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Quib
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 11
von Quib am 01.03.2018 17:42Quib war zwar müde, weil er die letzte Nacht nicht so richtig durch geschlafen hatte aber das hielt ihn nicht davon ab, aufgedreht und quirlig wie immer durch die gegend zu hüpfen als hätte er eines seiner Zaubertrank Experimente getrunken. Eigentlich ein Wunder dass er noch frei rumlaufen durfte und Hufflepuff wegen ihm nicht schon im Hauspunkte Minus feststeckte, aber besser er beschrie den Teufel nicht, wer wusste schon was am Ende noch dabei rauskam. Er hatte sich eine Feuerwhiskey Flasche stibitzt und wartete im Gemeinschaftsraum auf seinen besten Freund: Lake. Seine bessere Hälfte und gelegentlich auch sein Teilzeitkopfkissen. Dass er blonde, eher ruhige Junge mit ihm klar kam, war ihm ein Rätsel aber es freute ihn jeden Tag aufs neue. Als er den anderen sah und seinen Namen hörte, warf er übermütig die Arme über den Kopf, inklusive Flasche die nur Haarscharf der Deckenlampe entkommen war. Quib wurde langsam irgendwie echt zu groß, für so einen kleinen Tollpatsch. ''Lakeyboy.'' er erfand jedes mal einen neueren und noch bescheuerteren Spitznamen für seinen Lieblingsse, das war mittlerweile wohl Standart und bei Lakes besorgten Worten nickte er nur Stolz grinsend. ''Wir müssen doch unserem Ruf treu bleiben!" erwiderte er schlicht und kam auf Lake zu um ihm die Feuerwhiskeyfreie Hand auf die Schultern zu legen. ''Ist alles okay bei dir? Du siehst total kaputt aus und ich hab dich kaum gesehen die letzte Zeit?''
Re: Zukunftsplay » 11
von Lake am 01.03.2018 17:07Futureplay zwischen Quib & Lake ♥ "Brother from another brother".
Die Tage nach Valentinstag und nach der Entführung von den DC (...)
Lake udn Cora sind Valentinstag zusammen gekommen und zusammen mit Jace rettet Lake Alena, seine beste Freundin aus den Fängen der todesser.
Etwas Ruhe ist wieder eingekehrt, doch endlich hat Lake Zeit für Quib.
Es ist nicht so viel los im Gemeinschaftsraum der Hufflepuffs und so ist es ein perfekter Ort um mal in Ruhe zu reden...oder den Raum auseinander zu nehmen?! ...
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Ich kam gerade aus dem Jungenschlafsaal, ich war etwas gerädert, hatte wenig Schlaf abbekommen, dabei lief es doch mal endlich wieder gut ! Alena war wieder frei und ich,...ich hatte eine Freundin. Doch in all dem Stress habe ich es nicht geschafft Quib das zu erzählen. Wobei er mir ja eh alles meistens aus der Nase ziehen muss. Ich prahle nicht rum, keines falls, auch nicht bei so einem tollen Mädchen wie Cora.
Aber er kennt mich, er wird sehen,dass mich etwas beschäftigt.
Über die Sache mit Ally wollte ich nicht reden, es tut irgendwie dennoch weh, noch immer macht mich die Trennung von ihr fertig, vor allem, wnen ich sie jetzt so mit Jace sah, aber hey ! Moment, ich habe doch Cora!
Als ich schon mit diesne wirren Gedanken lief spürte ich einen Blick auf mir. Einen grinsenden Blick, ein Strahlen in dne Augen, eine so warme Aura kam nun im Raum auf und irgendwie ahnte ich, dass dieser Samstag eine verrückte Wendung machen wird.
"Quib",einerseits grinste ich, anderseits hatte ich eine böse Vorahnung als ich meinen besten freund unten stehen sah mit einer kleinen Flasche feuwewhiskey in der Hand stand er inmitten des Gemeinschaftsraumes.
"Du weißt was beim letzten Mal passiert ist...", begann ich, wobei ich froh war ihn endlich mal zu sehen.

