Zukunftsplay » 11

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Ida

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Hogwarts [ehem.] Slytherin Abgeschlossen Unbekannt Gut Arbeit in der Muggelwelt Fan Diva Frei

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Re: Zukunftsplay » 11

von Ida am 23.08.2018 18:39

Obwohl ich gesgat hatte, dass ich keine Antwort erwartete, wartete ich dennoch. Ich hoffte zumindest darauf, obwohl ich nach der langen Gesprächspause nicht mehr damit rechnete. Ich biss mir auf die Unterlippe und betrachtete mein Spiegelbild. In kürze würde ich schon wieder hergestellt werden und dann würde man nichts mehr von der Müdigkeit erkennen. Ich dachte kurz an Ilian und dass er vermutlich gerade die Große Halle nach dem Frühstück verlassen würde. Frühstück. Mein Magen rumorte leise. An manchen Tagen lockte mich nur der Gedanke an ein gutes Frühstück aus dem Bett. Vor allem wenn Matt es zubereitete.
Ich sah hoch zu dem Angestellten, als er schließlich doch sprach. Ein kurzes Lächeln huschte über mein Gesicht und unsere Blicke trafen sich kurz. Wow. Ich hielt einen Moment inne. Mein Mund öffnete sich verblüfft, aber er hatte sich schon wieder abgewandt. Dieser Typ sah Matti gruselig ähnlich. "Danke." hauchte ich noch, als er auch schon das Zimmer verließ um mir Kaffee zu holen. Oh wow. Das war unheimlich. Gab es tatsächlich so etwas wie Doppelgänger? Also es gab schon markante Unterschiede, aber die Mimik und viele Ähnlichkeiten waren trotzdem da. Und dann die Augen...
Ein wenig grüblerisch sah ich in meine eigenen Augen. Ich wurde verrückt. Vielleicht lag das an dem Schlafmangel. Ich presste die Lippen aufeinander und bereitete mich weiter vor. Ich würde diesen Umstand fürs Erst einfach übergehen. Da war sicher nichts dabei.
Mit den Lippen an der Kaffeetasse, huschten meine Augen zu dem Typ, als er erneut zu sprechen begann. Irgendwie mochte ich es, dass er jetzt zum Du wechselte. Ich fand das immer sehr viel persönlicher. Ich nickte bei seinen Worten. Das wäre mir auch eigentlich viel lieber als dieser bittere Kaffee. Vielleicht sollte ich das einfachmal umsetzen. Vielleicht fragte ich Matt ob er mir ein bisschen von seinem Gebäck zukommen lassen könnte. Das Aussehen des Angestellten lenkte mich erneut ab und ich verpasste es schon wieder zu antworten. Er war erneut einfach fort. Ich blieb zurück und war alles andere als konzentriert dabei. Mir ließ das keine Ruhe. Ich drehte meinen Ring am Finger und fuhr die verschlungenen Ranken und die Steinchen nach. Das tat ich immer wenn mich etwas beschäftigte in letzter Zeit. Ich erinnerte mich daran, dass das Wichtigste in meinem Leben Ilian war und solange das stimmte, war alles andere halb so schlimm.
Kurzentschlossen stand ich auf und wollte dem Jungen folgen. "Hey, warte mal!" rief ich gerade, als dann aber schon das Team hereinkam. Zu spät. Ich würde mich noch gedulden müssen.
Als sie mir jedoch Ballettschuhe in die Hand drückten, war alles andere eh vergessen. In diesem Shooting würde ich über die Maßen brilliant sein. Und das war ich dann auch.
Einige Stunden später, meine Wangen waren rosig und ich trug ein Lächeln auf den Lippen, verließ ich das Gelände. Beim Kiosk nebenan wollte ich mir so etwas wie Fish and Chips holen. Irgendwas deftiges. Ich starb gleich vor Hunger. Danach würde ich vermutlich in mein Hotelzimmer gehen und mich den ganzen Abend davon abhalten zu Ilian zu apparieren. Aber nach Hogwarts würde ich eh nicht so ohne weiteres hereinkommen. Also würde ich nur einen ewig langen Brief verfassen.
Als alle Anderen ebenfalls das Gelände des Studios verließen, hielt ich automatisch ausschau nach einem ganz bestimmten Gesicht.

