Springbrunnen

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Gwyneth
Gelöschter Benutzer

Re: Springbrunnen

von Gwyneth am 30.01.2018 21:40

Während Gwyneth mit ihrem Zauberstab herumspielte, stellte sich auf einmal ein Junge neben sie.
Kurz überlegte sie, ob er wohl der Lieferant war, aber ein Blick auf seine Schulrobe sagte ihr, dass dem nicht so war.
Er kam wohl von Hogwarts, aber immerhin war er wohl in Slytherin, wie ihr sein Umhang verriet.
Immerhin etwas.
Das der Junge sie ansprach und auch noch ihren Namen wusste, hatte sie nicht erwartet.
Aber scheinbar war sie in Hgwars immer noch ein Thema, was sie mit Stolz erfüllte. Auch, wenn sie ihre Schule nie wirklich hatte leiden können.
"Ja stimmt.", antwortete sie ein wenig herablassend, schließlich konnte man ja nie wissen, wen man da vor sich hatte.
"Und wer bist du?"
Auf einmal fühlte sie etwas sehr merkwürdiges, etwas, dass sie zuletzt gefühlt hatte, als sie mit ihrem Vater geübt hatte zu lernen ihren Geist zu verschließen.
Jemand versuchte ihre Gedanken anzuzapfen.
Wut brodelte in ihr auf. WER wagte so etwas? Glücklicherweise hatte sie ja gelernt ihren Geist zu verschließen.
Argwöhnisch blickte sie sich um.
Irgendwer auf diesem Platz hatte versucht in ihren Kopf zu gelangen und er, oder sie, konnte nur beten, dass Gwyneth nicht rausfand, wer.

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Domenico
Gelöschter Benutzer

Re: Springbrunnen

von Domenico am 28.01.2018 16:57

Erst hatte es geregnet und jetzt schien wieder die Sonne. Aber eigentlich war das Wetter auch egal und es war immer noch besser als sich in Hogwarts zu langweilen oder zu lernen, aber es war auch gefährlich, denn obwohl hier viele Leute waren würde eher niemand einem helfen, da es alle eilig hatten und Todesser würden auch keine Rücksicht nehmen nur weil Domenico noch nicht volljährig war. Aber eigentlich konnte er sich ganz gut verteidigen. 
Schließlich entdeckte er ein Mädchen und stellte sich neben sie. Allerdings mit etwas Abstand. Sie war in Slytherin gewesen und nicht viel älter. Domenico kannte sie. Nur der Name wollte ihm erst nicht einfallen. "Hey. Gwyneth, oder? Du warst auch in Slytherin", sagte er schließlich, aber er war sich nicht sicher ob sie es gut meinte. In Slytherin waren nicht alle böse, aber doch schon ziemlich viele. Also setzte er zur Sicherheit gleich mal seine Fähigkeit Okklumentik ein, die er noch nicht lange konnte. Man wusste ja schließlich nie. 

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Gwyneth
Gelöschter Benutzer

Re: Springbrunnen

von Gwyneth am 27.01.2018 15:34

Das Wetter war momentan wirklich nicht das beständigste.
Vor ein paar Minuten hatte es noch geschüttet, jetzt aber schien wieder die Sonne.
Gwyneth lehnte an dem, munter plätschernden, Springbrunnen und beobachtete die Menschen, die an ihr vorbei liefen.
Es waren größtenteils sehr beschäftigte Menschen, die sie keines Blickes würdigten, aber das war ihr nur recht.
Sie wartete schließlich nur auf eine Person und die ließ wirklich auf sich warten.
Sie war mal wieder nur hier um ein Paket für ihren Vater abzuholen, auch wenn sie dabei die ganze Zeit an das lezte mal denken musste.
Beim letzten Mal hatte sie Bellatrix Lestrange getroffen und sie hatten den Lieferanten umgebracht.
An das, was danach passiert war, konnte sie sich zwar nicht mehr erinnern. aber allein beim Versuch daran, brannte ihre Haut an der Stelle, an der irgendwer ihr etwas eingeritzt hatte.
Buchstaben, die sie immer bedeckt hielt.
Schnell verdrängte sie die Gedanken daran und blickte sich wiedre nach dem Lieferanten um.
Wenn der nicht bald kommen würd, dann konnte er sich auf etwas gefasst machen.

