Vergangenheitsplay 11

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Alexis
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Re: Vergangenheitsplay 11

from Alexis on 11/16/2018 05:30 PM

- Kara & Alexis - Ein paar Tage nach Schulbeginn - 

Es war tatsächlich schon mein sechstes Jahr in Hogwarts. Meine Ferien waren eher normal und langweilig gewesen, außer das wir tatsächlich unsere Mutter gefunden hatten. Unsere leibliche. Sie war eine Hexe. Wir waren wohl ein Unfall gewesen und über unseren Vater wusste sie eigentlich nichts. Noch schrieben wir nur miteinander, aber irgendwann wollten wir uns vielleicht auch mal treffen. Komischerweise hatte ich tatsächlich die Veelagene geerbt, aber eigentlich machte ich mir darum keine Gedanken. Ich hatte Hogwarts vermisst und jetzt wollte ich eigentlich in meinen Gemeinschaftsraum. Aber so tollpatschig wie ich war stieß ich natürlich mit jemandem zusammen. Ich lief wirklich voll in denjenigen hinein. Ich sah sofort hoch. Es war ein Mädchen und sie war auch noch verdammt hübsch. "Ist dir irgendwas passiert? Ich kann manchmal wirklich so tollpatschig sein. Tut mir wirklich leid.", meinte ich etwas besorgt und auch verlegen und lächelte etwas unsicher. 

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Chandler

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Re: Vergangenheitsplay 11

from Chandler on 09/08/2018 11:54 AM

Beginn des Plays zwischen
 Chandler & Anne
 Drittes Schuljahr, vor den Weihnachtsferien
-- Flaschendrehen im Mädchenschlafsaal--

Alle waren sie da, Simon, Julian, Elva, Anne, Flora,Ariella und Nero und einige andere noch. Seltsame Sache als Ari uns alle dazu eingeladen hat bei ihm im Mädchenschlafsaal zu sammeln. Keine Ahnung warum udn was das soll, vor allem, weil Jungs hier nicht zu suchen hatten. Draußen lag dicker Schnee, sogar das Fenstersims war voller Schnee, wir waren alle auf Kissne udn Decken , hatten uns unsere Pullis übergezogen, Elva trug sogar einen Schal, wobei ich glaubte, dass sie es tata, weil sie auch erkältet war.
Ich hielt ihr einen Hustenbonbon hin, sie nahm ihn dankend an und ich setzte mich in Schneidersitz. Diese Situation war immernoch merkwürdig. Ich sah nämlich immer wieder zu meiner Rivalin Anne rüber. Sie war auch ziemlich überfordert mit dieser Situatuation, und mit der Flasche in der Mitte.
"Also...wie geht das?", fragte Flora leise kichernd.
"Einer dreht, und dann muss er oder sie dnejenigen küssen, ganz einfach", antwortete Ariella selbstsicher. Ich runzelte die Stirn. Küssen. Ich sah mich um, sah Freya an, dann meinen besten Freund Simon: "Ah ", mahcte ich leise, ich wusste nicht, ob dieses Spiel mir gefallen würde. Ich war ungeküsst und um ehrlich zu sein, wollt eich das auch noch lange bleiben. Wir waren 13...und solche Spiele...machten mich dann irgendwie...unsicher.
"Nun, dann gehts los", sagte Ari freudestrahlend und begann die Flasche zu drehen, sie zeigte wenig später auf Logan.  Sie brauchten eine Weile, doch dannging es ziemlich fix, ein kurzer Schmatzer der vielleicht nicht so schmerzerfült war wie ich dachte, aber gerade shcmackhaft wurde es auch nicht. Dann war Flora dran, dann nero. Ein ziemlich buntes Treiben , viel Gelächter...
Schließlich war Anne dran und einige Jungs wollten sich aus dem Kreis rausziehen. Sie tushcelten: "Nicht mit ihr...ich teue das bestimmt nicht....sie ist hässlich, Mann", solche ähnlichen ophrasen gingen durch den Raum. Ich sah die Junsg an, sah sie ernst an: "Hey. Ihr sollt küssen und nicht reden. Klappe halten". Ich hasste es wenn die alle so wurden, anne mustse da schon des öfteren durch, aber ich war d akein Fan von. Si eist zwar keien Freundin von mir, aber nett war es dennoch nicht.  Von anafang an hatte ich einen gewissen Status unter den Jungs. Man respektierte mich. Ob es an meinem Nachnamen lag oder an meiner Tonlage...wer wieß, ich glaube beides war dran.
Und auch wenn ich nicht sonderlich Fan von Muggelgeborenen bin, nun, sie war dennoch ein Mensch...und vor allem ein Mädchen, dass mitr Respekt behandelt werden sollte.
"Na los Anne. Dreh die Flasche", sagte ich in einem ruhigen, fruendlichen, aber bestimmten Ton, ich sah sie jedoch nur kurz an und lehnte mich dann zurück.