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Cody

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Re: Zukunftsplay » 11

von Cody am 23.08.2018 13:18

Einen Moment lang fragte ich mich, ob es wohl eine Art Test von ihr war, mich danach zu fragen. Ich hatte schon oft genug von irgendwelchen Berühmtheiten gehört, die die Loyalität ihrer Mitarbeiter prüften und sie sofort entließen, wenn ihnen etwas nicht passte. Allerdings ruderte sie sofort wieder zurück, als ich grade etwas dazu sagen wollte. 
Hm, vielleicht war das ja doch kein Test. Sie wirkte lediglich verunsichert. Vielleicht war das alles hier ja genauso neu für sie wie für mich? Allerdings hatten wir beide garantiert unterschiedliche Ziele vor Augen ... 
"Ich kenne mich zwar nicht wirklich mit den ganzen Fotoshootings aus, aber ich finde, dass sie Ergebnisse sich wirklich sehen lassen können." Für einen kurzen Moment sah ich ihr in die Augen und lächelte leicht.
Die plötzliche Umarmung überraschte mich ziemlich. Wie erstarrt stand ich da und wusste nicht recht, ob ich die Umarmung über mich ergehen lassen oder sie besser wegschieben sollte. Offenbar hatte ich zu lange überlegt, denn die Umarmung war schon wieder vorbei, bevor ich irgendwie reagierte. "Gern geschehen", nuschelte ich in meinen nicht vorhandenen Bart. Was tat ich hier nur? Ich lauerte dieser armen Frau auf, um ihr Verhalten zu beobachten, dabei wusste ich nicht einmal ob an meiner Theorie etwas dran war. Sie bestätigte allerdings die Vermutung, dass sie noch relativ neu in diesem Job war. Ich nickte verständnisvoll und trat einen Schritt näher an den Spiegel. Von nahem sprang mir auf einmal der funkelnde Ring an ihrem Finger ins Auge. Hm, ob der wohl nur Schmuck für die nächsten Fotos war? Oder hatte er etwa eine ganz andere Bedeutung?
"Wenn ich dir einen Tipp geben darf ...", begann ich und schmunzelte leicht, als ich zum Du wechselte. "Egal was die Leute sagen, Kaffee hilft nicht dabei, den Tag zu überstehen. Der sorgt eher für Selbstzweifel und wühlt dich von innen ganz auf, deshalb ... würde ich dir vielleicht lieber einen Tee empfehlen. Und Obst oder sowas. Damit brauchst du zumindest nicht literweise Koffein, um dich auf den Beinen zu halten." 
Ich sah sie im Spiegel an. Die Ähnlichkeit war immernoch verblüffend, aber bis auf die Augen hatten wir kaum etwas auffälliges gemein. Vielleicht die Wangenknochen und die Form des Kinns, aber da war ich mir schon nicht mehr sicher, ob das nicht vielleicht einfach nur Wunschdenken meinerseits war. Ich presste die Lippen zusammen und drehte mich wieder zur Tür. "Einen schönen Tag noch, Miss Croft", verabschiedete ich mich schnell. Sie würde ohnehin gleich für das nächste Photoshooting abgeholt werden, und wenn ich in ihrer Garderobe erwischt würde, ohne jeglichen Grund, würde ich einen Haufen Ärger bekommen.

