Madam Puddifoot's
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Rosalie
Gelöschter Benutzer
Re: Madam Puddifoot's
von Rosalie am 31.05.2017 19:55Ich musste unwillkürlich lachen. "Wenn Mr. Right nicht zufällig in Hogwarts arbeitet, wird das wohl eher nicht passieren.", sagte ich amüsiert. Denn wer sollte da schon an meine Tür klopfen? "Und wenn Mr. Right nicht erscheint, dann lege ich mir eben eine Katze zu.", sagte ich dann schulterzuckend. Irgendwen würde ich schon finden, mit dem ich ein Leben verbringen könnte. Und wenn es eben ein Haustier war, dann war das so.
"Dann freue ich mich auf einen selbst gestrickten Schal von dir zu Weihnachten für mich.", sagte ich grinsend. Ich fand es alelrdings bemerkenswert. Ich hatte mich schon ein paar Mal am Stricken versucht, primär, weil meine Großmutter mir das hatte beibringen wollen, aber ich war sogar an etwas so einfachem, wie einem Schal gescheitert.
"Ich glaube nicht, dass dein Leben langweilig ist. Solange du damit zufrieden bist, ist es egal, wie andere dein Leben finden.", sagte ich schlichtweg. Und mir kam es nicht so vor, als wäre Alastor sonderlich unzufrieden mit seinem Leben.
"Auch wenn ich dir nicht glauben will, dass du so ganz ohne Liebe glücklich werden kannst.", meinte ich dann. "Ohne jegliche Leidenschaft oder die Eifersucht, Streits, bei denen man all seine Wut raus lassen kann und dennoch weiß, dass der andere einen dafür liebt. Und dieses Gefühl, das man immer bekommt, wenn man die Person ansieht, die einem der liebste Mensch auf Erden geworden ist, wie dein bester Freund für dich ist. Und die Vertrautheit, die man mit der Person teilt." Ich glaubte einfach nicht, dass man ohne solche Gefühle wirklich wahrhaftig glücklich werden konnte. "Und du würdest jetzt noch Kinder als stressig ansehen. Aber warte ab, bis du welche hast. Mit seinen eigenen Kindern ist es immer etwas anderes. Du wirst das selbst sehen, wenn du irgendwann einmal welche hast.", meinte ich zu diesem Thema. Ich hatte das Gefühl, dass Alastor ein recht negatives Bild auf diese Art von Leben hatte. Dabei war Liebe doch etwas Schönes.
Als er sich dann nach meiner Zufriedenheit mit meinem Leben erkundigte, musste ich leicht lachen. "Natürlich bin ich nicht zufrieden damit, wie mein Leben verläuft. Ich arbeite als Lehrerin und bin mittlerweile schon fast 30. Ich finde keine Männer, die ernsthaft an einer Beziehung interessiert bin und irgendwann bin ich auch zu alt, um Kinder in die Welt zu setzen.", sagte ich ein wenig frustriert. "Und ein Leben mit einer Katze an meiner Seite ist auch nicht so tröstend, wie ich es mir einrede."
Alastor
Gelöschter Benutzer
Re: Madam Puddifoot's
von Alastor am 31.05.2017 17:13Manche vertraten diese Ansichten wahrscheinlich nicht einmal selbst, sondern laberten den ganzen Stuss vom reinen Blut einfach nur nach um dazu zu gehören. Mitläufer, die beim kleinsten Problem einknickten.
"Nun, mach dir keine Sorgen. Wie ich dich kenne, wird früher oder später Mister Right vor deiner Tür stehen oder du wirst ihm beim spatzieren gehen über den Haufen rennen." in Alastors Augen ein durchaus wahrscheinliches Szenario....wenn auch sehr Abgegriffen. Aber darüber fällte der Auror wirklich kein Urteil
"Ich selbst...treibe nicht viel außer Arbeiten. Hin und wieder Spor und sowas. Und ich stricke nach wie vor. Bin mitlerweile gut darin, kleine Tierchen zu stricken. Und meine Schals sind Legendär. Allerdings bekomme ich nach wie vor noch keinen Pullover hin." berichtete er ihr von seinen wenigen Freizeitaktivitäten. Er hatte nie verstanden, was schlecht daran sein sollte als Mann stricken zu können. Er empfand diese Tätigkeit als durchaus entspannend da er dabei seine Gedanken schweifen lassen konnte. Nicht selten war ihm der klärende Gedanke bei einem verzwickten Fall während des Strickens gekommen.
"Du siehst, ich fürhe ein sehr langweiliges Leben. Kein stress mit Kindern, keine geifernde Ehefrau. Nur ich und meine Arbeit. Und ich bin sehr glücklich damit." Für ihn war das Leben einfach nur Perfekt. Er wollte keine Familie gründen und sich auch sonst nicht binden. Einfach nur ein Auror sein füllte ihn vollkommen aus
"Aber kann es sein, dass du mit deinem Leben nicht zu hundert Prozent zufrieden bist?" fragte er sie dann gerade heraus als die Kellnerin mit ihren Bestellungen kam.
Natürlich nahm Alastor das Stück Kuchen ganz genau unter die Lupe bevor er sich dazu entschloss ein kleines Stück von der Süßigkeit vorsichtig zu probieren.
