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Darren

24, Männlich

Main Character Hogwarts [ehem.] Slytherin Jahrgang 6 Reinblut Unentschlossen Slug-Club Duellierclub Zauberkunstclub Kapitän Jäger Eisprinz Frei Abwesend

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Darren am 02.10.2018 17:25

Nachdem Alexander mich noch einmal dafür gelobt hatte, wie toll meine Entschuldigung doch gewesen war und das ich das ruhig öfter machen könnte, verdrehte ich nur noch einmal meine Augen und ließ den anderen Jungen einfach stehen um mich zu meinen Freunden zu begeben, die mich noch immer musterten, als wäre ich geisteskrank.
Kaum hatte ich mich zu ihnen gestellt begann nun auch Jason seine Meinung kund zu machen. Er laberte irgendwas von wegen, dass wir den Beiden ja mal richtig zeigen müssten, wo es denn lang ginge-. Es ginge ja schließlich nicht, dass sie mich aussehen ließen, wie einen Idioten. Aber ich hörte ihm einfach nicht zu. Sollte der Blödmann doch denken, was er wollte!
Stattdessen richtete ich meinen Blick lieber wieder auf Alexander, der noch immer dort stand, nur jetzt wieder in Begleitung seines Hufflepuff Schoßhündchens. Die Beiden schienen sich über irgendwas zu unterhalten, aber ich konnte aus der Entfernung nicht verstehen worüber sie sprachen. Es interessierte mich auch nicht wirklich.
Das Einzige, was mich gerade in irgendeiner Art und Weise beschäftigte war die Tatsache, wie mich der Blödmann bloßgestellt hatte, mal ganz abgesehen von meinem dämlichen Verhalten. Hätte ich ihn von Anfang an in die Schranken gewiesen, dann müsste ich mich jetzt auch nicht so blöd von meinen Freunden anlabern lassen.
Denen warf ich nun einen Blick zu, aber Jason und Gorden waren viel zu sehr damit beschäftigt sihc noch immer über Alexander und die kleine Heulsuse aufzuregen. Nur Liam betrachtete mich forschend, ganz so als versuche er meine Gedanken zu lesen. Als mir das auffiel warf ich ihm nur einen warnenden Blick zu. Er sollte bloß nicht glauben, dass er die Situation jetzt irgendwie ausnutzen konnte uum sich bei mir einzuschleimen und in der Rangfolge der Clique hochzuklettern Das würde nicht passieren!
Ich wollte meinen Freunden gerade vorschlagen, dass wir auch einfach gehen konnten, aber natürlich mussten Alexander und sein blöder Kumpel noch einen Stopp bei uns einlegen und uns anlabern. Musste er mir mein Versagen wirklich so sehr unter die Nase reiben oder wollte er einfach nur generell, dass ich ihn hasste?
Glücklicherweise konnte ich mich auch in dieser Situation wieder auf meine Gehirnamputierten Freunde verlassen, die mal wieder ihre Meinung zu dem Thema abgeben wollten. Vor allem Gorden schien es kaum erwarten zu können dem dunkelhaarigen Jungen seine Meinung zu geigen. Innerlich bereitete ich mich schon darauf vor seine Worte mit einem verächtlichen Lächeln zu unterstützen und letztendlich doch noch etwas Rache für meine Bloßstellung zu bekommen. Allerdings schien Alexander auch nicht auf den Mund gefallen zu sein und sein Kommentar sorgte dafür, dass Gorden komplett die Klappe hielt.
Bei seinem dämlichen und Jasons angeekelten Gesichtsausdruck musste ich mich wirklich zusammenreißen um nicht zumindest zu grinsen. Aber ich wusste auch, dass ich meinen Freunden, egal wie dämlich sie waren, somit in den Rücken fallen würde, weshalb ich einfach nur mit hochgezogenen Augenbrauen zu Alexander herüberblickte.
Zwar war es eine ziemlich miese Nummer von ihm gewesen, aber ich musste mir selbst eingestehen, dass ich mich direkt viel besser fühlte, da nun auch Gorden ihm zum Opfer gefallen war. Das bedeutete zwar, dass Alexander jetzt auf unser Feindesliste auf Platz 1 stann, aber das war mir nur Recht. Selber Schuld, wenn er sich mit mir anlegte.
Wir alle blickten dem Duo hinterher, bis sie den Raum verlassen hatte, dann konnte sich Gorden nicht mehr zurückhalten und begann lauthals loszuschimpfen.
"Was für ein Arschloch! Den werde ich umbringen!"
Dem Feuer in seinen Augen nach zu urteilen meinte er das ziemlich ernst. Vermutlich würde es aber damit enden, dass er sich einfach bei seinem Vater beschweren würde und der sich dann darum kümmern würde. In dem Punkt war Gorden ganz das Reinblut. Immer versteckte er sich hinter dem Namen seiner Familie.
Ohne Gordens Flüchen weiterhin zuzuhören gab ich das Zeichen zum Aufbruch und ging, ohne auf die anderen Drei zu warten in Richtung des Gemeinschaftsraums.
Eine Stunde später saßen wir vier in unserem Schlafraum und machten uns fertig für die Party, die hier gleich steigen sollte. Ich hatte meinen Umhang einfach für eine schwarze Hose und ein schwarzes T-shirt getauscht und saß jetzt einfach auf meinem Bett und probierte nicht darüber nachzudenken, dass das heute wohl der peinlichste Tag in meiner ganzen Hogwartslaufbahn gewesen war. Aus dem Augenwinkel sah ich, dass Gorden in seinen Schuh griff und etwas daraus in seinen Koffer stopfte. Fast hätte ihc wieder grinsen müssen, aber ich wollte nicht über etwas lachen, was dieser Alexander gesagt hatte.
Ich drehte den Kopf und sah, dass Liam es sich ebenfalls auf meinem Bett bequem gemacht hatte und mcih nun mit diesemspeziellen Blick musterte den Leute immer dann drauf hatten, wenn sie über irgendwas wichtiges reden wollten. In meinem Fall bedeutete das wohl den Vorfall von heute. Ich glücklicher!
"Hör auf!", brummte ich deshalb schlecht gelaunt in seine Richtung und er grinste mich schräg an.
"Du weißt doch gar nicht, was ich sagen wollte" An der Art und Weise an der er das sagte, erkannte ich, dass wir beide wussten, dass ich wusste, was er hatte sagen wollen und ich verdrehte einfach die Augen. Von all den Leuten, die ich in Hogwarts kannte war er noch derjenige, der einemguten Freund am nächsten kam, das hieß aber trotzdem nihct, dass ich mit ihm über meine verletze Ehre reden wollte.
"Okay, Darren, dann halt nicht! Aber weißt du was, Mann? Wir gehen jetzt erstmal ein paar Mädels aufreißen.", antwortete er mir und schwang sich gut gelaunt von meinem Bett um den Schlafsaal zu verlassen. Ich folgte ihm etwas langsamer, da ich nicht wirklich in der Laune für irgendwelche Flirts war. Das Einzige, was ich mmentan in der Nähe meiner Lippen haben wollte, war eine Flasche Feuerwhiskey.
Trotzdem trat ich aus dem Schlafsaal heraus und ließ meinen Blick über die bereits feiernde Menge gleiten. Ich sah bekannte Gesichter. Freunde, oder welche, die sich so nannten. Die Augenverdrehend folgte ich Liam in das Gewimmel, trennte mich dort aber sofort von ihm und bahnte mir meinen Weg zu den Getränken, die irgendwer auf einem Tisch angerichtet hatte. Ohne groß darauf zu achte, ob jemand anders vor mir dran war, schnappte ich mir einen Becher mit Gottweißwas und kippte mir den Inhalt direkt herunter. Das Getränk brannte, aber es sorgte dafür, dass ich mich irgendwie lebendiger fühlte. Viel weniger so nutzlos, wie ich mir den restlichen Tag über vorgekommen war.