Teagan
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 11
von Teagan am 24.02.2018 00:32Sie ließ sich mit ihrer Antwort wieder mal ziemlich Zeit, was mich nervös machte. Dennoch fuhr ich damit fort, ihr die Haare zu bürsten. Doch während Merle dann endlich begann zu sprechen, ließ ich meine Hände samt der Bürste sinken. "Oh.." brachte ich hervor und schluckte für einen Moment, bevor ich lächelte. "Ja, das Bett ist der Wahnsinn, nicht?" fragte ich und legte dann die Bürste zurück an ihren Platz.
"Also....Naja ich muss dann jetzt los. Du kannst gerne noch hierbleiben wenn du magst. Aberich hab noch Unterrichts zeug zu erledigen..." sagte ich entschuldigend und verschwand dann erst einmal ins Badezimmer wo mein Umhang schon bereit lag. Im Jogginganzug würde ich ja nicht nach draußen gehen. Das schickte sich nicht.
Ich steckte meine Haare rasch nach oben und ging dann wieder ins Hauptzimmer. Ich nahm meine Tasche und den leeren Teller und ging zur Tür. Dann zögerte ich einen Moment, die Finger schon an der Klinke. "Ich hoffe bei dir wird schnell wieder alles einfacher. Du kannst aber gerne immer wieder herkommen." sagte ich schnell und vielleicht etwas leise. Dann drehte ich mich herum und ging aus dem Zimmer. Ich steuerte das Lehrerzimmer an und versuchte unberührt von dem zu wirken, was Merle gerade gesagt hatte. Ich bezweifelte langsam, dass wir uns irgendwann wieder anfreunden würden. Ich sollte mich vielleicht damit abfinden, dass es nie wieder so wie früher sein würde...
--> Tea out :)
Re: Zukunftsplay » 11
von Merle am 19.02.2018 21:54Tea kämpfte sich durch meine Haare und schien ziemlich...einerseits nachdenklich und andererseits verstimmt zu sein. Das verstimmt führte ich mal auf meine Haare zurück, die mir die letzte Nacht wohl sehr übel nahmen. Ich erahnte auch, worüber sie nachdachte. Wie sollte man auch nicht darüber nachdenken, was passiert war, wenn die kleine Schwester verheult in seinem Bett auftauchte? Vor allem, wenn sie seit Jahren nur das nötigste mit ihr zu tun gehabt hatte... Ich ließ mich leicht gegen sie sinken, entspannte mich etwas. Ich liebte es, wenn sich jemand um meine Haare kümmerte.
Als sie mich fragte, warum ich denn hier war, knirschte ich mit den Zähnen. Was sollte ich darauf nur antworten? Wenn es nach meinem Herzen ging, würde ich mich jetzt in ihre Arme werfen und einfach nur weinen und warten, bis der Schmerz vergeht. Gerade jetzt, obwohl ich genau vor ihr saß, vermisste ich sie fürchterlich. Das tat ich erstaunlich oft. Die einzige Person, der ich es bisher erzählt hatte, war Isis. Naja, sie hatte mich angesehen, nachdem ich mich wieder einmal fürchterlich über meine Schwester aufgeregt hatte, und einfach gesagt 'Sie fehlt dir oder? Die Schwester, die du hattest, bevor das alles geschehen ist?' Und sie hatte recht. Ich vermisste meine Schwester, die ich angehimmelt hatte, die alles für mich gewesen war. Ich sah Tea im Spiegel an. Aber das war sie nicht. Nicht mehr. Diese Person, die geschworen hatte mir den Rücken zu decken, war mir in selbigen gefallen und hatte mich verraten. Es war, als hätte ich am Boden gelegen und sie wäre gegangen und hätte obendrein noch das Licht ausgemacht. Ich hatte damals nicht nur meine Eltern verloren, sondern durch Teagans Verrat auch noch all meine Geschwister, sie eingeschlossen.
Ich sah sie wieder indirekt durch den Spiegel an, da ich ihr ja noch eine Antwort schuldig war. Ich wusste, dass das nicht wirklich schön war, aber es war die Wahrheit. "Ich musste schnell weg..." ich schluckte. "...und in meinem Gemeintschaftsraum war ich nicht....hm. Sicher. Und ungestört. Und du bist ja selten hier und ich wollte dich eigentlich auch nicht stören und wieder verschwunden sein, bevor du kommst...aber dein Bett war so weich und es hat so vertraut gerochen, da bin ich einfach eingeschlafen." Indirekt hatte ich ihr ja gerade gestanden, dass ich mich in ihrem Zimmer sicherer fühlte, als in meinem, aber das war ja schon immer so gewesen....
