Madam Puddifoot's

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Madam Puddifoot's

von Jericho am 01.11.2017 14:04

Man merkte sofort, wie unwohl sich Lenja fühlte, sowohl vom Verhalten als auch von ihren Antworten, meine Güte JoJo, hättest du mich nicht morgen ansprechen können? Nein, ihr schien das echt Freude zu bereiten, sowas zu machen, aber ich nahm es ihr nicht übel, viel anderes wäre ich selbst nicht, wenn es um sie gehen würde. Als sie meine Provokation mit der schlechteren Hälfte dann ansprach und mich ausbesserte, musste ich kurz auflachen. „Nein Foxy, meine schlechtere.", meinte ich dann zu ihr und streckte ihr die Zunge entgegen. Auf das mit dem Frühstück, naja, das hatte ich ja wirklich verhaut. „Tut mir Leid, ich war etwas in Gedanken und hab echt darauf vergessen.", entschuldigte ich mich ehrlich. Für Lenja klang das wahrscheinlich komisch, dass JoJo sich so wegen einem Frühstück aufregte und ich mich auch noch entschuldigte, aber wenn man fast fünf Jahre zusammen frühstückt, dann ist es schon daneben, wenn man die Tradition einfach so bricht. Selbst wenn ich krank war, brachte JoJo mir Essen ans Bett und frühstückte mit mir und umgekehrt natürlich auch. Ganz zu schweigen von den Sommerferien, wo wir sowieso alles miteinander teilten. Heute war ja auch noch Montag, da war sie normalerweise immer bei mir, teilte sogar ein Bett mit mir. Auch was wofür ich mich noch rechtfertigen musste, aber ich war ja der, der Lenja gefragt hat, da kann ich das kaum verschieben. Dann kam JoJo mit dem, dass Lenja sich nicht wundern sollte, wenn sie auf einmal im Schlafsaal auftauchen würde. Das war dann doch mehr als nur provokant von ihr, jetzt musste ich sie zur Seite nehmen und mit ihr unter vier Augen sprechen. Zwar stimmte ihre Aussage, doch neben Lenja musste sie das nicht erwähnen, noch nicht zumindest. Ich sah zu Lenja und lächelte. „Entschuldigst du uns bitte für 10 Minuten? Ich bin gleich wieder da.", meinte ich dann zu ihr, bevor ich aufstand und JoJo über meine Schulter warf und mit nach draußen trug. Bei ihr wusste ich wenigstens, dass ich nicht zimperlich sein musste, und auch, dass sie sonst nicht mitkommen würde. Ich setzte sie vorne ab, grinste und zog eine Augenbraue hoch. „Das musste sein, oder?", fragte ich dann halb lachend. Irgendwie war es zwar fies was sie machte, aber dennoch irgendwie witzig.

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Joanne
Gelöschter Benutzer

Re: Madam Puddifoot's

von Joanne am 01.11.2017 14:51

Einfach so vergessen? Auf mich? Auf sowas vergisst man doch nicht einfach so nach Jahren wo wir diese Tradition schon hatten. Ich wollte schon was darauf erwidern, doch da entschuldigte er sich bei Lenja und warf mich über seine Schultern. „Hey lass mich runter!", zappelte ich sofort los und schlug ihn auf seinen Rücken. Gab es dann aber auf und winkte dann einfach in Lenja's Richtung. Wir würden und noch wiedersehen.
Draußen angekommen ließ er mich wieder unter. „Ja das musste sein!", sagte ich beleidigt und verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich erkenn dich gar nicht wieder! Wie kannst du einfach unser Frühstück vergessen?! Nur wegen einem Mädel! Sowas kenn ich nicht von dir, das war noch nie so!", warf ich meine Hände in die Luft.
Es war mir ja klar, dass ich ihn nicht für immer für mich selbst haben würde, aber das? So schnell und dann so heftig das er mich gleich total aus seinen Kopf strich, das tat einfach nur mehr weh! Auch wenn ich ihm das nie sagen würde! „Außerdem finde ich passt sie nicht zu uns! Ich kenne sie, sie ist naiv und lebt in Saus und Braus!"
So gesehen hatte ich ja nichts gegen Lenja, ich fand einfach nur diese Vorstellung nicht gut, sie jetzt hier aufzunehmen. Noch dazu das Jericho all seine Vorsicht über Bord warf. Sie hatten gestern schon miteinander gekuschelt ich hab dazu ein halbes Jahr gebraucht!
„Du solltest vorsichtiger sein, das ich alles was ich will und das weißt du! Du scheinst bei ihr total die rosarote Brille aufzuhaben und merkst nicht was du tust. WO ist das ganze Misstrauen hin? Warst nicht du der, der mir gelehrt hat nicht jeden gleich zu vertrauen? Und nun das hier.", deutete ich auf das Lokal wo immer noch Lenja drin wartete. „Das bist nicht du.", endete ich. „Nicht mal mir hast du so schnell vertraut.", murmelte ich dann leise vor mir hin.