  

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Ida

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Re: Zukunftsplay » 11

von Ida am 23.08.2018 02:54

Es irritierte mich ein wenig, dass er mich nie direkt ansah. Aber vielleicht war er ja schüchtern oder wollte nicht aufdringlich sein. Ich zögerte einen Moment. "Dann finden Sie, Ich mache einen guten Job?" Fragte ich, bevor ich es aufhalten konnte. Ich fühlte mich tatsächlich sehr oft albern und die Kritik ging mir ans Herz, obwohl das sonst nicht so war. Vermutlich weil ich das hier so gerne wollte und darin gut sein. Ich könnte doch sonst nichts. "Entschuldigung, vergessen Sie das bitte." Fügte ich dann schnell hinzu bevor er etwas erwidern konnte. Das war alles anďere als professionell.
Ich seufzte erfreut auf und schlug die Hände zusammen. "Danke dir!" Rief ich ihm noch hinterher, Aber er war schon verschwunden. Ich widmete mich den Kleidern für heute und las die Notiz. Meine Neugierde würde definitiv geweckt. Es ging ums tanzen. Ballett. Meine Augen strahlten. Rein aus Gewohnheit begann ich schon meine Gelenke aufzuwärmen und probierte einige der Kleidungsstücke an. 
Als nach ein paar Minuten der liebe Typ wiederkam, konnte ich nicht anders als aufzustehen und ihn schwungvoll zu umarmen. "Danke wirklich! Das ist alles noch so neu für mich, keine Ahnung ob ich irgendwelche Regeln breche oder überhaupt gut bin oder warum ich dir das überhaupt erzähle." Ich musste lächeln und setzte mich wieder hin um einen kräftigen Schluck Kaffee hinunterzustürzen. Ich verzog das Gesicht. Ich hatte mich noch nicht an diese Art von Frühstück gewöhnt, aber so war das eben jetzt. Essen könnte ich auch nach dem Shooting noch genug. 

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Cody

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Re: Zukunftsplay » 11

von Cody am 23.08.2018 02:16

Als ich ihre Stimme erneut hinter mir hörte blieb ich wie angewurzelt stehen. Das wäre wohl meine Chance, um ein wenig mehr zu erfahren. Ich drehte meinen Kopf und starrte die Kleider an, um dann mit einem leichten Lächeln den Blick abzuwenden. "Ich bezweifle, dass ich auch nur einen halb so guten Job machen würde wie Sie", antwortete ich, immernoch ohne mich umzudrehen. Auf ihre Bitte nach einem Kaffee hin nickte ich, ohne groß darüber nachzudenken.
"Wenn Sie sich einen Moment gedulden erledige ich das gerne.", meinte ich und ging zügig aus der Garderobe, um irgendwo einen Kaffee aufzutreiben. Das gehörte zwar garantiert nicht zu meinen Aufgaben, aber ein paar Minuten meiner Zeit konnte ich dafür erübrigen. Vor allem, wo ich doch sowieso mehr über sie herausfinden wollte ...
Tatsächlich fand ich ein paar Minuten später jemanden, der mich auf eine kleine Küche hinwies, in der bereits eine Kanne mit frischem Kaffee stand. Zügig füllte ich etwas davon in eine Tasse um und ging zur Gaderobe zurück; diesmal deutlich langsamer, um den Kaffee nicht zu verschütten. 
Dort angekommen stellte ich den Kaffee vorsichtig neben den zwei anderen leeren Tassen ab, die bereits vor dem Spiegel standen. "Hier, bitteschön." Ich lächelte dem Spiegelbild der Frau kurz zu, um mich dann wieder zur Tür zu drehen. Hm, der Kaffeekonsum kam auf jeden Fall meiner Sucht nach Tee nahe, aber ob das gleich etwas bedeuten musste ...

