Vergangenheitsplay » 14

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Athena
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Athena am 01.11.2017 11:57

"Dann sind wir wohl beide nicht die übervorsichtigsten Menschen. Wieder eine Gemeinsamkeit", stellte ich breit grinsend fest. Mir wäre es zu langweilig mich vor jeder kleinen Gefahr zu verstecken und immer die Flucht zu ergreifen. Wir lernten hier doch auch wie man sich zur Wehr setzte und wie man Gefahren richtig einschätzte. Dafür war Verteidigung gegen die dunklen Künste doch schließlich da und es wäre verkehrt dieses Wissen zu verdrängen und nicht anzuwenden. Da waren Nico und ich uns wohl ähnlich, was mich insgeheim sehr freute.
"Wenn man sich darauf einlässt und fleißig lernt, dann wird es immer einfacher. Aber ich gebe dir recht, es ist eine große Aufgabe und man kann sich nicht einfach dagegen entscheiden, wenn man diese Gabe schon besitzt. Es wird nur unangenehmer, wenn man es ignoriert oder dagegen arbeitet. Ich hatte Glück, dass meine Großmutter die Gabe bei mir relativ schnell entdeckt hatte und mich noch hatte fördern können. Denn sie hat eine Generation übersprungen, weshalb mir nur meine Großmutter helfen konnte. Jetzt gebe ich einfach mein bestes sie nicht zu enttäuschen und vielleicht irgendwann genauso gut zu werden wie sie", das war mein Ziel und auf meine Ziele arbeitete ich immer hin, egal was sich mir auch in den Weg stellte. Ich war zu diszipliniert und zu zielstrebig um einfach auf dem halben Weg aufzugeben, auch wenn es mal nicht voran ging. Irgendwann war jedes Hindernis überwunden, wenn man nur an sich glaubte und es versuchte.

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Domenico
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Domenico am 31.10.2017 17:28

"Da hast du Recht. Es kann auch Zuhause irgendwas passieren. Ich finde es auch spannend und ich bin neugierig", sagte ich grinsend. Es konnte immer und überall etwas passieren.  Außerdem wollte ich auch gar nicht allem aus dem Weg gehen und neue Sachen ausprobieren. Und ich konnte mich auch wehren und verteidigen. Das war doch schon ziemlich gut. 
Hatte ich also Recht gehabt. Ich würde es wahrscheinlich nicht können und könnte von ihr noch was lernen. "Ich stelle es mir sehr schwer vor. Ich könnte es bestimmt nicht. Da könntest du mir eher noch was beibringen", meinte ich. Man konnte es sich nicht aussuchen und musste es wahrscheinlich akzeptieren. Aber ich könnte es wahrscheinlich noch nicht mal richtig deuten. Ich konnte es mir nur ansatzweise vorstellen, wie schwierig es war.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.10.2017 17:30.

Athena
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Athena am 31.10.2017 10:18

"Ach, alles kann gefährlich sein. Wir können auch hier in Hogwarts sterben. Außerdem ist ein bisschen Gefahr doch spannend", das war eben meine Meinung dazu, denn wer gefährlicher lebte, der lebte auf jeden Fall intensiver. Das sollte jetzt nicht heißen, dass ich mich in jede Gefahr stürzte, doch ich ging auch nicht allem aus dem Weg, nur weil mir eventuell was passieren könnte. Vor allem jetzt nicht mehr. Ich war stark und schlau. Das beides in einer Kombination war doch gar nicht mal so übel. Mein Blick richtete sich auf mein Buch über Wahrsagen und ich nickte auf seine Frage hin.
"Ich besitze das innere Auge. Inzwischen klappt es deutlich besser, aber ein paar Deutungen muss ich noch auswendig lernen. Diese Gabe hört sich vermutlich cooler an als sie ist. Man kann nicht immer steuern was man wann sieht, denn Visionen kommen unvorbereitet und meistens auch in den falschen Momenten", erklärte ich ihm. Es gab nur zwei Meinungen über Wahrsagen. Die einen fanden es cool und die anderen langweilig. Ich konnte mir das nicht aussuchen, denn man besaß die Gabe und musste damit klar kommen oder eben nicht. Früher hatte ich mich sehr dagegen gewehrt, was die Visionen nur schmerzhaft gemacht hatten und mich immer aus dem Konzept brachten. Doch seit ein paar Jahren kam ich damit klar und konnte sogar die eine oder andere Vision richtig deuten.

