Springbrunnen
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Re: Springbrunnen
von Hazel am 18.06.2017 21:38Auf seine Antwort hin verzog ich die Lippen. "Ich muss mich immer noch an Professor Bins und die anderen Geister gewöhnen. Ich bin mit Gruselgeschichten von Geistern aufgewachsen und dann darf ich feststellen, dass sie wirklich existieren und mich unterrichten. Ich bin meinen ersten Monat hier in Hogwarts mit Bambi-Augen umhergerannt." ich lächelte leicht bei dem Gedanken daran. Ich hatte meinen Moms jeden Tag einen Brief geschrieben um ihnen von den ganzen neuen Sachen zu berichten! Es war wohl die aufregendste Zeit meiner Lebens gewesen...Obwohl die hier auch gerade ziemlich interessant war, wenn auch auf eine ganz andere Art und Weise...
"Ich wäre für warten. Können wir uns icht vorab schonmal was zu trinken besorgen?" sehnsüchtig blickte ich nach drinnen zum Feuerwhiskey hinter der Theke. "Wie könnten wie im Film eine riesen Szene machen, also einer von uns, und der andere kann dann eine Flasche mitgehen lassen.." ich biss mir auf die Unterlippe und warf James einen prüfenden Blick zu. "Wer übernimmt den Part der Dramaqueen?" fragte ich mit gehobenen Augenbrauen.


Re: Springbrunnen
von James am 20.06.2017 01:13"Ich bin das gewohnt..." meinte James auf Hazels Bemerkung und zuckte mit den Schultern.
"Für mich ist es eher ein Rätsel, wie Muggel es schaffen, ohne Magie klarzukommen. Ich glaube ich würde nichts mehr auf die Reihe bekommen...."
Auf Hazels Vorschlag sah er sie prüfend an.
"Meinetwegen..." antwortete er dann nach ein paar Sekunden.
"Ich geh zuerst, du kommst hinterher und dann machst ich irgendeine Szene während du den Alkohol verschwinden lässt."
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Re: Springbrunnen
von Hazel am 20.06.2017 01:26"Das..." begann ich strinrunzelnd. "...ist äußerst bedauerlich. Die Muggel sind den Menschen teilweise ziemlich voraus, weißt du?" sagte ich shcon ein wenig ärgerlich, weil er von dieser Welt anscheinend nichts wissen wollte. Vielleicht nahm ich das ein bisschen persönlich, doch es war eben meine Welt in der ich aufgewachsen war. Die Zaubererwelt war großartig und alles aber wenn ich mich entscheiden müsste... "Warst du noch nie in einem Kino? Das kommt Magie fast gleich." und war nochmal eine ganz andere Welt für sich...
"Du bist von uns die Dramaqueen? Das merk ich mir.." murmelte ich und lächelte leicht. Dann ging ich durch die Tür und stellte mich lässig neben die Theke. Ich guckte auf meinen rechten Arm, wie um zu sehen wie viel Uhr es war und betrachtete gelangweilt die Deko hinter der Bar. Zumindest tat ich so. Unauffällig chekte ich, welche Flasche ich am schnellsten erreichen konnte. Meine Fingerspitzen kribbelten. Mal sehen was James vorhatte...