>>Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
<<

A. Einstein.

Reply Edited on 09/09/2018 05:14 PM.

Layla

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Re: Vergangenheitsplay 11

from Layla on 08/13/2018 05:15 PM

Ich sah ihn an, die Schneeflocken fielen weiterhinunter auf meine dunkle Erscheinung.
Jack und mein Dad waren nicht die besten freunde, anders als bei mir und ihm. Mein Dad tat viel für mich, er würde mir jede Hürde sofort aus den Weg schaffen, vielleicht verwöhnt er mich etwas, aber mich störte das ja kein bisschen. Wieso auch. bei ihm bekam ich zu hundert Prozent was ich wollte. Das war bei anderen etwas schwieriger.
"Ach sag doch sowas nicht. Ich kann ja mit Dad reden, dass er sich heute mal benimmt. Schließlich ist doch Weihnachten", ich lächelte und strich ihm kurz püber den Arm, ehe ich mich weiter, wenn auch langsamer, um mich selbst drehte, die Arme ausstreckte und die kühle Briese in meinem Gesicht spürte.

"Außerdem wird Barty da sein, den kann er noch weniger leiden als dich", sagte ich und versuchte ihn eher damit aufzumuntern.
Eigentlich war mein Dad nur neidisch, meinte barty zumindest letztens zu mir. Gott, wie war ich dem Typen schon verfallen- das war ja unnormal.
So gleich wurde mir aber schon etwas schwindelig, sodass ich die Drehungen um mich stoppte und mich an ihm fest hiel tum nicht umzu kippen.
"Ist dir etwa kalt...?", meint eich als ich ihn kurz von oben bis unten musterte.
"Wir können auch rein gehen...und schon mal etwas zum Trinken holen".

   >> I wasn't born an actress, but I was certainly born dramatic! <<

                               

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Jack
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Re: Vergangenheitsplay 11

