Am Kamin

Erste Seite  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  »  |  Letzte [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Neueste Beiträge zuerst ]


Jack
Gelöschter Benutzer

Re: Am Kamin

von Jack am 15.09.2017 08:36

Mir war bis heute schleierhaft, warum Pandora das ganze beendet hatte. Es war doch so gut gelaufen. Wir hatten uns immer verabreden können und danach wieder getrennte Wege gehen. Das ganze war so einfach und unkompliziert gewesen.
Wahrscheinlich war es zu einfach. Oder einer von uns beiden hatte Gefühle für den jeweils anderen entwickelt und wollte sie sich nicht eingestehen. Das konnten wir beide sehr gut und es würde mich nicht wundern, wenn es genau daran lag.
Ich hatte damals kein großen Aufstand deswegen gemacht, ich hatte es hingenommen und akzeptiert. Und dennoch - wenn wir uns über den Weg gelaufen waren konnten wir ganz normal miteinander reden. So wie jetzt.
Ich musste feststellen, dass da doch tatsächlich mehr bei mir war. Doch wollte ich das ganze nicht wahrhaben. Ich unterdrückte meistens tiefgründigere Gefühle. Sie zeigten Schwäche, und die durfte ich mir nicht erlauben.
Es war, als wenn wir in dieser Position für einen kurzen Moment eingefroren waren. Ich hielt meinen Umhang fest, sie ließ ihn nicht los. Und sie reagierte nicht auf as, was ich ihr gerade eben gesagt hatte. Immerhin rannte sie nicht schreiend weg oder fing sofort an, mich anzumeckern. Das war schonmal ein gutes Zeichen.
Sie stand direkt hinter mir und es fiel mir sehr schwer, zu sehen, was gerade in ihr vor ging. Zum einen war sie ein schwer lesbarer Mensch, aber zum anderen hinderte mich gerade irgendetwas daran, mich zu ihr zu drehen.
Ich schloss die Augen und schon spürte ich ihre Hand in meinem Haar. Ich seufzte leise.
Es lag nicht daran, dass ich eitel war oder ähnliches. Nein, das war ich absolut nicht. Aber es durfte so gut wie niemand meine Haare berühren. Sie bedeuteten ein gewissen Grad an Intimität, und die konnte ich nur ehr schwer zulassen.
Unwillkürlich stand ich auf, den Umhang in meiner Hand. Ich drehte mich zu ihr um sie anzuschauen. "Was hindert uns daran, es fortzusetzen?", fragte ich. Ich war neugierig geworden. Denn ich wollte es fortsetzen.