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Alexander

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Alexander am 01.10.2018 22:24

Ich beobachtete die ganze Situation mit Spannung und Erwartung. Meine Hand behielt ich schön auf Timothys Schulter, die immer noch ein klein wenig zitterte. Für einen ganzen Moment schien es totenstill. Darren schien sich wirklich überwinden zu müssen, denn in seinen selbstsicheren Augen schien ich innere Kämpfe dahinziehen sehen. Womit er wohl zu kämpfen hatte? Ich war mir ziemlich sicher, dass es einfach der Fakt war, dass er es als Schwäche sah sich zu entschuldigen. Dabei war Entschuldigung nur das Resultat einer Person, die Selbstreflexion betrieben hatte, was mich wieder zu dem Punkt führt, als ich Darren einen mit "Verstand Beschenkten" nannte. Naja, ich hatte ihn verbal schon ein bisschen in die Zange genommen, aber ich konnte nicht anders bei Timothy - er war so jung und unerfahren. Darren schluckte und er schluckte nochmals, bevor er dem Kleinen in die Augen schaute und sich entschuldigte. Ich staunte nicht schlecht, als er die Entschuldigung auch noch ausbaute und ein paar ermutigende Worte anhängte. Ich hatte eher damit gerechnet, dass er Timothy ein gelangweiltes "Sorry" nachwerfen würde und dann verschwinden würde, doch dem war nicht so. Während Darren sprach, gab ich etwas Druck auf Timothys Schulter. Nicht, weil ich das Gefühl hatte, dass ich Timothy schützen musste, sondern weil ich ihm gross-brüderlich bestätigen wollte, was Darren, sein Gegner und Schmäher, von sich gab: Nämlich dass er mit Übung auch irgendwann mal ein guter Duellierer werden würde. Ich konnte beinahe mit Timothy spüren, wie die Luft erleichtert aus seinen Lungen entwich, als Darren seine Entschuldigung beendet hatte. Timothy war aber nicht der einzige, dem Luft entwich, denn auch bei Darren hörte ich einen kleinen, genervten Seufzer und als er fragte, ob das so passte, konnte ich nur zufrieden nicken: "Ich muss sagen, dass ich es mir nicht besser hätte wünschen können. Du hast echt Talent darin... Solltest du vielleicht öfters machen.", meinte ich in amüsiertem, aber nicht beleidigendem Tonfall. Während sich irgendein Spast hinter Darren meldete, schaute Timothy zu mir hoch und meinte schüchtern: "Kann ich jetzt gehen?" Ich lachte auf und nickte: "Klar. Aber ich hoffe, dass du deine Lektion gelernt hast." Der junge Schüler erwiderte: "Ja, das habe ich. Ich werde mich nicht mehr an solchen Turnieren anmelden.", worauf ich ihm leicht auf den Hinterkopf schlug und ihn bisschen tadelte: "Nein, Timothy. Die Letktion bestand darin dir zu zeigen, dass man dich nicht einfach rumschubsen kann. Auch du verdienst Respekt.", ich grinste ihn schelmisch an, "Und glaub' mir: Solange ich dein Mentor bin, wirst du solange an diesen Turnieren teilnehmen, bist du gegen den Turnierleiter antreten kannst." Timothy schaute bisschen verwirrt und ich wusste, dass es noch ein Weilchen dauern würde, bis ich ihm auch dieses Selbstvertrauen eingeredet hatte, aber für den Augenblick war ich zufrieden mit der Situation: Der Slytherin hatte sich entschuldigt, Timothy war unversehrt und ich hatte meinen Job gemacht. Mein Schützling machte sich ziemlich gleich ohne grosse Umwege Richtung Ausgang auf und verschwand. Als Ben sah, dass sich das Gespräch ausfgelöst zu haben schien, kam auch er wieder etwas näher und runzelte die Stirn: "Habe ich das richtig gesehen? Alexander Cooper weist Darren Madison in die Schranken?!", seine Stimme quickste vergnügt, was mir ein Lächeln entlockte. Jedoch stand ich nicht auf Eigenlob, weshalb ich es bei dem beliess und drehte mich kurz zur Vierergruppe um, die anscheinend selbst in einem Gespräch verwickelt waren. Wohlmöglich musste Darren seinen Platz verteidigen, was weiss ich? Interessierte mich ehrlich gesagt nicht wirklich. Mein bester Freund schaute ebenfalls zu den vier und meinte etwas scheu: "Glaubst du, die lassen uns wirklich nicht rein?" Ich nickte grinsend mit dem Kopf: "Doch, doch... das werden sie. Schliesslich bin ich mit eins zwei Slytherins aus unserem Jahrgang befreundet und...", ich hob den Finger, "...ich kenne einige Türchen, die uns reinbringen können." Auf Bens Gesicht weitete sich ein Strahlen aus. Er war ein Sonnenschein auf zwei Beinen, wenn er nicht gerade vor Hunger starb oder sich die Grippe eingefangen hatte und dafür liebte ich ihn. Wir waren bereits seit meinem dritten Jahr hier ziemlich beste Freunde, als ich merkte, dass echte Freunde wichtiger waren als gute Noten. Naja, letzteres hatte sich nicht immer ganz zu meinem Vorteil entwickelt, aber wenn ich auf meine bisherige Schulzeit blickte, war ich doch ganz zufrieden. Es war abermals Ben, der mich aus den Gedanken riss: "Glaubst du, Monique wird dort sein?" Ich schaute scharf und grinste: "Ich hoffe es nicht. Das wäre ziemlich peinlich." Ben fragte verunsichert: "Für mich?" Ich lachte: "Nein, für mich. Du sabberst immer den ganzen Gang voll, wenn Monique an uns vorbei läuft.", ich fügte an, "Und nein, ich werde nicht noch einmal dein Wing-Man sein. Das war komplette Katastrophe letztes Mal." - "Ach, komm schon. Bitte.", winselte Ben. Ich schüttelte bestimmt den Kopf: "Nein, du musst dir dein Mädchen schon selbst schnappen, Grosser." Ben verdrehte amüsiert den Kopf: "Sagt der Richtige..." Ich war nicht unbeliebt bei den Mädchen, eigentlich war ich grundsätzlich eher einer der Sorte von Schüler, die die meisten mochten. Ich tanzte auch gerne an Parties und ich tanzte nicht schlecht, also hatte auch schon das eine oder andere Mädchen einen Blick auf mich geworfen. Ich klopfte Ben auf die Schulter: "Die Richtige kommt schon noch, Dude." Ben seufzte und meinte: "Ich laufe schon seit Jahren von Party zu Party und habe immer noch keine gefunden und du...", er zeigte mit den Händen auf mich und deutete damit an, dass schon einige ein Auge auf mich geworfen hatten, auch wenn ich alles andere als ein Flittchen war. Ich munterte ihn abermals auf und sagte: "Apropos Party...", ich schaute auf die Uhr, "Wenn wir jetzt gehen, haben wir genug Zeit um uns frisch zu machen." Ben  nickte wieder etwas enthusiastischer und wir zwei machten uns auf und liefen am Vierergrüppchen vorbei, wobei ich mich lächelnd verabschiedete: "Man sieht sich." Ben fügte an: "An der Party...", was mir ein Seufzen entlockte. Das war nicht sein Ernst, oder? Der Dickschädel meinte nur brummelnd: "Ihr kommt nicht bei uns rein.", worauf ich etwas schnippisch meinte: "Wenn du wüsstest, wie oft ich schon in deinem Zimmer war, um mir ein Kondom aus deinem Schuh zu nehmen, würdest du dir deine Aussage nochmals überlegen." Der Dickschädel wurde augenblicklich blass. Aha. Ich hatte richtig geraten. Ehrlich gesagt, war ich noch nie in deren Zimmer gewesen, doch ich ging davon aus, dass er wie 90% der Männer seine Kondome im Schuh versteckte. Sein blasses Gesicht liess mich innerlich aufatmen, denn ich hatte nur geblöfft um Eindruck zu machen. Einer der anderen zwei Jungs schaute den Dickschädel angeekelt an. Er schien wohl nicht der Klügste der Gruppe zu sein, aber mit Abstand der Stereoiden-Gefüllteste. Die Anderen würden es gemerkt haben, dass ich nur blöffte. Doch es ging mir ja nicht darum ihnen eins auszuwischen, sondern dem Dickschädel, der immer dazwischen sprach. Ausserdem waren die meisten Parties normalerweise öffentlich und wenn es diese nicht sein sollte... würde ich schon einen Weg finden. 
 "In dem Fall...", meinte ich lächelnd zu Darren und seinen Kumpanen, "Vielleicht bis heute Abend..." 