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Domenico
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Domenico am 30.10.2017 17:03

Das wurde ja immer besser. Ein Mädchen was Drachen mochte. Davon kannte ich echt nicht viele. Meistens kam eher was wie das ist doch gefährlich und sie hätten Angst. Gefährlich war es schon und ich hatte auch Respekt, aber es interessierte mich einfach. "Nicht wirklich zufällig. Ich mag Drachen schon ziemlich lange. Die meisten Mädchen sagen zu gefährlich und sie haben Angst. Du bist die Erste die Drachen mag. Ja, dass ist echt cool"", stellte auch ich grinsend fest. Ich sah mir dann ihre zwei Bücher an. Eins war über Geschichte und eins über Wahrsagen. Das war interessant. "Du hast ja ein Buch über Wahrsagen. Das ist eher selten. Hat es was zu bedeuten?", fragte ich. War ja schon eher ungewöhnlich. 

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Athena
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Athena am 30.10.2017 15:27

Eine meiner Lieblingsthemen war tatsächlich das Lesen. Seit dem ich lesen konnte hatte ich mich gerne in mein Bett verkrochen und war in eine andere Welt eingetaucht. Anfangs waren es normale Geschichten gewesen, denn damals hatte ich noch nicht viel mit dem Wissen anfangen können, was ich heute regelmäßig verschlang.
"Du bist also auch jemand, der sich für Drachen interessiert? Oder war das eher zufällig? Ich muss sagen, dass wir immer mehr gemeinsam haben", stellte ich im Anschluss meiner Frage überrascht und, in der Tat, sehr fröhlich fest. Allgemein mochte ich viele Menschen, aber wenn sie mir auch noch so ähnelten, dann verbrachte ich nur umso lieber meine Zeit mit ihnen. So war es auch in Nicos Gegenwart der Fall. Er schien tatsächlich immer die Wahrheit zu sagen und mir nicht nachzuplappern. Diese Leute erkannte man immer daran, dass sie zuerst nach der anderen Meinung fragten, was total lachhaft war, wenn man vorher schon danach gefragt hatte. Nun ja, das war wohl nur meine eigene bescheidene Meinung, auf die vielleicht nicht viele bauten. Ich selbst trug ja noch zwei Bücher in meinen Armen. Eins über Geschichte und eins der wenigen Exemplare über Wahrsagerei. Man konnte diese Fähigkeit nicht aus den Büchern lernen, doch in manchen standen Bedeutung drin, die ich auswendig lernen musste und einige hilfreiche Tipps waren auch immer gern gesehen.

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Domenico
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Domenico am 29.10.2017 21:50

Auf seine Gefühle vertrauen war oft richtig. Herz und Bauch und dann konnte man nachdenken und Entscheidungen treffen. Zu viel nachdenken war auch nicht gut. 
"Ich habe schon alles mögliche gelesen. Bücher über Drachen, Quidditch, irgendwas wo alles drin stand und richtige Geschichten. Das ist viel", stellte ich grinsend fest. Ich wusste jedenfalls nicht dass viele aus Slytherin lasen, aber wahrscheinlich würden sie es mir auch nicht sagen. Ich hatte meine Meinung und man konnte gerne friedlich darüber diskutieren, aber es brauchte schon gute Argumente damit ich meine Meinung änderte. Ich konnte doch nicht immer meine Meinung ändern, nur weil jemand es anders sah. Ich war ehrlich und stand zu meiner Meinung. 

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Athena
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Athena am 29.10.2017 14:08

Enttäuschungen gehörten zum Leben und doch trafen sie mich immer wieder und hinterließen tiefe Wunden, vor allem wenn es Menschen betraf, die ich gern hatte und die ich wohl falsch eingeschätzt hatte. Dennoch vertraute ich weiterhin auf meine Gefühle, denn mein Bauchgefühl irrte sich seltener als mein Verstand. Dieser war hauptsächlich dafür da um strategische Entscheidungen zu treffen oder möglichst viel Wissen in sich aufzusaugen. Ich war froh darüber Nico über den Weg gelaufen zu sein, denn so dachte ich für diesen Moment nicht mehr groß über das Lernen oder meine Probleme nach. 
"Liest du zur Zeit denn etwas? Ich hab schon sämtliche Bücher in der Bibliothek durch und auch aus Flourish und Blotts hab ich die meisten schon gelesen", erzählte ich ihm. Nun hatte er meine Neugier auf ihn nur noch angestachelt, denn ich traf nicht auf viele Leute, die auch gerne lasen. Vor allem aus dem Hause Slytherin war das ja nicht häufig zu hören. Aber vielleicht gab es ja dort mehr Bücherratten als angenommen, denn manche gaben es womöglich nur nicht zu. Wer viel las, der war eindeutig wortgewandter und ich hatte festgestellt, dass ich mit solchen Leuten besser reden konnte, auch tiefgründiger, da sie ihre eigene Meinung hatten und sie auch vertraten. Am wenigsten konnte ich die Menschen leiden, die sich immer verbogen und sich nach anderen richteten, als seien sie keine eigenständig denkenden Lebewesen, sondern lediglich Mitläufer. Diese einzuschätzen viel mir grundsätzlich auch immer am schwersten, da sie jeden Tag ihre Meinung änderten, nur weil jemand ankam, der etwas anderes als interessant und angemessen ansah.