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Madam Puddifoot's

von Jericho am 01.11.2017 16:14

Ihre Gezappel und Geschlage ignorierte ich einfach, sie wusste wie ich es meinte und sie tat mir auch nicht weh, das war eher so ein demonstratives ‚Lass mich doch einfach machen'. Als ich sie dann abgestellt hatte und sie mir die Situation erklärte, seufzte ich erst mal, da war mehr dahinter als sie sagte. „Es tut mir ja Leid, ich weiß auch nicht, ich war in Gedanken, vergessen hätte ich es nicht sollen, das ist mir klar. Du bist und bleibst meine Nummer 1, okay? Ich sag dir in Zukunft Bescheid, wenn ich es nicht schaffe, oder werde alles daran geben es zu schaffen, einverstanden?", versuchte ich einen Kompromiss zu machen.
Dann meinte ich, dass Lenja nicht zu mir passen würde, was sollte ich darauf groß sagen?
„Das kann ich schwer sagen, so gut kenne ich sie leider noch nicht, da hab ich keine Ahnung ob wir wirklich zusammen passen.", erwiderte ich darauf. Das mit dem ‚Saus und Braus' ignorierte ich, denn sie wusste genauso gut wie ich, dass es fast jeder besser hatte wie wir, da wäre es schwer jemanden unserer Verhältnisse zu finden. Dann kam sie zu dem eigentlichen Punkt, der Kernaussage ihrer ganzen Aktion, das was ich mir eh schon dachte: die Vorsicht, das Misstrauen, wie ich so schnell etwas mit jemandem andern anfangen konnte.
„Wer sagt, dass ich ihr vertraue? Solche Dinge wie was wir machen um zu überleben, oder woher die Namen Hawk & Foxy kommen, werde ich ihr sicher nicht auf die Nase binden. Außerdem scheint sie mir nicht gerade wie ein Mensch, der mich jetzt gleich ausliefern würde, was aber nicht heißt, dass ich es ihr erzählen werde. Auch weiß sie nichts über mich und vorerst ist das auch gut so, das werde ich erst erwähnen, wenn ich sie besser kenne.", versuchte ich die Situation aufzuklären. Fügte dann aber gleich noch „Aber ja, ich scheine ihr echt zu schnell zu vertrauen, das ist untypisch. Vielleicht liegt es daran, dass du mit ihr befreundet bist und ich deshalb weiß dass ich ihr trauen kann.", hinzu. Es war eine schwache Ausrede, aber die beste die ich hatte. Warum ich ihr vertraute, wusste ich selbst nicht. War ich das Ganze wirklich zu schnell angegangen?

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Joanne
Gelöschter Benutzer

Re: Madam Puddifoot's

von Joanne am 01.11.2017 17:54

Irgendwie hatte ich jetzt schon ein blödes Gefühl was Lenja und Jericho anging. Er entschuldigte sich zwar mit einer lahmen Ausrede, von wegen er sei in Gedanken. Aber mir war klar, wenn er mich jetzt schon so schnell vergas, wo die beiden noch nicht mal zusammen waren, würde s später noch schlimmer werden... Trotzdem nickte ich auf seinen Kompromiss, ich wollte ihn ja nicht mit mir belasten.
Bei dem andere gab er mir zum Glück Recht, sonst hätte ich ihn noch einliefern lassen! Trotzdem seine Ausrede war mal sowas von lahm, lahmer geht's ja gar nicht! Mit erhobener linker Augenbraue und verschränkten Armen sah ich ihn an „Das mein Lieber, war die schlechteste Ausrede aller Zeiten!", dann schüttelte ich den Kopf.
„Ich will einfach nur dass du vorsichtig bist, auch wenn ich sie zu meinen Freunden zähle. Sie weiß so gut wie gar nichts von mir. Sie kennt noch nicht mal Kiko! Also ist dein Vertrauen zu ihr schon größer als meines zu ihr.", erklärte ich ihm. Was auch immer zwischen den beiden war, mir gefiel es nicht. Wenn er sich jetzt schon so veränderte wollte ich gar nicht wissen was noch alles auf mich zukommen wird.
Mir war nur eins klar, Jericho wollte ich nicht verlieren uns verband einfach schon zu viel. Hoffentlich würde sie es nicht zerstören! „Hoffentlich machst du keinen Fehler Hawk!", tippte ich ihm auf die Brust. „Denn ich hab da so ein Bauchgefühl, dass das alles in die Hose gehen wird.", sagte ich ihm. Er würde unvorsichtig werden und das wäre gar nicht gut und ich wollte gar nicht wissen wie der Sommer dann ablaufen würde. Ob ich dann alleine wäre, oder ob er mit Liebeskummer mir in den Ohren liegen würde. Auf beides hatte ich keine Lust!