Mit diesen Worten gingen Ben und ich unseres Weges und machten uns langsam fertig für die Party.

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Darren

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Darren am 01.10.2018 21:14

Ich konnte immer noch nicht ganz fassen, was ich da gerade eben von mir gegeben hatte. Wie war das gleich nochmal? Ein Madison entschuldigt sich nicht! Entschuldigen ist ein Zeichen der Schwäche! Ich schluckte leicht. Noch nie hatte ich gegen irgendeine der heiligen regeln meines Vaters verstoßen, immerhin hatte ich sie in mich aufgesogen und verinnerlicht, seit ich ganz klein war.
Aber es schien zu spät zu sein um einen Rückzieher zu machen, da Alexander bereits mir dafür gratuliert hatte, dass ich so vernünftig war und nebenbei auch gleich die kleine Heulsuse zu uns rief.
Ich begann meine Hände zu kneten etwas, dass für mich sehr unnormal war. Ein Zeichen der Nervosität, dass ich eigentlich nur dann kannte, wenn mein Vater mich zur Schnecke machte. Normalerweise beugte ich dem dann vor in dem ich einfach eine rauchte, aber das war hier wohl kaum möglich. Also visierte ich nur den Kleinen an, der noch immer so aussah, als hätte er Angst, dass ihc ihn jede Sekunde anfallen konnte. Das hebte meine Stimmung wieder etwas. Wenn ich etwas mochte, dann war es wenn Leute respekt vor mir hatten.
Allerdings stand der Kleine jetzt direkt vor mir und blickte mich erwartungsvoll an, genauso wie Alexander und bestimmt der ganze Raum. Ich konnte quasi die Blicke meiner Freunde in meinem Rücken spüren. Sie mussten sich fragen, ob ich den Verstand verloren hatte oder darauf warten, dass ich jetzt gleich angreifen würde und die beiden Idioten vor mir überraschen würde.
"Was macht der denn da?", hörte ich Gorden knirschen. 
Er schien nicht sehr zufrieden mit meinem Auftritt zu sein. Nur Liams gemurmeltes "Er weiß schon, was er tut" schien ihn davon abzuhalen herüber zu laufen und alle beteiligten ein bisschen durchzuschütteln. Noch bevor ich mich aber wirklich entschieden hatte, was ich jetzt tun sollte wurden wir von irgendeinem blondschopf unterbrochen (ich bin mir gerade nicht sicher, ob das seine Haarfarbe war), der es anscheinend in Ordnung fand einfach so dazwischen zu platzen. Ich bedachte den Neuankömmling mit einem eisigen Blick und musste bei seinen Worten höhnisch Grinsen.
"Du glaubst doch nicht wirklich, dass du da gerne gesehen bist", lachte ich und musterte den Kerl kritisch. Ein Hufflepuff anscheinend und ebenso wohl nicht der hellste. Als ob einfach jeder zu unseren Partys kommen konnte. Das wäre ja noch schöner! Glücklicherweise pfiff Alexander sein kleines Schoßhündchen dann wieder zurück und der Junge musterte uns aus der Frene, so wie wahrscheinlich jeder andere im Raum. 
Ich schaute hinab auf den Kleinen und erkannte in seinem leicht rundlichen Gesicht, dass er innerlich immer noch vor Angst vor mir zitterte. Er hatte es aber so weit unter Kontrolle, dass er es tatsächlich schaffte mir ins Gesicht zu blicken. das musste ich ihm wirklich lassen. Eigetnlich hatte er ja auch einfach nur Pech gehabt. An jeden anderen Tag hätte ich ihn wahrscheinlich in Ruhe gelassen und einfach wie sonst auch in irgendeiner Ecke des Raumes geseßen und Sprüche geübt.
Der Kleine konnte ja an sich wirklich nichts dafür, dass ich ausgerechnet heute diesen dämlichen Brief von meinem Vater bekommen hatte. Ich seufzte innerlich. Wahlloses Quälen war sonst schließlich auch nicht meine Lieblingsbeschäftigung, wieso sollte ich mich also nicht entschuldigen. Das Einzige, was mich noch davon abhielt war mein eigener Stolz und das dringende Bedürfnis mir nicht vor diesem anderen Jungen die Blöße zu geben. Dieser Alexander sollte bloß nicht denken, dass ich das hier tat, weil er mich eingeschüchtert hatte. Das war weit gefehlt. Klein Alex konnte mir gar nichts! Die Genugtuung ihn in meinen Gedanken so nennen zu können, wie er es nciht wollen würde, sorgte dafür, dass mir das Ganze dann doch etwas einfacher viel.
Also wandte ich meinen Blick für eine Sekunde erst zu Alexander und legte in diesen Blick so viel Kälte, wie ich nur konnte, dann blickte ich den Kleinen an.
"Okay Kleiner hör gut zu, denn zweimal werde ich das nicht sagen!", begann ich mit fester Stimme, die nur dafür sorgte, dass er noch ängstlicher aussah, "Tut mir leid, dass ich dich bloßgestellt habe. Du bist ein wirklich passabler Zauberer für dein Alter, aber du hattest natürlich keine Chance da ich unfair gekämpft habe. Wenn du weiter trainierst wird das schon noch was werden"
Am Ende meiner entschuldigung stieß ich genervt die Luft aus und blickte wieder zu Alexander. "Passt das jetzt?", fragte ich nur desinteressiert und probierte lieber nicht darüber nachzudenken, dass ich mich gerade zum ersten Mal in meinem Leben bei jemandem entschuldigt hatte. Allerdings schienen einige andere das nicht ignorieren zu können.
Gordens Stimme wurde im Hintergrund laut.
"What the fuck, Darren! Was war das denn?", hörte ich ihn rufen und dait fasste er eigentlich perfekt das in Worte, was ihc mir gerade so dachte. Genau, Darren, Was war das denn?
Ich schnaubte kurz und drehte mich zu meinen Freunden um.
"Schnauze, Gorden! Du hast erst wieder was zu melden, wenn du weißt wie man einen Verwirrungsfluch abwehrt", antwortete ich ihm mit einer Stimme kälter als Eis. Ich wollte nur, dass er den Mund hielt, damit ich endlich verschwinden konnte und über all das hier nachdenken konnte. Am besten beim Zeichnen...
(Ich mag Ben! Nur so nebenbei XD)

