. Klar, das Schloss war groß und die Schüleranzahl hoch, weshalb es statistisch gesehen nur natürlich ist jeden Tag neue Schüler anzutreffen, denn man konnte unmöglich alle hier kennen. Doch gerade jetzt kam es mir so häufig vor, als ob ich nur immer den gleichen Leuten vor die Füße lief. Darum war ich erleichtert, dass es bei diesem Jungen nicht der Fall war. Für ihn war ich nur irgendein Mädchen und ich konnte so tun als wäre nichts geschehen. Ich war einfach nur Athene, eine Schülerin des Hauses Ravenclaw. 
"Freut mich, Nico. Ich bin Athena. Thena reicht aber auch aus, ist wenigstens eine Silbe weniger", stellte ich mich ihm ebenfalls vor. "Ich bin mir sicher, dass du noch eine passende Begleitung finden wirst. Hast du denn schon ein paar deiner Mitschüler gefragt?", fügte ich hinzu und mein Lächeln wurde eine Spur breiter. Es tat mir leid für ihn, dass er momentan noch dachte alleine hingehen zu müssen. Ich hatte keine Ahnung wie wichtig sowas auf einer Party war, denn ich feierte nicht viel. Größtenteils, weil ich ohnehin nicht auf Partys eingeladen wurde. Klar, als Nachhilfelehrerin war ich gut, doch was den großen Spaß spät am Abend anging... naja, sagen wir es mal so: Ich verbrachte meine Abende meistens vor dem Kamin mit einem Buch in meinem Schoß oder mit Hausaufgaben, die ich vorzog, damit ich mich vor dem Abgabetermin nicht stressen musste. Die beiden Bücher hielt ich fest im Griff, ich brauchte noch immer irgendwas, was ich in den Händen halten konnte, denn ansonsten fühlte ich mich nur unsicher. Dieses Verlangen nach Sicherheit hasste ich an mir selbst, sodass ich dringend daran arbeiten musste es loszuwerden.

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Domenico
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Domenico am 20.10.2017 21:46

Mitschüler fragen war eigentlich keine dumme Idee, aber die die noch aus Slytherin übrig waren sagten sowas wie ich wäre zu lieb, nett, brav und beschützend. Was war denn daran falsch Menschen die man mochte oder sogar liebte zu beschützen? Wenn zum Beispiel mein Vater getötet worden wäre wäre es für mich so ziemlich dass schlimmste. Ich musste einfach jeden beschützen und leider waren die meisten bösen aus Slytherin. Aber sie kannte mich nicht, was bedeutete das ich auch einfach ein anderes Haus nennen könnte. Das war aber auch nicht meine Art. 
Ich wusste noch nicht mal warum ich in diesem Club war, denn ich hatte keine besonderen Fähigkeiten und das ich in Slytherin war konnte es auch nicht sein. Und so oft ging ich auch nicht auf Partys. Wahrscheinlich war es meine Art oder meine Eltern. 
Ich beobachtete das Mädchen ein bisschen. Da steckte bestimmt mehr dahinter und ihr Name war schön, auch wenn ich die Bedeutungen immer nicht wusste. "Freut mich auch und schöner Name. Reicht es wenn ich Slytherin sage? Die meisten haben schon jemanden oder finden mich zu brav, nett, lieb und beschützend. Aber was ist so falsch alle die ich mag und liebe zu beschützen? Aber dafür kannst du ja nichts", erklärte ich lächelnd, da ich merkte dass es ihr leid tat. Vielleicht sollte ich sie doch fragen, bevor sie wieder weg war. Aber wir kannten uns ja schließlich nicht. "In welchem Haus bist du eigentlich?", fragte ich erstmal. Wahrscheinlich nicht Slytherin. Eigentlich ja auch egal, aber ich war trotzdem neugierig und es interessierte mich. Und nebenbei konnte ich weiter überlegen ob ich sie fragen sollte. Mehr als nein sagen konnte sie nicht und sie war hübsch und nett. Eigentlich perfekt

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.10.2017 21:48.