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Madam Puddifoot's

von Jericho am 01.11.2017 18:17

Sie nickte, wenigstens etwas, nur sollte ich morgen früh echt nicht auf das Frühstück vergessen, zweimal in Folge, das wäre nicht akzeptabel. Dass sie dann meine Ausrede sofort durchschaute, sollte auch klar gewesen sein, etwas anderes erwartete ich nicht von ihr. „Okay, dann überschätzte ich euer Verhältnis etwas und ja, das war wirklich eine lahme Ausrede.", meinte ich nur und zuckte mit den Schultern, was sollte ich denn groß zu ihr sagen? Dass ich selbst nicht wusste was ich da eigentlich tat? „Ich weiß dass es dir nur darum geht und dass du mich nur beschützen willst. Und ja, ich weiß selbst nicht warum ich so unvorsichtig bin, ich mag sie halt und wenn das in die Hose geht und ich ein Schwachkopf war, darfst du mich gerne schlagen, aber im Moment denke ich einfach dass es richtig ist. Ich verspreche dir dass ich auf mich aufpasse, okay? Und wenn ich wirklich mal den Punkt erreicht habe, dass ich einfach nur mehr blind bin, darfst du gerne alles tun was du willst, damit ich keinen Schwachsinn mache.", fügte ich meiner letzten Aussage noch hinzu und lächelte gegen Ende. Meine Worte würde sie wortwörtlich nehmen und wirklich alles machen um das zu verhindern, aber genau das meinte ich auch damit. Sollte ich jemals etwas tun, was einfach so unvorsichtig war, dass es mich, oder schlimmer noch, sie auffliegen lassen könnte, dürfte sie echt alles machen um das zu verhindern.
Sie tippte mir auf die Brust und äußerte ihre Bedenken. Ich lehnte mich gegen die Wand des Cafés und sah überlegte kurz. „Ich mag es nicht, wenn du ein blödes Bauchgefühl bei etwas hast, das weißt du...ich hoffe das legt sich.", meinte ich nur. Wieder wusste ich nicht wirklich was sagen, ihr Bauchgefühl hatte uns schon oft den Arsch gerettet, ich sollte wirklich vorsichtig sein und nicht zu viel von mir bekanntgeben bis ich das alles besser einschätzen könnte.
Schön langsam sollte ich auch wieder rein gehen, Lenja sollte nicht ewig warten müssen. „Hey, ich sollte jetzt aber wieder reingehen, ich hoffe du verstehst das. Wir sehen uns dann morgen beim Frühstück, versprochen, vielleicht habe ich dann mehr und vor allem bessere Antworten für dich.", meinte ich zu ihr und grinste sie an. Das mit dem Frühstück steht, noch einmal würde ich es ganz sicher nicht vergessen!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.11.2017 18:24.