from Jack on 08/13/2018 04:10 PM

Mit keiner der Jahreszeiten konnt ich irgendetwas anfanen. Der Winter war mir meist zu kalt auch wenn das bedeutete, dass ich an warmen Kaminen sitzen konnte und es mir gemütlich machen konnte. Und es gab immer frisch geröstete Mandeln. Mandeln wren definitv eine Schwäche von mir. Ich konnte einfach nicht nein sagen dazu. Und im Winter , gerade zu Weihnachten, störte es niemanden, wenn ich davon ein paar mehr aß.  Dieses Kilo würde auch niemanden stören.
Doch, eine Person kannte ich.
Mein Vater. Er hatte sehr hohe Ansprüche an seine Söhne, was mich manchmal sehr nervte. Es ärgerte mich und reizte mich wenn ich seiner Meinung nach mal wieder versagte.
Ich musste perfekt sein.
Ein Grund, ihn nur dann zu begegnen, wenn ich es wirklich musste. Wie zu den Mahlzeiten, zu den Treffen oder Familienfesten.
Dieses Weihnachten wr das Haus voll. So viele waren bei uns im Haus. Man hötte meinen können, dass unser Vater nicht darauf achtete, was ich alles so anstellte und wie ich mich benahm oder wie meine Körperhaltung war. Aber da hatte ich mich getäuscht.
Mit seinen eindringenden Blicken machte er mir immer mehr als deutlich, dass er mein Benehmen nicht gut hieß.
Deswegen zog ich mich lieber in mein Zimmer zurück und ließ den ganzen Trubel an mir vorbei ziehen lassen. Was besser war. Denn so konnte ich einfach meine Ruhe genießen.
Als ich aus meinem Fenster sah, erblickte ich meine Schwester. Sie schien die letzten Tage ziemlich aufgeregt zu sein. Kein wunder. Denn schon bald würde sie selber eine Todesserin sein.
Unwillkürlich strich ich mir über mein linkes Handgelenk und rieb über die Stelle, an der sich mein Mal befand. Als ich es bekommen hatte, hatte es leicht geschmerzt und seitdem juckte es immer wieder. Mal mehr mal weniger.
Ich beschloss, zu ihr zu gehen.
Ich nahm meinen Mantel von der Tür, schwang ihm über die Schultern und mummelte mich ein. Dann ging ich raus, stets daruf bedacht, niemanden über den Weg zu laufen.
Was mir erstaunliherweise gut gelang.
Ich gesellte mich zu meiner Schwester, die Arme vor der Brust vverschrenkt damit ja kein bisschen Kälte zu mir durchdrang. "Hallo Schwester.", begrüßte ich sie nachdem sie sich kurz zu mir umgedreht hatte. "Das Essen lasse ich lieber ausfallen.", meinte ich beiläufig und beobachtete, wie sie mit dem Schnee, der von den Wolken herunter fiel, spielte.

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Layla

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Re: Vergangenheitsplay 11

from Layla on 08/10/2018 05:55 PM

[ Ich beginne nun ein neues Play, da das voherige schon einen Monat her ist - Sorry ]

