Madam Puddifoot's
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Jericho
Gelöschter Benutzer
Re: Madam Puddifoot's
von Jericho am 31.10.2017 22:13Sie antwortete etwas irritiert, sie schien es nicht ganz verstanden zu haben, doch der letzte Teil ihrer Aussage schien schon darauf hinzudeuten, dass sie genau wusste was ich wollte, es aber nur noch einmal hören wollte. „Ja, ich meinte hier nachdem wir gehen. Ich wollte fragen, ob du zu mir kommen wollen würdest.", erklärte ich meine vorherige Frage nun etwas genauer. Zwar wollte ich nicht zu anhänglich werden, doch hatte ich gestern so gut geschlafen, dass ich sie einfach heute wieder bei mir haben wollte. Ich grinste und trank einen Schluck des Kaffees, ich hoffte einfach sie würde zustimmen, wenn sie es nicht tun würde, wäre es auch kein Problem, etwas enttäuscht wäre ich trotzdem. Es konnte doch nicht sein, dass ich so schnell Gefühle für jemanden entwickelte, oder? Dass ich sie mochte, mehr als mochte, stand fest, aber dass es so schnell gehen würde, war untypisch für mich. Normalerweise musste ich jemanden erst gut kennen und blind vertrauen, ehe ich mich der Person öffnete. Es war eine Eigenschaft von mir, die mir schon oft weiter geholfen hat und mich bis jetzt immer gut beschützt hatte. Warum vertraute ich ihr dann so schnell? Und das obwohl ich so gut wie nichts über sie wusste. Das war auch ein Punkt, den ich ändern musste. „Erzähl mir doch ein bisschen von dir, ich weiß ja eigentlich so gut wie gar nichts was dich betrifft.", meinte ich dann.
Lenja
Gelöschter Benutzer
Re: Madam Puddifoot's
von Lenja am 31.10.2017 21:56Unser Humor war verschieden. Aber das störte mich nicht. Wir verstanden uns und konnten trotzdem lachen, das reichte doch vollkommen aus.
Ich freute mich, dass er nun meine Hand nahm. Er beugte sich nun über den Tisch um mich wieder zu küssen. Ich musste leicht vom Stuhl aufstehen, um ihn zu erreichen und wieder zu küssen. Es machte so viel Spaß mit ihn, ich konnte kaum genug von ihn bekommen.
Nachdem der Kuss geendet hatte, setzte ich mich wieder hin und schon kam die Kellnerin. Ich nahm meinen Tee entgegen und machte direkt ein wenig Zucker in die kleine, zierliche Tasse. Ich hatte Angst, dass ich sie gleich zerbrechen würde, wenn ich sie anhob. Mit dem Löffel rührte ich in der Tasse um um ihn anschließend wieder bei Seite zu legen. Ich bedankte mich nebenbei ebenfalls bei der Kellnerin.
Jerichos Frage irritierte mich etwas. "Ich denke, Zeit mit dir verbringen?", fragte ich lächelnd. "Wir sitzen ja schon beisammen und es ist abends." Ich streckte ihn kurz die Zunge raus. "Aber wenn du hier nach fragst -" Ich deutete mit einer Handbewegung auf unsere Umgebung. "Ich habe noch nichts geplant." Ich war nicht gut darin, Dinge im Vorraus zu planen. Ganz oft kam es vor, dass ich dann doch etwas komplett anderes machte als ich dachte. Oder gar nichts und einfach nur im Bett lag.
Jericho
Gelöschter Benutzer
Re: Madam Puddifoot's
von Jericho am 31.10.2017 21:45„Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, war ja nur ein Scherz.", meinte ich grinsend. Ich hatte wohl doch ein bisschen eine andere Art von Humor. Naja macht ja nichts.
