Vergangenheitsplay 11

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Katie
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay 11

von Katie am 07.07.2017 19:49

Mein Atem ging äußerst unregelmäßig, was durch das Lachen und der Kälte kam und meine Wangen waren gerötet. "Auftauen klingt gut." sagte ich schmunzelnd und lehnte mich für einen Moment atemlos an Ragnar an. "An was hast du da gedacht? Wenn es nicht gerade ein Feuer ist, hat nichts die Macht mich aufzutauen." ich lächelte bibbernd und bewegte mich in Richtung Eingangshalle. Ich hoffte ich würde nicht krank werden, so kurz vor Weihnachten.
Noah hält mich in der Regel von so etwas ab. Wieder ein Beweis, dass ich mich alleine noch umbringen würde. Drinnen fühlte ich kaum einen Unterschied was die Wärme anging. Ich schlang die Arme um meinen Körper und tippelte mit den Füßen auf und ab. Oh je.

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Ragnar
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay 11

von Ragnar am 07.07.2017 20:03

Ich legte kurz meine Arme um Katie, als sie sich gegen mich lehnte. "Feuer klingt gut. Ich mag Feuer.", sagte ich grinsend. Ein schönes Lagerfeuer im Schnee wäre noch besser aber da wir schon halb erfroen waren, würde sich das nicht lohnen.
Ich löste mich von Katie und sie flitzte direkt in die Einganghalle. Ich folgte ihr ohne große Umschweife. "Wie wäre es mit dem Raum der Wünsche?", fragte ich und beobachtete wie sie von einem Bein auf das andere tapste.vIch rieb mit einer Hand über ihren Rücken in der Hoffnung, die Reibung würde Wärme erzeugen. Wir waren beide komplett nass und durchgefroren und so war meine Idee, sie zu wärmen, wahrscheinlich keine gute Idee.
Ich verschrenkte meine Händer vor der Brust und ging schonmal vor. Auch wenn das unhöflich war. Aber wir beide waren bestimmt froh, wenn wir wir gleich in einem warem Raum sitzen würden.

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Katie
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay 11

von Katie am 07.07.2017 21:18

"Gut, dann Feuer?" ich schenkte Ragnar ein glühendes Lächeln. "Zufällig ist Feuer mein Element." fügte ich zwinkernd hinzu, was auch stimmte und was ich auch auslebte. Alles was ich tat, tat ich mit feuriger Leidenschaft und Überzeugung. Ich versteckte mich nicht weiter sondern lebte.
"Raum der Wünsche, wenn du dir einen Raum ausmalst." stimmte ich zu und warf ihm einen Seitenblick zu. Ich war gespannt zu erfahren, was ihm vorschwebte und ich ließ mich bei so etwas lieber überraschen als mir selbst etwas zu erträumen. Zumindest wenn ich nicht alleine war. Manchmal waren die Räume die auftauchten viel zu trüb und deprimierend.
Ich folgte Ragnar, als der einfach schon losging, hatte ihn aber schnell eingeholt. Da wir es beide eilig hatten, dauerte es auch nicht lange bis wir oben im 7. Stock ankamen. Erwartungsvoll sah ich Ragnar an. Welchen Raum würde ich gleich betreten?

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Ragnar
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay 11

von Ragnar am 07.07.2017 21:28

Es dauerte nicht lange, da hatten wir den Raum der Wünsche erreicht. Ich lief drei Mal vor dem Raum hin und her. Jeses Mal hatte ich den gleichen Gedanken : Wir brauchen einen Raum, an den wir uns Wärmen können.
Es dauerte nicht lange , da öffnete sich eine Tür. Ich öffnete sie und ließ Katie ein. Dann folgte ich ihr und schaute mich einmal um. Wow, mit so einem Raum hatte ich nicht gerechnet.
An der linken Wand stand ein sehr großer Kamin, indem schon ein Feuer prasselte. Davor stand ein riesengroßes Bett, welches mit Wolldecken und großen Kissen voll war. In einer Decke stand eine Art Wäscheleine. Ich war doch etwas überrascht. Ein Bett? Ich hatte eher mit einem Sofa oder ähnlichem gerechnet.
Aber der Raum kannte mich wohl zu gut.
Ich schloss die Tür hinter mir und ging direkt zum Kamin. "Na, ist er was für dich?" Der Raum war hell gehalten, hier konnte ich mich wohk fühlen. Und es roch nach dem Feuer. Ich hielt meine Hände ans Feuer und war ziemlich erleichtert, dass ich meine Finger wieder spüren konnte.