Jack & Layla
Ein Weihnachtsabend vor zwei Jahren
Noch nie war das Haus zuvor so düster gewesen wie an dem heutigen Heiligabend, und das obwohl so viele Menschen heute hier waren, obwohl doch etwas Unglaublich Tolles passieren wird, sobald das nächste Jahr beginnt.
Ausnahmsweise war es kalt in London, es war meist regnerisch und matschig auf den Straßen vor unserem Haus, doch heute war es kalt, sehr kalt, sodass ich meinen Mantel anziehen musste um nicht ddraußen zu erfrieren. Es war als würde ein Sturm aufziehen, ein eisiger Sturm und so musste ich mich wappnen, denn ich war jetzt alt genug um ein Teil dieses Sturmes zu werden.
Meine zwei Brüder waren irgendwo auf dem Anwesen zerstreut, vielleicht unterhielten sie sich, oder brauchten beide Zeit für sich, warum konnte ich mir nicht erklären, ich war schließlich die jenige die nun ein Teil des Ganzen wurde.
Ein zartes Lächeln schmückte mein blasses Gesicht, die dunklen Locken hatte ich zu vereinzelten geflochtenen zöpfen gebunden, sie fielen hinab, über den Mantel und waren do dunkel wie der Stoff selbst.
In drei Tagen wird es soweit sein, ich werde eine Todesserin sein, alles habe ich dafür getan um endlich dabei zu sein, um meine Pflicht als reinblütiges Wesen zu tun, um meine Pflicht als Hexe auszuüben und den dunklen Lord zu unterstützen.
Ich freute mich, denn auch meine Cousine Neyla war seit Kurzem ein Teil vom dunklen Ord und auch Cassi und Gwendolyn waren bald soweit. Ich hoffte nur, dass alles reibungslos ablief; Barty sollte wohl auch kommen, er hat mir eine Eule geschickt. Barty Crouch Junior war wohl der beeindruckste Mensch für mich; ich kenne ihn noch nicht lange, erst bei ein paar Treffen war ich da, und dort konnte ich kurz mit ihm sprechen. Er war höflich gewesen, doch nicht sonderlich gesellig, aber irgendwie hatte mein Herz sofort einen Sprung gemacht. Mein Dad war sofort begeistert, er meinte, wir dürften diese BEziehung zu ihm nicht vernachlässigen; er ist einer vom inneren Kreis, der den Lord schon seit einigen Jahren dient. und mit einigen Jahrne meine ich auch, dass er wirklich ein wenig älter ist, aber das hat mich nie gestört. Ich bin schließlich schon 15 und sicherlich kein Mauernblümchen. Ich weiß was ein Mann will, auch einer der Älter war als ich.
Erst vor kurzem war ich noch mit Nicolas zusammen gewesen, doch als ich ihn verkündigte, dass es mich doch etwas mehr in die andere Richtung verschlug beendete er es mit mir. Ich habe sicherlich um die vier Monate gebraucht um das alles zu vertragen, seit dem habe ich ein bisschen was mit Kingston rumgemacht, aber das wars auch.
Eines machte mich jedoch am Glücklichsten von allen, nicht nur, dass ich bald eine Todesserin sein werde, nein auch meine zwei Brüder waren anwesend- vor allem Jackson.
Jackson war schon immer mein Lieblingsbruder gewesen, er war gemütlich und lieb, er war ein gentlemen und war für mich dagewesen, immer schon! Es war eine große Erleichterung nun mit ihm zusammen auch im Orden zu sein
Nicht nur, dass wir im gleichen Haus waren, und das wir Zwillinge waren, was uns vermutlich einfach verband..., er war dennoch manchmal so viel unterwegs und es war schön, dass er zu Weihnachten dann auch wirklich da ist. Er ist wirklich mein Lieblingsbruder...
Anders als Fynnik(Also XY, ist mir nur so spontan eingefallen ), der einfach nur ein Dreckskerl war. Er war aggressiv, anstrengend, viel zu stolz und hält sich sowas wie für das Oberhaupt- dabei hat er meinen Dad vergessen...
Dad ist ziemlich cool, ich mag ihn sehr- zuumindest ist er zu mir cool. Ich weiß, dass er zu den Jungs nicht immer sehr gelassen war und mehr erwartet von ihnen- es ist ihm manchmal sogar peinlich von ihnen zu erzählen...

Eine Schneeflocke.
Ich schmunzelte und sah wie das Eis auf meinem Mantel zerschmilzt und keine Spur hinterlässt, noch weitere legten sich auf meinem Mantel nieder, ich sah hoch, in den dunklen Himmel, streckte die Zunge raus und schmeckte die Kälte auf meiner Zunge.
Plötzlich hörte ich Schritte, drehte mich um und sah meinen Bruder Jack lächelnd an: "Da bist du ja...schau mal es schneit", sagte ich fröhlich wie ich damals noch war.
Ich streckte meine Arme aus, die Handschuhe ließ ich jedoch an und schwankte auf und ab: "Ich hoffe das Essen ist bald fertig- ich habe schon so großen Hunger", ich leckte mir über die Lippenn, nachdem ich wieder eine Schneeflocke abbekommen habe.
"Ich hoffe dass es heute weiße Weihnachten gibt, ich liebe den Winter einfach...", dabei waren wir doch beide Frühlingskinder...dennoch, der Winter tat mir gut, ich mochte warme Kamine, heiße Getränke, Kerzen und dicke Decken...und diesen Mantel...ich liebte die Süßigkeitne die es zur Winterzeit gab wie kandierte Äpfel oder gebrannte Mandeln.

   >> I wasn't born an actress, but I was certainly born dramatic! <<

                               

Reply Edited on 08/10/2018 06:06 PM.