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Sally
Gelöschter Benutzer

Re: Springbrunnen

von Sally am 14.10.2017 23:32

Es war doch verrückt, dass ich hier war. Diese Person konnte doch alles Mögliche sein. Ein verrückter Stalker. Auf der anderen Seite jedoch, würde sich ein Stalker so eine Mühe machen? Über Jahre hinweg einem Kind Briefe und Geschenke schicken. Hatte denn ein Stalker so viel Geduld? Und vor allem, wieso sollte man ein kleines Kind stalken? Was würde es der Person bringen? Aber ich wusste nichts über Stalker. Vor allem: Wer würde mich bitte stalken? Ich war nicht sonderlich interessant, sodass ich vermochte jemandes Interesse zu wecken. Das einzig Interessante an mir waren vermutlich meine Veela-Gene. Denn bisher waren die der einzige Grund, weswegen mir Männer ihre Aufmerksamkeit schenkten. Ich war hübsch. Ich war niedlich.
Lächel doch mal für mich, Kleine.
Du bist aber ein hübsches Ding.
Möchtest du, dass ich dir etwas kaufe, Kleines?

Die meisten Männer waren ältere Herren, die keinerlei Anstand oder Manieren besaßen. Aber nicht nur erwachsene Männer waren von mir fasziniert auch Jungs in meinem Alter hegten ab und zu ein gewisses Interesse, was rein auf mein äußerliches zurückzuführen war. Oder einige Mädchen gab es da auch. Jedoch habe ich mir niemals die Mühe gemacht auf irgendeine der Avancen der anderen einzugehen, geschweige denn mir auch nur deren Namen zu merken. Die meisten solcher Beziehungen beruhten immer auf Nähe und Berührungen, jedoch verband ich jegliche Berührungen immer mit etwas unangenehmen. Denn meine Adoptiveltern waren nicht immer sanft mit mir umgegangen. Wollte ich nicht irgendwo hingehen, packte man mich am Handgelenk und zerrte mich einfach mit, wie einen Gegenstand, oder wie einen ungehorsamen Hund. Vermutlich war dies einer der Gründe, weswegen die die Gesellschaft anderer um jeden Preis mied.
Vielleicht war mir deswegen B so im Gedächtnis geblieben. Sie war eine Person, mit der ich nie in irgendeiner Weise in nahen Kontakt gekommen war. Von einem Brief konnte ich keine groben Handgriffe erwarten. B war wie mein bester Freund, oder meine beste Freundin. Ein Bruder, eine Schwester. Wenn es eine Adresse gäbe, hätte ich geantwortet, hätte mich für die vielen kleinen Geschenke bedankt, die mir geschickt wurden. Es waren keine großen Geschenke, aber dennoch waren sie passend und bargen immer so viele Gefühle. B's Briefe und Geschenke, waren wie einzelne kleine Farbklekse auf einer tristen weißen Leinwand, die mein Leben darstellte. Diese Kleinigkeiten bereicherten mein Leben auf eine positive Weise, von der ich hoffte, dass es nicht aufhören würde. Denn immer begleitete mich die Angst, dass B aufhören würde zu schreiben. Immer befürchtete ich an meinem nächsten Geburtstag aufzuwachen und keinen Brief vorzufinden.
Die Zeit verstrich Minute für Minute und langsam beschlich mich das Gefühl, dass B vielleicht doch nicht auftauchen wird. Vielleicht ist was passiert? Etwas dazwischen gekommen? Ich fing an einfach mit dem Gedanken zu spielen wieder zu gehen, als sich mir eine Person stellte. Eine hübsche junge Frau. Sie sah aus wie Ende 20 oder Anfang 30. Nun, ich war schlecht im Alter schätzen. Es war ungewohnt, dass mich jemand Sarah nannte. Die meisten die mich kannten nannten mich meistens einfach nur Sally. Sprachlos musterte ich die Frau vor mir. Ihre Stimme, sie klang so vertraut und doch war ich mir sicher, dass ich sie niemals in meinem Leben gehört hatte. Kurz öffnete ich den Mund, schloss ihn jedoch wieder ohne ein Wort hervor gebracht zu haben. Die Blondine stellte sich als Bathsheba vor, jedoch war B der gängige Name mit dem sie angesprochen wurde. Sie schien wohl auch eher mit einem Spitznamen, als mit einem richtigen Namen zu leben.
„Du... Du hast mir die Briefe geschrieben." Sagte ich langsam. Ich hatte das Gefühl, als müsste ich es nochmal laut aussprechen.
„Die... Die meisten Leute nennen mich einfach Sally." Sagte ich und erwiderte ihr Lächeln zaghaft. Diese ganze Situation war so surreal. Jahrelang hatte ich immer nur ein Stück Papier und ein Paket und jetzt konnte ich zu B nicht nur ein Gesicht sondern eine ganze Person assoziieren.