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Alexander

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Alexander am 01.10.2018 20:35

Ich lief nichts Gutes ahnend in die Richtung der Umkleide und hatte meine Hand bereit, um jeden Augenblick den Zauberstab zu zücken. Ich hoffte ehrlich gesagt, dass Darren nicht einer dieser aggressiven Typen war, die jetzt die halbe Halle auseinander nehmen würden, weil ich ihn so auseinander genommen hatte. Naja, er war selbst Schuld. Wer sich mit dem Schützling eines Magiers anlegte, musste damit rechnen dem Magier selbst zu begegnen. In dieser Hinsicht war ich doch wieder ein bisschen stolz auf meine Tat, denn ich hatte ja nichts als meine Aufgabe erledigt, oder? 
Während ich mehr oder wenig ruhig in die Richtung der Umkleide lief, konnte ich anhand mehrerer Blicke im Raum erkennen, dass die Jungs hinter mir irgendetwas zu tun schienen oder das Publikum etwas irritiert von den jüngsten Ereignissen war. "Darren...", überlegte ich leise vor mich hin. Der Name sagte mir was. War er irgendein Sohn eines Zauberministers oder so? In diesem Falle hätte ich mit der Staatsanwalt rechnen können, doch Darren schien nicht so aufgeweicht wie die Kinder von den meisten Zauberministern. Ich überlegte noch einige Sekunden, musste mir aber eingestehen, dass ich keine Ahnung hatte, woher mir der Name bekannt vorkam. Ich zuckte symbolisch mit den Schultern, wie ich es des öfteren tat und setzte meinen Lauf fort, als mir mein bester Freund Ben [siehe Bild in meiner Galerie] auf mich zukam und die Hand hob: "Hey Bro, alles fit im Schritt?" Ich lachte. Solche Sprüche konnte nur Ben machen. Ich runzelte die Stirn: "Naja, bis jetzt schon..." Er hob verwundert die Augenbraue: "Habe ich was verpasst? Hast du eine geschwängert?" - "What the fuck, Ben?!", meinte ich lachend, "Nein, habe ich nicht! Aber...", ich nickte mit meinem Kopf in die Richtung des Vierer-Trüppleins und Ben folgte mit seinem Blick und seine Augen weiteten sich: "Du hast dich mit Darren Madison angelegt?!" Ich schaute ihn verwirrt an: "Warum genau kennst du seinen Nachnamen nochmals?" Ben schaute mich unverständig an und boxte mir eine: "Darren Madison! Die Madisons! Du weisst schon: Eine der einflussreichsten und bekanntesten Familien überhaupt!" Für einen Augenblick hatte ich fast ein bisschen ein schlechtes Gewissen, denn so wie Ben das betonte, schien es mir, als müsste ich Darren von zwei Kilometern Entfernung erkennen. Stattdessen zuckte ich mit den Schultern und erklärte: "Naja, Familie hin oder her. Er hat ziemlich übel mit Timothy rumgespielt." Ben hakte nach: "Deinem Schüler?" Ich nickte. "Auweia... und deswegen hast du dich mit Darren angelegt?", meinte Ben etwas verängstigt. "Er ist auch nur ein Mensch.", meinte ich unbeeindruckt, "Ist ja nicht so, als würde er sich in einen Drachen verwandeln und mich verschlingen." Der Hufflepuff schien etwas nervöser zu werden: "Das war glaub keine so gute Idee, Bro..." Ich realisierte gar nicht, dass er hinter mich schaute: "Meinst du? Also ich denke..." Ben unterbrach mich: "Nein, ich denke du bekommst Besuch." Ich drehte mich zwar nicht um, verstand aber und flüsterte: "Darren?" Ben nickte und ich meinte in ruhigem Ton: "Okay. Geh am besten bisschen auf Abstand. Ich will nicht, dass du auch noch verwickelt wirst, alles klar?" Ben nickte und entfernte sich ziemlich zügig, während ich so tat, als wüsste ich nichts von Darrens Verfolgungsjagd. Es dauerte noch einige Sekunden, bis mich Darren schliesslich einholte und sich vor mich hinstellte. Er war zwar ein ganz klein wenig kleiner als ich, dafür aber etwas breiter, was ihn doch auch ein bisschen imposant machte. Ich schluckte kurz, da ich jetzt mit ner Tracht Prügel rechnete, war aber umso überraschter von dem, was der Junge sagte. Ich legte den Kopf einen Augenblick schräg und meinte dann zufrieden: "Du scheinst nicht nur ein guter Duellierer, sondern auch ein mit Vernunft Beschenkter zu sein." Ich wollte ihm instinktiv den Arm tätscheln, unterliess dann jedoch, da wir weit entfernt davon waren, dass ich auch nur ansatzweise die Lust verspürte ihn anzurühren. Stattdessen nickte ich lächelnd: "Fein, dann lass uns gleich..." Ich drehte mich um und erblickte Timothy, der aus der Umkleide kam und heftig erschrak, als er Darren sah. Sein Blick wanderte unsicher zu mir und nickte ihm zu. Er schaute mich nur noch verwirrter an, worauf ich mit Worten nachhalf und ihn zu uns winkte: "Na, komm schon." Timothy zögerte kurz und kam dann zu uns rüber und stellte sich dicht neben mich, worauf ich ihm die Hand kurz auf die Schulter legte. Darauf schaute ich Darren halb herausfordernd, halb zufrieden an: "Leg' los.", meinte ich grinsend und schubste den Drittklässer bisschen in unsere Mitte, hielt aber immer noch meine Hand auf seine Schulter und erklärte Timothy: "Ich glaube Darren will dir was sagen." Und schaute abermals zu Darren.
Aus irgendeinem Grund platzte Ben begeistert in die Situation und meinte total unpassend: "Al', heute Abend ist eine Party bei den Slyth-...", er hielt inne und merkte, dass die Situation wohl nicht die richtige war. "Störe ich?", fragte er unsicher. Timothy meinte: "Nein." und ich fügte skeptisch an: "Doch... Vielleicht ein bisschen, Ben. Können wir schnell...?", ich nickte zwischen Darren, Timothy und mir hin und her und gab ihm das Zeichen, dass wir zu dritt reden wollten. Der Hufflepuff schwieg, machte ein paar Schritte zurück und beobachtete die Situation aus sicherer Entfernung. Die drei Jungs hinter Darren schauten Ben etwas verächtlich an. Dass heute Abend eine Party war, war mir schon ein Weilchen bewusst. Ob mich die Slytherins dieses Mal jedoch reinlassen würden, wusste ich noch nicht so recht. Ich blickte Darren mit meinen blaugrauen Augen und einem Lachen ein drittes Mal an: "Und...?"