Adelaide
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Re: Vergangenheitsplay 11

from Adelaide on 07/08/2018 05:35 PM

(Sorry, hatte die letzten Tage keine Zeit x.x ♥)

Ein Schmunzeln huschte über meine Lippen. Ich wusste, dass er gerade das gleiche in seinem Kopf hatte, wie auch ich. Dies merkte ich an seiner Körperhaltung, daran, wie er mich berührte. Ich wusste, dass ich heiß war und wie ich meine Reize einzusetzen hatte. Mein Blick traf seinen. Es mussten keine Worte fallen, damit wir wussten, was gleich passieren würde.
Ich nahm mein Bier in die Hand und trank einen Schluck daraus, ehe ich es wieder hinter mir auf dem Tisch abstellte. Dann lehnte ich mich nach vorne, um seinem Gesicht näher zu kommen. Ich begann damit seinen Hlas zu küssen und hielt an, als ich bei seinem Ohr war. „Ich wusste, dass du mich erfolgreich ablenken kannst.", hauchte ich in dieses. Ich küsste mich schließlich weiter zu seinen Lippen, hielt aber erstmal inne.
Ich ignorierte alles um mich herum, das einzige, was ich noch bewusst wahr nahm, war die Musik, die dem Raum etwas leben einhauchte. Es wäre besser, dass jetzt niemand hier reinplatzen würde, würde ich diesem Jemanden wahrscheinlich die Kehle rausreißen. Lebendig, wohl bemerkt.
Schließlich verschloss ich seine Lippen mit meinen und zog ihn damit in einen leidenschaftlichen Kuss, während ich meine Arme auf seinen Schultern ablegte. Ich genoss seine Anwesenheit, das konnte man deutlich sehen, würde ich sonst auch nicht meine Zeit hier bei ihm verbringen. Wann genau wir beide zueinander gefunden hatten, wusste ich gar nicht mehr und auch wenn wir uns öfter mal gegenseitig anstachelten, musste ich zugeben, dass ich ihn nicht mehr aus meinem Leben wegdenken wollte. Ich war mir sicher, dass ich ihm sogar helfen würde, würde er diese denn irgendwann mal benötigen - etwas, was bei mir schon was zu heißen hatte, waren mir Menschen im allgemeinen wirklich ziemlich egal. Ganz im Gegenteil. Mir ging es immer nur um mein eigenes Wohl, welches ich stets vor alles andere stellte. Hatte ich keinen persönlichen Nutzen, würde ich nicht mal einen Finger krumm machen - außer für meine Schwester, die nach alldem, was sie getan hatte, immer noch ein wichtiger Teil meines Lebens war. Fluch und Segen zugleich.
Ich löste den Kuss schließlich wieder, um ihn anzuschauen. Ohne meinen Blick abzuwenden, griff ich wieder nach meinem Bier, um genüsslich einen Schluck daraus zu trinken.

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Tyrus
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Re: Vergangenheitsplay 11

from Tyrus on 07/01/2018 11:29 PM

Ich liebte es wenn aus der Kratzbürste ein kleines Reh wurde. Anders konnte man den Blick mit dem sie mich anstierte als ich sie rüber zog nicht nennen. Riesige, überraschte Augen und leicht geöffnete, reglose Lippen. Sie war übertölpelt worden und das liebte ich. Frech hob ich eine rote Braue und blitzte sie an. 
Als sie sich zurück lehnte legten meine Finger sich schon wie automatisch auf ihrem Bauch ab. Mit der freien Hand griff ich mein Bier und trank während sie sprach. Und nicht nur das, meine Finger begannen derweil ganz unaufdringlich ihrem Bauch zu kraulen, etwas, das ich selbst absolut liebte und auch die meisten Frauen, die ich kannte. 
"Hmmm...", war der Laut zwischen Verstehen und Sarkasmus, der es am besten traf. Sie hatte mich vermisst. Sie hatte mich sehen wollen. Ihr Ego war nur zu groß, das laut auszusprechen, aber sie hatte es zugegeben auf ihre ganz eigenwillige Art. 
Langsam schoben sich meine Finger unter den Saum ihrer Bluse und spielten mit ihrem Bauchnabel.