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Katie
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay 11

von Katie am 07.07.2017 22:50

Ich betrat neugierig den Raum und mein Blick fiel direkt auf den Kamin in dem die Flammen schon vor sich hin knisterten. Ich seufzte wohlig und ließ meinen Blick dann weiter durch den Raum gleiten. Wäscheleine. Gar nicht verkehrt. Ich konnte nur keine anderen, trockenen Klamotten irgendwo entdecken. Oh, ein Bett. Meine Augen weiteten sich ein wenig. Es war ein wirklich großes Bett mit einem Haufen Decken und welches ungemein gemütlich aussah!
Ein kleines Grinsen stahl sich automatisch auf mein Gesicht. "Ich nehm das Bett, du die Wäscheleine?" fragte ich schelmisch grinsend, nahm Ragnars Schal von meinen Schultern und hing ihn ihm wieder um, wobei ich ein wenig näher trat, als nötig war. "Wenn du lieb fragst, würde ich mich jedoch dazu erweichen, dir ein Viertel des Bettes abzugeben." ich lächelte leicht und wandte mich dann erstmal dem Kamin zu, der mich mit seiner Hitze anzuziehen schien. Sämtliche Körperteile meinerseits begannen zu Kribbeln als sie die Wärme spürten. Ich warf meine Haare über die Schulter, welche sich durch die Nässe nur noch mehr lockten und seufzte erneut ausgiebig, da sich die Wärme schon langsam wieder ihren Weg in mein Inneres bahnte.

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Ragnar
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay 11

von Ragnar am 07.07.2017 23:07

"Wenn die Wäscheleine nicht so ungemütlich wäre, dann würde ich das Angebit glatt annehmen.", meinte ich. Sie legte mir meinen nassen Schal um meinen Hals und kam mir ziemlich nahe. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte sie mir ruhig noch näher kommen können Ich hatte mich da nicht so. "Darf ich bitte, bitte mit ins Bett?", fragte ich so liebevoll, wie ich nur konnte. Ich hatte nicht vor, auf dem Boden zu sitzen oder gar an der Wäscheleine. Ich schaute sie liebevoll an. Ich würde mit ins Bett kommen, auch wenn ich nur so viel Platz bekommen würde, dass ich so gerade eben liegen könnte.
Ich wandte mich nun ebenfalls wieder dem Kamin zu. Meine Hände und Füße waren mittlerweile wieder am Leben und nun war es Zeit, dass sich mein Körperkern wärmte.
Ich schaute mich um. Hmm, nichts zum umziehen oder gar neue Kleidung. Das hatte ich in meinem Wunsch nicht mit bedacht. "Ich sollte mich eigentlch ausziehen damit meine Kleidung trocknen kann.", überlegte ich laut. "Aber...." Da fiel mir etwas ein. "Moment, ich nehme eine Decke. Dann kann ich mich einkuscheln und meine Klamotten können trocknen."
Ich legte meinen Zauberstab auf den Kaminsims, und nahm eine Decke mit zur Wäscheleine. Dann drehte ich mic so, dass ich mit dem Rücken zu Katie stand und zog mich hastig aus. Das wa gar nicht so einfach weil die Kleidung doch ziemlich am Körper haftete. Als ich alles über die Wäscheleine gehangen hatte, legte ich mir die Decke um meine Hüften und schaffte es, sie irgendwie zu verknoten, damit nichts verrutschte.
Ich wusste nicht, ob Katie mir zugeschaur hatte oder nicht. Aber ich hatte keinerlei Hemmungen was das Ausziehen betraf. Schließlich waren wir alle nur menschen und geisse Grundmerkmale waren identisch.
Ich ließ mich vor den Kamin zu Boden sinken. "Brauchst du irgendwas?", fragte ich und schaute zu ihr hoch.

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Katie
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay 11

von Katie am 07.07.2017 23:24

Also den Hundeblick hatte er drauf, das musste ich ihm lassen. Falls ich schon vorher nicht vorgehabt hatte ihn mit in das schöne, kuschlige Bett zu lassen, dann hätte ich das jetzt mit Sicherheit zugelassen. "Na schön..." stimmte ich schmunzelnd zu. Ich hatte nichts gegen Körperkontakt einzuwenden. Ich war manchmal sogar süchtig danach. Ich hielt es auch nicht aus alleine zu schlafen. Ich war mir ziemlich sicher, dass etwas mit mir nicht stimmte, dennoch wollte ich nicht zwangsläufig etwas daran ändern.
Als Ragnar sich auszog warf ich einen kurzen Blick nach hinten, ließ es dann aber bleiben. Wenn er sich extra umgedreht hatte, wollte er wohl lieber ein wenig intimssphäre haben. Allerdings sollte ich wohl auch besser aus den nassen Klamotten raus. Ich schritt ebenfalls zum Bett und suchte mir eine der kuschligsten Decken heraus. Erneut warf ich einen kurzen Blick zu Ragnar, dann schälte ich mich seelenruhig aus den feuchten Klamotten und hing mir die Decke um den Körper. Ich setzte mich neben neben Ragnar auf den Boden und lächelte leicht. "Brauchen...oder wollen?" hakte ich nach und hob schmunzelnd die Augenbrauen.

