Am Kamin

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Jakob
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Re: Am Kamin

from Jakob on 10/14/2017 12:26 PM

Er grinste als das Mädchen ihn begrüßte.
Er hatte schon länger nicht mehr mit ihr geredet und es freute ihn, dass noch immer so nett von ihr begrüßt wurde.
Bei Lucindas Frage lehnte er sich zurück und grinste frech.
"Verstört? Du solltest wissen, dass die meisten Mädchen eher angetan sind von mir.", antwortete er mit einem schelmischen Grinsen.
Das es so wahr, war wohl jedem im Schloss bewusst, trotzdem erwähnte Jakob es gerne.
Insgeheim war er seit neustem gar nicht mehr so stolz darauf, aber es musste ja niemand von seinen persönlinlichen Problemen wissen.
Ihm selber ging das wohl am meisten auf die Nerven, weshalb er sich Momentan liebend gerne ablenken ließ.
"Na ich hatte Sehnsucht nach dir.", antwortete er grinsend auf den zweiten Teil ihrer Frage.
Er war ehrlich gesagt leicht neugierig, wie sie darauf reagieren würde.
Ihre Freundschaft war schon immer ein wenig von Flirts geprägt gewesen, aber das war bei eigentlich jeder weiblichen Freundschaft mit Jakob der Fall.
Wer das nicht haben konnte, sollte eben einfach nicht mit ihm reden.

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Lucinda
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Re: Am Kamin

from Lucinda on 10/14/2017 05:56 PM

Ich lies meinen Blick über ihn gleiten und konnte ihm nicht wiedersprechen. Er sah gut aus und viele Mädchen liesen sich gerne von ihm den Kopf verdrehen, aber das große Problem war, dass Jakob wusste, dass er gut aussah und deswegen war sein Ego undimensional groß. 
"Stimmt, wiel die armen Dinger es nicht besser wissen", sagte ich mit einem Grinsen auf den Lippen und lehne mich wieder etwas zurück in meinem Sessel.
"Sehnsucht hm"; echote ich und verdrehte dann die Augen. "Na sicherlich hattest du das. Hast es wohl vemrisst mit jemand zu reden, der nicht komplett schwach bei deiner Schönheit wird und deswegen anständige Gespräche mit dir führen kann"
Ich zwinkerte ihm zu und griff dann nach meinem Tee den ich mir vorsichtshalber gemacht hatte.
"Hast du das Interview vom Zauberreiminister gelesen?", erkundigte ich mich dann und deutete mit einem Nicken zum Tagespropheten. "Menschen verschwinden und Sterben und er meinte er hätte alles im Griff. Dieser Kerl sit ein Idiot. Bin mal gespannt wie lange er noch Minister ist."
Dann richtete ich meine Aufmerksamkeit wieder auf ihn. "Und du, was ist bei dir im Leben so los?"
Wir hatten wirklich schon lange nicht mehr miteinander geredet und es war längst überfällig geworden.
Früher hatten wir mehr Zeit miteinander verbracht aber inzwischen war das alles nicht mehr so, ich wusste selbst nicht warum.
Vielleicht weil wir jeweils zu viele Freunde hatten und nicht immer für alle Zeit fanden? 

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Jakob
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Re: Am Kamin

from Jakob on 10/18/2017 10:47 AM

Jakob zog gespielt beleidigt die Augenbrauen hoch.
"Weil sie es nicht besser wissen?", wiederholte er Lucindas Wortlaut, nur um wieder anzufangen zu grinsen.
Eine treffende Aussage wohl war.
Die meisten Mädchen redeten nur einmal mit ihm und danach schickten sie ihm meist nur wütende Briefe.
"Das ist dann ja aber nicht meine Schuld.", ging er noch mal auf Lucindas Aussage ein.
Das Rumblödeln war auf jeden Fall ganz lustig, aber Lucinda hatte recht.
Sie war wirklich eine der wenigen, mit denen er sich unterhalten konnte.
Die meisten anderen giggelten nur dämlich oder wollten erst gar nicht reden.
Als das Thema auf die Politik fiel, wurde Jakob tatsächlich ernst. ER mochte zwar nicht so wirken, aber er interessierte sich auch für Politik und für diese ganzen gefährlichen Zeiten.
Das Interview hatte er zwar nicht gelesen, aber er wusste auch so, dass der momentane Zaubereiminister ein Idiot war.
"Ich hoffe nicht mehr lange:", stimmte er Lucinda zu, "Andernfalls stürzt er uns wohl alle in den Ruin und ins Verderben."
Als es dann wieder um ihn ging, setze er schnell wieder sein typisches Grinsen auf.
Er wusste nicht wirklich, was er ihr erzählen sollte. Da war nichts was er erzählen konnte, zumindest nichts, was er jemals jemand anderem erzählen würde.
"Ach nicht viel. Ich gehe meinen Lieblingsbeschäftigungen nach und habe momentan etwas stress mit meiner Mum.", antwortete er knapp.
Der Satz entsprach nur halbwegs der Wahrheit.
Seit neuestem flirtete er nicht mehr so viel, es fiel ihm irgendwie schwer. Und auch der Stress mit seiner Mutter war deutlich untertrieben.
Als er sie das letzte mal gesehe hatte, hatte sie eine Vase nach ihm geworfen.
Aber all das musste niemand wissen. Es ging niemanden etwas an.
"Und was ist bei dir so los?", fragte er dann schnell die Gegenfrage.