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Darren am 01.10.2018 19:37

Mit dem was dann passierte, hatte ich noch weniger gerechnet. Anstatt auch seinen Zauberstab zu ziehen und das Ganze auf Zauberer Art zu beenden, nahm er einfach meinen und richtete ihn von seinem Gesicht weg. Erst als er das bereits getan hatte, ging mir auf, dass ich das vielleicht hätte verhindern sollen, um ihm zu zeigen, dass ich stärker war als er. Aber wieder hatte er es geschafft mich zu überraschen und damit komplett aus dem Konzept zu bringen.
Das er dann auch noch ruhiger udn fast schon freundlich mit mir redete, brachte mich nur wieder dazu, dass ich keine Ahnung hatte, was ich tun sollte. Wieso war er auf einmal jetzt so ruhig.
Ein paar Sekunden vorher hatte es noch danach ausgesehen, als ob es hier gleich zu einem Duell kommen würde und jetzt erzählte er mir seinen Namen. Auch, wenn er natürlich klar machte, dass mir sein Spitzname verwährt war, war das doch ein untypischer Schachzug, den ich nicht einordnen konnte. Und überhaupt, wie konnte er nur annehmen, dass ihc ihn überhaupt kennen lernen wollte, geschweige denn das es mich interessierte, dass ich ihn nicht Alex nennen durfte. Es gab nichts, was ich weniger auf diesem Planeten interessierte. Da er mir aber kaum eine Möglichkeit gab, ihm das klar zu machen, funkelte ich ihn nur weiterhin böse an. Die blöde Entschuldigung schien ihm aber durchaus ziemlich wichtig zu sein, was mich nur abschätzig schnauben ließ. Er konnte mich mal! Unter keinen Umständen würde ich mich bei diesem Jungen entschuldigen! Der war mir nämlich sowas von egal. Genauso, wie dieser dämliche Alexander.
Der wandte sich jetzt wieder an meine Jungs und ich konnte sehen, wie Jason die Fäuste ballte. Wenn sich dieser großmäulige Alexander nicht gleich mal ein bisschen zurückhielt, konnte er davon ausgehen, dass das hier nicht so glimpflich ausgehen würde. Jason war nciht wirklich für seine GUt,ütigkeit bekannt und ich bezweifelte stark, dass er intelligent genug war um lange über seine Handlungen und seine Worte nachzudenken. Ganz im Gegenteil zu mir. Ich hatte bis jetzt immer noch keinen Ton herausgekriegt, was mich mittlerweile ziemlich wütend machte. Es konnte dohc nicht sein, dass so ein aufgeblasener Möchtegern es hinkriegte, dass ich, Darren Madison, nich mehr wusste, wie man mit Idioten umging.
Glücklicherweise drehte sich der Idiot endlich um und es sah aus, als ob er mich endlich in Ruhe lassen würde. Ich wollte schon meinen Zauberstab einstecken und meinen Freunden einfach das Zeichen zum aufbruch geben, da ich einfach nicht in der Verfassung war diesem Alexander schweigend gegenüber zu stehen. So würde ich mir wenigstens diee Peinlichkeit ersparen. Allerdings hatte ich mich da zu früh gefühlt.
Aus irgendeinem Grund hielt es Liam nämlich noch für nötig Alexander darauf aufmerksam zu machen, welche Position ich eigentlich in dieser Schule hatte. dagegen hatte ich normalerweise nichts, aber normalerweise war ich auch selbst ein bisschen schlagfertiger. Trotzdem blickte ich, um Liams Worte zu unterstreichen, noch ein wenig kälter, den Zauberstab noch immer in meiner Hand um mich bedrohlicher aussehen zu lassen.
Allerdings schien Alexander von all dem absolut unbeeindruckt und ich musste vor Wut leicht mit den Zähnen knirschen. Noch nie hatte es jemand gewag mihc so zu blamieren. Was viel ihm ein?
Ich beobachtete mit geballten Fäusten, wie er sich langsam entfernte und nebenbei Gorden von seinem Fluch befreite. Ich konnte sehen, dass Jason zu ihm herüberlaufen wollte, aber mit einem einzigen eiskalten Blick sorgte ich, dass er sich nicht bewegte. Dann wandte ich mich an meinen anderen Freund.
"Ich kann für mich selbst sprechen, Liam!", fauchte ich meinen Kunpel ziemlich laut an. Wie laut wurde mir erst bewusst, als sich einige Köpfe in der Nähe nach mir umdrehten. Das konnte doch jetzt nicht wahr sein!
Ich warf jedem einzelnen einen warnenden Blick zu unter dem sie zu schrumpfen schienen und dann wegblickten. Liam hatte aber leider gar nichts geschnallt, denn er blickte mich nur verwirrt an. Scheinbar ging es nicht in seinen Schädel, dass es absolut schwach von mir gewirkt hatte, ganz so als hätte ich mich hinter ihnen verstärkt. Aber wie sollte er das auch verstehen? Er bewunderte mich schließlich! Trotzdem war es klar, dass ich das jetzt nicht so auf mir sitzen lassen konnte, wenn ich nicht meinen Ruf verlieren wollte. Also funkelte ich einfach die drei Idioten an, die sich meine Freunde nannten und wirbelte auf dem Absatz herum, dem Jungen hinterher. Im Kopf legte ich mir bereits zurecht, wie ich ihn in die Schranken weisen wollte, aber als ich mich ihm dann in den Weg stellte und zu ihm aufblickte, da er doch ein stückchen größer war als ich, war mein Kopf wieder wie leer. Was hatte ich mir gerade noch mal überlegt? Ich hatte ihn zur Schnecke machen wollen, genau.
"Wo ist denn jetzt die kleine Heulsuse? Den Stress ist er mir dann nämlich einfach nicht wert!", zischte ich und merkte in der Sekunde, in der ich es aussprach, dass es nichts mit dem zu tun hatte, was ihc hatte sagen wollen! Ich wollte mich nicht bei dem Kleinen entschuldigen! Auf keinen Fall!
Ich merkte, dass ich nicht der Einzige war, der meine Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Im Hintergrund hörte ich eindeutig Gordens Stimme, der Jason so etwas, wie "Was macht der denn da? Sollten wir den nicht besser auseinander nehmen?" zuflüsterte.

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Alexander am 01.10.2018 18:55