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Teagan
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 11
von Teagan am 19.02.2018 20:21Merle ließ mich gewehren und setzte sich glücklicherwiese auf einen Stuhl nieder. Sie war mittlerweile beinahe so groß wie ich es war. Ich stellte mich direkt hinter sie und begann mich dann an die Arbeit zu machen. Ich wollte ihr gerne sagen, sie solle ihre Haare vielleicht mal mit einer Spühlung verwöhnen. Aber das war jetzt wohl nicht ganz angebracht. Mir gefiel die Arbeit mit den Händen und der Bürste. Ich konnte dabei ganz in Ruhe meine Gedanken ordnen. Dennoch kam ich auch dann nicht darauf warum Merle jetzt zu mir gekommen war.
Während ich immer noch ihre Haare bürstete, sah ich in den Spiegel und dadurch Merle ins Gesicht. "Warum bist du hier?" fragte ich sie schließlich sanft. "Ich meine, du kannst gerne immer herkommen, aber das kommt so überraschend..." fügte ich hinzu und biss mir für einen Moment auf die Unterlippe.
Sie war hier aber bisher kamen weder herzliche Worte noch Gesten. Irgendwie hatte ich das Gefühl, sie wollte gar nicht wirklich hier sein. Zumindest nicht bei mir.
Re: Zukunftsplay » 11
von Merle am 15.02.2018 12:12Glücklicherweise ließ sich mein Gesicht leicht säubern, aber meine Augen waren immer noch rot und taten sogar etwas weh. Auch sonst sah ich nicht sonderlich gut aus. Meine Augen waren ausdrucks- und glanzlos und wenn ich die Mundwinkel anhob, war es wie eine steife Maske, die man dazu zwingen wollte zu lächeln. Von meinen Haaren wollte ich gar nicht erst anfangen. Ich hatte vergessen sie zusammen zu binden, weswegen sie jetzt verfilzt und zerstrubbelt an meinem Kopf hingen. Wütend sah ich mein Spiegelbild an. Und selbst so wirkte ich noch anziehend auf andere Leute- nicht wirklich meinetwegen, sonder wegen meiner Gene. Warum musste auch ausgerechnet ich diese blöden Gene bekommen?! Hätte ich nicht einfach ganz normal sein können?! Plötzlich musste ich in Frage stellen, dass mich wirklich jemand mochte- also wirklich mich und nicht mich die Teilveela.
Erneut sammelten sich Tränen in meinen Augen und ein salziger Geschmack machte sich in meinem Mund breit, als ich versuchte diese herunterzuschlucken. Tea hatte mich bis jetzt noch nicht darauf angesprochen- obwohl ich aussah wie eine Vogelscheuche- aber wenn ich jetzt wieder anfangen würde zu heulen, wusste ich nicht, was dann passieren würde.
Ich war so abgelenkt gewesen, dass ich gar nicht mitbekommen hatte, dass Tea hinter mich getreten war und als sie mich ansprach, zuckte ich zusammen. Hm...wenn sie sich um das Chaos auf meinem Kopf kümmerte, musste ich es nicht tun... Ich seufzte leise und setzte mich auf den Stuhl, damit sie besser an meine Haare kam und murmelte ein leises "Nicht ziepen." Meine Stimme hörte sich immer noch grässlich an. Als wäre jemand mit Schleifpapier- so ein Ding aus der Muggelwelt für die mein Vater sich interessiert hatte- über meine Stimmbänder gefahren.
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Teagan
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 11
von Teagan am 14.02.2018 23:07Wenigstens hatte Merle ihren großen Hunger noch nicht verloren. Bei ihr schlugen Sorgen wohl nicht so auf den Magen wie bei mir. Das war gut, wirklich gut. Obwohl ich mich immer fragte ob wir noch eine Gemeinsamkeit teilten, bis auf unsere Vorliebe für Erdbeertrörtchen.