Antworten

Pandora
Gelöschter Benutzer

Re: Am Kamin

von Pandora am 15.09.2017 10:29

Ich war damals wirklich froh gewesen das er keinen Aufstand gemacht oder irgendwelche Fragen gestellt hatte, zu deren Beantwortung ich nicht bereit oder in der Lage gewesen war. Wenn ich ehrlich war dann war ich mir nicht einmal sicher ob ich jemals dazu in der Lage sein würde, wie sollte man denn über sowas reden? Zumal ich ohnehin ein ziemlich verschlossener Mensch war der sich stets darum bemühte für andere schwer einschätzbar zu sein und es auch zu bleiben. Deshalb war es selbst kurz nach dem ich das Ganze beendet hatte verhältnismäßig normal, eigentlich ganz normal mit ihm zu sprechen alles Andere hätte die Dinge auch nur unnötig kompliziert gemacht und ich hasste kompliziert, sorgte lieber für klare Verhältnisse. Und bisher hatte das auch immer hervorragend geklappt.
Gerade war ich allerdings doch irgendwie überfordert mit der gesamten Situation und meine anfängliche Reaktion machte das wohl auch irgendwie deutlich eigentlich Bestand meine Reaktion ja ihm Fehlen einer solchen, warum ließ ich den verdammten Umhang denn nicht los? Er hatte seinen Umhang doch wieder in der Hand und ich konnte ohne Schwierigkeiten loslassen - zumindest könnte ich das und sollte es auch. Hatte ich tatsächlich solche Angst davor das er den Unterschied merken würde das ich das verdammte Ding nicht loslassen konnte? Das war doch albern und ich hatte nie Angst also war diese Vorstellung geradezu absurd. Schließlich ließ ich dann endlich doch los und beschäftigte meine Hände lieber mit Jack´s wundervollen Haaren. Moment was hatte ich gerade gedacht? Seine Haare waren nicht wundervoll, es waren ganz einfach nur Haare!
Unwillkürlich wisch ich doch einen Schritt zurück als er plötzlich Aufstand und genau die Frage schließlich doch stellte vor der ich mich immer insgeheim gefürchtet hatte - obwohl ich ja vor nichts Angst hatte. Und ich konnte spüren wie sich der Kloß erneut in meinen Hals setzte, die Kälte mir erneut in die Glieder fuhr, ein Schatten über mein Gesicht fiel und die Tränen doch dabei waren sich einen Weg nach oben zu Bahnen begannen. Es war als habe man mir das zweite Mal in kürzester Zeit den Boden unter den Füßen weg gezogen werden oder als habe mir jemand einen Schlag vor die Brust verpasst der mir die Luft aus den Lungen vertrieb. Aber das war Unsinn das hatte niemand getan und ich konnte noch immer ganz hervorragend Atmen.. Luft befand sich mehr als genug in meinen Lungen. Schließlich konnte ich die erste Träne über meine Wange perlen spüren die ich sehr energisch fortwischte und immer und immer wieder in kurzen Abständen den Kopf schüttelte. Oh zum Teufel damit! Zum Teufel mit diesem ganzen Quatsch es war doch nur eine Frage! Schließlich schüttelte ich ein letztes Mal den Kopf und hauchte kaum mehr flüsternd: "Das kann ich dir nicht sagen, tut mir leid." Wobei eigentlich ja nichts dagegen sprach es fortzuseten bis auf die Tatsache das ich nicht wusste ob ich es hinbekämme die ganze Sache fprtzusetzen ohne mich unwohl zu fühlen oder gar irgendwann anzufangen zu schreien. Okay ich zuckte bisher oder eher inzwischen nicht mehr vor Berührungen oder sonstigen Annäherungen zurück oder versuchte diese bewusst zu vermeiden. Aber reichte das wirklich schon aus um sicher zu sein das so etwas nicht geschehen konnte? Ich richtete meinen Blick langsam dem Boden zu und fügte dann murmelnd hinzu: "Ich weiß nicht ob ich bereit bin es fortzusetzen, ich würde gerne aber.." Schließlich brach ich mitten im Satz wieder ab und kaute leicht nervös auf meiner Unterlippe es war nicht so das ich es ihm nicht sagen wollte aber.. ich war definitiv noch nicht bereit darüber zu sprechen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.09.2017 14:25.