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Ragnar
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay 11

von Ragnar am 07.07.2017 23:33

"Ohh.", sagte ich und lächelte. "Na, das gefällt mir doch. Vielen Dank." Na also, ging doch. Ich konnte mit in dieses super maga flauschige Bett kommen und vielleicht würde da auch mehr passieren. In meinem Kopf spielten sich wieder allerlei Szenarien ab. Szenarien, was ich mit ihr alles anstellen konnte.
Wie lange war es her, dass ich mir mit jemanden ein Bett teilte? Eigentlich war es das erste Mal, wenn ich so darüber nachdachte. Irgendwie waren wir nie dazu gekommen.
Aus den Augenwinkeln sah ich, wie Katie es mir gleich tat und sich nun ebenfalls ihrer Kleidung entledigte. Doch ich wollte nicht gaffen. Sowas machte man einfach nicht. Ich wartete, bis sie wieder bei mir saß. Dann schaute ich sie wieder an. Ihre Haare hatten noch mehr Locken bekommen. Wahrscheinlich vom Schnee. Ich schaute an ihr herunter uns musste feststellen, dass ihr die Decke stand.
Ihre Frage ließ mich schmunzeln. "Na, wenn du so fragst, dann will ich beides wissen.", sagte ich und beugte mich leicht zu ihr herüber. Ich strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht und ließ meine Hand kurz auf ihre Wange ruhen.

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Katie
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay 11

von Katie am 09.07.2017 19:17

Die Hitze des Kamins kitzelte mich im Gesicht und ich spürte mich von Sekunde zu Sekunde wieder ein wenig lebendiger. Ich lächelte leicht als Ragnars Finger über meine Wange strichen und schmiegte mich instinktiv an seine Handfläche. 
"Brauchen tu ich nichts..." sagte ich zu dem einen leise. Ich hatte schon vor einiger Zeit beschlossen, dass ich für ein glückliches Leben nur den Willen brauchte glücklich zu sein. Man findet in jeder kleinen Sache, so unscheinbar sie auch sein mag, ein kleines bisschen Glück. Man musste nur offen dafür sein.
"Was das wollen angeht bin ich mir nicht ganz so sicher..." Fügte ich hinzu und lehnte meinen Kopf an Ragnars Schulter ab. Mir war bewusst dass ich ihn so gut wie nicht kannte, doch ich fand uns verband dieser eiskalte Wintertag, zumindest für diesen Moment. Wie es morgen aussehen würde war mir ganz gleich. Vielleicht würden wir uns gar nicht mal auffallen. Ich lebte gerne den Moment. 
Ich drehte meinen Kopf so, dass ich Nasenspitze and Nasenspitze mit Ragnar saß und lächelte wieder. "Erzähl mir mal was du willst." Forderte ich ihn mit einem verschmitzten Lächeln auf und dachte an das Bett, welches er sich offenbar gewünscht hatte. Die Intention dahinter war mehr oder weniger einleuchtend.  

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Ragnar
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay 11

von Ragnar am 09.07.2017 19:36

Sie schmiegte sich an meine Hand und ich schloss für einen kurzen Moment die Augen. Ihre Haut war so weich und mittlerweile wieder warm. Ich genoss diese Art von Nähe. Diese Nähe gab es manchmal viel zu selten. Beisammen sitzen, zusammen den moment genießen und einfach alles ausblenden. Ich atmete tief durch. Ich konnte ihr Parfum riechen. Es roch so angenehm, es passte sehr gut zu ihr. Doch konnte ich nicht erraten, wonach sie roch. War sie es doch selber?
Ich genoss alles am liebsten mit all meinen Sinnen. Auf die konnte ich mich immer verlassen. Und tatsächlich nahm ich ab und zu den Spruch ich kann jemanden nicht gut riechen manchmal zu wortwörtlich. Doch gab ich den Menschen immer eine zweite Chance. Wer wusste schon, was den Leuten an den Tag passiert war und warum sie so drauf waren, wie sie waren.
Ihre Aussage brachte mich zum lächeln. "Worin genau bist du dir denn nicht sicher?", flüsterte ich. Ich nahm meine Hand von ihre Wange. Sie lehnte ihren Kopf gegen meine Schulter, unsere Nasenspitzen berührten sich nun. Wieder schloss ich meine Augen. Ich legte einen Arm um Katie und zog sie noch näher zu mir.  Ihre Aufforderung ließ mich schmunzeln. "Das zeige ich dir lieber.", meinte ich. Ich war mir durchaus bewusst, dass wir uns erst seit kurze kannten. Aber das war mir so egal. Ich liebte das Leben und genoss es in vollen Zügen. Und dass Katie meine Nähe suchte, gab mir die Gewissheit, dass sie sich bestimmt auf das einlassen würde, was ich nun machen wollte.
Ich legte zwei Finger unter ihr Kind und drehte ihren Kopf minimal in meine Richtung. Dann überwand ich die restliche Distanz zwischen uns und legte meinen Mund auf den ihre. Ich küsste sie sanft und liebevoll.
Der moment war perfekt. Ein Feuer prasselte im Kamin, ein großes und bequemes Bett stand uns zur Verfügung und Katie und ich waren uns so nahe.

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