Mädchenschlafsaal Jahrgang 6

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Amanda
Gelöschter Benutzer

Re: Mädchenschlafsaal Jahrgang 6

von Amanda am 04.11.2017 17:20

Sie fragte nicht nach, war auch besser so, ich wollte sie so weit wie möglich von den anderen fern halten, bis ich mir sicher war, dass diese uns helfen würden. Sie ließ sich nach hinten fallen und meinte sie könnte es nicht glauben, dass so etwas passiert. „Es ist aber leider so, mir wäre es auch lieber, wäre das Ganze nie passiert, glaub mir.", meinte ich nur. Was würde ich nur dafür geben wenn alles wieder so wäre wie vor dem Tag? Mir wäre es egal wenn ich all meine magischen Fähigkeiten verlieren würde, wenn ich jeden den ich kennen lernte nicht mehr hätte, wenn ich alles andere verlieren würde, nur dass das alles nie passiert wäre. Was würde ich dafür geben, nur noch einen Tag so zu leben wie vor Fenrir... Wie oft hatte ich diesen Gedanken schon, wie oft hatte ich wie sie gerade die Augen geschlossen und gehofft es wäre alles nie passiert. Manchmal hasste ich andere Menschen einfach nur weil sie es besser hatten, weil sie sowas nicht durchmachen mussten, weil sie ein schönes Leben hatten. Es war einfach unfair und ich könnte jeden einzelnen einfach nur eine verpassen der seine Situation nicht schätzte, wenn er es gut hatte.
Hatte sie mich...hatte sie mich gerade Amy genannt? Seit Jahren hat mich niemand so genannt...im ersten Jahr gab es ein paar Schüler die es taten und meine Eltern taten es...ab dem zweiten Jahr tat es nie wieder jemand. Niemand. Ich verbat es auch jedem, oder fuhr sie an sie sollen mich mit meinem richtigen Namen ansprechen. Und auch jetzt...würde es jemand anderes tun, würde ich ihm drohen, dass er mich gefälligst mit meinem Namen anreden soll, aber nicht mit Amy. Doch bei Jemmy, es störte mich komischer Weise nicht, nein, ich mochte es sogar. Ich sah sie an und grinste schwach. „Den Namen hab ich seit Jahren nicht mehr gehört.", war das einzige was ich sagte.
Ich wandte mich wieder der armen Eule zu. In meinem Bett konnte sie nicht ewig bleiben, deshalb begann ihr eine Art Nest aus einer Decke zu machen, welches ich dann neben mein Bett stellte und sie vorsichtig rein hob. Irgendwo müsste doch Futter für sie sein. Selbst hatte ich keines, deshalb durchsuchte ich die Sachen der anderen bis ich schließlich etwas fand, nun konnte ich sie wenigstens füttern.

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Jemmy
Gelöschter Benutzer

Re: Mädchenschlafsaal Jahrgang 6

von Jemmy am 04.11.2017 16:14

Ich hasste es, wenn Amanda um irgendwelche Dinge drum herum sprach und nicht Klartext sprach. Aber nachfragen wollte ich nicht. Mein Gefühl verbot es mir.
Die ganze Situation wirkte so sureal, ich konnte es gar nicht richtig fassen oder sogar begreifen. Ein dummer Fehler in meinem Leben und schon war der Rest ruiniert.
Ich bezweifelte, dass ich irgendwann mal meine Ruhe deswegen finden würde. Eines war mir jetzt schon klar: Ich würde weiterhin niemanden an mich heran lassen. Der Brief bewies, dass wir niemanden trauen konnten.
Ich würde mich auch von meinem Geheimnis fernhalten. Sicher war sicher. "Mach das.", meinte ich gedankenverloren. Ich ließ mich nach hinten auf das Bett fallen und atmete tief durch. "Ich kann nicht fassen, dass soetwas passiert...", murmelte ich vor mir her.
Konnte mich bitte mal jemand wecken? Das alles war doch bestimmt nur ein Albtraum und ich würde gleich aufwachen. So musste es sein. Einfach aufwachen und der Albtraum wäre vorbei. Augen wieder auf und - ich lag immer noch neben Amanda. Das alles war Realität. Bittere Realität.
"Das sollte kein Probem sein, Amy.", meinte ich und seufzte einmal. Ich ahnte, worauf das verzaubern hinaus laufen würde. Aber wenn wir schon gegen eine Bestie zu kämpfen hatten, dann konnten wir auch Regeln brechen.
Die erste Regel zu brechen war einfach. Amanda würde so oder so in die Bibliothek kommen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.11.2017 20:37.