Jack
Gelöschter Benutzer

Re: Am Kamin

von Jack am 15.09.2017 17:06

Es spielten sich geradeso viele Emotionen in Pandoras Gesicht ab. So viele gleichzeitig, die nie irgendjemand zu Geicht bekommen würde. Aber ich stand hier bei ihr, direkt gegenüber und ich konnte beobachten, wie Tränen ihre Augen füllten.
Es erweichte nicht sofort mein Herz. Das tat selten etwas. Aber es stimmte mich schon traurig. Denn es zeigte mir so viel. Ich hatte das Gefühl, dass irgendetwas schreckliches passiert sein musste. Etwas, was sie nicht verarbeiten konnte. Etwas, was so viel Macht über sie hatte, dass sie alles beendet hatte, was ihr jemals Spaß gemacht zu haben schien.
Ich ließ den Umhang auf den sessel fallen, er war gerade mein geringstes Problem. Dann suchte ich in meinen Taschen nach einem Taschentuch. In meiner Hosentasche wurde ich fündig. Es war ein Stofftaschentuch, eines was man mehrfach waschen konnte um es immer wieder zu benutzen. Ich mochte diese Teile. Sie ersparten so viel Müll und sie verursachten keinen großen Dreck.
Ich zog es hervor, es war sauber. Ich brauchte so etwas nie. Aber ich hatte immer eines dabei. Weil es, wen wunderte es, sich so gehörte. Man musste stets darauf vorbereitet sein, dass es mal gebraucht werden würde. Und nun kam es endlich in den Einsatz. Doch anstatt es ihr einfach in die Hand zu drücken, wischte ich ihre Tränen damit ab. Ich strich ihr mit den Fingern über die Wange. "Ich verstehe.", flüsterte ich. Ich war der Letzte, der gerade jetzt nachbohren würde. Wenn sie nicht darüber reden wollte, dann würde sie es lassen. Wenn sie es wollen würde, hätte sie wahrscheinlich schon angefangen.
Ich nahm eine Hand von ihr in die meine und drückte sie kurz.
Ich war unschlüssig, ob ich sie jetzt einfach in den Arm würde nehmen können. Ich hatte keine Probleme damit, doch wie sie es jetzt auffassen wprde war eine andere Frage. Ich wollte ihr zeigen, dass ich jetzt für sie da war. Dass ich ein guter Freund sein konnte.
Ich nickte erneut. Die Hoffnung war noch nicht ganz gestorben. "Komm einfach zu mir, wenn du wieder dazu bereit bist." Ich schaute auf ihren Mund. Sie schien sich selber stoppen zu wollen. Irgendetwas hinderte sie am Sprechen. Kurzerhand beugte ich mich zu ihr herüber und umarmte sie kurz aber innig.

Antworten

Pandora
Gelöschter Benutzer

Re: Am Kamin

von Pandora am 15.09.2017 19:37

Normalerweise hatte ich meine Gesichtszüge immer unter Kontrolle und man konnte in meinem Gesicht eigentlich so gut wie nie meine wahren Gefühle von diesem ablesen aber gerade schien mir die Kontrolle über so ziemlich alles zu entgleiten. Es war als wäre mein gesamtes Leben auf den Kopf gestellt worden und ich hatte das Gefühl das ich dagegen absolut nichts Tun konnte - was ein ungewohntes und irgendwie verstörendes Gefühl für mich. Keine Ahnung wie es weiter gehen sollte und was ich Tun konnte ob ich überhaupt irgendetwas Tun konnte denn das Gefühl hatte ich gerade absolut nicht.
Es war beinahe als würde ich den Verstand verlieren oder viel mehr mich selbst denn zu weinen oder generell so offen meine Gefühle zu zeigen war absolut nicht meine Art - ich machte sowas nicht - so war ich einfach nicht. Und doch schien ich jetzt so zu sein und wem hatte ich das alles zu verdanken? Ganz Recht meiner wundervollen Familie und allen voran meinem ganz tollen Vater, wie konnte er es eigentlich noch wagen sich Vater zu schimpfen? Wie konnte meine Familie es noch wagen zu behaupten sie würde nur mein Bestes wollen? Und sie alle wussten was passiert war davon war ich absolut überzeugt auch wenn ich natürlich keinen von Ihnen gefragt hatte. Was hätte ich denn auch fragen sollen? Wie hätte ich anfangen sollen das Thema anzusprechen? Ich zupfte geistesabwesend am Verschluss meines Umhangs und blickte Jack leicht verdutzt an als er mir mit einem Stofftaschentuch die Tränen wegwischte - es war so typisch für Jack sowas in der Tasche zu haben das ich beinahe angefangen hätte zu Lachen. Meine Mundwinkel zuckten zumindest ganz kurz nach oben und ich war irgendwie unheimlich froh das Jack gerade da war und das er nicht weiter nahbohrte denn das hätte ich gerade kaum ertragen können. Es machte mir sogar gar nichts aus das er meine Hand ergriff und diese kurz drückte, es war sogar eine ganz angenehme Geste.
Ich blickte schließlich endlich auch wieder auf und auf seinem Gesicht schien für einen kurzen Moment ein nachdenklicher Ausdruck zu liegen - aber meine Augen konnten mir auch einen Streich spielen - so ganz traute ich Ihnen im Halbdunkel des Gemeinschaftsraumes nicht. Etwas überrascht war ich schon als er mich kurz innig umarmte was zumindest kurz ein kleines Lächeln auf meinen Lippen erscheinen ließ. Ich warf einen beiläufigen Blick auf die Uhr und stellte fest das noch gar nicht so viel Zeit vergangen war, jedenfalls nicht so viel Zeit wie ich eigentlich erwartet hatte. Es war eine gute halbe Stunde vergangen und die ersten anderen Schüler würden wohl auch bald auftauchen und dann wollte ich nicht mehr unbedingt hier sein - ich wollte aber auch nicht alleine sein. Also sah ich wieder zu Jack und räusperte mich ehe ich relativ leise fragte: "Kommst du mit mir zum Frühstück oder irgendwo anders hin?"