  

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Ida

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Re: Zukunftsplay » 11

von Ida am 23.08.2018 01:54

Seit ungefähr zwei Wochen war ich erst in diesem Bereich tätig und ich war immer noch hin und weg. Der vorläufige Abschied von Ilian war mir mehr als schwer gefallen, aber es wäre gewiss nicht für eine lange Zeit. Wir hatten Briefkontakt und ich wusste, dass wir uns schon bald wiedersehen würden. Die Tage hier in London neigten sich dem Ende und dann hatte ich ein paar Tage Pause, bevor es weiter ging.
Sicher war es ein sehr stressiger Job und ich musste wahrlich erst lernen mit Kritik umzugehen, aber ich stellte mich gar nicht so schlecht an. Meine ersten Fotos wurden bereits veröffentlicht und das war ein unglaublich tolles Gefühl gewesen. Ich fühlte mich wie eine aufblühende Blume und seit Ilians und meiner Verlobung schwebte ich ohnehin wie auf Wolken. Nur in den letzten Tagen ließ das ein wenig nach. Nach langen Shootings war ich genervt und etwas bissig. Aber die Abwesenheit von Ilian und auch Matt machte mir etwas zu schaffen. Außerdem war ich eben manchmal so.
Ab und an hatte ich sogar schon das Gefühl Matt in der Menge zu sehen, aber das war vermutlich nur Wunschdenken.
An diesem Morgen war ich leider schon schlecht an. Ich hatte diese Nacht kaum ein Auge zubekommen, hing an meinem dritten Kaffeebecher und konnte kaum die Augen offen halten. Ich hob ruckartig den Kopf, als jemand meine Garderobe betrat und sah diesen Jemand durch den Spiegel aus an. "Danke...danke..." murmelte ich und drehte mich herum um ihm die Kleider abzunehmen. "Wollen sie nicht für heute meinen Job übernehmen? Diese Farben stehen ihnen sicher ausgezeichnet..." scherzte ich müde und lachte leise. Der Typ hatte sich allerdings schon wieder umgedreht. "Hey! Was muss ich tun damit sie mir noch einen Kaffe bringen? Bitte?" bittend schob ich die Unterlippe wie zu einem Schmollmund nach vorne. Ich wusste nicht wie ich diesen Tag überleben und dabei auch noch hübsch aussehen sollte. "Sie wären mein Lebensretter." fügte ich hinzu und versuchte ein Lächeln. Ich wusste immer noch nicht so recht wer für was genau verantwortlich war, das war noch so neu für mich.

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Cody

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Re: Zukunftsplay » 11

von Cody am 23.08.2018 01:31

  