Re: Springbrunnen
von James am 20.06.2017 20:31"Ich glaube kaum, dass Muggel jemals so fantastische Sachen erfinden können, die Magie auch nur nahe kommen..."james musste unwillkürlich schmunzeln. Das war ja ganz süß, wie Hazel die Muggel verteidigte, aber Fakt war nunmal, dass es keinen grund gab, sich mit ihnen abzugeben.
"Kino?" antwortete er dann stirnrunzelnd auf Hazels Frage."Was ist denn bitte ein Kino? Ist das so eine Art Muggelquidditch oder so?"
Muggelsportarten waren sowieso komisch...beim Quidditch war es ganz einfach.Man hatte 2 Quaffel, 7 Spieler und Besen auf denen man flog. Dann noch die 2 Ringe, die Klatscher, Treiber, Jäger und den Sucher der den goldenen Schnatz fangen musste, was meistens das Spiel gewann. Sehr viel einfacher und genialer konnte es nicht werden...
Immerhin hatte er schon seit er klein war davon geträumt Profispieler zu werden.
Schließlich ging Hazel dann, betrat die drei Besen und stellte sich neben die Theke.
Da es inzwischen schon ein wenig später geworden war, füllte sich der Pub langsam mit Hexen und Zauberern, sodass Hazel nicht aus der Menge hervorstach.
Langsam ging James in die Mitte des Raumes und sah sich kurz um.
Neben ihm stand ein älterer Zauberer, der sich mit einer jungen Hexe unterhielt, die eine Flasche Butterbier in der einen und einen merkwürdigen, verdeckten Käfig in der anderen Hand hielt. Perfekt!
Mit einer unabsichtlich wirkenden Bewegung schleuderte er ihr das Bier aus der Hand, das durch den halben Raum folg, den Barkeeper am Kopf traf und sich über die Theke verteilte.
Erschrocken versuchte die Frau zu spät mit ihrer linken Hand die Flasche noch zu fangen, woraufhin die Bedeckung von den Gittern rutschte und eine orange-schwarz gestreifte Schlange enthüllte, die fast den gesamten Käfig einnahm und mit ihren drei bösartig zischenden Köpfen die Anwesenden wütend fixierte.
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Re: Springbrunnen
von Hazel am 20.06.2017 20:55"Aber wenn du dich gar nicht erst damit Auseinandersetzt, dann wirst du das doch nie herausfinden!" Hielt ich dageben. "Das beste Beispiel dafür ist das Kino. Ich liebe Kino. In den Ferien gehen wir ins Kino." Beschloss ich und nickte besänftigt. "Das wird dein leben verändern." Jetzt grinste ich wieder und ließ die Frage absichtlich offen, was genau denn jetzt ein Kino war.
Ich hatte eine Flasche auserkoren und machte mich innerlich bereit. Es dauerte nicht lange bis das Chaos ausbrach. Irgendwas flog durch die Luft, traf den Wirt und daraufhin zusammenklappte. Erschrocken sah ich zu James, doch mein Blick glitt automatisch zu dem Viech in dem Käfig. Ohne es aus den Augen zu lassen griff ich hinter den Tresen, nahm die Flasche welche ich dann hinter meinem Rücken versteckte. Die ganze Aufmerksamkeit galt nun der Hexe mit dem Käfig. Sie sah mehr als angepisst aus und für einen Moment befürchtete ich ihre Augen würden Feuer sprühen. Sie hatte offensichtlich nicht geplant dass ihr TierWesen enttarnt wurde. Die Flasche versteckte ich unter meiner Jacke. Ganz subtil versteht sich. Ein wenig rundlich sah ich ja jetzt schon aus. Die Latzhose unterstützte das nur. Ich beurteilen Sie noch ein wenig mehr aus und hielt meine Hände schützend vor den Bauch. Ich beobachtete wie die Hexe ihrem Zauberstab zog und handelte mehr oder weniger impulsiv. Ich kippte das Glas neben mir um, sodass der Boden von dem Inhalt bedeckt wurde. Und schrie auf. "Darling das Baby kommt! Meine Fruchtblase ist geplatzt!" Brüllte ich und erzielte die gewünschte Verwirrung der Umstehenden. Selbst die wütende Hexe runzelte für einen Moment die Stirn. Innerlich klopfte ich mir für diese Show auf die Schulter. Ich hoffte jetzt nur dass James schnell handeln würde.