Antworten

Jack
Gelöschter Benutzer

Re: Am Kamin

von Jack am 15.09.2017 22:05

Wenigstens konnte ich ihr ein kleines Lächeln auf ihr Gesicht zaubern, als ich ihre Tränen abtupfte. Das war doch schonmal viel wert. Ich wollte nicht, dass sie die Kontrolle über sich verlor. Das war nicht sie. Deswegen versuchte ich gerade, ihr zu helfen, diese Kontrolle über sich wieder zu bekommen. Und ich schien ein wenig Erfolg verbuchen zu können.
Sie ließ zu, dass ich sie umarmen konnte. Und das war gerade mehr wert als alles andere. Ich genoss diesen kurzen Augenblick der Nähe, ich war ihr schon so lange nicht mehr so nahe gewesen Ich sog ihren duft auf, ihr Haar war fantatsisch. Es roch so gut und es war so schln weich. Ich strich ihr einmal über den Rücken, berührte ihr fantastisches Haar. Es war wirklich weich.
Doch wollte ich nicht, dass sie etwas falsches herein interpretierte. Deswegen ließ ich sie wieder los.
Ihr schien es wieder besser zu gehen. Und das erfreute mich.
Ich nahm den Mantel in meine Hände und zog ihn mir ganz nebenbei an. Hatte ich noch ihren duft in der Nase oder warum kam mir der Geruch immer noch so nahe? Hatte sie die Umhänge aus Versehen vertauscht? Ich hatte das Gefühl, dass er etwas enger saß als vorhin. Es war nicht so schwer, Umhänge zu vertauschen.Sie sahen alle gleich aus. Und wir waren in etwa gleich groß. Aber ich würde ihr das jetzt nicht sagen. Ich wollte ihn behalten.
Ich konnte mir darüber gerade keine Gedanken machen. Das würde ich nachher machen, wenn ich alleine im Bett sein würde.
Ihre Frage unterbrach meine Gedankengänge nun vollends. "Frühstück klingt wunderbar.", meinte ich grinsend. Ich bot ihr meinen Arm an und musste wieder feststellen, dass der Umhang mir etwas eng vor kam.