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Bathsheba
Gelöschter Benutzer

Re: Springbrunnen

von Bathsheba am 14.10.2017 13:59

Meine Erinenrungen an meine Familie waren geprägt von den Trinkgewohnheiten meiner Mutter und von den wechselnden Männer, die erwarteten, dass sie als mein Vater vorgestellt wurden. Es war nicht immer unerträglich gewesen, aber umso älter ich wurde, umso schlechter wurde es. Hogwarts war eine Art Erlösung - auch wenn ich oft Ärger mit anderen Schülern gehabt hatte, damit hatte ich umgehen können. Es ist ein großer Unterschied, ob du dich mit jemandem in deinem Alter anlegst oder mit jemand  Ewachsenem.
Jedenfalls war ich nicht nach Hause gekommen, wenn ich nicht musste, ich war zur Schule gegenagen und dort geblieben, wenn es irgendwie möglich war. Aber da waren auch schöne Erinnerungen - in den meisten war ich noch sehr jung. Der Mann, mit dem meine Mutter damals zusammen gewesen war, war gut gewesen - er hatte sie gut behandelt, hatte sogar versucht ihr zu helfen, damit sie aufhörte zu trinken. Anfangs jedenfalls. Irgendwann wurde er wütend, wie die meisten nach und vor ihm. Es machte mich damals trotzdem traurig, als sie sich trennten - ich war zu jung, um die Situation zu begreifen - warum konnte er nicht bleiben? Warum verschwanden alle immer aus meinem Leben? Aber meine Mutter erklärte mir damals, dass man alles für sein Kind tun würde - ohne Ausnahme. Ich verstand es lange nicht. Irgendwann ertrug ich es zuhause nicht mehr, packte meine Sachen und ging. Ich war in meinem vierten Jahr und ich hatte zu viel gesehen, zu viel Schmerz. Es tat weh, aber mein Leben war besser ohne meine Familie - doch das würde sich kaum zwei Jahre später grundlegend ändern.
Als ich erfuhr, dass ich ein Kind bekommen würde, brach meine Welt zusammen. Und als ich dieses kleine Bündel Mensch Monate des inneren Kampfes im Arm hielt, verstand ich, was meine Mutter meinte. Wenn man ein Kind hat, dann tut man alles, wirklich absolut alles, um ihm ein gutes Leben zu ermöglichen. Ich wusste, dass ich das niemals können würde. Ich war selbst noch ein Kind, zu jung um für diese kleine Mädchen zu sorgen, und obwohl es mir das Herz herausriß, gab ich sie zur Adoption frei. 
Ich erwog, fortzuziehen, um wirklich alle Verbindungen zu kappen - doch ich brachte es nicht über mich. Noch in der selben Nacht brach ich ins Krankenhaus ein, um die Unterlagen einzusehen. Als ich sah, dass mein Mädchen - Sarah - eine Adoptiv-Familie hatte, brach ich in Tränen aus. Die Erleichterung, die ich fühlte, war unbeschreiblich. Es tat weh, zu wissen, dass sie nicht wissen würde, dass ich ihre Mutter war, aber sie würde ein gutes Leben haben. Sie würde in einer stabilen Familie aufwachsen, ohne Angst und ohne Gewalt. Und obwohl ich das wusste, konnte ich mich nie zurückhalten, ihr nicht jedes Jahr an ihrem Geburtstag und an bestimmten Feiertagen zu schreiben. Und ein Geschenk zu schicken, weil sie war immerhin doch meine Tochter. Auch wenn sie das nicht wusste. Es waren nicht viele Worte, nur ein Glückwunsch und das Versprechen, dass ich immer auf sie aufpassen würde - und dass ich sie liebte. So sehr. Ich unterschrieb immer nur mit B, weil ich meinen Namen nicht mochte, und ich schickte die Pakete immer ohne Absenderadresse ab. Ich versuchte, möglichst passende Geschenke auszuwählen - auch wenn ich unsicher war, ob mir das immer gelang. Aber es steckte Liebe in meinen kleinen Geschenken und ich hoffte sehr, dass sie das merkte.
Es ging nicht darum, dass sie mir zurückschrieb. Es war keine konkrete Logik dahinter, es war mehr so ein Gefühl. Und ich war schon immer zu impulsiv gewesen - anders konnte ich mir nicht erklären, warum ich auf die letzte Karte einen Treffpunkt und ein Datum hinterlassen hatte. Ich war nicht mal sicher, ob ich damit rechnete, dass sie kam. Im Grunde war ich ja nicht mal sicher, ob sie meine Briefe las. Vielleicht warf sie sie auch weg, vielleicht gaben ihre Eltern sie ihr nichtmal. Es war eine völlig verrückte Idee gewesen, und allein dieser Gedanke sauste durch meinen Kopf, während ich durch Hogsmeade stiefelte. Sarah würde nicht kommen. Sie hatte eine eigenen Familie, sie brauchte die komische Fremde, die ihr schrieb, nicht in ihrem Leben.
Als ich zu dem Platz kam, sah ich eine schmale Gestalt mit dem Rücken zu mir auf der Bank sitzen. Ihre blonden Haare waren heller als meine, aber ich wusste, dass sie es war. Sie war tatsächlich gekommen. Entgegen aller scheinbaren Vernunft und Logik war sie hier, weil sie mich sehen wollte, weil sie meine Briefe wirklich gelesen hatte.
Nach einem kurzen Gefühlschaos von überwältigendem Glück - sie ist hier! - zu Panik - was zum Teufel mache ich jetzt?! - entschied ich mich, es einfach auf mich zukommen zu lassen. Ich hatte das hier gewollt. Ich musste die Konsequenzen tragen, egal ob sie gut oder schlecht waren. Ich stiefelte über die Pflastersteine und umrundete die Bank langsam. Als ich sie zum ersten Mal so ansah, blieb mir die Luft weg. Ich hätte weinen können. Sarah war mir so fremd und so vertraut zugleich - ich kannte sie mein ganzes Leben und doch überhaupt nicht und es fühlte sich an, als ob ich zerrissen wurde. 
Innerlich zwang ich mich, mich zusammenzureißen. Vorsichtig lächelte ich sie an. "Hallo, Sarah." Mein Gehirn informierte mich, dass ich damit sehr, sehr gruselig rüberkommen würde. Um mich zu erklären, hänge ich eilig an: "Ich bin Bathsheba. Aber alle nennen mich B."