Die Kellnerin nahm auch ihre Bestellung auf und verschwand wieder. Also doch eine Teetrinkerin, passte irgendwie zu ihr. Sie legte ihre Hand auf den Tisch, welche ich natürlich sofort nahm, ich wollte so viel Nähe zu ihr wie nur möglich. Ihre nächste Aussage zauberte mir wieder ein breites Grinsen ins Gesicht, ihr ging es also gleich wie mir. Ich beugte mich über den Tisch um sie zu küssen, es ging nicht anders, man könnte meinen ich war süchtig nach ihren Lippen. Als ich mich wieder zurücklehnte, kam auch schon die Kellnerin mit den Getränken zurück und stellte sie zwischen uns. Mit einem Lächeln und einem Nicken bedankte ich mich bei ihr und sie verschwand wieder. „Sag mal...was machst du eigentlich heute Abend", fragte ich dann etwas verlegen nach und hoffte ihre Antwort wäre einfach ‚Nichts'.
Lenja
Gelöschter Benutzer
Re: Madam Puddifoot's
von Lenja am 31.10.2017 21:01"Ich dachte nur, dass ich etwas mehr Zeit brauchen würde. Mit umziehen und hierhergehen..." Der Weg von Hogsmeade zum Schloss war schon eine ordentliche Strecke, bei dem Wind draußen war es sogar noch anstregender als sonst gewesen. Es amüsierte mich ein wenig, dass Jericho das ganze doch recht witzig fand. "Tut mir Leid.", entschuldigte ich mich sofort. Das nächste Mal würde ich sofort Bescheid geben. Vielleicht könnten wir und das nächste Mal auch einfach in der großen Halle treffen und zusammen hingehen. Dann wäre das ganze nicht so eine Zitterpartie. Aber jetzt war er da und das reichte.
Die Kellnerin kam und nahm unsere Bestellung auf. Ich sah zu ihr auf. "Ich hätte gerne eine Pfeffermintee.", meinte ich zu ihr lächelnd und wartete, bis sie die Bestellung aufgenommen hatte und wieder verschwand.
Seine Aussage über die Nervosität brachte mich zum schmunzeln. Ich legte meine Hand auf den Tisch und hoffte, dass er sie gleich einfach nehmen würde. "Ich musste auch oft an dich denken. Ich konnte mich gar nicht richtig konzentrieren." Die Hausaufgaben hatte ich noch nicht einmal versucht, in Angriff zu nehmen. Ich schob sie auch sont immer vor mir her aber heute hatte ich nicht einmal einen Gedanken daran verschwendet.
Jericho
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Re: Madam Puddifoot's
von Jericho am 31.10.2017 20:51„Nächstes Mal sag etwas, ich bin nur im Zimmer herumgegangen und habe gewartet“, erwiderte ich halb lachend. Hätte sie sich früher treffen wollen, wäre das ja kein Problem gewesen, zumindest von mir aus gesehen. Als wir dann saßen, fragte sie mich warum ich so nervös war. Gute Frage, ganz wusste ich es selbst nicht. „Muss wohl an dir liegen, Engelchen. Bin schon den ganzen Tag etwas nervös gewesen und musste an dich denken.“, gab ich dann zu. Es war das eheste was hinkam, anders konnte ich mir meine Nervosität selbst nicht erklären. Es dauerte nicht lange bis dann schließlich die Kellnerin hier war und uns nach unseren Bestellungen fragte. „Einen Cappuccino, bitte. Was möchtest du?“, gab ich dann die Frage an Lenja weiter. Ich war gespannt was sie trinken würde, Kaffee, Tee, oder doch eher einen Saft? Für eine Kaffeetrinkerin schätzte ich sie nicht ein, aber wer weiß, vielleicht ja doch?
Lenja
Gelöschter Benutzer
Re: Madam Puddifoot's
von Lenja am 31.10.2017 20:24"Ich bin seit kurz nach sechs hier. Ich wollte nich zu spät kommen.", erklärte ich. Ich wollte ihn gerade nicht sagen, dass ich mich manchmal zu sehr von meiner Umgebung ablenken ließ und daher manchmal dazu neigte, etwas zu spät zu kommen. Lieber zu viel Zeit einplanen als zu wenig. Und bisher hatte es super geklappt.