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Lucinda
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Re: Am Kamin

from Lucinda on 10/19/2017 04:43 AM

"Genau, weil sie es nicht besser wissen", wiederholte ich nochmals meine Worte zustimmend und nickte bestätigend, während sich ein breites Grinsen auf meine Lippen legte.
Tatsächlich hatten mir die lockeren Unterhaltungen mit Jakob gefehlt. Er brachte mich immer wieder zum Lächeln und Lachen und das ist genau das, was ich brauchte. Auch wenn ich ihm das natürlich niemals sagen würde.
Gefühle machten verletzlich, das war etwas das man in meiner Familie von Geburt an angetrichtert bekam. Die Malfoys liesen sich nunmal ungern in ihre Karten schauen und dazu passte das Gefühle zeigen nicht wirklich.
"Ja da hast du wohl recht", stimmte ich zu und strich mir dann die blonden Haare aus dem Gesicht.
"Ja er wird uns ins Verderben stürzen und ich frage mich, wielange die Gesellschaft das noch mitmacht", murmelte ich und sah nochmals zur Zeitung.
Aber Politik war nun so ein bedrückendes Thema und nach einem langen Tag hatte ich gerade nicht mehr lust weiter darüber nachzudenken. Das hatte ich heute genug.
"Lieblingsbeschäftigungen hm? Armen Mädchen das Herz brechen?" Ich konnte einfach nicht aufhören ihn freundschaftlich zu sticheln. Aber das beruhte auf Gegenseitigkeit und so war das vollkommen in Ordnung. 
Als er dann aber seine Mom erwähnte, wurde ich aufmerksam und richtete mich etwas auf um ihn besser in die Augen sehen zu können.
"Was ist los?" fragte ich und musterte ihn dann kurz. "Noramler Stress den wir alle mit unseren Eltern haben oder stress stress?"
Als er sich dann nach meinem Wohlbefinden erkundigte, schweiften meien Gedanken kurz ab.
Ja wie ging es mir? Eigentlich ganz gut würde ich sagen.
Wenn nicht der Dauerstreit mit Angelus wäre. Das mussten wir beide schleunigst in den Griff bekommen. Ich würde es beenden wenn ich es könnte. Immerhin taten wir uns beide nicht wirklich gut. Auf der anderen Seite allerdings schon. Ja alles war kompliziert.
"Alles beim Alten. Aber lenk nicht vom Thema ab", sagte ich dann. 

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Jakob
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Re: Am Kamin

from Jakob on 10/23/2017 04:30 PM

(Sorry, dass es so lange gedauert hat! Ich war die halbe Woche krank und habe es nicht eher geschafft!)
Obwohl Jakob normalerweise lieber andere Dinge tat, als sich über Politik zu unterhalten, hörte er sich trotzdem an, was Lucinda zu sagen hatte.
Es stimmte alles, was sie sagte. Die Menschen waren, größtenteils, nicht dumm, weshalb wohl bald sich irgendeine Gruppe errichten würde, die den Sturz des Ministers fordern würde.
Die Frage war dabei nur, ob das etwas positives oder negatives sein würde. 
Schließlich könnte es auch passieren, dass der Nachfolger noch viel schimmer war.
Zum Glück kam dann Lucinda wieder auf die Sache mit den Mädchen zurück.
Ein bisschen Sticheln war doch immer ganz lustig.
"Ich kann doch auch nichtss dafür, dass die Herzen von euch Mädels so zerbrechlich sind.", grinste er frech.
KLar war es seine Schuld, dass viele Mädchen anfingen zu jammern, wenn sie ihn sahen, aber er brauchte ihre Anwesenheit eben zur Ablenkung.
Was glaubten diese ganzen MÄdchen auch immer, dass er auf der Suche nach einer festen Freundin war?
Er wollte niemanden und er brauchte niemanden. Menschliche Bindungen waren doch bullshit.
Leider ließ Lucinda das Thema mit dem Stress nicht so schnell fallen, wie er gehofft hatte. Und davon ablenken ließ sie sich schon gar nicht.
Die Wahrheit erzählen wollte er nicht, so einer war er eben nicht. Und es ging ja auch niemanden etwas an, wie bescheuert seine Familie war. Oder eher, wie kaputt.
ER konnte ihr ja schlecht erzählen, dass seine Mutter eine depressive Alkoholikerin, sein Vater ein Arschloch und sein kleiner Bruder tot war.
Die Reaktion darauf würde nur wieder mitleid sein udn das wollte er nicht.
Mitleid brachte ihm seinen Bruder auch nicht zurück.
"Ach meine Mum nervt nur. Du weisst schon, das ist mein letztes Jahr und ich brauche gute NOten und so. Halt so ein Mist.", log er.
Er würde nicht noch einmal den Fehler machen und jemandem die Wahrheit sagen.