Antworten

Pandora
Gelöschter Benutzer

Re: Am Kamin

von Pandora am 15.09.2017 22:56

Keine Ahnung was es war aber irgendwas hatte Jack an sich das mich genau wissen ließ das ich meine Deckung zumindest kurz auch mal fallen lassen konnte. Weil ich inzwischen zu der Überzeugung gelangt war das Jack dies nicht ausnutzen würde, wohingegen sich ein paar Andere meine Verfassung wohl auf die eine oder andere Art ausgenutzt oder sich wie die Schakale auf mich gestürzt hätten.
Während der Umarmung schloss ich für einen kurzen Augenblick meine Augen und seufzte ganz leise - seine Nähe war mir nicht wirklich unangenehm und ich hatte es irgendwie doch vermisst ihm so nahe zu sein. Also konnte es ja gar nicht so übel um mich stehen, oder? Ich hatte diesen Augenblick genossen tatsächlich genossen und womöglich würde ich mich heute Abend sogar sehr gerne daran zurück erinnern und den Augenblick in meinem Kopf in die Länge ziehen denn irgendwie war er dann doch etwas zu schnell vorbei. Aber Jack war zumindest noch da und würde mit mir zum Frühstück gehen - eigentlich hatte ich ja so gar keinen Hunger aber es ging mir auch eher um seine Gesellschaft, es spielte fast keine Rolle was wir Tun würden, wir könnten meinetwegen auch Schach spielen.
Ich wand meinen Blick kurz ab und tat so als wäre ich mit dem Verschluss meines Umhangs beschäftigt während ich versuchte das Schmunzeln auf meinen Lippen zu verbergen, zuerst war ich etwas erschrocken als er den Umhang anzog, doch mittlerweile war ich sicher das er nichts sagen würde. Denn es musste ihm schon beim Anziehen aufgefallen sein das dies nicht sein Umhang war auch wenn ich nicht sicher war ob er es für ein Versehen hielt oder nicht. Da er nichts sagen würde spielte das aber eigentlich auch kaum eine Rolle.
Noch immer lag ein leichtes Schmunzeln auf meinen Lippen als ich erneut aufsah und sanft nach Jack´s Arm griff und an seinem Arm schließlich in Richtung der großen Halle ging - ob ich es schaffen würde irgendwas essbares herunterzuwürgen würde ich dann ja sehen. Ein Problem nach dem anderen.

Antworten

Jack
Gelöschter Benutzer

Re: Am Kamin

von Jack am 17.09.2017 02:06

---------------------------

Thread Frei

--------------------------

Antworten

Lucinda
Gelöschter Benutzer

Re: Am Kamin

von Lucinda am 12.10.2017 04:13

Das Feuer knisterte im Kamin und leckte unaufhörlich an den frisch hinzugegebenen Holzscheiten, als ich es mir in den grün bezogenen Sessel bequem gemacht hatte und den Tagespropheten aufgeschlagen und studierte die Berichte nachdenklich.
Es war ein langer und anstrengender Tag gewesen und in den letzten Wochen hatte sich das abendliche Zeitlunglesen zu einem kleinem Ritual entwickelt, das ich nicht mehr missen wollte.
Auch wenn in der Zeitung in den letzten Wochen und Monate nur noch das gleiche zu lesen war. Der dunkle Lord wurde Mächtiger, Menschen verschwanden, es gab tote Schlammblütler, das dunkle Mal erschien immer häufiger und der Zauberreiminister machte sich zu Affen.
Mit einem belustigten Grinsen auf den Lippen als ich durch ein Interview mit dem Minister plätterte. Er betonte immer wieder, dass er die Situation und die Lage im Griff hatte. Aber das hatte er nicht. Das sah ich an seinem verkniffenem und gestresstem Lächeln auf dem bewegten Bild.
Er konnte kaum in die Kamera schauen und seine Stirn glänzte von dem Schweiß. Für einen Politiker war er ein ganz schön schlechter Schauspieler, aber eigentlich sollte es mir egal sein.
Ich war eine Reinblütlerin aus einer der mächtigsten und ältesten Zaubererfamilien der Welt. Bis jetzt waren nur die Muggelblütler und die Hlbblütler betroffen.
Schien so als würde der dunkle Lord die Zaubererwelt nach seinen Vorständen säubern und Hogwarts war einer der wenigen Orte an denen er noch nicht gewütet hatte.
Ob das an Dumbledore lag würde sich in naher Zukunft sicherlich zeigen.
Ich lies die Zeitung auf meinen Schoß sinken und lies meinen Blick durch den Gemeindschaftsraum gleiten. Es war doch noch recht voll zu so später Stunde. EIn paar saßen über ihren Hausaufgaben, ein paar andere hatten es sich in einer Sitzecke gemütlich gemacht. Vielleicht würde ich später ihnen anschließen, aber ich war mir noch nicht sicher.
Müde lehnte ich mich zurück und starrte wieder ins Feuer. 
Morgen würde mein Vater zu einer Elternratsitzung kommen und das bedeutete für mich, mich von meiner besten Seite zu zeigen wenn wir uns sahen (denn er würde mir sicher einen Besuch abstatten)
Angespannt trank ich einen Schluck von meinem Tee. 