Rosalie
Gelöschter Benutzer
Re: Madam Puddifoot's
von Rosalie am 30.05.2017 18:53Ach wenn Alastor nicht sonderlich glücklich wirkte, sagte er nichts dagegen, als ich ihn in das Café zog. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass es ihn so sehr störte. Und das Essen hier war ja allemal lecker, das konnte niemand bestreiten.
Ich nahm mir eine der Eiskarten und überflog das Angebot. Ich war mir nie sicher, ob ich lieber ein Vanilleeis mit Erdbeeren oder ein Schokoladeneisbecher nehmen wollte. Das war früher schon immer mein Problem gewesen und letztendlich würde ich mich wohl noch zehn Mal umentscheiden, bevor ich dann einfach irgendwas nahm.
Ich nickte langsam. "Ja leider gibt es viel zu viele Menschen die sehr negative Ansichten vertreten. Solange man ein paar Schüler umstimmen kann, ist es ja schon mal ein Gewinn.", seufzte ich. Manchmal war es schwer dieses rassistische Denken an Schülern zu akzeptieren. Ich konnte sie für ihre Meinung ja schlecht bestrafen, aber ich wollte das auch nicht erdulden.
Ich lächelte Alastor leicht an. "Naja... Viel Hoffnung bleibt für einige Schüler nicht mehr.", musste ich zugeben. Und dann kam noch diese Häuserrivalität dazu. Das war doch alles blödsinn. Warum konnten Menschen nicht einfach einmal in Harmonie miteinander leben? War das wirklich so schlimm? "Vielleicht sollte ich es einfach akzeptieren.", murmelte ich leise. Vielleicht war es das beste zu akzeptieren, dass wir da eh nichts ändernn konnten und manche Leute einfach böse waren.
Dann kam auch schon die Kellnerin zu unserem Tisch und ich hatte total vergessen mich zu entscheiden. Schließlich bestellte ich einfach den Erdbeerbecher. Dann könnte ich mir einreden heute schon etwas gesundes gegessen zu haben.
Bei der Frage, wie es sonst so in meinem Leben lief, musste ich kurz nachdenken. "Nunja... so wirklich viel mehr als eine Lehrerin bin ich nicht. Ich hatte immer geglaubt, dass ich mit fast 30 schon Kinder und Familie hätte, aber... naja jetzt hab ich quasi Kinder in Form von Schülern.", meinte ich mit einem halbherzigen Lächeln. "Beklagen kann ich mich aber nicht. Ich bekomme jeden Tag sehr gutes Essen und habe ein sehr bequemes Bett." Was wollte man schon mehr? Es könnte durchaus schlimmer sein. "Und was machst du, wenn du mal nicht das Böse verfolgst?", fragte ich ihn dann ebenfalls. Ich konnte mir Alastor nicht wirklich mit einem Glas Wein sich sonnend in einer Hängematte vorstellen. Vermutlich hörte er einfach nie auf mit Arbeiten. Wahrscheinlich träumte er sogar nachts von Verfolgungsjagden. Das würde zu ihm passen.
Alastor
Gelöschter Benutzer
Re: Madam Puddifoot's
von Alastor am 30.05.2017 15:18Noch bevor Alastor etwas sagen oder tun konnte wurde er von Rosalie in das kleine, romantisch wirken sollende Café gezogen und an einem Tisch beim Fenster geparkt. Und im ersten Moment wollte der Auror auch über diese Prozetur sich beschweren, doch als die Gerüche von frisch aufgebrühtem Kaffee, Fruchtkuchen und frisch gebackenen Kecksen seine Nase erfüllte waren all seine Einwände pasé und es lief ihm im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser im Munde zusammen.
Allerdings hatte er einen Ruf als Mießepeter zu verteidigen und er setzte eine wohl dosierte Portion Missmut auf während er schon heimlich zu den duftenden Küchlein und Törtchen sah und sich überlegte, welches er denn nun Essen sollte.
Süßigkeiten waren eben schon immer seine Achillesferse.
"Man kann nun mal den Einfluss von Eltern nicht ungeschehen machen. Dass ist wohl die traurige Wahrheit." riss er sich von den süßen Leckereien los und konzentrierte sich wieder auf Rosalie und ihrem Gespräch
"Aber wie man hört, scheinen die Bemühungen zumindest bei einigen Schülern zu fruchten. Und das ist doch auch schon einmal sehr viel wert." versuchte er ihr Mut zu machen und grinste sein schiefes Grinsen.
"Und wenn Menschen wie du den Glauben an ihre jungen Schützlingen nicht verlieren, dann besteht für die ganze Zauberernation noch Hoffnung. Und wer weiß? Vielleicht wendet sich alles am Ende doch noch zum Guten hin." er glaubte nicht wirklich daran.
Als die Kellnerin endlich ankam bestellte sich Alastor gleich ein großes Stück Schokoladenkuchen. Getränke jedoch lehnte er wehement ab. Er trank grundsätzlich nur aus seinem eigenen Flachmann. Eine Angwohnheit, wleche ihm in London in so manchen Cafés schon Hausverbot eingebracht hatte.
"Aber wie läuft es sonst so in deinem Leben? Immerhin bist du ja noch mehr als nur eine Lehrerin?" lenkte er das Gespräch in andere Bahnen.
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