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Lucinda
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Re: Am Kamin

from Lucinda on 10/24/2017 07:29 PM

(Alles gut :) nur keinen Stress=) )

"Stimmt. Der unschuldige Jakob kann nichts für seine berauschende Wirkung auf Mädchen, ich verstehe schon." Ich zwinkere ihm zu und als er dann von seiner Mutter erzählte und die Geschichte abtat sah ich ihm aufforderend in die Augen.
Ich wusste, dass er log. Und er wusste, dass ich es wusste. Immerhin war ich unglaublich  gut daran, Menschen wie offene Bücher zu lesen.
Aber wir waren befreundet und wenn er nicht über seine Probleme reden wollte, würde ich ihn nicht bloßstellen und dazu zwingen.  - Allerdings wirklich nur, weil wir befreundet waren. Immerhin gab es immer mal wieder 
"Ja, Eltern können wirklich nervig sein. Aber deine Noten sind ja gut"; sagte ich und lächelte ihm aufmunternd zu, ehe ich mich streckte und ihn dann nochmals musterte.
"Was willst du nach Hogwarts eigentlich machen?",erkundigte ich mich dann schließlich und zog meine Beine an meine Brust, dass sie auch noch Platz auf dem grünen Sessel hatte. 
"Ich sollte eigentlich schon längst eine Idee haben, aber ich bin föllig planlos", gestand ich dann grinsend. 

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Jakob
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Re: Am Kamin

from Jakob on 10/31/2017 06:10 PM

Er lachte kurz auf über seine Noten.
Gut waren die wirklich nicht. Sie waren vielleicht in Ordnung und sie könnten besser sein, wenn er sich anstrengen würde, aber das würde nicht zu ihm passen.
Schließlich erwartete jeder von ihm, dass ihm die Schule egal war. Und wenn es alle von ihm erwarteten hatte es kaum einen Sinn zu versuchen etwas anderes zu machen. Die Menschen steckten einen sowieso in eine Schublade.
Zufrieden über den erneuten Themenwechsel lehnte er sich ein STück nach vorne.
"Ich würde gerne Zauberstabmacher werden, aber dazu werden meine Noten wohl kaum reichen.", antwortete er ehrlich.
SEin späterer Berufswunsch war einer der wenigen Dinge über die er mit anderen Menschen ehrlich redete.
Schließlich sagte es ja kaum etwas über ihn aus.
"Dir wird schon noch was einfallen.", ermutigteJakob das Mädchen.
Sie würde bestimmt mal einen tollen Job haben und zufrieden sein.
ER wünschte sich das auch für sich selbst, konnte sich aber kaum vorstellen, dass er das Glück dafür hatte.
Irgendwie gefiel dem Jungen dieser ganze ernste Kram nicht.
Er redete ungerne und noch weniger gerne erzählte er Dinge über sich. Viel lieber blieb er immer auf dieser Witzel und Flirt ebene, aber mit Leuten, die er wirklich als seine Freunde bezeichnete war das eben schwer.