Re: Springbrunnen
von James am 20.06.2017 21:41Plötzlich herrschte totales Chaos.
Irgendjemand rannte zum Barkeeper, um ihm wieder aufzuhelfen, die Hälfte der Anwesenden rannte panikartig zur Tür und die dreiköpfige Schlange versuchte so wild aus ihrem Käfig auszubrechen, dass Dieser gefährlich zu schwanken begann.
James sah sich lhektisch nach Hazel um, als die Hexe Anstalten machte, ihn zur Rede zu stellen und erwägte gerade eine wilde, ungeordnete Flucht, als sie plötzlich aufschrie und das Glas neben sich verschüttete.
Baby?! Erst nach ein paar Sekunden, in denen er sie ziemlich bescheuert anstarrte, kapierte der Gryffindor was Hazel vorhatte und nickte schnell.
"Oh...ja...ja...lass uns lieber schnell ins St. Mungo..."
Hoffentlich reichte das. Die Frau mit der Zauberschlange sah immernoch ziemlich skeptisch aus.
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Re: Springbrunnen
von Hazel am 21.06.2017 11:10Diese dreiköpfige Schlange machte mich mehr als nervös. Ich hatte nichts gegen normale schlangen, nicht mal etwas gegen große Schlangen. Aber eine orangene mit DREI KÖPFEN?! Da blieb mir für einen Moment die Luft weg.
James schaltete relativ schnell und kam mir zur Hilfe. "Ich glaub ich STERBE!" Rief ich und ließ mich in James Arme sinken. "Jetzt trag mich raus." Sagte ich leise nur an James gewandt und grinste kurz. Mit einem Blick zu der Hexe erkannte ich dass sie sich wieder sammelte. Wir sollten dringend raus hier!...


Re: Springbrunnen
von James am 22.06.2017 00:21Oh Merlin...Hazel übertrieb ja komplett...
Es war ein Wunder, wenn sie überhaupt wieder rauskamen, ohne aufgehalten zu werden...
Schnell sah James sich um und bemerkte, wie die Hexe sich langsam wieder nach inen umsah.Sie sollten wirklich SCHNELLSTENS hier weg!
"Lass uns abhauen!" flüsterte er und hielt Hazel noch ein wenig fester"Ich lass dich in drei Sekunden los und dann rennen wir wie der Teufel. Alles klar? Ein...zwei...DREI. LOS!"
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Re: Springbrunnen
von Hazel am 22.06.2017 00:42"Spielverderber..." merkte ich kurz an, lief dann aber wie der Blitz nach draußen und hielt die Flasche unter meiner Jacke so fest, als wäre es wirklich mein Baby. Ich glaubte einen oder zwei oder drei Stühle bei der Flucht umgeworfen zu haben, doch das war mir gerade herzlich egal.
Als wir draußen waren blieb ich nicht stehen sondern rannte immer weiter, da hinter uns direkt ein Tumult ausgebrochen war. Der Feuerwhiskey in meinen Armen fühlte sich auf einmal tausend Mal schwerer und erst jetzt wurde mir bewusst dass ich tatsächlich geklaut hatte. Das war ein Grund warum ich nicht stehen blieb. Ich wollte nicht erwischt werden und ich wollte nicht, dass meine Moms davon erfuhren.
Mittlerweile war es dunkel und die Nachtluft angenehm kühl. Ich wollte kräftig ein und ausatmen, als ich langsam wieder zum stehen kam, doch es fühlte sich auf einmal so an als ob sich ein Bergtroll auf meine Brust gesetzt hätte. Es kam kaum etwas zu meinen Lungen durch, so oft ich auch versuchte Luft einzusaugen. Ein panisches Röcheln kam aus meiner Kehle. Die Flasche fiel wie ein Stein zu Boden und ich folgte ihr kurz danach. Mir brannten Ansgttränen in den Augen, weil ich nicht ersticken wollte, es sich aber genau so anfühlte und ich das noch nie so extrem hatte.


Re: Springbrunnen
von James am 22.06.2017 01:10Auf drei rannte Hazel los wie der Blitz und James sprintete hinter ihr her.
Hinter ihnen war es laut, viel zu laut für einen lauen Sommerabend geworden und der Gryffindor hatte die starke Vermutung, dass
ihre Flucht nicht unbemerkt geblieben war.
"Wir müssen weiter...ausruhen kannst du dich später!" keuchte er, als sie plötzlich zusammenklappte und nach Luft keuchend am Boden liegen blieb.
Er brauchte ein paar Sekunden, bis er begriff, dass irgendetwas ganz und gar nicht in Ordnung war.Hazel lag da wie tot und versuchte anscheinend verzweifelt zu atmen.
"HILFE!" brüllte er, als Leute auf sie zugerannt kamen, anscheinend nicht in bester Stimmung aber das war ihm grade egal.
"HILFEE!"
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