Amanda
Gelöschter Benutzer

Re: Mädchenschlafsaal Jahrgang 6

von Amanda am 04.11.2017 14:22

Gut, sie wusste worum es geht. Da fiel mir jemand anderes auch noch ein, der mir helfen könnte, jemand der genauer über die Bücher Bescheid wissen könnte. „Gut, aber bevor wir das machen muss ich noch mit jemandem reden, damit ich wüsste, welche Bücher genau das enthielten was wir brauchen.", meinte ich noch. Namen würde ich keine nennen, noch nicht. Zuerst müsste ich wissen ob sie mir wirklich hilft und ob sie echt genug darüber Bescheid wusste. Aber warum sollte sie mir nicht helfen, sie hat mir ja mit Angelus auch geholfen. Hoffentlich musste ich ihr nur nicht wieder versprechen niemanden zu verletzen, denn dieses Mal könnte ich das unmöglich einhalten.
Sie sah mich etwas skeptisch an und fragte was für eine Art von Gefallen ich meinte. Es war klar, dass sie nicht einfach so zustimmen würde und ich sie einweihen müsste. Es waren gar nicht so schlimme Dinge eigentlich. „Zum Beispiel Apparieren um etwas zu besorgen, oder ähnliches...oder jemanden außerhalb von Hogwarts zu verzaubern.", meinte ich, wobei ich den letzten Teil eher leise von mir gab. Man wüsste ja nie, wann man es gebrauchen könnte.

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Jemmy
Gelöschter Benutzer

Re: Mädchenschlafsaal Jahrgang 6

von Jemmy am 03.11.2017 22:33

"Mir ist es sehr wohl bewusst, was du meinst.", meinte ich. "Glaubst du, ich unterschätze die Situation?", wollte ich wissen. "Es geht um Fenrir. Da kann man nicht vorsichtig genug sein und nicht vorbereitet genug sein.", entgegnete ich ihr.
Ich hatte eine riesen große Angst vor Fenrir. Dennoch wollte ich ihn so gut vorbereitet entgegen treten, wie ich nur konnte. Dazu mussten wir beide uns vorbereiten. Und wenn amanda dafür in die Bibliothek musste, dann würde ich ihr helfen. Das würde ich schon hinbekommen.
Skeptisch schaute ich sie an. "Was für Gefallen?", wollte ich wissen. Jetzt war ich neugierig. Ich schaute sie an und versuchte, aus ihrem Gesicht etwas heraus lesen zu können.
Das fiel mir leider sehr schwer gerde.

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Amanda
Gelöschter Benutzer

Re: Mädchenschlafsaal Jahrgang 6

von Amanda am 03.11.2017 21:43

Ich nickte nur, ja es war ziemlicher Mist, aber jetzt hatten wir die Gewissheit, dass wir jeder Zeit auf der Hut sein sollten. Ohne den Brief wäre ich sicher unvorsichtig gewesen und hätte mich nur weiter ablenken lassen, nun würde ich keinen Meter ohne meinen Zauberstab gehen, würde nichts machen, ohne aufzupassen. Und würde mich vorbereiten, dass ich im worst-case wenigstens eine geringe Chance hätte.
Jemmy stimmte zu, das würde einiges erleichtern, denn ohne jemanden der die Bibliothekarin ablenken würde, könnte das alles nicht klappen. „Dir ist klar, von was von einer Art von Büchern ich spreche, oder? Und warum wir uns keinen Fehler erlauben dürfen?", fragte ich sicherheitshalber nochmal nach. Denn wenn wir mit den schwarzmagischen Büchern erwischt werden, dann fliegen wir. Wenn nicht noch schlimmer. „Du hast mir gegenüber aber einen Vorteil, Kleine. Du bist Volljährig. Das bedeutet, dass ich dich eventuell zwischendurch um einen Gefallen bitten müsste.", merkte ich noch an. Ein Plan formte sich in meinem Kopf, doch bevor ich die einzelnen Dinge angehen könnte, würde ich noch ein paar Sachen klären müssen. Vorrangig: Angelus.