Als sie aß, wandte ich den Blick ab. Ich wollte nicht, dass Merle sich unwohl fühlte. Das Schweigen zwischen uns belastete mich sehr, doch ich wusste auch nicht was ich sagen sollte. Ich schluckte und sah dann mener kleinen Schwester zu wie sie ihre verschmierte Schminke entfernte. Ich biss mir auf die Unterlippe und sah ihr für einen Moment dabei zu. Schließlich stand ich auf, nahm von meinem Schreibtisch meine Haarbürste und stellte mich hinter Merle.
"Darf ich?" fragte ich zaghaft und hob die Bürste an. Unsere Haare waren uns sehr ähnlich. Ziemlich dick und wild, wenn man es nicht zähmte. Als ich noch auf die Muggelschule gegangen war, hatte Mom mir jeden morgen eine neue Frisur gemacht. Am liebsten hatte ich die eleganten Flechtfrisuren gehabt. Irgendwo zwischen meinen Sachen befand sich sicher noch meine alte Kinderhaarbürste mit dem Froschkönig und der Prinzessin darauf. Die Qualität war miserabel und hatte meine Haare nur immer elektrisch aufgeladen, doch ich hatte sie vergöttert. Dad hatte sie mir mal mitgebracht, als er in der Muggelwelt eingekauft hatte.
Re: Zukunftsplay » 11
von Merle am 13.02.2018 22:25Insgeheim hatte ich ja gehofft, dass der Tag schon fast um war und ich den Unterricht- in dem ich möglicherweise auf Castor treffen würde- verschlafen hatte. Ich bezweifelte, dass ich es schaffen würde, mich an Teagan vorbeischummeln zu können. Aber ich KONNTE nicht auf Castor treffen. Als ich an den gestrigen Tag dachte, fühlte es sich an, als würde mir das Herz noch einmal brechen.
Meine Schwester setzte sich zu mir und brachte glücklicherweise die göttlich riechenden Erdbeertörtchen mit. Mir entging nicht, was sie trug und wie ähnlich sie Mom sah.
Ich schluckte schwer, setzte mich auf und griff unwillkürlich an mein Medaillon. Ich hätte es einmal vor vielen Jahren geöffnet. Auf der einen Seite war ein Bild meiner älteren Geschwister und Dad und auf der anderen Seite waren Mom und Tea, die mich in der Mitte fest umschlungen halten. Ich war weinend zusammengebrochen, weswegen ich mir geschworen hatte, es nie wieder aufzumachen. Mit dem Daumen strich ich die Gravur nach. ‚My Everything‘ stand dort in geschwungener Schrift. Mir war klar, warum Mom es zurückgelassen hatte. Ihr war die Gefahr bewusst gewesen und sie versuchte uns zu schützen. Wenn ihr etwas geschah, sollte keiner wissen, dass sie eine Familie hatte, der man etwas antun könnte. Erneut schluckte ich und griff dann nach dem Törtchen. Ich verspeiste es so schnell, dass ich sehr erleichtert war, als Teagan mir auch ihres anbot. Aber auch das war recht schnell vernichtet. Erdbeeren waren einfach das beste. Wie könnte man denen nur widerstehen?
Das Schweigen zwischen uns war unangenehm. Ich dachte eigentlich, ich würde wieder verschwunden sein, bevor es zu so einer Situation kam. Aber sie hatte mich anscheinend schlafen lassen. Einerseits war das sehr...lieb, andererseits wusste jetzt keiner von uns, was wir mit dem jeweils anderen anfangen sollten. Erneut nestelte ich an meiner Kette herum. Mom hätte dieses Etwas zwischen uns gehasst. Aber Mom war nicht da und Tea hatte nicht nur mich verraten, sondern auch sie, als sie dem Orden alles nachsah. Aber ich konnte sie gerade nicht dafür hassen. Ich war einfach zu erschöpft. Meine eigenen Gefühle brachten mich um. Ich stand auf und ging schnell zu ihrem Spiegel, mopste mir ein Tuch und begann mein Gesicht von den Spuren des letzten Tages zu befreien. Ich sah grauenvoll aus!
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Teagan
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 11
von Teagan am 13.02.2018 16:52Selbst von meinem Scheibtisch aus, vernahm ich das Magenknurren von Merle und blickte hoch. Wenige Sekunden später, begann sie dann sogar zu reden. Ein Wunder. Ich wusste nicht wann wir das letzte Mal miteinander gesprochen hatten. Naja ausgenommen vom Unterricht. Ich stand auf und setzte mich sanft zu ihr. Mittlerweile hatte ich einen alten Jogginganzug von Mom an, der mir viel zu groß und teilweise schon von Motten zerfressen war. Aber ich liebte diesen Anzug mehr als alles andere was sie hinterlassen hatte.