Um uns herum begannen die Haushaltsgeräte nach und nach damit ihre Arbeit einzustellen, einfach weil sie fertig waren. Die Musik meiner Heimat wurde dadurch nur wieder weiter in den Vordergrund gerückt, gerade jetzt wo keiner von uns etwas sagte. Ich sprach aus Kalkül nicht, genauso wie ich nicht aufdringlicher wurde in meinem Streicheln. Ich summte nur mit dem alten irischen Liebeslied mit, ganz leise. Spürte ihre warme Haut unter meinen Fingern und das Heben und Senken ihres Körpers während sie atmete. Meine Augen hingen an ihren, neckten sie, forderten sie heraus wie das leichte Grinsen auf meinen Lippen. Wenn sie etwas wollte... dann sollte sie ruhig kommen und sich das alles holen. 

Ganz langsam, summend, legte ich den Kopf schief. Musterte ihre wundervollen, gefährlichen Züge vor mir. Stellte mein Bier auf einem Stuhl neben mir aub und ließ die nun freie Hand auf ihren Oberschenkel sinken.
Wir hätten ein wunderbares Motiv für ein Stillleben abgegeben. 
Wenn nicht bald etwas passieren würde... würden wir wahrscheinlich für die Ewigkeit so versteinern.  

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Adelaide
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Re: Vergangenheitsplay 11

from Adelaide on 06/28/2018 10:47 PM

Ich hob fragend eine Augenbraue. Er wollte mich definitiv auf den Arm nehmen, wusste ich schließlich, dass er keine Angst vor mir hatte. Wenn ich ehrlich war, dann wollte ich dies auch nicht. Er gehörte tatsächlich zu den Menschen, die ich respektierte und Merlin, es gab sehr wenig Menschen, die sich dies verdient hatten. Ich sagte erstmal nichts, sondern beobachtete ihn einfach. Etwas, was ich seit meinem Werwolf da sein sehr gut beherrschte. Menschen beobachten. Sie lesen. Ihre Schwächen herausfinden. Töten. Das war das, wofür ich ausgebildet wurde. Zu gerne nutzte ich dies, wenn auch nicht gerade in dieser Situation. Tyrus schien ernst zu sein, aber ich wusste, dass er dies nicht so meinte. Als er ein weiteres Mal den Mund öffnete und etwas sagte, bestätigte er mir dies, was mich die Augen verdrehen ließ. Ich erwiderte immer noch nichts darauf und verkniff mir jeglichen Kommentar.
Wenn ich ehrlich war, dann hatte ich dies nicht kommen sehen, weswegen für einen Augenblick ein überraschter Gesichtsausdruck auf meinem Gesicht erschien, allerdings fing ich mich recht schnell wieder. Bei jedem anderen hätte ich mich gewehrt, doch ich saß nicht zum ersten mal auf seinem Schoß und eigentlich, saß ich da auch ganz gerne. Ich saß ihm immer noch gegenüber, nur eben nicht mehr so weit weg, wie zuvor noch.
Für einen Moment schloss ich meine Augen und genoss seine Lippen an meinem Hals, die mir kurz eine Gänsehaut bereiteten. Keine dieser unangenehmen, verstand sich. Er wusste wo er mich anzupacken hatte, das hatte er nun mehr als einmal bewiesen. Ich legte meine Hände schließlich auf seinen Schultern ab, während mein Blick seinen traf. Ich legte meinen Kopf schief, als er zu sprechen begann. Gerne hätte er die Klappe halten und weiter machen können.
„Zur Sache?" Wie ich gerade hoffte, dass er die selbe Sache meinte, wie ich gerade im Kopf hatte, doch ich wurde enttäuscht. Ich lehnte mich etwas zurück, bis ich den Tisch in meinem Rücken spürte. Ich nahm mein Bier in meine Hand und trank erstmal einen großen Schluck daraus, ehe ich es wieder hinter mir abstellte. Ich ließ mir extra Zeit, bis ich antwortete.
„Nun.", begann ich schließlich. „Würde ich die Schädel einschlagen, dann wäre ich sicherlich nicht hier." Diese Aussage war etwas gelogen, wusste ich, dass ich gerne auch das unterbrochen hätte, um her zu kommen, denn heute war ich hier, weil ich ihn sehen wollte und weil ich es satt hatte, mich mit dem Rudel rumzuschlagen. Wieso war eigentlich er meine Anlaufstelle geworden? Was genau hatte er an sich, was mich so faszinierte? Ich sprach nicht weiter, sondern fuhr lieber mit meinem Finger über meine eigenen Lippen. Ich hatte gerade wirklich anderes im Kopf, als reden.