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Jemmy
Gelöschter Benutzer

Re: Mädchenschlafsaal Jahrgang 6

von Jemmy am 03.11.2017 20:43

Allmälich konnte ich wieder ruhiger werden. Es nützte uns nichts, wenn wir uns vor lauter Panik nur im Kreise drehen würden und immer wieder anfaingen, panisch herum zu laufen.
diese Stärke kannte ich nicht an mir. Aber schneinmal hatte ich einen starken Überlebenswillen gezeigt. Sonst wäre ich nach dem Vorfall nicht mehr am leben gewesen.
Allein ein Gedanke hatte mich am Leben erhalten. Und nun hatte ich Amanda an meiner Seite. Zusammen würden wir uns gegenseitig stärlken können . Auch wenn mir bewusst war, dass wir augenscheinlich nichts gegen ihn anrichten konnten, ich würde wenigstens mit der Gewissheit sterben, dass ich noch einmal gegen ihn kämfen konnte. Dass ich nicht einfach so aufgeben wollte. Ich wollte ihn zeigen, was ich konnte. Ich würde mit erhobenen Haupt in den Tod maschieren. Er sollte sehen, dass ich mich darauf freute.
Ich grummelte vor mich hin. "Das ist zeimlicher Mist.", kommentierte ich ihre Aussage nur. Wer schloss sich denn so einer Bestie nur freiwillig an? Wahrscheinlich Leute, die ihn auf kuriose Art und Weise anhimmelte. Leute, die von ihn gezwungen oder erpresst wurden. Das konnte ich mir sehr gut bei ihm vorstellen.
Ich nickte nur. Amanda und mich verband so einiges. Einige Teile unserer Bezeihung waren recht merkwürdig. Aber dennoch hielten wir zusammen.
Eine kurioses Paar, denn unterschiedlicher hätten wir nicht sein können. "Klar, ich helfe dir. Ich lenke die Bibliothekarin ab.", meinte ich grinsend.
Hier im Schloss ging es nicht mehr darum, den ganzen Schulstoff zu lernen. Wir mussten uns verteidigen und dazu mussten wir uns vorbereiten.

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Dante
Gelöschter Benutzer

Re: Mädchenschlafsaal Jahrgang 6

von Dante am 03.11.2017 20:42

sorry

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.11.2017 20:42.

Amanda
Gelöschter Benutzer

Re: Mädchenschlafsaal Jahrgang 6

von Amanda am 03.11.2017 20:27

Sie schien die Realisation dass er nahe sein konnte ziemlich mitzunehmen, denn sie musste sich selbst Luft zu fächern und setzen. Selbst kam ich aber auch nicht besser damit klar, wann war denn schon das letzte Mal, dass ich darauf bestand nicht alleine zu schlafen...? Ich glaube damals im Krankenhaus... Verdammt, weg mit den Gedanken! Die brachten uns hier nicht weiter. „Ja, das Schloss ist geschützt, der Wald aber leider nicht und es könnte immer jemanden geben der für ihn arbeitet. Da werde ich die nächsten Tage noch genauer nachforschen, vielleicht finde ich etwas heraus.", meinte ich dann nachdenklich. Als ich es dann aber fertig ausgesprochen hatte wurde mir etwas schwindlig, da es hieß, dass ich mich selbst eventuell in Gefahr begeben musste und ihm näher kommen könnte als ich wollte. Meine Gedanken kreisten um Angelus, ich würde ihn zur Rede stellen müssen, das könnte durchaus gefährlich werden, wenn es wahr wäre, doch warum sollte er sowas tun?!
„Danke.", meinte ich nur und sah sie ebenfalls an. Es war jedoch nun nicht der Zeitpunkt um Schwach zu sein, sie brauchte mich gleich wie ich sie, deshalb atmete ich tief durch und versuchte dass das Zittern aufhören würde. „Ich könnte dich morgen gebrauchen. Die Bibliothek, ich müsste dort ein oder zwei Bücher entwenden und ich brauch jemanden, der Schmiere steht, hilfst du mir?", fragte ich dann wieder selbstsicher. Wenn er schon hier war, sollten wir uns vorbereiten, dass wir wenigstens irgendeine Chance haben.