Athena
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Athena am 21.10.2017 12:26

Zuvor hatte mein Herz noch aufgeregt geklopft, weil ich in neuen Situationen inzwischen immer so reagierte. Vermutlich würde sich das legen, sobald auch jeder Teil meines Verstandes nicht immer auf Alarmstufe rot schaltete, wenn ich einem anderen Menschen begegnete. Nebenwirkungen, die sich wohl nur mit viel Geduld und Zeit verflüchtigen würden. Vorerst war ich froh, dass ich immer ruhiger zu werden schien, denn auf mich machte Domenico keinen bedrohlichen Eindruck, eher einen sehr freundlichen. 
"Ich danke dir. Für meinen Fall ist es etwas pompös, aber man kann sich den Namen ja nicht aussuchen", gab ich zurück und behielt mein Lächeln bei. Wenn man bedachte, dass ich ausgerechnet nach einer Göttin benannt worden war, dann verstand man sicher meine Meinung dazu. Jedoch sah ich jeden Tag wie viel Ähnlichkeit ich mit ihr bekam. Ich war strategisch, klug und wusste wie man für sich kämpfte, das bewies ich im Moment vermutlich am besten. "Oh, ich versteh dein Problem. Ich kann nichts falsches an deiner Art sehen. Um ehrlich zu sein finde ich sie sogar gut. Es sollte mehr von deiner Sorte in Slytherin sein", meine Mundwinkel zogen sich noch etwas weiter nach oben und mein Griff um die Bücher entkrampfte sich. Menschen konnte ich sehr schnell durchschauen, auch wenn mir natürlich auch mal Fehler passierten. Daher nahm ich an, dass er die Wahrheit sagte. Ich hatte an sich nichts gegen sein Haus, denn jeder Mensch war anders und ich sah die Leute wie sie wirklich waren und nicht wie ihr Ruf sich entwickelte. Es wäre ja schön blöd, wenn ich was gegen Slytherin hätte, denn ich hatte auch Freunde in diesem Haus.
"Ich bin in Ravenclaw", erklärte ich ihm und aus meiner Stimme konnte man den Stolz hören, denn ich war schon seit dem ersten Abend an sehr sehr stolz auf die Entscheidung des Hutes gewesen. Jeden Tag arbeitete ich daran, dass man mir auch ansah, dass ich ins richtige Haus gesteckt worden war. Es war ganz so als ob ich der ganzen Welt beweisen musste, dass ich schlau, fleißig und talentiert genug war. Jedoch war es nicht gerade einfach im Schatten einer Großmutter zu stehen und den eigenen Eltern total egal zu sein. 

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Domenico
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Domenico am 21.10.2017 19:30

Das sollte sie mal den anderen Slytherins erklären. Meistens versuchte ich ruhig zu bleiben und ohne Beachtung vorbei zu gehen, aber wenn es um meine Freunde und Familie ging wurde ich spätestens richtig wütend und dann reichte es. Oft klappte ruhig bleiben aber, auch wenn lieb und zu nett noch harmlos war. 
"Ich habe noch gar nichts gemacht, außer dass ich deinen Namen wirklich mag. Nein, kann man leider nicht. Aber ich glaube er passt zu dir", sagte ich grinsend. Dafür musste sie sich nicht bedanken. Es war schließlich die Wahrheit. Mein Name war nur etwas lang, deswegen meistens Nico, was auch passte. Ich fand Domenico schon okay. Irgendwie klang es stark und das konnte ich sein, aber ich konnte auch Gefühle zeigen und vertrauen. Passte also ganz gut. 
"Danke. Erklär das mal den anderen Slytherins. Aber vielleicht soll ich auch beweisen das Slytherin nicht nur böse ist. Und zu nett und lieb ist noch harmlos", sagte ich. Leider. Ich konnte gut beobachten und mir eine Meinung bilden. Und bei Athena würde ich denken, sie kümmerte sich um eine andere, auch wenn sie vielleicht auch genug eigene Probleme hatte. Und ich hatte gesehen das ihr Griff um die Bücher sich verkrampft hatte. Doch hoffentlich nicht wegen mir? Ich war ehrlich und würde ihr auch nichts tun. Das würde ich nur machen, wenn es sein musste. Vielleicht konnte ich ja noch ihr Vertrauen gewinnen und sie überzeugen. 
Ravenclaw passte und ich kannte ein paar aus Ravenclaw. Meistens waren sie nett gewesen und Athena war zurecht stolz drauf. "Cool. Das passt glaube ich auch gut zu dir", erwiderte ich und lächelte auch noch ein bisschen mehr. Ich sollte sie fragen. Jetzt oder nie. "Sag mal möchtest du nicht mit mir zu der Party gehen? Ich weiß wir kennen uns noch nicht so wirklich, aber das können wir ja bis dahin noch ändern", fragte ich sie dann doch. Versuchen konnte ich es ja schließlich mal.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.10.2017 19:31.
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