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Tyrus
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Re: Vergangenheitsplay 11

from Tyrus on 06/28/2018 09:37 PM

An meiner Brust konnte ich noch immer ihre Wärme spüren als ich mich an den Tisch lehnte und meinen Bierkrug fasste. Zusammen mit dem verwohnten Ambiente des Pubs (der bei vielen absolut keine zärtlichen Gefühle weckte, bei mir aber schon) und der leisen Musik im Hintergrund schaffte das ein unglaublich heimeliges Gefühl bei mir entstehen zu lassen. Eines, das es bereute, dass Adelaide sich so weit von mir fort setzte. 
Viele nervte es, ekelte es zum Teil sogar an, dass ich dauernd mit jemand anderem ins Bett ging. Jungen, Alten, Männern, Frauen - scheinbar wahllos. Wie oft hatte ich zu hören bekommen ich wäre schwanzgesteuert? Was diese Leute nicht begriffen war, dass ich absolut wählerisch war. Wer mit in mein Bett kam, dem musste ich schon was abgewinnen, der musste mich ansprechen, den wollte ich dann bei mir haben. Auch einfach so. So wie jetzt, so wie mit Adelaide.
Also wartete ich fröhlich ab worauf ihr Zulehnen zu mir hinaus lief und fing ihren Blick sobald ihre Wimpen aufschlugen. Sie würde es so nie sagen, aber sie war Fenrirs Mädchen und das war okay. Wölfe teilten gern. Und so überließ ich ihr meine Kippe und lachte rau in mich hinein als ihr Rauch mein Gesicht traf. 
 
"Angst..?", überlegte ich laut und nahm nachdenklich einen großen Schluck Bier. "Wenn ich ehrlich bin: Ja."
Für eine kleine Weile blieb dies in der Luft zwischen uns hängen. Ich wartete auf ihre Reaktion, auch wenn ich mir sicher war, dass sie mich nicht für voll nehmen würde. Ich lehnte mich auf meinem Stuhl zurück und streckte die Beine aus, den Blick noch immer fest an ihrem geheftet. "Ich zittere vor Angst...", hauchte ich ihr dann entgegen, mit jedem Wort sarkastischer. "Ich schüttele mich. Ich kann mich kaum beherrschen... so sehr fürchte ich dich."
Erst als ich wieder vom Bier trank prustete ich in den Krug vor Lachen.

Allerdings hatte ich in diesem Moment genügend Zeit gehabt meinen Fuß in ihren Stuhl zu klemmen und sie jetzt samt des Sitzmöbels in einem Ruck zu mir ziehen. Flink wie wir Wölfe waren hatte ich mich vorgelehnt, den Arm um ihre Hüfte gelegt und den schlanken Körper auf meinen Schoß gezogen. Strähnen ihrer dunklen Haare kitzelten mein Gesicht... ich vergrub meine Nase, meine Lippen an ihrem Hals und atmete einmal tief ein, dass mir wohlige Schauer über den Rücken liefen.
"Kommen wir mal zur Sache, hm?", schnurrte ich und suchte wieder ihren Blick. "Warum bist du hier? So langweilig kann euch doch nicht sein, da draußen fangen sie an sich die Schädel einzuschlagen und dir ist langweilig genug um bei deinem Notnagel vorbei zu schauen?"
Vorwurfsvoll aber verspielt schnalzte ich und schüttelte den Kopf. Sie sollte gar nicht erst versuchen mich übers Ohr ziehen zu wollen. Adelaide Hale.... war so verführerisch wie gefährlich. Und selbst wenn sie keinen Hintergedanken gehabt hatte... wollte ich hören, dass sie ihren dreckigen Iren ein klein wenig vermisst hatte. Die kleine Furie.