Ich neigte meinen Kopf leicht zur Seite und wollte schon fragen, warum er nervös war, da küsste er mich wieder und ich erwiderte ihn nur allzu gerne. Ich mochte das Gefühl, was er in mir auslöste.
Jericho führte mich direkt hinein und die Wärme war eine Wohltat. Ich konnte meine Hände wieder aus meinem Pullover wandern lassen.
Jericho war ein richtiger Gentlemen, er führte mich direkt zu einem Tisch und hielt mir den Stuhl hin. Ich nutzte die Gelegenheit und setzte mich auf den angebotenen Stuhl hin. Er setzte sich mir gegenüber hin und ich öffnete meinen Umhang, um ihn über die Stuhllehne zu legen. Dann wandte ich mich wieder Jericho zu und lächelte ihn an. "Warum bist du denn so nervös?", wollte ich wissen. Wir hatten uns den ganzen Tag öfter gesehen und ich hatte mich jedes Mal gefreut. Aber als ich mich auf den Weg hier her gemacht hatte, war ich nicht so sehr nervös gewesen. Hätte ich es etwa sein sollen? Ich freute mich einfach nur, dass Jericho mich wiedersehen wollte und dass er mich zur Begrüßung direkt geküsst hatte. Er hatte wieder das Gefühl der herumtobenden Schmetterlinge in mir ausgelöst.
Jericho
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Re: Madam Puddifoot's
von Jericho am 31.10.2017 20:12Dass sie den Kuss sofort erwiderte freute mich natürlich, gleich hatte ich wieder dieses gute Gefühl von gestern. „Oh, hast du lange warten müssen?", fragte ich gleich nach, als sie meinte ihr wäre inzwischen kalt. Frieren sollte sie nicht, hätte ich gewusst, dass sie schon so früh da wäre, dann wäre ich auch schon eher hier gewesen. „Ja bei mir passt auch alles im Großen und Ganzen, bin nur etwas nervös.", gab ich zu und küsste sie erneut. Ich konnte einfach nicht anders, sobald ich sie sah, hatte ich einfach das Bedürfnis dies zu tun. Anschließend legte ich meinen rechten Arm um sie und ging mit ihr zusammen hinein. Als ich die Tür öffnete hörte ich erneut dieses Geräusch, nur etwas lauter und etwas huschte an meinen Füßen vorbei hinein. Es war leider zu schnell, als dass ich es hätte erkennen können, doch ich hatte eine blöde Vorahnung was es sein könnte. Wieder würde ich es nicht weiter beachten, es würde nichts bringen, also konzentrierte ich mich auf Lenja und das schöne Ambiente des Cafés. Ich führte sie zu einem Tisch und zog den Stuhl heraus, damit sie sich setzen konnte, soll mir ja keiner nachsagen, dass ich kein Gentleman sein konnte. Anschließend setzte ich mich ihr mit einem Lächeln gegenüber.
Lenja
Gelöschter Benutzer
Re: Madam Puddifoot's
von Lenja am 31.10.2017 19:56Da es doch recht kalt mit der Zeit wurde, hatte ich meine Hände in meinen Pullover zurück gezogen, so dass wenigstens meine Hände gleich warm genug waren. Meine Füßen waren es noch, gut dass ich dicke Wintersocken angezogen hatte.
Mit verschrenkten Armen stand ich vor dem Laden und wartete.
Ich war froh, dass Jericho meinen Gegenvorschlag einfach so akzeptiert hatte. Das machte einiges einfacher.
Leicht nervös tabste ich von dem einem Fuß aus den anderen. Ich hatte ihn heute des öfteren gesehen und mich auch mit ihn unterhalten. Aber mit ihm jetzt wieder annähernd alleine zu sein, das freute mich.