"Es ist noch sehr früh, die anderen Schüler dürften jetzt gerade erst zum Frühstück in die Große Halle gehen." antwortete ich und schob ihr dann den Teller mit dem Erdbeertörtchen zu. Ich hoffte, dass sie die immer noch gerne mochte.
Ich zog meine Füße mit auf mein Bett und setzte mich in den Schneidersitz. Ich wusste nicht recht was ich sagen sollte. Für ein 'Guten Morgen' war es zu spät, das brachte man im Allgemeinen am Anfang einer Konversation. Ein 'wie gehts dir' verkniff ich mir ebenfalls. Offensichtlich ging es Merle nicht besonders gut. Nur wusste ich nicht, ob ich dazu befugt war nachzufragen.
"Wenn du magst, kannst du auch noch mein Törtchen haben." bot ich ihr also an. Ich hatte morgens kaum hunger. Abends eigentlich auch nicht. Ich achtete darauf, dass ich genug aß, beziehungsweise taten das meine lieben Kollegen auch, nur zur Sicherheit.
Re: Zukunftsplay » 11
von Merle am 10.02.2018 21:27Mir war sehr warm. Das Licht schien sich einen Weg durch meine geschlossenen Lider suchen zu wollen. Ich wollte blinzeln, aber es war einfach zu schwer. Ich wollte nicht aufstehen. Ich konnte spüren, dass da etwas war, das nach meiner Aufmerksamkeit verlangte. Ich versuchte mir die letzten Stunden ins Gedächtnis zu rufen. Vorerst erfolglos, aber als die Erinnerung dann langsam durchsickerten, wünschte ich mir meine Unwissenheit zurück. Castor. Der Kuss. Der Streit. Der Schmerz. Es traf mich mit voller Wucht und trotzdem versuchte ich mich weiter zu erinnern. Ich war zu Tea gerannt. Der erste erreichbare Ort, an dem ich mich wirklich sicher fühlen konnte. Ich erinnerte mich daran, dass Cas mir nachgelaufen war, dass ich mich in Teas Zimmer verschanzt hatte und dann irgendwann in ihr Bett gegangen war um mich in den Schlaf zu weinen. Ich erinnerte mich, an verworrene, unruhige Träume und daran, dass mich plötzlich ein merkwürdig bekanntes und tiefes Gefühl der Sicherheit ergriffen hatte. Die Träume waren zwar nicht verschwunden, aber ich hatte mich beschützt gefühlt und fähig, mich dem zu stellen. Ich überlegte weiter. Das Licht war mit ziemlicher Sicherheit Sonnenlicht, also war die Nacht vorbei. Wo war meine Schwester? War sie da gewesen? War sie hier und hatte mich nicht rausgeworfen? Die Erkenntnis traf mich unvorbereitet. Diese vertraute Sicherheit kannte ich natürlich! So war es schon immer gewesen, wenn ich vor vielen Jahren zu Tea ins Bett gekommen war, weil ich in meinem nicht schlafen konnte. Aber war das möglich? Hatte sie mich einfach bei sich schlafen lassen, als wäre ich wieder ein kleines sechs jährigem Mädchen, dass von Alpträumen heimgesucht wurde?
Ich lauschte angestrengt und hörte tatsächlich eine ruhigen Atem. Das würde seltsam werden. Vielleicht sollte ich einfach weiterhin so tun, als würde ich schlafen und erst aufstehen, wenn sie weg war...
Und dann konnte ich es riechen. Erdbeeren und Kakao. Mein Magen knurrte verräterisch und ich blinzelte vorsichtig. Jetzt war es sowieso egal. Mein Magen hatte mich schon bloßgestellt und meine Schwester würde wissen, was ich hier abzog. Sie hatte mir solcherlei Theater noch nie abgekauft. Ich seufzte. „Wie spät ist es?“ fragte ich dann. Meine Stimme war rau und kratzig. Und meine Augen taten zu sehr weh um sie geöffnet zu lassen, also hab ich es auf und hielt sie geschlossen.
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Antworten

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