Reply Edited on 06/28/2018 09:37 PM.

Adelaide
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Re: Vergangenheitsplay 11

from Adelaide on 06/28/2018 08:04 PM

Als die Musik zu spielen begann, konnte man deutlich in seinem Gesicht sehen, wie sehr er sie genoss. Wenn ich ehrlich war, dann musste ich zugeben, dass sie gar nicht mal so übel war, weswegen ich auch keinen dummen Kommentar von mir gab, sondern einfach kurz die Musik genoss, welche eine deutlich angenehmere Atmosphäre einbrachte. Wenn ich nicht ich wäre, dann könnte ich mich dabei fast entspannen.
Seine Worte ließen mich grinsend den Kopf schütteln. „Das wundert mich natürlich nicht.", erwiderte ich. Wenn man mich so sah, war ich mir ziemlich sicher, dass man mir niemals zu trauen würde, mal anders gewesen zu sein. Dass jemand wie ich wirklich mal schüchtern und ohne Selbstbewusstsein war. Eine Sache, die ich nur zu gerne für mich behielt. Ich wollte nicht, dass jemals jemand erfuhr, was ich mal war. Sie sollten mich fürchten, so wie die meisten es schon taten.
„Alt?" Ich dachte kurz über seine Worte nach und eigentlich, wenn man es mit mir verglich, dann war er schon alt. Während ich noch Anfang zwanzig war, war er schon in den dreißigern, was ihn allerdings nicht weniger attraktiv für mich machte. „Ich glaube nicht, dass das das Problem sein wird.", sagte ich mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Tyrus und Fenrir waren sich ziemlich ähnlich, vermutlich mochten sie sich deswegen so überhaupt nicht, während ich mich ziemlich gut mit den beiden verstand. Ich hatte wohl einen Typ, auf den ich stand, anders konnte ich mir nicht erklären, wieso ich beide gerne um mich hatte. Ich hatte schon eine Vermutung, wieso Fenrir manche Dinge so anders entschied, als zuvor. Er hatte sich den Todessern angeschlossen, etwas, was ich absolut nicht verstehen konnte. Was für einen Nutzen zog er daraus, machte Fenrir schließlich nichts ohne Hintergedanken. Es war allgemein bekannt, dass Todesser uns verabscheuten. Tyrus konnte ich von meiner Vermutung nicht erzählen, war dies schließlich etwas, was Fenrir nur mir erzählt hatte und ich wusste, dass es dumm war, interne Dinge weiter zu erzählen.
Ich folgte Tyrus mit meinem Blick. Schließlich blieb er hinter mit stehen und für einen kurzen Moment, lehnte ich mich gegen ihn und genoss seine Nähe. Ja, auch jemand wie ich mochte Nähe, allerdings nur von Leuten, die ich mochte, alle anderen konnten mir gestohlen bleiben.
Er musste mich nicht zwei mal bitten, weswegen ich auch gleich aufstand und ihm zu einem der Tische folgte. Ich ließ mich auf den Stuhl ihm gegenüber sinken. „Angst vor dir?" Ich sah ihn mit einem spöttischen Grinsen auf den Lippen an. „Ich habe vor nichts und niemandem angst, das weißt du doch, Tyrus." Ich lehnte mich kurz vor, um ihm etwas näher zu kommen. Mein Blick fiel in seine Augen, während ich mich seinen Lippen näherte, allerdings nur, um ihn kurz abzulenken und seine Zigarette abzuholen. Ich zog einmal an dieser und pustete ihm den Rauch ins Gesicht, ehe ich mich wieder nach hinten in den Stuhl sinken ließ. „Hast du denn angst vor mir?", fragte ich, ehe ich ein weiteres Mal an der Zigarette zog.

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