Ida & Cody
{ e i n i g e   W o c h e n   i n   d e r   Z u k u n f t }

Es hatte garnicht lange gedauert, bis ich meinen Job im Café kündigte und meine wenigen Habseligkeiten aus der Wohnung zusammenpackte, um weiter zu ziehen. Ein Ziel hatte ich nicht vor Augen, aber als ich an dem Morgen zum letzten Mal aufstand um die Post reinzuholen, war eine Muggelzeitschrift zwischen den Briefen. Ich wollte sie schon wegschmeißen, als ich plötztlich die winzige Nachricht darauf sah. Deswegen kamen deine Augen mir so bekannt vor. 
Verwirrt betrachtete ich die Buchstaben. Die Handschrift kam mir nicht bekannt vor, aber das war auch kein Wunder. Das Mädchen, dem ich an jenem Abend Tee gegen ihre Kopfschmerzen gemacht hatte war die einzige, die immer wieder davon gesprochen hatte, wie bekannt ich ihr vorkam. Ich blätterte neugierig durch die Zeitschrift und fand einen Artikel zusammen mit einem Foto von einer Frau, die ich in meinem Leben noch nie gesehen hatte. Aber trotzdem kam sie mir irgendwie vertraut vor. 
Tatsächlich schien sie auf dem Bild dieselbe Augenform und -farbe zu haben wie ich, aber das könnte auch täuschen. 
Trotzdem wurde ich neugierig. Immer wieder hatte ich mir eingeredet, dass ich nichts über meine Herkunft wissen wollte, aber tief in meinem Inneren wusste ich selbst, dass das nicht stimmte. Vielleicht war diese Frau ja entfernt mit mir verwandt? Einen Blick zu riskieren schadete vermutlich nicht ...
Also nahm ich die Tasche, in der sich nur mein Zauberstab, ein paar Kräuter und ein paar Bücher verstaut waren, verabschiedete mich von meinem Chef und stiefelte los. Im nächsten Dorf gab es eine kleine, abgelegene Kneipe voller Zauberer, in der ich den Kamin benutzen durfte. Auf der Rückseite der Zeitschrift stand tatsächlich die Adresse der Modelagentur, die diese Frau unter Vertrag hatte, also wäre das wohl meine erste Anlaufstelle.
Ich flohte zurück nach London und musste einen Moment inne halten, bevor ich auf die Straße trat. Seit gefühlten Ewigkeiten war ich nicht mehr hier gewesen, obwohl ich erst vor zwei Jahren aus dem Waisenhaus abgehauen war. Trotzdem fühlte sich alles auf einmal ganz fremd an. Vielleicht lag es daran, dass ich noch nie als freier Mann durch diese Straßen gelaufen war?
Die Adresse ließ sich ziemlich einfach und sogar ganz ohne Zauberei finden, und zu meiner großen Überraschung hing an der Tür des Büros sogar ein Aushängeschild für einen Job. Anscheinend suchten sie Leute, die ihnen während der Fotoshootings das Zeug hinterher trugen, aber mir sollte es Recht sein. Ich hatte schon viel schlimmere Jobs gehabt.
An meinem ersten Tag dauerte es nur ein paar Minuten, bis ich der Frau über den Weg lief. Sie schien beschäftigt zu sein, aber es war ohnehin nicht meine Intention, sie in ein Gespräch zu verwickeln. Ich wollte wissen, wie sie tickte und ob sie vielleicht irgendwelche Ähnlichkeiten mit mir hatte, die auf eine Verwandschaft hindeuten könnten. Deshalb verschwand ich jedes Mal schnell wieder in der Menge der Arbeiter, wenn sie an mir vorbei lief. 
Das ging so lange gut, bis ich nach ein paar Tagen gebeten wurde, ein paar Dinge in ihre Garderobe zu liefern. Ich fragte mich, ob ihr die Ähnlichkeit wohl auch auffallen würde, wenn sie mich einmal näher sah. Jedes Mal wenn ich in ihre Augen schaute war es, als ob ich in einen Spiegel schaute. 
"Ich habe hier einmal Kleider für Sie, Miss ... Croft." Interessant. Den Namen musste ich von dem Schild ablesen, das auf der Folie klebte. Darin waren anscheinend ein paar Kleider, die sie für die nächsten Fotoshootings tragen sollte. Ich hängte sie an einen der Kleiderhaken und blieb einen Moment lang mitten im Raum stehen, ohne etwas zu tun. Dann drehte ich mich um und ging wieder zur Tür und versuchte dabei, mir ihren Namen zu merken.

  

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Chandler

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Re: Zukunftsplay » 11

von Chandler am 05.07.2018 12:05

Will verstand was ich sagen wollte, er hatte mir wohl gut zugehört und willigte ein.