(Uhhhhhhh... kein Plan, was hier passiert ist. xD)

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Sally
Gelöschter Benutzer

Re: Springbrunnen

von Sally am 14.10.2017 04:32

Eine Familie hatte ich nie, zumindest keine richtige. Ich war von einer reinblütigen Familie adoptiert worden, aber recht schnell bemerkte ich, dass sie keine sonderlich liebende Familie waren. Sie waren distanziert, kühl und keineswegs in der Lage einem Kind Liebe zu schenken. Aber dennoch habe ich jedes Jahr zu bestimmten Feiertagen Geschenke bekommen. Immer mit einer Nachricht, von jemanden der immer auf mich aufpassen wird, der mich liebt. Zumindest stand es immer so ähnlich in den Karten. Es wurde nie ganz mit einem vollen Namen unterschrieben. Es wurde nur mit dem Initialen B unterschrieben, wobei das B eine schöne kursive Schrift war. Als würde sich die Person Mühe geben, wenn sie jegliche Briefe und Karten unterschrieb. Zu dieser mir unbekannten Person hatte ich jedenfalls eine wesentlich tiefere Bindung, als zu jeden anderen meiner "Familienmitglieder".
Irgendwann bekam ich einen Brief, dass Person B mich sehen wollte, oder eher ich sollte an einen bestimmten Ort kommen. Und neugierig und naiv wie ich war, dachte ich kein zweites Mal darüber nach und begab mich so schnell wie es mir nur möglich war an den besagten Ort. Der Springbrunnen in Hogsmeade. Er war ziemlich abgelegen und hier kamen auch nicht allzu oft Menschen vorbei. Jeder normal denkende Mensch würde seine Bedenken äußern, dass man sich mit einer Person traf, von der man nur Briefe erhielt sie aber niemals wirklich gesehen hatte. Aber was sollte schon großartig passieren? Ich konnte sterben. Ja, das wäre vielleicht alles andere als Vorteilhaft, dennoch war ich hier. Etwas unschlüssig sah ich mich um, niemand da. Vielleicht war ich zu spät, vielleicht war ich zu früh, vielleicht war alles nur ein Scherz. Langsam ließ ich mich auf der weißen Bank die am Brunnen stand nieder und sah mich um.