Joanne
Gelöschter Benutzer

Re: Madam Puddifoot's

von Joanne am 01.11.2017 18:38

Das gefiel mir gar nicht. Anscheinend wusste er selber nicht was er da genau tat, wenigstens sah er das auch ein. „Ich nehm dich beim Wort! Baust du scheiße, bin ich da um dir zusagen das ich es dir gesagt habe und dann box ich dich! Denn so wie das hier für mich aussieht wird das nicht gut enden.", meinte ich nur.
Mein Bauchgefühl hatte sich noch nie geirrt und genau das ist es was es mir sagt, seien Hoffnung das es sich legen würde, zeigte mir erst recht wie weit er schon die Rosa-Brille trägt. Verdammt! „Ich hoffe wirklich dass du auf dich aufpasst.", sagte ich nur noch seufzend und sah dabei durch das Fenster in das Lokal, wo sie saß.
„Wehe du tauchst morgen nicht auf! Ich will dich nicht schlagen müssen."; grinste ich ihn an und drehte mich um Richtung Schloss. Sobald ich mich umgedreht hatte verlor sich mein Lächeln auch schon wieder. Hoffentlich hatte er nicht gesehen, dass das eher eine aufgesetzte Maske als ein Lächeln gewesen war.
Mir gefiel das ganze so gar nicht. Es war bis jetzt immer so gut gelaufen. Klar er hatte schon ab und zu ein paar Flirts gehabt, aber sowas noch nie. Vielleicht würde das auch einfach so vorüber gehen wie bis jetzt alle. Ich hoffte es, ich wollte ihn nicht verlieren. Ein anderen Mädel an seiner Seite und ich würde kürzer treten müssen und das wollte ich nicht.
Er war für mich sehr wichtig, sowas wie ein Bruder und alles was ich wollte war das er glücklich ist! Hoffentlich machte er keinen Fehler und hoffentlich verriet er ihr auch nicht alles was sie nichts anging!
Um nicht allzu sehr aufzufallen verwandelte ich mich ungesehen hinter ein paar Büschen und Bäumen in meinen Fuchs und flitzte damit Richtung Schloss. Ich sollte nicht so schwarzsehen, er war mein Jericho er würde immer für mich Zeit haben. Doch trotzdem ließen mich die Gedanken nicht in Frieden. Die ich normalerweise immer vergrub und nie beatwortet haben wollte
Vielleicht hätte ich es ihm doch sagen sollen? Aber was ist wenn ich mich dabei nur irrte? Was würde er dazu sagen?" Nein, verbot ich mir selber. Darüber habe ich nicht das recht nachzudenken!

~~Joanne out~~

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Madam Puddifoot's

von Jericho am 01.11.2017 21:45

Es war gut zu wissen, dass im worst-case JoJo da wäre um mir eine Moralpredigt zu halten, und auch so war schön dass sie für mich da war. Sie meinte es ja nur gut, aber dennoch würde ich noch mit ihr reden müssen, spätestens morgen beim Frühstück. „Keine Sorge, ich werde pünklich sein", meinte ich noch und grinste sie ebenfalls an. Sie machte sich auf den Rückweg und ich ging wieder rein zu Lenja und setzte mich hin.
Kurz seufzte ich, bevor ich sie anlächelte und begann mich erst einmal zu entschuldigen. „Sorry, das war sicher gerade ziemlich unangenehm. Ich wollte wirklich nicht, dass es zu so einer Situation kommt.", meinte ich etwas peinlich berührt. Man konnte sagen was man wollte und JoJo kann noch so eine gute Freundin sein, sowas wäre immer peinlich. Etwas witzig fand ich es ja und auch süß von ihr, dass sie sich solche Sorgen um mich machte, aber sie hätte es auch danach machen können. Sie war sowieso hier und belauschte uns, da wusste sie sowieso was los war und hätte nicht reinplatzen müssen. Naja, so gesehen, hätte ich wahrscheinlich nicht anders reagiert, wenn es um sie gehen würde, so waren wir zwei nun mal. Das einzige Problem war jetzt, das bei Lenja wieder gut zu machen.
„JoJo ist nun mal so, wenn es um mich geht, du musst wissen, sie ist wie eine Schwester für mich, nein, mehr als eine Schwester und keiner von uns will, dass der andere verletzt wird, oder ihm was passiert, deswegen sind wir so...naja, beschützerisch wenn es um den jeweils anderen geht.", erklärte ich die Situation.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Madam Puddifoot's