Ich lächelte und atmetet tief durch. Sehr gut; wobei ich nicht mal richtig wusste was genau mein Plan war, doch Will war nicht dumm, wnen auch jung und leicht zu manipulieren.ich wollte ihn stärken, dass er eben nicht mehr so leicht jedem glauben würde. Wobei ich glaube, dass das worüber wir sprachen ihn wirklich überzeugt hatte. ich hoffte nur, er würde nicht so leicht brechen.
"Wenn du magst, kann ich dir ein paar Schriften geben, die helfen zu verstehen", meinte ich und stand auf, suchte in einem kleinen, öden Bücherregal nahc den Büchern und nahc einem hefter mit all den Auflagen. "Das hie rsind Zeitungsartikel von rebellischen Verlagen. Sie haben über Dinge geschrieben die niemand weiß. Sie haben Skandale aufgedeckt, sie wussten ehemalige  Todesser..manchmal arbeiteten si eauch mit dne Auroren zusammen...", ich gab sie ihm.
"Ihc gebe dir keine Deadline bis wann du das gelesen haben sollst. Aber es hilft dir vielleicht zu verstehen. Dir werden einige Namen bekannt vorkommen", ich lächelte leicht, setzte mich dannw ieder auf den Stuhl und dachte laut nahc: "Ich habe vor es genauso zu machen, aufzudecken wer alles für die Todesser spioniert udn wie viele unter ihnen sind. Ich habe das Gefühl, dass sie auch ihre Leute hier in der Schule haben. Du kennst sicherlich die Hexen aus Slytherin, die im flur auflauenr und andere schikanieren? Ich wette mit dir, dass sie dazu gehören. Die heucheln nicht nur rum, die sind überzeugte Anhänger des dunklen Orden...wenn das der Schulleiter wüsste...oder die ganze Schule!"


>>Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
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Will

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Re: Zukunftsplay » 11

von Will am 02.07.2018 20:53

Seine Rede schaffte es wieder einmal mich vollkommen für ihn zu gewinnen. Ja, ich wollte ihn helfen dass alles zu bewirken. Ich musste ihn helfen. Ich wollte es. Ich fühlte mich es ihm irgendwie schuldig, dass er mir gezeigt hatte, wie es sein konnte wenn ich mich zur Wehr setzte. Er konnte es einfach reden zu schwingen und andere zum bleiben überzeugen. Ich hing an seinen Lippen ob er auch diese Auswirkung auf andere hatte? Andere, die sich wehren konnten und auch nicht so leicht zu faszinieren und begeistern waren als ich? Vielleicht.
„Ich werde bleiben. Ich werde versuchen dir eine Hilfe zu sein, Chandler Madison." Antwortete ich und schenkte ihn ein leichtes lächeln. Woher wusste ich denn auf einmal seinen Namen wieder? Egal. Ich würde ihn nun folgen. Ich wollte von ihm lernen wie ich mich wehren konnte. Ich musste es lernen um allein schon dieser verdammten Schlampe Layla Smith zu wehren und ihren verdammten Freunden, welche doch ziemlich oft auf mich einredeten. Ich sei kein wahrer Slytherin ich sei nichts wert. Doch ich war etwas wert. Vielleicht wäre ich in einen anderen Haus besser aufgehoben als hier aber naja, der Hut hatte entschieden. Und nun lebte ich hier und nun endlich war jemand in meinen Leben aufgetaucht, welcher meine Stärken sah, welche anscheinend doch vorhanden waren, jemand, der versuchte eben jene Stärken zu fördern. Ich war ihm so dankbar, dass er es sich anscheinend zur Aufgabe gemacht hatte, mich zu fördern und mich zu stärken.

  

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Re: Zukunftsplay » 11

von Chandler am 30.06.2018 22:03

Ich hatte ihm die Möglichkeit gegeben zu gehen, doch er entschied sich anders. Das habe ich gehofft.
Leicht lächelnd sah ich zu wie er sich auf einen der Kissen setzte , er sah etwas unsicher aus, doch in seinen Augen sah ich seine Kraft, seine Energie.