Ich musste nicht lange warten, da kam er auch schon. Er kam direkt auf mich zu und begrüßte mich. Sofort legte ich meine Arme um ihn und erwiderte den Kuss. Nachdem ich mich von ihn gelöst hatte, konnte ich auch ihn begrüßen. "Hey. Mir ist mittlerweile etwas kalt aber wir gehen ja gleich rein. Und wie ist es bei dir?" Ich wusste nicht, ob irgendein Klassenkamerad von ihm gerade hier unterwegs war, deswegen ging ich lieber auf Nummer sicher und unterließ es, ihn so zu nennen, wie ich es in dem Brief getan hatte.
Jericho
Gelöschter Benutzer
Re: Madam Puddifoot's
von Jericho am 31.10.2017 19:48Ich wusste zwar nicht genau warum, aber ich wollte sie noch am gleichen Tag wiedersehen. Den ganzen Tag waren meine Gedanken bei ihr, also entschied ich mich ihr eine Eule zu schicken und sie zu einem Getränk einzuladen. Meinen ursprünglichen Vorschlag lehnte sie ab und machte mir einen Gegenvorschlag. Eigentlich wollte ich Madam Puddisfoots selbst vorschlagen, doch ich wollte nicht zu kitschig werden, dass sie es dann vorschlug war mir also nur allzu recht.
Nachdem der Unterricht zu Ende war, machte ich mich sofort fertig, natürlich war ich dadurch viel zu früh fertig und musste erst mal warten. Etwas nervös wartete ich also in meinem Zimmer, bis es Zeit war mich auf den Weg zu machen. Entschieden hatte ich mich für normale, aber halbwegs schicke Klamotten. So schlenderte ich also den Weg hinab nach Hogsmeade, total in Gedanken vertieft, bis ich ein leises Geräusch vernahm. Im Augenwinkel erkannte ich dann ein kleines, rotes Ding. Ich ignorierte es einfach, war wohl nichts.
Als ich dann vor Madam Puddifoots ankam, war Lenja schon da, war ich zu spät? Nein, ich achtete darauf früh genug wegzugehen, sie musste also zu früh sein. „Hallo mein Engelchen, na wie geht's?", begrüßte ich sie und zog sie in einen Kuss.
Lenja
Gelöschter Benutzer
Re: Madam Puddifoot's
von Lenja am 31.10.2017 19:07Die Einladung von Jericho hatte mich ein wenig überrascht. Er hatte mich heute Morgen zum Unterricht begleitet. Und dennoch hatte ich eine Eule von ihm erhalten, mit einer Einladung.
Ich hatte ihn zugesagt, aber einen anderen Ort vorgeschlagen. Die drei Besen waren nicht so ganz meins. Viel zu oft waren hier auch Erwachsene und es war manchmal richtig anstrengend. Lehrer besuchten den Pub auch gerne und ich wollte heute Abend keine Lehrer mehr sehen. Die hatte ich heute schon zu Genüge gesehen.
Ich wollte den Abend auskosten und deswegen hatte ich Madam Puddifoots ausgesucht. Hier war es zwar total kitschig und man trank hier viel Tee, dennoch war ich mir sicher, hier keinen Lehrer anzutreffen.
Direkt nach der Schule hatte ich mich auf den Weg in mein Schlafsaal gemacht um mir etwas anderes anzuziehen. Ich hatte mir eine normale Hose, meine Winterstiefel und einen dicken Pullover angezogen. Meinen Umhang konnte ich dennoch nicht im Schloss lassen, so hatte ich ihn einfach mitgenommen.
Ich hoffte, dass es nicht regnen würde. Es war schon stürmisch genug hier.
Ich war etwas früher als üblich losgegangen da ich unbedingt pünktlich ankommen wollte.
Nachdem ich angekommen war, stellte ich mich vor dem Eingang und wartete. Ich war fast zwanzig Minuten zu früh hier, aber lieber zu früh hier als zu spät kommen.
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