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Hazel

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Re: Springbrunnen

von Hazel am 22.06.2017 01:30

Am Rande meines Blickfelds wurde es langsam dunkel. Sehr dunkel. Ich versuchte erneut tief einzuatmen, wobei mir ein verzweifeltes Schluchzen entdrang. Dann erfasste mich eine gnädige Ohnmacht und ich spürte gar nichts mehr.

Das erste was ich spürte waren dumpfe Schmerzen in meiner Brustgegend, jedoch vollkommen erträglich. Automatisch holte ich Luft und stellte erleichtert fest, dass ich wieder atmen konnte. Ich war so erleichtert, dass mir Tränen in die Augen stiegen, als ich mich an die Verzweiflung erinnerte. Blinzelnd öffnete ich meine Lider und erkannte, dass ich in einem Bett im Krankenflügel lag. Ich biss die Lippen zusammen und blickte instinktiv zum Fenster. Es begann gerade zu dämmern. War ich so lange bewusstlos gewesen? Ansgt kroch langsam in mir hoch und instintiv kniff ich meine Augen wieder fest zu. Das war doch total falsch, ich war kaum krank gwesen. Doch nie ernsthaft. Es war sicher nichts schlimmes?...
Mit einem zweiten Versuch öffnete ich erneut die Augen, entschlossen mit mehr Optimismus an die Sache heraunzugehen.


{machst du hier weiter? :3 https://up-to-no-good.yooco.de/forum/krankenflgel-47485430-t.html}

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James
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Re: Springbrunnen

von James am 22.06.2017 01:10

Auf drei rannte Hazel los wie der Blitz und James sprintete hinter ihr her.
Hinter ihnen war es laut, viel zu laut für einen lauen Sommerabend geworden und der Gryffindor hatte die starke Vermutung, dass
ihre Flucht nicht unbemerkt geblieben war.
"Wir müssen weiter...ausruhen kannst du dich später!" keuchte er, als sie plötzlich zusammenklappte und nach Luft keuchend am Boden liegen blieb.
Er brauchte ein paar Sekunden, bis er begriff, dass irgendetwas ganz und gar nicht in Ordnung war.Hazel lag da wie tot und versuchte anscheinend verzweifelt zu atmen.
"HILFE!" brüllte er, als Leute auf sie zugerannt kamen, anscheinend nicht in bester Stimmung aber das war ihm grade egal.
"HILFEE!"

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Hazel

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Re: Springbrunnen

von Hazel am 22.06.2017 00:42

"Spielverderber..." merkte ich kurz an, lief dann aber wie der Blitz nach draußen und hielt die Flasche unter meiner Jacke so fest, als wäre es wirklich mein Baby. Ich glaubte einen oder zwei oder drei Stühle bei der Flucht umgeworfen zu haben, doch das war mir gerade herzlich egal.
Als wir draußen waren blieb ich nicht stehen sondern rannte immer weiter, da hinter uns direkt ein Tumult ausgebrochen war. Der Feuerwhiskey in meinen Armen fühlte sich auf einmal tausend Mal schwerer und erst jetzt wurde mir bewusst dass ich tatsächlich geklaut hatte. Das war ein Grund warum ich nicht stehen blieb. Ich wollte nicht erwischt werden und ich wollte nicht, dass meine Moms davon erfuhren.
Mittlerweile war es dunkel und die Nachtluft angenehm kühl. Ich wollte kräftig ein und ausatmen, als ich langsam wieder zum stehen kam, doch es fühlte sich auf einmal so an als ob sich ein Bergtroll auf meine Brust gesetzt hätte. Es kam kaum etwas zu meinen Lungen durch, so oft ich auch versuchte Luft einzusaugen. Ein panisches Röcheln kam aus meiner Kehle. Die Flasche fiel wie ein Stein zu Boden und ich folgte ihr kurz danach. Mir brannten Ansgttränen in den Augen, weil ich nicht ersticken wollte, es sich aber genau so anfühlte und ich das noch nie so extrem hatte.

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James
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Re: Springbrunnen

von James am 22.06.2017 00:21

Oh Merlin...Hazel übertrieb ja komplett...
Es war ein Wunder, wenn sie überhaupt wieder rauskamen, ohne aufgehalten zu werden...
Schnell sah James sich um und bemerkte, wie die Hexe sich langsam wieder nach inen umsah.Sie sollten wirklich SCHNELLSTENS hier weg!
"Lass uns abhauen!" flüsterte er und hielt Hazel noch ein wenig fester"Ich lass dich in drei Sekunden los und dann rennen wir wie der Teufel. Alles klar? Ein...zwei...DREI. LOS!"

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