Erneut ging ich zum Schreibttisch, packte jedoch nur den Stuhl und setzte ihn dann vor Will hin, verkehrt herum, mit der Lehne zu ihm setzte ich mich rauf, legte die Arme darauf ab und sah ihn aufmerksam an:
"Ich bin froh, dass du dich entschieden hast zu bleiben. Du wirst es nicht bereuen Will Turner- im Gegenteil, du wirst klüger werden, du wirst aktiv werden, du wirst lernen dich zu verteidigen, egal was der Rest sagt", ich nickte ihm zuversichtlich zu: "Es gibt drei Dinge die ich mir immer wieder sage...vielleicht hilft es dir ja auch. Ich habe gelernt mich nicht anzupassen und trotzdem habe ich Freunde und Unterstützung".
Ich  sah zu den Zeitungsartikeln, dann wieder zu ihm: "Drei Dinge", wiederholte ich: "Drei Dinge gibt es sich zu merken, wenn du lernen willst, wenn du verstehen willst. Erstens :  Gewalt gegen Gewalt. Das heißt: Wehre dich, egal was ist, egal welche Ungerechtigkeit. Doch mach ees nicht ein Proll, lass dich von deiner Wut leiten, sondern benutze den Verstand um sie zu kontrollieren. Hinterfrage und führe der Person, dem System, vor, dass du nicht still bleibst.
Regel Zwei: Bleib unabhänguig. Sei dein eigener Herr...oder Frau", ich zuckte selbstverständlich mit den Schultern.
"Keiner kennt dich besser als du selbst, du weißt selber was dir gut tut und was nicht. Wenn du es satt hast als Slytherin gehänselt zu werden weil du kein Halbblut bist...tja dann steh einfach endlich dazu und gehe damit offen um. Wenn Layla Smith oder ihre Cousine Neyla Sutherland dich auf dem Flur erwischen und dir mit ihren Blicken und ihren Krallen das Herz rausreißen wollen, dich zerschmettern wollen: Kontere ! Hab keine Angst zu zeigen wer du bist. beleidigen sie dich als dreckiges Halbblut? Als einen Unfall? Sagst du : Wer sagt das? Euer dunkler Lord der doch selber eins war?".
Und Regel drei: Hab keine Angst erwischt zu werden", ich lachte leise in mich hinein und nblickte ihn an.
Da fiel mir auf, was ich gerade gesagt habe. Kaum einer weiß das mit dme dunklen Lord, nur gut, dass ich meine Quellen habe als Sohn eines Todessers. Wenige von ihnen wissen es, aber jeder hat seine Recherche getan, naja jeder Kluge.
"Und das mit dem Halbblut und dem Lord...bleibt noch unter uns, klar?", uich zwinkerte ihm zu.


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Re: Zukunftsplay » 11

von Will am 30.06.2018 21:31

Seine Worte durchdrangen mich brachten mich dazu zu zögern. Wenn ich jetzt nicht endgültig gehen würde, dann würde ich bleiben. Würde ihn wahrscheinlich mehr oder weniger verfallen. Würde all seinen Worten noch glauben schenken, dass ich wirklich etwas verändern, etwas bewegen konnte. Aber ich wusste es doch besser als er. Ich konnte rein gar nichts. Ich war nicht fähig etwas zu bewege viel zu schnell lies ich mich einlullen von Worten anderer oder mich so weit beeinflussen, dass ich nicht mehr selbst dachte sondern nur nach dem handelte was man mir sagte. Und genau das wollte er doch mir ausreden. Wieso ließ er mir nicht den freien Willen jetzt endlich zu gehen? Wieso versuchte er fast krampfhaft mich zum bleiben zu motivieren? Sah er denn wirklich etwas in mir, was ihm helfen konnte? Wahrscheinlich.
Als er mir Platz machte und mich doch wirklich gehen lassen wollte konnte ich mich nicht wirklich bewegen. Wieso?! Wieso verdammt noch mal wollten meines Füße gerade jetzt nicht mehr?! Völlig verzweifelt stand ich nun zwischen Chandler und der Tür. Ich wollte so sehr raus. Ich wollte einfach nur weg von hier. Aber irgendwie bewegten mich seine Worte um zu bleiben. Ich wusste nicht mehr, was ich tun sollte. „Ich bleibe", murmelte ich und lies mich auf eins der Kissen fallen und stellte meine Tasche neben mich und sah ihn abwartend an. Was wohl jetzt noch kam?

  

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