Antworten

Jakob
Gelöschter Benutzer

Re: Am Kamin

von Jakob am 12.10.2017 19:41

Mit einem verächtlichen Schnauben drängte sich Jakob an einigen seiner Kumpels vorbei, die sich schon wieder benahmen, wie die letzten Irren. Die komplette letzte STunde hatten sie damit verbracht sich vorm eingang zum Gemeinschaftsraum zu herumzudrücken und jedes Mla, wenn ein Mädchen vorbei wollte um einen Kuss von dieser gebeten.
War das Mädchen nicht darauf eingegange, so hatten die Idioten sie einfach nicht reingelassen.
Jakob wusste genau, dass sie das nur tataen, da keins dieser Mädchen jemaks mit ihnen ausgehen würde.
Aber Jakob, dem die Mädchen sowieso zu Füßen lagen, war das einfach zu albern.
Also betrat er nun den Gemeinschaftsraum um sich ein paar Minuten Ruhe von diesen Kerlen zu gönnen.
Ein einziger Blick reichte um ihm zu zeigen, dass der Gemeinschaftsraum voller war also normal.
Anscheinend hatte noch niemand Lust schlafen zu gehen und deshalb war gerade alles besetzt.
Es dauerte keine drei Sekunden, da war dem Jungen schon klar, zu wem er sich nicht setzen wollte.
Wenn er die allerdigs alle abzog, blieben nicht mehr viele Plätze übrig.
Auf einmal fiel ihm ein Mädchen auf, dass etwas weiter abseits saß und gerade die Zeitung las.
Das schien ihm ein ziemlich guter Ort zu sein, um den Rest des Abends zu verbringen.
ER näherte sich dem Sitzplatz des Mädchens und ieß sich dann einfach in den Sessel ihr gegenüber fallen.
"Na hallöchen Malfoy.", begrüsste er sie mit seinem charmantesten Lächeln.
So nannte er sie am liebsten. Lucinda war ja gut und schön, aber es hatte irgendwie etwas sie beim Nachnahmen zu nennen.
Es war vor allem auch leichter so.
Menschen beim Nachnahmen zu nennen verhinderte eine emotionale Bindung zu ihnen und das war genau das, was Jakob wollte.

Antworten

Lucinda
Gelöschter Benutzer

Re: Am Kamin

von Lucinda am 12.10.2017 22:14

Ich hatte gerade die Zeitung beiseite gelegt und während ich beim ins Feuer starren entschied, wohin ich als nächstes gehen sollte. Zu den Sitzecken oder einfach in den Mädchenschlafsaal. 
Als ich eine Bewegung neben mir wahrnahm und dann in das grinsende Gesicht von Jakob Morris sah, der sich mir gegenüber niedergelassen hatte.
Uns zwei verband so etwas wie eine Art Freundschaft würde ich sagen. Er war einer der Typen die bekannt waren wie bunte Hunde und die schon immer da waren und eigentlich mit jedem befreundet waren.
"Selber Hallo Morris", begrüßte ich ihn und musterte ihn dann.
"Na genug arme Mädchen verstört? Oder warum beehrst du mich mit deiner Gegenwart?", erkundigte ich mich dann mit einem leichten Grinsen auf den Lippen und bezog mich damit auf ihn und seine Freunde die wie ich aus Gesprächen entnehmen konnte mal wieder vor dem Eingang herumlungerten und die Mädchen belästigten.
Ich strich mir ein paar blonde Strähnen aus dem Gesicht und musterte Jakob dann.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.10.2017 04:25.
Erste Seite  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  »  |  Letzte

« zurück zum Forum