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Vittoria
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Re: Am Kamin

from Vittoria on 12/06/2017 09:19 PM

Mit gelangweiltem Blick saß ich auf einen der Sessel im Gemeinschaftsraum. In meinem Leben war in letzter Zeit viel komisches Zeug passiert. Nicht nur, dass ich Gefühle für Levi entwickelt hatte, die weit über allem gingen, was ich jemals für jemanden Gefühlt hatte, nein, meine Schwester Carina war wieder aufgetaucht. Um dem ganzen noch eine Krone aufzusetzen, hatte Carina mir auch noch verraten, dass sie tatsächlich eine Hexe war. Ich wusste nicht, wie ich das alles zuordnen sollte - zumindest anfangs nicht. Mittlerweile hatte ich mich daran gewöhnt, dass nun auch sie durch Hogwarts geisterte, was mir weitaus lieber war, als nicht zu wissen wo sie sich aufhielt.
Die Beziehung zu meinen Eltern war nach wie vor schwer, um nicht zu sagen, überhaupt nicht vorhanden. Wenn wir miteinander sprachen, dann nur, um uns zu streiten. Ich verabscheute sie immer noch für das was sie getan hatten.
Meine Ferien hatte ich hauptsächlich mit meinen Schwestern und Levi verbracht. Letzterer hatte sich einfach so in mein Herz geschlichen. Ich hatte ihm noch nicht erzählt, aber ich hatte bemerkt, dass sich etwas geändert hatte, auch von seiner Seite aus - oder bildete ich mir dies nur ein?
Kurz blinzelte ich öfter. Während ich so meinen Gedanken nachhing, war schon wieder eine ganze Weile vergangen und eigentlich wollte ich mich doch noch mit meinen Freundinnen treffen und das vor einer halben Stunde. Ich richtete mich also schnell auf, griff nach meinem Umhang, den ich mir kurz überwarf, ehe aus dem Gemeinschaftsraum eilte, um mich in die große Halle zu begeben, wo ich schon sehnsüchtig und mit leicht genervtem Blick von meinen Mädels erwartet wurde.


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- B E E N D E T -

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Huntleigh
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Re: Am Kamin

from Huntleigh on 03/22/2018 11:37 PM

Der Gemeinschaftsraum hatte sich immer weiter geleert, aber ich wollte noch nicht in meinen Schlafsaal verschwinden. Anders als Weihnachten oder andere Feiertage, mochte ich meinen Geburtstag wirklich sehr gerne. Der Tag hatte irgendwie einen ganz anderen Glanz und meine häufiger schlechte Laune blieb diesmal aus.
Mit dem Rest meines Geburtstagskuchen und einem Löffel saß ich vor dem Kamin und war einfach ein wenig für mich. Der Kuchen der mir gemacht wurde hatte einen nicht geringen Anteil von Feuerwhiskey, was ich wirklich liebte. Ich mochte den Kontrast zur Schokolade. Ich fühlte mich angenehm benebelt und unter Alkoholeinfluss verfiel ich leicht in eine Hochstimmung. Meine negativen Gedanken waren einmal nicht vorhanden, was aber vielleicht daran lag dass mich die Menschen heute weniger nervig waren und jetzt gerade war ich auch ganz alleine. Es war eine schöne Art meinen Geburtstag ausklingen zu lassen.

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Alan
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Re: Am Kamin

from Alan on 03/23/2018 12:10 AM

Heute hatte einer der drei Menschen, die ich tatsächlich aushalten, beziehungsweise sogar leiden konnte, Geburtstag und komischerweise hatte ich sie noch nicht gesehen. Dabei waren wir im selben Haus und normalerweise sahen wir uns täglich. Ob nun durch einen Zufall oder durch den Unterricht oder das Essen. Nur heute war irgendwie der Wurm drin.
Ich hatte es eigentlich schon aufgegeben, als ich den Gemeinschaftsraum betrat. Er war leer, bis auf eine mir sehr vertraute Person. Ich grinste, als ich Hunt am Kamin sitzen sah. Ich schlich mich an ihr vorbei und rannte hoch in den Schlafsaal. Ich hatte eine Flasche Feuerwhisky und ein paar Schokofrösche für sie geholt. Für kaum jemand anderen würde ich mir überhaupt die Mühe machen, etwas zu besorgen. Ellie und vor allem Gia waren die anderen Menschen, für die ich das tun würde. Auch wenn ich Eliie meistens immer noch vorspielte, sie nicht aussethen zu können. 
Ich ging zu ihr und hielt ihr, trotzdem ich ihre Geschenke noch in den Händen hielt, die Augen zu. "Alles Gute zum Geburtstag!" sagte ich leise und trat dann zu ihr. Ich reichte ihr die Kleinigkeiten und sah sie dann mit schräggelegtem Kopf fragend an. "Wo hast du heute nur gesteckt? Sonst sehen wir uns doch spätestens beim Mittagessen."
Ich ließ mich in den Sessel neben ihr fallen und starrte in die Flammen. Es knisterte beruhigend und strahlte Wärme aus. Äußerst angenehm. 

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