Ich schaute dem Jungen geradewegs in die Augen, während dieser seinen Zauberstab direkt in mein Gesicht streckte. "Wow, wow...", meinte ich nur schmunzelnd und drückte den Stab sanft aber mit Bestimmtheit auf die Seite, so dass er auf der Höhe meiner linken Schulter war, "Ganz ruhig, keinen Grund gerade handgreiflich zu werden, Grosser..." Ich wusste nicht wirklich, ob mein Gegenüber nervös war, doch so wie der Typ zaubern konnte, hätte er mich schon längst angegriffen, wenn er das wirklich gewollt hätte. Ausserdem war es meine Strategie meinen Feinden meine Zähne in Form eines Lächelns zu zeigen, also tat ich das auch bei diesem aufgeblasenen Kerl: "Um deine Frage zu beantworten...", meinte ich in ruhigem und amüsierten Ton, "Mein Name ist Alexander. Freunde können mich auch Alex nennen, was bedeutet, dass ich für dich momentan mit Alexander und nur mit Alexander anzusprechen bin." Ich erhaschte aus meinen Augenwinkeln, wie die zwei Jungs, die etwas hinter dem Typen standen ihre Gesichter erstaunt verzogen. Anscheinend war es sich das Grossmaul nicht gewohnt, dass ihm jemand die Parole bot. Doch das war mir eigentlich ziemlich egal, denn Timothy war mir in diesem Augenblick um einiges wichtiger als dieser... wie hiess er eigentlich? Ich stellte ihm die Frage nicht, sondern erklärte in äusserst freundlichem, aber scharfen Ton: "Um nochmals auf die Entschuldigung zurück zu kommen...", ich verdrehte amüsiert die Augen, "Sieh es einfach so: Du kannst dich jetzt kurz dafür entschuldigen, dass du dem Kleinen unnötigerweise eine verpasst hast, als er schon entwaffnet war und wir vergessen die ganze Geschichte oder du kannst dir das Leben schwer machen und dich in tausende Diskussionen verfangen, die eigentlich gar nicht nötig wären." Ich zuckte mit den Schultern und schaute die zwei Jungs hinter dem Kerl an, die mich grimmig versuchten anzustarren und runzelte die Stirn: "Schaut ihr immer so verkrampft?" Schliesslich widmete ich mich dem mittleren Typen wieder zu und meinte locker: "Aber weisst du was? Ist deine Entscheidung.", ich grinste ihn an und zuckte abermals mit den Schultern, "Ich für meinen Teil habe noch ein paar andere Dinge zu erledigen...", mein Tonfall wurde schärfer, "...zum Beispiel einen Drittklässler wieder aufzumuntern die Zauberei nicht ganz hinzuschmeissen..." Mit diesen Worten drehte ich mich um und wollte weglaufen, als mich einer dieser Spasten hinter dem Grossmaul anfuhr: "Niemand lässt Darren einfach so stehen!" Ich runzelte die Stirn und drehte mich nochmals um: "Darren?'" Ich meinte zufrieden: "Naja, es gibt ja bekanntlich immer ein erstes Mal. Wenn ihr mich also entschuldigen würdet..." So drehte ich mich um und zeigte mit meinem Stab auf den Kerl, der immer noch bäuchlings auf dem Boden lag und jammerte: "Sobrium." Aus der Nase des Jungen kam ein grüner Nebel, der in meinem Zauberstab verschwand. Ich ging gemächlich Richtung Umkleidekabine, wissend, dass mich die Jungs anstarren würden und unwissend, was wohlmöglich passieren würde. Würden sie angreifen? Mir folgen? Mich zur Rede stellen? Ich hatte Darren keine Chance gelassen zu reden und meine Worte so schnell abgefeuert wie er seine Flüche. Konnte gut sein, dass er mich nochmals ansprechen würde. Ob ich Angst hatte? Naja, ich war schon auch nervös, aber in solchen Situationen musste man einfach über seinen Ängsten stehen - um der Schüler Willen. Für Timothy.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.10.2018 19:04.

Darren

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Darren am 01.10.2018 18:09

Ich beobachtete grinsend, wie der Kleine auf dem Boden anfing zu heulen und machte mich bereit einen weiteren Fluch abzufeuren um das Ganze nun zu beenden, als schon irgendwer auf den kleinen Idioten zustürmte um sich um den, nun heulenden Feigling zu kümmern. Ich konnte nicht anders als verächtlich zu schnauben. Was ein Schwächling!
Wenn es etwas gab, was mein Vater mir einbläute seit ich ganz klein war, dann war es, dass Tränen ein Zeichen der Schwäche waren und ein Madison war niemals schwach. Wir waren Sieger, Gewinner und deswegen brauchten wir nicht zu flennen. Anders als der Kleine, der immer noch ein paar Meter vor mir auf dem Boden kniete und rumjammerte.
Ich drehte mich von ihm weg und sah, wie meine Freunde johlend auf mich zu kamen um mich zu beglückwünschen für meinen grandiosen Sieg. Nicht, dass ich es nötig hatte mir das noch einmal sagen zu lassen, aber die drei waren sowieso kleine Schleimer, die sich nur zu gern darin überboten mir zu sagen, wie genial ihc doch war. Normalerweise regte sie mich immer ein bisschen auf, aber jetzt gerade war ich in absoluter Hochstimmung.
"Richtig krasse Sache!", beglückwünschte mich Gorden und Jason haute mir grinsend gegen meinen Arm. Liam nickte nur anerkennend und ich erwiderte ihr Lob mit einem einnehmenden Grinsen.
"Sagen wir mal so, es war nciht besonders schwer gegen ihn zu gewinnen. Manchen Menschen sollte man einfach keinen Zauberstab in die Hand drücken.", beschwichtigte ich die Jungs die daraufhin anfingen hämisch zu grinsen.
Ich hätte mich noch mehr in meinem hochgefühl gesonnt, wenn nicht in dieser Sekunde irgendwer hinter mir irgendwas von Sanitätern gefaselt hätte. Wollte der mich verarschen?
Der blöde Kleine sollte mal nicht so ne riesen Nummer daraus machen! Ich hatte ihm kaum etwas getan. Die Sprüche waren größtenteils harmlos gewesen und ganz weit weg von allem, was jemand anderem ernsthaften schaden zufügen könnte. Wenn ich das gewollt hätte, dann hätte ich andere Sprüche gewählt. Ich sah meinen Freunden an, dass sie genauso darüber dachten und ich verdrehte zur Antwort nur die Augen. Ich hatte wirklich keine Lust, dass daraus jetzt eine stundenlange Diskussion mit der Leitung des Clubs werden würde, nur weil irgendso ein dämlicher drittklässler sich nicht zusammenreißen konnte.
Ich wollte schon einen hämischen Kommentar von mir geben, als mir auffiel, dass meine Freunde alle hinter mich blickten und mir gar nicht zuhörten. Bevor ich mich allerdings umdrehen oder gar aufregen konnte, stand auf einmal ein anderer Junge in der Mitte unseres Kreises und fing an mich zusammenzustauchen, was mir denn einfiel.
Etwas perplex starrte ich ihn einfach an, nicht fähig irgenwas zu sagen. Noch nie hatte es irgendwer gewagt mich zur Rede zu stellen, die Meisten hatten einfach viel zu viel Angst vor meiner Familie oder aber vor mir. Dem Jungen schien das auf jeden Fall egal zu sein. Zu meinem großen Glück, antwortete Jason an meiner Stelle, sodass es nicht auffiel, dass mir einfach nichts einfiel in diesem Moment. Ich verschränkte einfach die Arme und tat so, als wäre ich mir zu fein mit dem Jungen zu reden, während ich im inneren hektisch überlegte, wie ich jetzt reagieren sollte. Hochnäsig? Wütend? Einschüchternd?
Aber mir fiel nichts ein und so traf mich die Aussage des Jungen schon wieder voll kommen unvorbereitet, als er sich wieder speziell mir zu wandte. 
Ich sollte mich bei dem Kleinen entschuldigen? War das sein ernst? Fast hätte ich gelacht, aber ich blieb lieber stumm und war dankbar dafür, dass diesmal Gorden für mich einsprang. Sie machten alle drei einen guten Job und sageten genau das, was ich jetzt hätte sagen müssen, aber aus irgendwelchen Gründen schien mein Gehirn immer noch nicht so zu wollen, wie ich. Stattdessen blickte ich den größeren Jungen mit den dunklen Haaren nur an und probierte einfach so uninteressiert wie irgendwie möglich zu wirken. Ich wusste auch, dass das was ich hier gerde abzog absulot untypisch für mich war und darüberhinaus auch noch unter der Würde eines Madisons, aber ich war einfach zu überrascht.
Die Überraschung und meine Tatenlosigkeit verschwand sofort, als die Hand des Jungen zu seinem Zauberstab fuhr. Innerhalb einer Sekunde lag meine Hand ebenfalls an meinem Zauberstab, bereit zum Duell, wann immer der andere es wagen sollte uns anzugreifen. Denn was genug war, war genug. Ich ließ mcih doch nicht von einem Niemand bloßstellen.
Doch anscheinend hatte er es gar nciht auf mich abgesehen, sondern auf Gorden, den er kurz darauf dann auch noch mit einem Fluch belegte. Normalerweise wäre mir das egal gewesen und ich hätte vielleicht sogar darüber gelacht, wie er auf seinem Bauch landete, aber jetzt fand ich das gar nicht unterhaltsam. Nun griff ich wirklich nach dem Zauberstab in meiner Umhangstasche und ich konnte sehen, dass meine Freunde es mir gleich taten.
Der Junge würde zwar wahrscheinlich nicht mal so eine Chance gegen mich haben, aber nun waren wir zu dritt, da würde er auf jeden Fall verlieren. Er sollte es also bloß nicht wagen irgendeinen Mist zu machen.
Aber anstatt mich anzugreifen, wandte er sich einfach wieder mir zu und bestand darauf, dass ich ihm antwortete. Erneut hatte ich das Gefühl keine Ahnung zu haben, was ich tun sollte, deshalb tat ich das Einzige, was mir einfiel, das Einzige, dass ich von zuhause kannte. 
Ich zog meinen Zauberstab und richtete ihn direkt auf das Gesicht des Jungen.
"Ich muss gar nichts! Und ich werde mich erst Recht nicht bei dem kleinen Baby entschuldigen! Was glaubst du eigentlich, wer du bist?", fauchte ich ihn also an und ich hörte, wie meine Freunde mir wütend murmelnd zustimmten.
Ich ließ mich bestimmt nicht von jemanden, wie diesem Junegn herumkommandieren und noch weniger würde ich mich für irgendwas entschuldigen. Wusste er etwa nciht, wer ich war? Ich war Teil einer der reinblütigsten und dunkelsten Familien ganz Englands, man legte sich nciht mit uns an. So hatte mir das mein Vater schließlich beigebracht.