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Domenico
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Domenico am 28.10.2017 16:51

Manchmal war es auch eindeutig besser sich von Leuten fernzuhalten. Wer wusste schon was manche wollten. Vielleicht nur mein Vertrauen gewinnen oder so. Und böse Menschen konnten das gut und hatten oft zwei Seiten. Manchmal wartete ich erst ab, aber wenn es eindeutig war oder ich es nicht einschätzen konnte ging ich den Leuten lieber aus dem Weg. Schon alleine um Freunde und meine Familie nicht zu gefährden. Mit Athena verging die Zeit wirklich schnell und es gab nicht so viel wo das auch so war. Lesen und Quidditch. Und vielleicht auch beim lernen, wenn es mich wirklich interessierte. Das war auf jeden Fall gut. 
"Ich auch", sagte ich lachend. Lügen war eigentlich nicht meine Stärke, aber ich würde es versuchen. Vielleicht würden sie mir ja wirklich glauben. So typisch Slytherin war ich schließlich überhaupt nicht. Eher so Gryffindor oder Ravenclaw. Und bei Hufflepuff könnte es eigentlich auch funktionieren. Mal sehen. 
"Ja, ich lese gerne", antwortete ich. Für Jungs nicht wirklich typisch. Aber man konnte träumen, entspannen und war in seiner eigenen kleinen Welt und lernen konnte man auch wirklich viel. 

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Athena
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Athena am 28.10.2017 14:16

Meistens hielt ich mich von Leuten fern, die ich nicht gut genug einschätzen konnte, denn dann wusste ich auch nicht was eventuell auf mich zukommen konnte. Vielleicht lag es an meiner Gabe oder an etwas anderem, jedenfalls wollte ich nie unvorbereitet in eine Situation hinein, auch wenn es manchmal aufregender war, wenn man nicht vorher über alle Ausgänge nachgedacht hatte. Doch es gab mir ein Stück Sicherheit, wenn ich auf alles vorbereitet war und meine Freunde kannte ich in- und auswendig, sodass ich selten in Situationen geriet, die ich nicht parieren konnte. So war es auch schön mich einfach in aller Ruhe mit Domenico zu unterhalten. Es schien ganz so als verging die Zeit und ich merkte nichts davon. Irgendwie erinnerte mich das ans Lernen, denn ich konnte mich stundenlang auf ein Thema konzentrieren und war dann jedes Mal überrascht wie spät es auf einmal war. Dass es bei meinem Gesprächspartner ebenfalls der Fall war, war ein gutes Zeichen. Ein sehr gutes sogar.
"Dann bin ich ja jetzt schon mehr als gespannt", gab ich lachend zu und fand mich selbst gerade amüsierend, denn eigentlich steckte ich meine Nase nie in fremde Angelegenheiten, doch gerade jetzt interessierte es mich wie die anderen Nicos 'Lüge' dann wohl aufnahmen und ob sie ihm wirklich glaubten. Im Prinzip konnte man nicht von jedem direkt sehen aus welchem Haus er kam, es sei denn sie waren so klischeehaft, dass es einem förmlich ins Gesicht sprang.
"Sag bloß du liest gerne?", fragte ich auf seine Andeutung hin sofort. Bücher waren ein toller Zufluchtsort. Sie waren geduldig, liefen nicht weg und vertrieben Kummer und Sorgen. Zudem konnte man aus ihnen viel lernen und das waren nur ein paar der Vorteile, die Bücher an sich hatten.

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Domenico
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 14

von Domenico am 27.10.2017 22:05

Wenn jemand einem nichts erzählen wollte und derjenige einen nicht an sich ranlassen wollte konnte man ihn auch nicht einschätzen. Manche konnten auch wirklich gut Gedanken und Gefühle verbergen. "Ich bin mir bei dir auch ziemlich sicher", erwiderte ich lächelnd. Bis jetzt waren es auch nur höchstens zwei bei denen ich mir nicht ganz sicher war. 
"Ja, ich werde dir alles bis ins kleinste Detail erzählen", versprach ich grinsend. Sie hatte die Warnung zwar nicht ernst gemeint, aber ich wollte es mir trotzdem nicht mit ihr verscherzen. 
"Das war nur ehrlich", denn komischerweise fühlte ich mich auch wohl. Locker und entspannt. Vielleicht weil sie einfach nett war und keine Vorurteile hatte. 
"Lesen ist auch gut. Tanzen aber auch. Dann ändern wir es eben jetzt", ihre Freundin konnte ja helfen und sich freuen, obwohl ich ja selbst nicht so genau wusste wie ich das gemacht hatte. Aber ich freute mich jetzt schon.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.10.2017 22:06.
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