von Lenja am 01.11.2017 22:06

Ich klammerte mich an meine Teetasse fest und beobachtete erstaunt, wie Jericho Joanne einfach über seine Schukter warf und mit ihr raus ging.
Das ganze ging so schnell, ich hatte keine Zeit dazu, zu reagieren.
Es war irgendwie unangenehm, dass das ganze so unterbrochen worden war. Die beiden schienen sich wirklich gut zu verstehen, eine innige Beziehung zueinander zu haben.
Und wie gut kannten Jericho und ich uns? So gut wie gar nicht.
Ich war eigentlich eine Frohnatur. Aber die Situation brachte mich zum nachdenken.
Nun starrte ich auf den Tisch vor mir, mein Blick war in die Ferne gerichtet. Das Gerede um mich herum bekam ich nicht mehr mit. Ich war wieder dabei, in meine Gedankenwelt abzudriften. Nur dieses Mal waren sie untypischerweise in eine ganz andere Richtung gegangen, als von mir gewohnt. Meine Entscheidung war gefallen...
Ich versuchte mich wieder in die Realität zurück zu holen. Jericho saß mir schon wieder gegenüber und entschuldigte sich bei mir. "Schon gut.", meinte ich lächelnd. "Wer weiß, ob sie zufällig rein gekommen ist oder nicht..." Ich bezweifelte es allerdings da sie den Namen, den Jericho mir gegeben hatte, kannte.
Immer noch hielt ich meine Tass Tee fest. Ich schaute ihn skeptisch an. "Glaubst du, dass ich dazu fähig bin, jemanden zu verletzen? Oder sogar dich?", fragte ich frei heraus. Ich mochte es durchaus falsch verstehen, aber seine Worte klangen, als wenn keiner von den beiden mir wirklich über den Weg traute. "Jeder wird im Leben verletzt. Ganz oft wird man sogar verletzt und der andere bekommt das gar nicht mit, dass seine Worte oder Taten verletztend sind." Das war der Grund, warum ich lieber unbemerkt blieb. Ich wollte nicht, dass wegen mir so ein Drama entstand. Das Ganze war immer noch wirklich unbehaglich für mich.

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Madam Puddifoot's

von Jericho am 01.11.2017 22:25

Etwas verwundert sah ich sie an. „Was meinst du?", fragte ich sie dann. Klar war JoJo nicht zufällig hier, sie war mir gefolgt, doch wie kam nun Lenja drauf? Es war ja nicht so, als hätte JoJo sich nicht gut genug versteckt, ich verstand also ihre Skepsis nicht.
Sie war nun die, die mich in eine unangenehme Situation brachte, na toll. Ihre Frage konnte ich leider nicht schnell genug beantworten, da redete sie schon weiter. Ich seufzte und trank einen Schluck meines, inzwischen kalten, Kaffees. „Du hast Recht, jeder wird verletzt, spielst du auf die Aktion an? Denn du wirkst verletzt.", stellte ich eine Gegenfrage, beantwortete jedoch sogleich ihre Frage: „Und jeder kann einen anderen verletzen. Aber ich kann dir so viel sagen: ich denke nicht, dass du jemand bist der mich verletzen will."
Es war zwar keine ganze Antwort, aber die Antwort auf ihre Frage wäre ein klares ‚Ja' gewesen, denn jeder ist dazu in der Lage einen anderen zu verletzen. Inzwischen gefiel mir die ganze Situation nicht mehr, vorhin war das alles noch ein schönes Gespräch und nun wurde ich schon von zwei Mädchen nacheinander verhört. Genau so kam es mir vor: wie ein Verhör.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Madam Puddifoot's

von Lenja am 01.11.2017 22:42

"Ich meine" , fing ich an zu erklären "dass sie den Namen, den du mir gegeben hast, kennt. Vielleicht hast du ihr doch von mir erzählt. Ich weiß nicht, wie sie sonst an diese Information kommen sollte." Ich wusste es beim besten Willen nicht. Das ganze war ein Rätzel für mich. Es gab mehrere Lösungen und keine schien mir palusibel genug zu sein. Eine Lösung musste aber stimmen. Anders ging es nicht.
"Nein, das meinte ich nicht.", warf ich schnell ein, als er auf die Situation mit Joanne anspielte. Dass so etwas passierte, kam durchaus vor. Nur dieses Drama drum herum....das war nicht meins.
Ich atmete erleichtert auf, als er meine Frage damit beantwortete, dass er nicht glaubte, dass ich ihn veretzen wollte. Ich stellte meine Tasse nun wieder auf den Tisch und beugte mich etwas nach vor. "Ich kann durchaus verstehen, dass sie so reagiert, wenn ihr so eine innige Bezieung habt. Es ist mir nur unangenehm, dass aus der Sache ein Drama gemacht wurde. Ich wurde nie wirklich von den anderen beachtet oder gar wahr genommen. Und das was gerade passiert ist, ist etwas, was ich so gar nicht kenne." Ich hoffte, dass er mich wenigstens ein wenig verstand. Ich war ein normales Mädchen, ich war nicht besonders auffällig. Eine durchschnittliche Schülerin mit keinen besonderen Fähigkeiten.  "Und mir liegt nichts daran, meinen Mitmenschen weh zu tun. Und wenn ich es doch getan habe, so tut es mir Leid."

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