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Alexander am 30.09.2018 22:04

Ich pustete mir in die Hände und schaute wohlmöglich so nervös drein, wie Timothy sein musste. Der Drittklässler war seit einigen Tagen bei mir in einer Duelliergruppe, die aus sechs jüngeren Schülern bestand, denen ich ein paar Kniffe beibringen sollte. Naja. Was sind schon Kniffe? Hier in Hogwarts durfte man die ganz coolen Dinge meistens eh nicht ausprobieren und zudem waren gewisse Zauber, die ich regelmässiger verwendete noch um einiges zu schwierig für die Kleinen. Dennoch machte man, was man konnte.
Timothy war heute so wagemutig gewesen sich als Freiwilligen für durchmischte Duellpartien zu melden, was ich zuerst ziemlich toll fand, nun aber bereute. Sein Gegner war nämlich ein Slytherin mit dunklen Haaren aus dem 6. Jahrgang und sein Blick schien den kleinen Timothy zu durchbohren gleich zwei Dolchen. Ich machte mir wirklich Sorgen um den Kleinen. Timothy war wirklich nicht der beste Duellierer und auch wenn wir in den letzten Tagen extreme Fortschritte gemacht hatten, fürchtete ich, dass ein Sieg noch nicht in Reichweite für meinen Schützling stand. Timothy schaute kurz nervös zu mir rüber, worauf ich nur nickte und zwei Sekunden danach ein Stossgebet in den Himmel schickte, dass Timothy die Ruhe bewahren würde. Denn auch wenn die Überlegenheit des älteren Schülers fast schon definitiv schien, konnte er dennoch zeigen, wie er sich verbessert hatte. Parieren, einen sauberen Angriff starten und Zauber ablenken - das konnte er und für dieses Duell verlangte ich auch nichts weiteres von ihm, als dass ich ein, zwei schön aufgestellte Zauber sah - auch wenn diese den Älteren wohl kaum beeindrucken würden.
Der Pfiff! Meine Augen weiteten sich und entgegen meiner Hoffnung verkrampfte sich der Junge extrem und stand schon beinahe paralysiert da. Ich wollte beinahe etwas rufen, da wurde er auch schon vom ersten Spruch etwas nach hinten geschbubst. Ich knirrschte mit den Zähnen: "Komm' schon Timothy. Kühlen Kopf bewahren..." Nichts da. Der Junge stand angewurzelt wie ein alter Baum im Verbotenen Wald und liess es zu, wie der andere Junge ihm einen Fluch nach dem anderen um die Ohren warf. Ich betrachtete den dunkelhaarigen Jungen: Er war gut. Sehr gut sogar. Die Zauber sehr schnell und zielsicher gesprochen. Doch für meinen Geschmack ging er mir zu harsch mit Timothy um. Natürlich: Es war ein Duell, aber es war ja nicht das Ziel hier wirklich jemanden zur Schnecke zu machen. Ich knirrschte abermals mit den Zähnen, als Fluch Nummer drei den Jungen traf: "Komm schon..." Meine Hand ergriff instinktiv den Zauberstab und meine Augen funkelten den älteren Jungen an: "Was für ein Arsch...", meinte ich leise, als ich sah, wie er Timothy weder Raum ncoh Zeit liess und Spruch Nummer vier auf ihn abfeuerte und den Jungen nach hinten taumeln liess. Was für ein arrogantes Schwein! Nach dem vierten Rückschlag, glaubte ich zu sehen, dass Timothy sich langsam sammelte, doch es war bereits zu spät: Sein Zauberstab flog nach einem weiteren Spruch in weitem Bogen durch den Raum und fiel gute zehn Meter hinter ihm mit hellem Ton auf den Boden. Ich schnaubte: "Fuck!"
Mr. Sullivan, einer unser Duellierlehrer, der neben mir stand, meinte etwas irritiert: "Wie bitte?" Ich winkte verlegen ab: "Ehm... Ach nichts...", wurde dann aber durch einen weiteren dumpfen Ton und das überraschte Gemurmel einiger Mitschüler auf Timothy aufmerksam, der nun am Boden lag. Ich brauchte einen Moment um zu verstehen, was genau passiert war, doch als ich den Slytherin mit erhobenem Stab sah, war die Situation glasklar. Ich drängte mich vor und stürzte zu meinem Schützling, der mit Tränen in den Augen da sass. Mr. Sullivan und die anderen Zuschauer standen etwas perplex rum, weshalb ich etwas gereizt meinte: "Kann mir bitte jemand helfen?! Holt die Sanität!" In der Zwischenzeit beugte ich mich zu Timothy runter und meinte in beruhigendem Ton: "Hey... Alles gut, Grosser. Das war kein fairer Kampf." Dieser begann nun vollends zu schluchten und meinte: "Es war überhaupt kein Kampf, weil ich nicht kämpfen kann." Ich seufzte und schüttelte den Kopf. Das war genau der Satz, den ich Timothy gestern stundenlang ausgetrieben hatte. Und kaum hatte er langsam etwas Selbstvertrauen musste so ein Vollidiot von Slytherin Alles kaputt machen! Apropos Vollidiot: Ich erhob mich, als sich Mr. Sullivan um den Jungen begann zu kümmern. 
Ich strich Timothy kurz über die Haare und meinte: "Ich komme nachher noch kurz bei dir vorbei, okay?" Der Junge nickte mit wässrigen Augen und ich sah, wie einige seiner Jahrgangs-Mitschüler am Rande standen und ihren Kollegen anglotzten. Ich schnautzte sie an: "Habt ihr nichts Besseres zu tun?!", meinte ich etwas harsch und klopfte Timothy ein letztes Mal auf die Schulter: "Bin gleich bei dir. Aber zuerst...", mein Blick wandte sich zum Slytherin um, "...muss ich noch ein kleines Hühnchen rupfen." 
Mit diesen Worten verliess ich Timothy und Sullivan, die in die Umkleide gingen und steuerte direkt auf das Arschloch zu, um welchen sich mittlerweile drei Schüler in seinem Alter hingestellt hatten - keine Ahnung, ob Freund oder Feind. Ich stand mitten in das Grüppchen und stellte den Jungen zur Rede: "Ich störe ja nur sehr ungern bei der Feier des Tages, aber... Hast du sie noch alle?! Timothy ist ein Drittklässler!", ich gestikulierte energisch, "Er kannte drei Viertel der Sprüche nicht einmal, die du verwendet hast!" - "Selber Schuld, wenn er sich im Duellierclub meldet.", meinte irgendein Junge, der dort stand, worauf ich ihn abschätzig anschaute: "Wie war das?" Ich schaute die Gruppe an: "Ich glaube, ihr habt den Sinn dieses Clubs nicht verstanden! Es geht darum zu lernen und nicht einander allen Mut auszutreiben!" Ich blickte wieder den Schwarzhaarigen an: "Ich kenn dich zwar nicht und es ist mir momentan auch scheiss egal, wer du bist, aber ich will, dass du dich bei Timothy entschuldigen gehst. Der letzte Spruch war nur noch Blossstellung für ihn!" Ich zeigte mit dem Finger Richtung Umkleide, worauf der andere Junge begann zu lachen: "Was bist du, so 'ne Art Schutzengel für untalentierte Schüler?" Ich schaute den Typen scharf an und meinte nur: "Kann ich sein, wenn ich will." Mit diesen Worten hob ich den Zauberstab und meinte nur leise: "Vertex Vertiginis" Der andere Junge wollte den Zauberstab heben, doch mein Zauber hatte schon längst begonnen zu wirken und liess ihn die Welt kreuz und quer sehen, so dass er vor Schwindel in der Gegend begann rumzutaumeln und über eine Bank stolperte und bäuchlings auf den Boden klatschte. Ich mochte es nicht, wenn Leute antworteten, dich ich nichts gefragt hatte und wandte mich also wieder genervt an den Vollidioten: "Kannst jetzt du mir bitte mal auf meine Fragen antworten?" Normalerweise war ich nie so harsch, doch seit ich die Jüngeren als Schützlinge hatte, war in mir so ein Vaterinstinkt wach geworden... ich weiss, klingt komisch, aber glaubt mir, wenn ich sage, dass ich normalerweise ganz ein lieber bin.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.09.2018 22:12.