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Jemmy
Gelöschter Benutzer

Re: Mädchenschlafsaal Jahrgang 6

von Jemmy am 03.11.2017 19:34

Länderein? Ich konnte kaum Luft bekommen und ich musste mir welche zufächern. Ohje, ich hoffte, dass ihre Vermutung nicht zutreffen würde. Das wollte ich einfach nicht. Das konnte nicht einfach wahr sein. „Aber das Schloss ist doch geschützt..." Meine Hoffnungen starben, dass die Schutzbarrieren stark genug waren, um ihn aufzuhalten. Dumbledore konnte doch nicht eine Bestie ins Schloss oder auf as Gelände lassen.
Ich fühle mich gerade so hilflos wie seit dem Vorfall. Und das, obwohl das Schloss als sicherste Ort gelten sollte. Neben Gringotts.
Ihr Verdacht, dass hier jemand für ihn arbeiten würde...ich musste mich setzen. Ich setzte mich direkt neben Amanda und zerknüllte den Brief.
Ich drehte meinen Kopf zu Amanda. Ihre Worte beruhigten mich auf kuriose Art und Weise. Ich war nicht die einzige, die hier totale Angst hatte. Ich schluckte einmal. „Gut, dann bleibe ich hier.", versprach ich ihr und schaute ihr fest in die Augen. Ich konnte nicht zulassen, dass er uns etwas antat. Der Kamfgeist in mir wuchs und die Panik von vorhin verflog.
Nicht nur Amanda brauchte jemanden, der gerade für sie da war. Ich brauchte auch jemanden. Und da wir beide die Gemeinsamkeit Fenrir hatten, war es gut, wenn wir füreinander da waren. Ich musste nicht alleine durch die Ganze Sache. Das erleichterte mich ungemein.

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Amanda
Gelöschter Benutzer

Re: Mädchenschlafsaal Jahrgang 6

von Amanda am 03.11.2017 17:48

Als sie dann realisiert hatte, was los war, konnte sie nur ein ‚Woher' stammeln und Tränen stiegen in ihre Augen. Ich schwieg, es gab nichts was ich sagen konnte, da ich die Frage nicht beantworten konnte, nein, ich fragte mich selbst genau das selbe. Sie wurde immer unruhiger, fing schon fast an zu hyperventilieren, fing sich dann aber wieder und ging umher. Sie stellte mir erneut Fragen und wurde wieder nervöser. Ich versuchte mich zu konzentrieren und einen klaren Gedanken zu fassen. Eine Zeit überlegte ich, bis ich ihr dann antworten konnte.
„Nein, also nicht im Schloss, das kann ich mir nicht vorstellen. Entweder auf den Ländereien, oder...", meinte ich selbst noch sichtlich nervös, unterbrach aber meinen nächsten Gedanken. Es konnte nicht sein, wer sollte uns verraten haben? Wer sollte uns beobachtet haben? Angelus. Aber das machte ja auch keinen Sinn, doch es war im Moment die einzige logische Schlussfolgerung.
„...oder aber jemand hat uns verraten, jemand der für ihn arbeitet.", führte ich meinen Gedanken dann doch aus. Mir lief ein kalter Schauer den Rücken hinunter, es konnte nicht Angelus sein, ich vertraute ihm, ich habe ihm alles anvertraut, das kann einfach nicht sein! Ich begann wieder stärker zu zittern, die Angst und das Gefühl von Verrat überkam mich. „U-Und der Grund warum ich will dass du hier schläfst, ist...", ich schluckte schwer, bevor ich weiterredete, denn ich wollte es mir selbst nicht eingestehen, doch es war nun mal so, „...dass ich Angst habe und nicht alleine sein will."
Ich konnte meine eigenen Worte nicht glauben, doch sie hatte es sowieso schon mitbekommen. Mitbekommen dass ich Angst hatte, mitbekommen dass ich gleich hilflos im Moment war wie sie, mitbekommen dass ich mich oft nur so stark gebe es aber noch lange dauern würde, bis ich wirklich bereit wäre. Wenn er jetzt vor mir stehen würde, wäre es gleich wie in dem Moment als Angelus als Werwolf vor mir stand. Zu lange hatte ich mich mit anderen Sachen abgehalten und gedacht ich würde es schon schaffen, doch das wäre jetzt vorbei, ich würde mich nur mehr aufs Training konzentrieren und darauf meine Fähigkeiten zu verbessern. Die Wut überkam mich wieder, jetzt wollte ich den Bastard erst Recht tot sehen.

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