Darren

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Darren am 30.09.2018 20:30


Mehr als ein Monat Pause, ich hoffe es ist okay, wenn ich mir den Thread klaue :)
(Sonst sagt Bescheid)
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Der abgedunkelte Raum wurde nur vom spärlichen Kaminfeuer beleuchtet, war allerdings gefüllt voller lauter Stimmen. Ich blendete die ganzen Geräusche und anderen Menschen einfach aus und konzentrierte mich auf den jüngeren Schüler, der mir mit gezücktem Zauberstab gegenüber stan. Mit einem leichten Grinsen musste ich feststellen, dass er den Stab nervös umklammerte und mich leicht panisch anblickte. Es war offensichtlich: Er hatte keine Ahnung, was er tun musste.
Wer auch immer die Idee gehabt hatte, bei dem heutigen Treffen die jüngeren Schüler gegen uns ältere kämpfen zu lassen, dem verdankte ich dann wohl meinen einfachen Sieg, denn es war offensichtlich, dass der andere Junge keine Chance hatte.
Ich war viel älter, kannte viel mehr Sprüche und ich war darüber hinaus auch noch ziemlich gut im Duellieren. Immerhin bekam ich darin zuhause sogar noch Privatunterricht, mal ganz abgesehen von all den Stunden in denen ich nur für mich dunkle Magie geübt hatte. Mir war bewusst, dass ich solche Magie hier nicht anwenden durfte, immerhin durfte ich sie eingentlich nicht einmal beherrschen. Aber es juckte mir schon in den Fingern dem Jungen Angst einzuflößen.
So würde ich vielleicht die miese Laune loswerden, die sich schon den ganzen Tag in mir aufstaute und daran lag, dass mein Vater mir in seinem heutigen Brief mitgeteilt hatte, dass es bald soweit war und ich dann endlich ein Todesser sein würde. Das ich darauf gar keine Lust hatte, hatte er nicht mit einbezogen in seine Planungen. Nun, wie sollte er auch, er wusste schließlich nicht mal, dass ihc nicht mehr der größe Fan von seinen Ideen war...
Allein der Gedanke daran machte mich schon wieder so wütend, dass ich nicht mal auf das Zeichen des Clubleiters wartete um anzufangen. Als dieser in seine Pfeife blies, hatte ihc schon mienen ersten Fluch abgeschickt und den kleinen Jungen somit vollkommen überrumpelt. Sollte der sich mal nicht so anstellen! Bei einem echten Duell würde auch niemand darauf Rücksicht nehmen, ob er schon bereit war. 
Er klammerte sich jetzt noch verzweifelter an seinen Zauberstab und schien in seinem Gehirn nach den wenigen mickrigen Sprüchen zu suchen, die sie ihm bis jetzt beigebracht hatten, aber er war nicht schnell genug. Ehe er auch nur den Mund aufmachen kontne hatte ich schon einen Fluch auf ihn losgelassen. Er taumelte rückwärts und ich machte einfach weiter. Fluch um Fluch prallten auf den drittklässler, der mittlerweile so aussah, als ob er am liebsten heulen würde. Grinsend warf ich noch einen Fluch nach ihm und schon flog sein zauberstab durch den gesamten Raum. Das war einfach gewesen.
Ich wusste, dass ich jetzt spätestens hätte aufhören müssen, so sahen es schließlich die Regeln vor, aber es fühlte sich gerade so gut an zu gewinnen, dass ich das einfach nicht wollte. Und so feurte ich den nächsten Fluch ab, der den Jungen auf den Boden beförderte.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.09.2018 20:32.

Hope

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Hope am 07.08.2018 11:35

Ich nickte, Harlow wusste wohl immer was am Besten war, also vertraute ich ihr und begann dann zu Essen an.
Seufzend versuchte ich nicht rot zu werden; doch ich war ziemlich nervös; hin und wieder sha ich in die Richtung, Malcolm lächelte gerade in diesem Moment und unsere Blicken trafen sich.

Ich versuchte nicht auszuflippen und blieb ruhig, lächelte einfach zurück und merkte gar nicht , dass mir etwas zwischen den Zähnen steckte.
Er lachte, doch ich verstand es als positives Zeichen und aß dann weiter.
"Vielleicht sollte ich ihn einfach mal fragen, oder? Ich will nicht warten, bis er mich fragt...wenn ermich nicht fragt habe ich nämlich kein Dat efür dne Ball ..und so..kannich rechtzeitig suchen", meinte ich: 2Falls er halt nein sagt- was ich nicht hoffe!", sagte ich noch shcnell dazu und aß dnan in Ruhe weiter, naja, wie man es halt "in Ruhe" konnte, wenn der Schwarm in der Nähe saß.

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             Hope is being able to see that there is light despite all of the darkness.

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